Bauer sucht Frau … Teil 6-14

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Der Termin beim Piercer sollte also erst in drei Wochen stattfinden. Die Resi hatte zwischendurch schon ein paar Exemplare Arbeitsverträge beschafft und dem Basti Bescheid gegeben. Der wollte gleich am Samstag kommen, damit man die Sache fertig machen kann.

Der Basti war dann am Samstag-Vormittag da und die Resi füllte mit ihm zusammen die Arbeitsverträge aus und ließ sich auch Bastis Bankdaten für die Lohnüberweisung geben. “So, jetz’ g’härst zu uns!” schloß sie die Sache ab. Der Basti wollte dann wieder fahren, aber da protestierte jetzt die Staller-Mamm: “S’ Mittogessn ist boid fertig, jetz’ bleibst doo und isst mit uns!”

Dem Basti war das recht und er blieb noch zum Mittagessen. Nach dem Essen wollte die Staller-Mamm den Tisch abräumen, aber die Resi hielt sie auf: “Mamm, des mach jetz’ i. Und du schnappst da

jetz’ an Basti und gähst mit eahm nauf in dei Kammer. Do wert’s ihr dann schoo wissn, wos ‘z toa habts.!” “Jaa … wennst moanst …”, aber der Basti hatte schon verstanden, stand auf, nahm die Mamm an die Hand und: “kimm, zoag ma dei Kammer” ging er mit der Mamm aus der Küche.

Es dauerte dann länger als zwei Stunden bis die beiden, die Mamm und der Basti wieder nach unten in die Küche kamen. Die Resi hatte in der Zwischenzeit schon einen Apfelstrudel gebacken und Kaffee gemacht, so dass man den Samstag ausklingen lassen konnte. Die Mamm sah sehr zufrieden aus und der Basti sagte zum Abschied: “in viazehn Tog kimm’ i wieder, Burgl, jetz’ brauch ma ‘s nimma probiern, jetz’ kenna ma ‘s schoo.” Das erste mal Vögeln der beiden schien also erfolgreich verlaufen zu sein.

Dann war der Termin beim Piercing-Studio da. Die Resi und der Miche holten die Marie ab und fuhren zu dritt nach München. Der Miche war froh, dass er dem Piercer nicht alleine gegenüber treten muß, sondern die beiden Frauen dabei hatte. Im Studio war dann nicht nur der Piercer, sondern auch noch eine Assistentin anwesend. “Die Männer haben es nicht so gerne, einen anderen Mann an ihrem Penis arbeiten zu lassen, ohne dass eine Frau dabei ist,” erklärte der Piercer nebenbei. Dann sollte sich der Miche einmal untenherum frei machen.

Der Miche zog also seine Lederhose aus – Unterhose hatte er ja sowieso keine an – und setzte sich in den gynäkologischen Stuhl. Der Piercer sah sich Miches Zipfel an und fragte dann die Resi, was sie sich denn für ein Piercing beim Miche vorstelle. “Ja mei, i mechat hoit, dass a bissl schwarer werd,” “Wie, schwerer?” “Ja, mehra Gwicht hoit. Dass da Zipfe wenn a ned steht, schee noch unten hängt. Wissn’s, i spui gern aa amoi zwischndurch mim’ Zipfe vo meim Moo, und do mächat i mehra Gwicht spürn,” wobei die Resi jetzt sogar ein bisschen rot wurde.

“Und sie,” sprach der Piercer jetzt die Marie an, “was hätten sie denn gerne?” “Mir gfoit am Miche sei Vorhaut so guat, mit der spiu i so gern. I mächt, dass de Vorhaut ganz genau so bleibt, wia ‘s is.” “Und sie,” sprach der Piercer jetzt den Miche an, “was ist denn ihnen als dem Betroffenen wichtig?” “I mächt weida guat im Steh’n pieseln kenna, i mächt mi zum Piesln ned hihocka miassn.” “Ja, dann schauen wir halt einmal” meinte der Piercer.

Und zur Resi dann: “masturbieren sie doch einmal ihren Mann, ich muß den Penis jetzt im erigierten Zustand anschauen und vermessen.”  Die Resi brauchte einen Moment bis sie begriff, was der Piercer von ihr wollte, doch dann wichste sie den Zipfel vom Miche steif. Der Piercer besah sich den Zipfel und besonder die Eichel vom Miche und schlug dann vor: “ich würde zwei Apadravya empfehlen. Links und rechts von der Harnröhre, damit wir die Harnröhre nicht anstechen müssen.

Das sind zwei Stäbe, die senkrecht durch die Eichel gehen. Ich würde so stechen, dass sie unten neben dem Frenulum herauskommen.  Auf den Enden der Stäbe sind dann Kugeln, die die Stäbe im Stichkanal halten. Unten liegen die Kugeln dann in der Eichelfurche und oben auf der Eichel. Die zwei Stäbe bringen viel Gewicht”, wobei der Piercer die Resi ansah, “die Vorhaut ist nicht betroffen und geht locker über die beiden oberen Kugeln drüber,” wobei er die Marie ansah. “Wenn sie alle damit einverstanden sind, können wir das jetzt machen.”

Auch der Miche war einverstanden. Der Piercer sagte ihm noch, dass der Schmerz beim Stechen heftig, aber nur sehr kurz sein werden, dem Miche aber war jetzt schon alles egal, “des werd i dann ano aushoiten.”

Der Schmerz war dann auch heftig, aber der Miche hielt ihn aus, und die Resi war wirklich stolz auf ihren Mann, dass er wegen ihr solche Schmerzen auf sich nahm. Der Zipfel vom Miche wurde dann noch mit enem Verband versehen und der Miche und die Resi bekamen noch Hinweise und sogar ein Merkblatt mit, wie das Piercing in der nächsten Zeit zu pflegen und zu versorgen sei. “Und bis das Piercing einigermaßen verheilt ist, also die nächsten zwei bis drei Monate keinen Geschlechtsverkehr!” schärfte der Piercer dem Miche und der Resi noch ein.

Fortsetzung folgt wieder

nikolaus

 

 

 

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