Unser Saunatag – Zwischen Aufguss und Ehebruch

Kommentar   0 👁️ 2.015
4.7 Stimmenzahl: 15

Hinweis: Diese Geschichte entstand als Gemeinschaftsprojekt mit meiner langjährigen Freundin Vanessa.

Worum geht es?

Daniel und Vanessa kennen sich seit Jahren. Sie sind Kollegen, Freunde – und vielleicht längst ein bisschen mehr.

Ein gemeinsamer Saunatag soll eigentlich nur entspannen. Doch zwischen nackter Haut, vertrauten Gesprächen und immer intensiveren Blicken verschwimmen die Grenzen.

Was als harmloser Ausflug beginnt, entwickelt sich zu einer Versuchung, der beide immer weniger entgegensetzen können. Und irgendwann reicht ein einziger Moment, um aus Nähe einen folgenschweren Schritt zu machen.

1.

Der Motor verstummte, nachdem ich mein Auto in eine viel zu enge Lücke gezwängt hatte. Doch der schmale Parkplatz hatte einen entscheidenden Vorteil: bis zum Haupteingang der Saunatherme waren es nur wenige Meter. Die Morgensonne

spiegelte sich in den bodentiefen Glasscheiben, während vor den Schiebetüren bereits die ersten Gäste mit Badetaschen verschwanden.
»Ich weiß nicht, ob ich hier rauskomme«, murmelte Vanessa auf dem Beifahrersitz und warf einen besorgten Blick aus dem Fenster zum Wagen neben uns. »Ich möchte dir die Tür nicht beschädigen.«
Ich lachte und legte den Kopf schief. »Du bist so schlank, dass ich sogar noch etwas dichter hätte ranfahren können.«
Und das war die Wahrheit. Meine Arbeitskollegin Vanessa war nicht nur schlank, sondern vielmehr gertenschlank. Sie achtete auf sich, ernährte sich vernünftig und war ständig in Bewegung. Das sah man ihr an: lange, schmale Linien, eine zierliche Hüfte und kaum ein Gramm zu viel. Sie würde mühelos zwischen den Autos hindurchpassen – sorgte sich aber dennoch. Also bewies ich ihr, dass ich eine gute Erziehung genossen hatte. Ich verließ das Auto, umrundete es und zwängte mich auf ihrer Seite durch, bis ich ihre Tür öffnen konnte. Damit die Tür dem Nachbarwagen nicht zu nahe kam, legte ich meine flache Hand schützend um die Türkante.
»Madame?«
Vanessa lächelte, streckte mir kindlich die Zunge heraus und stieg aus. Und genau wie ich es erwartet hatte, glitt sie elegant durch die Lücke, drehte sich zu mir um und stemmte die Hände in die Taille. Ich konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, als ich den süßlichen Duft ihres Parfüms wahrnahm.
Ich zwängte mich zum Kofferraum durch, öffnete die Klappe und holte zwei Sporttaschen heraus. Doch Sport würden wir nicht treiben. Ganz im Gegenteil.
Heute war unser von langer Hand geplanter Saunatag. Von zehn Uhr morgens bis Mitternacht würden wir im Wechsel schwitzen, schlafen, Cocktails trinken und im thermeneigenen Restaurant speisen. Heureka!
Bevor ich den Kofferraum wieder schloss, lugte ich verstohlen um diesen herum und musterte meine Arbeitskollegin, die ihren Blick von mir abgewandt hatte und ein vorbeifahrendes Auto beobachtete. Perfekt! Ich liebte diese Momente. Die Momente, in denen ich sie, meinen heimlichen Schwarm, ausgiebig betrachten konnte, ohne mich hinterher erklären zu müssen.
Vanessa trug eine hellblaue Skinnyjeans mit ausgewaschenem Stoff auf Höhe der Oberschenkel. Ihre Beine waren lang und steckten in schneeweißen Sneakern. Ihre Hüfte war schmal, die Taille noch schmaler. Alles in allem war sie mit ihren knapp 1,80 Metern eine für mein Empfinden große Frau, doch diese Größe stand ihr.
Ein enges Top, weiß und ohne Aufdruck, spannte sich über feste Brüste, die in etwa das Format reifer Äpfel hatten. Ihre Haare, braun und schulterlang, hatte sie zu einem schmalen Zopf gebunden.
Erwähnte ich bereits, dass Vanessa mein heimlicher Schwarm war? Ja – ich war verheiratet. Hatte sogar , die allerdings schon aus dem Gröbsten raus waren. Und ganz ehrlich, die Ehe mit meiner Frau lief zu diesem Zeitpunkt nicht gut. Wir waren noch zusammen und würden es wahrscheinlich auch bleiben – denn trotz der sterbenden Romantik mochten und schätzten wir uns sehr – aber mir fehlte etwas. Leichtigkeit vielleicht. Nähe, die nicht ständig von unserem Ehealltag überschattet wurde. Und genau das fand ich bei Vanessa. Und nein – es ging mir nicht darum, mit ihr zu schlafen. Das wäre es ja noch. Wir waren gute Freunde. Arbeitskollegen. Kannten uns ein halbes Leben lang. Und ganz nebenbei: meine Frau wusste von diesen Treffen.
Und doch hatte Vanessa es geschafft, mit ihrem liebevollen Charakter und engelsgleichen Aussehen einen besonderen Platz in meinem Herzen zu erobern. Das bedeutete nicht, dass ich jemals vorhatte, mit ihr in die Kiste zu hüpfen. Ich war ein treuer Mann und wollte dies auch bleiben. Aber gucken ist erlaubt. Das ist einer meiner Grundsätze.
Dieses Gucken hatte ich nun schon fast sechzehn Jahre lang betrieben. Manchmal gelang es mir sogar, sie in ganz speziellen Momenten zu erwischen und zu genießen. Zum Beispiel, wenn sie sich hinunterbeugte, um etwas vom Boden aufzuheben. Die rattenscharfe Form ihres knackigen Pos kam dann perfekt zur Geltung. Manchmal saß die Hose so tief, dass sich mir ein lupenreiner Blick auf ihre Unterwäsche bot. Erwähnenswert waren auch einige Tage im Büro, an denen sie einen knappen Rock oder einen offenherzigen Ausschnitt getragen und mir damit gehörig den Kopf verdreht hatte.
Doch dieser Tag würde der schönste unserer bisherigen gemeinsamen Tage werden. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Denn mit diesem ersten gemeinschaftlichen Saunabesuch hatten wir etwas vor, das an Reiz alles bisher Dagewesene übertreffen würde.
Bei dem Gedanken an das, was uns bevorstand, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Nackte Haut, intime Details, Formen und verbotene Blicke. All das würde heute möglich werden.
Warum wir als Arbeitskollegen gemeinsam saunieren? Nun, das ist eine gute Frage. Fakt ist, dass wir beide Thermen und Schwitzräume lieben. Seit Jahren erzählten wir einander von ausgiebigen Saunatagen, die wir mit unseren Partnern verbracht hatten, und schwärmten von Aufgüssen, atmosphärischen Ruheräumen und Entspannung. Irgendwann fingen wir an, scherzhaft einen gemeinsamen Tag im Hitzeparadies zu planen. Diese Pläne schliefen ständig wieder ein, da sie stets nur halbherzig ausgesprochen wurden. Zudem steckten wir beide in festen Partnerschaften, durch die ein solches Treffen seltsam gewirkt hätte. Doch wir wurden älter. Unsere Partner auch. Eifersucht schwand, Vertrauen wuchs. Und als wir das verstanden hatten, verabredeten wir uns tatsächlich. Live und in Farbe. Machten keine Witze mehr darüber, sondern planten ernsthaft einen gemeinsamen Tag.
»Wollen wir?«, riss mich Vanessa aus meinen Gedanken. Ich schüttelte die Gedanken ab, knallte den Kofferraumdeckel zu und zwängte mich zu ihr durch.
»Ich wäre so weit«, sagte ich und schenkte ihr ein ehrliches Lächeln. Sie erwiderte es sogleich, was mich umso mehr erfreute. Wieder flog mein Blick flüchtig über ihren Körper, der sich mir bald in seiner unverhüllten Vollkommenheit präsentieren würde.
»Na dann. Lass uns schwitzen.«

2.

Wir betraten die Lobby, die in einem traditionellen, asiatischen Stil gebaut und eingerichtet war. Es roch nach Sandelholz und einer süßlichen Spur Jasmin. Aus unsichtbaren Lautsprechern erklangen sanfte Flötenklänge, die mit ihren ruhigen Tönen sogleich eine behagliche Atmosphäre schafften.
»Willkommen«, begrüßte uns eine Rezeptionistin und lächelte pflichtbewusst. Wir bestellten das Tagesticket.
»Ein Pärchenschrank?«, fragte sie. Vanessa und ich sahen uns schmunzelnd an, lösten das Missverständnis aber nicht auf. Stattdessen nickten wir und nahmen den Schlüssel mit einer eingravierten 27 entgegen.
»Dann sind wir heute also ein Pärchen«, lachte meine Kollegin, nachdem wir uns auf den Weg in Richtung Umkleide aufgemacht hatten. Das Wort blieb für einen Moment angenehm in meinem Kopf hängen. Ich erwiderte das Lachen, doch innerlich erfreute mich dieser Begriff tatsächlich viel mehr, als es bei Vanessa der Fall zu sein schien. Etwas in meiner Brust kribbelte vor Aufregung und die Aussicht auf den besten Tag seit langem ließ mich beinahe schweben.
Wir erreichten die Umkleidekabine, in der sich der Schrank mit der Nummer siebenundzwanzig befand. Dieser war um einiges höher und doppelt so breit wie ein normaler Schrank. Alleine aus diesem praktischen Grund war es richtig gewesen, die Pärchenkarte auszuspielen.
Der Umkleideraum war quadratisch, in hellen Holztönen eingerichtet und schummrig beleuchtet. An drei der vier Wandseiten reihten sich die Schränke aneinander und in der Mitte befand sich eine große Ablage für Kleidung, Taschen und müde Popos, die eine Weile lang sitzen mussten. Da es mehrere Umkleiden gab, hatten wir diese zunächst für uns.
Ich schloss den Schrank auf, aus dessen Innerem ein metallischer Geruch drang, der so gar nicht zur optischen Erscheinung der asiatischen Einrichtung passen wollte. Irgendwo in einem Nebenraum mischte sich das Rauschen eines Föhns unter die Flötenklänge. Mein Herzschlag beschleunigte sich unwillkürlich, als ich plötzlich verstand, dass es nun ums Eingemachte ging: Wir mussten uns ausziehen.
Ich atmete tief durch. Ja, ich freute mich darauf, sie endlich unverhüllt betrachten zu dürfen. Und trotzdem genierte ich mich davor, selbst Haut und intime Details preiszugeben. Unter anderem aus diesem Grund hatten Vanessa und ich im Vorfeld zu dieser Verabredung mehrfach überlegt, den Saunabesuch in etwas Normaleres umzuwandeln. Kino zum Beispiel. Oder ein Musical. Halt etwas mit Kleidung.
Doch dann kam der Aha-Moment. Bei uns beiden gleichzeitig. »Hey, wir sind doch erwachsen, oder?«
Und Erwachsene konnten sich in der Sauna treffen, ohne vor kindlicher Scham im Boden zu versinken. Auch wenn es sich bei der Konstellation um eine Frau und einen Mann handelte, die ansonsten hauptsächlich auf der Arbeit miteinander zu tun hatten. Und zack – nun waren wir hier.
Meine Knie zitterten ein wenig vor Aufregung, als ich meine Sporttasche auf die Ablage stellte. Ich bewegte mich plötzlich bedacht langsam und wollte nicht der Erste von uns beiden sein, der blank zog. Ja, das könnte man tatsächlich feige nennen, doch so war es halt.
In meinen Augenwinkeln bemerkte ich, wie Vanessa sich herunterbeugte und ihre Schuhe auszog. Ich tat es ihr gleich. Und während sie sich leicht von mir abwandte, griff ich den Saum meines Shirts und zog es mir über den Kopf.
Ich faltete meine Kleidung sonst nie zusammen – doch in diesem Moment tat ich es. Wahrscheinlich war auch dies ein automatischer Reflex, um Zeit zu schinden. Ich strich sogar eine Falte glatt, die mir an jedem anderen Tag vollkommen egal gewesen wäre. Anschließend wandte ich mich ab und verstaute den Stoff im Schrank.
Als ich mich zurückdrehte, stand Vanessa plötzlich nur in Unterwäsche gekleidet da. Meine Atmung setzte für einen Moment aus und ich spürte, wie mir die Röte übers Gesicht kroch. Wie sollte ich mich verhalten? Würde ich mich verkrampft wegdrehen, könnte sie denken, dass ich sie zuvor angestarrt hätte. Täte ich es nicht, würde es erst recht seltsam anmuten.
Ich besann mich darauf, einfach mein Ding zu machen. Erwachsen zu sein und Haut als etwas vollkommen Normales zu sehen.
Gut, in Vanessas Fall war es nicht nur Haut – sondern pure Erotik. Ich kam nicht umher, sie flüchtig zu mustern. Ich bin halt gierig – sorry!
Sie trug ein zusammenpassendes Set aus beigefarbener Unterwäsche. BH und Höschen waren mit Spitze besetzt und fast wirkte es so, als wolle sie jemanden damit verführen. Sie stand seitlich im Profil zu mir, was mich einige ihrer Formen betrachten ließ. Da waren ihre Apfelbrüste, fest und formvollendet. Ihr Bauch, glatt und leicht gebräunt, ihre Taille, so schmal und filigran. Aber das Beste war ihr Po: Dieser sah nicht nur in Jeans fantastisch aus, sondern auch ohne. Die Haut ihrer Backen war eine Nuance heller als der sommerlich gebräunte Rest des Körpers und ließ Rückschlüsse auf das Design ihrer Bademode zu.
Vanessa drehte sich halb, um etwas aus ihrer Tasche greifen zu können. Mein Herz stolperte. Es war kein Höschen – sondern ein Tanga! Das frühe Aufstehen hatte sich schon in diesem Moment gelohnt. Vanessas heiße Erscheinung war sämtliche Mühen und Vorbereitungen wert gewesen. Hitze flutete meine Adern und ich musste mich darauf konzentrieren, nicht schon vor dem ersten Saunagang bereits die Latte meines Lebens zu bekommen.
Plötzlich drehte sie sich zurück und sah mir direkt ins Gesicht. Ein mädchenhaftes Lächeln zuckte über ihre Lippen und ich schaffte es gerade so, mein Starren zu beenden und meinen Blick wieder alltäglich wirken zu lassen. Für einen Sekundenbruchteil war ich überzeugt, dass sie mich erwischt hatte. Doch sie ließ sich nichts anmerken.
Um beschäftigt auszusehen, wandte ich mich meiner Tasche zu und zog einen Bademantel und Badelatschen heraus. Sie ist so heiß, dachte ich immer und immer wieder. So! Heiß!
Doch nun war ich am Zug. Auch ich musste mich endlich entkleiden, da es sonst bald komisch aussehen würde. Also zog ich die kurze Stoffhose herunter und faltete diese ordentlich zusammen. Extra für diesen Tag hatte ich meine besten Shorts angezogen – ohne Löcher und frei von ausgewaschenen Stellen.
Somit war ich beinahe vollkommen nackt. Ich lugte zu Vanessa, um herauszufinden, ob sie den finalen Schritt ihrer Entkleidung vollführen würde, bevor sie sich ihren Bademantel überwarf. Doch zu meiner Überraschung und Freude versuchte sie gar nicht erst, das unvermeidliche Nacktsein hinauszuzögern.
Bevor ich verstand, was passierte, hing ihr BH schlaff unter ihren Brüsten nur dicht über dem Bauchnabel. Nur eine Sekunde später war er verschwunden. Ich hätte am liebsten geschrien vor Glück. Ich kannte diese Frau seit über einem Jahrzehnt – und heute sah ich endlich das, was ich mir seit vielen Jahren nur vorstellen konnte: ihre Brüste. Ihre hübschen Früchte, die kleinen Dinger, unendlich weich und voller Anziehungskraft, ausgestattet mit Brustwarzen, die klein und rosa waren.
Ich spürte deutlich, wie ein elektrischer Blitz durch meinen Penis schoss und diesem mitteilte, dass etwas Wundervolles geschehen war. Seine Antwort folgte auf dem Fuße. Ich bin bereit, meinen Mann zu stehen, Sir! Doch ich zwang ihn dazu, sich zurückzuhalten. Denn ich musste meine Shorts ausziehen – und eine Latte wäre mir doch ziemlich peinlich. Also konzentrierte ich mich, wandte mich ein Stück ab – nur für den Fall, dass ich etwas verstecken musste. Aber ich hatte Glück, der Lümmel blieb schlaff.
Kühle Luft schloss sich um meinen Penis, die Hoden und den Po. Ich war so nackt, wie Gott mich geschaffen hatte. Trotz des Entschlusses, mit Mut zu meiner Blöße zu stehen, legte ich mir zügig den Mantel an und knotete das Band zu. Ich atmete durch, verbot es mir, Vanessa zu aufdringlich anzustarren und verstaute stattdessen meine Tasche im Pärchenschrank. Doch dann übernahm die Gier und ich wollte mir mehr von ihrer Optik abholen. Also wandte ich mich ihr zu – und wurde enttäuscht. Sie hatte sich ihren Bademantel bereits angezogen und zugeknotet. Traurig war ich aber nicht, denn der Tag war lang. Spätestens in den Saunen würde sich die Chance bieten, den Rest ihres Körpers kennenzulernen. Für den Bruchteil einer Sekunde flog mein Blick an die Stelle, an der sich, vom Stoff verborgen, ihre Muschi befand. Ich grinste innerlich.
Eine Minute später war der Schrank verschlossen und wir verließen die Umkleide.

3.

»Also das ist jetzt scheiße«, beschwerte sich Vanessa und wischte mit dem Zeigefinger über ein Tabletdisplay. Wir befanden uns an einem Terminal, an dem die Gäste der Therme Massagen und Entspannungsanwendungen buchen konnten. Doch das Gerät zeigte an, dass die Termine, für die sich meine Kollegin interessierte, bereits restlos ausgebucht waren.
»Du könntest ein Gesichtspeeling machen«, schlug ich vor und deutete auf einen Eintrag, der einen solchen Termin in den späten Abendstunden anbot. Doch Vanessa schüttelte den Kopf.
»Ein Peeling kann ich mir selbst verpassen. Ich will eine Massage. Mein Mann hat auf sowas immer keine Lust und mein Rücken ist so verspannt. Und mein Nacken erst …«
Ich betrachtete das Tablet eingehend, doch auch ich konnte unter der Vielzahl an Angeboten keine klassische Ganzkörpermassage finden. Um Vanessa zu trösten, zog ich eine Schnute. »Das tut mir leid für dich.«
Sie seufzte enttäuscht und drehte ihren Kopf in meine Richtung. »Ist jetzt halt so. Aber danke.«
Ich streichelte ihr die Schulter. So wie ich es auch immer im Büro zu tun pflegte, wenn sie verstimmt war. Wie so oft half diese Geste und ihre Miene hellte sich ein wenig auf. »Also, ich weiß ja nicht, was du vorhast, aber ich will in die Hitze.«
Mein Vorschlag klang unverfänglich, doch ganz ohne Hintergedanken hatte ich ihn nicht gemacht. Ich wollte meinem Ziel, die hübsche Vanessa in vollkommener Nacktheit zu sehen, endlich näherkommen. Und zu meiner großen Freude stimmte sie zu.
»Etwas Mildes zu Beginn? 70 Grad?«
Da es mir egal war, bei welchen Temperaturen ich sie betrachten konnte, wandte ich nichts ein. Stattdessen ging ich zu einem Lageplan, der sich einen Meter neben dem Terminal befand, und suchte diesen nach Saunen ab, die ihrem vorgeschlagenen Wärmegrad entsprachen.
»Bingo«, sagte ich und verwies auf eine Bio-Sauna, die gar nicht weit von unserem Standort entfernt lag.
Zwei Minuten später standen wir vor einer mit Schnitzereien verzierten Holztafel, an deren oberer Stelle sich Kleiderhaken befanden. Mein Herz ratterte vor Freude und in meiner Brust zog sich alles zusammen. Ich beobachtete Vanessa dabei, wie sie durch eine Glastür ins Innere der Sauna spähte.
»Ich glaube, wir haben den Raum für uns. Ich kann niemanden sehen.«
Ich schluckte. »Das passt mir gut. Dann können wir quatschen, ohne dass sich jemand gestört fühlt und meckert.«
Und ich kann dich angaffen, ohne dabei erwischt zu werden.
Vanessa streifte sich die Latschen von den Füßen und nestelte mit den Fingern an der Schleife ihres Mantels herum. Kurzerhand war der Stoff geöffnet und ich konnte heimlich einen vorsichtigen Blick auf ihre Brüste erhaschen, die sich schüchtern aus ihrer Verhüllung befreiten. Wieder spürte ich, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg. Um mich abzulenken, öffnete auch ich mein Kleidungsstück, streifte es mir von den Schultern und hielt es so vor mich, dass es mein bestes Stück verbarg. Im gleichen Moment grämte ich mich darüber, dass ich mich meiner Scham hingab.
Aber auch Vanessa schien zu zögern. Ihre Finger verharrten einen Moment an ihrem Bademantel, und als sie zu mir sah, glaubte ich etwas Unsicheres in ihrem Blick zu erkennen, doch ich tat so, als bemerkte ich es nicht. Sie atmete hörbar durch, dann überwand sie sich und zog den Mantel aus.
Nun war ich mir sicher, dass ich vor Ekstase rot anlief. Unter dem Vorwand, zwei Handtücher von einem Stapel zu greifen, trat ich einen Schritt zur Seite. Einfach atmen, versuchte ich mich zu beruhigen. Sei ganz normal. Versau es dir nicht.
Ich trat an Vanessa heran und überreichte ihr ein Handtuch. Sie nahm es dankbar entgegen und hielt es sogleich schützend vor ihren Unterleib. Ihre Brüste dagegen verbarg sie nicht. Offenbar stellte das Zeigen ihrer Oberweite kein Problem für sie dar.
Ich hing meinen Mantel an die Garderobe. Wie Vanessa verdeckte ich mein Geschlecht mit dem Handtuch und beobachtete, wie sich meine Kollegin auf die Unterlippe biss, ehe sie sich zur Tür wandte und voranging. Und das war der Jackpot. Ihre Vorderseite war mir dadurch zwar verborgen, ihr Po war es allerdings nicht. Ich vibrierte innerlich, als ich diese perfekten, weichen und makellosen Backen sah, die sanft und verführerisch bei jedem Schritt wippten.
Ich schluckte kräftig und schickte mich an, ihr zu folgen. Einerseits wollte ich den Anschluss nicht verpassen, andererseits wollte ich das Bild ihres Hinterns aus nächster Nähe erleben.
Ihr Gesäß entwickelte eine hypnotische Wirkung auf mich, die es mir erschwerte, die Umgebung im Auge zu behalten. Und das war wichtig. Wenn Vanessa sich plötzlich umdrehte, musste ich schnell reagieren können. Doch das war alles andere als leicht. Immerhin befand sich vor mir der womöglich schönste Hintern des Universums. Zumindest für diejenigen, die auf eher zierliche als große Ärsche standen.
Die Glastür fiel hinter mir mit einem dumpfen Geräusch zu. Augenblicklich nahm uns die Hitze in Empfang. Schon nach wenigen Atemzügen fühlte sich die Luft schwerer an. Es roch nach heißem Holz und Eukalyptus. Der Saunaofen knisterte leise, während ein großes Panoramafenster vor uns einen Blick auf den Außenbereich der Anlage gewährte.
Statt normaler Saunabänke gab es in diesem Raum ergonomisch geformte Liegemöglichkeiten, insgesamt zwölf Stück, die gleichmäßig verteilt waren.
»Am Fenster?«, schlug Vanessa vor und deutete auf eine breite Bank für zwei Personen, die sich in vorderster Reihe befand. Da mich nur eine Aussicht interessierte – die auf ihren Traumpopo – nickte ich gleichgültig. Also folgte ich ihr und beobachtete, wie sie ihr Handtuch auf die Liegefläche legte. Ihre Pobacken wippten dabei leicht. Ich biss mir auf die Unterlippe und versuchte, das Kribbeln zwischen meinen Lenden unter Kontrolle zu halten.
Vanessa ließ sich nieder. Unter ihr knackte das Holz, doch das war in diesem Moment Nebensache. Mein Blick war von dem Anblick dessen gefesselt, was sich zwischen ihren Beinen befand. Ich sah sie endlich. Ihre Muschi. Zumindest den Teil, der nicht von den zusammengepressten Oberschenkeln verdeckt wurde.
Vanessa war rasiert. Glatt. Dabei hätte ich sie vorher eher für den Typ Frau gehalten, die sich einen dünnen, getrimmten Streifen Schamhaar stehen ließ. Doch so war es mir auch recht. Ich mochte es glatt, auch wenn ich mit dezenter Haarkunst kein Problem gehabt hätte. Ihr Venushügel glänzte unter dem Schweiß, der sich bei 70 Grad allmählich bildete. Dieser würde bald in feinen Tropfen über ihre schmalen Schamlippen laufen, doch das war noch Zukunftsmusik.
Da ich mir bis zu diesem Zeitpunkt viel Zeit gelassen hatte, schickte ich mich an, mein Handtuch neben ihr zu platzieren, um nicht direkt zu Beginn als Spanner erkannt zu werden.
Nun war auch ich gänzlich nackt. Mein Penis hing schlaff hinunter, was mich unter den Umständen und Vanessas Reizen etwas überraschte. Vielleicht war ich schlicht zu nervös. Doch ich entschied, dass es besser so war. Es wäre nicht auszudenken, wie sie reagierte, wenn sie eine Erektion bei mir bemerken würde.
Also ließ ich mich nieder, abermals begleitet von einem Knacken im Holz unter uns. Und somit war es geschehen. Wir lagen nackt nebeneinander, nur eine Handbreit trennte unsere Körper noch. Als Vanessa ihre Position korrigierte, rückte ihr Arm so dicht an meinen, dass nur wenige Zentimeter zwischen unseren Armen lagen.
Ich hatte so gut wie alles von ihr gesehen. Und das machte mich glücklicher, als es mich als verheirateten Mann machen sollte. Was aber noch besser war: Ich bemerkte, wie Vanessa einen flüchtigen Blick riskierte und meinen Penis betrachtete. Nur kurz, vielleicht eine Sekunde lang. Doch diese reichte aus, um mir zu verdeutlichen, dass nicht nur ich flinke und hungrige Augen hatte.

4.

Wir begannen zu quatschen. Über dies und das. Über Privates und Dinge, die das Büro betrafen. Ja, wir lachten sogar, was mir besonders gut gefiel. Denn immer, wenn Vanessa in Gelächter ausbrach, wippten ihre Brüste, was den Humor in diesem Moment mit etwas Verruchtem würzte. Zwischendurch riskierte ich immer wieder vorsichtige Blicke, doch da sie mir beinahe ständig beim Reden in die Augen sah, konnte ich keine allzu großen Spanneraktionen starten. Nach gut zwanzig Minuten betraten andere Gäste die Sauna und damit war es plötzlich um unsere Unterhaltung geschehen.
Wir nutzten diese Tatsache, um den Raum zu verlassen. Zwanzig Minuten waren für den Anfang eine ordentliche Zeit. Wieder ging meine Kollegin vor, wieder folgte ich brav mit einem halben Meter Abstand. Das hypnotische Wackeln ihrer schweißnassen Pobacken zog mich vollständig in meinen Bann. Das änderte sich, als uns die deutlich kältere Luft außerhalb der Sauna begrüßte, und ich konnte schlagartig wieder klar denken. Wir legten die benutzten Handtücher in einen Korb, schnappten unsere Bademäntel und gingen zu den Duschen, die sich nur wenige Meter neben uns befanden.
Vanessa und ich duschten in getrennten Kabinen. Mein Wasser war kalt, fast unaushaltbar. Und doch war es eine Wohltat, die Hitze auf diese Art aus dem Körper zu verbannen. Meine Brust zog sich zusammen und meine Atmung wurde abgehakt. Auch das Feuer zwischen meinen Beinen verschwand. Ich war mir allerdings sicher, dass es beim nächsten reizvollen Anblick rasch zurückkehren würde. Doch dieses Bild musste warten.
Nach der Dusche versteckten sich Vanessas Reize vollständig unter dem weichen Stoff ihres Bademantels. Ich war beinahe traurig darüber, wusste aber, dass sich mir noch viele Chancen bieten würden. Also beschloss ich, auch die anderen Vorzüge des Thermentages zu genießen.
»Wie wäre es mit einem Cocktail?«, schlug ich vor und deutete auf die Bar, die sich im hinteren Teil des Gebäudes befand. Vanessa sah sich um und entdeckte an einer Wand eine Uhr. Sie runzelte die Stirn. »Es ist noch nicht einmal Mittag.«
Ich legte eine gespielte Miene auf, die vor Empörung nur so strotzte.
»Es ist noch nicht einmal Mittag«, äffte ich sie nach und zwinkerte ihr zu. »Vergiss einmal die Uhr. Wir sind hier, weil wir den Tag genießen wollen. Und Cocktails gehören doch dazu, oder?«
Sie dachte einen Moment lang nach. Dann lachte sie. »Na gut, aber du lädst mich ein.«
Und das tat ich. Sie bestellte einen Mojito, ich einen Caipirinha. Über die Preise möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen, doch zumindest waren die Gläser anständig groß und lagen angenehm kalt in der Hand.
»Prost«, skandierte ich. Wir ließen die Gläser klirren und setzten das Gespräch aus der Sauna fort. Ja, so mancher würde uns als Lästerbacken bezeichnen. Zu Recht, wenn man sich vor Augen führte, wie wir in ihrer Abwesenheit über gewisse Kollegen herzogen. Doch das Lästern war schon immer ein Teil unserer Zweierdynamik gewesen und daher versuchten wir es nicht einmal, es mit Vernunft zu unterdrücken. Als mein Blick jedoch aus dem Fenster fiel, überkam mich eine Idee.
»Meinst du, dass der See kalt ist?«, fragte ich und deutete auf eine der Hauptattraktionen der Therme: den umworbenen Natursee. Dieser hatte, von oben gesehen, die Form einer Kidneybohne, mit hohem Schilf bewachsene Ufer und Seerosen, die prächtig auf dem dunklen Wasser die Blicke der Badenden anzogen. Ein langer Holzsteg führte auf die Wasserfläche und ermöglichte es, per Leiter ins Nass zu steigen.
»Bestimmt«, überlegte Vanessa und beobachtete ein älteres Pärchen, das Seite an Seite schwamm und dabei Wellen hinter sich herzog. Zwei Enten lugten aus dem Schilf und eine dritte landete in diesem Moment vor ihnen, wobei sie eine spritzende Schneise zog. »Wenn ich mich richtig erinnere, stand auf dem Lageplan etwas von knapp 18 Grad.«
Ich schüttelte mich anhand dieser Temperaturvorstellung. Doch der See war unter den Saunagästen sehr beliebt und in den Rezensionen der Therme oft positiv erwähnt – und das wollte ich selbst erleben.
»Ich will da rein«, beschloss ich mit männlich tiefer Stimme, woraufhin Vanessa kicherte.
»Mich kriegst du da nicht rein.«
»Ach, komm schon«, meckerte ich und klopfte leise auf den Tresen. »Alleine möchte ich da auch nicht rein.«
»Warum das? Kannst du nicht schwimmen?«
»Ha ha. Quatsch. Ich brauche einen Flügelmann. Pardon – eine Flügelfrau. Sonst kneife ich.«
»Das ist emotionaler Druck, den du ausübst.« Sie biss sich auf die Unterlippe und betrachtete abermals die Kidneybohne. »Jetzt direkt? Also nach dem Cocktail? Oder wie hast du dir das vorgestellt?«
Ich schüttelte den Kopf. »Das ist doch langweilig. Erst in die nächste Sauna. Dann ins kalte Wasser.«
»Du bist bekloppt.«
Und doch stimmte sie zu.
Fünf Minuten später schwitzten wir wieder. Dieses Mal hatte es uns in eine finnische Sauna verschlagen. Schon beim Eintreten hatte sich die trockene Neunzig-Grad-Hitze schwer auf meine Haut gelegt und jeden Atemzug wärmer erscheinen lassen. Der Raum befand sich in direkter Reichweite zum See. Unserer Challenge stand also nichts im Wege.
Die finnische Sauna war klassisch aufgebaut. Bänke aus hellem Holz auf insgesamt drei Höhenebenen. Vanessa hatte es sich auf der unteren Reihe bequem gemacht, ich lag direkt neben ihr – nur eine Ebene höher. Es roch angenehm nach Tannennadeln. Mit uns waren gut zehn weitere Schwitzis anwesend. In diesem Moment war ich fasziniert darüber, wie unterschiedlich der menschliche Körper doch aussehen konnte.
Ich sah schlanke Menschen. Kräftig gebaute Menschen. Übergewichtige Menschen. Einige hatten glatte Haut, andere wiesen die Spuren des Alters auf. Und dennoch waren wir alle gemeinsam gleichgestellt, nackt und am Schwitzen. Keiner lachte über die vermeintlichen Makel des anderen. Jeder wurde akzeptiert, wie er war. Das war einer der Gründe, warum ich das Saunieren liebte.
Mein Blick wanderte zur Seite und hinunter zu Vanessa, die für mein Empfinden mit Abstand die attraktivste Person im Raum war. Ich kam nicht umher festzustellen, dass der eine oder andere Mann beim Betreten oder Verlassen des Raumes einen Blick auf meine Kollegin riskiert hatte. Für einen Moment verärgerte mich das Starren der Männer, doch ich besann mich darauf, mich zu beruhigen. Denn ganz ehrlich: Ich war nicht besser. Ganz im Gegenteil. Ich wette, dass ich in diesem Moment der größte Spanner der Stadt war.
Vanessa lag mit dem Kopf auf einer kleinen Erhöhung aus Holz. Sie hatte die Augen geschlossen und die Beine aufgestellt. Schweißperlen liefen über ihre Haut und verschwanden im Handtuch unter ihr. Ich schluckte und konnte meinen Blick kaum noch von ihr lösen. Ich betrachtete in aller Ruhe ihre Brüste, die sich leicht im Rhythmus ihrer Atemzüge hoben und senkten. Sah die Nippel, die weich und feucht wie magische Leuchtfeuer auf schmalen Warzenhöfen thronten. Ihr tiefer Bauchnabel erinnerte mich an ein schwarzes Loch, das die Kraft hatte, sich ganze Sterne einzuverleiben. Und dann waren da ihre Beine, die sich in diesem Moment ein kleines bisschen öffneten, ganz so, als hätten sie es nur für mich getan.
Mein Magen zog sich vor Freude zusammen, als ich einen ungehinderten Blick auf ihre Schamlippen werfen konnte. Mein Unterleib kribbelte, als würden hunderte Ameisen über ihn laufen. Ich hielt die Luft an und beobachtete ausführlich.
Mein Blick flog oft zu ihrem Gesicht. Ich wollte sicherstellen, dass sie die Augen noch immer geschlossen hatte. Im Anschluss ging es wieder zwischen ihre Beine, bis sie diese zu meinem Verdruss wieder zusammenpresste.
Vanessa atmete tief ein und langsam aus. Dann öffnete sie die Augen und sah mich an. Ihre Haut hatte einen feinen Rotstich angenommen.
»Ich glaube, mir reicht es«, flüsterte sie so leise, dass nur ich es hören konnte. Ein Blick auf unsere Sanduhr an der Wand verriet mir, dass wir gute zehn Minuten geschafft hatten. Ich zuckte mit den Schultern. »Von mir aus können wir in den See.«
Sie ließ dieses typische »Das werden wir noch sehen«-Kichern erklingen.
Jetzt war es an mir, als Erster den Raum zu verlassen. Und obwohl ich mich noch immer ein klein wenig schämte, ihr meine Nacktheit zu zeigen, probierte ich etwas aus. Ich ging vor ihr, das Unterlegehandtuch lässig in der Hand tragend. Ich verdeckte nichts von mir, was bedeutete, dass mein ganzer Rücken samt Po von ihr betrachtet werden konnte – falls sie es denn wollte. Und genau das überprüfte ich in diesem Moment.
Unter einem Vorwand drehte ich mich zu ihr. »Meinst du, du traust dich ins Wasser?«, fragte ich gespielt beiläufig. Und tatsächlich erwischte ich sie dabei, wie sie ihren Blick hastig von meinem Hintern löste. Bingo, dachte ich. Nicht nur ich starre – sie tut es auch. Dieses Wissen würde es mir leichter machen, ihren Körper zu studieren. Warum? Nun, sollte sie mich einmal beim Spannen erwischen und schimpfen, hätte ich einen Konter parat …
Wir drückten die Glastür auf und traten ins Freie. Drei Meter später erreichten wir den Steg, dessen Holz glatt und sonnenwarm war. Trotz der sommerlichen Temperaturen fröstelte ich etwas. Erst recht, als ich das Hinweisschild entdeckte, das die vermeintlichen 18 Grad bestätigte.
Als wir die Einstiegsleiter erreichten, stellten wir fest, dass es neben dieser sogar eine Treppe gab, die ins kalte Nass führte.
»Ich nehme die Treppe«, verkündete ich großspurig. Und das war ein Fehler. Denn nun schien Vanessa zu erwarten, dass ich als Erster die Todeskälte über mich ergehen ließ. Das zumindest verriet mir ihr abwartender Blick.
»Lass mich raten, ich soll zuerst?«
Sie lachte. »Der Mist war deine Idee. Natürlich gehst du vor.«
Ich drehte mich wortlos zum Wasser. Sah die Enten, den einen oder anderen Schwimmer und abgerissenes Schilf, das an der Oberfläche trieb. Hörte die kleinen Wellen, die gegen die Pfosten des Stegs schwappten und roch etwas, das an Sonnencreme erinnerte. Ich seufzte. »Na gut. Aber du kommst gefälligst nach.«
Ich betrat die erste Stufe. Dann die zweite. Wasser lief mir über den Fuß und es kostete mich viel Kraft, nicht mädchenhaft zu quieken. Die nächste Ebene war noch härter. Das Eis umschloss meine Knöchel und die Hälfte des Unterschenkels. Diesem folgte peu a peu der Oberschenkel, bis ich vor dem schwersten Schritt stand: dem Eintauchen meines Hodensacks.
Als das Wasser die Haut des Sacks berührte, sog sich dieser sofort zusammen. Ich ballte die Hände zu Fäusten und wandte mich zu Vanessa um, die versuchte, ein Lachen zu unterdrücken. Dabei bemühte sie sich nicht einmal, zu verbergen, dass sie meinen Penis betrachtete. Ganz im Gegenteil. Irgendwie schien sie die Situation zu nutzen, um endlich das Lümmel-Thema aus der Welt zu schaffen.
»Dein kleiner Kumpel mag Kälte nicht, was?«
»Ha ha«, knurrte ich. Ihre fiese Neckerei hatte meinen Ehrgeiz geweckt. Und irgendwie fühlte sich mein männlicher Stolz gekränkt. Also musste ich mich rehabilitieren. Stärke zeigen. Meinen Mann stehen, wenn auch anders, als es der Klang des Satzes vermuten ließ.
Kleiner Kumpel. Von wegen.
Ich trat tiefer ins Wasser. Der See holte sich mein Gemächt, was mir Schnappatmung bescherte. Es folgte der Unterbauch samt Bauchnabel. Als meine Füße den sandigen Grund des Sees berührten, war ich bis zur Brust versunken. Meine Atmung ging abgehakt und ich hatte am ganzen Leib Gänsehaut.
Ich zählte bis drei – und gab mir einen Ruck. Entschlossen ließ ich mich nach hinten kippen und tauchte ein, bis mir das Wasser an die Wangen schwappte. Während meine Füße noch immer festen Stand auf dem Grund hatten, hielt ich den Rest des Körpers mit seichten Armbewegungen in Position. Es dauerte einen Moment, bis ich dazu in der Lage war, zu grinsen.
»Du bist … dran!«, schnaufte ich mit Blitzen in den Augen. Vanessas Schmunzeln war verschwunden.
»Ich will nicht«, jammerte sie, hatte aber schon einen Fuß auf der ersten Stufe. Ich lachte.
»Es ist gar nicht so schlimm«, log ich, doch das Zittern meiner Stimme überführte mich. Vanessa gab sich jedoch taff, stieg in ihrer unverhüllten Nacktheit tiefer und tiefer. Ich stellte zufrieden fest, dass auch ihr die Kälte zu schaffen machte. Ihre Brustwarzen standen hart und selbst aus den knapp drei Metern Entfernung konnte ich ihre Gänsehaut erkennen. Als ihre Schamlippen kurz davor waren, vom Wasser geküsst zu werden, hielt sie plötzlich inne.
»Ich schaffe das nicht«, quiekte sie und sah sich verunsichert um. Und das war die Chance, meine Ritterlichkeit unter Beweis zu stellen. Ich watete zu ihr und hielt ihr meine Hand entgegen. Sie zögerte zunächst, sah auf meine ausgestreckte Hand und anschließend in mein Gesicht. Ich rollte mit den Augen.
»Ich ziehe dich nicht hinein«, versprach ich und meinte es ernst. »Versprochen.«
Sie ergriff meine Hand. Der Kontakt schien ihre Hemmungen zu schmälern, denn sie schaffte den nächsten Schritt. Als das Wasser ihre Scham umspülte, keuchte und jammerte sie hemmungslos. Doch sie blieb tapfer, sank tiefer, bis auch sie bis zum Hals im Nass war und mit den Armen rudernd neben mir schwamm.
»Das ist so … k-kalt«, beschwerte sie sich, grinste jedoch. Genau wie ich.
»Etwas schwimmen. Und auf der anderen Seite wieder raus. Dann können wir mit Recht behaupten, dass wir uns getraut haben.«
Also schwammen wir. Und tatsächlich wurde uns mit jeder Bewegung wärmer. Natürlich froren wir auch weiterhin, doch das Nass hatte die aggressiven Zähne verloren, mit denen es an uns knabberte. In mir keimte der triebgesteuerte Wunsch, irgendwie mit Vanessa zu interagieren. Nicht nur nebeneinander zu schwimmen.
Ich sehnte mich nach Körperkontakt. Woher dieses Bedürfnis kam – ich wusste es nicht. Und doch tat ich plötzlich etwas, das wie ferngesteuert einfach passierte, ohne dass ich es verhindern konnte: Meine Füße fanden den Boden. Ich legte, während ich leicht seitlich versetzt vor ihr stand, meinen linken Unterarm unter ihre Schultern. Der andere Arm tauchte ins Wasser und schob sich unter die Kniekehlen. Einen Ruck später, der Vanessa erschrocken aufschreien ließ, trug ich sie im wahrsten Sinne des Wortes auf Händen, besser gesagt, auf meinen Armen.
Sie ist so unfassbar leicht, dachte ich und wunderte mich darüber, wie angenehm sich ihr Gewicht anfühlte.
Sie sah mich überrascht an, ich lächelte zurück. Doch innerlich explodierten meine Gedanken und ich befürchtete bereits, einen Schritt zu weit gegangen zu sein. Scheiße! War das zu viel? Als sich ihr Gesichtsausdruck jedoch entspannte, beruhigte ich mich ein wenig.
»Mein Mann trägt mich nie so«, sagte sie in einer Ruhe, die mich erstaunte. Ihre Stimme klang nicht ablehnend. Eher schwärmend, als würde sie mir mit dieser Bemerkung das Okay für das, was ich tat, geben. »Das sollte er aber eigentlich mal machen.«
Ich wusste nicht, was ich antworten sollte, und ließ ein bescheidenes »Warum?« verlauten.
»Nun … Weil es sich schön anfühlt, auf Händen getragen zu werden.«
Da hatte sie recht. Absolut recht sogar. Nur dass ich in diesem Spiel eine andere Rolle innehielt, nämlich die des Tragenden. Und diese gefiel mir sehr. Die plötzliche Nähe zu Vanessa ließ mich für einen Moment die Kälte des Sees vergessen. Die erotische Spannung in mir sorgte dafür, dass mein Penis wachsam kribbelte. Es kostete mich viel Kraft, ihn klein zu halten. Zum Glück unterstützte mich die niedrige Temperatur des Wassers dabei.
Wir verfielen in ein beruhigendes Schweigen, während ich uns langsam durch den See schipperte. Plötzlich herrschte eine Vertrautheit, die ich an dieser Stelle nicht erwartet hatte. Beinahe war es so, als wären wir ein richtiges Paar. Ich spürte ihr Gewicht auf meinen Armen, das regelmäßige Heben ihres Brustkorbs und jede Bewegung, mit der sie ihre Position korrigierte. Zudem waren unsere Gesichter so dicht beieinander, dass ich ihren Atem auf meiner Wange spüren konnte. Doch das Beste war, dass sie eine Hand auf meine Schulter legte. Ganz sanft, ohne Druck. Ich genoss jede Sekunde.
Als wir später wieder an der Treppe angekommen waren, ließ ich Vanessa los. Sie kam platschend auf ihre eigenen Füße. Mein Herz wummerte und mein Kopf war geflutet von hunderten Emotionen, die unterschiedlicher kaum sein konnten. Meiner Kollegin schien es ähnlich zu gehen, denn sie sah mich wortlos an. Ihre Augen huschten über mein Gesicht, als würde sie mich just in diesem Moment zum ersten Mal sehen.
»Wollen wir«, begann ich zögerlich. »Ähm. Ich … habe den Faden verloren. Sorry.«
Ich klang ziemlich kleinlaut. Und da mir nichts Besseres einfiel, erklomm ich die Stufen, nur um das Problem mit der Schweigsamkeit hinter mir im See zu lassen.
Die Haut meines Pos brannte, wahrscheinlich wegen der Kälte. Trotzdem fühlte es sich irgendwie an, als würden Blicke darauf ruhen. Blicke von Vanessa, die mir auf dem Weg hinauf zum Steg zu folgen schienen. Plötzlich fiel es mir unendlich schwer, zu gehen, und es kostete mich viel Selbstbeherrschung, nicht wie angetrunken ins Wanken zu geraten.
Der Mensch ist doch irgendwie seltsam, dachte ich, als ich verstand, dass selbst die einfachsten Schritte unerträglich schwer werden konnten, wenn man sich beobachtet fühlte.
Ich erreichte die Haken, an denen wir unsere Mäntel aufgehängt hatten. Erst dort sah ich mich nach Vanessa um, die mir in kurzer Entfernung folgte. Sofort überkam mich das schlechte Gewissen, weil ich sie zurückgelassen hatte.
»Ich hätte warten sollen«, murmelte ich entschuldigend, doch sie winkte ab.
»Schon okay.«
Sie kleidete sich an, und trotz all der Gier brachte ich es nicht fertig, sie in diesem Moment dabei zu beobachten. Bilder von meiner Ehefrau flirrten vor meinem inneren Auge und ein krasses Schuldgefühl überkam mich. Mein Magen zog sich zusammen und meine Brust war urplötzlich schwer. Klar – unsere Ehe lief echt mies. Doch gab mir das noch lange nicht die Erlaubnis, eine andere Frau, zu allem Überfluss nackt, auf Händen zu tragen. Oder doch?
Ich biss mir auf die Unterlippe. Egal, wie sehr ich es versuchte, ich konnte die Anziehungskraft, die von Vanessa ausging, nicht ausblenden. Und dann sah sie mich an. Tief in meine Augen. Ihr Grün bohrte sich in mein Blau. Ich schluckte und hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können. Es ist einfach nur falsch, dachte ich. Aber warum fühlt es sich dann so richtig an?
Ich griff nach ihrer Hand und wandte mich zum Gehen um. »Ich brauche einen Drink. Sofort.«

5.

»Wie …«, hörte ich Vanessa flüstern, die zwischen Zeigefinger und Daumen einen Strohhalm hielt, der in einem weiteren Mojito endete. Uns umgab der Duft von Limette und Minze, am Nachbartisch klirrten Eiswürfel. »Wie gefällt dir der Tag?«
Ich seufzte, was sich gequälter anhörte, als es eigentlich sollte. »Er ist fantastisch. Wie ist es bei dir?«
Ich nahm einen tiefen Schluck von meinem Cuba Libre, während sie lange nach einer Antwort suchte. Ihre Lippen pressten sich für einen Moment zusammen und sie drehte den Strohhalm zwischen den Fingern. »Ich … Ich weiß es nicht.«
Ich zog eine Augenbraue hoch und für einen Augenblick fühlte ich mich gekränkt. Doch ich verstand schnell, dass auch in ihr ein Konflikt herrschte. Ich versuchte, mir ein Bild von ihrem Mann ins Gedächtnis zu rufen. Doch da ich ihn nicht oft gesehen hatte, fiel es mir schwer. Also gab ich es auf. »Du weißt es nicht?«
Ihr Bademantel war an der Hüfte fest zugeschnürt, doch ihr Ausschnitt saß recht locker und ließ verboten tiefe Einblicke zu. Mehr als einmal musste ich mich zwingen, ihr wieder ins Gesicht zu sehen.
Vanessa musterte mich lange und setzte mehrmals zum Sprechen an, bevor endlich ein Laut ihren Mund verließ. »Wieso … Hast du mich getragen? Im See?«
Ich fühlte mich plötzlich um Kilos schwerer. Was sollte ich schon antworten? Ich konnte ja wohl kaum sagen, dass ich es auf ihren Körper abgesehen hatte und einen jähen Impuls als Rechtfertigung dafür genommen hatte, ihn endlich berühren zu können.
»Ich wollte nur etwas Quatsch machen«, antwortete ich stattdessen. Vanessa legte die Stirn in Falten und wirkte enttäuscht.
»Nur Quatsch?«
Ich nickte, innerlich reumütig aufgrund meiner Lüge. »Ja. War doch lustig, oder?«
»Lustig …«, wiederholte sie langsam. »Ja, das war es.«
Etwas in ihrer Stimme verriet mir, dass es nicht nur lustig für sie gewesen war. Und plötzlich schämte ich mich dafür, unseren engsten Moment derart kleingeredet zu haben. Verdammt, ich bin verheiratet! Ich bin zum Glotzen hergekommen – von all dem anderen bin ich selbst überrascht!
Ich schwieg zunächst und sprach die Gedanken nicht aus. Doch ehe ich mich bremsen konnte, stellte ich die Gegenfrage. »Und warum hast du dich tragen lassen?«
Sie sah mich an, ihre grünen Augen plötzlich unendlich tief. Sie ließ mit einer Antwort auf sich warten. Doch dann flüsterte sie: »Weil es sich verdammt gut angefühlt hat.«
Sie schob ihre Hand langsam über den Tisch, bis ihre Finger mich berührten, und legte sie auf meine. Ihre Kuppen waren dort, wo sie das Cocktailglas gehalten hatten, eiskalt und erinnerten mich direkt wieder an das Seewasser. Mein Herz machte einen holprigen Satz und es verschlug mir die Sprache. Ein faustgroßer Kloß schien sich in meinem Hals eingenistet zu haben, denn selbst das Atmen wollte nicht so recht funktionieren.
Ihre Hand wurde schnell warm. Und als sie dann mit dem Daumen meinen Handrücken streichelte, begann mein Puls zu rasen. Ich zog die Hand weg. Und das eine Spur zu hastig. Nicht, weil es mir unangenehm war. Nicht, weil ich sie als Frau abstoßen wollte. Nein. Ich zog sie weg, weil ich unfähig dazu war, diese Situation, die sich gleichermaßen richtig und falsch anfühlte, zuzulassen.
Ihre Finger blieben noch einen Moment auf der Tischplatte liegen. Dann zog sie die Hand langsam zurück. Ich dachte schon, dass ich einen schweren Fehler begangen und Vanessa gekränkt haben könnte. Doch in ihrem Gesicht stand Verständnis geschrieben – als wüsste sie, welcher Konflikt in mir tobte. Sie tadelte mich nicht. Schimpfte nicht mit mir oder zwang mich zu überstürzten Handlungen. Im Gegenteil. Sie ließ mich gewähren. Und das tat gut.
»Ich bin müde«, sagte sie und wechselte ohne Umschweife das Thema. Und das gefiel mir. Vielleicht würde es uns guttun, noch einen Moment über das, was bisher passiert war, nachzudenken. Und wer weiß, möglicherweise ergaben sich die Antworten auf unsere Fragen dann von selbst.
Vanessa ließ den Blick durch den Raum schweifen. »Ich möchte gerne etwas dösen. Ich habe vorhin ein paar tolle Liegen mit Decken und Kissen gesehen. Kommst du mit oder machst du Saunagänge?«
Als ob ich dich alleine lassen würde, dachte ich. Eigentlich hätte ich Lust auf einen weiteren Saunagang gehabt. Aber noch größer war der Wunsch, einfach bei ihr zu bleiben. Also simulierte ich ein übertriebenes Gähnen, woraufhin meine Kollegin wissend kicherte.
»Okay. Verstanden. Du kommst mit.«

6.

Den ersten Ruheraum, den wir gefunden hatten, verließen wir kaum eine Minute später schon wieder. Er war zwar hübsch und gemütlich eingerichtet, doch war er relativ gut besucht und beinahe jede Liege war belegt. Freilich gab es noch zwei freie, die direkt nebeneinander lagen, und doch war uns irgendwie danach, auch miteinander reden zu können. In einem so vollen Raum undenkbar, da im Grunde ein Schweigegebot herrschte und wir niemanden stören wollten. Also durchstreiften wir das Gelände, stiegen am Hauptgebäude eine Außentreppe hinauf und stießen auf der Dachterrasse auf mehrere Damensaunen, die allerdings nicht gut besucht waren.
Am Ende der Terrasse befand sich der Eingang zu einem weiteren Treppenhaus, das eine Etage hinaufführte. Dort erwartete uns ein einzelner, dafür aber großer Raum. Ausgestattet mit einem Kamin, in dem ein echtes Feuer prasselte, und asiatischen Dekoelementen, beherbergte er eine Vielzahl von Einzel- und Doppelbetten, die klug angeordnet auf der Fläche verteilt waren. Es roch dezent nach Holz und Ruß. Das Deckenlicht war gedämpft und ein orangener Feuerschein zuckte über die hellen Wände.
Neben Vanessa und mir waren zwei weitere Paare anwesend, die sich scheinbar kannten und auf vier benachbarten Liegen am Ende des Raumes im Flüsterton miteinander tuschelten.
»Willst du zum Kamin oder eher weiter weg?«, hauchte meine Kollegin, die das »Bitte nicht unterhalten«-Schild, das im Eingangsbereich angebracht war, ernst zu nehmen schien. Ich zuckte mit den Schultern und deutete nach kurzer Überlegung in die der Feuerstelle gegenüberliegende Richtung. Ich hatte zwar Bock auf Hitze – würde bei dem Prasseln und Knacken der Holzscheite aber kein Auge zubekommen. Also schritten wir über einen hochflorigen Teppich, schlängelten uns zwischen Liegemöglichkeiten und Stützpfeilern hindurch und erreichten eine Reihe Doppelbetten, deren glattgezogene Decken verrieten, dass am heutigen Tag noch nicht viele Menschen darauf gelegen hatten.
Plötzlich stellte sich mir die Frage, ob Vanessa auf ein eigenes Bett bestand oder ob wir uns eines teilen würden. Was ich wollte, war mir natürlich klar. Nach der schönen Zeit im See hatte ich das Bedürfnis, ihr so dicht zu sein wie nur möglich. Zum Glück schien sie sich in diesem Punkt mit mir auf einer Wellenlänge zu befinden. »Willst du auf die linke oder rechte Seite?«
»Such du dir eine aus«, flüsterte ich mit einem freudigen Flattern in der Brust. Vanessa lächelte und zeigte auf die vom Fußende aus gesehene rechte Seite. Und bevor ich mich versah, entkleidete sie sich und legte den Bademantel zusammengefaltet auf das Nachttischchen auf ihrer Seite.
Ich beobachtete sie wachsam. Seltsamerweise ging ich dabei nicht mehr so vorsichtig vor wie zu Beginn unseres Saunatages. Und so kam es dazu, dass sie meinen Blick auffing, gerade als ich mich ihrer Oberweite widmete. Sie grinste verlegen, wirkte aber weder pikiert noch sauer. Für einen Moment blieben unsere Augen aneinander hängen. Dann lächelte sie, setzte sich aufs Bett, legte sich mit wippenden Brüsten auf den Rücken und zog zu meinem Leidwesen die Decke über ihre Nacktheit. Das war das Zeichen, mich in die Waagerechte zu begeben. Im Gegensatz zu Vanessa behielt ich den Mantel an. Das hatte nichts mit Prüderie oder dergleichen zu tun. Vielmehr war es Gewohnheitssache, in einer Therme etwas Stoff anzulassen, wenn ich schlafen wollte.
Schon lagen wir unter unseren Decken nebeneinander. Und obwohl ich bis dahin echt fit gewesen war, packte mich eine unsichtbare Hand und zog meinen Körper in die Matratze. Ich wurde schlagartig so müde, dass es mir schwerfiel, nicht sofort wegzudämmern.
»Ich bin so fertig«, flüsterte Vanessa, der es genauso ging wie mir.
»Das muss an den Cocktails liegen«, mutmaßte ich und horchte in mich hinein. Tatsächlich drehte sich mein Kopf ein wenig. Nicht doll, aber trotzdem reichte es aus, mich schläfrig zu machen.
»Vielleicht. Böser Alkohol.«
Ich kicherte. »Alkohol ist nicht böse. Alkohol ist unser Freund.«
Sie knuffte mir durch die Decke in die Seite, was mir ein Lachen entlockte. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, wie das befreundete Quartett zu uns hinübersah, aber das interessierte mich nicht. Die beiden Männer und die Frauen scherten sich auch nicht um ihre Lautstärke, also würde ich doch wohl lachen dürfen?
»Ich bin echt gleich weg«, säuselte Vanessa. Ich drehte meinen Kopf zu ihr. Tatsächlich waren ihre Augen bereits ganz klein. Ich grinste, so süß war sie in diesem Moment. Süß und unschuldig. Nicht wie die Frau, die man bei uns im Job unter vorgehaltener Hand Tratschtante und Lästerkönigin zu nennen pflegte. Hier war sie einfach meine Lieblingskollegin Vanessa – nackt, heiß und wunderschön gefährlich.
»Schlaf doch ein wenig«, motivierte ich sie. »Ich werde es auch versuchen.«
»Aber wehe, du schnarchst.«
Ich kicherte. »Das kann ich dir leider nicht versprechen.«
Sie funkelte mich an. »Na gut. Dann schnarche ich eben auch.«
Wir verfielen in Schweigen. Meine Lider wurden schwer. Genau wie der Rest meines Körpers, der tiefer und tiefer im Bett zu versinken schien. Bevor ich ganz weg war, erklang plötzlich wieder Vanessas Stimme.
»Du, Daniel …«
»Ja?«
»Es … Es war schön, wie du mich vorhin gehalten hast. Wirklich schön.«
Ich spürte die Bewegung der Matratze, als sie sich von mir wegdrehte und auf dem Bauch zum Liegen kam. Stimmt, erinnerte ich mich flüchtig. Sie hatte mal erzählt, dass sie eine Bauchschläferin ist.
»Ich fand es auch schön«, antwortete ich mit dem Blick auf ihren verdeckten Rücken. Ihr Körper formte unter dem Stoff eine schmale Linie, die ich nur allzu gerne betrachtete. Ich bemerkte, wie ihr Atem langsamer wurde. Roch ihren Duft, eine Mischung aus Shampoo und Seewasser. Dann fielen mir die Augen zu.

7.

Ich schlief nicht wirklich. Stattdessen dämmerte ich dahin, gefangen in einem Zustand zwischen Schlaf und Wachsein. Ich hörte Wortfetzen, die zu uns hinüberwehten wie ein flüchtiger Wind. Hörte das ferne Knacken des Kamins, das leise Rauschen des Feuers. Irgendwo draußen, im Außenbereich der Therme, spielte eine ruhige Musik und drang wie durch Watte an mein Ohr. Dann spürte ich, dass sich jemand im Ruheraum bewegte.
Ich öffnete die Augen einen Spalt breit und sah, wie das fremde Quartett sein Lager abbrach und sich in Richtung Ausgang in Bewegung setzte. Kaum hatte es das Treppenhaus betreten, hörte man auch schon die typischen Geräusche, die entstanden, wenn Badelatschen auf Treppenstufen trafen. Jene wurden stetig leiser, bis sie plötzlich verstummten. Zwei Sekunden später fiel eine Tür ins Schloss, was unerwartet laut und somit deutlich hörbar war. Die einkehrende Ruhe machte den Raum mit einem Mal noch größer. Nur das Feuer knackte weiter.
Vanessa regte sich bei dem Geräusch und zuckte zart, beruhigte sich aber wieder. Sie schlief definitiv. Ich versuchte mich zurückzuerinnern, ob die Tür bei unserem Eintreten ebenfalls so laut geknallt hatte, kam aber zu keinem Schluss. Stattdessen war mir nach einem Lagewechsel. Also drehte ich mich nach links auf meine Seite und zu Vanessa. Ich beobachtete gebannt, wie sich ihr Oberkörper unter ihren lautlosen Atemzügen leicht hob und senkte.
Ihr Gesicht wirkte im Schlaf vollkommen entspannt. Sie lag platt auf der Matratze und wirkte beinahe wie überfahren. Nur dort, wo sich ihr Po befand, gab es eine Erhöhung. Ich biss mir auf die Unterlippe und wünschte mir sofort, den Stoff beiseiteziehen und sie unverhüllt und ungestört anschauen zu können. Ihr Hintern, so fest und verlockend knackig, war nur Zentimeter von mir entfernt. Ich hätte ihn mir nehmen können. Einfach so. Zack – zugreifen und kneten. Doch das gehörte sich nicht und würde einen krassen Tabubruch darstellen.
Gut – mein Gaffen war im Grunde genauso schlimm. Das wusste ich. Und dennoch war ich davon überzeugt, dass ich mich in einer Grauzone befand. Zumindest nach meiner Definition. Manchmal neigte ich halt dazu, mir die Welt so zu formen, wie ich sie gerne hätte. Wer konnte es mir verübeln?
Die Zeit verging, in der ich nichts weiter tat, als Vanessa beim Schlafen zu beobachten. Ich konnte nicht sagen, wie lange ich das getan hatte. Dafür wusste ich aber, dass es mir unheimlich viel gegeben und bedeutet hatte. Doch das weckte ein Problem wieder auf, das ich eigentlich beiseitegeschoben hatte: Ich war ein verheirateter Mann.
Ich legte die Stirn in Falten und fragte mich, wie mein Leben im Anschluss an diesen Thermentag verlaufen könnte. Auf keinen Fall wollte ich, dass meine kriselnde Ehe endgültig zerbrach. Wirklich nicht. Doch fühlte ich mich so unendlich stark zu Vanessa hingezogen, dass meine Vernunft längst nicht mehr allein das Sagen hatte.
Eine Bewegung meiner Kollegin riss mich aus den Gedanken. Sie machte Anstalten, sich auf die Seite zu drehen, hielt jedoch abrupt inne und sog vor Schmerzen zischend Luft ein. Sie führte eine Hand an ihren Nacken und rieb sich die Stelle, die allen Anschein nach für ihr Geräusch verantwortlich gewesen war.
»Ist alles okay?«, fragte ich besorgt. Da wir alleine waren, verzichtete ich darauf, zu flüstern.
»Ach, es ist nichts«, murmelte sie und gab den Versuch, sich umzudrehen, schließlich auf. »Nur hätte ich diese Massage heute wirklich gebrauchen können.«
Und da passierte etwas in mir. Die Sorgen um meine Frau und unsere Ehe verschwanden schlagartig aus meinem Kopf. Stattdessen schob sich ein anderer Gedanke in den Vordergrund. Und ehe ich lange darüber nachdenken konnte, setzte ich ihn um.
Ich stützte mich auf, kam auf die Knie und beugte mich über Vanessa. Diese warf mir aus ihrer Position einen fragenden Blick zu, den ich mit einem beiläufigen Lächeln beantwortete.
»Der Nacken tut dir weh?«, erkundigte ich mich mit ruhiger Stimme. Sie zögerte zunächst, dann nickte sie zaghaft, als würde sie dadurch verhindern wollen, dass das Stechen wiederkehrte.
Ich bat sie nicht um Erlaubnis, genau wie zuvor im See, sondern tat es einfach. Natürlich würde ich sofort aufhören, wenn sie mir ein entsprechendes Zeichen gab. Doch zunächst legte ich meine Hände an ihren Hals und auf ihre Schultern, sodass ich mit den Daumen einen leichten Druck auf ihren Nacken ausüben konnte.
Ich führte kreisende Bewegungen aus. Vanessa schloss nach wenigen Sekunden die Augen. Kein Widerstand. Zumindest scheint sie nichts dagegen zu haben, dachte ich.
Meine Brust zog sich vor Erregung zusammen. Zwar war mein Wunsch, ihr Leiden zu lindern, im Großen und Ganzen aufrichtig, und dennoch hatte ich es auch auf ihren Körper abgesehen. Und diesen wollte ich anfassen, auch wenn es nur der Nacken war.
Und herrje, diese Frau war so unendlich zart. Ihre Haut war straff um den filigranen Hals gelegt. Die Knochen darunter wirkten im Vergleich zu meinen großen Händen zerbrechlich. Und ihre Schultern, warm und glatt, schlossen sich diesem Eindruck an. Vanessa fühlte sich so unermesslich gut an, dass ich beinahe vergaß, zu atmen.
Ich bearbeitete den Nacken weiter. Spielte mit dem Druck meiner Daumen, um herauszufinden, wie viel nötig war, um ihr Linderung zu verschaffen.
»Ist das gut so?«, hauchte ich fast unhörbar und war selbst erschrocken darüber, wie leise meine Stimme in diesem Moment klang. Zwischen meinen Beinen breitete sich ein Feuer aus und ich spürte, wie von meinem Mantel verborgen etwas zu wachsen begann.
»Sehr gut«, säuselte Vanessa, deren Körperspannung sich veränderte. Wirkte sie zuvor ein wenig scheu und verhärtet, lockerte sie sich allmählich. Ihre Schultern sackten tiefer und der Kopf verlor an Anspannung.
Ich nutzte den Moment und erweiterte meinen Arbeitsradius. Fortan bearbeitete ich auch den Muskel, der vom Hals in die Schulter ging. Verdammt, ich war kein Mediziner, also nannte ich dieses Gewebe einfach »Seitenhalsmuskel«. Lächerlich, ich weiß. Aber egal. Dieser Seitenhalsmuskel fühlte sich hart an, doch schafften es meine knetenden und kreisenden Bewegungen, ihn etwas zu lockern. Auch das ließ Vanessa geschehen, obwohl ich die eigentliche Schmerzstelle nur noch selten ansteuerte. Stattdessen knetete ich ihre Oberarmuskulatur, wofür ich die Decke ein kleines bisschen nach unten schieben musste.
»Leg die Arme mal an die Seite«, forderte ich mit wummerndem Herzen. Und Vanessa kam dieser Aufforderung sofort nach. Voller Mut zog ich die Decke tiefer. Dabei hielt ich stets ihr Gesicht im Auge und forschte nach dem kleinsten Anzeichen dafür, dass ich zu weit ging. Doch dieses blieb aus. Ihre Lider blieben geschlossen, die Gesichtszüge entspannt. Ihr Mund stand einen Spalt breit offen und da dämmerte mir, dass es ihr gefiel. »Nicht aufhören«, murmelte sie, als hätte sie meine Gedanken gelesen. »Das ist echt schön.«
Von ihrem Zuspruch motiviert zog ich die Decke so weit hinab, dass ich den kompletten Rücken vor mir hatte. Zwar hätte ich gerne noch mehr von ihr gesehen, den Po zum Beispiel, doch ich musste meine Gier zügeln. Es brächte mir nichts, wenn ich durch ein zu ungestümes Verhalten aus der Kurve fliegen würde. Und außerdem war ihr freigelegter Rücken jeden Anblick wert.
Ich atmete ruhig und flach, was mich sehr viel Beherrschung kostete. Mein Herzschlag raste wie wild und das Feuer zwischen meinen Beinen loderte heiß. Erst recht, als ich die Massage auf den ganzen Rücken ausweitete. Ich fuhr mit den Händen seitlich an ihrer Wirbelsäule entlang, strich mit den Daumen nach außen aus, während meine Finger über ihre Taille und den Ansatz der Hüften streichelten. Ich spürte die Wärme ihrer Haut, die in einem deutlichen Kontrast zur kühleren Raumluft lag.
Vanessa öffnete den Mund ein kleines bisschen weiter und ihr Atmen klang beinahe so, als würde sie genussvoll stöhnen. Unter uns knarrte das Bett. In unregelmäßigen Abständen warf ich einen Blick in Richtung Treppenhaus und hoffte inständig, dass uns dieser private und intime Moment nicht vorschnell genommen würde. Doch das Früherkennungsgeräusch einer zufallenden Tür blieb aus – vorerst.
Ich wiederholte meine Runden über ihren Rücken. Verstärkte den Druck ein wenig und lockerte so auch tieferes Gewebe. Zumindest glaubte ich, dass ich das tat. Ich war kein Therapeut. Nur ein Fummler. Und ein glücklicher noch dazu.
Doch plötzlich stand ich vor einer Entscheidung. Die Massage dauerte nun schon einige Minuten und wenn ich mich damit begnügte, es bei ihrem Nacken und Rücken zu belassen, würde sie bald enden, so schön es auch war. Sollte ich die Massage allerdings fortsetzen wollen, musste ich es wagen, in neue Gebiete vorzudringen. Und hey – ich wollte unbedingt weitermachen. Doch gemach. Nicht gleich übertreiben.
Ich stoppte für einen Moment, kroch zum Fußende des Bettes und hob die Decke auf Höhe ihrer Füße ein wenig an. Ich faltete das Stück mehrmals, bis es auf ihrem Po als schmaler Streifen zum Liegen kam. Dieser verdeckte Vanessa so, dass keine zu intimen Details preisgegeben wurden. Schade. Doch zum Trost lagen dafür ihre Beine frei, auf denen sich beim ersten Luftkontakt sogleich eine Gänsehaut bildete. Ich wartete auf ein Verbotszeichen, das abermals ausblieb. Also setzte ich die Massage an den Unterschenkeln fort. Drückte und knetete diese, strich über die Haut und kratzte vorsichtig mit meinen Fingernägeln. Vanessa stöhnte genussvoll. Ihre Füße, etwas nach innen gedreht, zuckten und die Zehen zappelten, als hätte ich eine Stelle getroffen, die ziemlich empfindlich war.
Ich hatte mir aus Füßen nie besonders viel gemacht. Einen Fetisch in dieser Richtung hatte ich nie. Und trotzdem empfand ich Vanessas Exemplare urplötzlich als heiß und erotisch. Zugegeben, ihre Zehen hatten die richtige Länge. Waren gleichmäßig und die Haut an den Fersen war glatt. Mit den verhornten Füßen meiner Frau hatten sie nichts gemein. Ich seufzte begeistert.
Meine Hände, jede zuständig für ein Bein, arbeiteten sich knetend von den Unterschenkeln langsam nach oben. Glitten über die Kniekehlen und trafen auf die rückwärtigen Oberschenkelmuskeln. Dort war das Gewebe fester und ich konnte mehr Druck ausüben. Dabei spürte ich deutlich die Wärme, die in Vanessa ruhte. Spürte die Gänsehaut unter meinen Griffen und hörte das Stöhnen, wenn ich einen besonders guten Punkt bediente.
Und ich glitt weiter hoch, bis ich mit den Fingerspitzen an den Stoff der Bettdecke stieß. Meine Gier wurde unersättlich. Übernahm das Denken. Übernahm auch meine Finger.
Ich schob die Hände unter den Stoff. Spürte die feine Falte, die den Übergang vom Schenkel zum Po markierte. Mein Penis zuckte, als mir bewusst wurde, dass ich ihren Hintern touchierte. Beinahe vergaß ich zu atmen. Ich führte meine Handflächen ein wenig nach außen, und dann weiter hoch. Ich sah Vanessa an. Sie lag einfach da – und ließ mich machen. Und verdammt, ich machte weiter. Glitt mit den Händen auf volle Länge unter die Decke, strich seitlich über ihren Po, bis ich die Beckenknochen spürte. Knetete die an der Stelle dünne Haut nur vorsichtig. Dann nahm ich all meinen Mut zusammen und wagte den größten Schritt. Nach diesem würde es keinen Zweifel mehr darüber geben, in welche Richtung die Massage gehen würde. Es ging um nicht mehr als Fortsetzung oder Abbruch. Mein Kopf raste.
Ich schob die Hände zur Mitte. Vollflächig über den glatten Arsch, bis die Daumen bei der Ritze ankamen. Vanessa blieb gelassen. Und dann drückte ich zu. Knetete das Gesäß vollkommen ungeniert. Und sie? Sie seufzte auf. Klang wie eine Frau, deren letzte Popomassage schon lange, lange her gewesen war. Und da mich ihre Decke urplötzlich zu stören begann, wischte ich sie kurzerhand komplett beiseite.
Vanessas nackter Körper lag absolut schutzlos vor mir. In meiner Hose pochte eine Latte, die so schnell nicht wieder klein werden würde. Und ich knetete weiter. Versenkte meine gierigen Finger in die weichen Polster, die zu einem Po gehörten, der verführerischer nicht sein konnte. Dabei spannten sich die Backen so, dass sie mir einen schonungslosen Blick auf den Anus ermöglichten, dessen Ring unter den knetenden Bewegungen meiner Hände leicht zuckte.
Ich konnte nicht mehr. Atmete gierig ein und aus, die Augen auf das Geschehen vor mir geheftet. Und dann entdeckte ich etwas, das mein Herz beinahe zum Aussetzen brachte: Nässe. Zwischen ihren Schamlippen. Nur ganz dezent und dennoch unverkennbar. Die Massage schien ihr mindestens genauso gut zu gefallen wie meinem Penis und mir. Zum ersten Mal konnte ich mir nicht mehr einreden, dass nur ich diesen Moment als sexuell anregend empfand.
Wie ferngesteuert beugte ich mich hinab und drückte einer Pobacke einen Kuss auf. Fehlender Mut war mittlerweile kein Thema mehr. Vanessa zuckte zusammen, stöhnte jedoch vor Genuss. Ich wiederholte den Kuss auf der anderen Backe. In diesem Moment vergaß ich vollständig, dass ich ehelich gebunden war, und küsste mittig in die Ritze, nur dicht oberhalb ihrer Hinterpforte.
Plötzlich drehte sie sich ruckartig herum, stützte sich mit einer Hand auf und sah mich mit aufgerissenen Augen verrucht an. Ihre Atmung ging schnell, ihre Brüste wippten unter der abrupten Bewegung. Unsere Blicke verweilten einen Moment aufeinander. Ich dachte flüchtig, dass ich es zu weit getrieben hatte. Doch meine Sorge war unbegründet. Vanessa packte mich am Kragen und zog mich zu sich heran.

8.

Sie ließ sich nach hinten fallen. Ich hatte keine Wahl, folgte der Bewegung und stützte mich mit den Händen auf der Matratze ab. Mein vom Bademantel verdeckter Unterleib landete auf ihrem. Mein harter Penis drückte gegen ihre Scham, was mir ein unheimlich geiles Gefühl der Lust bescherte. Meine Brust war dicht über ihrer, ihre festen Nippel streiften den weichen Stoff meines Kleidungsstückes.
Zuerst berührten sich unsere Nasenspitzen. Dann glitten diese aneinander vorbei und ermöglichten es unseren Lippen, sich endlich kennenzulernen. Meine Kollegin schmeckte nach ihrem Cocktail und ich wettete, dass es bei mir ähnlich war. Wir verfielen in einen innigen Kuss, der mit jeder Sekunde feuchter wurde. Urplötzlich keimte ein Gedanke in mir: Das ist Vanessa. Meine Vanessa aus dem Büro. Und ich küsse sie tatsächlich.
Ich schwebte auf Wolke sieben und ließ mich tief in diesen Moment fallen. Ihr süßer Duft hing wie Honig vor meiner Nase. Das Grün ihrer Augen erinnerte mich an feuchtes Moos, eingerahmt von geröteten Wangen und einem kurzen Grinsen. Mein Herz tanzte feurig, während ich mit gespitzten Ohren in Richtung Treppenhaus horchte und hoffte, dass uns das Schicksal ungestört ließ. Denn das, was folgte, war für fremde Augen nicht bestimmt.
Ihre Lippen öffneten sich. Sie schob die Zunge hervor und ich ließ diese widerstandslos hinein. Als sich unsere Spitzen berührten, schossen elektrische Blitze durch meinen Körper. Ich war in diesem Moment mehr Tier als Mann, was sich darin äußerte, dass meine Zungenarbeit schneller und wilder wurde. Vanessa fuhr mit einer Hand in meinen Mantel, schob sie zwischen unsere Leiber und bevor ich mein Glück fassen konnte, hatte sie meinen Penis bereits fest umschlossen. Ich stöhnte vor Begeisterung in ihren Mund und hob mein Becken ein kleines bisschen an, was es ihr ermöglichte, mein bestes Stück zu reiben.
Und das tat sie. Schön langsam und mit Nachdruck. Ich spürte deutlich, wie meine Eichel unter der Vorhaut hervorglitt und auf ihre Hand traf. Sie rieb ein wenig schneller, während ich mein Gewicht so verteilte, dass ich eine Hand von der Matratze lösen und auf ihre Brüste legen konnte.
Ich schloss für einen Moment vor Genuss die Augen. Ihre Titten waren so unendlich weich und hatten die perfekte Größe, als wären sie nur für mich und meine Finger geschaffen. Ich spielte abwechselnd mit ihnen, widmete mich außerdem den Brustwarzen, die zwischen meinem Daumen und dem Zeigefinger hart wurden. Unsere Münder lösten sich voneinander, was mir die Chance gab, ihre Oberweite mit der Zunge und mit heißen Küssen zu verwöhnen.
Vanessa ließ meinen Penis los und vergrub ihre Finger stattdessen in meinen Haaren. Mein bestes Stück zuckte ein wenig nach, während mein Kopf tiefer glitt und dank meiner Lippen eine feuchte Spur auf ihrem Bauch hinterließ. Als ich ihren Nabel mit Küssen bedachte, zuckte ihr Unterleib und meine Kollegin kicherte kurz, bevor sie erneut in genussvolles Stöhnen verfiel. Dieses wurde lauter, als mein Mund ihren Venushügel erreichte.
Ich entdeckte glatte Haut, die darauf schließen ließ, dass sie sich erst am Vorabend rasiert hatte. Und das machte mich sowas von an. Ich stand total auf Vollrasur. Meine Lust drohte zu explodieren. Also leckte ich abwechselnd über beide Schamlippen, um Vanessa zu triggern. Umkreiste dann ihre geschwollene Klitoris, schmeckte Salz und Lust, glitt hinab und zog die Zunge durch ihre Spalte. Und diese war so nass, wie ich es in meinem Leben nur selten bei einer Frau erlebt hatte.
Das Vorspiel aus Massage und Küssen hatte deutliche Spuren bei meiner Kollegin hinterlassen. Ich leckte tiefer, verwöhnte abermals die Klitoris und spürte, wie Vanessa sich aufbäumte. Ihre Fingernägel krallten sich in meine Kopfhaut, doch das machte mir nichts aus. Sie gab mir mit Druck auf den Hinterkopf zu verstehen, dass ich fester zur Sache gehen sollte. Und das tat ich dann auch. Leckte sie mit Wucht und Wonne. Doch anschließend war es an der Zeit, das Spiel zu erweitern. Also nahm ich meinen Zeigefinger dazu. Befeuchtete diesen, setzte ihn zwischen den Schamlippen an und schob ihn in ihre Tiefe.
Vanessa quittierte diesen Vorstoß mit einem gedehnten Seufzen. Ihr Becken drückte sich meinem Finger entgegen. Ich begann sie zu verwöhnen. Richtete die Innenseite des Zeigefingers hoch in Richtung Bauch, fand den sagenumwobenen Lustpunkt der Frau und reizte diesen mit Druck und kreisenden Bewegungen.
Vanessas Seufzen schwoll an und zeigte mir, dass ich mit meiner Arbeit einiges richtig machte. Doch plötzlich schob sie meinen Kopf weg. Für einen Moment fragte ich mich, was sie damit bezweckte, verstand bei einem Blick in ihr lustverzerrtes Gesicht jedoch rasch, dass sie in Aktion treten wollte.
Also zog ich den Zeigefinger heraus und betrachtete stolz ihren nassen und geröteten Intimbereich. Dann richtete sie sich auf, warf einen flüchtigen Blick in Richtung Treppenhaus – und stieß mich zur Seite.
Ich landete auf dem Rücken. Da ich ahnte, was passieren würde, zog ich ein Kissen herbei und legte es so unter meinen Kopf, dass ich es nicht nur bequem hatte, sondern all das, was sogleich geschehen würde, ungehindert verfolgen konnte.
Sie beugte sich über mich, öffnete die Schleife meines Bademantels und legte den Körper darunter frei. Ich zog meine Arme aus den Ärmeln, hob den Po und ermöglichte es ihr so, den Mantel unter mir hervorzuziehen. Dann ergriff sie den Schwanz, stellte ihn auf und küsste die Eichel. Einmal, zweimal. Nach dem dritten Mal öffnete sie den Mund und nahm den Penis in sich auf. Ich spürte sofort die feuchte Wärme, die von ihr auf mich überging. Bemerkte, wie sie ihre Zunge an meinen pulsierenden Schaft legte, bevor sie in eine Auf-und-ab-Bewegung verfiel.
Ich schloss die Augen und presste den Kopf ins Kissen. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Die Frau, die ich seit so langer Zeit kannte und in die ich schon immer ein wenig verschossen war, blies meinen Schwanz, als wäre es das Normalste der Welt.
Auch ich stöhnte jetzt. Ausgelassen und euphorisch. Denn was soll ich sagen, blasen konnte sie gut. Das wusste ich zwar schon aus ihren Erzählungen, die sie und ihren Mann betrafen. Doch in diesem Moment erlebte ich es endlich am eigenen Leib – und keine Schilderung hätte mich auf jenes Feuerwerk vorbereiten können.
Ich öffnete die Augen und studierte ihre Nacktheit. Ihre Brüste, die unter ihr wippten, ihr Arsch, den sie aufgrund ihrer Haltung hinausgeschoben hatte. Ich streckte eine Hand aus und umschloss eine der Titten, die sich schwer in meine Hand legte. Wenn sie so weitermacht, komme ich gleich, dachte ich und ein leichter Anflug von Panik mischte sich unter den Genuss. Das Letzte, was ich wollte, war vorschnell abzuspritzen. Wenn meine Ehe schon den Bach runterging, dann nicht nach nur einem kurzen Blowjob. Es musste sich richtig lohnen. Ich musste, nein, ich wollte sie endlich ficken. Voller Leidenschaft. Voller Sehnsucht. Voller Genuss.
Ich legte meine Hand um ihren Arm, der mir am nächsten war, und zog. Vanessa gab meinen Penis frei, der mir glänzend auf den Bauch klatschte. Sie kroch hinauf, richtete sich auf und hob ein Bein über mich. Ihre Knie platzierte sie links und rechts von mir, sodass sich ihr Becken über meinem befand. Jetzt passiert es, wusste ich und freute mich auf den intimsten Kontakt, den ich jemals zu Vanessa hatte. Und so war es. Sie griff unter sich, richtete meinen Penis auf – und senkte ihren Unterleib. Meine Eichel traf auf ihre Schamlippen, drückte diese auseinander und fand ihren Weg in die Tiefe. Verhütung? Zweitrangig. Ich vertraute darauf, dass ihre Aussagen in zurückliegenden Unterhaltungen darüber, dass sie die Pille nahm, der Wahrheit entsprachen.
Ich stöhnte gedehnt, während mich eine innige Hitze und rattenscharfe Enge in Empfang nahm. Und dann war es geschehen. Sie hatte meinen Schwanz bis zum Anschlag in sich aufgenommen. War dieser Vorgang bis dahin äußerst langsam vonstatten gegangen, explodierte Vanessa urplötzlich. Sie begann mich mit einem Tempo zu reiten, das mich nicht nur überraschte, sondern das ich von ihr niemals erwartet hätte. Ich legte meine Hände an ihren Arsch und unterstützte sie in ihrer Arbeit, was mir ein erhabenes Gefühl bescherte. Zwischen uns vermischten sich geräuschvoll die Körpersäfte.
Ich sah auf und beobachtete fasziniert, wie sie ihren Kopf mit geschlossenen Augen und leicht geöffnetem Mund nach hinten geworfen hatte. Sie stöhnte hemmungslos. Empfand ich übertriebene Lustlaute bis dahin eher als störend, musste ich zugeben, dass Vanessas Geräusche zusammen mit dem Prasseln des Kaminfeuers eine ganz andere Wirkung auf mich hatten. Sie stachelten mich an und ließen meine Ekstase weiter anschwellen.
Meine Hände drückten zu. Gruben sich mit den Fingern in ihren zarten Arsch. Falls es ihr wehtat, ließ sie es sich nicht anmerken. Unversehens ließ sie sich nach vorne fallen. Küsste mich, während ihre Nippel über meine Brust zuckten. Durch die neue Haltung wurde der Sex deutlich langsamer, aber das war in diesem Moment ohnehin der beste Weg, um den drohenden Orgasmus hinauszuzögern. Zumindest bei mir.
Ich legte eine Hand in ihren Nacken. Spürte Schweiß und feuchtes Haar. Die andere Hand erforschte weiterhin ihren Hintern. Drang in die Ritze, bis mein Zeigefinger ihren Anus fand und diesen mit vorsichtigen Bewegungen verwöhnte.
Vanessa löste sich von mir und rollte sich auf den Rücken. Kühle Luft legte sich auf meinen Penis, der vor Gier nur so zuckte.
»Komm her«, hauchte sie, stellte die Beine auf und spreizte sie auseinander. Ich tat, wie geheißen, kniete mich vor ihr hin, stützte mich über sie und führte meinen Schwanz wieder ein. Dann presste ich meinen Unterleib gegen sie, sodass mein Speer in voller Länge in ihr verschwand. Daraufhin fickte ich sie und gab den Missionar. Penetrierte sie mit kontrollierten und oft geübten Bewegungen.
Sie korrigierte meine Stoßgeschwindigkeit, indem sie ihre Hände auf meinen Hintern legte und gezielt Druck ausübte, der sich auf meinen Stoßrhythmus auswirkte. Ich ließ dies gerne über mich ergehen. Ich mochte Frauen, die sich das nahmen, was ihnen am besten gefiel. Und die Rechnung ging auf.
Vanessas Becken bewegte sich wie unter anbrandenden Wellen. Ihr Stöhnen wurde intensiver. Plötzlich verkrampfte sie sich und presste die Schenkel fest an meine Hüften, was mir das Zustoßen unendlich schwer machte. Doch ich schaffte es, sie in den Orgasmus zu ficken, der just in diesem Moment über sie hereinbrach.
Sie schrie ihren Höhepunkt in den Ruheraum hinaus. Ich war mir sicher, dass man ihren Urschrei auch im Außengelände hören konnte, was mir egaler kaum sein konnte. Würde man uns jetzt des Hauses verweisen, hätte es sich allemal gelohnt.
»Das … Ey … Krass …«
Vanessas Stimme war abgehakt. Doch statt innezuhalten, besorgte ich es ihr weiter. Langsamer zwar, aber tief und leidenschaftlich. Sie ging die Bewegungen mit keuchender Atmung mit, bis es mir nach einem Stellungswechsel war. Und das war für mich der logische Schritt, denn ich liebte eine klassische Stellung ganz besonders: Doggystyle. Sehr sogar. Daher sparte ich mir diesen Hochgenuss stets als Belohnung für den weiblichen Orgasmus auf.
Ich zog meinen Penis heraus und richtete mich auf. Drückte ihre Knie zusammen, bevor ich ihren ganzen Körper zur Seite lenkte. Sie verstand offenbar, was ich vorhatte. Sie kam auf die Knie und stützte sich mit den Händen auf dem Bett ab. Reckte mir ihr Gesäß entgegen, was mich vollends entzückte. Dabei spreizten sich ihre Arschbacken auseinander und ich konnte ihren durch meine Fingermassage leicht geröteten Anus betrachten. Ich seufzte glücklich. Dieser Anblick war pures Gold, purer Sex.
Ich führte meinen Schwanz zu ihrer Muschi und versenkte ihn ohne Umschweife. Legte meine Hände fest auf die Backen und nahm Vanessa. Spürte die Enge, die meinen Stab empfing. Diese steigerte sich sogar noch, als sie ihre Brust auf der Matratze ablegte und ihren Kanal durch die Krümmung ihres Körpers verengte.
Meine Hände rutschten höher und fanden ihre Beckenknochen. Diese nutzte ich als Halt, um dem Stoßen mehr Kraft zu verleihen. Meine Hoden klatschten dabei geräuschvoll an ihren Körper. Das Schießpulver in meinem Schwanz war kurz davor zu explodieren.
Stoß um Stoß besorgte ich es ihr. Ich spürte, dass mein Orgasmus unausweichlich war. Ich nutzte die letzten Momente des Ficks, um mit ihrem Arschloch zu spielen. Legte die rechte Hand auf ihre Backe, schob den Daumen in die Ritze und umkreiste ihren Ring, der sich unter meiner plötzlichen Berührung zusammenzog. Und dann kam ich. Schrie auf und ergoss mich in sie. Pumpte sie voll mit meiner Hitze.
Mein Stoßen wurde langsamer und nach einem Moment erstarb es dann ganz. Ich ließ mich nach vorne fallen und legte meinen Oberkörper auf ihren Rücken ab. Wir atmeten beide schwer. Unsere Leiber pulsierten im Nachhall der Höhepunkte.
Wir ließen uns zur Seite kippen, wobei ich in ihr blieb. Mit meiner freien Hand zog ich ihren Bademantel vom Nachttisch und legte ihn so über uns, dass der Großteil unserer Körper verdeckt war.
Wir schwiegen eine Weile, spürten nur unsere Herzschläge und lauschten unserer Atmung. Ich registrierte, wie sich ihr Unterleib gelegentlich um meinen Penis krampfte, doch diese Bewegungen wurden seltener. Plötzlich war sie eingeschlafen, was mir nur recht war, weil ich so die Zeit bekam, meine Gedanken zu ordnen. Denn diese waren urplötzlich über mich eingebrochen. Handelten von meiner Ehefrau, der kriselnden Beziehung, die nach dem Sex mit Vanessa nicht besser geworden war.
In mir wuchs ein unfassbar schlechtes Gewissen und stand im krassen Gegensatz zu den emotionalen Höhepunkten, die ich noch vor Minuten erlebt hatte. Ich biss mir auf die Unterlippe und schloss für einen Moment die Augen. In Gedanken hörte ich das Lachen und Kichern meiner Frau, das mir einst so vertraut gewesen war, bevor unsere Probleme anfingen und wir uns entfremdeten. Ich seufzte gedehnt.
Was die Zukunft für mich vorgesehen hatte? Ich wusste es nicht. Wie es mit mir und Vanessa weitergehen würde? Keine Ahnung. Was ich aber wusste, war, dass ich mit einer Frau, die lange Zeit nur mein Schwarm gewesen war, unter einem Bademantel lag, eine ihrer Brüste in meiner Hand, mein müder Schwanz noch immer in ihr.
Und dann überkam auch mich die Müdigkeit. Und ich ließ zu, dass sie mich zumindest für einen Moment von all den Problemen erlöste, die nach dem Aufwachen auf mich warten würden.

Wie hat dir die Story gefallen? Lass doch bitte ein paar Sterne und ehrliche Worte da – wir freuen uns über deine Meinung! 🙂

Solltest du mehr über mich wissen wollen: Besuche mich auf meiner Website kim-f-wolf.de

Dort gibt es viel über mich und mein Leben als Pornodarstellerin/Autorin zu erfahren. Zudem findest du dort weitere Geschichten aus meiner Feder und auch Community-Geschichten von Gastautoren.

 

Du willst auch ein solcher Gastautor werden? Gerne! Ich suche heiße Texte und feurige Schreiberlinge, die ihre Werke bei mir vorstellen möchten. 🙂

Kim :-*

4.7 15 votes
Artikelbewertung
Wenn dies eine Fortsetzungsgeschichte ist, klicken Sie einfach auf den Benutzernamen des Autors, um die anderen Geschichten zu lesen.
Kommentar abonnieren
Benachrichtigen Sie über
guest

0 Kommentare
Newest
Oldest Am meisten gewählt
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Würde mich über Ihre Gedanken freuen, bitte kommentieren Sie.x