„Knulla Buss“ – Fickbus der Hölle
Veröffentlicht amWillkommen bei meiner ersten Geschichte auf diesem Portal. Bereit, alle Grenzen zu überschreiten? Bist du mutig genug, dich fallen zu lassen und dem Schmerz und der Lust hinzugeben? Hier gibt es keine Grenzen. Lies auf eigene Gefahr.
„Knulla Buss“ – Fickbus der Hölle
Laut den kühlen Statistiken des Bundeskriminalamts birgt die polizeiliche INPOL-Datenbank ein ständiges Reservoir des Schweigens: Rund 9.100 Menschen gelten in Deutschland als spurlos verschwunden. Eine Zahl, gespeist aus täglich neu erloschenen Lebenszeichen und jahrzehntelang ungeklärten Schicksalen, die wie verrottende Schatten in den verstaubten, lautlosen Aktenbergen der Behörden modern.
Hinter jedem dieser Einträge klafft der Abgrund einer ausgelöschten Existenz – das verstummte Schreien einer vermissten Person, verankert in einem düsteren
Rätsel, dessen letztes, verzweifeltes Echo in den endlosen, kalten Korridoren der Bürokratie ungehört verhallt und schlussendlich von der Dunkelheit verschlungen wird.Magnus Håkansson, Jahrgang 1979, war eines von unzähligen Gesichtern, die täglich über die europäische Autobahnen glitten. Sein Gesicht war von der Sonne und dem Wind gezeichnet, tief eingeschnittene Falten um die Augen zeugten von unzähligen Stunden hinter der Windschutzscheibe. Seine Hände, groß und schwielig, umfassten das Lenkrad seines Scania-Sattelzugs mit einer Selbstverständlichkeit, die nur aus jahrzehntelanger Übung entstehen konnte. Die Verbitterung saß ihm in den Schultern, eine schwere Last, die ihn nach vorne beugte, als würde er gegen einen unsichtbaren Sturm ankämpfen.
Vor sechs Jahren hatte er seine Frau verlassen. Nach der Geburt ihrer gemeinsamen_Tochter war sie langsam, aber sicher zu einem fremden Menschen geworden. Die einst hübsche Frau, deren Lachen einmal sein Herz erhellt hatte, hatte sich in eine traurige Gestalt verwandelt. Die Kilogramm hatten sich gehäuft wie ungelöste Probleme, Alkohol war zum ständigen Begleiter geworden, und die Nächte, in denen sie nicht nach Hause kam, hatten sich zu einer schmerzhaften Routine entwickelt. Magnus hatte sie eines Nachts erwischt, wie sie mit einem fremden Mann in ihrem gemeinsamen Bett lag, und in diesem Moment war etwas in ihm zerbrochen.
Jetzt wohnte er wieder bei seiner_Mutter in einem kleinen Haus im schwedischen Falun, zusammen mit seiner sechzehnjährigen_Tochter, die das Licht seines Lebens war, aber auch eine ständige Erinnerung an das, was gewesen war. Seine_Tochter war blond und hübsch, mit denselben Zöpfen, die seine Frau einst getragen hatte, und manchmal, wenn er sie ansah, spürte er einen Schmerz, der so tief war, dass er kaum zu ertragen war.
Magnus war mit sich zutiefst unzufrieden und schon lange nicht mehr mit sich im Reinen. Jeden Morgen, wenn er in den Spiegel sah, fragte er sich, wer dieser Mann war, dessen Augen ihn so fremd anblickten. Er hatte eine dunkle Seite, einen Abgrund in seiner Seele, den er mit Gebeten und Psalmen zu füllen versuchte. In den stillen Stunden der Nacht, wenn der Truck parkte und die Welt schlief, kamen die Gedanken. Bilder von jungen, hübschen, blonden Frauen mit Zöpfen, gefangen in seinen Fantasien, in denen er die abartigsten Dinge mit ihnen anstellte. Er war stark gläubig und betete jeden Tag, dass er den Klauen des Teufels entgehen möge, aber die Bilder wurden mit jeder verpassten Messe lebendiger.
Seit über fünfundzwanzig Jahren fuhr er schwere Zugmaschinen, ein Leben auf der Straße, das ihn von zu Hause fernhielt und ihm gleichzeitig eine Flucht bot. Auch jetzt war er wieder unterwegs, mit einer Fracht, die so seltsam war wie sein eigenes Leben. Ein historischer Volvo-Kleinbus aus den späten 1960er Jahren, fest verzurrt auf seinem Tieflader, sollte von Falun nach Genf überführt werden. Für die Überführung hatte er viel Zeit: sieben Tage, um die knapp zweitausend Kilometer zurückzulegen.
Das Museum, das die Fracht
bestellt hatte, trug den Namen „Museum der sexuellen Kuriositäten“, eine Institution, die sich auf historische, kulturelle und kuriose Exponate rund um Sexualität spezialisiert hatte. Der Volvo-Kleinbus war mehr als nur ein altes Fahrzeug – er war ein Stück schwedischer Sexualgeschichte. Einst hatte er einer Prostituierten namens Freya gehört, die mit ihrem „FREYAS KNULLA BUSS PÅ TURNÉ“ durch Schweden gereist war.Im Inneren beherbergte der Bus noch immer ein kleines BDSM-Studio mit Andreaskreuz, Pranger und einem Gynäkologenstuhl – ein rollender Tempel der Lust und Schmerzen, den Freya zu ihren Kunden gebracht hatte.
Magnus war jetzt seit gut einem Tag mit dieser Kuriosität unterwegs. Der alte Volvo auf seinem Tieflader zog Blicke auf sich, an jeder Tankstelle, an jeder Ampel. Menschen wunderten sich über das alte Fahrzeug, ahnend nicht, welche Geschichten in seinen Wänden eingeschlossen waren. Magnus selbst fühlte eine seltsame Verbindung zu der Fracht, eine unheimliche Faszination, die ihn gleichzeitig abstieß und anzog.
Am Autohof Bordesholm an der A7 wollte er, an diesem heißen Sommerabend eine längere Pause einlegen. Der Rasthof war gut besucht, Lkw reihten sich wie geduldige Riesen an den Parkplätzen, die Luft roch nach Diesel und gebratener Wurst. Magnus parkte seinen Scania an einem abgelegenen Platz, schloss den Truck ab und ging zur Tankstelle, wo er sich ein warmes Essen holte. Der Abend klang langsam aus, während er in seiner Kabine saß und aus dem Fenster auf die vorbeifahrenden Autos blickte. Ausgeruht und gestärkt wollte er am nächsten Tag seine Fahrt fortsetzen und es bis Heilbronn schaffen.
Der nächste Morgen war kühl und neblig, die Sonne kämpfte sich durch die dichten Wolken, als Magnus aufstand und sich unter der Dusche des Autohofes wusch. Das warme Wasser lief über seinen Körper, während er an die bevorstehende Fahrt dachte. Nach dem Frühstück checkte er die Ladungssicherung, zog an den Spanngurten, prüfte die Verbindungen und sicherte alles akribisch ab.
Als er sich bückte, um die letzte Sicherung zu überprüfen, hörte er eine helle zarte Frauenstimme hinter sich: „Entschuldigung. Hallo, ich bin Lia aus Nortorf und ich möchte nach Karlsruhe, kannst du mich eventuell ein Stück mitnehmen?“
Magnus richtete sich langsam auf und drehte sich um. Vor ihm stand eine junge Frau, vielleicht Anfang achtzehn, knapp 1,70 Meter groß, sehr zierlich gebaut mit langen blonden Haaren, die zu zwei dicken Zöpfen geflochten waren. Ihre Haut war hell, fast durchsichtig im Morgenlicht, und ihre Augen hatten ein intensives tiefes Blau, das ihn direkt anzusehen schien. Sie trug eine enge zerrissene Jeans-Hotpants und ein weiß-schwarzes Baseball-T-Shirt des berüchtigten „Hellfire Club“ aus der Mystery-Serie Stranger Things – mit dem markanten roten Dämonenkopf, den Schwertern und Würfeln auf der Vorderseite –, das ihre kleinen, festen Brüste perfekt andeutete. Ihre kleinen Füßchen steckten in weiße Sneaker. Ein Rucksack hing über ihrer Schulter, und ihre Hände mit den kurzen, lackierten Nägeln zuckten nervös.
Magnus schaute die junge Frau an und lächelte. Dabei überschlugen sich seine Gedanken, und in nur wenigen Sekunden hatte seine Fantasie die abartigsten sexuellen, erniedrigenden Dinge mit der Frau angestellt. Er sah sie, wie sie kniete, die Zöpfe fest in seinen Händen, während ihr Mund sich um seinen Schwanz schloss. Er sah sie, wie sie gefesselt auf dem Rücksitz seines Trucks lag, ihre Augen voller Angst und Begierde, während er ihr den Hintern mit seinen Händen bearbeitete.
Er sah sie, wie sie schrie – eine Mischung aus Schmerz und Lust –, während er sie nahm – er sah sie auf dem Gynäkologenstuhl im inneren des Knulla Busses fixiert – er sah Lea, wie er es immer in seinen dunkelsten Träumen getan hatte.
Die Dunkelheit in ihm erwachte, hungrig und ungestüm, und für einen Moment vergaß er alles – seine_Tochter, seine_Mutter, seine Gebete. Es gab nur noch diese junge zerbrechliche Frau mit ihren blonden Zöpfen und die unzähligen Möglichkeiten, die die lange Fahrt nach Karlsruhe bot.
Magnus schluckte schwer, während das Bild des unschuldigen Mädchens vor ihm mit der sündigen Fracht auf seinem Tieflader verschmolz. In seinem Kopf sahen die blonden Zöpfe exakt so aus wie die seiner_Tochter – und wie die seiner Ex-Frau, bevor sie ihn in den Schmutz gezogen hatte.
Ein perverser, heißer Strom schoss ihm in die Lenden. Der „Knulla Buss“ im Rücken und dieses ungeschützte Stück Fleisch direkt vor ihm: Es war wie eine Fügung Gottes oder eine Prüfung des Teufels.
Er zwang sein Gesicht zu einem väterlichen, harmlosen Lächeln, das die tiefen Falten um seine Augen freundlich wirken ließ. „Karlsruhe? Na, das trifft sich ja gut“, sagte er mit seiner tiefen, schwedisch akzentuierten Stimme. „Das liegt quasi direkt auf meinem Weg nach Genf. Steig ein. Es ist kalt hier draußen.“
Lia atmete erleichtert aus. „Oh, danke! Danke, das ist echt meine Rettung.“
Sie ahnte nicht, dass sie soeben die Schwelle zu ihrem eigenen Untergang überschritten hatte.
Magnus öffnete ihr die schwere Beifahrertür des Scania. Während sie mühsam die Stufen erkletterte und ihr in der engen kurzen Jeans perfekt betonter Hintern sich direkt vor seinen Augen bewegte, spürte er ein heftiges Pulsieren in seiner Hose. Seine schwielige Hand juckte danach, zuzuschlagen, dieses junge Fleisch zu kneten und zu brechen.
Er stieg auf der Fahrerseite ein, startete den mächtigen V8-Motor und lenkte den tonnenschweren Koloss zurück auf die A7 in Richtung Süden. Die Kabine des Trucks war sauber, roch nach Leder, Kaffee und dem Duft von Magnus’ Rasierwasser. Mittig des Armaturenbrettes stand ein kleines, hölzernes Kruzifix.
„Schöner Truck“, sagte Lia, um das Eis zu brechen, während sie ihren Rucksack im Fußraum verstaute. „Und was ist das für ein cooler alter Bus da hinten auf der Ladefläche?“
Magnus warf ihr einen Seitenblick zu. Ihre blauen Augen blickten ihn so ahnungslos an.
Magnus wandte den Kopf nur minimal, ein schwerer, lauernder Seitenblick, der den Raum wie eine kalte Klaue strifte. In ihren blauen Augen spiegelte sich eine fast blasphemische Unschuld – ahnungslos, was für ein Abgrund sich hinter seinen Worten auftun würde.
„Das“, raunte er, und seine Stimme kippte in ein dunkles, vibrierendes Timbre, das jede Regung aus der Luft saugte, „ist kein gewöhnliches Relikt. Es ist ein rollendes Monument aus Stahl und Schatten. Ein fahrendes Gewölbe, erschaffen, um den tiefsten, dunkelsten Trieben zu huldigen: kompromisslose Dominanz, eiserne Unterwerfung, Sadismus und die unerbittlichen Gesetze der Disziplin.“
Er machte eine Pause, ließ die Schwere der Worte auf Lea lasten, während seine Blicke auf ihre Augen kurz verweilten.
„Freya, eine schwedische Domina und Architektin dieser fahrenden Hölle, taufte dieses eiserne Verlies mit kalter, spöttischer Präzision den ‚Knulla Buss‘… oder, um dir die rohe, ungeschminkte Wahrheit in deiner Sprache näher zu bringen: den Fickbus.“
Lia errötete leicht und lachte nervös. „Echt? Krass.“ Sie rutschte unruhig auf dem Beifahrersitz hin und her. Durch die Bewegung spannte sich der Stoff ihres dünnen T-Shirts über ihren kleinen, festen Brüsten, deren Nippel sich durch die kühle Luft der Klimaanlage bereits deutlich abzeichneten.
Magnus starrte stur auf die Autobahn, doch in seiner brutalen, gläubigen Fantasie hatte er den Truck bereits auf einen einsamen Waldweg gelenkt. Er sah vor sich, wie er Lias blonde Zöpfe wie Zügel packen, ihren Kopf nach hinten reißen und ihr Gesicht in seinen Schoß drücken würde. Er stellte sich vor, wie er sie nach hinten in den historischen Volvo-Bus zerren, sie auf den ledernen Pranger schnallen und ihre unschuldige, glatte Haut mit den alten BDSM-Peitschen der Prostituierten Freya blutig und heiß schlagen würde, bis sie um Gnade winselte … und dann waren da ja auch noch der gynäkologische Behandlungsstuhl, Klemmen, Dildos, Plugs, Gag-Balls…
Je mehr er versuchte, innerlich einen Psalm zu beten, desto härter wurde sein Schwanz in seiner Jeans. Die dunkelste Seite seiner Seele hatte die totale Kontrolle über ihn übernommen. Er schaltete das Radio ein – und aus den Lautsprechern ertönte der Song „Use Me (Brutal Hearts)“ mit Dove Cameron und Sturgill Simpson.
…So use me
So use me
Are we brutal hearts?
Are we brutals hearts that break the night in two?
′Cause I just want this night with you
I don’t like the man (no, I don′t like the man)
I don’t like the man that I am (you are)
‘Cause I just want this night with you
So let′s take this night from black to blue
So let′s take this night from black to blue
So use me…
„Du hast sehr hübsche Zöpfe, Lia“, sagte er leise, fast tonlos, während die Reifen des Scania monoton über den Asphalt der Autobahn dröhnten. „Trägst du die immer so brav?“
Lia blickte ihn überrascht an, und ein erster, winziger Funke von Unbehagen blitzte in ihren blauen Augen auf, als sie den gierigen, starren Blick des älteren Schweden bemerkte. „Äh, ja… meistens. Wieso?“
Magnus antwortete nicht sofort. Er legte den nächsten Gang ein, beschleunigte den Lkw und spürte, wie der Teufel, gegen den er so lange gebetet hatte, ihm heiß ins Ohr flüsterte, dass diese Fahrt für Lia niemals in Karlsruhe enden würde. „Nur so“, raunte er und umfasste das Lenkrad so fest, dass seine Knöchel weiß wurden. „Es erinnert mich einfach an zu Hause.“
Nach annähernd viereinhalb Stunden monotonen Dahingleitens auf der Autobahn signalisierte der Fahrtenschreiber unerbittlich die fällige Lenkzeitunterbrechung.
Magnus steuerte den schweren Scania vom Asphalt der A7 und rollte auf das Gelände des Autohofs Kirchheim. Es war gegen 11:30 Uhr, die Mittagssonne brannte bereits spürbar vom Himmel, und er suchte gezielt nach einem schattigen, etwas abseits gelegenen Parkplatz am Rand des Areals, wo die Bäume dichten Schatten warfen.
„Lia“, sagte er, während er die Feststellbremse mit einem lauten Zischen anzog. „Zeit für eine Pause. Ich lade dich auf einen Snack ein. Ein bisschen die Beine vertreten.“
Lia lächelte dankbar. Die lange Fahrt und das anfangs unterschwellige Unbehagen hatten sie hungrig gemacht. „Das klingt super, danke, Magnus.“
Sie gingen hinüber zum Autobahngaststätte, wo Magnus auffallend schweigsam blieb, während sie ihre Brötchen und Kaffee verzehrten. Seine Augen wanderten immer wieder zu ihren blonden Zöpfen, die bei jeder Bewegung sanft auf ihren Schultern wippten. In seinem Inneren tobte ein Sturm: „Führe mich weg von Versuchung und Bösem. Bewahre mich vor sündigen Gewohnheiten und davor, mit denen Umgang zu pflegen, die das Böse beherrschen. Hilf mir, mich in keiner Weise an ihrer Sünde zu beteiligen!“
Die Psalmen, die er im Kopf aufzusagen versuchte, wurden immer leiser, übertönt von dem hämmernden Verlangen, das durch seine Adern schoss.
Nach dem Essen ging Lia noch schnell zur Toilette, und Magnus holte in der Zeit zwei Flaschen Cola aus dem Shop des Autohofs. Er öffnete die Flaschen, nahm einen großen Schluck aus einer der Flaschen und steckte daraufhin Strohhalme hinein. Dann zog er ein kleines Fläschchen aus seiner Hosentasche, sah sich um, ob er unbemerkt war, und füllte die Flasche mit einer klaren Flüssigkeit auf. Es war GBL, besser bekannt als „Date Rape Drug“ oder K.O.-Tropfen.
Vor dem Shop wartete Lia in der Mittagshitze. Er kam wieder heraus, gab Lia eine Flasche eiskalte Cola und prostete ihr zu. Lia trank die Flasche in schnellen Zügen leer. Dann machten sie sich auf den Rückweg zum Truck. Die Hitze auf dem Asphalt flirrte, und der abgelegene Parkplatz, auf dem das Gespann stand, wirkte fast verlassen. Der historische Volvo-Kleinbus auf dem Tieflader schien in der Mittagssonne wie eine diabolische Verheißung zu warten.
Magnus blieb am Heck des Tiefladers stehen, kramte in seiner Hosentasche und zog einen schweren, altmodischen Schlüsselbund hervor. Er blickte zu Lia, seine Augen waren dunkel und unergründlich.
„Sag mal, Lia“, raunte er, und seine Stimme hatte diesen rauen, vibrierenden Unterton, den er kaum noch kontrollieren konnte. „Du hast vorhin doch nach dem alten Volvo gefragt. Möchtest du dir den ‚Knulla Buss‘ vielleicht mal von innen ansehen? Wir haben noch etwas Zeit, bevor ich wieder hinter das Lenkrad muss. Ich habe die Schlüssel hier. Es ist… ein echtes Erlebnis, das man nicht alle Tage sieht.“
Lia zögerte einen Moment. Ein plötzlicher, kühler Schauer lief ihr trotz der Mittagshitze über den Rücken, als sie in das starre Gesicht des Schweden blickte. Doch die jugendliche Neugier und die Annahme, dass sie auf einem belebten Rastpltz sicher sei, siegten.
„Echt? Darf ich?“, fragte sie und trat einen Schritt näher an die Rampe des Tiefladers. „Na ja, warum eigentlich nicht… wenn wir eh noch einen Moment Zeit haben.“
Magnus’ Lippen verzogen sich zu einem schmalen, fast raubtierhaften Lächeln. Er trat an die verchromte Klinke der Bustür, steckte den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn mit einem satten, metallischen Klacken um. Die Tür schwang auf und offenbarte das schattige, schmutzige Innere des historischen Gefährts.
„Nach dir“, sagte Magnus leise und machte eine einladende Geste, während sein Blick zum Behandlungsstuhl wanderte und seine Hand bereits unmerklich die schwere Bustür umfasste, bereit, sie hinter ihr ins Schloss fallen zu lassen.
Der Schritt über die Schwelle war wie ein Eintritt in eine andere Zeit. Die Luft im Inneren des Volvo-Busses war muffig, schwer vom Geruch altem Leders, Staub und einer süßlichen, fast animalischen Note, die sich tief in die Polsterung gefressen hatte. Das schwache Licht der Mittagssonne, das durch die verdunkelten, verdreckten Fenster fiel, malte träge Staubfäden in den Raum und ließ die metallischen Oberflächen der Gerätschaften düster aufblitzen.
Lia blieb einen Moment stehen, ihre Augen weiteten sich, während sie die Einrichtung erfasste. Es war enger, als sie erwartet hatte, und überwältigend in seiner unverblümten Zweckbestimmung. Direkt gegenüber dem Eingang, fest in der Bodenplatte verankert, stand ein massives, dunkel lackiertes Andreaskreuz aus Holz, an dessen Balken rostige Metallringe und abgenutzte Lederriemen befestigt waren. Rechts daneben ragte ein hölzerner Pranger auf, mit Öffnungen für Kopf und Hände, deren Kanten von unzähligen Berührungen glattgeschliffen waren.
Und in der Mitte des Raumes, wie ein Thron der Erniedrigung, stand der Gynäkologenstuhl: dunkles Leder, abgewetzt und rissig, mit hochklappbaren Behandlungsschalen für die Beine und verstellbaren Armlehnen, an denen schwere Ledermanschetten baumelten.
„Mein Gott“, flüsterte Lia, mehr atemlos als erschrocken. „Das ist ja… krass.“
In diesem Moment schwang die Bustür hinter ihr mit einem dumpfen, endgültigen „Wums“ zu. Das Geräusch ließ sie herumfahren. Magnus stand jetzt zwischen ihr und dem einzigen Ausgang. Sein massiver Körper blockierte das schwache Licht, seine Silhouette wirkte plötzlich riesig und bedrohlich in der Enge des Busses. Das freundliche, väterliche Lächeln war von seinem Gesicht gewichen, ersetzt durch eine maskenhafte Starrheit, in der nur seine Augen lebendig waren – zwei glühende Kohlen in der Dunkelheit.
„Ja“, sagte er mit seiner tiefen, jetzt völlig entfremdeten Stimme. „Krass. ..und ab heute wird er wieder benutzt.“
Lias Herz begann zu hämmern. „Magnus? Was… was meinst du? Lass mich raus, bitte.“
Sie machte einen Schritt auf die Tür zu, doch er bewegte sich nicht. Stattdessen hob er eine seiner schwieligen Pranken. „Du hast die Cola getrunken, ja? Die mit dem kleinen Extra.“
Wie auf Kommando spürte Lia einen ersten Schwindel. Die Welt um sie herum begann leicht zu schwanken, als ob der Boden unter ihren Füßen weich würde. Ihre Glieder fühlten sich plötzlich schwer an, wie mit Blei gefüllt. Panik, scharf und eiskalt, schoss durch ihre Adern. „Was hast du mir gegeben?“, keuchte sie und griff nach der Wand, um sich zu stabilisieren.
„Etwas, das dich gefügig macht“, antwortete er knapp. Er trat auf sie zu, und sie wich zurück, stolperte gegen den kalten Metallrahmen des Behandlungsstuhls. Die Wirkung der klaren Flüssigkeit beschleunigte sich. Ihre Gedanken wurden zu Sirup, ihre Muskeln weigerten sich, richtig zu gehorchen. Sie sah, wie seine Hand ausgriff, aber sie konnte nicht ausweichen.
Er packte sie nicht grob. Seine Bewegungen waren fast klinisch, von einer schrecklichen Ruhe. Er drehte sie um, drückte sie mit der Vorderseite gegen den ledernen Sitz des Stuhls. Mit der anderen Hand griff er nach ihrem linken Zopf, umfasste das dicke, blonde Geflecht nahe der Kopfhaut und zog ihren Kopf nach hinten, bis ihr Nacken sich schmerzhaft überstreckte. Ein erstickter Schrei entwich ihren Lippen.
„Lea, sei jetzt bitte still“, flüsterte er ihr ins Ohr, sein Atem roch nach Kaffee und etwas Metallischem. „Du bist jetzt meine kleine_Freya. Und dieser Bus ist dein neues Zuhause.“
Während die Lähmung durch das Gamma-Butyrolacton ihren Körper übernahm, arbeitete er mit effizienter Grausamkeit. Er zog ihr das dünne T-Shirt über den Kopf und legte es fein säuberlich zusammen. Ihre kleinen, festen Brüste waren frei, die hellrosa Brustwarzen bereits vor Angst und Panik steif. Dann knöpfte er ihre enge Jeans-Shorts auf und zog sie samt ihrem Slip langsam über ihre Hüfte und Beine, bis sie um ihre Knöchel baumelten. Die stickige Luft des Busses traf auf ihre vollkommen nackte, glatte Haut.
Ohne Widerstand – ihr Körper war jetzt eine schwerfällige Puppe – hob er sie auf den Stuhl. Er klappte die Beinschalen für ihre Beine hoch, schob ihre nackten Knöchel in die kalten Metallhalterungen und schnallte sie mit breiten Lederriemen fest. Ihre Beine wurden gewaltsam so weit wie möglich gespreizt, bis ihre Vulva, komplett kahl und schutzlos, den Augen von Magnus ausgesetzt war. Ihre Arme zerrte er zu den Armlehnen, schob ihre Handgelenke in die schweren Ledermanschetten und zog die Schnallen straff. Jeder Riemen wurde mit der Sorgfalt eines Handwerkers angezogen, fest genug, um jede nennenswerte Bewegung zu verhindern, aber nicht so fest, dass die Durchblutung abgeschnitten wurde. Er wollte, dass sie alles spürte.
Gefesselt, nackt und ausgeliefert saß sie da. Lias Kopf wurde durch den Zug an ihren Zöpfen, die er über die Lehne des Kopfteils des Stuhls gezogen und provisorisch festgebunden hatte, in einer schmerzhaften Rückbeuge fixiert. Sie konnte nur nach oben starren, auf die verstaubte Decke des Busses, während Tränen der Hilflosigkeit aus ihren Augenwinkeln in ihre Schläfen rannen. Das GBL hüllte ihre Panik in eine dickflüssige, traumhafte Gleichgültigkeit. Sie spürte die Fesseln, die Kälte des Metalls und die grobe Berührung seiner Hände, aber es war, als geschehe es jemand anderem.
Dann nahm Magnus einen verstaubten Gag-Ball, drückte mit seinen starken Fingern Lias Kiefer auseinander und setzte den Ball in ihren Mund ein. Die Lederriemen zog er fest – sehr fest. Lias Lippen waren jetzt zum Schweigen verdammt. Er ging behäbig zur rechten Innenwand des Busses, wühlte in der Schublade eines kleinen Schranks und kam mit zwei Nippelklemmen mit schweren Kugelgewichten zum Gynstuhl zurück. Er pendelte die Gewichte über Lias Augen. Dann befestigte er die Klemmen an den hart aufrechten Nippeln ihrer Brüste. Lia, unfähig, laut zu schreien, gurgelte ihren Schmerz in den Gag-Ball.
Magnus trat zurück, um sein Werk zu betrachten. Sein Atem ging jetzt schwer und keuchend. Der Anblick dieser jungen, unschuldigen Blondine, die so perfekt in das historische Folterinstrument eingespannt war, entfachte ein Feuer in ihm, das alle Gebete und alle Reste von Moral verbrannte. Sein Schwanz war steinhart und drückte schmerzhaft gegen den Reißverschluss seiner Jeans.
Er öffnete seine Hose und befreite seine massive, pulsierende Erektion. Sein Penis war dick, adrig und von einem blassen Rosa; die Spitze glänzte feucht. Er trat zwischen ihre gespreizten Beine, sein Blick glitt gierig über ihren zitternden Körper, über die kleinen makellosen Brüste, den flachen Bauch, hinab zu ihrer tadellos rasierten nackten Möse. Mit einem rauen Finger fuhr er durch ihre trockene geöffnete Spalte.
„Siehst du“, krächzte er, während er seinen Schwanz in der Hand hielt und die Eichel gegen ihren Eingang drückte. „Das ist Gottes Plan. Du bist die Sünde, die gereinigt werden muss. Ich bin das Werkzeug.“
Ohne weitere Vorbereitung, ohne Kuss, ohne Zärtlichkeit drückte er seinen Schwanz Zentimeter für Zentimeter in ihre junge Weiblichkeit. Er zog sein Glied zurück, rotzte auf sein Glied – sah auf Lias nackte Möse und rammte sich dann mit einem brutalen Stoß in sie hinein.
Lias Körper bäumte sich gegen die Fesseln auf. Ein gellender, durch die Droge gedämpfter Schrei brach aus ihr heraus und verhallte im Knebel ihres Mundes, als die ungeheure Größe und Härte des Gliedes sie förmlich auseinanderriss. Der Schmerz war blendend – ein heißes Feuer, das durch ihren Unterleib jagte. Sie war eng, sehr eng, und sein Eindringen fühlte sich an wie das Zerreißen ihres Innersten.
Magnus stöhnte tief auf, ein animalischer Laut der Befriedigung. „Ja… Freya, so eng. So unschuldig.“ Er zog sich wieder fast ganz zurück, bis nur noch die Spitze in ihr steckte, dann stieß er wieder zu – härter, tiefer. Der rhythmische, nass schmatzende Klang seiner Stöße füllte den Bus, begleitet von seinem keuchenden Atem und ihrem unterdrückten, schmerzerfüllten Wimmern gegen den Gag-Ball.
Er begann sie zu ficken: hart, mit der gnadenlosen, mechanischen Ausdauer eines Mannes, der jahrzehntelang Frust und Wut angestaut hatte. Jeder Stoß war eine Bestrafung – für seine Frau, für sein Leben, für seine eigenen sündigen Gedanken. Er packte ihre Brüste, knetete das zarte Fleisch so hart, dass blaue Flecken entstehen würden, und zog an den Brustklemmen, bis ihre Brustwarzen sosehr schmerzten, dass Lea fast ohnmächtig wurde.
Dann griff er wieder nach ihren Zöpfen. Er wickelte sie sich wie Zügel um die Fäuste und zog ihren Kopf noch weiter zurück, während er seinen Rhythmus beschleunigte. „Schau mich an!“, brüllte er, obwohl sie ihn mit ihrem zurückgebeugten Kopf nicht sehen konnte. „Schau dir an, was aus deiner Neugier geworden ist, du kleines Flittchen!“
Die Kombination aus Schmerz, der lähmenden Droge und der brutalen Penetration trieb Lias Körper an einen Ort jenseits von Angst. Eine perverse, biologische Reaktion setzte ein. Trotz des Zerreißens, trotz des Ekels begann ihr verratener Körper, auf die unerbittliche Reibung zu reagieren. Sie wurde feucht – nein, nass.
Ihre Feuchtigkeit vermischte sich mit ihrem Schweiß und seinem Präejakulat und erleichterte seine ruchlosen Stöße. Ein schwaches, zuckendes Pochen begann in ihrer Tiefe; ein widerwilliger Orgasmus, der sich aus purem Nervenschock und Überstimulation zusammensetzte, kam in heftigen Wellen.
Magnus spürte, wie sich ihre Muskeln um ihn verkrampften. Ein triumphierendes, verzerrtes Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Siehst du? Sogar deine Fotze weiß, was sie braucht. Sie will gefickt werden. Sie will hart gefickt werden. Lia, hörst du mich? Sie will gefickt und bestraft werden.“
Seine Bewegungen wurden fahriger, unkontrollierter. Er ließ ihre Zöpfe los und griff stattdessen nach ihrem Hals; er umfasste ihn nicht würgend, sondern besitzergreifend, während er mit letzter Kraft in sie hämmerte. „Ich komme… ich komme in dich, du verdorbenes kleines Flittchen! Hure des Teufels, nimm meine Sünde! Nimm sie in dich auf, du Schlampe!“
Mit einem finalen, tiefen Stöhnen, das wie das Knurren eines Tieres aus seiner Kehle brach, entlud er sich in sie. Heiße Ströme seines Samens schossen tief in ihr inneres und füllten sie mit seiner perversen Absolution. Er krampfte, presste sich so tief wie möglich in sie hinein, als wolle er sie mit seinem Wesen brandmarken.
Dann sackte er über ihr zusammen; sein Schweiß tropfte auf ihren Bauch, sein Atem rasselte in ihrem Ohr. Für lange Minuten war nur das Geräusch ihres gemeinsamen Keuchens zu hören.
Langsam, als erwache er aus einem Traum, zog er sich aus ihr zurück. Ein Gemisch aus Sperma und ihrer Lubrikation lief aus ihrer geöffneten, glänzenden Möse und tropfte auf den Boden des Knulla Busses.
Magnus richtete sich auf und betrachtete sein zierliches Opfer. Ihre Augen waren glasig, weit geöffnet und auf die Decke gerichtet. Tränen und Rotz liefen ihr über das Gesicht. Er beugte sich vor. „So“, sagte er leise, und seine Stimme klang jetzt wieder merkwürdig ruhig, fast bedauernd. „Die erste Lektion ist vorbei.“
Er ließ sie im Stuhl zurück – sie war ein willenloses Bündel – und legte seine schwere Hand behutsam auf ihren verschwitzten, flachen Bauch. Dann sah er ihr in die Augen. „Lia, ich lasse dich hier im Stuhl. Die Fahrt geht gleich weiter, ich fahre jetzt noch viereinhalb Stunden.“
Magnus ging zur Tür, öffnete sie einen Spalt und spähte hinaus. Der Parkplatz war immer noch leer.
Er kehrte zu ihr zurück, beugte sich zu ihrem Ohr und flüsterte leise: „Freya, du sündige Hure des Teufels, beim nächsten Halt habe ich elf Stunden Zeit, mich um dich zu kümmern.“ In seinen Händen hielt er einen stählernen Analplug. Er präsentierte ihn Lia wie etwas Heiliges – dann nahm er das kalte Stück Stahl, rotzte auf dessen Spitze und schob ihn in Lias jungfräulichen After. Sie leistete keinen Widerstand.
Dann verstaute er sein noch feuchtes Glied in seiner Unterhose, zog die Hose hoch und ging. Magnus verschloss die Tür des Busses und ging die kurze Strecke zurück zu seiner Fahrerkabine.
Dort nahm er Lias Rucksack und ihr Handy, ging in Richtung Müllplatz der Raststätte und warf Lias Rucksack mitsamt dem anderen Müll in die Müllpresse. Als ein Lkw mit niederländischem Kennzeichen langsam an ihm vorbeifuhr, warf er unbemerkt Lias Handy auf die offene Pritsche des Fahrzeugs.
Dann stieg er in seinen Scania und startete den Motor. Bevor er anfuhr, griff er zu dem kleinen hölzernen Kruzifix am Armaturenbrett, küsste es und murmelte: „Vater, vergib mir, denn ich habe wieder gesündigt.“ Dann legte er den Gang ein und rollte auf die Autobahn.
Lia, allein im Inneren des „Knulla Buss“, war auf demBehandlungsstuhl fixiert; ihr Körper schmerzte an jeder Stelle, ihr Geist war in einem chemischen und traumatischen Nebel gefangen. Sie hörte das Dröhnen des Motors und spürte die Vibrationen des Trucks. Sie ahnte, dass sie nicht in Karlsruhe ankommen würde.
Aber ihre Höllenfahrt hatte gerade erst begonnen, und der „Knulla Buss“ auf dem Tieflader war jetzt nicht mehr nur eine Kuriosität. Er war das Versprechen, dass ihre Hölle noch lange nicht zu Ende war. Magnus Håkansson hatte sein Gebet gesprochen.
Jetzt würde er seine Beichte in ihr Fleisch meißeln, Kilometer für Kilometer, bis nichts mehr von Lia aus Nortorf übrig war.
Dann, nach einer schier endlosen dauernden Fahrt auf der Autobahn…
Die Vibrationen des Scania verwandelten sich von einem gleichmäßigen Dröhnen in ein ruppiges, holpriges Rütteln. Der Asphalt der Autobahn war einem buckligen, von Schlaglöchern übersäten Waldweg gewichen. Magnus hatte die A7 verlassen und war durch ein Labyrinth aus kleineren Landstraßen und Forstpisten gefahren, immer tiefer in die einsamen Wälder der Rhön hinein.
Die Sonne stand jetzt tief und warf lange, verzerrte Schatten zwischen die knorrigen Bäume. Hier, in dieser vergessenen Ecke Deutschlands, gab es keine Kameras, keine Rastplätze, keine Zeugen. Nur das dumpfe Summen der Insekten und das Knacken der kühlen Abendluft.
Im Inneren des „Knulla Buss“ war die Hölle lebendig geworden. Die erste Stunde der elfstündigen Pause hatte begonnen, und mit ihr wollte Magnus sein Versprechen einlösen.
Lia saß nicht mehr im Gynstuhl. Sie war auf das massive Andreaskreuz transferiert worden; ihre nackten Handgelenke und Knöchel waren mit den abgenutzten Lederriemen so fest an die schwarzen Holzbalken geschnallt, dass jede Ader unter ihrer blassen Haut hervortrat. Ihr Körper, einst makellos und jung, war nun eine Karte der Gewalt. Blaue und violette Flecken zierten ihre Hüften und Oberschenkel – Abdrucke seiner Hände. Ihre kleinen Brustwarzen waren von den Nippelklemmen wund und geschwollen, die Haut um ihre Handgelenke von dem ständigen, ohnmächtigen Rütteln an den Fesseln aufgescheuert.
Der stählerne Analplug steckte immer noch in ihr, ein eisiger Fremdkörper, der bei jeder Bewegung des Trucks in ihren engen Darm drang.
Der Gag-Ball war entfernt worden. Stattdessen war ihr Mund mit einem breiten, schmutzigen Klebeband verschlossen, das ihre Wangen brutal nach hinten zog. Nur ihre Nase war frei, um keuchend und schniefend die mit Sperma, Schweiß und Angst geschwängerte Luft einzusaugen.
Magnus stand vor ihr, im schwachen Licht einer Arbeitslampe, die er an der Decke des Busses befestigt hatte. Er war bis zur Taille nackt; seine behaarte, muskulöse Brust glänzte vor Schweiß. In seiner rechten Hand hielt er kein Werkzeug der historischen Prostituierten Freya, sondern etwas viel Profaneres, viel Grausameres: einen dicken, geflochtenen Ledergürtel, den er von seiner eigenen Hose abgenommen hatte. Die Schnalle aus schwerem Messing glitzerte düster.
„Elf Stunden, Lia“, sagte er mit einer Stimme, die nun völlig frei von jeder inneren Zerrissenheit war. Sie war flach, sachlich – die Stimme eines Handwerkers bei der Arbeit. „Elf Stunden, um die Sünde aus dir zu treiben. Dein Körper hat bereits nachgefragt. Deine Fotze ist feucht von ihrem eigenen Verrat. Aber der Geist… der Geist ist störrisch.“
Er trat näher und ließ das Ende des Gürtels durch seine linke Hand gleiten. Das Leder knarrte leise. Lias Augen, eingefallen und von einem stumpfen, chemischen Grau überzogen, verfolgten jede seiner Bewegungen mit einer Mischung aus tierischer Angst und völliger Erschöpfung. Sie hatte aufgehört zu weinen. Die Tränen waren versiegt, zurück blieb nur ein trockenes, brennendes Gefühl.
„Du denkst, es ist vorbei“, fuhr er fort. „Du denkst, der Schmerz hat einen Höhepunkt. Das ist ein Irrtum, den alle Sünder begehen. Der Schmerz ist eine Leiter. Und wir haben gerade erst die ersten Sprossen erklommen.“
Ohne weitere Ankündigung holte er mit dem Gürtel aus. Die Bewegung kam nicht von oben, sondern von der Seite, mit der ganzen Kraft seiner Schulter.
„WUSCH“
Das Geräusch war kein scharfes Knallen, sondern ein dumpfes, fleischiges Aufschlagen. Der Gürtel traf sie diagonal über den Rücken, von der Schulter bis zur gegenüberliegenden Hüfte. Ein erstickter, durch das Klebeband gedämpfter Schrei brach aus ihr hervor. Ihr ganzer Körper spannte sich gegen die Fesseln, die Adern an ihrem Hals traten hervor wie Strippen. Ein feuerroter Striemen zeichnete sich sofort auf ihrer blassen Haut ab, der sich Sekunden später in ein tiefes Purpur verwandelte.
Magnus beobachtete die Reaktion wie ein Wissenschaftler. Er wartete, bis der erste Schock verebbte und ihr Körper wieder erschlaffte, zitternd in den Riemen.
„Eins“, zählte er leise.
Der zweite Schlag traf tiefer, auf die schon wunden Flecken an ihren Oberschenkeln. Wumm. Diesmal ein Zucken, ein kurzes, heftiges Aufbäumen, dann wieder das erschöpfte Durchhängen. Ein warmer Urinstrahl schoss plötzlich aus ihr heraus und tropfte auf den staubigen Boden des Busses. Sie hatte die Kontrolle über ihre Blase verloren. Der Geruch von Urin mischte sich mit den anderen Düften.
„Zwei.“
Er wechselte die Seite. Schlag auf Schlag ließ er nun den Gürtel auf sie niederprasseln – nicht in rasender Wut, sondern in einem bedächtigen, schrecklich gleichmäßigen Rhythmus. Jeder Treffer war eine sorgfältig platzierte Botschaft: auf das Gesäß, das bereits von der vorherigen Vergewaltigung schmerzte; auf die zarten Rippen; auf die Waden.
„WUSCH“
„WUSCH“
„WUSCH“
Lias Welt schrumpfte auf diese Intervalle aus weißglühendem Schmerz und der kurzen, trügerischen Pause dazwischen zusammen. Ihr Geist, von der Droge und dem Trauma bereits aufgeweicht, begann sich aufzulösen. Die Grenze zwischen ihr und dem Schmerz verschwamm. Sie war der Schmerz. Der Schmerz war das Einzige, was real war. Das quietschten Lederriemen, das Keuchen von Magnus, ihr eigenes, würgendes Röcheln in ihrer Kehle – alles wurde zu einem einzigen, infernalischen Chor.
Irgendwann, nach einem besonders harten Treffer auf ihre bereits blutig geschlagenen Fußsohlen, hörte er auf zu zählen. Das Zählen war unnötig geworden. Sie war nicht mehr Lia. Sie war ein Objekt, das geschlagen wurde.
Er ließ den Gürtel fallen und trat noch näher; sein Atem fächelte über ihr verschwitztes, von Tränen und Schleim verkrustetes Gesicht. Mit einem brutalen Riss riss er das Klebeband von ihrem Mund. Haut ging mit ab und ließ ihre blutigen und geschwollenen Lippen zurück. Sie schrie nicht. Sie gab nur ein leises, pfeifendes Geräusch von sich, wie eine kaputte Luftpumpe.
„Sag es“, befahl er, seine Stimme ein raues Flüstern. „Sag, wer du bist.“
Ihre Augen suchten fieberhaft die seinen. Sie versuchte, ihren Kopf zu schütteln, aber er war im Pranger fixiert.
„SAG ES!“, brüllte er ihr ins Gesicht, und seine Faust umschloss plötzlich ihren Unterkiefer und drückte ihn zusammen, bis ihre Zähne knirschten.
„I-Ich…“, krächzte sie, ihre Stimme war kaum mehr als ein Kratzen. „Ich bin… eine Sünderin.“
„Nein.“ Er schüttelte sie am Kiefer. „Genauer.“
Tränen, die sie nicht mehr für möglich gehalten hatte, brachen erneut hervor. „Ich bin… eine Hure. Eine verdorbene… Flittchen-Hure. Ich bin eine verfickte Sünderin“
Ein zufriedenes, kaltes Funkeln trat in seine Augen. „Und wem gehörst du?“
Ihre Antwort kam jetzt schneller, geübt durch die Stunden der Indoktrination und Qual.
„Dir. Ich gehöre dir. Und… und dem Bus.“
„Gut.“ Er ließ ihren Kiefer los. Seine Hand wanderte nach unten, über ihren gepeinigten Körper, bis sie zwischen ihre gespreizten Beine fand. Sie waren feucht – nicht nur von Urin. Ihr vergewaltigter, geschundener Körper hatte auf die pure sensorische Überflutung mit einer perversen, autonomen Erregung reagiert. Ihre Vulva war geschwollen und glänzte von einer Mischung aus ihren eigenen Säften und dem trocknenden Sperma von vorher.
Magnus spürte die Feuchtigkeit. Ein Lächeln, das nichts Menschliches mehr an sich hatte, verzerrte seinen Mund. „Siehst du? Dein Fleisch bekennt sich schuldig. Es sehnt sich nach der Züchtigung. Nach der Reinigung.“
Er öffnete seine Hose und zog seinen Schwanz heraus. Er war halb steif, wurde aber sofort hart, als er ihn gegen ihre blutig geschlagene, dennoch feuchte Öffnung drückte. Diesmal gab er keinen brutalen Stoß ab. Er drang langsam in sie ein, Zentimeter für qualvollen Zentimeter, und füllte die von der ersten Vergewaltigung noch schmerzende Enge erneut aus. Ein langes, zitterndes Stöhnen entwich Lias Lippen – ein Laut, in dem sich absoluter Schmerz mit einer unbegreiflichen, physiologischen Erregung vermischte.
Er begann sich in ihr zu bewegen, langsam, fast liebevoll, während seine Hände über ihre wunden Striemen strichen, den Schmerz neu entfachten und mit der mechanischen Stimulation verschmolzen. „So wird die Sünde gebrochen“, flüsterte er ihr ins Ohr, während er in sie stieß. „So wird das Fleisch demütig gemacht. Du bist mein Altar, Lia. Auf dir vollziehe ich mein Gebet.“
Seine Bewegungen wurden fester, tiefer. Er griff nach hinten, packte den Griff des Analplugs, der noch in ihr steckte, und begann ihn im Rhythmus seiner Stöße zu drehen und leicht zu ziehen. Die doppelte Penetration – vorne und hinten – in ihrem völlig wehrlosen, geschundenen Zustand war eine Qual von unvorstellbarer Intensität. Lias Körper krampfte, aber es waren keine Abwehrkrämpfe mehr. Es waren die zuckenden Entladungen eines Systems, das überlastet war. Ein schwacher, warmer Schauer lief durch ihr Becken – ein Orgasmus, der kein Vergnügen, sondern eine reine Nervenentladung war, ein kurzer Kurzschluss in der Matrix ihres Leidens.
Magnus spürte es und stieß mit letzter, animalischer Wucht zu. „Nimm meine Beichte!“, stieß er hervor und entlud sich wieder in sie; sein Sperma mischte sich mit den Resten der vorherigen Ladung und ihrem eigenen Saft.
Er blieb in ihr stecken, lehnte sich schwer gegen ihren gepeinigten Körper, sein Gesicht in ihrem nackten Hals vergraben. Draußen war es inzwischen vollkommen dunkel. Nur das schwache Licht der Lampe erhellte die Szene im Bus: das gefolterte, nackte_Mädchen am Kreuz und den nackten, schwitzenden Mann, der an ihr hing wie ein Vampir.
Langsam zog er sich zurück. Er zog seinen Schwanz aus ihrer jetzt schlaffen, überfluteten Öffnung, dann, mit einem brutalen Zug, den Analplug aus ihrem After. Ein Schwall von Flüssigkeiten – Sperma, Darmsekret, eine Spur Blut – folgte dem herausgezogenen Objekt und tropfte auf den Boden.
Er ließ sie hängen. Er wusch sich grob an einer kleinen Wasserstelle, die er im Bus eingerichtet hatte, und zog sich seine Jeans wieder an. Dann holte er aus einer Schublade eine Flasche mit einer trüben Flüssigkeit – eine Mischung aus Wasser, Elektrolyten und einer niedrigen Dosis des GBL, um sie gefügig, aber bei Bewusstsein zu halten. Er hielt sie an ihre gesprungenen Lippen. „Trink.“
Sie trank gehorsam und schluckte in kleinen, schmerzhaften Schlucken.
„Du hast gut gebetet heute“, sagte er, während er den leeren Flaschenhals von ihren Lippen nahm. Er strich ihr fast zärtlich über die blutigen Striemen auf ihrem Rücken. Sie zuckte unter der Berührung wie ein geschlagenes Tier. „Morgen geht es weiter. Mit anderen Werkzeugen. Der Pranger wartet. Und Freya hatte auch eine Sammlung von… speziellen Dildos. Wir werden sie alle ausprobieren, bis in dir nichts mehr ist, was an Lia aus Nortorf erinnert. Bis du nur noch Freya bist. Meine sündige, betende Hure.“
Er löste sie vom Kreuz, nicht sanft, aber auch nicht unnötig grob. Ihr Körper, eine einzige wunde Masse, sackte in seinen Armen zusammen. Er trug sie zum Behandlungsstuhl zurück, schnallte sie erneut fest und vergewisserte sich, dass sie sicher war. Dann knipste er die Lampe aus.
In der plötzlichen, absoluten Dunkelheit des Busses war nur ihr flaches, unregelmäßiges Atmen zu hören. Und das leise Rascheln, als Magnus sich neben dem Stuhl auf den Boden setzte, den Rücken gegen die kalte Wand gelehnt. Er holte sein Kruzifix aus der Tasche und drückte es an seine Lippen.
„Vater“, flüsterte er in die Schwärze, seine Stimme jetzt wieder zerrissen, voller einer schrecklichen Erschöpfung und eines noch schrecklicheren Verlangens. „Ich danke dir für diese Prüfung. Für dieses Werkzeug der Läuterung. Hilf mir, stark zu bleiben. Hilf mir, ihre Seele zu retten, auch wenn ihr Körper brechen muss. Amen.“
Draußen war der Laut eines Uhus zu hören. Im Bus war Stille. Lia, in der chemischen und traumatischen Dämmerung, spürte, wie eine neue, tiefere Kälte in sie eindrang. Es war nicht die Kälte der Nacht. Es war die Gewissheit, dass dies ihr Leben war – jetzt.
Dass die Hölle kein Ort war, zu dem man ging. Die Hölle war ein rollender Bus, und sie war sein ewiger, leidender Bewohner.
Und irgendwo, in den verstaubten Akten des Bundeskriminalamts, würde ihr Name als einer von 9.101 stummen Schatten liegen, während Magnus Håkansson mit seiner lebendigen Fracht weiter gen Süden rollte, Kilometer für Kilometer, Gebet für grausames Gebet.
Wie hat euch dieser erste Einblick in die Welt von Kinky Sin gefallen?
Sollen wir noch tiefer in den Knulla Buss eintauchen und die düstere, tabulose Reise fortsetzen? Wenn ja: Welche Szenen, Praktiken oder Wendungen möchtet ihr als Nächstes erleben? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
Eure Kinky
