Bauer sucht Frau … Teil 6-14
Veröffentlicht amSchon am Mittwoch bekam Resi dann einen Anruf vom Basti. Er würde sich gerne der Staller-Mamm vorstellen und auch sie sich anschauen, ob man überhaupt miteinander könnte. Und ob das am Samstag passen würde. Und dass er da gerne Zeugen dabei hätte, also sie, die Resi und ihren Mann. Die Resi versprach das abzuklären und ihn dann zurück zu rufen. Und so kam es dann zum Treffen von Basti mit den Stallers am Samstag auf dem Hof.
Man setzte sich zu viert um den Tisch in der Wohnküche. “Grüß Gott Frau Staller!” “Grüß Gott Sebastian.” (Die Resi hatte der Mamm schon den Namen verraten). “Frau Staller, sie mächt’n gern, dass i mit eahna vöglt, stimmt des so?” “Ja mei … schoo.” wobei die Staller Mamm hilflos zwischen der Resi und dem Miche hin und her schaute. “Und, gfoi i eahna aa?” Jetzt schaute die Mamm den Basti geradeheraus
an und sagte “Schoo, du bist ja a junger, frischer Bursch, warum soist du mir ned gfoin?”Die Unterhaltung ging noch ein bisschen zäh weiter und wurde dann geschäftlich: “Und, is eahna dann des vierhundert Eiro wert, Frau Staller, weil vierhundert muß i schoo hom im Monat?” Jetzt griff die Resi ein: “wos is da jetz’ wichtiger, Basti, vierhundert Eiro für jed’s moi vögln oder vierhundert Eiro im Monat? Kannt’ ja a sei’, dass d’ Mamm gor ned jeden Monat Lust hod?” Jetzt hatte sie den Basti am Gnack, die Resi! 🙂
“Ja, schoo vierhundert Eiro im Monat, dann.” “Dann mach i dir jetz’ a Angebot: Du werst bei uns am Hof ois Hilfskraft eigstejd (eingestellt), kriagst jeden Monat vierhundert Eiro ganz offiziell und dafür vöglst zwoa moi im Monat!” Der Basti schluckte etwas und meinte dann: “ja, aber wenn de Frau Staller gor ned so oft Lust hod?” “Dann bin i aa no do,” schloß die Resi ganz trocken. Die Staller-Mamm saß da und hatte dabei die verschiedensten Empfindunge. Zum einen schämte sie sich dafür, dass ihre Schwiegertochter für sie solche Verhandlungen führte, zum anderen freute sie sich doch auf die Aussicht mit dem Basti einmal vögeln zu können und dann war sie sogar stolz auf die Resi, wie die das alles machte. Solange die Resi auf dem Staller-Hof das Sagen hätte würde der nicht untergehen!
Der Basti wurde dann noch ganz amtlich. Er hatte Schreibzeug dabei und schrieb eine Abmachung des Inhalts auf, dass die Frau Walburga Staller mit ihm, Sebastian Freisinger den Geschlechtsverkehr und weitere sexuelle Handlungen vornehmen möchte und dieses in beiderseitigem Einvernehmen geschieht. “I mächt ja ned irgendwann – wenn jemand anders wos mitkriagt” besänftigte er sofort wieder, “- o’zoagt wern.” Das sah die Staller-Mamm und auch die Resi und der Miche ein und alle vier unterschrieben auf dem Papier. Der Basti gab der Staller-Mamm noch seine Handy-Nummer. “Do, ruafan’s mi oo, dann mach ma aus, wann ma ‘s amoi probiern.” Und zur Resi meinte er: “B’sorgst du an Arbatsvertrog und ruafst mi oo, wennst’n host, dann kimm i, dass ma des fertig machan?” Die Resi stimmte zu und der Basti verabschiedete sich.
Am Abend beim Zubettgehen brachte die Resi beim Miche die Sache mit dem Piercing zur Sprache: “I hob ja aa an Piercer im Internet g’fundn. Do kannt’ ma aa an Termin ausmacha.” “Ja, dann mach hoit oan aus.” “I hät gern, dass d’ Marie mitfahrt, waar da des recht?” “Ja, waar ma schoo recht, aber warum?” “Da Marie gfoit ja dei Zipfe wega deiner Vorhaut so guat, und wahrscheinlich werst ja mit der Marie aa wieder vögln, und dann soi sie aa wos dazu sogn, wia des Piercing g’macht werd.”
Und so machte die Resi in der folgenden Woche einen Termin mit dem Piercing-Studio in München aus. Dabei frug sie gleich nach den verschiedenen Möglichkeiten
für ein Intimpiercing bei Männern und was sie sich vorstellte und vor allem, was sich der Miche nicht vorstellte, nämlich dass er die Harnröhre nicht angestochen haben wollte. Die Frau am anderen Ende der Leitung erzählte ihr, was es alles gibt und auch, dass auf der Home-Page des Studios Bilder dazu seien. Im Studio gäbe es dann auch noch Schautafeln, auf denen man alles genau sehen könne. Der Resi war es dann recht und sie bestätigte nocheinmal, dass sie mit ihrem Mann am 15. nächsten Monats kommen würde.Fortsetzung folgt wieder
nikolaus