Markus und Zuzanna Teil 1-8
Veröffentlicht am Autor
DomKirsch90
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Es ist drei Wochen her. Zuzanna hat die Nummer endgültig von Manfred gespeichert. Immer wenn sie von ihm eine Nachricht bekommt, pocht ihr Herz. Sie erfüllt jeden seiner Wünsche. Vor ein paar Tagen hatte Markus Geburtstag. Sie feierten zusammen. Da waren Manfred, Zuzanna und ein paar Freunde von Markus. Die Freunde von Markus waren eher schüchtern und nerdig drauf. Von Frauen hatten sie keine Ahnung, geschweige denn Erfahrung. Und das wusste Manfred, als Zuzanna ihren Markus überredet hatte, Manfred einzuladen, um für ein bisschen mehr Unterhaltung zu sorgen. Zuzanna hatte etwas anderes im Sinn. Am Vormittag, als Zuzanna und Markus Kaffee trinken waren, bekam sie eine Nachricht von Manfred: „Biest, wann soll ich kommen und ziehst du an, wie ich dir befohlen habe?“ Zuzanna schrieb: „Ja, ich werde das anziehen. Soll ich den kurzen Minirock anziehen?“, schrieb sie. Markus fragte Zuzanna: „Ist alles okay?“, fragte er. Zuzanna schrieb währenddessen weiter mit Manfred: „Mein Schatz fragt mich gerade, ob bei mir alles gut ist.“, mit einem grinsenden Gesicht mit Schweiß-Smiley dahinter. Dann antwortete Zuzanna Markus: „Ja, ich schreibe gerade mit Manfred. Er hat noch mal gefragt, wann er kommen soll und ob er was mitbringen soll“, sagte sie mit einem frechen Grinsen. „Oh, das ist ja schön. Freut mich, dass ihr euch gut versteht“, sagte er. „Ja, Schatz.“ Darauf kam die Nachricht von Manfred: „Okay, zieh aber das an! Und ich sitze auf der Couch neben dir, ja!“, schrieb Manfred, und Zuzanna lächelte. Sie legte das Smartphone zur Seite. „Schatz, erzähl mir bitte, wie am Abend so alles laufen soll.“, fragte Zuzanna. Markus trank seine Cola. „Ja, gegen 18 Uhr kommen die Jungs und essen Pizza. Danach wollen wir zocken und ich weiß nicht, ob Manfred dabei sein will“, sagte Markus. „Oh doch, doch“, sagte Zuzanna grinsend. „Er möchte dich gerne kennenlernen. Und dann?“ „Ja, dann gegen 0 Uhr müssen sie gehen, weil ich die Zeit ja mit dir verbringen will. Ich bringe die Jungs nach Hause“, sagte Markus. „Oh, danke für die Informationen“, sagte Zuzanna grinsend. Sie findet es gut, dass er halbwegs oberflächliche Fragen stellt und nicht tiefer geht. An Tiefe denkt sie bei Manfred. Zuzanna und Markus gingen weiter aus.
Es war 16 Uhr und Markus bereitete alles vor. Auf dem Tisch lagen schon vier Colaflaschen, viele Chips und Schokolade. Die Jungs tranken keinen Alkohol, Markus ein wenig. Er hat dennoch einen Kasten geholt. Er stellt ein paar Spiele auf den Tisch und zwei Controller. Zuzanna stand vor dem Kleiderschrank. Ihr Selbstbewusstsein hatte sie in den letzten Wochen wieder, so wie vor ein paar Jahren. Seit dem Vorfall hat sie ihre Kolleginnen nicht mehr gesehen, trotz der kleinen Stadt. Sie hat dennoch Angst, aber bis jetzt ist noch nichts passiert. Sie holte einen grauen, sehr kurzen Faltenminirock, der nur knapp ihren Oberschenkel berührte, ein schwarzes Spaghetti-Top und einen braunen Zipper-Hoodie. Dazu hatte sie schon den ganzen Tag einen weißen Haarreif an, den sie nur für Manfred anzieht. Vor ein paar Tagen hat sie schwarze Riemchensandaletten mit spitzen Absätzen gekauft. Die wird sie heute auch anhaben. Den ganzen Tag hat sie einen schwarzen String an und eine schwarze Nylon-Strumpfhose mit vielen schwarzen Herzmustern. Sie holte sich die Sachen und zog sich langsam an.
Markus kam zwischendurch rein: „Ohlala Zuzanna, du siehst sehr sexy aus“, und er versuchte sie zu küssen. „Nicht jetzt, Schatz! Ich mache mich fertig.“, sagte sie. „Ok“, sagte er und er lächelte sie freundlich an. Zuzanna rollte mit den Augen. Sie ging zwischendurch ins Bad. Sie machte ihre Lippen rot und sprühte sich ihr Lieblingsparfüm auf. Sie machte dann ein Selfie und schickte es an Manfred. Prompt vibrierte ihr Smartphone: „Heute werde ich dich sowas von ficken, meine Hure! Nur du bist meine Hure“, schrieb er. Sie musste grinsen und schrieb zurück: „Gerne bin ich deine Hure“, schrieb sie. „Zuzanna, weißt du, wo unsere Batterien sind?“, rief Markus. Zuzanna rollte mit den Augen und hielt ihren Lippenstift in der Hand. Sie überlegte sich, wie sie es schaffen würde, dass sie auf der Couch mit Manfred sitzen würde. „Ja, die müssen in der Schublade liegen, Schatz“, sagte Zuzanna.
Es waren zwei Stunden vergangen. Manfred war nicht da, noch nicht.
Inzwischen waren die Freunde von Markus da: Alex, Johannes, Tim und Tom. Sie saßen auf dem Boden und auf dem Sessel. Neben ihr saß Markus und neben ihm Alex. Zuzanna überschlug ihre Beine und war genervt. Ihre Oberschenkel pressten sich eng aneinander, während der Stoff ihres Rocks nach oben rutschte und den Blick auf ihre Beine freigab. Ihr oben liegendes Bein stand unter offenkundiger Spannung; der Fuß, der frei in der Luft schwebte, fing sofort an zu wippen. Es war schon 18:30 Uhr und sie schaute auf die Uhr auf ihrem Smartphone.
„Was ist los, Schatz?“, fragte Markus. „Ah, alles gut“, und sie guckte gelangweilt zu. Doch dann klingelte es an der Tür. Wie gestochen stand Zuzanna auf. Genau in dem Moment, als ihr Fuß in einem besonders hektischen Takt wippte, riss das scharfe Surren der Klingel sie aus ihren finsteren Gedanken. Sie stöhnte laut auf und warf den Kopf in den Nacken. Mit einem theatralischen Seufzer entknotete sie ihre Beine. Ihre Absätze knallten hart auf das Parkett, als sie Schwung holte. Sie stieß sich von den Armlehnen ab und schnellte empor. Ihr Rock, der durch das lange Sitzen hochgerutscht war, fiel unschön in Falten, doch das war ihr vollkommen egal. Jedes Aufstampfen ihrer Schuhe auf dem Weg zur Tür war ein klares Statement dafür, wie sehr sie diese Unterbrechung verabscheute. Da sie die Riemchensandaletten trug, hörte man das Galoppieren auf den Fliesen. Markus war an der Reihe beim Zocken. Deswegen stand er nicht auf.
Zuzanna guckte durch den Spion der Tür. Ihr Herz pochte und ihr Puls stieg in die Höhe. Sie sah Manfred und öffnete die Tür. Wie immer hatte Manfred seine typische Hausmeister-Kleidung an und roch streng. „Na, meine Hure, ist dein Gatte im Wohnzimmer?“, sagte er und ging auf Zuzanna zu, küsste sie wild und begrapschte ihren Po. „Ja….“, sagte sie leise. „Ich bin froh, dass du da bist. Ich kann nicht mehr. Ich will mit dir, Manfred…“, sagte Zuzanna und blieb stehen mit dem Satz. „Ja?“, fragte er. „….ja, ficken“, sagte sie, rötlich im Gesicht. „Ich brauche deinen Schwanz.“, sagte sie hinterher. Manfred grinste. „Aber erstmal feiern wir ja Geburtstag, oder?“, sagte er. Zuzanna machte die Tür zu, als Manfred reinkam. Durch den Flur begrapschte er ihren Po. Als sie vorm Wohnzimmer standen, war seine Hand in ihrer Nylonstrumpfhose und berührte ihren Po. Niemand bekam von dem Lustspiel etwas mit. Auch nicht ihr Freund Markus.
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Spannender Anfang, zum Schluss wurde aber die Rechtschreibung etwas schwammig, bin auf den nächsten teil aber gespannt!