Plötzlich Swinger – Kapitel 16-19 (von 19)
Veröffentlicht am16.
Es kommt mir vor, als würde ich fliegen. Meine Schritte sind federleicht und mein Herz rast vor Aufregung. Ich lecke mir über die Lippen und bilde mir ein, den Kuss von Max zu schmecken. Ich werfe einen flüchtigen Blick zurück und sehe, wie er bei Lisa am See angekommen ist und ein Gespräch beginnt. Ein angenehmes Kribbeln durchzieht meine Brust. Trotz eines Eifersuchtsgefühls, das irgendwo in meinem Hinterkopf agiert, freue ich mich für ihn, denn ich weiß genau, wie sehr er sie begehrt. Woher? Nun, ganz einfach: weil ich ihn oft beim Gaffen erwischt habe.
Ich glaube nicht, dass er es bemerkt hat. Männer sind in diesem Punkt oft erstaunlich naiv. Und nein, ich habe ihn nie zur Rede gestellt. Es ist okay. Ich weiß genau, dass Menschen einander angucken – egal, ob man einen Ring am Finger trägt oder eben nicht. Trieb ist Trieb. All das entspringt unserer Natur.
Auch ich gucke. Sehr viel sogar. Manchmal starre ich richtig. Stelle mir vor, wie es wäre, mit dem Mann,
Ich erreiche Tim, der in diesem Moment zu mir aufsieht. Sein Blick ist der eines Mannes, der angetrunken in freudiger Erwartung auf ein besonderes Erlebnis ist – auch in diesem Punkt unterscheidet er sich nicht von dem, was ich von Männern gewohnt bin.
Ich lächle ihn an. »Wir haben gesprochen. Und wir wollen es versuchen.«
Tim klatscht in die Hände. Der Ausdruck in seinem Gesicht verwandelt sich in unbändige Gier, die vom weißen Mondlicht untermalt wird. Er wirkt wie ein im Dunkeln jagendes Raubtier, das die fette Beute direkt vor Augen hat. Er sabbert beinahe und ich muss mich zusammenreißen, nicht loszulachen.
Tim ist ein Macho. Ein Ficker. Frauenheld. Bumskopf. Ich mag solche Typen nicht. Zumindest nicht in puncto romantischem Interesse. Als Freund ist er okay. Mehr habe ich in ihm nie gesehen. Doch der heutige Tag hat das geändert. Zwar ist er immer noch eine stumpfe Natur und hat ein Gesicht, das einige Frauen sicherlich als hübsch empfinden würden, das ich aber nie lieben könnte. Außerdem mag ich seine Haare nicht. Dieser aalglatte Finanzmensch-Look ist einfach nicht mein Ding. Aber jetzt kommt’s: Alles unterhalb seines Kinns ist hot. Verdammt hot sogar.
Mein Blick fällt auf seine Brust. Sie ist kräftig, aufgepumpt, markant. Obwohl ich noch nie Wert auf Muskelberge gelegt habe, verspüre ich eine enorme Anziehung, die von ihm ausgeht. Ob es womöglich am Alkohol und der Magie dieses Waldsees liegt – ich weiß es nicht. Vielleicht war in dem Gin Tonic etwas Verzauberndes, das meine Gedanken manipuliert.
Ich kann nichts dafür, bin letztendlich auch nur Opfer meiner Gelüste. Und diese zwingen mich dazu, sein Sixpack zu mustern. Seinen strammen Bizeps, seine trainierten Beine, den entblößten Penis – lang und stark im Umfang. Ich verbiete mir, seinen Körper mit dem meines Mannes zu vergleichen. Denn darum geht es hier nicht. Es gibt weder jetzt noch hinterher ein »Tim ist in jenen Punkten besser als Max«. Denn Max ist Max, und Tim ist Tim. Punkt. Was für mich zählt, ist der Sex, den ich bald haben werde – und den ich genießen will. Nicht, weil ich mit der Leidenschaft zwischen mir und meinem Mann unzufrieden bin. Ich bin einfach unersättlich und heute Nacht frei, zu tun, was auch immer ich will. Und diese Freiheit werde ich nutzen.
Tim steht auf. Er ist größer als ich, mindestens einen Kopf. Er schwankt leicht. Mir wäre es lieber, wenn er nicht so betrunken wäre, und ich hoffe, dass seine Qualitäten als Liebhaber nicht darunter leiden. Aber das werde ich erst hinterher wissen und hey – auch ich bin nicht nüchtern.
Wir stehen dicht voreinander. Ich spüre, wie zwischen uns eine elektrische Spannung herrscht und bilde mir ein, Blitze zwischen uns hin und her wechseln zu sehen. Unsere Gesichter sind voll der Erwartungen an eine versaute Nacht.
Ich blicke an ihn hinunter. Sein Penis hängt nach unten, doch schlaff ist er nicht mehr. Er schwillt langsam an. Tim scheint zu gefallen, was er da vor sich sieht. Auch in meinen unteren Regionen kribbelt es.
»Wie macht ihr Swinger das eigentlich?«, hauche ich und habe keine Mühe damit, meiner Stimme etwas Verruchtes zu verleihen. »Wie beginnt … so ein Event?«
Er lacht. »Da gibt es keine definierten Vorgänge. Alles impro.«
Tim führt eine Hand an meine Wange. Er streichelt mich sanft und ich bin erstaunt darüber, dass dieser Grobmotoriker ein solches Feingefühl aufbringen kann. Dann berührt er mein Kinn, gleitet weiter und legt die Hand in meinen Nacken. Mein Herz rennt einen Marathon. Ich bin aufgeregt – daran besteht kein Zweifel. Er zieht an mir. Unsere Gesichter nähern sich. Hastig befeuchte ich die Lippen, denn ich weiß, was folgt.
Wir küssen uns – erst vorsichtig, dann fordernder. Er schmeckt nach Alkohol und ich wette, dass es bei mir nicht besser ist. Auf seiner Zunge haftet die Spur von Minze. Wir schmatzen und werden wilder. Unsere Oberkörper treffen aufeinander. Mein Handtuch berührt seine nackte Brust, deren Kraft ich selbst durch den Stoff bemerke. Tims Hände erforschen mich, gleiten über Rücken, Taille, Hüfte und Po. Ich stöhne gedämpft, als er selbstbewusst zugreift, und beiße ihn frech auf die Unterlippe.
»Du hast gar keine Scheu, oder?«, fragt er. Seine Stimme vibriert vor Selbstbeherrschung. Ich beschließe, es ihm so schwer wie möglich zu machen, und beiße erneut zu. Max liebt mich für meine wilde Seite, die dann herauskommt, wenn wir es als Paar brauchen. Bei Tim mache ich es aus Prinzip. Machos fasse ich grundsätzlich nicht mit Samthandschuhen an – wer will es mir verübeln?
Der Mann meiner Freundin keucht und weicht ein Stück vor mir zurück. In seinen Augen liegt ein Funkeln und er wirkt verblüfft, grinst aber. Dann zieht er mich wieder zu sich heran, greift meinen Hintern noch fester und nimmt den Kampf mit mir auf.
Wir küssen uns weiter, sind wild ineinander verschlungen. Das Kribbeln zwischen meinen Beinen verwandelt sich in Hitze und sein Schwanz, der mittlerweile stramm nach oben guckt, wirkt ebenfalls so, als würde er glühen.
Mit einer ruppigen Bewegung reißt mir Tim das Handtuch vom Körper. Ich spüre augenblicklich, wie die nächtliche Sommerluft sich auf meine vom Schwimmen feuchte Haut legt. Gänsehaut kommt auf und ich fühle, wie sich meine Brustwarzen verhärten.
Er sieht an mir hinab. Starrt ungeniert auf meine Brüste, die etwas größer sind als die, die er von Lisa gewohnt ist. Ich werfe einen flüchtigen Blick in Richtung meines Mannes und sehe, wie meine beste Freundin in verdächtiger Pose vor ihm im Wasser kniet. Ich grinse zufrieden, wende mich wieder Tim zu und gebe ihm einen forschen Klaps auf den Po. Für ihn scheint das eine Art Go zu sein. Die Erlaubnis, mich endlich im nackten Zustand zu berühren.
Er spielt mit meinen Brüsten. Kneift in die Nippel. Zieht mich wieder gierig an sich heran. Als unsere Leiber sich treffen, klatscht es und ich kann deutlich seinen Schwanz spüren, der mir kurz unterhalb des Bauchnabels in die Haut drückt. Kaum bemerke ich, wie seine Hand zwischen meine Beine gleitet, ist es auch schon zu spät, um es zu verhindern. Er tastet sich mutig vor und wird von meiner Nässe begrüßt, als er einen seiner Finger durch meine Schamlippen schiebt.
Ich stöhne auf, greife ihn bei der Hand und ziehe ihn mit. Er wehrt sich nicht und schnauft gierig. Dann verschwinden wir in seinem Zelt.
17.
Ich setze mich auf die Luftmatratze, die etwas härter ist als die von Max und mir. Im Zelt ist es für diese Uhrzeit unerwartet hell – dem Mond sei Dank. Als Tim sich vor mir hinkniet, werde ich vom Luftpolster ein Stück angehoben.
Er sieht mich an. Dann schubst er mich. Ich falle nach hinten und komme ins Liegen. Sofort ist er über mir. Sein Gesicht ist vor Geilheit verzerrt. Er schenkt mir einen nassen Kuss, hält sich dann aber nicht weiter mit meinem Mund auf. Er gleitet tiefer. Lutscht an meinen Titten. Es kitzelt gewaltig, als er die Zunge um meine Nippel kreisen lässt. Seine kurzen Bartstoppeln kratzen wie Schleifpapier.
Mein Körper ist ein einziges Prickeln. Die Tatsache, dass ein neuer Sexpartner meine erogenen Zonen triggert, macht mich unglaublich an. Ich schließe die Augen und stöhne. Meine Hände sind dabei hinter meinem Kopf verschränkt. Als ich ihn plötzlich an meiner Muschi spüre, quieke ich erschrocken.
Da ich so fantastisch feucht zwischen den Beinen bin, gleitet er mit einem Finger mühelos in mich hinein. Während dieser in mir spielt, massiert Tims Daumen meine Klitoris. Ich könnte schreien vor Lust, nehme mich aber Max zuliebe zurück. Mein Mann lernt erst noch, seine Eifersucht zu kontrollieren – da muss ich es ihm nicht unnötig schwer gestalten. Als mein neuer Liebhaber dann zu allem Überfluss seine Zunge zur Hilfe nimmt, kostet es viel Kraft, meine Lautstärke zu regulieren.
Ich kralle meine Fingerspitzen ins Laken und spüre, wie sich darunter der Kunststoff spannt. Tims Zunge ist der Wahnsinn. Ihr Rhythmus lässt mich erbeben. Meine Klitoris sprüht Funken. Als er zu dem einen Finger schließlich zwei weitere hinzufügt, verschlägt es mir den Atem. Mein Unterleib bebt.
Tim weiß, was er will. Er ist dominant und wenig zimperlich. Lisa hat mir gegenüber nie erwähnt, dass er hartes Handwerk nutzt, um Frauen zu befriedigen. Und doch tut er es. Besorgt es mir mit Fingern, während seine Zunge den Support erledigt. Als er den Kopf ein Stück hebt, glänzt sein Mund feucht. Ich spekuliere, dass er sich einen Moment ausruhen möchte, doch da irre ich mich. Stattdessen fickt er mich schneller mit den Fingern und drückt diese dabei nach oben zur Bauchdecke. Das Gefühl eines Vulkanausbruchs in mir droht, mich zu überwältigen. Mein Unterleib zieht sich zusammen. Es schmatzt und schmiert. Ich habe den verdammten Eindruck, pinkeln zu müssen, und es kostet mich alle Beherrschung, nicht direkt loszusquirten.
Der von mir vor kurzem geschlossene Gedanke, es Tim so schwer wie möglich zu machen, ist verpufft. Die Macht, die ich dachte, über ihn zu haben, war ein Luftschloss. Die Wahrheit ist, dass er den Ton angibt. Er ist der Chef und Regisseur. Ich befürchte, dass mich diese Tatsache quält – aber diese Sorge schmilzt schnell. Akzeptanz flutet mein Hirn und ich beginne, zu genießen, einmal das Zepter aus der Hand geben zu können. Ich bin sein. Bin devot. Und er darf alles mit mir machen, was er möchte.
Ich beiße mir auf die Lippen. Versuche, die lauten Töne, die in meinem Mund lauern und mit aller Macht hinausdrängen wollen, zu unterdrücken. Doch Tims Finger werden schneller, das Schmatzen forscher. Ich verliere die Kontrolle. Etwas in mir fühlt sich an, als würde es platzen. Ich presse mir die Hand auf den Mund und schreie dumpf auf. Eine heftige Woge der Lust bricht über mich herein. Ich höre, wie Flüssigkeit spritzt und verstehe, dass diese aus mir kommt.
Mein Puls rast, meine Atmung ebenfalls. Tim, der verdammte Hund, hat es geschafft, mich zum Squirten zu bringen, zum ersten Mal überhaupt in meinem Leben. Noch während mein Körper unter den Wallungen des Unterleibes bebt, richte ich mich auf und stelle fest, dass sein Unterarm nass glänzt. Für einen Moment überkommt mich ein schlechtes Gewissen, als ich feststelle, dass Teile von Lisas Rucksack und Bettzeug ebenfalls feucht geworden sind – aber dieses hält sich nur kurz. Ihr Mann ist schuld an dem Dilemma – ich bin nur der Spielball.
»Dein erstes Mal?«, höre ich Tim fragen. Er zieht seine Finger aus mir und betrachtet stolz sein Werk. In diesem Moment bewundere und hasse ich ihn gleichermaßen. Er hat etwas geschafft, das noch nie jemand bei mir vollbracht hat. Das ist im Grunde okay. Aber irgendwie stört mich sein lehrerhafter Tonfall. Ich bin zwei Jahre älter als er. Eigentlich muss ich diejenige sein, die ihm etwas beibringt.
»Ja«, antworte ich knapp. Mein Körper bebt noch immer und ich kann ein leichtes Zittern in der Stimme nicht unterdrücken. Tim grinst siegessicher.
»Ist das so lustig?«
Er schüttelt den Kopf. »Ganz und gar nicht. Ich wollte es nur wissen.«
Doch sein Tonfall passt nicht zu seinen Worten. Ich ärgere mich ein wenig und beschließe, als Gegenmaßnahme seine Dominanz zu brechen. Ich komme auf die Knie, packe ihn unsanft am Nacken und ziehe. Natürlich bin ich nicht stark genug, ihm körperlich zu zeigen, wer der Chef ist. In diesem Fall zählt allerdings die Geste und er gibt dieser nach. Kippt an mir vorbei und landet auf der Matratze.
»Auf den Rücken!«, fordere ich ihn auf und er kommt dem Wunsch nach. Bevor ihm klar wird, was passiert, greife ich seinen Schwanz. Ich bin dabei nicht zaghaft und versuche, ihm zu zeigen, dass auch ich ihn im Griff haben kann.
Ich wichse sein Glied. Die Eichel schiebt sich aus der Vorhaut. Er stöhnt dumpf, drückt den Kopf in die Matratze und lässt mich machen. Ich strecke die Zunge aus und berühre seine Spitze. Schmecke Salz und Seewasser. Seine Haut riecht nach dem Rauch des Lagerfeuers. Meine Lippen schließen sich um seinen Schaft, der lebendig pulsiert.
Sein Schwanz ist wirklich eine Wucht. Das merke ich, als ich ihn tiefer in meinem Mund aufnehme. Ich spüre deutlich, wie sein Apparat über meine Zunge gleitet und dabei dank seines Umfanges viel Platz einnimmt. Es fällt mir schwer, beim Blasen nicht zu würgen. Und das ist ein wahres Kunststück, denn der Speer steht nur dicht vor meinem Gaumenzäpfchen.
Ich hebe und senke den Kopf, variiere den Druck meiner Lippen und Zunge. Gebe dem Swinger das Gefühl, dass ihn ein Profi bedient. Sein Stöhnen und Verkrampfen sind für mich das Zeichen, dass ich es gut mache. Manchmal stoppe ich abrupt, um Tim zu quälen. Ich will abermals verdeutlichen, dass er mit mir keinen Seestern an Land gezogen hat. Verdammt, ich bin ein Hai!, denke ich und lecke an seiner glatten Eichel. Der Swinger seufzt dumpf und zuckt, als ich vorsichtig an der Vorhaut knabbere.
»Du bist ein Biest!«, jammert er und zieht sein Ding ein wenig zurück, doch ich gebe nicht auf. Verschlinge ihn abermals und blase so schnell, wie es mir mit dem Restalkohol im Blut möglich ist.
Tim packt meinen Hinterkopf mit beiden Händen. Und siehe da, er versucht, das Tempo zu verlangsamen. Leider ist er sehr stark und es gelingt ihm auf Anhieb.
»Wenn du so weiter machst, komme ich, bevor es richtig losgeht.«
Ich verstehe die Warnung. Zwar ist mir das Klarstellen meiner Position wichtig, aber dafür würde ich nicht auf den Sex verzichten wollen. Also spucke ich den Schwanz aus, steige über diesen und führe ihn mir ein.
Mir entfährt ein dumpfes Klagen, als sein Glied in meine Spalte dringt und diese gut ausfüllt. Ich muss zugeben, dass ich noch nie einen solchen Pferdepimmel in mir hatte und weiß nicht, ob ich diese Größe im Allgemeinen brauche. Klar ist jedoch, dass es sich gut anfühlt, endlich zu ficken. Tims Neckereien und Flirtversuche, die sich seit mehreren Stunden ziehen, haben in mir ein stetig wachsendes Verlangen geweckt. Und dieses kann nur durch Sex gelöst werden.
Ich reite ihn wild. Mein Hintern klatscht dabei auf seine Oberschenkel, während der Swinger mit meinen Brüsten spielt. Dabei geht er so forsch zur Sache, dass es schon beinahe unangenehm ist. Nach einer Zeit bäumt er sich auf. Ich werde dabei ein wenig nach hinten gekippt. Ich reite ihn noch immer – Brust an Brust. Unsere Oberkörper verschmelzen miteinander. Einen Arm legt er dabei um meine Schulter. Mit der freien Hand knetet er eine Arschbacke.
Wieder verändert er die Stellung. Packt mich, als wäre ich ein Äffchen, das bei einem größeren Artgenossen im Fell hängt. Er führt mich – noch immer in mir steckend – nach hinten. Plötzlich liege ich mit dem Rücken auf der Matratze, die Beine um sein Becken gelegt. Kaum habe ich mich an die neue Situation gewöhnt, beginnt er mich zu ficken. Meine Dominanz ist dahin. Er gibt den Takt vor und weiß, diesen in Perfektion zu steuern.
Er stößt hart und gekonnt zu. Mal tut er es schneller, mal langsamer. Er variiert in der Tiefe und jedes Mal, wenn er bis zum Anschlag in mich gleitet, keuche ich, weil ich das Gefühl habe, aufgespießt zu werden. Und obwohl ich den Moment stöhnend genieße, verstehe ich, dass mir sein Ding definitiv zu mächtig ist und dass ich einfach nicht kapieren kann, dass sich Frauen immer die größten Schwänze wünschen.
Tims Stöhnen schwillt an. Es klingt wie das dumpfe Poltern eines Wasserfalls. Auch in mir glimmt ein Funke, der wächst und wächst. Mein Unterleib glüht und schwere Wogen, Vorboten meines Orgasmus, wallen hindurch.
Sein Stoßen wird schneller. Er stöhnt lauter, brüllt fast. Dann werden seine Bewegungen abgehakt. Er kommt!, dämmert es mir und schon spüre ich, wie ich mit seiner Soße vollgepumpt werde. Sofort glitscht sein Saft aus mir heraus, das Geräusch dabei erinnert mich an Gleitgel, das mit Druck aus einer Tube quillt.
Enttäuschung flutet mich. Er hat das Rennen gewonnen. Meinen Orgasmus kann ich somit abschreiben. Ich muss zugeben, dass ich von einem Mann mit seiner Expertise mehr erwartet habe. Gleich wird er sich abrollen und neben mir einschlafen. Typisch Mann. Als das Gegenteil dessen eintritt, ziehe ich verwundert die Augenbrauen zusammen.
Er beginnt wieder zuzustoßen. Nicht hart, nicht schnell, aber mit Nachdruck. Ich schimpfe im Stillen mit mir und schäme mich fast, dass ich Tim falsch eingeschätzt habe. Und obwohl der Swinger mit Fleiß an mir gearbeitet hat, wirkt er nicht erschöpft. Stattdessen findet er einen Rhythmus, der ausgezeichnet zu dem Feuer zwischen meinen Beinen passt. Es lodert heißer und heißer. Mein Höhepunkt ist zum Greifen nah.
Ich kralle meine Fingernägel in seine Arschbacken. Er stöhnt und keucht, doch ich gebe nicht nach. Ich unterstütze sein Rammen mit den Händen. Zwinge ihm meinen Wunschrhythmus auf. Werde lauter. Sehr viel lauter. Bäume mich auf – und explodiere.
Für einen Moment weiß ich nicht mehr, wo ich bin, so intensiv durchflutet mich das Feuerwerk. Mein ganzer Körper ist ein einziges Wohlgefühl. Ich vergesse beinahe, zu atmen. Nur ganz langsam ebbt mein Höhepunkt ab und ich komme wieder zu mir.
Tim küsst mich. Ich erwidere seine Zungenschläge nur mit halber Kraft. Es fällt mir schwer, mit dem Koloss auf mir und mit seiner Zunge im Mund zu atmen. Mein Puls nimmt ab, meine Gedanken klären sich.
Alter, war das geil, denke ich und kann es nicht fassen. Tim, der sich aus mir zurückzieht und sich neben mir niederlässt, sieht mich selbstbewusst und siegessicher an. Ich lächle zurück, die Stirn schweißnass.
Ich fühle plötzlich eine starke Schwere, die meinen Körper überfällt. Meine Muskeln, vor allem die in meinen Beinen, brennen wie nach einem Marathon. Mein Unterleib ist taub, die Augen schwer.
Tim beugt sich über mich und deckt mich zu. Zunächst befürchte ich, dass die Decke von meinen Säften nur so trieft, doch sie scheint das Squirten gut überstanden zu haben.
»Was bin ich jetzt müde …«, flüstere ich. Der Swinger zieht mich zu sich heran. Ich spüre, wie sein Herz hinter den Muskeln schlägt. Ohne dass ich es verhindern kann, schlafe ich mit dem Kopf auf seiner Brust ein.
18.
Ich träume vom Lagerfeuer und Sternschnuppen, als mich eine Berührung aufweckt. Für einen Moment bin ich orientierungslos, dann erkenne ich ein Zelt, in dem ich mich befinde. Ein Duft von Alkohol und Rauch klettert sanft in meine Nase. Ich liege auf der Seite und spüre, wie hinter meinem Rücken jemand schläft. Für einen Moment glaube ich, zusammen mit Max in unserem Zelt zu sein. Doch ich liege unter einer Bettdecke und stecke nicht in einem Schlafsack. Eine solche Decke haben Max und ich nicht im Gepäck. Zu sperrig. Also bin ich auswärts unterwegs. Die Person hinter mir ist demnach Tim.
Ich fahre zusammen, als ich die Berührung, die mich geweckt hat, abermals spüre. Er schläft also doch nicht. Stattdessen fummelt er und widmet sich dabei ausschließlich meinem Po.
»Was machst du da?«, beschwere ich mich schlaftrunken und ziehe den Hintern von ihm weg. Doch der Swinger lässt nicht locker, rückt dichter heran und setzt sein Tun fort. »Willst du nicht schlafen?«
Tim gluckst. »Wie könnte ich schlafen, wenn so jemand wie du neben mir liegt?«
Das Kompliment ist plump, und doch fühle ich mich geschmeichelt. Das erklärt sich womöglich durch die Müdigkeit – Schlafmangel ist schon seit jeher mein Kryptonit. »Wie lange habe ich geschlafen?«
»Hm«, macht Tim und fummelt ungeniert weiter. »Eine knappe Stunde. Höchstens.«
Ich knurre säuerlich. »Warum weckst du mich? Wehe dir, wenn ich jetzt nicht wieder einschlafen kann.«
Ich könnte diesem geilen Macho eine scheuern. Soll er mich doch anstarren, wie ich nackt neben ihm liege. Soll mir recht sein. Aber mich aus meinem Traum zu reißen, geht gar nicht.
»Ich habe gehofft, dass wir noch eine zweite Runde drehen.«
Ich lache heiser auf. Das kann er nicht ernst meinen. »Du spinnst.«
»Nö. Wieso?«
Ich zögere kurz, drehe mich auf den Rücken und blicke ihm in die Augen. »Weil es spät ist?«
Er winkt ab. »Wir sind im Urlaub. Uhrzeiten spielen da keine Rolle.«
»Das gilt vielleicht für dich.«
»Nun hab dich nicht so. Es kann auch lustig werden.«
Mit diesem Satz reißt er mir die Decke von Leib, schiebt seine Hände zwischen meine Schenkel und zieht diese so prompt auseinander, dass ich es verpasse, mich dagegen zu wehren. Stattdessen quieke ich überrumpelt, als wäre ich ein Teenager. Kaum habe ich mich versehen, gelangt er mit der Hand in meinen Schritt und greift zu.
»Hey!«, zetere ich und will die Hand wegstoßen, aber ich bin zu schwach. Er bleibt an Ort und Stelle und beansprucht mein Hoheitsgebiet. Dabei zieht er einen der Finger durch meine Spalte. Und obwohl das an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist, macht es mich an. Warum – ich weiß es nicht. Vielleicht bin ich so einen Badboy wie ihn einfach nicht gewohnt und seinem neuen Charme erlegen.
Tim für seinen Teil wittert die Chance und stimuliert mit geübtem Griff mein Lustzentrum, spielt mit den Lippen und der Klitoris. Mein Unterleib vibriert aufgeladen und es dauert nicht lange, bis sich Nässe bei mir einstellt.
»Na, doch bereit?«, fragt er süffisant. Allein dafür könnte ich ihm eine kleben, mache es aber nicht. Ich bin kein gewalttätiger Mensch, auch wenn Kerle wie er es verdient haben. »Du bist ein Arsch.«
»Apropos Arsch«, grummelt er und zieht seine Hand zwischen meinen Beinen hervor. Er greift an meine Schulter – und zieht mich herum. Ich lande auf dem Bauch, den Blick auf ihn geheftet. Er spielt mit meinen Pobacken. Dort, wo er mich berührt, bleibt das Gefühl von feuchter Haut zurück. Ich weiß, dass diese Nässe von mir selbst stammt, und spüre Gänsehaut.
Tim kommt auf die Knie, krabbelt an mir entlang, zieht die Beine abermals auseinander und steigt zwischen diese. Meine Muschi und Arsch liegen blank, und das nutzt er, indem er sich ebenfalls auf den Bauch legt. Ich spüre seinen heißen Atem, der wie die Abluft eines Föhns auf Anus und Pussy trifft. Dann erklingt ein leises Schmatzen und ich kann vor meinem inneren Auge sehen, wie er den Mund öffnet und die kampferprobte Zunge ausfährt.
Kaum habe ich das gedacht, trifft es ein. Ich quietsche und mein Becken zuckt zusammen. Dann beginnt Tim mich zu lecken und ich schließe vor Genuss die Augen.
Trotz der schwierigen Liegeposition schafft er es, meine Lust durch gezielte Zungenschläge anzufeuern. Mein Unterleib gerät in Wallung und zwingt mich dazu, vor Verlangen stöhnend die Nägel in die Matratze zu krallen. Als er seine Finger ins Spiel einbindet, ist es um mich geschehen.
Wie schon einmal in dieser Nacht leckt und fingert er mich gleichermaßen. Wieder übt er so viel Druck in Bauchrichtung aus, dass mein Funke schnell zu einer Feuersbrunst mutiert. »Wenn …«, keuche ich und es fällt mir schwer, konzentriert weiterzusprechen. »Wenn du so weitermachst … ist meine zweite Runde schnell vorbei.«
Er antwortet nicht. Und als will er mich provozieren, gibt er mir noch mehr. Erhöht den Zungendruck, nimmt einen weiteren Finger dazu. Mein Becken hebt und senkt sich wie eine Welle, die nach einer langen Reise übers Meer endlich am Ziel der Reise angelangt ist und an den Strand einer traumhaft schönen Insel brandet.
Meine Zunge ist kalt – so schnell atme ich die Luft ein. Mein Herz rast und springt, während mein Unterleib warm ist und immer heißer wird.
Mein Orgasmus folgt rasch und ist krass. Anders kann ich ihn nicht beschreiben. Ich drücke einen heftigen Schrei in das Material unter mir und vermute, dass mich alle Menschen im Umfeld hören. Eine bunte Flut an Empfindungen schießt durch meinen Körper und ich verdrehe für einen Moment die Augen.
Tims Bewegungen werden langsamer, aber nicht zu abrupt. Er lässt meinen Höhepunkt gekonnt ausklingen und ist dabei stets in mir. Ich löse die verkrampften Finger und entspanne mich. Wieder fühle ich mich so unglaublich schwer, wieder würde ich am liebsten schlafen. Doch kaum habe ich den Moment der Stille für zwei Sekunden genießen können, werde ich auf die Knie gezogen. Ich werfe einen überraschten Blick nach hinten und sehe Tim, der mich gierig ansieht. Dann zwinkert er mir zu. Wortlos widmet er sich meinem Arsch. Zieht die Backen auseinander. Ich spüre, wie mein Anus zuckt – schon wird er geleckt. Ich erschrecke mich und ziehe das Gesäß nach vorn, doch der Swinger hat es fest im Griff.
Das Gefühl einer um die Hinterpforte tanzenden Zunge ist etwas Einmaliges. Es kitzelt und ist trotzdem angenehm. Es lässt meinen Muskel zucken und ich genieße es. Bis zu dem Moment, als Tim den Druck verstärkt und ein winziges Stück in mich eindringt.
»Hey«, protestiere ich und verkrampfe. Seine Zunge kommt nicht weiter, stattdessen umfährt sie das Loch in forschen Kreisbewegungen.
»Stehst du auf Analsex?«, fragt er und bestätigt das, was mir soeben in den Kopf gekommen ist. Ich buckel wie eine Katze und bin in puncto Entspannung das komplette Gegenteil von dem, was ich vor drei Minuten war.
»Es geht«, antworte ich. Und das stimmt. Ja, ich würde mir niemals aus eigenem Interesse Analsex wünschen. Aber wenn es dann doch dazu kommt und Max diesen überzeugend einfordert, erkläre ich mich das eine oder andere Mal dazu bereit.
»Macht ihr es oft? Also anal?«
»Ein Mal im Jahr bestimmt«, antworte ich kleinlaut. »Manchmal auch zwei oder drei Mal.«
»Und wie steht es mit jetzt?«
Ich kneife die Augen zusammen und beiße mir auf die Unterlippe. Ich möchte lieber schlafen. Aber Tim hat sich eben so viel Mühe mit mir gegeben, dass ich hin- und hergerissen bin. Ich atme tief ein und aus.
»Wenn du es unbedingt möchtest …«
»Ich möchte es nicht«, antwortet er mit gefährlicher Stimme. »Ich will es!«
Die Art, wie er sein Verlangen ausdrückt, macht mich schwach. Lässt mich unterwürfig zusammenfahren. Diese Dominanz, dieser strikte Wille … Ich komme nicht umher, wie ein Gör zu erröten. Ich werde wieder geil und bin nicht mehr in der Lage, meine Barrieren aufrechtzuerhalten.
Ich löse den Katzenbuckel. Ergebe mich meinem Schicksal und Tims Lust. Er scheint die Zeichen richtig zu deuten. Seine Zunge kehrt zurück. Dieses Mal verkrampfe ich nicht.
19.
Ich gestatte ihm, in mich einzudringen. Seine Zungenspitze nimmt die Einladung an und sofort sinkt sie tiefer. Nicht weit, natürlich. Aber so beginnt das Spiel mit der Hinterpforte. Wenn Max es macht, geht er ähnlich vor. Erst sanftes Triggern, Dehnen und Massieren. Dann kommt der Fick.
Tim führt seinen Leckapparat vor und zurück. Ich konzentriere mich auf die Bewegung und versuche, selbst etwas wie Genuss daraus zu ziehen, was mir bei Analsex und allem, was mit meinem Poloch zu tun hat, meist sehr schwerfällt. Ich zwinge meine Atmung dazu, sich zu verlangsamen. Ich möchte nicht zu viel Respekt vor dem haben, was gleich passiert. Denn am Ende ist es nur Sex – und Sex ist geil.
Tim gönnt seiner Zunge eine Pause. Stattdessen schickt er einen Finger ins Rennen, der neugierig meinen Ring abfährt und mit der Nässe an ihm spielt. Es schmatzt leise, bevor er den Druck erhöht. Schon gleitet er in mich, ganz langsam und vorsichtig. Nun verkrampfe ich doch ein wenig und es fällt mir schwer, nicht wieder den Rücken rund zu machen.
»Ist es okay?«, erkundigt sich der Swinger. Ich beiße mir auf die Unterlippe und sage dann: »Es geht. Mach einfach weiter …«
Ich klinge etwas forscher, als beabsichtigt. Tim hält einen Moment inne. Entweder ist er verunsichert – oder genießt den Ausblick. Als ich eine Sekunde später seinen Finger spüre, der zwischen meine Schamlippen gleitet und ihr etwas Nässe klaut, weiß ich, dass er im Fokus ist und die Mission klar vor Augen hat.
Er führt den angefeuchteten Finger zum Loch zurück und zack – schon ist er eingeführt. Ich verkrampfe ein wenig und fühle genau, wie sich mein Muskel um ihn schließt. Meine Gedanken rasen und ich wage nicht, mir auszumahlen, was erst sein Schwanz mit mir macht, wenn mich schon der Finger vor Probleme stellt.
Er fingert weiter und stößt schneller zu. Eines muss ich ihm lassen: Er übertreibt es nicht, passt auf und schafft es, seine Gier und mein Körperempfinden in Einklang zu bringen. Als das Dehnungsgefühl allmählich abnimmt, nimmt er einen zweiten Finger dazu.
Ich keuche und stöhne. Das Fremdkörpergefühl in mir ist strange und ich muss dem Drang, den Besucher loswerden zu wollen, mit gezielter Unterdrückung bekämpfen. Und da ich nicht wie ein kleines, schüchternes Mäuschen wirken möchte, überrede ich mich zur Mitarbeit. Stemme meinen Hintern den Fingerbewegungen entgegen. Lege meine volle Konzentration darauf, das Gesäß zu entspannen.
»Geil«, höre ich Tim schwärmen, und ein Schauer überkommt mich. Meine Arbeit scheint zu fruchten. Als er es mit einem dritten Finger versucht, tut es dann doch etwas weh. Aber er ist dabei noch immer zärtlich. Wenn ich krampfe, stoppt er für einen Moment.
»Ist es okay?«, höre ich ihn dann nachhaken. In seiner Stimme liegt aufrichtige Sorge. Diese ist es, die mich dazu motiviert, die Zähne zusammenzubeißen. Also nicke ich und bin bereit, weiter an der Dehnung zu arbeiten.
Nach einer Weile fällt es mir leichter, die eindringenden Drillinge zu ertragen. Das Schmatzen wird deutlicher. Ich kann es nicht sehen, gehe aber davon aus, dass mein Ring, wenn er die Finger hinauszieht, weit geöffnet zurückbleibt.
Die Matratze unter mir bebt und ich weiß, dass Tim sich in Position bringt. Ich schlucke aufgeregt, als ich seine Penisspitze zwischen meinen Backen spüre. Mein Herz fährt Achterbahn und ich vergesse für einen Moment, zu atmen. Als er seine Eichel auf mein Loch legt und den Druck verstärkt, keuche ich.
Sein Penis ist breit. So verdammt breit! Ich kralle die Finger abermals in die Matratze. Zwinge mich dazu, mit der Brust auf dieser liegen zu bleiben und nicht wieder die Katze zu geben. Doch das ist schwer.
Der Anus brennt und dehnt sich. Der Schmerz ist da, wird aber durch meine Willenskraft kontrolliert. In regelmäßigen Abständen zieht Tim seinen Schwanz zurück und das kurzzeitige Gefühl der Entspannung ist wunderschön. Wäre da nicht die Tatsache, dass sein Ding jedes Mal zurückkehrt und dabei stetig mehr Tiefe gewinnt. Plötzlich, als wäre der engste Punkt überwunden, gleitet er vollständig in mich hinein.
Ich stöhne hörbar auf. Nicht vor Genuss, sondern vor Überraschung. Schweiß tritt mir auf die Stirn. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes zum Zerreißen gespannt, liege wie ein Gummiband um seinen Penis.
Tim hält einen Moment inne. Wartet ab, ob ich Einwände äußere. Da ich stumm bleibe, fängt er an, mich zu ficken. Natürlich nur langsam, aber mit Gewissheit. Er grunzt und stöhnt tiefkehlig. Ist in diesem Augenblick mehr Bär als Mann. Murmelt Dinge, die ich nicht verstehe, aber wahrscheinlich allesamt meinem Loch gewidmet sind.
Ich bin mir sicher, dass Tim in vollkommener Ekstase schwebt. Das, was er da mit mir tut, scheint ihn so anzugeilen, dass sein Stöhnen zu vibrieren beginnt. Ich kann beinahe hören, wie sein Herz in seiner Brust rast. Meiner Pumpe ergeht es ähnlich – aber aus anderen Gründen.
Ich stemme mich hoch. Halte es nicht mehr aus, tatenlos auf der Matratze zu liegen. Will das Fremdkörpergefühl in mir mit Bewegung bekämpfen und erträglicher machen. Wer weiß, vielleicht lindert meine Beteiligung am Sex ein wenig das Unwohlsein, das ich verspüre. Also lehne ich mich seinen Stößen energisch entgegen. Meine Brüste schwingen unter mir und ich höre, wie Tims Hoden an meine Haut klatschen.
Jedes Mal, wenn er mit voller Länge in mir ist, schießt ein dumpfes Gefühl durch meinen Unterleib. Es ist kein Schmerz, aber toll ist es auch nicht. Ich werde buchstäblich aufgespießt. Als das Leiden nach einigen Minuten endlich schwindet und die Dehnung abgeschlossen scheint, macht mir die Sache sogar Spaß. Nicht, weil es sich gut anfühlt – nein. Ich genieße stattdessen, dass ich diesem Mann, diesem erfahrenen Swinger, einen ganz besonderen Moment der Lust schenken kann. Auch wenn ich auf diese Art der Bestätigung nicht aus bin, so freut es mich dann doch.
Er fickt mich. Stoß um Stoß wird mein Arschloch penetriert. Als ich meinen Anus dann mit Absicht verenge, kommt von Tim ein langgezogenes Stöhnen. Sein Rammen wird schneller, seine Geräusche höher. Er kommt, dämmert es mir und ich freue mich darauf, dass es gleich endet.
Er ergießt sich in mir. Und obwohl ich dachte, dass er vor etwas über einer Stunde einen Großteil seines Saftes ausgegeben hat, gibt er mir viel. Sehr viel. So viel, dass es mir in dem Moment, als er seinen Schwanz aus mir herauszieht, in Strömen herausläuft. Es erklingen die typischen Spermaabgangsgeräusche, die entstehen, wenn der trübe Saft einen Hintern verlässt, und ich schäme mich etwas. Ich lasse mich zur Seite kippen, drehe mich auf den Rücken und halte mir eine Hand vor den Ausgang. Trotz der Scham und der empfundenen Anstrengung ringe ich mich zu einem Grinsen durch, als ich sehe, wie Tim mich abgekämpft und müde ansieht.
Good Boy, denke ich und spüre, wie der Analsex in mir nachhallt. Mein Schließmuskel zuckt und ich weiß, dass ich morgen Muskelkater haben werde. Aber das ist ein anderes Problem. Ein Problem, um das ich mich kümmern kann, nachdem ich endlich geschlafen habe.
Und wieder liege ich falsch. Zu meiner Enttäuschung hat Tim plötzlich Redebedarf. Verwickelt mich in ein Gespräch und bringt mehrfach seine Wertschätzung mir gegenüber zur Geltung. Nach einer weiteren Stunde fängt er abermals an, mich zu betatschen. Hat dieser geile Bock denn nie genug? Die arme Lisa … Was sie wohl immer ertragen muss?
Ich für meinen Teil mache ihm klar, dass es keinen Sex mehr geben wird. Egal, welches Loch er sich aussucht – es bleibt verschlossen. Er respektiert das, schafft es aber trotzdem, mich zu einer Handlung zu überreden. Und obwohl ich nicht weiß, wie er es hinbekommen hat, wichse ich seinen Schwanz. Umklammere fest sein hartes Ding, das vor Kurzem erst in meinem Hintern gesteckt hat, bis mein Arm müde wird. Als er sich endlich ejakuliert – sein Sperma läuft mir dabei über Handrücken und Daumen – ist der Spuk vorbei. Als wäre die Zahl Drei das Maß der Dinge, kommt Tim endlich zur Ruhe. Kuschelt sich mit mir unter die Decke. Dabei lege ich bewusst Wert darauf, ihn nicht zu berühren. Ich will ihn nicht wieder aktivieren. Noch einmal werde ich es nicht schaffen, ihm einen zu keulen. Mein Bizeps brennt schon jetzt und zum Muskelkater am Po kommt der an meinem Arm dazu.
Aber meine Befürchtung verfliegt, als er leise beginnt, Holz zu sägen.
Ich atme aus. Schließe die Augen. Noch nie in meinem Leben habe ich mich so sehr darüber gefreut, neben mir ein Schnarchen zu hören. Endlich ist es mir gestattet, in den Schlaf zu fallen. Und während der Mond schwindet und irgendwo in der Ferne das gelbe Licht der Sonne aufleuchtet, gleite ich dahin auf einem See, der glatt und ohne Wellen ist. Ich bin leicht wie eine Feder und so tief befriedigt, wie ich es schon lange nicht mehr war. Das Letzte, was ich vor meinem inneren Auge sehe, bevor ich endgültig wegdämmere, ist Max, der mir ein breites Lächeln schenkt.
Ich freue mich auf ihn.
Ende
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Hallo Kim,
Sehr geile Geschichte und wirklich super geschrieben – schade das es durch die fehlenden Abschnitte 7 und 8 einen kleinen Handlungsbruch gibt. Von meiner Seite trotzdem volle 5 Sterne (wären auch 10 gewesen, wenn das möglich wäre). Man kann leider nur selten so gut geschriebene Erotikgeschichten lesen. Weiter so !
Mike