Verbotene Versuchung Teil 1
Veröffentlicht amMit 47 Jahren dachte ich, mein Beziehungsleben hätte seine Überraschungen hinter sich. Dann traf ich Claudia. Sie ist 46, wunderschön, selbstbewusst und zwischen uns brannte vom ersten Augenblick an eine kochende, wilde Anziehung. Wir konnten kaum die Finger voneinander lassen. Jedes Wochenende verbrachten wir stundenlang im Bett, hemmungslos, leidenschaftlich und vollkommen aufeinander fixiert. Für mich gab es nur sie. Claudia war genau die Frau, die ich wollte.
Ihre 23-jährige Mia lebte noch mit im Haus, oben im ausgebauten Dachgeschoss. Für mich war Mia vom ersten Tag an einfach nur die meiner Freundin. Eine hübsche, junge Frau, zu der ich ein völlig entspanntes, aber klares Stiefvater-Verhältnis aufbaute. Höfliche Begrüßungen am Morgen, kurzer Smalltalk in der Küche über das Studium, mehr nicht. Ich hatte nicht die geringsten Hintergedanken. Mein Blick, meine Gedanken und
meine Lust gehörten zu hundert Prozent ihrer Mutter.Was ich allerdings nicht ahnte: Mia bekam im Haus alles mit. Sie hörte die intensiven Nächte zwischen ihrer Mutter und mir, sah die Blicke, die wir uns zufwarfen, und beobachtete mich genauer, als mir bewusst war. Während ich nur Augen für Claudia hatte, entwickelte Mia im Stillen eine kochende Eifersucht – und ein tiefes, heimliches Verlangen nach mir.
An einem heißen Samstag im Sommer nahm das Verhängnis seinen Lauf. Claudia war für ein paar Stunden zum Einkaufen in die Stadt gefahren, und ich saß auf der Terrasse im Garten, um mich nach einer langen Nacht abzukühlen.
Ich hörte leise Schritte hinter mir. Mia trat auf die Terrasse. Sie trug nur ein langes, weites T-Shirt ihrer Mutter und nichts darunter.
„Kaffee fertig?“, fragte sie leise und lehnte sich mit einer Bewegung an den Tisch, die für ein einfaches Gespräch etwas zu nah an meinem Stuhl war.
Ich blickte auf und lächelte friedlich, völlig ahnungslos, was in ihrem Kopf vorgeht. „Kanne steht in der Küche. Wie läuft die Hausarbeit?“
Mia sah mich lange an. Ihre Augen blieben an meinem nackten Oberkörper hängen, wanderten langsam über meine Brust abwärts und blieben für einen Bruchteil einer Sekunde auf meiner Badehose kleben.
„Ganz gut“, raunte sie und machte ein Stück den Weg frei, fuhr sich dabei wie beiläufig mit der Hand durch die feuchten Haare. „Aber es ist verdammt heiß heute. Meinst du nicht auch?“
Ich ahnte noch immer nichts von dem Spiel, das in diesem Moment begann.
Ich lachte leise und schüttelte den Kopf. „Es ist Sommer, Mia. Natürlich ist es heiß.“
Ich griff nach meinem Glas Eistee und nahm einen Schluck. Ich ahnte absolut nichts. Für mich war das hier ein ganz normales Gespräch mit der meiner Freundin.
Mia ging nicht in die Küche, um sich Kaffee zu holen. Stattdessen schob sie den Stuhl direkt neben mir zurück und setzte sich. So dicht, dass ihr Nackter Oberschenkel nur Millimeter von meiner Badehose entfernt war. Der Stoff ihres T-Shirts glitt dabei ein Stück nach oben und gab den Blick auf ihre schlanken, gebräunten Beine frei.
Sie stützte ihr Kinn auf die Handflächen und sah mich direkt von der Seite an. Ihre Blicke wanderten völlig ungeniert über meine Schultern, meinen Bauch und meine Arme.
„Ihr wart gestern Nacht verdammt laut“, sagte sie plötzlich mit einer völlig ruhigen, fast beiläufigen Stimme.
Mir blieb für einen Bruchteil einer Sekunde der Atem stocken. Ein leicht unangenehmes Gefühl stieg in mir auf. Es war mir kurz peinlich – schließlich war ich der Mann ihrer Mutter und wir lebten unter einem Dach.
„Mia…“, setzte ich an und versuchte, die Stimme einer klaren Grenzziehung aufzusetzen. „Das ist Privatsache zwischen deiner Mutter und mir.“
„Ich weiß“, unterbrach sie mich leise und lächelte ein kleines, freches Lächeln, das mich verwirrte. „Ich beschwere mich ja auch gar nicht. Ich habe nur festgestellt, dass Mama seit drei Monaten völlig ausgewechselt ist. Du scheinst deinen Job da oben im Schlafzimmer
verdammt gut zu machen.“Ich sah sie ernst an. Das ging mir eindeutig zu weit für ein Gespräch zwischen Stieftochter und Stiefvater. „Mia, Schluss jetzt. Über solche Themen rede ich nicht mit dir. Du bist Claudias .“
Mia wandte den Blick nicht ab. Stattdessen beugte sie sich noch ein Stück weiter zu mir herüber. Der Ausschnitt ihres weiten Shirts fiel leicht nach vorne, und für einen kurzen Augenblick konnte ich sehen, dass sie drunter tatsächlich nichts trug. Ihre Brustknospen zeichneten sich steif unter dem dünnen Baumwollstoff ab.
„Glaubst du wirklich, ich sehe dich nur als den Freund meiner Mutter?“, flüsterte sie und fuhr sich langsam mit der Zunge über die Oberlippe. Seine Stimme war tief und voller Provokation. „Ich liege seit Wochen oben im Dachgeschoss und höre mir an, wie du es ihr besorgst. Ich sehe dich morgens nur in Unterhose durch den Flur laufen. Glaubst du wirklich, das lässt mich kalt?“
Jetzt erst traf mich die Erkenntnis wie ein physischer Schlag. Die Blicke der letzten Wochen. Das zufällige Berühren im Flur. Die Art, wie sie mich immer beobachtet hatte, wenn ich im Garten arbeitete.
Mia hatte sich nicht nur in mich verguckt – sie wollte mich. Und sie hatte vor gar nichts mehr Halt zu machen.
Ich starrte sie an. Mein Puls beschleunigte sich augenblicklich, doch mein Verstand schlug Alarm. Claudia war in der Stadt. Claudia, die Frau, deren Duft noch auf meinem Kopfkissen lag und mit der ich mein Leben plante.
„Mia, steh sofort auf“, sagte ich mit rauer, aber bestimmter Stimme. Ich rückte mit dem Stuhl ein Stück zurück, um Abstand zwischen uns zu bringen. „Du weißt nicht, was du da redest. Das hier geht meilenweit zu weit. Wenn deine Mutter—“
„Meine Mutter ist noch mindestens eine Stunde weg“, unterbrach sie mich eiskalt. Sie erhob sich langsam von ihrem Stuhl. Das T-Shirt rutschte ihr leicht über die Schulter, während sie einen gezielten Schritt auf mich zuging. Sie blieb direkt zwischen meinen weit auseinanderstehenden Beinen stehen.
Ich saß da, nur in Badehose, und fühlte mich in diesem Moment seltsam gelähmt.
„Ich bin weder betrunken noch verwirrt“, flüsterte sie und beugte sich so tief zu mir herunter, dass der Duft ihres Parfüms meine Nase erfüllte. „Ich sehe seit drei Monaten zu, wie du sie ansiehst. Wie du sie anfasst. Ich will, dass du mich genauso ansiehst. Nur ein einziges Mal.“
Bevor ich ausweichen konnte, legte sie ihre Hand auf meine nackte Brust. Ihre Fingerspitzen waren kühl, doch da, wo sie meine Haut berührten, brannte es augenblicklich. Ich wollte ihre Hand wegstoßen, wollte aufstehen und dieses irre Gespräch beenden – doch die Schockwelle hielt mich für einen fatalen Augenblick auf dem Stuhl fest.
Sie spürte das heftige Pochen meines Herzens unter ihrer Handfläche. Ein triumphierendes Lächeln stieg in ihren Augen auf.
„Du denkst an sie, aber dein Herz schlägt gerade wegen mir“, raunte sie und glitt mit ihren Fingern langsam über meinen Bauch nach unten. Sie hielt nur Millimeter über dem Bund meiner Badehose an.
In der Einfahrt knirschte plötzlich laut der Kies. Das Geräusch von Claudias Auto durchbrach die kochende Stille wie ein Peitschenhieb.
Das Knirschen des Kieses riss mich wie ein Stromschlag aus der Starre. Claudia schlug die Autotür zu.
Mia bewegte sich keinen Millimeter zu schnell. Sie zog ihre Hand langsam von meinem Bauch zurück, ließ die Fingerspitzen noch einmal spürbar über meine nackte Haut gleiten und lächelte kalt.
„Das war erst der Anfang“, flüsterte sie, ohne den Kopf zu drehen. Seine Stimme war so leise, dass nur ich sie hören konnte.
Im nächsten Moment trat sie zwei Schritte zurück, strich das weite T-Shirt glatt und griff mit einer vollkommen natürlichen Bewegung nach der Kaffeekanne auf dem Gartentisch.
Ich sprang auf. Mein Puls raste in den Schläfen, das Herz hämmerte mir bis zum Hals. Ich zog die Badehose zurecht, um die plötzliche Anspannung in meinen Muskeln zu verbergen. In diesem Augenblick bog Claudia um die Ecke der Garage. Sie trug zwei Einkaufstüten, das Haar im Wind leicht zerzaust, und ihr Lachen, als sie mich sah, war so warm wie der Sommertag selbst.
„Hi, Schatz! Die Stadt war vollkommen überfüllt“, rief sie, stellte die Tüten auf die Terrassenbank und trat direkt an mich heran. Sie schlang ihre Arme um meinen Nacken, beugte sich hoch und küsste mich intensiv auf den Mund.
Der vertraute Geschmack ihrer Lippen, der Duft ihres Parfüms – alles an Claudia war mir so vertraut und lieb. Ich erwiderte den Kuss, zog sie fest an mich und versuchte, das Zittern in meinen Händen zu unterdrücken. Doch über Claudias Schulter hinweg sah ich Mia.
Mia stand an der Küchentür. Sie hielt eine Tasse in der Hand, lehnte am Türrahmen und sah uns zu. Ihr Blick lag nicht auf ihrer Mutter. Er lag fest auf mir, glühend, herausfordernd und ohne jede Spur von Reue. Sie nahm einen kleinen Schluck Kaffee, fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und ging langsam ins Haus zurück.
„Alles in Ordnung mit dir?“, fragte Claudia und sah mich stirnrunzelnd an, als sie sich aus der Umarmung löste. „Du bist so heiß. Und dein Herz schlägt wie verrückt.“
„Alles gut“, lügte ich, während mein Blick an der leeren Küchentür hängen blieb. „Nur die Hitze.“
Doch ich wusste genau, dass nicht das Wetter für das Pochen in meiner Brust verantwortlich war. Der Abgrund vor mir war aufgerissen, und Mia hatte nicht die geringste Absicht, mich da wieder herauszulassen.
Claudia zog mich am Handgelenk ins kühle Schlafzimmer. Sie war voller Energie, warf ihre Handtasche auf die Kommode und schlang sofort wieder die Arme um meinen Hals. Sie drückte ihren heißen Körper an meinen, kippte den Kopf nach hinten und sah mich mit diesem verlangenden Blick an, den ich bisher immer so an ihr geliebt hatte.
„Ich habe den ganzen Tag beim Einkaufen nur an dich gedacht“, flüsterte sie und fing an, die Badehose von meiner Hüfte zu streifen. „Komm her zu mir.“
Ihre Lippen wanderten über meinen Hals, doch mein Kopf war längst nicht mehr rein bei ihr. Der Geschmack ihres Lipgloss, der vertraute Duft ihres Parfüms – alles verblasste hinter der Erinnerung an Mias Lippen, an ihre kühlen Finger auf meiner nackten Haut und an dieses provokante Flüstern auf der Terrasse.
Als Claudia mich aufs Bett zog, überrollte mich eine Welle kochender, verbotener Lust. Es war keine sanfte Zuneigung mehr. Es war ein dunkler Rausch, den Mia vor wenigen Minuten in mir entfacht hatte.
Ich packte Claudia an den Hüften, wirbelte sie mit einer ungewohnten, harten Bewegung unter mich und drückte ihre Handgelenke fest ins Kissen. Sie keuchte überrascht auf, doch in ihren Augen blitzte pure Begeisterung über meine plötzliche Dominanz auf.
Ich wartete nicht. Ich schob ihre Beine auseinander und rammte mich mit einem einzigen, tiefen Stoß in ihre nasse Enge. Claudia schrie laut auf, schlang ihre Oberschenkel fest um mein Becken und krallte ihre Fingernägel in meinen Rücken.
Ich fickte sie so hart und unerbittlich wie noch nie zuvor. Jeder einzelne Stoß war getrieben von der Gewissheit, dass genau jetzt, nur eine Etage höher im Dachgeschoss, Mia lag und jedes Geräusch mitverfolgte. Das Wissen, dass das 23-jährige Mädchen da oben zuhörte und genau wusste, was ihre Blicke in mir ausgelöst hatten, trieb mein Blut zur Weißglut.
Ich schloss die Augen, doch ich sah nicht Claudia. Ich sah Mias gebräunte Beine, das fast transparente Shirt und die kalte Entschlossenheit in ihren Augen. Ich nahm Claudia mit einer rücksichtslosen Intensität, die sie hemmungslos stöhnen und den Kopf ins Kissen werfen ließ.
„Ja! Scheiße, ja!“, schrie Claudia ihre Lust heraus. Sie ahnte nicht, dass die gewaltige Energie, die sie in diesem Moment völlig überwältigte, nicht ihr allein galt.
Ein heftiger Orgasmus fuhr durch ihren Körper, und das enge Krampfen ihrer Muskeln trieb mich augenblicklich über die Kante. Ich stieß mich ein letztes Mal tief in sie hinein und ergoss mich vollkommen, während meine Gedanken komplett bei ihrer waren.
Claudia lag keuchend neben mir, das Gesicht fest in die Matratze gedrückt. Ihre Haut war nass von Schweiß, ihre Atmung unregelmäßig und schwer.
„Du bist heute völlig außer Kontrolle“, murmelte sie mit belegter Stimme, drehte sich langsam auf den Rücken und strich mir mit zittriger Hand über die Wange. „Ich weiß nicht, was heute mit dir los ist, aber hör bloß nicht damit auf.“
Sie lächelte matt, schloss die Augen und ließ sich vollkommen erschöpft in die Kissen sinken. Binnen weniger Minuten war ihr Atem tief und gleichmäßig. Sie war eingeschlafen.
Ich lag starr neben ihr. Mein Herz hämmerte immer noch heftig gegen die Rippen, die Haut brannte. Das schlechte Gewissen fraß sich in meinen Verstand, doch die dunkle, verbotene Erregung war stärker. Ich schob die Decke beiseite, zog mir stumm meine Shorts über und verließ leise das Schlafzimmer. Ich brauchte Eiswasser. Ich brauchte dringend einen kühlen Kopf.
Der Flur war still. Ich ging in die Küche, trat an den Kühlschrank und schenkte mir ein großes Glas kaltes Leitungswasser ein. Ich trank es in gierigen Zügen aus, während das kühle Nass meine brennende Kehle hinunterlief. Ich stützte beide Hände auf die Arbeitsplatte und starrte ins Leere. Ich musste diesen Irrsinn stoppen. Ich musste Mia aus meinem Kopf kriegen.
„Hat es dir Spaß gemacht?“
Die leise, samtige Stimme hinter mir ließ mich herumfahren.
Mia lehnte im Türrahmen der Küche. Sie hatte sich umgezogen. Ein kurzes Seiden-Nachthemd, das kaum ihre Oberschenkel bedeckte, schmiegte sich an ihren Körper. Ihre Haare fielen offen über ihre Schultern. Sie hielt keinen Abstand. Sie trat langsam auf mich zu, bis sie direkt vor mir stand.
„Mia…“, fuhr ich sie rau an und versuchte, den Blick von ihrem Körper fernzuhalten. „Geh sofort in dein Zimmer.“
Sie lachte leise. Ein leises, triumphierendes Glucksen.
„Du hast sie noch nie so gefickt“, flüsterte sie und trat so dicht an mich heran, dass ihre nackten Zehen meine Füße berührten. Sie hob das Kinn und sah mir direkt in die Augen. „Jedes Stöhnen von ihr war oben zu hören. Aber du hast kein einziges Wort gesagt. Du warst vollkommen stumm. Weißt du auch warum?“
Ihre Hand schoss vor, griff ohne Zögern an den Bund meiner Shorts und schob sich langsam unter den Stoff.
„Weil du an mich gedacht hast“, raunte sie, während ihre kalten Fingerspitzen meine wieder hart werdende Haut berührten. „Du hast sie genommen, aber du hast mich gemeint.“
Ich erstarrte. Der Kontakt ihrer kalten Hand auf meiner erhitzten Haut fühlte sich an wie ein Brandmal. Jeder Vernunftgedanke in meinem Kopf schrie nach Rückzug, doch mein Körper reagierte völlig entkoppelt von meinem Verstand.
„Du spielst mit dem Feuer, Mia“, flüsterte ich mit rauer, belegter Stimme. Ich griff nach ihrem Handgelenk, um ihre Hand zu lösen. Doch anstatt sie wegzudrücken, hielt ich ihr Gelenk nur fest, ohne die Kraft aufzubringen, den Kontakt abzubrechen.
Mia spürte mein Zögern augenblicklich. Ein triumphierendes Lächeln trat auf ihre Lippen. Sie machte einen weiteren halben Schritt nach vorn, sodass kein Blatt Papier mehr zwischen unsere Körper passte. Der Hauch ihres Atems traf mein Schlüsselbein.
„Ich spiele nicht“, murmelte sie und schob ihre Finger noch ein Stück weiter vor. „Ich hole mir nur das, was du mir heute auf der Terrasse versprochen hast. Mit jedem Blick. Mit jeder Minute, die du mich angesehen hast.“
Im Schlafzimmer am Ende des Flurs war es still. Claudia schlief tief, aber die Dunkelheit im Haus machte die Situation hochgefährlich. Das Wissen um die schlafende Mutter nur wenige Meter entfernt schürte die verbotene Hitze zwischen uns ins Unerträgliche.
„Sie wäscht sich die Hände und kommt jeden Moment raus“, lügte ich heiser, obwohl ich genau wusste, wie tief Claudias Schlaf nach dem Sex war.
Mia ließ sich davon nicht beeindrucken. Sie zog ihre Hand langsam aus meinen Shorts zurück, nur um sich auf die Zehenspitzen zu stellen. Ihre warmen Lippen streiften den Winkel meines Kiefers und wanderten langsam zu meinem Ohrläppchen.
„Wenn du mich wirklich nicht willst… dann schick mich jetzt nach oben“, flüsterte sie direkt an meiner Haut. „Sag mir ins Gesicht, dass du nicht genau das hier willst. Und ich gehe.“
Ich stand da, das Handgelenk der 23-Jährigen immer noch fest in meiner Hand, den Blick auf die dunkle Flurtür gerichtet. Ein einziges Wort hätte gereicht, um diese Grenze nicht zu überschreiten. Doch meine Kehle war wie zugeschnürt.
Anstatt sie wegzustoßen, lockerte sich mein Griff um ihr Handgelenk. Meine Hand glitt langsam ihren Arm hoch, über ihre nackte Schulter, bis meine Finger in ihrem feinen, offenen Haar lagen. Ich zog ihren Kopf leicht nach hinten und sah ihr direkt in die Augen.
„Du bist der reinste Wahnsinn“, knurrte ich leise.
Mia lächelte, fasste mich am Nacken und zog mein Gesicht zu ihrem herunter.
Unsere Lippen trafen mit einer unerbittlichen Wucht aufeinander. Es war kein zärtlicher Kuss, sondern ein gieriges, lüsternes Verlangen. Mia schmeckte nach frischer Minze und purer Provokation. Sie schlang ihre Arme augenblicklich fest um meinen Nacken, zog mich an sich und drückte ihren heißen Körper hemmungslos an meinen.
Ich verlor vollkommen die Beherrschung. Das verbotene Verlangen dieser Nacht riss all meine Schutzmauern ein. Ich packte sie an den Hüften, hob sie an und setzte sie mit einem einzigen Ruck auf die kühle Kante der Küchenarbeitsplatte.
Das feine Seiden-Nachthemd rutschte hoch, und ihre schlanken Beine schlangen sich augenblicklich fest um meine Hüfte. Ich spürte ihre nackte, brennende Haut direkt an meinem Bauch. Sie keuchte leise an meinen Lippen, während ich mit meiner Hand unter den kühlen Stoff fuhr.
„Ich wusste es“, flüsterte sie zwischen zwei tiefen Küssen an meinem Hals. „Ich wusste genau, dass du mich willst.“
Jedes Geräusch im Haus ließ mein Blut gefrieren und gleichzeitig noch schneller kochen. Nur wenige Meter weiter lag Claudia im Bett. Ein einziges Knarren einer Dielenbohle, ein unbedachter Laut, und mein gesamtes Leben würde in Trümmern liegen. Doch genau dieses tödliche Risiko trieb die Lust auf die Spitze.
Ich schob den feinen Stoff zur Seite und fuhr mit den Fingern direkt in ihre kochende Nässe. Mia erbebte am ganzen Körper, warf den Kopf in den Nacken und erdrückte ein schrilles Stöhnen, indem sie sich schmerzhaft auf die eigene Unterlippe biss.
„Mach schon“, raunte sie heiser, die Augen dunkel vor Verlangen. „Nimm mich. Hier und jetzt.“
Ich zögerte keinen Bruchteil einer Sekunde mehr. Ich zog meine Shorts herunter, fasste sie fest am Hintern und rammte mich mit einem harten, tiefen Stoß komplett in sie hinein.
Sie war eng, kochend heiß und umklammerte mich mit den Beinen wie eine Schlinge. Ich fing an, sie auf der Arbeitsplatte zu nehmen – schnell, tief und rhythmisch. Das feuchte Klatschen unserer Körper hallte gedämpft in der dunklen Küche wider. Jeder einzelne Stoß war ein Verrat an Claudia, aber ich konnte nicht mehr aufhören.
Plötzlich knarrte draußen im Flur deutlich die Dielenbohle. Ein schwacher Lichtschein schob sich langsam unter der Küchentür hindurch.
Das Geräusch ließ mein Herz augenblicklich stoppen. Ich erstarrte mitten im Stoß, vollkommen tief in Mia versenkt. Mein Puls hämmerte so laut in meinen Ohren, dass er das Knarren der Dielen beinahe übertönte.
Mia lächelte im schummrigen Dämmerlicht der Küche. Keine Spur von Panik in ihren Augen. Im Gegenteil: Die tödliche Gefahr, entdeckt zu werden, entfachte in ihr eine schiere, dunkle Freude. Sie legte ihre rechte Hand fest über meinen Mund, um jeden Keuchlaut zu unterdrücken, während ihre Oberschenkel mich mit eisernem Griff umschlungen hielten.
Die Klinke der Flurtür bewegte sich nicht, aber Claudias Schatten schob sich durch den Spalt unter der Tür.
„Schatz?“, klang Claudias schlaftrunkene Stimme gedämpft durch das Holz. „Bist du da drinnen?“
Der Schweiß trat mir auf die Stirn. Ich konnte nicht antworten. Wenn ich den Mund öffnete, würde meine Stimme zittern. Mia nutzte meine absolute Lähmung gnadenlos aus. Genau in dem Moment, als ihre Mutter nur Zentimeter von uns entfernt auf dem Flur stand, spannte sie ihre Muskeln eng um meinen harten Schaft und kreiste ihr Becken ganz leicht, ganz langsam.
Ein ersticktes Ächzen drückte sich gegen Mias Handfläche auf meinen Lippen. Mein Verstand schrie vor Angst, doch mein Unterleib stand kurz vor der Explosion. Das war reiner Wahnsinn.
„Schatz?“, rief Claudia noch einmal leiser. Dann waren schlurfende Schritte zu hören, die sich langsam in Richtung des Badezimmers entfernten. Kurz darauf rauschte das Wasser der Klospülung auf.
Mia zog ihre Hand von meinem Mund ab. Seine Augen glühten im Dunkeln.
„Sie ist im Bad“, flüsterte sie mit rasendem Atem direkt an meiner Kehle. „Wir haben genau zwei Minuten.“
Die letzten Hemmungen waren vernichtet. Das Adrenalin der verfehlten Katastrophe schoss wie flüssiges Feuer durch meine Adern. Ich packte Mia fest an den Hüften, hob sie ein Stück an und rammte mich in rasendem, lautlosem Tempo wieder und wieder in ihre hemmungslose Nässe.
Sie warf den Kopf zurück, biss sich schmerzhaft auf die eigene Handfläche, um nicht laut aufzuschreien, während ihr Körper unter meinen harten Stößen zuckte.
Der Orgasmus traf sie mit voller Wucht. Ihre Fotze krampfte sich in wilden Wellen um mich, und das enge Melken trieb mich sofort über den Rand. Ich stieß ein letztes Mal tief in sie hinein und ergoss mich heiß in ihrem Inneren.
Draußen ging die Badezimmertür auf. Claudias Schritte näherten sich wieder dem Schlafzimmer.
Mia glitt lautlos von der Arbeitsplatte, strich ihr Nachthemd glatt und sah mich ein letztes Mal siegreich an.
„Danke für den Einstand, Stiefvater“, flüsterte sie und verschwand wie ein Schatten über die Hintertreppe nach oben.