XXX-mas – Ein besinnlicher Pornodreh

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Um was geht es?

Ein schüchterner Fan, ein geheimer Userdreh zu Weihnachten und eine Pornodarstellerin, die Nervosität in knisternde Lust verwandelt. Zwischen Lametta, Kamera und einem besonderen Anal-Geschenk erleben Melissa und Yannick einen Dreh, der noch lange nachglüht.

1.

»Hey, das kitzelt!«, kichere ich und kneife die Augen zusammen. Ich liege auf dem Bauch, unter mir ein beigefarbenes Sofa. Der Stoff riecht nach einem blumigen Polsterreiniger. Mich umgibt ein warmes, gelbes Licht. Ein Duft von Tannennadeln und Zimt steigt in meine Nase.
»Je mehr du dich anstellst, desto intensiver kitzelt es dich, Melissa.«
Florians Stimme klingt belustigt, und ich wette, dass er das, was er tut, sehr genießt. Ich spüre deutlich, wie er den roten Lippenstift absichtlich mit wenig Druck über die empfindliche Haut meines Pos gleiten lässt, nur um mir mit einem quälenden Feingefühl eine aberwitzige Gänsehaut zu verpassen.
»Du

könntest doller drücken!«
Er lacht. »Wo denkst du hin? Wenn ich zu viel Kraft aufwende, wird die Schrift zu dick.«
Über die Art, wie Lippenstifte funktionieren, braucht er mich nicht aufzuklären, denke ich, und beiße in das Polster, um ein weiteres Kichern zu unterdrücken.
»Fertig.«
Der Schminkstift verlässt seinen Wirkbereich. Zurück bleibt das Gefühl von Wachs – aber das ist gut so und soll so sein. Immerhin ist es meine Idee, meinen Po mit einer kleinen Botschaft zu versehen.
Ich spüre, wie Florian meinen roten String, der auf halber Höhe an meinen Oberschenkeln hängt, hochzieht und in seine angestammte Position bringt. Dabei geht er äußerst vorsichtig vor, denn es wäre ärgerlich, wenn er die frischen Buchstaben verwischen würde. Als er es schließlich geschafft hat, tritt er neben mich, reicht mir eine Hand und hilft mir dabei, aufzustehen.
Während ich mich erhebe, macht sich das Ding, das zwischen meinen Pobacken klemmt und ein gutes Stück in mir steckt, bemerkbar. Ich spüre eine gewisse Dehnung und freue mich prompt auf das, was vor mir liegt. Doch zunächst muss ich mich zurechtmachen.
»Ich verschwinde mal eben im Bad«, sage ich zu Florian, der es sich auf dem Sofa gemütlich gemacht hat. Bei seinem Anblick muss ich doch tatsächlich schmunzeln.
Er, ein Mann am Ende der Dreißiger, mit ordentlich zur Seite gescheitelter Frisur und einer allgemein sehr sportlichen Erscheinung, trägt an den Füßen Pantoffeln, die hauptsächlich aus zotteligem, grünem Haar bestehen. Auf der Fußoberseite ist ein grimmiges Gesicht gestickt und dort, wo die Zehen liegen, befindet sich eine lange, rote Zunge. Der Grinch. Das an sich wäre ja nicht schlimm. Doch irgendwie beißt sich der weihnachtshassende Wutteufel mit Florians Pullover, einem Kunstwerk aus Wolle mit allem drauf, was das Fest der Liebe hergibt. Ich sehe Schneemänner, Elfen, geschmückte Tannenbäume, Rentiere und natürlich den Big Boss, Santa höchstpersönlich.
»Was starrst du so?«, fragt er pikiert. »Hast du etwas gegen mein Outfit?«
Ich winke ab. »Nöööö, alles okay.« Doch mein Schmunzeln sagt ihm alles.
»Sieh zu, dass du dich frisch machst. Der User kommt gleich.«
Florian klingt streng, doch das meint er nicht so. Trotz seiner Stellung als Chef ist er ein Softie. Und das ist nicht abwertend gemeint. Wenn er muss, dann kann er sich durchsetzen. So richtig auf den Tisch hauen. Doch wenn nicht – ist er der beste Kumpel, den man sich vorstellen kann. Nett, charmant, zuvorkommend. Und ja – er kombiniert Chinohose mit Grinchpantoffeln und Weihnachtspulli.
Ich durchquere das Wohnzimmer – sein Wohnzimmer – vorbei an einem üppigen Weihnachtsbaum, der bunt leuchtet und mit allerhand Hübschem versehen ist. Es riecht nach Nadeln und getrockneter Orange. Im Hintergrund spielt gedämpfte Festtagsmusik und auf einem langgezogenen Esstisch, der neben Keksen und Baumkuchen säuberlich sortierte Papierstapel enthält, dampft eine frisch gebrühte Kanne Kaffee.
Ich schiebe eine Glastür auf und betrete den Flur. Sofort wird es kühl, was kein Wunder ist, denn der Gang ist nicht beheizt. Ich eile barfuß über den kalten Fliesenboden, bis ich eine weiße Tür erreiche, hinter der sich ein kleines Bad befindet.
Schnell schließe ich die Tür hinter mir. Das Bad duftet angenehm fruchtig, und hey – das muss ich Florian lassen – er hat sich auch hier viel Mühe gegeben, den Raum weihnachtlich zu schmücken. Die kunstvollen Tonfiguren, die seit Ewigkeiten dort stehen und allesamt Menschen in nackten, erotischen Posen zeigen, sind mit winzigen, roten Mützen aus Filz verziert. Die Aktfotografien an den Wänden hat er mit goldenem Lametta behängt. Als es plötzlich im Flur laut klingelt, setzt mein Herz einen Schlag lang aus und ich reiße mich aus meinen Gedanken. Ich muss mich beeilen!
Ich stelle mich vor den Spiegel. Mustere meinen nackten Körper. Ich trage lediglich den String, den Florian mir vor Minuten hochgezogen hat. Ansonsten fehlt zu dem, was ich anstrebe, so ziemlich alles.
Hastig greife ich nach meinem BH, der zusammen mit anderen Kleidungsstücken auf dem heruntergeklappten Toilettendeckel liegt. Auch er ist rot – passend zum String –, und im Handumdrehen liegen meine zarten, faustgroßen Brüste in den Cups. Ich prüfe meine Beine grob nach Rückständen des Lippenstifts – falls ich ihn unbewusst verwischt habe –, doch die gibt es nicht. Außer am Po. Und da dürfen sie sein.
Vom Flur höre ich, wie Florian die Haustür öffnet und einen Neuankömmling begrüßt. Dieser erwidert den Gruß, und ich erkenne direkt ein leichtes Zittern, das Männern in seiner Situation oft anhaftet.
Mein Gesicht belasse ich im Originalzustand. Mein Markenzeichen ist absolute Natürlichkeit. Braune Augen, eine feine Stupsnase, herrliche Wimpern – alles echt. Kein Make-up notwendig.
Meine blonden Haare, schulterlang und glatt, zupfe und kämme ich in Position. Dann greife ich abermals zum Kleidungsstapel und ziehe ein Kleidchen hervor, das zugegebenermaßen in puncto Kitsch dem Outfit meines Chefs in nichts nachsteht.
Ich schmunzle, nachdem ich mir das Ding angezogen habe. Mein Kleid, bestehend aus einem samtigen, roten Stoff, verfügt an seinem Saum über einen weißen Kunstpelz. In Kombination mit zwei gleichfarbigen Bommeln, die an eindeutigen Stellen auf meinen Brüsten sitzen, mache ich den Eindruck, als wäre ich die Frau des Weihnachtsmannes. Die nuttige Frau, wohlgemerkt. Denn das Kleid ist aberwitzig kurz und geht mir nicht einmal über den Po. Die Taille ist verdammt eng geschnitten, und trotz meiner schmächtigen Brüste weiß es obenrum zu überzeugen. Zu guter Letzt setze ich mir eine Wichtelmütze auf – und diese ist zur Abwechslung grün. Ich grinse breit. Betrachte mich abermals im Spiegel. Ich bin bereit. Bereit, in meiner Funktion als Pornodarstellerin ein Gewinnspiel zu veredeln. Ein Spiel, dessen Preis ich bin.

2.

Ich höre, wie Florian den Besucher ins Wohnzimmer führt. Mein Herz schlägt schneller. Auch wenn ich das, was folgt, schon ein paar Mal gemacht habe – aufgeregt bin ich trotzdem. Aber diese Nervosität vergeht in der Regel schnell. Also reiße ich mich zusammen, atme durch und verlasse das Bad. Bei jedem Schritt, den ich mache, spüre ich das Dehnungsgefühl in meinen unteren Regionen.
Ich erreiche die Glastür und schiebe sie auf. Warme Luft schlägt mir entgegen, als ich das Wohnzimmer betrete. Dort sitzt neben Florian ein Mann am Tisch, den ich zuvor noch nie gesehen habe. Er scheint mein Kommen nicht direkt zu bemerken, denn er ist fleißig dabei, die vor ihm ausgebreiteten Papiere zu lesen, während er zögerlich an einem der Kekse knabbert. Die Verträge, weiß ich, und erinnere mich daran, wie ich vor Monaten selbst zum ersten Mal vor einem solchen Stapel gesessen habe. Ein solcher Wust aus Paragraphen, Verantwortlichkeiten und Pflichten kann im ersten Moment abschreckend wirken. Zum Glück ist das, was auf den Mann im Anschluss an die Unterschrift wartet, etwas Schönes.
Ich mustere ihn. Er ist jung, wahrscheinlich Anfang zwanzig. Schlank, aber kräftig. Seine Arme sind definiert und wirken so, als könne er eine Frau beschützen, ohne jedoch aufgepumpt zu sein. Sein Gesicht ist kantig, fast grobgeschlagen, seine Augen tief und dunkel. Und doch hat er etwas in seinem Blick, das direkt sympathisch wirkt. Etwas Jungenhaftes, Gutmütiges. Ich mag solche Männer. Den „Boy next door“ nennen wir sie in der Branche. Der Typ von nebenan. Kein Macho, kein Kunstprodukt. Ein Mensch wie du und ich.
Er scheint mein Starren zu spüren, denn er sieht plötzlich auf. Als er mich erblickt, gefriert etwas in ihm vor Aufregung und er wirkt wie versteinert. Ich schmunzel und hoffe, ihn dadurch nicht zu verschrecken.
»Hi«, begrüße ich ihn und lege alle Sympathie, die ich aufbringen kann, in meine Stimme.
»Hi«, antwortet der Mann, und er kann das Zittern seiner Worte nicht verbergen.
»Wie heißt du?«, frage ich direkt und versuche, das Eis zu brechen.
»Yannick«, gibt er knapp zurück. »Und du?«
In diesem Moment klatscht er sich mit der flachen Hand an die Stirn. Jetzt kichere ich doch etwas lauter, als beabsichtigt. Natürlich weiß er, wer ich bin. Wüsste er es nicht, wäre er nicht hier. Ich bin Melissa. Zumindest heiße ich so privat. Er kennt mich unter Larissa. Larissa Roth. Denn das ist mein Pseudonym als Pornodarstellerin. Wieso? Hm. Das hat sich so ergeben, und nun ist es nicht mehr zu ändern.
Yannick ist hier, weil er einen meiner neuesten Streifen ganz genau betrachtet hat. Und dabei nicht nur auf meinen Körper oder den Schwanz, der mich fickt, geachtet hat, sondern auch auf etwas, das sich im Hintergrund platziert war. Und zwar einen Aufsteller aus Pappe mit einer klaren Botschaft. Einer Botschaft, die den Finder dazu einlädt, ein Usertreffen mit mir zu haben.
Nun, so einfach ist es dann doch nicht. Von den knapp vierhunderttausend Zuschauern, die den Porno bisher gesehen haben, haben es elf Männer und zwei Frauen fertiggebracht, jene Einladung zu entdecken. Florian – Pornoproduzent und mein Manager – hat unter den Einsendungen dann den Menschen ausgewählt, der am ehesten mit mir matcht. Und das ist ein ganz, ganz wichtiger Arbeitsschritt. Denn ich trete nur mit Männern und Frauen vor die Kamera, die gewisse Kriterien erfüllen. Und das Wichtigste ist Respekt. Machos und harte Ficker lasse ich nicht ran. Frauenhasser und Brutalos erst recht nicht. Ich verkaufe meine Intimität nur an diejenigen, die mich zu schätzen und gut zu behandeln wissen. An Leute wie Yannick.
Ich umrunde den Tisch. Er steht hastig auf, wobei zwei Zettel seines Vertrages zu Boden fallen. Dann stehen wir uns gegenüber. Er riecht nach einem sportlichen Parfüm, das ich auf Anhieb mag. Er ist knapp einen Kopf größer als ich, was aber kein Wunder ist, denn ich bin ein kleiner Wurzelzwerg. So nennt mich meine Mutter zumindest, was bei 1,73 Metern Körpergröße doch sehr übertrieben ist.
Er macht Anstalten, mir die Hand zu geben, aber so handhaben wir das unter Darstellern nicht. Stattdessen umarme ich ihn. Nicht freundschaftlich oder liebevoll, aber so angenehm, dass er leise seufzt.
»Es fehlt nur eine Unterschrift, dann können wir starten«, meldet sich Florian zu Wort. »Gib uns bitte noch zwei Minuten, Larissa.«
Ich nicke und lasse die Männer in Ruhe. Was in dem Vertrag steht, weiß ich ohnehin. Zum Beispiel: Yannick bekommt für den Dreh keine Gage. Seine Bezahlung, wenn man es so will, ist die Tatsache, mit mir schlafen zu können. Natürlich verdienen Florian und ich an dem Streifen, aber nicht viel. Denn der Clip wird kostenlos abrufbar sein. So ist es im Regelfall bei Userdrehs, die eher zur Förderung einer Marke als Profitgenerierung dienen.
Ich gehe um den Tisch und spüre dabei deutlich, wie der Blick des Users an meinem freiliegenden Hintern klebt. In diesem Moment, so wette ich, liest er das, was Florian mit Lippenschrift auf die Backen geschrieben hat. Und er sieht das, was mittig aus diesen hervorlugt, nur geringfügig vom dünnen Stoff des Strings verdeckt. Ich grinse wissend und beiße mir voller Vorfreude auf die Unterlippe.
Das Wohnzimmer von Florian gleicht einem großen L. Im Hauptteil des Raumes steht der lange Tisch, an dem die Männer über den Papieren hängen. Dahinter ist eine moderne Küche angeschlossen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich im Flügel des L’s das beigefarbene Sofa. Warum wir hier drehen werden? Nun, das ist eine gute Frage. Immerhin gibt es in Florians Haus, das nicht nur zum Wohnen, sondern auch dem Gewerbe dient, gleich zwei ausgestattete Studios. Doch da wir bei diesem Userdreh auf das Thema Weihnachten setzen und er keine Lust hatte, für einen einzigen Film ein ganzes Studio umzubauen, muss ein privates Zimmer herhalten. Mir ist es gleich, wo ich gefickt werde. Ob Studio oder Wohnzimmer – die Hauptsache ist, dass ich mich wohlfühle.
»Jupp, das war alles«, höre ich und wende mich um. Florian steht bereits und reicht Yannick die Hand. Dieser ergreift sie und schüttelt sie. »Die Tinte ist trocken.«
Der Blick des Users fällt auf mich. Ich erkenne eine Mischung aus Angst und Vorfreude. Seine Augen fressen mich von oben bis unten. Die Gier, das, was er von mir aus den Filmen kennt, bald in natura erleben zu dürfen, schießt aus seinen Augen.
»Also«, beginnt Florian zu erklären. »Wir machen eine Regelkunde.«
Yannick nickt. »Davon gibt es nicht viele. Das Safeword ist Opossum. Frag nicht, warum. Es hat sich einfach etabliert. Wenn du oder Larissa Opossum sagen, unterbreche ich den Dreh sofort. Okay?«
Der User nickt. »Genauso wichtig ist, dass du nie direkt in die Kamera siehst. Das wirkt unprofessionell. Sieh Larissa an. Kümmer dich um die Frau vor dir. Die Kamera und ich sind unsichtbar. Existieren nicht. Meinst du, dass du das hinbekommen wirst?«
Yannick zieht eine Schnute, nickt dann aber.
»Sehr gut. Alles andere ist Impro. Larissa wird dir schon zeigen, wie der Hase läuft. Folge dem, was sie dir vorgibt. Dann wird alles glattlaufen.«
Er nickt erneut. Florian kommt zu mir und nimmt eine hochwertige Kamera in die Hand, die auf einem Beistelltisch neben dem Sofa liegt. Mit einem Piepsen erwacht sie zum Leben. Ich winke Yannick herbei. Er schlurft mit federnden Schritten auf uns zu. Ich habe beinahe so etwas wie Mitleid mit ihm. Er ist so unendlich aufgeregt. Alles ist fremd und neu für ihn. Und ja, die Einweisung von Florian war kurz und knapp, aber so sollte der Dreh auch werden. Knackig. Spritzig. Einmalig. Ohne Wiederholung. Von daher lohnt es sich nicht, zu viel Zeit und Power zu investieren. Yannick muss nur das wissen, was er in den nächsten Minuten machen soll. Er wird danach nie wieder vor der Kamera stehen. Warum ihm also das ganze Pornouniversum öffnen?
Seine Sternstunde kommt gleich. In dieser Zeit wird er der glücklichste Mann des Landes sein. Dafür werde ich sorgen.
»Wie … fangen wir an?«, fragt er. Florian lächelt aufbauend.
»Lass das mal Larissas Sorge sein.«
Er zwinkert. Ich schenke Yannick ein aufrichtiges Lächeln.
»Wir sind drauf in drei, zwei …«
Florians Eins bleibt stumm. So wie immer. Das rote Lämpchen an der Seite der Kamera fängt an zu blinken.

3.

Bumm. Bumm.
Trotz all der Routine rast mein Herz vor Aufregung. Ich glaube, dass es gut ist, bei Dingen wie Sex vor der Kamera eine gewisse Anspannung nie zu verlieren. Das lässt mich menschlich wirken und fördert das Girl-next-door-Image.
Ich lege ein verführerisches Lächeln auf und sehe Yannick tief in die Augen. Ich bemerke, wie Florian mit der laufenden Kamera um uns herumfliegt und den Beginn unserer intimen Szene für die Nachwelt festhält. Er filmt, wie mein Drehpartner verunsichert zwischen meinem Gesicht und der Einrichtung des Wohnzimmers hin- und herwechselt. Er ist oft kurz davor, in die Linse zu sehen.
»Hey«, sage ich sanft und trete so dicht an ihn heran, dass ich seine Körperwärme spüre. »Du brauchst nicht aufgeregt sein.«
Normalerweise habe ich in meinen Filmen nur wenig Dialog. Florians Kunst besteht darin, seine Videos durch Bilder sprechen zu lassen. Das kommt mir sehr entgegen, denn wenn ich eines hasse, dann ist es das Auswendiglernen von Texten. So wie damals in der Schule. Furchtbar. Doch bei einem Userdreh spricht man dann doch mehr miteinander. Meistens, um den unerfahrenen Darsteller zu beruhigen, zu unterstützen und zu steuern. Und Letzteres beginne ich in diesem Moment.
Ich lege meine Hände auf Yannicks Brust. Zwischen uns liegt der weiche Wollstoff eines kitschigen Weihnachtspullovers, von dem ich weiß, dass er von Florian für diesen Dreh gekauft wurde. Denn dieser Film steht unter einem ganz bestimmten Motto und erscheint am 24. Dezember. Noch Fragen?
Yannicks Brust ist fest, was meinen anfänglichen Eindruck über ihn bestätigt. Er ist gut im Training, womöglich sogar Fußballer oder etwas in der Art. Kein Profi natürlich, aber immerhin.
Meine Hände gleiten tiefer, überqueren den Übergang von Brust zum Bauch. Auf dem Weg spüre ich seine Brustwarzen, die sich bei meiner Berührung verhärten und den Ansatz eines Sixpacks darunter. Egal, nach welchen Kriterien Florian unter den Zuschauern seine Auswahl getroffen hat – ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Während ich mir kokett auf die Lippen beiße, steht Yannick einfach nur da und lässt es geschehen. Er wirkt vor Aufregung wie gefesselt, was auch die feinen Schweißperlen belegen, die sich unter seinem Haaransatz bilden. Als meine Hände schließlich den Bund seiner Hose erreichen, hake ich meine Daumen hinter seinen Gürtel und ziehe den User zu mir.
Unsere Oberkörper berühren sich. Yannick entfährt ein überraschter Laut, der sich verstärkt, als ich seinen Po packe – der wirklich knackig fest ist – und meine Finger in ihn kralle. Ja, es mag womöglich etwas forsch wirken, aber der junge Mann weiß, worauf er sich eingelassen hat. Der Sex mit mir als Darstellerin ist wild – und als Fan weiß er das genau.
Endlich wagt auch er, mich zu berühren. Ich erschrecke beinahe, als er seine Hände auf meinen Rücken legt. Es geschieht ganz langsam und wirkt so, als würde er mich zunächst um Erlaubnis bitten. Abwarten, ob ich mein Veto einlege und protestiere. Natürlich tue ich das nicht. Stattdessen lasse ich zu, dass er meinen Körper kennenlernt. Einen Körper, der von den meisten als grazil und zerbrechlich beschrieben wird. Ja, ich bin schlank. Sehr schlank sogar. Ich habe Brüste. Trotz meines Sports, den ich leidenschaftlich betreibe, nur schmale Beine. Und nur halb so viele Kilos wie Yannick. Und doch bin ich alles andere als ein Püppchen, was am Set schon oft für verdutzte Gesichter gesorgt hat. Für einen Skinny habe ich viel Power – und das wird er bald kennenlernen.
Seine Hände gleiten tiefer. Nur langsam zwar, aber er hat etwas vor. Sie legen sich über meinen Hintern, der schon immer mein Aushängeschild war. Als er sanft über die knackigen Backen streichelt, vibriert seine Atmung vor Gier und ich kann deutlich spüren, wie zwischen unseren aneinandergepressten Becken etwas wächst. Ich bekomme eine Gänsehaut und hoffe, dass er nicht direkt den ganzen Lippenstift verschmiert, bevor Florian diesen gefilmt hat.
Ich stelle mich leicht auf die Zehenspitzen. Unsere Gesichter sind nun fast auf gleicher Höhe. Ich komme ihm näher. Spitze die Lippen, was er bemerkt und mit Röte, die in seine Wangen steigt, erwidert. Der Druck an meinem Po lässt nach, als würde er sich voll auf das konzentrieren, was ihm droht.
Unsere Lippen berühren sich. Er ist etwas rau, ich dagegen weich – einem hochwertigen Balsam sei Dank, das mir eine gute Freundin geschenkt hat. Ein feiner, elektrischer Funken scheint zwischen uns zu wechseln. Ich spüre seinen Atem, heiß und voller Vorfreude. Dann öffne ich meine Lippen und schicke die Zunge in die Szene. Zunächst trifft sie auf ein verschlossenes Tor, doch als Yannick ihr Kommen bemerkt, lässt er sie herein.
Er schmeckt nach Minze. Sehr intensiv sogar. Doch auch das war zu erwarten. Amateurdarsteller putzen sich oft direkt im Auto vor der Ankunft am Set die Zähne, und das finde ich irgendwie süß. Im Anschluss daran schieben sie sich ein Kaugummi nach dem nächsten in den Mund, als befürchteten sie, beim kleinsten Anflug eines unangenehmen Geruchs vom Dreh ausgeschlossen zu werden.
Mir ist es nur recht. Yannick schmeckt gut. Und so werde ich forscher. Gleite über seine Zunge und animiere diese, mit meiner zu tanzen. Lade sie zu einem feurigen Battle ein und spüre, wie unsere Münder wärmer und wärmer werden.
Vom Küssen angestachelt, das von Florian beflissentlich auf Video festgehalten wird, setzt Yannick sein Fummeln an meinem Hintern fort. Er drückt nun kräftiger zu und wagt sich mehr in Richtung Poritze vor. Als er schließlich auf das stößt, was mittig in dieser auf ihn wartet, stöhnt er voller Vorfreude.
»Der Plug ist ein Geschenk für dich«, hauche ich, als sich unsere Münder für einen Moment voneinander trennen. »Merry Christmas.«
»Ich …«, nuschelt er tollpatschig, während unsere Zungen sich weiter umspielen, »freue mich darauf, es auszupacken.«
Ich muss tatsächlich grinsen, was mit einem Mann im Gesicht schwerer ist, als ich dachte. Ich beschließe, das Geschehen zu verlagern. Löse mich von seinen Lippen. Zwinkere ihm zu, ergreife seine Hand und ziehe ihn zum Sofa. Dort angekommen bringe ich ihn dazu, sich hinzusetzen. Als er in das Polster sinkt, strömt der typische Duft aus, den neue Möbelstücke an sich haben.
Yannick sieht erwartungsvoll zu mir auf. Ich beschließe, ihm mit einer kleinen Show einzuheizen. Drehe mich mit dem Rücken zu ihm und gewähre ihm die volle Aussicht auf meinen Arsch. Ich lasse die Hüften kreisen, greife mit den Händen an die Backen und ziehe diese auseinander. Florians Kamera und Yannick starren auf das, was ich ihnen unzensiert präsentiere. Mein Herz rast vor verruchter Aufregung. Das Wissen, dass bald viele Männer diesen Anblick genießen und sich aufgrund dessen befriedigen, lässt Hitze durch meinen Körper wallen.
»Ho, ho, ho«, liest Yannick von meinen Arschbacken ab. Und als hätte mein kleiner Tanz seinen Mut gepusht, greift er fordernd zu. Spielt mit meinem Hintern und stößt dabei gelegentlich an den Plug, was mir stets ein Kribbeln beschert. Er scheint das zu bemerken und triggert mich, indem er das Sexspielzeug, über dem nur der dünne Stoff meines Strings liegt, mit Daumen und Zeigefinger greift und vorsichtig daran zieht. Ich spüre das bekannte Dehnungsgefühl, das mittlerweile aber nachgelassen hat.
Ich schließe die Augen. Er zieht den Plug vor und zurück. Nicht weit, höchstens ein paar Millimeter. Aber es reicht, um in mir das so geliebte Gefühl der Penetration zu vermitteln. Als er dann jedoch weiter daran zerrt und es mir so vorkommt, als würde er ihn mir ganz entfernen wollen, gebiete ich ihm Einhalt.
»Gedulde dich noch etwas«, flüstere ich gerade so laut, dass es von der Kamera aufgezeichnet wird. Ich halte ihn an der frechen Hand, drehe mich um und sehe zu ihm herunter. Dann führe ich seine Hand zu meinem Mund und küsse sie. Erst den Handrücken, dann den Daumen, dann den Zeigefinger. An Letzterem sauge ich, was Yannick genussvoll seufzen lässt. Es scheint so, als würde er weiter ins Polster sinken. Perfekt. Da will ich ihn haben. Es wird Zeit, an etwas anderem als an Lippen oder Fingern zu nuckeln.
Ich lasse mich auf die Knie sinken. Drücke seine Beine auseinander, sodass ich dichter an ihn herankomme. Florian filmt mich in diesem Moment von hinten und hält fest, wie ich meinen Hintern geil der Kamera entgegenstrecke. Wie ich dem späteren Konsumenten erneut alles zeige, was ich auf meiner Rückseite zu bieten habe.
Während ich das tue, ziehe ich Yannicks Pullover etwas hoch und küsse das Stück Bauch, das darunter zum Vorschein kommt. Seine Behaarung kitzelt mich ein wenig, aber ich überspiele das. Lasse meinen Mund tiefer fahren, bis er auf den Gürtel seiner Jeans stößt. Mit geübten Griffen öffne ich das gute Stück aus schwarzem Leder. Metall klimpert. Dann ziehe ich den Reißverschluss hinunter und direkt danach die Hose. Sie gleitet über seine Beine, über die Knie und über die Socken, die ich in diesem Zuge gleich mit entferne. Socken beim Sex? Niemals!
Die Kleidung lasse ich links liegen. Widme mich stattdessen der Beule, die sich unter dem Stoff seiner Boxershorts abzeichnet. Als ich meine Hand auf seinen Schwanz lege, zuckt dieser, und der User stöhnt überwältigt. Ich grinse. Ich liebe diesen Moment der Macht über einen Sexpartner, der mir einen gewissen Kick verschafft. Ich hake meine Finger ein und ziehe auch die Shorts hinab.
»Nicht schlecht«, schwärme ich in einem Ton, der jedem Porno gut steht. Und ich lüge nicht. Yannicks Schwanz ist solide gebaut. Etwas größer womöglich als der Durchschnitt und bemerkenswert gerade, als hätte ihn ein Perfektionist erschaffen. Keine Biegung, keine Kurve. Mit glatter Haut und einer dicken Ader, die so prall gefüllt ist, dass die Haut darüber spannt.
Als ich den Penis mit den Lippen necke, stemmt er sich hoch, nur um dann wieder auf den Unterbauch zurückzufallen. Jede meiner Berührungen lässt ihn freudig und voller Ungeduld zucken. Und ich berühre ihn häufig.
Yannick legt eine Hand an meinen Hinterkopf. Sein Signal ist klar: Tue es. Nimm ihn in den Mund. Zeig mir, was du kannst. Aber ich halte mich zurück. Quäle ihn mit Küssen und der Spitze meiner Zunge, mit der ich ihn abfahre, bis ich an der Vorhaut ankomme.
Ich packe den Schwanz mit der Hand. Stelle ihn auf. Mustere ihn. Yannicks Blick ist die pure Ungeduld. Ich verstärke den Druck. Er stöhnt gierig. Dann öffne ich den Mund, nur ein kleines Stück. Berühre die Penisspitze mit den Lippen. Atme sie heiß an. Meine Hand fährt am Schaft herunter, die Vorhaut spannt sich und gibt die Eichel frei. Ich lecke diese, was den User in völlige Ekstase versetzt. Er atmet gierig, der Druck an meinem Hinterkopf wächst. Dann gebe ich nach. Nehme den Schwanz in den Mund. Schließe die Lippen und presse die Zunge fest an den Speer. Schmecke Salz und Gier.
Ich hebe und senke meinen Kopf. Zunächst ganz langsam, dann schneller. Schmatzend starte ich einen Blowjob, den er so bestimmt noch nie bekommen hat.

4.

Yannick stöhnt, keucht fast. Ich spüre, wie sein Schwanz pulsiert, während ich es ihm mit dem Mund so richtig besorge. Seine Finger graben sich in meine Haare und ich spüre ihren Druck auf der Kopfhaut. Die Kamera klebt dicht am Geschehen und nimmt auf, wie ich meinen Drehpartner verspeise.
Sein Schwanz ist lang und triggert mein Gaumenzäpfchen. Da ich nicht würgen möchte, umschließe ich seinen Schaft an der Wurzel mit einer Hand. Die damit erzwungene Verkürzung macht es mir erträglicher – auch für ihn stellt sich das als Vorteil heraus, da ich mein Blasen nun mit einer gekonnten Wichsbewegung kombiniere.
Ich spiele ein wenig mit der Enge meines Mundes. Presse die Lippen mal mehr, mal weniger fest an seinen Schwanz. Es scheint ihm zu gefallen, zumindest stößt er ein langgezogenes Seufzen aus, das aus tiefster Kehle kommt. In diesem Moment ist er mehr Gier als Mensch. Da ich ein kleiner Teufel sein kann, beschließe ich, ihn zu ärgern. Ich gebe sein Ding frei, was er mit einem enttäuschten »Hey« kommentiert. Ich grinse ihn böse an, lecke mir verspielt über die feuchten Lippen und stehe auf.
Ich steige erotisch langsam aufs Sofa, lasse mich nieder und setze mich auf seine Oberschenkel. Sein Penis wird dabei von mir gegen seinen Bauch gedrückt und ich spüre, wie sich meine Schamlippen, nur schwach durch den Stoff meiner Unterwäsche gedämpft, um dessen Rundung legen. Es fällt mir nicht schwer, das verzweifelte Pulsieren seines Werkzeuges festzustellen. Ich weiß ziemlich sicher, dass Yannick seinen Schwanz gerne einsetzen möchte. Dass er sich nach mir verzehrt und es kaum abwarten kann, mir – seinem Star – endlich ganz, ganz nahe zu sein. Aber das hat noch Zeit.
Stattdessen nehme ich mir das, wonach mir gerade ist. Und da ich gerne küsse, muss er mit ansehen, wie ich mich zum zweiten Mal seinem Gesicht nähere. Er lässt sich darauf ein. Hat keine Wahl. Also knutschen wir, während ich die Hände zwischen seinen Rücken und die Sofalehne schiebe. Ich kratze über den Weihnachtspulli. Einem jähen Impuls folgend befreie ich Yannick von dem warmen Stoff.
Der Amateurdarsteller ist ab diesem Moment vollkommen nackt. Sein verunsicherter Gesichtsausdruck und der verstohlene Blick in Richtung Kamera verraten mir, dass es ihm unangenehm ist, aber meiner Erfahrung nach wird er sich schnell daran gewöhnen und seine anfängliche Scheu rasch ablegen. Dieses Wissen festigt sich, als ich mit den Fingernägeln seichte Linien auf seiner Haut hinterlasse, was ihn genießerisch die Augen schließen lässt.
»Willst du denn nichts von mir sehen?«, flüstere ich, als mir bewusst wird, dass ich noch immer viel zu viel Textil am Körper trage. Der User versteht augenblicklich, packt mein Kleid und zieht es hoch. Ich spüre, wie sich die Raumluft auf meine vor Lust verschwitzte Haut legt. Gänsehaut entsteht und wächst, als der glatte Stoff über meinen Körper gleitet. Schon ist es um meinen Fummel geschehen, der von Yannick achtlos zur Seite geworfen wird.
Er frisst mich und meinen Oberkörper – der nur noch von einem BH geschützt wird – mit lüsternen Blicken. Ohne dass ich den Anstoß dazu gebe, tastet er sich mutig zum Verschluss des Büstenhalters vor. Es dauert etwas länger, bis er ihn geöffnet hat, aber das macht nichts. Ich genieße seine Unsicherheit. Nicht, weil ich böse bin. Es ist für mich viel mehr eine Art Spiel, in dem ich seine sexuelle Welt ein wenig erweitere. Quasi so, als wäre ich seine Lehrerin. Als dann der Zug um meine Brust nachlässt und der BH zur Seite abgezogen wird, verhärten sich meine Nippel.
Endlich legt Yannick los. Umschließt meine Kirschen mit warmen Händen, deren Größe mir erst in diesem Moment so richtig auffällt. Er beginnt, die Brüste zu kneten. Testet, wie weit er gehen kann, bis ich ihm mit einem unscheinbaren Ruck meines Oberkörpers zu verstehen gebe, dass er allmählich zu grob wird. Seine Daumen reizen meine Brustwarzen, die sich, wie immer bei dieser Art von Spielen, verhärten und zu Glasschneidern werden.
Ich beschließe, ihn ins nächste Level zu heben. Lehne mich vor und drücke ihm meine Titten ins Gesicht. Sofort beginnt er, sie mit der Zunge zu reizen. Saugt an den Nippeln, woraufhin ich den Kopf in den Nacken lege und die Augen schließe.
Ich kann mich nicht wehren. Meine Brustwarzen sind ein starker Reizpunkt und ich liebe das Kribbeln, das von den Brüsten durch meinen ganzen Oberkörper wandert. Der User saugt so kräftig, dass ich schon befürchte, so etwas wie einen Knutschfleck zurückzubehalten.
Ich lehne mich wieder etwas zurück. Meine Brüste sind feucht und dank der Raumluft breitet sich auf der Haut eine angenehme Kühle aus, die im krassen Gegensatz zu dem steht, was zwischen meinen Beinen abgeht.
Ich setze mein Becken in Bewegung. Meine Nässe hat es geschafft, das Höschen so gut zu befeuchten, dass es problemlos über Yannicks Schwanz rutschen kann. Der User stöhnt vor Ekstase und übt selbst leichte Stoßbewegungen aus. Endlich entdeckt er die kleinen Schleifchen seitlich des Schlüpfers, zieht diese auf und entfernt das Kleidungsstück schlussendlich ganz.
Ich bin, genau wie er, vollständig nackt. So, wie er es sich wahrscheinlich oft beim Konsumieren meiner Filme vorgestellt hat. Und da er sich bisher benommen und von seiner guten Seite gezeigt hat, ist es an der Zeit, ihn zu belohnen. Und ja – ich will es auch. Bin unendlich geil und will auf meine Kosten kommen.
Also hebe ich den Hintern ein wenig an. Greife mit einer Hand seinen Schwanz, stelle diesen auf und führe die glatte Eichel an die Schamlippen. Lasse sie hin und her schmatzen, um sie mit meiner Feuchtigkeit zu benetzen. Als ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, zentriere ich das gute Stück und lasse mich nieder. Ganz, ganz langsam.
Dieses Gefühl habe ich schon immer geliebt. Das erste Eindringen nach einem langen Vorspiel. Das Weiten meiner Grotte. Das Feeling, wenn sich die Schamlippen an den Schaft schmiegen. Wie die Klitoris durch Kontakt zum Zucken gebracht wird.
Yannick gleitet tiefer. Ganz ohne Widerstand. Fast von allein. Und dann ist er plötzlich drin. In voller Länge. Er wirft den Kopf zurück und stößt Luft aus, und ich tue es ihm gleich. Florians Kamera umkreist uns wie ein gieriger Moskito auf Beutesuche, das rote Lämpchen am Gehäuse blinkt hypnotisch.
Ich beginne, den User zu reiten. Hebe meinen Unterleib und lasse ihn sinken, immer im stetigen Wechsel. Dabei genieße ich das ausfüllende Gefühl in mir. Den Penis, den mein Produzent und Manager gut ausgesucht hat.
Yannick unterstützt das Ficken mit den Händen, die er unter meine Arschbacken schiebt. Wieder lehne ich mich vor, wieder küssen wir uns. Dieses Mal scheint es dem Darsteller besser zu gefallen, denn das Knutschen wirkt heißer, tiefer, aufgeladener. Jetzt, wo er sich nicht zwischen meinen Lippen oder einem Fick entscheiden muss, sondern beides zur gleichen Zeit bekommt, mutiert er zu einem Zungenkünstler. Und das macht mich unglaublich an. Zwischen meinen Beinen wächst ein Funke, der sich so höllisch gut anfühlt und auf vielversprechende Minuten hindeutet.
Da ich nicht weiß, wie lange er braucht, um zu kommen, initiiere ich einen Stellungswechsel. Denn was wäre schlimmer, als ein Orgasmus, bevor wir der Kamera nicht das eine oder andere Highlight geboten haben? Eben. Der Film wäre verdammt kurz und unspektakulär. Und da ich am Ende eine Art Entertainerin bin, stelle ich meine eigenen Bedürfnisse hinten an. Business ist Business.
Ich stehe auf. Yannicks Glied gleitet aus mir heraus und schlägt – dank seiner Spannung – klatschend auf seinen Unterbauch. Ich lasse mich zur Seite aufs Sofa fallen und komme auf die Knie. Während ich mich mit den Händen abstütze, recke ich ihm meinen Hintern entgegen. Er versteht die Einladung, kniet sich hin und ohne Umschweife werde ich wieder gefickt – dieses Mal Doggystyle.
Mein Fan ist ein guter Liebhaber. Das wird mir in dem Moment klar, als er mich fest an den Hüften packt und zielstrebig, aber nicht egoistisch, zustößt. Sein Rammen ist intensiv, tief und in einem Rhythmus, der mir sehr gefällt und auf die Wellen abgestimmt ist, die in mir anbranden. Seine Hoden klatschen gegen mich und ich bin mir sicher, dass das Bild, das die Kamera auffängt, geiler kaum sein könnte. Meine Brüste geraten in Schwingung – was bei ihrer Größe schon etwas heißen will – und ich beiße mir auf die Unterlippe, um nicht vor Genuss zu schreien.
Ich biete Yannick die nächste Stufe der Ekstase. Verlasse den Vierfüßlerstand und lege die Brust auf das Polster. Die Enge, die sich durch die veränderte Körperspannung in meiner Pussy einstellt, lässt den User keuchen. Ich bin etwas überrascht von seiner Lautstärke, die meine deutlich übersteigt. Wer hätte das vor rund einer halben Stunde gedacht? Vom schüchternen Fanboy ist nicht mehr viel übrig, und wenn er sich weiterhin so gut anstellt, sollte Florian mal ein ernstes Wort mit ihm reden – unter dem Hashtag #Neuerjob.
Ich stemme mich seinen Stößen mit getimten Gegenbewegungen entgegen. Das Ficken wird härter. Ich werde lauter. Meine Zunge ist richtig kalt vom Stöhnen. Plötzlich verharrt er in mir, tief und mit Druck, sodass ich mich für einen Moment wie aufgespießt fühle. Zunächst bin ich verwirrt und frage mich, ob er heimlich gekommen ist. Doch als er schließlich aus mir herausgleitet und ich direkt im Anschluss spüre, wie er sich an dem Analplug zu schaffen macht, verstehe ich, was vorgeht. Er will meinen Arsch. Und ich werde ihm diesen geben.

5.

Yannick zieht an dem Plug, nur um ihn dann wieder freizugeben. Das dadurch entstehende Wechselspiel aus Dehnung und Entspannung gefällt mir ausgesprochen gut, und ich genieße es mit geschlossenen Augen. Er lässt sich Zeit. Ob er dies tut, um mir zu gefallen oder seinen eigenen Spieltrieb zu befriedigen – ich weiß es nicht. Vielleicht gönnt er seinem Schwanz auch nur eine kurze Verschnaufpause, um den anstehenden Analsex etwas zu verlängern. Egal. Die Hauptsache ist doch, dass es uns beiden gefällt. Also gebe ich mich ihm hin. Lasse ihn gewähren.
Er zieht den Plug mit jedem Mal ein kleines Stückchen weiter heraus. Nach Dutzenden Malen erreicht Yannick dabei den weitesten Punkt – und als dieser schließlich überschritten wird, flutscht er hinaus. Augenblicklich stellt sich ein ungeahnt geiles Gefühl der Entlastung in mir ein. Als der User das Sextoy neben meinem Kopf auf das Sofa legt, öffne ich die Augen. Ich schmunzel, als ich mir das Ding genauer anschaue. Auch wenn das Spielzeug ein alter Bekannter für mich ist, so finde ich den Aufdruck des Weihnachtsmannes, der anstatt der üblichen Edelsteinoptik am Griffstück angebracht ist, irgendwie witzig und süß. Da der Plug aus poliertem Metall besteht, kann ich auf seiner spiegelnden Oberfläche sehen, wie Yannick seine Hand an meinen Hintern führt.
Verspielt versenkt er einen Finger im Loch. Mein Anus, der aufgrund der langen Dehnung vollkommen offen steht, leistet keinerlei Widerstand. Auch ein zweiter Finger findet mühelos hinein, und erst bei Finger Nummer drei stellt sich wieder eine gewisse Enge ein.
Er besorgt es meinem Arsch mit der Hand. Erkundet mich von innen, übt dabei Druck in Richtung Bauchseite aus, was sich irrwitzig und geil zugleich anfühlt. Und bevor ich es kommen sehe, sind seine Finger verschwunden und statt ihrer tritt seine Zunge in Aktion.
Yannick leckt mein Arschloch voller Gier und Eifer. Er umkreist den zuckenden Ring, dringt in mich ein und lässt seiner Lust freien Lauf. Florian ist dabei stets an seiner Seite, und ich wette, dass dieses Zungenspiel per Zoom detailliert festgehalten wird. Ich balle unwillkürlich die Hände zu Fäusten. Nicht, weil es weh tut, sondern weil mir das, was der User tut, so unglaublich gut gefällt. Beinahe wünsche ich mir, dass er mich endlich fickt. Und als hätte er meine Gedanken gelesen, verschwindet die Zunge.
Ich spüre, wie das Sofa unter mir bebt, als Yannick sich in Position bringt und bemerke seinen Schwanz, der sich mit der Eichel auf meinen Anus legt. Ein schmatzendes Geräusch erklingt – wahrscheinlich benetzt er sein bestes Stück mit Spucke, obwohl eine Tube Gleitgel auf der Sofalehne steht – und dann passiert es.
Sein Schwanz ist breiter als der Plug, und somit gleitet er nicht widerstandslos hinein. Trotzdem ist mein engster Punkt schnell überwunden. Wieder kommt in mir das altbekannte Gefühl des Aufgespießtseins auf. Die Dehnung ist allgegenwärtig, aber Schmerz bleibt aus. Er beginnt, mich vorsichtig und voller Respekt zu ficken. Stößt zunächst kurz, dann immer tiefer zu. In mir brodelt das Fremdkörpergefühl, das ich mittlerweile zu kontrollieren und genießen gelernt habe.
Die Stoßbewegungen werden schneller. Er schaltet vom Schon- in den Sportgang. Ich lasse ihn gewähren. Davon motiviert, fasst er immer mehr Mut. Und da er meine Filme kennt, weiß er genau, dass ich mit hartem Analsex keinerlei Probleme habe und dabei sogar richtig abgehen kann. Der Lustfunken in meinem Unterleib glimmt, während mich ein Hieb nach dem anderen trifft. Ich schreie meine Lust in die Kamera. Endlich bin ich lauter als er – so laut, dass es mich selbst anmacht. Ich stemme ihm meinen Arsch entgegen. Plötzlich zieht er seinen Schwanz heraus. Mein Anus zuckt wonnevoll.
Yannick reißt mich herum. Ich liege nun auf dem Rücken. Er packt mich von unten an den Oberschenkeln. Ich verstehe, was er möchte, und greife mir in die Kniekehlen. Zusammen pressen wir meine Beine auf meinen Oberkörper, sodass mein Hintern vollkommen blank liegt und sich nach oben reckt.
Bevor ich »nun mach« rufen kann, steckt sein Schwanz wieder in mir. Und wenn ich denke, dass er mich vorher schon so richtig genommen hat, fickt er mich in diesem Moment wie ein Wahnsinniger. So intensiv, dass ich keinen Unterschied mehr zwischen Amateur und Profi ausmachen kann. Er wendet dabei so viel Kraft und Wucht auf, dass ich allmählich an meine Grenzen stoße. Aber ich halte stand, denn ich bin mir sicher, dass die Bilder fantastisch aussehen werden.
Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie der Produzent mit der Kamera in die Totale geht. Der spätere Konsument sieht nun alles: Yannick und mich – filterfrei, unverhüllt, im Vollbild. Er sieht, wie der User immer schneller wird, lauter stöhnt, brüllt – und dann ejakuliert.
Sein Orgasmus ist heftig, sehr intensiv. Ich spüre deutlich, wie er Schwall um Schwall seiner Soße in mich pumpt. Mein Herz rast vor Anstrengung, während seine Bewegungen langsam abflauen.
»Da … ist so …«, keucht er, doch er ist nicht dazu in der Lage, seinen Satz zu beenden. Ich ringe mich zu einem Lächeln durch und fahre ihm sanft mit der Hand über die Wange. Als er in diesem Moment sein bestes Stück in den Feierabend schickt und es aus mir herauszieht, suppt sofort sein Sperma hinterher. Ich spüre, wie es warm und klebrig in die Poritze läuft und auf das Sofa tropft.
»Uuuuund Cut. Wir sind raus.«
Kaum hat Florian die Aufnahme gestoppt, ist er auch schon mit einer Rolle Küchentücher zur Stelle. Er übergibt eines an Yannick, der es dankbar annimmt, sich nach hinten fallen lässt und für einen Moment zur Ruhe kommt, bevor er seinen Schwanz säubert. Ein weiteres Tuch nutzt der Produzent, um mich zwischen den Beinen zu reinigen. Ja – so was passiert wirklich. Mein Manager ist eben rundum fürsorglich, was mir gut gefällt, denn so kann ich mich auf den Nachhall des Analsex konzentrieren, der in mir wütet und meinen Puls noch immer fest im Griff hat.

6.

Eine Stunde später liege ich geduscht und in ein Handtuch gewickelt auf ebenjenem Sofa, auf dem Yannick und ich Sex hatten. Der Spermafleck ist gereinigt und an ihn erinnert nur noch ein nasser Fleck. Der User ist seit geraumer Weile weg. Ich erinnere mich zufrieden an seinen Gesichtsausdruck beim Abschied. Ich bin mir sicher, dass er voll auf seine Kosten gekommen ist und den Dreh insgesamt in guter Erinnerung behalten wird. Er wird vom Film eine exklusive Aufnahme zugeschickt bekommen, die im Vergleich zu dem, was wir veröffentlichen, ungeschnitten sein wird.
Meine Haut ist noch feucht und ich rieche den intensiven Duft des blumigen Shampoos, das ich soeben verwendet habe. Florian, der sich längst in sein Büro zurückgezogen hat und das Video schneidet, hat mir eine Flasche Wein dagelassen, die ich schon zur Hälfte geleert habe.
So ist es häufig, wenn ich bei ihm drehe. Im Anschluss wird man nicht einfach vor die Tür gesetzt. Er lässt einem Zeit zum Abklingen und Herunterkommen. Manchmal ist das auch mehr als wichtig, da es Sessions gibt, die einen aufwühlen und ein wenig rastlos zurücklassen.
Also trinke ich nun Wein. Er hat einen zimtigen Nachgeschmack und passt somit perfekt in die Weihnachtszeit. Verputze dabei ein Sandwich, das er mir gemacht hat. Käse, Tomate, ordentlich Pfeffer, ein paar Zwiebeln und als Krönung zum Nachtisch einen Lebkuchenstern. Lecker. Vor mir flimmert der Fernseher, irgendeine Schnulze auf Netflix. Ich fühle mich wohl. So wohl, dass mir plötzlich ein frecher Gedanke kommt. Ja, Yannick hatte seinen Orgasmus. Ich nicht. Pornodarstellerinnen haben nicht immer das Glück, während eines Drehs ihr eigenes Finale zu erleben. Aber jetzt … habe ich Zeit.
Meine Hand schiebt die Lagen des Handtuches beiseite und gleitet zwischen die Beine. Stößt auf warme Schamlippen, etwas wund vom Sex. Rasch stellt sich Feuchtigkeit ein – denn ich habe heiße Bilder im Kopf. Bilder von einem intensiven Dreh und tollen Gefühlen. Mein Funken glimmt wieder. »Beschenke ich mich halt selbst«, murmele ich und beginne, meine Klitoris zu verwöhnen. Lasse Zeige- und Mittelfinger mit Druck über sie kreisen. Mein Puls wird schneller. Und ich werde lauter. Weihnachten kann kommen.

 

Ende

 

Dankeschön!

Falls dir mein Buch gefallen hat, freue ich mich sehr über eine ehrliche Rezension. Deine Rückmeldung bedeutet mir viel – und sie inspiriert und motiviert mich dazu, weitere Werke zu schreiben, die unter die Haut und zwischen die Beine gehen.

Ein heißer Tipp: Möchtest du mehr über Melissa erfahren? In meiner Buchreihe »Verborgene Begierde« erzähle ich, wie sie zur Pornodarstellerin wurde – und aus anfänglicher Not eine Leidenschaft entstanden ist.

Lust auf mehr von mir?
Besuche meine Website für exklusive Einblicke, Blogs und alles rund um meine Werke:
https://kim-f-wolf.de

Kim :-*

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4 Kommentare
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Baldeagle
Mitglied
1 Stunde vor

Danke für deinen ehrlichen und unverstellten Einblick in deine Gedankenwelt als Porno Darstellerin. Ich beginne meine Sichtweise auf diese Welt der Erotik neu zu justieren.

Baldeagle
Mitglied
12 Std. vor

Deine Geschichten zu lesen macht mir sehr viel Freude.

Klawi1951
Erfahren
5 Monate vor

Dankeschön, sehr schön und sinnlich geschrieben

Kingpimp
Erfahren
5 Monate vor

So geil könnte es beim ersten Dreh gewesen sein 😋👍😘

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