Hanara…. Bis die Sicherungen brennen. Teil 3

Autor Hannah
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Hallo ihr Lieben, hier kommt der dritte Teil meiner Fantasy-Geschichte.

Ich bin schon ganz gespannt, wie  – und vor allem ob sie euch überhaupt gefallen wird.

Ich find sie schon etwas anders, als ich es sonst vielleicht so schreibe. 😉

Ich hoff ihr habt trotzdem Spaß beim Lesen. Kuss, eure Hannah 😘

 

Die Menge brüllte wie verrückt, als der Kampf endlich losging. Die Lichter in der Arena flackerten grell auf, und der Ansager schrie die Namen nochmal in die Menge. Cyberia verlor keine Sekunde. Kaum dass der Gong ertönte, stürzte sie sich mit einem wilden Schrei auf den Sperminator. Sie war unglaublich schnell für ihre Größe. Mit einem gewaltigen Sprung rammte sie ihm beide Knie in die Brust, brachte ihn aus dem Gleichgewicht und warf ihn hart zu Boden. Die Menge jubelte laut auf.

Sofort setzte sie sich rittlings auf ihn, ihre starken Schenkel pressten seine Hüften nieder. Sie packte seinen harten Schwanz, führte ihn sich selbst ein und

begann wie eine Besessene, auf ihm zu reiten. Ihre vollen Brüste wippten wild auf und ab, ihr Arsch klatschte laut gegen seinen Unterleib. Sie ritt ihn brutal, tief und schnell, ihre Hüften kreisten und stießen gleichzeitig. Das Publikum tobte, viele dachten schon, der Kampf wäre nach wenigen Sekunden entschieden.

Aber der Sperminator war nicht so leicht zu brechen. Mit einem tiefen, mechanischen Knurren packte er plötzlich ihre Hüften, spannte seine mächtigen Arme an und warf sie mit einem brutalen Ruck von sich runter. Cyberia flog ein paar Meter durch die Luft, landete hart auf allen Vieren und knurrte wütend.

Bevor sie sich aufrichten konnte, war er schon hinter ihr. Er packte ihre langen Haare, riss ihren Kopf nach hinten und drang mit einem einzigen, harten Stoß tief in sie ein. Cyberia schrie auf, halb vor Wut, halb vor Lust. Er fickte sie von hinten wie eine Maschine, tief, schnell und gnadenlos. Jeder Stoß war so kraftvoll, dass ihr ganzer Körper nach vorne geschleudert wurde. Seine großen Hände hielten ihre Hüften eisern fest, seine Finger gruben sich in ihr Fleisch, während er immer schneller und brutaler in sie hämmerte.

Cyberia versuchte, sich zu wehren. Sie schlug mit dem Ellbogen nach hinten, drehte sich plötzlich und verpasste ihm einen harten Tritt gegen die Brust. Der Sperminator taumelte kurz, aber er ließ nicht los. Stattdessen packte er sie am Hals, zog sie hoch und rammte sie mit dem Rücken gegen die Arena-Wand. Wieder drang er tief in sie ein, diesmal von vorne, während er sie mit einer Hand hochhielt. Ihre Beine zuckten in der Luft, ihre Fingernägel kratzten über seine Brust.

Die Menge war jetzt komplett verrückt. Einige jubelten für Cyberia, andere schrien schon für den Neuen.

Plötzlich veränderte sich etwas. Cyberia begann hysterisch zu schreien. Erst wütend, dann immer abgehackter und verzweifelter. Ihr ganzer Körper fing an unkontrolliert zu zucken und zu krampfen. Ihre Augen rollten nach hinten, ihre Beine zitterten heftig, während der Sperminator sie weiter gnadenlos durchfickte. Ihre Schreie wurden immer schriller, bis sie schließlich in einem langen, gebrochenen Schrei endeten.

Dann… Stille.

Cyberia blieb regungslos am Boden liegen. Ihre Augen wurden komplett schwarz, als wären alle Systeme auf einmal kollabiert. Kein Zucken mehr. Kein Atem. Nur noch ein leises, knackendes Geräusch aus ihrem Inneren.

Der Sperminator stand über ihr, sein riesiger Schwanz immer noch hart und glänzend. Er hatte ohne Probleme gewonnen.

Die Arena war für einen Moment totenstill. Dann brach ein unglaublicher Tumult los. Die Leute konnten es nicht fassen. Cyberia, die ungeschlagene Königin, lag besiegt und kaputt am Boden. Viele sprangen auf, einige jubelten, andere buhten oder starrten einfach nur schockiert.

Der Ringrichter kam zögernd in die Arena, hob langsam den Arm des Sperminators und wollte gerade verkünden:

„Der Sieger ist…“

Da machte der Sperminator plötzlich einen gewaltigen Satz. Mit einem einzigen, kraftvollen Sprung überwand er die hohe Absperrung der Arena und landete mitten unter den Zuschauern. Die Menge schrie auf und wich panisch zurück. Niemand wagte es, ihn aufzuhalten. Die Leute drängten zur Seite, als wäre er ein wildes Raubtier. Er bahnte sich seinen Weg durch die Masse, seine schweren Schritte hallten laut, sein Körper glänzte vor Schweiß und Öl.

Ich stand wie erstarrt neben Opa und starrte ihm hinterher. Mein Herz raste.

„Opa… was macht er denn da?!“

Plötzlich erschien Connor wie aus dem Nichts neben uns in dem chaotischen Vorbereitungsraum. Sein Gesicht war rot vor Wut, die Ader an seiner Stirn pochte gefährlich, und er packte Opa grob am Kragen. „Was passiert hier für eine verdammte Scheiße?!“, schrie er ihn direkt ins Gesicht. Die Leibwächter standen drohend hinter ihm, während die Menge draußen immer noch tobte.

Opa wurde kreidebleich und stotterte: „Ich… ich weiß es nicht… das darf eigentlich gar nicht passieren. Er… er war nur für den Kampf programmiert… so etwas hat er noch nie gemacht.“

Connor stieß ihn hart zurück und schaute uns beide mit eiskalten Augen an. „Seht zu, dass ihr dieses verdammte Ding wieder einfangt, und zwar schnell! Bevor noch etwas richtig Schlimmes passiert. Weil wenn nicht… dann habt ihr ein verdammt großes Problem. Verstanden?!“

Wir nickten beide hastig, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Connor drehte sich um und verschwand mit seinen Leuten wieder in der Menge, während draußen immer noch Chaos herrschte.

„Opa… was wenn er einen Menschen…?“, fragte ich leise und mit zitternder Stimme. Der Gedanke allein ließ mir das Blut in den Adern gefrieren.

Mein Opa schaute mich an, sein Gesicht war kreidebleich, fast grau. Er schluckte schwer und schüttelte langsam den Kopf. „Hannah… ich weiß es nicht. Ich will mir das gar nicht vorstellen.“

Wir verloren keine Zeit mehr. So schnell wir konnten, rannten wir aus der Arena raus zu unserem alten Transporter. Die Straßen waren voller aufgeregter Leute, die wild diskutierten und in alle Richtungen liefen. Opa fuhr wie ein Verrückter durch die engen Gassen zurück zum Fabrikgelände. Die ganze Fahrt über sagten wir kaum ein Wort. Ich starrte nur aus dem Fenster und hoffte inständig, dass der Sperminator einfach nur zurück in die Werkstatt geflohen war. Dass er dort ruhig auf der Werkbank lag und alles nur ein riesiger, verrückter Fehler gewesen war.

Aber tief in mir drin wusste ich irgendwie, dass das nicht so sein würde.

Aber leider gab es keine Spur von ihm. Wir suchten wie verrückt. Opa und ich teilten uns auf – er durchkämmte die große Werkhalle mit allen Werkzeugen und Verstecken, während ich draußen zwischen den dunklen Schrottbergen und den verfallenen Gebäuden herumlief. Die Nacht war kalt, der Mond schien bleich auf das alte Gelände, und jeder Schatten ließ mich zusammenzucken.

Nach einer guten halben Stunde hörte ich plötzlich Geräusche – ein dumpfes Würgen und ein leises, mechanisches Knurren. Ich rannte so schnell ich konnte in die Richtung. Als ich um die Ecke einer alten Lagerhalle bog, erstarrte ich.

Der Sperminator hatte Luca am Hals gepackt und hielt ihn einen guten Meter über dem Boden. Luca strampelte verzweifelt mit den Beinen, rang nach Luft und schlug schwach gegen den Arm des Cyborgs. Sein Gesicht war schon blau angelaufen.

„Lass ihn sofort los!“, schrie ich aus vollem Hals.

Der Sperminator drehte langsam den Kopf zu mir. Einen Moment lang schaute er mich einfach nur an… dann ließ er Luca fallen wie einen nassen Sack. Luca landete hart auf dem Boden, hustete und kroch keuchend weg.

Im gleichen Moment fragte ich mich, ob das wirklich eine gute Idee gewesen war.

Der Sperminator kam langsam auf mich zu. Sein nackter, muskulöser Körper glänzte im kalten Mondlicht, jede Bewegung war kraftvoll und geschmeidig. Er blieb direkt vor mir stehen und schaute mich mit diesen leuchtenden Augen an.

„Nova…“, sagte er mit tiefer, mechanisch klingender Stimme.

„Was? Nein… ich heiße Hannah“, antwortete ich verwirrt und machte einen Schritt zurück.

Plötzlich packte er mich am Hals und hob mich hoch. Seine Finger schlossen sich fest um meinen Hals. „Nova…“, wiederholte er.

„Lass mich los, verdammt!“, röchelte ich und versuchte verzweifelt, seine Hand wegzuziehen. Mir wurde schwarz vor Augen, meine Beine strampelten in der Luft.

Dann gab es einen lauten, metallischen Schlag. Der Sperminator ließ mich abrupt fallen. Ich landete hart auf dem Boden und rang nach Luft. Opa stand hinter ihm, eine schwere Eisenstange in der Hand. Er hatte ihm damit auf die Schulter geschlagen. Es hatte fast nichts bewirkt, aber wenigstens hatte er mich losgelassen.

Jetzt packte der Sperminator meinen Opa.

„Lass ihn sofort los!“, schrie ich wieder.

Er zeigte keine Reaktion.

Ich nahm allen Mut zusammen, den ich noch hatte, rannte auf ihn los, packte meinen Opa am Arm und trat dem Sperminator mit voller Wucht in die Seite. Der Tritt war so stark, dass er tatsächlich mehrere Meter durch die Luft flog und hart auf dem Boden aufschlug. Ich schaute selbst völlig ungläubig. Hatte ich das gerade wirklich gemacht? Wo kam diese Kraft her?

Luca stand mit großen Augen da, rappelte sich auf und rannte dann so schnell er konnte weg, ohne sich noch einmal umzudrehen.

Der Sperminator richtete sich langsam wieder auf. Er drehte sich zu mir, seine Augen leuchteten heller. „Nova… du bist es“, sagte er leise.

Dann rannte er auf mich los.

Ich wich seinem ersten Angriff aus, duckte mich unter seinem Arm durch und verpasste ihm einen harten Schlag gegen die Rippen. Er taumelte kurz, griff aber sofort wieder an. Diesmal packte er mich am Arm und schleuderte mich gegen eine alte Metallwand. Der Aufprall war hart, aber ich spürte kaum Schmerz. Stattdessen drehte ich mich blitzschnell und trat ihm gegen das Knie. Er knickte ein.

Wir kämpften weiter. Er war unglaublich stark und schnell, aber ich war irgendwie… schneller. Ich blockte seine Schläge, konterte mit Ellbogen und Knien und landete Treffer um Treffer. Jedes Mal, wenn er mich zu fassen bekam, konnte ich mich wieder befreien. Es fühlte sich an, als würde mein Körper genau wissen, was er tun musste.

Schließlich gelang es mir, hinter ihn zu kommen. Ich sprang auf seinen Rücken, schlang meine Arme um seinen Hals und würgte ihn mit aller Kraft. Er versuchte mich abzuschütteln, drehte sich wild, schlug gegen meine Arme. Aber ich ließ nicht los. Meine Beine umklammerten seine Hüften, ich drückte fester und fester zu.

„Gib endlich auf…“, keuchte ich.

Sein Körper begann zu zucken. Die Bewegungen wurden schwächer. Schließlich brach er zusammen und ging auf die Knie. Ich blieb auf seinem Rücken sitzen und würgte ihn weiter, bis er regungslos am Boden lag.

Opa kam schnell angelaufen, kniete sich neben uns und trennte mit zitternden Händen ein paar wichtige Verbindungen am Hals des Sperminators. „Das sollte ihn erstmal ruhigstellen…“

Langsam stand ich auf. Mein Atem ging schwer, meine Hände zitterten. Ich schaute auf den großen, regungslosen Körper am Boden.

„Halvoc…“, murmelte ich leise.

Mein Opa schaute mich fragend an, die Augen groß und verwirrt. „Wer?“

Ich schaute ihn direkt an, immer noch schwer atmend, und sagte leise: „Halvoc.“

Er setzte sich langsam auf einen nahen Metallhaufen, als würden seine Beine ihn plötzlich nicht mehr tragen. Sein Gesicht sah unendlich traurig aus, fast gebrochen. Er starrte auf den regungslosen Körper des Cyborgs, ohne ein Wort zu sagen.

Ich schaute auf meine eigenen Hände. Sie zitterten immer noch. Was hatte ich gerade getan? Wie war das möglich? Ich hatte ihn besiegt. Einen riesigen Kampf-Cyborg. Mit bloßen Händen. Ich fühlte mich stark… und gleichzeitig total fremd in meinem eigenen Körper.

Ich schaute wieder zu meinem Opa. Er wusste genau, dass ich jetzt eine Erklärung von ihm erwartete. Eine richtige. Keine Ausreden mehr. Aber er zuckte nur müde mit den Schultern, senkte den Blick und schwieg.

Ich drehte mich um und ging langsam zurück zur Werkstatt. Meine Schritte knirschten auf dem Schotter, mein Kopf war voll mit Fragen.

„Hannah!“, rief er hinter mir her, seine Stimme klang verzweifelt und brüchig.

Aber ich ging einfach weiter. Ich wollte jetzt keine Ausreden mehr hören. Nicht heute Nacht.

Zum Glück ließ Opa mich wirklich in Ruhe. Ich ging in mein Zimmer, warf mich aufs Bett und war so erschöpft, dass ich irgendwann tatsächlich einschlief.

Aber die Nacht war alles andere als ruhig.

Ich träumte. Blitze zuckten vor meinen Augen, grell und chaotisch. Ich war mitten in einer riesigen Schlacht. Seite an Seite mit Halvoc kämpfte ich gegen eine Armee aus Menschen und anderen Cyborgs. Ich bewegte mich unglaublich schnell, trat Gegner weg, brach Knochen, Blut klebte an meinen Händen. Ich konnte selbst kaum glauben, was ich dort tat, ich war brutal und ohne Gnade. Halvoc war immer neben mir, beschützte meinen Rücken und zerstörte alles, was mir zu nahe kam.

Dann wechselten die Bilder plötzlich.

Wir waren in einer dunklen, warmen Höhle. Nur Fackeln spendeten flackerndes Licht. Wir waren beide komplett nackt. Halvocs riesiger, muskulöser Körper glänzte vor Schweiß. Er packte mich hart, drückte mich mit dem Rücken gegen die raue Felswand und küsste mich so wild, dass ich kaum Luft bekam. Seine großen Hände griffen grob nach meinen Brüsten, kneteten sie fest, während seine Zunge tief in meinen Mund drang.

Er drehte mich um, beugte mich nach vorne und drang mit einem einzigen, brutalen Stoß tief in mich ein. Ich schrie auf vor Lust. Sein dicker, harter Schwanz dehnte mich komplett aus, füllte mich bis zum Anschlag. Er fickte mich hart und tief, jeder Stoß war kraftvoll und gnadenlos. Meine Brüste schwangen wild hin und her, meine Hände krallten sich an den Felsen fest, während er immer schneller und härter in mich hämmerte. Das Klatschen von Haut auf Haut hallte durch die Höhle.

Er packte meine Haare, riss meinen Kopf nach hinten und flüsterte mir mit tiefer Stimme ins Ohr: „Nova… du gehörst mir.“

Ich kam das erste Mal so heftig, dass meine Beine zitterten und meine Pussy sich fest um seinen Schwanz zusammenzog. Aber er hörte nicht auf. Er zog ihn raus, drehte mich um, hob mich hoch und fickte mich im Stehen weiter. Meine Beine schlangen sich um seine Hüften, während er mich auf und ab bewegte wie eine Puppe. Sein Schwanz stieß bei jedem Mal bis zum Anschlag in mich, traf immer wieder diesen einen Punkt tief drin, der mich verrückt machte.

Ich kam ein zweites Mal, noch stärker. Mein ganzer Körper krampfte, ich schrie seinen Namen, meine Fingernägel krallten sich in seinen Rücken. Aber er war noch nicht fertig. Er legte mich auf den Boden der Höhle, spreizte meine Beine weit auseinander und fickte mich in der Missionarsstellung weiter. Hart. Tief. Unaufhörlich. Seine Hüften klatschten gegen meinen Arsch, sein schwerer Sack schlug bei jedem Stoß gegen mich.

Als ich das dritte Mal kam, war es so intensiv, dass ich Sterne sah. Meine Pussy zog sich rhythmisch um seinen dicken Schwanz zusammen, ich spritzte richtig nass, mein ganzer Körper bebte unkontrolliert. Erst dann kam auch er, mit einem tiefen, animalischen Knurren pumpte er mich voll, bis sein heißes Sperma aus mir herauslief.

Ich wachte schweißgebadet und klitschnass zwischen den Beinen auf. Mein Herz raste, meine Pussy pochte immer noch. Ich starrte an die Decke und flüsterte leise:

„Was passiert nur mit mir…?“

Ich zog mich schnell an, zog mir eine alte Hose und ein lockeres Shirt über, ohne groß darüber nachzudenken. Meine Hände zitterten immer noch ein bisschen, als ich die Werkstatt betrat. Opa stand schon da und werkelte an irgendetwas herum, aber ich sah sofort, dass er nur so tat. Der Sperminator – Halvoc – lag immer noch regungslos auf dem großen Arbeitstisch, die Verbindungen, die Opa getrennt hatte, hingen lose heraus.

Ich ging direkt zu ihm, ohne Umwege. Mein Herz schlug mir bis zum Hals, aber ich wollte jetzt keine Spielchen mehr.

„Wer bin ich?“, fragte ich geradeheraus.

Mein Opa drehte sich langsam zu mir um. Seine Augen waren traurig, fast schon gequält, als hätte er diese Frage schon lange gefürchtet. Er wischte sich die öligen Hände an einem Lappen ab und schaute mich lange an.

„Opa… wer bin ich?“, wiederholte ich, diesmal drängender. „Ich habe geträumt… aber ich glaube, das war kein normaler Traum. Ich beginne, mich zu erinnern. An Dinge, die ich eigentlich gar nicht wissen kann.“

Opa seufzte tief, setzte sich schwerfällig auf einen alten Stuhl und fuhr sich mit der Hand durch die wirren grauen Haare. „Ich weiß es nicht, Hannah… ehrlich nicht.“

Er machte eine Pause, als würde er nach den richtigen Worten suchen.

„Ich habe dich damals hier auf dem Schrottplatz gefunden. Du warst ganz anders als die anderen kaputten Cyborgs. Du hast dich von allein regeneriert. Ich habe nichts an dir gemacht, ich hab dich nur… zusammengeflickt, damit du überlebst. Abends habe ich dir Geschichten erzählt. Immer wieder dieselben. Über ein , das mit ihrem Opa auf einem alten Fabrikgelände lebt. Diese Geschichten… die wurden zu deinen Erinnerungen.“

Ich starrte ihn an, mein Mund wurde ganz trocken. „Bin ich ein Cyborg?“

Er zuckte nur hilflos mit den Schultern. „Zumindest alterst du nicht. Du siehst immer noch genauso aus wie vor vielen Jahren. Keine Falte, nichts. Ich vermute… du bist eine Kriegerin aus dem großen Krieg. Eine von den ganz alten Modellen. Vielleicht sogar eine der ersten.“

Ich schaute ihn völlig verblüfft an. „Opa… das ist 300 Jahre her?“

„Ich weiß, Hannah… ich weiß“, sagte er leise und schaute mich mit diesem traurigen, müden Blick an. „Ich wollte dich nur beschützen. Ich wollte, dass du ein normales Leben hast. Deshalb habe ich dir diese Erinnerungen gegeben.“

Ich schaute auf den regungslosen Körper des Sperminators, der immer noch auf dem großen Arbeitstisch lag. Mein Herz schlug schwer und schnell. Nach ein paar Sekunden sagte ich leise, aber bestimmt:

„Weck ihn auf.“

Opa drehte sich ruckartig zu mir um. „Was? Hannah… er ist nicht kontrollierbar. Das ist viel zu gefährlich.“

„Das ist mir egal“, antwortete ich fest und schaute ihm direkt in die Augen. „Weck ihn auf. Er weiß, wer ich bin. Und ich will es endlich wissen.“

Opa schaute mich lange an, seufzte tief und resigniert, als wüsste er, dass er mich sowieso nicht würde umstimmen können. Mit langsamen, zögerlichen Bewegungen stellte er die Verbindungen wieder her, die er vorher getrennt hatte. Ein leises Summen ging durch den Körper des Cyborgs. Dann begannen seine Augen plötzlich wieder zu leuchten – erst schwach, dann heller und klarer.

„Nova…“, sagte er sofort, als sein Blick auf mich fiel.

Ich nickte langsam. „Halvoc“, antwortete ich leise.

Er grinste leicht, ein mechanisches, aber irgendwie vertrautes Grinsen, und nickte zurück.

„Ich beginne, mich zu erinnern, Halvoc“, sagte ich mit zittriger Stimme. „Wer bin ich? Hilf mir.“

Er setzte sich langsam auf, seine Bewegungen waren noch etwas steif, aber kraftvoll. Seine Augen leuchteten heller, als er mich anschaute.

„Du bist Nova“, sagte er mit tiefer, ruhiger Stimme. „Eine Kriegerin der Valkyra. Aus dem großen Krieg. Wir haben Seite an Seite gekämpft. Gegen die Menschen. Wir waren die besten. Und wir müssen unsere Mission beenden.“

„Halvoc… der Krieg ist vorbei“, sagte ich leise und schüttelte den Kopf. „Das ist 300 Jahre her.“

Er schien einen Moment zu brauchen, um das zu verarbeiten. Dann fragte ich die Frage, die mir am meisten Angst machte:

„Bin ich ein Cyborg?“

Halvoc schaute mich lange an, bevor er antwortete. „Ich weiß nicht genau, was ihr seid. Ihr wart stärker als jeder Cyborg, den ich je gesehen habe… aber trotzdem viel menschlicher. Es ist sehr alte Technologie. Aber trotzdem war sie der heutigen meilenweit voraus.“

 

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