Bauer sucht Frau … Teil 6-11
Veröffentlicht amAls der Miche am Sonntag früh aufwachte war es schon hell draussen. Er lag in Löffelchenstellung zwischen der Marie, die aussen im Bett lag und der Resi hinter ihm. Der Jackl lag auf der anderen Seite aussen im Bett. Da es sehr eng war traute sich der Miche gar nicht sich zu bewegen, da er die anderen nicht wecken wollte. Doch die Marie merkte dann, dass der Miche wach ist und schlüpfte aus dem Bett: “mächst aa aufsteh’?”
Der Miche schaute auf die Marie, die jetzt völlig nackt vor ihm stand: “Ja,” und erhob sich ebenfalls, wodurch auch die Resi hinter ihm wach wurde. Als die Marie feststellte, dass ihr jetzt schon zwei Leute zuhören konnten meinte sie: “I hätt gern, dass ma beim Fühstück olle nackert san, mia ham uns ja gestern vor lauter lecka und vögln gor ned ooschaun’g kenna, wos moand’s ihr dazua?” Dem Miche war es recht
und der Resi auch. “Dann geh i jetzt ois erste zum Duschn und mach’ dann as Frühstück und ihr kummts dann noch,” womit sie aus dem Schlafzimmer verschwand.Der Miche und die Resi flüsterten leise zusammen, da sie den Jackl nicht aufwecken wollten. Die Resi meinte: “dann geh’ i ois nächste zum Duschn und huif dann da Marie beim Frühstück macha. Du konnst dann am Jackl noo erzain, dass er aa nackat obekemma soi.”
So geschah es dann auch. Als der Jackl etwas später dann auch wach war erzählte ihm der Miche, was beschlossen worden war. “Mir sois recht sei’,” brummte der Jackl, um nicht zu sagen, dass es ihm egal sei, aber dann frug er den Miche doch noch: “und, hot da des gestern wos ausg’macht, dass i mit da Resi g’vöglt hob?” Obwohl ja eher die Resi mit ihm gevögelt hatte. “Naa, übahaupt ned, i hob ja mit da Marie g’vöglt, des hod schoo passt.” Dann gingen die beiden duschen und fanden sich ebenfalls nackt in der Küche ein.
Die Marie und die Resi hatten mittlerweile ein frugales Frühstück hergerichtet mit frisch aufgebackenen Semmeln, einem weichgekochten Ei für jeden, Orangensaft und Kaffee und alle griffen zu. Langsam entspann sich dann eine Unterhaltung, in der das gestern erlebte nocheinmal aufgearbeitet wurde. “War des jetz’ gestern richtig, wos mia gmacht ham’?” war sich der Jackl nicht sicher. Doch die beiden Frauen beruhigten ihn, dass das so schon in Ordnung gewesen sei. Es sei ja nur darum gegangen, dass jeder und jede auch einmal jemand anderen zum Vögeln gehabt hat als nur immer den eigenen Partner.
Die Stimmung war dann so gut, dass die Resi von ihren Vereinbarungen mit dem Michi erzählte. Dass er in ihrer Anwesenheit für sie immer seinen Zipfel sichtbar und anfgreifbar halten muß, also das Hosentürl offen haben muß und sie im Gegenzug immer im Rock oder Kleid und ohne Unterhose ist, so dass der Miche jederzeit in ihre Britsche langen kann. Und dann erzählte sie auch noch, dass jeden Morgen entweder sie den Zipfel vom Miche in den Mund nimmt, oder der Miche ihr ein ‘Bussl’ auf ihre Britsche gibt.
“Ja, warum habts ihr des ois ausg’macht?” wollte die Marie wissen, wärend der Jackl nur mehr staunend zuhören konnte. “Weil,” erklärte die Resi, “sonst im Oitog (im Alltag) mit da ganzen Arbat de Erotik einfach untergäht und des mächt i need. Mia woins uns gegenseitig jeden Tog erinnern, dass do noo a Zipfe und a Britschn do san, de ‘zamm ghearn.”
“Du, Marie,” sprach die Resi weiter, “warum host denn du den Zipfe vom Miche so schee g’funden, der vom Jackl is’ doch aa ned weniger schee?” “Ja, aba der Miche hod sei Vorhaut noo, und so a schene, kange aa no.” Das hatten wir noch gar nicht erfahren: dem Jackl war als kleinem Buben wegen eine Phimose die Vorhaut entfernt worden. “Schoo,” meinte die Resi darauf, “aba andere lassen des ja später noo absichtlich macha,
weil’s as scheener finden.” Es endete damit, dass die beiden Männer aufstehen mussten und die Frauen die beiden Zipfel verglichen und begutachteten.“I hob’ ma ja schoo überlegt, wos ma macha kannt, dass am Miche sei Zipfe irgendwia g’schmückt werd, aba mir is no nix eig’foin.” “Ja, wos moanst jetz’, a Tattoo vielleicht?” “Na, koa Tattoo, aba vielleicht a Piercing. I häd gern, dass er (der Zipfel, nicht der Miche) aa a bissl schwarer werd. Und dass ma ois Frau davoo aa a bissl wos spürt.”
Die Marie hatte sich mit dem Thema auch schon befasst. “I hob mim Jackl aa scho amoi üba so wos gred, vielleicht üba a Prinz-Albert-Piercing, aba da Jackl mog ned. Er hot Angst, dass des weh tuat, und dass er dann nimmer gscheid piesln kon. Aba do gibts bestimmt aa no andere Sachan, do miassats eich hoit amoi bei am Piercer erkundign.”
Dem Miche war bei der Diskussion ganz anders geworden und er wechselte mit dem Jackl verstohlen Blicke. Dann war das Thema beendet, man frühstückte zu Ende, zog sich wieder an und der Miche und die Resi fuhren nach Hause.
Fortsetzung folgt wieder.
nikolaus