Strafe muss sein sagt er
Veröffentlicht amStrafe muss sein, sagt er immer
Sie muss sich bücken, mal wieder. Dann den Schlüpfer abstreifen, über den Hintern und runter bis zu den Knöcheln. Sie weiß, dass jetzt ihren blanken Allerwertesten betrachtet. Natürlich, was sonst? Er sollte mal einen Bildhau-er kommen lassen, der eine Skulptur von ihr macht, in dieser Haltung…
Ihre Hände haben die Waden zu packen, damit sie einen einigermaßen festen Halt hat. Die Beine sind leicht gespreizt, weil Huckleberry die Scham-haare und den Spalt sehen will. Er liebt ihre Schamlippen, sagt er oft. Klar, den Arsch mag er bei ihr natürlich auch. Jetzt ist der noch unversehrt, also weiß; sie darf sich nicht nackt bräunen. Aber gleich werden auf dem Unschuldsweiß die Striemen zu sehen sein, und die ganze Fläche der beiden Gesäßbacken wird sich rot färben. Wenn er mit ihr fertig ist, und Becky die volle Strafe erhalten hat.
Hoffentlich fickt er sie dann.
Die Hoffnung darauf gibt ihr Kraft, um die Prozedur mit dem Rohrstock
Die Schläge kommen langsam, aber sehr fest. Und Becky hat jedes Mal Mühe, in ihrer Stellung zu bleiben. Der biegsame, viel zu dünne Stock peitscht sie gleichsam nach vorne, bringt sie ins Stolpern. Trippel-schritte zurück braucht sie, um in Position zu bleiben. Ihre ganze Selbstbeherrschung braucht sie, um nicht laut loszuschreien. Hucky mag es nicht, wenn sie wehleidig ist.
Wehleidig!
Sie kriegt Dresche, mit dem grausamen Rohrstock, den er mit voller Wucht führt. Heute prügelt er mal wieder auf sie ein, als gäbe es kein Morgen. Wieder und wieder und wieder.
Er will meistens, dass sie heult, und Becky kann auch gar nicht anders. Sie hat keine Selbstbeherrschung mehr, und wenn, dann muss sie den letzten Rest darauf verwenden, weiter hinzuhalten. In dieser erniedrigenden, peinlichen Stellung zu bleiben, tief gebückt, wehrlos. Der Arsch brennt wie Feuer. Ob diesmal Blut fließt? Es fühlt sich so an. Der Master haut trotzdem weiter, als wäre sie ein Stück Holz, oder ein Strohsack. Wieder und wieder.
Und noch mal.
Becky bricht zusammen, liegt auf dem Boden und schluchzt herzzerreißend. Eher unwillkürlich dreht sie den Hintern von ihrem Peiniger weg. Der Mann lässt von ihr ab. Lacht sie aus, das hört sie durch einen Nebel von Schmerz und ihrem eigenen Heulen. Und er kommt auf sie zu. Der Rohr-stock landet auf dem Boden, zum Glück, endlich. Sie hat es überstanden. Und sie hat Zeit, zu heulen und zu jammern und sich auf dem Boden der Scheune zu winden. Nur das Gesäß darf nicht mit Stroh oder Erde in Berührung kommen.
Auf seinen schroffen Befehl hin muss sie sich hinknien, ihm das Hinterteil entgegenstrecken. Sie heult, wagt aber nicht zu betteln, der Master kennt dann erst recht keine Gnade. Aber es gibt zum Glück keine neuen Hiebe. Huckleberry packt „nur“ ihre Pobacken mit brutaler Kraft. Sie schreit wie am Spieß – und weiß schon, was nun kommt. Hucky hat ihre Gesäßhälften auseinandergezogen, damit sein Penis – hart natürlich, wie könnte es anders sein – gegen die Rosette drücken kann. Die ist ihm ausgeliefert, wieder einmal.
Er will sehen, wie er sie aufspießt. Wie die Eichel im Loch verschwindet, wie der ganze fette Schwanz im Darm verschwindet. Dabei ist er auch jetzt nicht rücksichtsvoll, sondern stopft ihre Hinterpforte, als würde es sich um ein Astloch handeln. Oder um die Körperöffnung einer Gummipuppe. Rein damit, fest und hart, bis zum Anschlag.
Das liebt er, Becky kennt es zur Genüge.
Die junge Frau stöhnt aus voller Lunge. Hält hin, drückt sogar dagegen, damit er auch wirklich eindringt, tief eindringt. Sie will Bauch und Beine von ihm am Hintern, an ihrer Haut spüren. Seine Schamhaare sollen ihr den Arsch kitzeln. Sie muss ihn zufrieden stellen, das ist der Deal. Eine Lustsklavin tut sowas, und wenn sie sich keine Mühe gibt, darf Becky gehen. Hat er mal während eines Ficks gesagt, der Idiot.
Das Eindringen selbst tut kaum noch weh.
Im Gegenteil, es ist zwar keine Erlösung, wie es das Wegwerfen des Rohr-stocks war. Aber es wird immer besser. Sie nimmt die Schwanz-Füllung jetzt als Belohnung. Dafür, dass sie die ganze brutale Behandlung ausgehalten hat, dass sie gezeigt hat, was sie für ihn tut. Sie war nicht wehleidig, kein bisschen.
Er kann sich auf sie verlassen.
Huckleberry sieht zu, wie das Sperma – sein Sperma – aus ihrem Anus tropft. Der sich zu schnell wieder schließt, wie er findet. Er hat an das Handy gedacht und macht ein Foto. Rosette mit Sahne, das gefällt ihm. Bei Becky und bei jeder anderen Freundin, die er bisher hatte. Die Frau vor ihm leckt seinen Schniedel „sauber“, wie er das nennt. Es darf für sie keine Rolle spielen, in welcher Körperöffnung er gesteckt hat. Sie weiß das und leckt, er denkt nach.
Es sind jetzt sechzehn Rosetten, die er in seiner Sammlung hat. Die Fotos sind einsame Spitze. Reine Unikate. Enthaarte Runzellöcher mit Sperma-Topping, möglichst nah aufgenommen, bei möglichst guter Beleuchtung. Manchmal sind beim ersten Mal, beim Anstich, noch ein paar Härchen zu sehen; die Fotos davon behält er, um einen Vergleich zu haben. Aber der behandelte, haarlose Anus ist und bleibt die Krönung.
Die Frau muss jedes Mal auf der Seite liegen, am besten auf der rechten. Und so, dass die Hüfte der höchste Punkt ihres Rumpfes ist. Die Beine sind im rechten Winkel dazu lang ausgestreckt. Hucky knipst immer noch hinten, nie von der Seite. Wenn dann die Lichtquelle stimmt, kann er die Aufnahmen prima vergleichen.
Und ja, man könnte die Fotos – alle mit Tintenstrahldrucker in bester Qualität produziert – durchmischen und regellos vor ihm ausbreiten: er könnte jeden Anus der richtigen Frau zuordnen, auch wenn kein Gesicht zu sehen ist. Das hat er geübt, und er ist stolz darauf, so stolz wie auf die Aufnahmen selbst.
Nur weiß er immer noch nicht, was ihm lieber ist: wenn er nur die Oberschenkel und den Arsch vor sich hat, dann kann er sein versautes Bilderrätsel starten. Oder wenn die Frau leicht den Kopf hebt, in die Kamera schaut. Auch hübsch. Sofern sie dabei lächelt, ein bisschen stolz wirkt, weil sie so eine geile Rosette hat, dann ist das schon was.
Manchmal musste er allerdings um ein Bild kämpfen. Weil die Frau sich schnell wegdrehte, sobald sie seine Absicht erkannt hatte. Oder sie wollte, dass er die Bilder von ihr löscht. Huckleberry ist jedes Mal stur geblieben, hat erklärt, gebeten, oder das widerspenstige Rosetten-Model einfach ignoriert.
Immerhin ging er mit keiner Nacktaufnahme von seinen Geliebten je an die Öffentlichkeit, schon gar nicht ins Netz. So etwas macht er nicht. Die pikanten, eigenwilligen Fotos sind nur ihn da. Becky weiß das. Er hat sie schon oft fotografiert, nicht nur den offenen Arsch, und sie posiert gern für ihn. Glaubt ihm ja auch, dass er kein Schindluder mit den Bildern treibt. Ihr Anus ist einer von sechzehn. Seine Sammlung ist bizarr, aber Becky durfte sie trotzdem anschauen und natürlich bewundern, weil ihn das stolz machte.
Becky weiß ihren Master zu nehmen, nicht nur er sie. Ihre Anregung, auch Fotzenbilder anzufertigen und zu sammeln, hat er aber abgelehnt.
Sie fahren zu seinen Eltern, im Cabrio, das er ihr gekauft hat. Beide haben lange Haare, seine sind blond und ihre brünett, normalerweise. Weil er sie gebeten hat, ihre Mähne schwarz zu färben, wehen heute auch dunkle Haare im Fahrtwind. Hucky pfeift zu ihrem Gesang, grölt nicht mit, weil ihre Stimme so engelsgleich klingt. Folkig. Wenn sie ein entsprechendes Lied anstimmt, HIGHDOWN FAIR etwa oder das andere, SCARBOROUGH FAIR, genießt er die Fahrt noch mehr.
Was soll er den Eltern über sie sagen? Paps könnte er vielleicht sogar die Wahrheit erzählen, dass Becky – offiziell: Mechthild – nicht nur die neue Freundin ist, sondern ihm freiwillig auch als Sklavin dient. Das hat er bei An-ne damals ja auch getan, jedenfalls in Andeutungen, und sein Vater hat nur gegrinst. Mama darf er sowas natürlich nicht beichten, nie und nimmer. Da muss Becky viel mehr aufpassen, dass sie sich vor der älteren Frau nicht nackt zeigt und dann auf die Striemen oder blauen Flecke angesprochen wird.
Klar, Becky mit der tollen Gesangsstimme könnte versichern, dass sie Masochistin ist und auf Schmerzen steht. Auch wenn das nicht ganz stimmt: sie nimmt Schmerzen in Kauf, wenn sie dominiert wird. Und sie will dominiert werden, das macht sie wirklich geil!
Aber wie auch immer, Mama würde die Jüngere nicht verstehen. Sie ist sanft, gewaltfrei, ein ausgleichender Charakter und stets auf Harmonie bedacht. Im Bett ist sie zu passiv, das hat Paps schon mal durchblicken las-sen. Er betrügt sie, Hucky weiß davon. Weil sein Erzeuger sich beim Sex mit der Ehefrau langweilt. Aber er, der , wird sich nicht einmischen und auch nicht mit seiner Mutter reden. Was im Schlafzimmer des Elternhauses abgeht, ist nicht für seine Augen, Ohren und sein Gehirn bestimmt. Er weiß zwar, wie seine Alten nackt aussehen, das schon; aber er hat nie auch nur das geringste Stöhnen von den beiden gehört.
Becky ist natürlich neugierig auf ihre möglichen Schwiegereltern. Sie lag ihm lange in den Ohren damit, dass sie die beiden kennenlernen wollte. Ihn nervte das, aber er konnte es ihr auch nicht verbieten, immer wieder nachzufragen.
Becky ist nicht immer seine Sklavin. Wenn es nicht um Sex geht, sind sie gleichberechtigt und ein ganz normales Paar. Alles andere wäre auch zu anstrengend, findet er. Er hat genug damit zu tun, Entscheidungen für ihn selbst zu treffen. Und er fragt sie oft genug um Rat: das nächste Urlaubs-ziel, eine Anschaffung für die Wohnung, und vor allem wie er sich in der Firma verhalten soll.
Hucky möchte Karriere machen, und er ist nicht schlecht in seinem Beruf. Aber es fällt ihm nicht leicht, sich helfen zu lassen, im Team zu arbeiten. Becky kann er mittlerweile bitten, ihm beim Knoten der Krawatte zu helfen, aber viel mehr geht da nicht.
Sie ist hübsch, denkt er, als er von seinem Beifahrersitz her sie betrachtet. Besonders im Profil, da ist sie sogar so was wie eine klassische Schönheit. Gerade Nase, perfekter rechter Winkel vom Kinn her zum Hals. Die schwarzgefärbten Haare geben ihr etwas Griechisches. Sie hat Grübchen, die passen nicht ganz, aber die Frau lacht nun mal gern. Das macht sie sympathisch, das sagen alle.
Er hat es gut mit ihr getroffen.
Man beneidet ihn um sie, und im Bett erfüllt sie ihm alle Wünsche. Von An-fang an war das so, zu seinem Erstaunen damals. Wie lange sind sie jetzt zusammen? Der genaue Beginn ist unklar, sie haben da verschiedene Blickwinkel. Aber drei Jahre sind es jetzt auf jeden Fall.
Wie meistens hat seine Partnerin recht: es ist Zeit, dass er mit ihr nach Aurich fährt, wo sein Elternhaus steht. Genauer: im kleinen Ortsteil Rahe steht es. Direkt am Deich, hat sie gefragt, und er musste lachen. Die Deiche sind oben im Norden, etliche Kilometer weg. Sie werden hinfahren, weil Becky das Meer sehen will.
Es ist Zeit für den Fahrerwechsel. Hucky lässt sich lieber kutschieren, aber kurz vor der Stadt kennt er sich nun mal besser aus. Eigentlich fährt er nur gern, wenn sie ihm dabei einen bläst.
Kommen beim Fahren, oder: kommen, ohne die Selbstbeherrschung ganz zu verlieren.
Im Cabrio kommt das besonders gut, weil die Gefahr des Entdecktwerdens so hoch ist. Das liebt er, lieben sie beide. Becky geht jedes Risiko mit, auch sie wird geil, wenn jemand zusieht, oder zusehen könnte. Die Frau hat ganz klar eine exhibitionistische Ader. Und ja, auch das gefällt ihm an ihr.
Hier in Ostfriesland, so kurz vor der alten Heimat, will er sie aber nicht an seinem Pint herumlecken lassen. Er kennt zu viele Leute hier, und noch mehr kennen seine Eltern. Mama wünscht keine Skandale, das hat er auch seiner Freundin klargemacht. Mama wünscht Enkelkinder, möglichst viele. Becky wollte prompt das erste zeugen, als sie davon hörte. Sie mag ihn, mag die Vorstellung von einer eigenen Familie. Und sie wird seine Eltern gernhaben. Paps ist ein Schwerenöter, klar, aber er weiß sich nach außen hin zu benehmen und hat einen gewissen Charme. Hucky kann verstehen, warum so viele Damen zu einem Seitensprung mit ihm bereit sind.
„Ihr wart ziemlich laut in der Nacht“, sagt die Hausherrin, die allen Kaffee einschenkt.
Becky, die mit ihrem Taufnamen Mechthild vorgestellt wurde, wird rot. Sie weiß sehr genau, dass sie zu laut gestöhnt hat. Aber sie denkt auch, dass seine Eltern ruhig wissen sollen, dass ihr es draufhat. Das er sie im Bett glücklich macht, wie man so sagt.
„Sind eben jung, die beiden“ brummt Hinnerk, der mit seinem einen Blick wechselt.
„Ja, aber es klang beinahe so, als würden sie kämpfen statt… na ja, Liebe machen. Entschuldigung, ihr beiden“, kichert Solveig.
Becky wird noch verlegener. In der Nacht, ihrer ersten in seinem Eltern-haus, hat Hucky ihr eine Weile den Hintern versohlt, obwohl sie diesmal pro-testiert hat. Zum Glück nur mit Pausen und mit der flachen Hand wurde sie `erzogen´ von ihrem Master. Sie durfte nicht schreien und hat sich auf eine Faust gebissen. Ganz zahm aber wollte ihr Freund partout nicht sein. Auch nicht in seinem alten Zuhause, und obwohl seine Mutter Anzügliches und Anrüchiges nicht ausstehen kann, wenn es mit einem Mangel an Diskretion geschieht.
Wenigstens hat er danach mit ihrer Fotze vorliebgenommen.
Die Formulierung darf hier am Küchentisch nicht laut gesagt werden. Hucky hat ihr Dirty Talk erst beigebracht. Becky muss Fotze und Arsch sagen, ficken und blasen, sie hat sich daran gewöhnt. Hier muss sie natürlich auf-passen, dass sie sich in Gegenwart seiner Eltern einer anderen Sprache befleißigt. Oder am besten überhaupt nicht über Sex redet, allenfalls Andeutungen macht. In der Nacht laut zu sein, ist wirklich das Höchste der Gefühle.
„Wer hat denn eigentlich wen übers Knie gelegt?“ will aber plötzlich Hinnerk wissen, und es ist ein Schock für die beiden Frauen.
Er ist offensichtlich robuster als seine Gattin. Der Mann legt Unschuld in seine Stimme, als würde er nach ihren Lieblingsfarben fragen.
„War das so laut und deutlich?“, will der scheinbar überraschte wissen. „Leider braucht Becky, ich meine Mechthild, manchmal einen Arschvoll, und da wollte ich mal nicht so sein.“
Solveig ist sichtlich irritiert. Eigentlich will sie jetzt lieber stumm an ihrem Kaffee nippen. aber sie bemerkt natürlich die Verlegenheit der jungen Frau, die ihr gestern zum ersten Mal vorgestellt worden ist.
„Ihr… ihr vertragt euch doch?“ will sie wissen und klingt sehr unsicher.
Die Männer, und Ehemann, prusten los. Becky-Mechthild kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Ja, natürlich“, klärt Hucky seine Mutter dann auf. „Wir sind ein Herz und eine Seele, Mama! Meine tolle Freundin will es eben nur ein bisschen härter, weißt du? Und wenn ich ihr den Arsch versohlen darf, bin ich auch glücklich!“
Solveig Kampen hat nun Flecken im Gesicht. Sie würde am liebsten das Thema wechseln, weiß aber nicht, wie sie das anstellen soll.
„Stimmt das, Mechthild? Du… Du willst freiwillig…?“
„Ja, schon“, beruhigt die Jüngere sie. „Ich will freiwillig – ein bisschen speziell werden. Mehr ist da nicht. Hucky macht das sehr gut. Wir stehen beide drauf. Glauben Sie mir, Solveig, er schlägt mich gern, und ich werde gern dominiert. Also klar, von ihm natürlich. Nur von ihm.“
Sie will überzeugend klingen, um auch auf etwas Anderes zu kommen, irgendwas Anderes. Aber sie möchte auch nicht lügen und ist längst eine bekennende Sub. Hucky muss jetzt zusehen, was passiert. Er wollte provozieren und hat nun den Salat, findet sie.
„Na dann“, brummt Solveig und zuckt die Achseln. „Jeder nach seiner Fasson, so denken wir hier. Freie Menschen. Also wenn du das magst, …“
Sie wendet sich plötzlich ihrem zu.
„Ich wusste gar nicht, dass du es magst zu schlagen“, platzt es aus ihr her-aus. „Ich meine, auch noch eine Frau… So haben wir dich doch gar nicht erzogen, oder?“
Hucky seufzt. Sein Bedarf an Rebellentum im eigenen Elternhaus ist jetzt gedeckt.
„In punkto Sex habt ihr mich gar nicht erzogen, Mama“, brummt er dann. „Die körperliche Liebe war nie ein Thema, oder habe ich da was vergessen? Eine Packung Kondome war auch nie auf dem Gabentisch. Lust, Leidenschaft, Praktiken… Man kann auf verschiedene Weise Sex haben, aber die Varianten habe ich mir alle selbst beigebracht. Und euch nie gefragt, wie ihr es eigentlich macht. Im Bett!“
„Das wäre ja auch noch schöner“, versichert Hinnerk schnell und schaut grinsend zu seiner Frau rüber.
Die beißt sich auf die Lippen, ehe sie verschmitzt lächelt, was Becky bei der Älteren gut gefällt.
Ein Königreich für deine Gedanken, geht ihr durch den Sinn. Sie rutscht nun auf ihrem Popo hin und her, der plötzlich mehr schmerzt als eben noch, da sie auf der gepolsterten Eckbank Platz genommen hat.
„Und was macht ihr heute?“ fragt Solveig, was ein Befreiungsschlag ist.
Ihr Mann wird ihr heute wieder mal die Welt erklären müssen, denkt sie und sieht argwöhnisch zu ihrem rüber.
Sie kommt gleich. Sitzend auf ihm, was reichlich ungewöhnlich ist. Aber entscheidender war die Szene am Frühstückstisch und das Gespräch mit dem Mann. Ist sein Penis heute härter, oder anders als sonst? Sie bewegt sich jedenfalls freier. Solveig reitet ihn, und das ist wunderbar verrucht. Muss sie unbedingt öfter machen.
Hinnerk hat ihr nicht viel erklären können, aber er hat vermittelt, dass es in Ordnung ist, was Hucky und Mechthild so treiben. Dass es keinen Grund zur Sorge gibt. Solveig weiß noch weniger als heute Morgen, wie jemand sich schlagen lassen kann. Okay, Frauen sind passiver, vielleicht auch demütiger, das gilt ja für sie selbst genauso. Aber trotzdem: sie würde sich nie verhauen lassen. Nicht freiwillig. Nie.
Hinnerk glaubt ihr nicht, auf diese eine Art, die nicht frei von Arroganz ist.
Der dumme Kerl bot ihr sogar an, sie mal übers Knie zu legen – testweise, und natürlich erst, wenn die weg wären. Keiner würde was merken, und sie könnten ihre Experimente wagen. Mal was Neues machen! Wenigstens zur Probe sollte das doch möglich sein, auch im höheren Alter.
Hinnerk der Schlaufuchs ist ein gerissener Kerl. Sie kennt ihren Mann, er ist gut im Reden. Und ein guter Rammler. Die Leidenschaft früherer Tage ist natürlich weg, aber sie hat es immer genossen, wenn sie sich abends im Bett für ihn freimachen sollte. So drückt er sich aus. Dann ist es soweit, und war es in allen ihren Ehejahren. Sie liegt dann unten, er oben, eine schöne Routine. Und danach fühlt sie sich fast immer ausgeglichen und ruhig.
Solveig genoss stets das Gefühl, eine gute Frau zu sein. Genießt es auch jetzt. Es ist schön, die Frau von Hinnerk Kampen zu sein.
Sie hat einen Ehemann, dessen Penis ihr gefällt – wenn sie das imposante Organ anschaut, weil es irgendwie auch zu ihr gehört. Und wenn es dann in ihrem Leib ist.
Jetzt steckt der Ständer in ihr, sie spießt sich selbst damit auf.
Und sie kommt!
Früher als sonst passiert das. Okay, sonst hat sie in aller Regel gar keinen Orgasmus. Was sie bisher, in aller Regel, aber auch nicht störte. Hinnerk konnte zum Erguss kommen, jedes Mal, das sah und spürte sie ja.
Und er beschwerte sich nicht über sie. Solveig lächelte ihren Mann nach jedem Akt an, das genügte. Und sie war immer froh, dass er nicht diese albernen Männerfragen stellte: ob er gut gewesen ist, oder ob sie
gekommen sei. Mit der ersten Frage konnte und kann sie nichts anfangen, die zweite wollte sie nicht beantworten. Eine gute Frau kränkt ihren Mann nicht. Und sie stellt keine schmutzigen oder zweideutigen Forderungen an ihn.
Jetzt ist alles ein bisschen anders: sie hat Lust gehabt an diesem Abend, und sie hat ihm gegenüber genau diese Andeutung gemacht. So was verkneift sie sich normalerweise, und es kam in der Vergangenheit nur ganz selten vor. Hinnerk hat prompt mit ihr schlafen wollen, klar. Außerdem hat sie diesmal die Reiterstellung eingenommen, wie er das nennt.
Der alte Schmutzfink hat ein viel größeres Wissen über Sex als sie.
Und jetzt, nach ihrem erfreulichen Höhepunkt, darf sie nicht – na ja, absteigen von ihrem Pferd. Ihr Mann ist noch nicht soweit!
Er will, fordert, dass sie ihn einfach weiter reitet. Wie verdorben das klingt!
Solveig tut ihm gern den Gefallen. Hinnerk ist aber ganz rot im Gesicht, was sie beobachten kann, weil das Deckenlicht irgendwie an geblieben ist. Auch so eine Besonderheit. Jetzt macht sie sich ein wenig Sorgen: überanstreng-te er sich nicht? Aber ihr Mann liegt ja auf dem Rücken, so wie sie sonst, und eigentlich ist das bequem. Und sie, die zügellose Reiterin, wiegt nicht viel und macht überdies fast die ganze Arbeit!
Also einfach „Hü! Hott!“?
„Willst du mich jetzt übers Knie legen, und wir machen Pause? Du kannst danach doch immer noch…“
Was zum heiligen Benedikt redet sie da? Aber es ist raus, sie hat was Verbotenes gesagt und ist sofort fürchterlich erschrocken. Das Verbotene ist jetzt verpflichtend, so ein Schiet!
„Aber gerne doch, meine Liebe! Meine Allerliebste. Kletterst du von mir runter und legst dich dann über meinen Schoß?“
Solveig kann nicht mehr zurück. Sie bleibt stumm, das ist wohl das Beste, ehe sich weiter um Kopf und Kragen redet. Dabei wollte sie ihren Mann doch nur schonen, den Sex unterbrechen und ihm wirklich eine Pause
gönnen.
Nun aber rutschen die beiden hin und auf ihrem Bett, sie sind ja nicht mehr die Jüngsten. Dann sitzt Hinnerk am Bettrand, ganz bequem, weil sie sich schon vor Jahren extra ein hohes Bett ins Haus geholt haben. Und Solveig, die ganz aufgestanden ist, wischt noch schnell mit einem Taschentuch über ihre Vulva.
„Was machst du da? Hast du nicht mitgekriegt, dass mein Samen noch in meinen Eiern ist, mein Schatz?“
„Aber ich fließe aus…“ antwortet sie mit rotem Kopf.
Das „Sag doch nicht `Eier´! Das ist Jargon von der Straße“ bleibt ungesagt.
Dann fliegt das Taschentuch in den Papierkorb, ganz schnell, und sie stellt sich vor ihn.
„Und jetzt?“
„Komm ran, hier links von mir, und dann legst du dich über meine Beine! Aber zieh vorher bitte noch dein Nachthemd aus. Und den BH, Frau! Als bist du doch auch nackt versohlt worden, oder etwa nicht?“
„Ich bin nie…!“
Sie ist laut geworden vor Empörung, verstummt dann aber. Er zieht sie nur auf, der gemeine Kerl.
Es ist besser, ein bisschen zu lächeln über seinen Scherz. Das Ganze hier ist peinlich, auch diese Nacktkörperkultur im Schlafzimmer. Er weiß natürlich schon, wie sie aussieht, und umgekehrt gilt das auch. Aber keiner von ihnen läuft im Alltag nackt durch die Wohnung, auch nicht im Sommer. Und das Badezimmer bleibt für den jeweils anderen verschlossen. Im Schlafzimmer brennen gewöhnlich nur die Nachttischleuchten, mit denen sie nebeneinander noch in verschiedenen Büchern lesen. Auch wenn sie Eheleute sind, sehen sich selten gänzlich unbekleidet.
Hinnerk erlöst sie etwas aus der Peinlichkeit, vor ihm textillos posieren zu müssen. Denn er zieht sie quer über sich, etwas grob sogar. Ihre Bewegungen sind hölzern, ungewohnt. Der Gatte ist erst zufrieden, als sie mittig auf ihm liegt: der Allerwerteste als höchster Punkt ihres Leibes, ihm ausgeliefert, während Beine und Arme herabhängen. Sie – die Delinquentin, wie er sie nennt – ist jetzt fürchterlich nackt! Ihre Lage verschlimmert alles. Eigentlich muss sie aufstehen, weglaufen, ihre Muskeln verkrampfen sich.
Für Hinnerk gilt: diese Frau ist nicht mehr jung, so wie er selbst. Aber er genießt den Anblick ihres dünnen Hinterns, der Jugendlichkeit noch erahnen lässt. Prompt streichelt er die Gesäßbacken, die er gleich bearbeiten wird. Aha, die Dame entspannt sich, fügt sich wohl in ihr Schicksal.
„Fertig? Liegst du bequem, mein Augenlicht?“
Sie drückt mit Händen und Füßen so gut es geht gegen den Teppich, rutscht noch ein letztes Mal auf seinem Schoß hin und her.
„Bequem“, sagt sie kurz.
Schicksalsergeben.
Hinnerk ist Linkshänder und schlägt nun zu. Seine Rechte hält ihren Rücken unten, falls sie unerlaubt aufstehen will.
„Au!“
„Na, wie war das?“ spottet er, wissend, dass er keineswegs mit voller Kraft zugehauen hat.
„Es… geht.“
„Dann weiter, mein braves Frauchen!“
Jetzt setzt es für Solveig, das Frauchen, gleich eine ganze Serie von Schlägen. Abwechselnd die rechte und die linke Hinterbacke bekommen ihr Teil ab, nicht im Stakkato, aber doch in schneller Folge. Hinnerk scheint es nicht mehr zu kümmern, ob er ihr wehtut. Die Klatscher sind laut und heftig, aber so muss es sein, denkt er.
Das wollte er seit der Hochzeitsnacht erleben, wenigstens ein einziges Mal!
Auch wenn seine Frau zuckt, jammert – und doch auf seinem Schoß liegen bleibt.
Solveig, die Brave, macht keinen Aufstand, startet keinen Fluchtversuch; stattdessen gibt sie sich erkennbar Mühe, nicht zu klagen oder als Mimose zu erscheinen. Ostfriesinnen sind hart im Nehmen, denkt Hinnerk und kichert.
„So, Pause“, befindet ihr Mann dann. „Du darfst mir sagen, wie du dich fühlst, bevor es weitergeht!“
Die Drohung dabei ist deutlich. Solveig bemüht sich, das Zucken ihres Körpers zu unterdrücken, erst dann antwortet sie.
„Ich… ich fühle mich lächerlich“, seufzt sie dann. „Wie ein .“
„So?“
Die Hand des Mannes gleitet zwischen ihre Beine und berührt die Vulva.
„Komm schon, mach´ die Bein breit. Ich will mich überzeugen, wie lächerlich diese Spanking-Übung für dich ist!“
Sie gehorcht. Fragt sich, woher sie den Begriff `Spanking´ kennt, aber ja, sie weiß die Bedeutung. Und braucht nicht zu fragen wie ein dummes, klei-nes Mädchen vom Land.
Seine Finger kitzeln sie. Und dringen ein.
„Das soll ein sein?“, spottet Hinnerk. „Du bist feucht, mein Schatz. Und was heißt das wohl?“
Die Finger reizen sie noch mehr und tun ihr gut. Solveig atmet schwer und fragt sich, ob sie sich jetzt schämen sollte. Mehr und anders als eben noch, da sie sich von ihm betrachten und dann packen lassen musste.
„Na? Ich warte auf eine Antwort!“
„Ich… Du hast mich mit deinen Schlägen erregt“, gibt sie kleinlaut zu.
„Scheint mir auch so zu sein. Du bist ein liederliches Frauenzimmer, fürchte ich, wenn du so leicht zu erregen bist! Als dein Ehemann muss ich das bestrafen, meinst du nicht auch?“
„Doch. Ich meine, wie du willst…“
Sie sollte sich in die Zunge beißen, findet sie sofort. Das war ja gerade die Zustimmung für eine Bestrafung! Wie kann eine alte, nein: eine gestandene Ehefrau nur so peinlich sein?
Zugleich juckt ihr Unterleib jetzt, während die Pobacken schnell abkühlen, nicht mehr so schmerzen. Verlangt ihr Körper etwa nach dieser Behandlung? Die ist beschämend und erniedrigend, verdammich! Aber die
liederliche Lust ist auch da.
Und die wird hoffentlich von den im Haus, und Schwiegertochter in spe, nicht gehört!
Weitere Schläge prasseln auf sie herab. Lenken sie ab. Und sie sind härter als zuvor, aber nicht mehr so schnell hintereinander.
„Ich werde dich schon erziehen, mein Schatz“, lacht ihr Mann zwischen den Hieben. „Du darfst die Klapse jetzt mehr genießen… Auskosten, meinte ich. Wollen doch mal sehen, ob du morgen noch so hochnäsig bist und unseren Hucky und seine wunderbare Mechthild nicht verstehst! Die will übrigens Becky genannt werden, halt dich daran!“
Hinnerk schlägt noch kräftiger zu. Aber er massiert danach auch diejenige Hinterbacke, die er malträtiert hat. Seine Frau genießt das, so sehr die `Klapse´ ihr auch zusetzen mögen. Und sie schreit nun laut heraus, wenn ein Klatscher gesessen hat. Solveig lebt nun diese Züchtigung, die ihr Hinnerk so rücksichtslos-liebevoll verabreicht.
Die jungen Leute im Haus sind für den Moment vergessen.
Dass sie da unten ausfließt wie eine junge Frau, ist nun wirklich nicht mehr zu leugnen.
Am nächsten Morgen fällt der Versuch, so zu tun als nichts geschehen, schnell in sich zusammen.
Hucky spricht mit frechem Grinsen die Geräusche der Nacht an, kaum dass er in die Küche platzt. Becky, die schon am Frühstückstisch saß, erstarrt kurz. Aber weil die sichtlich verlegene Solveig lächeln muss, siegt die Fröhlichkeit über das Peinliche.
„Ich bin auch versohlt worden“, springt sie der Älteren bei. „Und das nicht zu wenig, sage ich Ihnen!“
„Aber für meine liebe Gattin war es das erste Mal“, grinst Hinnerk und strahlt in die Runde. „Es hat sich aber gelohnt! Danach wollte sie unbedingt vögeln, und zwar zum zweiten Mal gestern Abend! Sie ging ab wie ein Zäpfchen!“
„Hinnerk!“, will Solveig ihn zur Ordnung rufen. „Doch nicht hier, vor…“
„Vor deinem und seiner Freundin“, fällt Hucky rasch ein.
Der Sohnemann feixt und ist bester Laune.
„Aber warum denn nicht? Mama, ich hatte schon länger den Verdacht, dass ihr beiden Sex miteinander habt. Ihr Ferkel! Und jetzt weiß ich auch noch, dass es dir gefällt, wenn dir von Paps der Arsch versohlt wird. Glückwunsch zu deiner Entdeckung!“
Es wird ein lustiges, ausgelassenes Frühstück. Man geht mit Mechthild zum Du über und zu ihrem Spitznamen Becky. Hinnerk regt einen Hintern-Vergleich der beiden Frauen an, kann sich mit seiner Idee aber nicht durch-setzen. Dafür gibt Solveig zu, offen wie nie, dass sie bei der „Popoklatscherei“ unglaublich geil geworden ist. Sie hat noch nie von Geilheit gesprochen, außer bei Pflanzen, denen es zu warm wird und das Licht fehlt. Nun verspricht sie sogar, sich selbst und ihrem Mann, dass sie diese neue Erfahrung schon bald einmal wiederholen wird.
„Dann gib deinem Mann ein paar Gründe dich zu bestrafen“, rät Becky.
„Meinst du? Er kann mich doch auch so… übers Knie legen, meine ich. Sei-ne Kraft habe ich nicht, ich kann gar nichts machen.“
„Sicher, es geht auch so. Wenn euch ab sofort klar ist, dass er der Herr im Haus ist, Solveig. Dein kann mich schon länger jederzeit klatschen. Also züchtigen. Sogar mit Gerte, Peitsche, Rohrstock und so. Und ficken geht natürlich auch, immer wenn er will. Und wie. Er ist mein Master, ich hab´ da nichts zu melden.“
Solveig ist wieder rot geworden, und Becky fragt sich kurz, ob sie gerade nun ihrerseits zu offenherzig war.
„Und das tut dir gut?“ fragt die ältere Frau. „Das Schlagen und… der Sex?“
„Ja. Natürlich. Sonst würde ich ihn verlassen, Solveig!“
„Was du hoffentlich niemals tun wirst“, schaltet sich Hucky mit sanfter Stimme ein. „Ich bete, dass ich keinen Fehler mache. Dass ich dich nie mit dem vergraule, was ich von dir verlange.“
„Ich mache es ja freiwillig, auch wenn es von außen vielleicht anders aus-sieht. Und ich hoffe, dass ich deine Erwartungen immer erfüllen kann!“
Becky küsst ihn innig auf den Mund. Das Ehepaar Kampen tauscht Blicke, die alles und nichts bedeuten können.
ENDE