Hanara…. Bis die Sicherungen brennen. Teil 1
Veröffentlicht amWow Leute, what the fuck ist denn hier gerade passiert?! đ
Ihr habt meine Follower-Zahlen ja komplett explodieren lassen, ich checkâs immer noch nicht. Ernsthaft, danke an euch alle! Das bedeutet mir echt sehr viel. Ich freu mich riesig, dass meine Geschichten bei euch so gut ankommen und ihr mitfiebert.
Ihr dĂŒrft mir ĂŒbrigens jederzeit VorschlĂ€ge schicken, wenn ihr bestimmte Ideen oder Fantasien habt, die ihr gerne mal lesen wĂŒrdet. Ich bin offen fĂŒr alles. Na ja ⊠fast alles đ
Diese Geschichte hier ist mir gestern Abend spontan eingefallen und ich hatte richtig Bock, sie aufzuschreiben. Das, was ich gerade hochgeladen habe, ist erstmal der Prolog. Schreibt mir gerne in die Kommentare, ob ihr so was ĂŒberhaupt mögt, oder auch, wenn ihrâs scheiĂe findet. Ich will euer ehrliches Feedback.
Eure Hannah â€ïž
Hallo, ich heiĂe Hanara und bin 24 Jahre . Wir schreiben das Jahr 2540, also fast dreihundert Jahre nach dem groĂen Krieg, der alles kaputt gemacht hat. Die Menschen leben jetzt in Kolonien. Oben in den schwebenden Kolonien leben die Reichen, wo alles super schick ist. Wir normalen Leute hausen hier unten im Dreck und zwischen den alten Ruinen. Ich wohne mit meinem Opa auf diesem riesigen, alten FabrikgelĂ€nde. Alle nennen ihn nur den Professor. Er ist schon ziemlich , hat immer ölige Finger und seine grauen Haare stehen wild in alle Richtungen ab, egal wie oft er versucht, sie zu bĂ€ndigen.
Ich mag ihn wirklich sehr. Er ist immer fĂŒr mich da, wenn ich ihn brauche, und ich natĂŒrlich auch fĂŒr ihn. Seit ich klein war, ist dieses ganze GelĂ€nde fĂŒr mich wie ein riesiger Abenteuerspielplatz gewesen. Ăberall versteckte Ecken und riesige Berge von Schrott, da gibtâs immer was zu entdecken. Meine Eltern hab ich leider nie kennengelernt. Opa erzĂ€hlt, sie sind bei einem Reaktorunfall gestorben, als ich noch ganz klein war. Seitdem sind wir nur noch zu zweit, und das ist eigentlich auch ganz okay so.
Opa baut hier Cyborgs. Aber nicht diese langweiligen Haushalts-Dinger, die putzen oder Essen machen. Er entwickelt welche, die fĂŒr die SexkĂ€mpfe gedacht sind. Das ist so ein neues Ding, auf das die reichen Leute oben total abfahren. Zwei Cyborgs treten gegeneinander an, sie kĂ€mpfen, oder besser gesagtâŠ. NajaâŠ..ficken richtig wild und machen so lange, bis bei einem die Sicherungen durchbrennen und er einfach umfĂ€llt. Opa sagt immer, davon können wir ganz gut leben. Ich helfe ihm oft dabei, auch wenn ich nicht alles verstehe. Irgendwie find ichâs aber schon aufregend.
Heute war wieder ein ganz normaler Tag. Ich bin wie immer stundenlang durch die alten Hallen gestromert und hab im Schrott gewĂŒhlt. Ăberall liegen kaputte Arme, Beine und ganze Körper rum. Manchmal ist das echt ein bisschen gruselig, weil die Dinger so verdammt menschlich aussehen, als wĂŒrden sie jeden Moment aufwachen. Aber sie sind ja nur Maschinen. Und wenn ich was finde, das noch brauchbar aussieht, trag ichâs rĂŒber zu Opa in die groĂe Werkhalle.
âHannah, SchĂ€tzchen, bring mir mal den groĂen SchraubenschlĂŒssel!â, rief er plötzlich. Seine Stimme hallte durch die ganze Halle. Ach ja, das hab ich ganz vergessen zu erzĂ€hlen, er nennt mich fast immer Hannah, obwohl ich ja eigentlich Hanara heiĂe. Ich hab nichts dagegen, der Name gefĂ€llt mir auch.
Ich wischte mir schnell die dreckigen HĂ€nde an meiner alten Arbeitshose ab und bin rĂŒbergegangen. Opa stand vor einem halbfertigen Cyborg, der breit auf der groĂen Werkbank lag. Der sah echt beeindruckend aus, breite Schultern, ein richtig harter Bauch mit Sixpack und⊠also da unten war schon alles fertig. Ich hab versucht, nicht so offensichtlich hinzustarren, aber es war echt schwer. Die synthetische Haut fĂŒhlte sich so weich und warm an, als ich mit den Fingern drĂŒberstrich. Fast wie bei einem echten Menschen.
Ich gab ihm den SchlĂŒssel und lehnte mich neben ihn an die Werkbank, wĂ€hrend ich ihm zuschaute. âDer wird bestimmt richtig gut, Opa. Meinst du, der hĂ€lt lĂ€nger als der Letzte? Der ist ja ziemlich schnell⊠naja⊠ausgefallenâ, sagte ich und wurde ein bisschen rot.
Opa lachte und strich mir liebevoll ĂŒber den Kopf. âDer hier wird ein richtiger Sieger,_Kleines. Die Leute da oben zahlen gut, wenn einer richtig lange durchhĂ€lt.â Dann grinste er plötzlich breit und sagte: âUnd wenn er fertig ist, nenne ich ihn den Sperminator.â
Ich prustete los und hielt mir die Hand vor den Mund. âAch Opa, ist das nicht ein bisschen ĂŒbertrieben?â
Er wurde auf einmal ganz ernst und schaute mich an. âNein Hannah. Wenn er fertig ist, wird er unbesiegbar sein. Die Reichen werden ein Vermögen auf ihn setzen. Und dann können wir endlich nach oben in die Kolonie ziehen und ein ruhiges Leben fĂŒhren.â
âAch Opa, so scheiĂe ist es hier doch gar nichtâ, lachte ich, schnappte mir einen alten Cyborg-Arm vom Boden und warf ihn ihm zu. Er konnte ihn gerade noch so fangen.
âNa warte, du kleines Luder!â, rief er lachend und rannte hinter mir her.
Wir waren gerade in unserer kleinen Verfolgungsjagd, als wir abrupt stehen blieben. Mitten in der Halle standen plötzlich Connor und seine Frau Shila mit ein paar LeibwÀchtern. Wir hatten sie gar nicht kommen hören.
Connor ist so was wie der groĂe Chef. Oben in der Kolonie hat er auch das Sagen, aber hier unten zeigt er sich nur selten, aus Angst vor den Rebellen.
âWas macht mein neues Projekt, Professor?â, fragte er.
Opa wurde sofort ein bisschen nervös. âEs geht gut voran. Ich denke, morgen ist er fertig.â
Shila trat nĂ€her an die Werkbank und strich mit einem Grinsen ĂŒber den groĂen Schwanz des Cyborgs. âAlso mir gefĂ€llt, was ich seheâŠâ
Opa nickte schnell. âEr wird der absolute Hammer.â
âDas hoffe ichâ, sagte Connor kĂŒhl. âIch setze eine Menge Geld auf ihn. Wenn er verliert⊠wĂŒrde dir das nicht gut bekommen, alter Mann.â
âEr kann nicht verlierenâ, antwortete Opa fest. âKeine Sorge.â
Connor und Shila drehten sich um und verschwanden mit ihren Leuten so schnell, wie sie gekommen waren.
Als sie weg waren, schaute ich Opa unsicher an. âUnd wenn er doch nicht so stark ist?â
Opa lĂ€chelte mich an und legte eine Hand auf meine Schulter. âHannah, ich baue die Dinger seit vierzig Jahren. Wenn ich sage, er ist unbesiegbar⊠dann ist er es auch.â
DrauĂen wurde es langsam Dunkel. Opa war wieder mit dem Sperminator beschĂ€ftigt und murmelte irgendwas von Feineinstellungen. Ich hatte keine Lust, den ganzen Abend nur rumzusitzen, also hab ich mir meine alte Jacke geschnappt und bin wieder raus in die Hallen.
Meine Schritte hallten zwischen den riesigen Schrottbergen. Ich war schon ziemlich tief in den hinteren Teil des GelÀndes vorgedrungen, wo kaum noch jemand hinkommt, als ich plötzlich Stimmen hörte. Drei Typen, die irgendwas suchten.
Ich duckte mich schnell hinter einen groĂen Container und schlich nĂ€her. Mein Herz klopfte ein bisschen schneller. Das hier war unser GelĂ€nde. Die hatten hier nichts zu suchen.
â…muss hier irgendwo sein. Der Professor versteckt die guten Teile immer weiter hintenâ, flĂŒsterte einer.
Ich atmete tief durch, nahm mir einen rostigen Eisenstab in die eine Hand und trat aus meinem Versteck.
âHey! Was macht ihr hier? Ihr habt hier nix verloren!â, rief ich laut und versuchte, dabei möglichst tough zu klingen.
Die drei fuhren herum. Einen von ihnen kannte ich, Luca. Er war der AnfĂŒhrer von so einer kleinen Rebellenbande, die hier unten ab und zu Ărger machte. Die anderen zwei waren anscheinend seine Kumpels.
Luca grinste breit, als er mich erkannte. Er kam langsam auf mich zu.
âNa sieh mal an⊠die Hanara. Ganz schön mutig, allein hier so weit drauĂen rumzustreunen.â
âUnd das hier ist unser GelĂ€nde, Luca. âVerschwindetâ, sagte ich und hob den Eisenstab ein bisschen höher.
Luca lachte leise und packte plötzlich mein Kinn mit einer Hand. Nicht super fest, aber fest genug, dass ich nicht einfach weg konnte. Sein Daumen strich ĂŒber meine Unterlippe.
âGanz schön frech, die_Kleine. Wir hĂ€tten ja auch Cyborgs sein können⊠und hĂ€tten dich direkt hier zwischen dem Schrott ins Koma gefickt.â Er grinste dreckig. âWĂ€r bestimmt lustig geworden.â
Einer seiner Kumpels lachte dreckig mit. âJa, genau. Die sieht aus, als könnte sie ordentlich was aushalten.â
Mein Magen zog sich zusammen. Ich schluckte hart, spĂŒrte, wie mein Puls richtig schnell wurde. Aber ich lieĂ mir nichts anmerken.
âDas stimmt⊠aber, ihr seid keine Cyborgsâ, sagte ich ruhig und schaute ihm direkt in die Augen. âAber wir könnten dich trotzdem ficken,_Kleine. Hier und jetzt. Wer sollte uns davon abhalten?â Seine Stimme war jetzt richtig drohend, und er kam noch nĂ€her, sein Gesicht nur ein paar Zentimeter von meinem entfernt.
Ich nickte langsam, als wĂŒrde ich drĂŒber nachdenken.
âJa⊠aber ich wĂŒrdâs nicht versuchen.â
âSo? Und wer sollte uns davon abhalten, hĂ€?â
Plötzlich zuckte Luca zusammen und sog scharf die Luft ein. Ich hatte blitzschnell mein kleines Messer aus dem GĂŒrtel gezogen und drĂŒckte die Spitze genau durch seine Jeans, direkt gegen seinen Schritt.
âVielleicht das hierâ, sagte ich kalt und drĂŒckte ein kleines bisschen fester. âUnd jetzt verpisst euch. Sofort.â
Die beiden anderen Typen wurden ganz blass. Luca starrte mich einen Moment lang an, die Augen groĂ. Dann lieĂ er mein Kinn los und trat vorsichtig einen Schritt zurĂŒck.
âVerdammte ScheiĂe⊠die meintâs ernstâ, murmelte er. âLos, kommt. Wir hauen ab.â
Die drei drehten sich um und verschwanden ziemlich schnell zwischen den Schrottbergen.
Ich atmete tief aus und lieĂ das Messer sinken. Meine HĂ€nde zitterten ein bisschen. âIdiotenâŠâ, murmelte ich.
Als ich mich gerade umdrehen und zurĂŒckgehen wollte, hörte ich hinter mir ein leises Klatschen.
âOpa?â Ich fuhr herum.
Da stand er, halb versteckt hinter einem alten StahltrÀger, die Arme verschrÀnkt und grinste breit.
âWas machst du denn hier?â, sagte ich.
âAufpassen, Hannahâ, sagte er amĂŒsiert. âAber ich sehe schon⊠meine_Kleine kommt auch ganz gut alleine zurecht.â
Er kam nÀher und legte mir stolz eine Hand auf die Schulter.
âKomm Hannah lass uns rein gehen, es ist spĂ€tâ
Ich bin gespannt auf euer Feedback ….. đ