Lucy’s Kleid aus Rosen – 1
Veröffentlicht amDiese Geschichte ist rein fiktiv. Alle darin vorkommenden Personen sind volljährig und frei erfunden. Ähnlichkeiten zu realen Personen oder schon existierenden Schriften sind ausdrücklich nicht gewollt und unbeabsichtigt.
Inspiriert wurde diese Geschichte durch einen alten ‘Subway to Sally’ Song und einen ‘In Extremo’ Song. Vielleicht kommt ja jemand darauf, um welche Songs es sich dabei handeln könnte.
Hi, ich bin Lucy.
Ihr fragt euch wahrscheinlich, wer ich bin und warum ich euch einfach anquatsche.
Naja, ich bin 23 und wie ich finde, eine heiße Gothic-Braut, die endlich ihren eigenen Weg gefunden hat. Abseits von Herkunft und Erwartungen.
Wie ich aussehe und was das heißen soll?
Eins nach dem Anderen.
Fangen wir mal mit meiner Erscheinung an…
Ich habe rabenschwarzes Haar,
das mir fast bis zum Hintern reicht und von grünen Strähnen durchzogen ist. Meist habe ich auch Schmuckstücke wie bunte, neonfarbene Holzperlen oder Totenköpfe in mein Haar geflochten.Und ich habe grüne Augen, mit langen, natürlichen Wimpern. Aber es ist kein so normales Grün, sondern schon fast wie Smaragde, schimmern meine Augen. Also richtig tief und mit fesselnden Blicken. Das war wohl eine winzige genetische Anomalie, die ich von einem meiner Vorfahren geerbt habe.
Dazu habe ich noch eine schmale Nase und, wie meine Herrin sagt, einen süßen Erdbeer-Schmollmund.
Außerdem bin ich 1,65 m groß und ziemlich schlank, habe aber, im Lauf der Zeit, genau an den richtigen Stellen schöne weibliche Kurven bekommen. Und ich finde, mein knackiger, runder Arsch ist schon ein Hingucker.
Die meisten Typen macht es total an, wenn ich eines meiner dünnen, bauchfreien Tops trage, durch das sich meine nicht zu großen Titten frech vorwölben und sich die Barbells, die ich in meinen Nippeln trage, durch den Stoff abzeichnen. Das sind Piercings, die wie ganz Hanteln aussehen, falls ihr das nicht wisst.
Ihr steht doch auch auf Körperschmuck, oder? Gebt es ruhig zu. Hehe… Ich stehe auch wahnsinnig darauf. Und mir geht jedes Mal fast einer ab, wenn ich, von meiner Herrin, wieder ein neues Schmuckstück bekomme.
Aber ich habe nicht nur meine zwei süßen Nippel piercen lassen. Oh nein… Meine Herrin hat mich wie ein wahres Kunstwerk gestaltet.
Meine Augenbrauen und Ohren sind auf beiden Seiten gepierct, im linken Nasenflügel trage ich einen kleinen Stecker und an meine Zunge schmiegt sich eine silberne Kugel. Die liebt meine Herrin ganz besonders, wenn ihr versteht, was ich meine.
In meinem Bauchnabel trage ich stolz einen roten Stein, den sie mir geschenkt hat und auch weiter unten bin ich schön geschmückt, aber diese Ringchen und Perlen kriegt nicht jeder zu sehen. Außer, ich habe gerade mal wieder Lust meine Piercings mit dünnen Kettchen zu verbinden, die dann an meinem schlanken Körper entlangführen, kühl auf meiner Haut liegen und irgendwann unter der Kleidung verschwinden. Dann können zufällige Betrachter zumindest erahnen, dass es da unten auch noch was gibt.
Im Übrigen liebe ich es, mega kurze Miniröcke zusammen mit halterlosen Netzstrümpfen, Strapsen oder Ähnlichem zu tragen. Natürlich sind meine Klamotten immer so schön schwarz wie meine Seele.
Ihr findet meine Outfits nuttig? Mir doch egal. Dafür bringen sie meine absolut schönste Besonderheit erst so richtig zur Geltung.
Denn mein Körperschmuck besteht nicht nur aus Piercings… Oh nein!
Von meinem rechten Fußknöchel, mein ganzes langes Bein hinauf, über meinen Bauch, die Rippen, über den Rücken weiter zur linken Schulter und wieder den linken Arm hinunter bis zu meiner Hand, trage ich wunderschöne Ranken, die in meine Haut gestochen wurden. Natürlich auch von meiner Herrin, denn sie ist die Einzige, die mich berühren und gestalten darf.
Und aus diesen Ranken wachsen überall dunkelgrüne Blätter,
spitze Dornen, von denen silbern der Tau tropft und vor allem wunderschöne, blutrote Rosenblüten.Ihr denkt jetzt vielleicht, dass das alles ziemlich krass ist. Ich sehe darin aber meine Individualität und dass ich eben ein ganz besonderes, lebendiges und atmendes Kunstwerk bin.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht immer so schön war wie heute. Nee, leider so gar nicht.
Ach, jetzt seid ihr neugierig? Wenn ihr mehr wissen wollt, müsste ich euch dazu aber meine Geschichte erzählen.
Habt ihr Zeit? Ja?
Na dann… von mir aus… ich geb euch mal ne Kurzfassung, davon wie alles begann.
Angefangen hat alles, als ich gerade 18 geworden bin.
Damals war ich eine langweilige Blondine und hatte eben mein Abi gemacht. Übrigens mit Bestnoten und stand nun vor der Entscheidung, was ich studieren sollte.
Zur Auswahl standen eigentlich nur Medizin oder Jura.
Denn ihr müsst wissen, ich kam aus einem ziemlich gut betuchten und vornehmen Elternhaus.
Mein Vater war Oberarzt in einer Privatklinik oder sowas und meine Mutter eine Anwältin, mit eigener Kanzlei.
Dementsprechend wurde viel von mir erwartet.
Alles in Allem lebte ich in einer gut behüteten und in rosa Plüsch verpackten Welt. Alles war immer gut und schön und furchtbar teuer.
Gute Manieren und ein stets adrettes Auftreten gehörten da zum Alltag und waren wichtiger als echte Gefühle.
Ich hatte damals auch einen Freund. Auch so ein versnobter Arsch, der sich selbst am allermeisten feierte.
Immer wenn ich mit ihm Sex hatte ging es ihm nur um sein eigenes Vergnügen. Er lag meistens auf mir, stocherte wild mit seinem harten Teil in meiner kleinen Muschi rum und wenn er dann in sein Gummi spritzte, sprang er fast wie ein Fußballstar, der ein spektakuläres Tor geschossen hatte, im Zimmer rum und bejubelte sich selbst. Während ich frustriert da lag.
Ich glaube, der Typ wusste nicht mal, wie man eine Frau zum Höhepunkt bringt.
Wahrscheinlich stehe ich deshalb inzwischen mehr auf Frauen oder Diverse.
Die sind nicht so egoistisch wie die meisten Typen und viel viel zärtlicher.
Naja… Und je länger das alles ging, desto mehr kotzte es mich an.
Auch wenn ich damals mit meinen sogenannten Freundinnen unterwegs war, drehte sich eigentlich alles immer nur um Oberflächlichkeiten.
Richtige Barbie-Püppchen waren das, kann ich euch sagen.
Ich saß dann meistens nur daneben und beobachtete andere Menschen, die ein richtiges Leben führten. Gerade die Anhänger der Punk-, Heavy Metal- oder der Goth-Szene hatten es mir dabei angetan. Die wirkten immer so wild und frei.
Und mich ödete mein, zum Sterben langweiliges, Leben einfach nur an.
Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus. Also suchte ich nach Möglichkeiten, um alle dem zu entkommen.
Zum Beispiel erzählte ich meinen Eltern, dass ich bei meinem Freund übernachte, mit dem ich in Wirklichkeit aber längst Schluss gemacht hatte, und zog auf eigene Faust los.
Versuchte einfach mal einen anderen Teil der Welt zu erkunden und trieb mich nachts draußen allein herum.
Ich ging in Clubs oder schlich mich auf private Hauspartys, die eben nicht von solchen Bonzen ausgerichtet wurden, wie ich es gewohnt war.
Natürlich besorgte ich mir heimlich auch andere, dafür passendere Klamotten. Fing an schwarze oder total knallig bunte Sachen anzuziehen. Natürlich nur, wenn niemand es mitbekam.
Aber was ich auch versuchte… irgendwie kam ich nicht richtig an diese Menschen ran. Ich war zwar oft genug bei ihnen, gehörte aber nie wirklich dazu. Ich kam mir immer wie die naive Prinzessin vor, die ich ja auch war. Nur fühlte es sich in diesen Momenten noch beschissener an.
Eines Nachts, hatte ich mich mal wieder wie eine richtige Punker-Braut zurechtgemacht und war der Meinung, dass ich nicht auffalle, wenn ich mich so in dieses Abrisshaus schleiche, in dem die echten Punks jede Nacht die Sau raus ließen.
Schwerer Irrtum…
Denn irgendwie hatten die rausgekriegt, wer ich wirklich war, und beschlossen, mich für mein unerlaubtes Eindringen bezahlen zu lassen.
Eigentlich dachte ich, alles ist voll gut und flirtete sogar mit ein paar Jungs und machte mit ihnen rum. Es wurde richtig heiß und ich war schon ordentluch scharf.
Aber ganz schnell hatten sie mich mit Vodka und was weiss ich noch allem total abgefüllt. Ich war völlig weg und hatte einen Filmriss.
Und genau dann machten diese Typen sich einen riesigen Spaß daraus, mir allerhand widerliche Dinge anzutun.
Keine Sorge… Details erspare ich euch.
Wichtig ist eigentlich nur, dass ich am anderen Morgen, es war noch gar nicht richtig hell, in einem Industriegebiet wieder zu mir kam. Und ich hatte keine Ahnung, wie ich dorthin kam oder was genau passiert war.
Fakt war aber, dass ich nur noch die Hälfte meiner Klamotten anhatte und der Rest total zerrissen war. Mir tat einfach alles weh und ich hatte überall auf meinem Körper ekelhafte, klebrige Flecken. Vor allem zwischen meinen Schenkeln.
Mir war so elend zumute, dass ich an der nächstbesten Ecke erst mal kotzte.
Und als ich dann auch noch einen heftigen Heulkrampf überstanden hatte, wollte ich endlich den Heimweg antreten, ohne wirklich zu wissen, wie ich da überhaupt hin kam.
Ich machte mich also auf den Weg. Soll heißen, ich marschierte einfach in eine beliebige Richtung los und sah mich, auf der Suche nach Anhaltszeichen, wo ich bin, um.
Irgendwann entdeckte ich dann ein doppelstöckiges Gebäude, in dem noch, oder schon, Licht brannte und hielt, in der Hoffnung, dort Hilfe zu finden, darauf zu.
Als ich näher kam, konnte ich erkennen, dass es sich bei dem Gebäude um eine Mischung aus Wohnhaus und Ladengeschäft handelte. Im oberen Stockwerk schien sich eine Wohnung oder sowas ähnliches zu befinden und im Erdgeschoss war ein großer Shop, der mit ‘Atelier’ beschildert war. Und genau dort brannte das Licht.
Mir war zwar ziemlich mulmig zumute, denn so wie ich mich fühlte, sah ich auch aus.
Mein Top war zerrissen und ich hatte keinen BH mehr an, sodass mein halber Busen im Freien hing. Die Knöpfe meiner mega kurzen Shorts waren ausgerissen, sodass ich sie festhalten musste und meine Netzstrümpfe hingen auch nur noch in Fetzen an meinen langen Beinen.
Außerdem wusste ich schließlich ja noch nicht, was in dem Gebäude vor sich ging und wem ich dort begegnen würde.
Trotzdem schlich ich mich an eines der beleuchteten Fenster an.
Wie viel schlimmer kann es denn noch werden?
Fragte ich mich selbst im Stillen.
Als ich, durch eines der Fenster, in den Shop spähte, konnte ich eine recht große Frau sehen, die sich gerade über eine Liege beugte und eine andere Frau an der Hüfte tätowierte. Ihr direktes Umfeld war von Arbeitsleuchten erhellt, und das warme Licht schien sie zum Schwitzen zu bringen, denn ihre Haut glänzte leicht im Lichtschein.
Der Rest des Tattoo-Studios war nur spärlich beleuchtet und wirkte gruselig düster, denn ich konnte überall schemenhafte Bilder erkennen. Wahrscheinlich waren es Fotografien von Tattoos die, die Künstlerin in der Vergangenheit bereits gestochen hatte. Allerdings wirken diese Bilder, in dem Dämmerlicht, beängstigend lebendig.
Zwar konnte ich das Motiv nicht erkennen, das dort gerade auf der Haut der liegenden Frau entstand, aber dass sie, bis auf einen winzigen weißen String-Tanga, völlig nackt war, das konnte ich sehen. Genauso wie ihren entrückten und seligen Gesichtsausdruck, der eine Mischung aus Glück und Schmerz zugleich zu sein schien.
Und das sie bei jeder Berührung der nagelnden Tätowiermaschine wohlig und laut stöhnte, hörte ich sogar bis hier nach draußen.
Als ich diesen fast nackten Frauenkörper, der da völlig still lag, betrachtete und ihre lustvollen Laute hörte, schwand mein Unbehagen etwas und in mir breitete sich plötzlich eine seltsame Wärme aus. Von einem Moment auf den anderen war ich total fasziniert.
Die Tattoo-Künstlerin selbst hatte feuerrotes Haar und eine Figur, die einfach nur als weiblich zu beschreiben war. Sie schien an manchen Stellen ein bisschen fülliger zu sein, wirkte gleichzeitig aber schlank und hatte filigrane Gesichtszüge. Damit meine ich nicht, dass sie mollig war oder so. Sie hatte einfach recht breite Hüften und wie gesagt sehr weibliche Körpermerkmale. Ich glaube, das nennt man Sanduhr-Figur.
Das Gesicht der älteren Tätowiererin war dabei elegant blass und wirkte leicht angespannt. Mehr konnte ich von ihrem Teint aber nicht erkennen, denn ab dem Kinn abwärts war ihre Haut komplett von Tattoos bedeckt, die alle miteinander verbunden schienen.
Ihre langen Beine steckten in einer schwarzen Röhrenjeans und oben herum trug sie nur ein genauso schwarzes Unterhemd, das ihre großen Brüste im Zaum hielt. Bemerkt hatten die beiden mich nicht, denn die Liegende hatte die Augen genüsslich geschlossen und die Tätowiererin wirkte mega konzentriert bei ihrer Arbeit.
Ich kann nicht sagen, warum, aber ich war mit einem Mal neugierig auf diese Frau. Sie schien mich magisch anzuziehen und bevor ich es selbst bemerkt hatte, zog ich auch schon die Eingangstür zu dem Atelier auf und trat schüchtern ein.
Kaum war die Ladentür hinter mir ins Schloss gefallen, rief sie mir auch schon, über die gut acht Meter Entfernung, zu.
“Hast du einen Termin?”
Dabei sah sie nicht von ihrer Arbeit auf und ich gab keine Antwort. Schlang nur meine Arme um mich selbst und versuchte so gut es eben ging meinen halb freiliegenden Busen zu bedecken.
“Hey! Bist du schwerhörig, Mädchen? Ich hab dich gefragt, ob du einen Termin hast.” Wiederholte die Tätowiererin.
In ihrer Stimme lag jetzt eine gewisse Autorität. Sie klang ungeduldig und schien es nicht gewohnt zu sein, eine Frage zweimal stellen zu müssen. Diesmal sah sie mich aber direkt an.
Und als sich unsere Blicke trafen, schien für einen Moment die Zeit still zu stehen.
Als ich ihre Augen sah, stellten sich mir die Nackenhaare auf und ich hatte plötzlich ein Kribbeln im Bauch, das ich noch nie zuvor gespürt hatte.
Ihre Augen! Das gibt’s doch gar nicht.
Dachte ich mir im Stillen. Und war wie gebannt.
Denn ihre Augen waren genauso smaragdgrün wie meine!
Ich war noch nie jemandem begegnet, dessen Augen in demselben Grün schimmerten wie meine eigenen.
Auch die fremde Tattoo-Künstlerin schien es bemerkt zu haben. Denn jetzt legte sie ihre Tätowiermaschine beiseite und richtete sich auf. Kam langsam um die Liege herum auf mich zu.
“Sag mal… geht’s dir gut? Was ist denn mit dir passiert? Du echt siehst schlimm aus, .”
Fragte sie jetzt und ihre Stimme klang viel sanfter, als eben noch. Dabei musterte sie mich von oben bis unten und wirkte sogar ein wenig besorgt.
Ich zuckte nur mit den Schultern und als ich antwortete, war meine Stimme kaum mehr als ein schüchternes Flüstern.
“Ich weiss nicht. Hab mich wohl verlaufen.”
Sie hörte mir aufmerksam zu und ihr Blick war ungläubig auf meine Augen gerichtet. Fest und intensiv sah sie mich an und hob leicht ihre schmalen Augenbrauen.
“Verlaufen?” wiederholte sie langsam und ich hatte das Gefühl, als würde sie direkt in mein Innerstes schauen. Ich fühlte mich nackt unter ihren Blicken und bekam eine Gänsehaut, konnte nur still dastehen und diese Frau anschauen.
“Du siehst ziemlich fertig aus, . Dich hat wohl jemand durch die Mangel gedreht, was? Brauchst du einen Arzt?” Erklärte sie dann ruhig, aber ich schüttelte den Kopf schnell.
Als sie keine weitere Antwort von mir bekam, wandte sie sich mit einem suchenden Blick ab.
“Tarek?”
Ich zuckte zusammen, als sie plötzlich laut rief und dann zügig und mit festen Schritten in den hinteren Teil ihres Tattoo-Studios ging.
Ich blieb wie angewurzelt stehen, versuchte immer noch zu verstehen, wie ich hierher gekommen bin und hielt dabei so gut es ging das zerrissene Top über meinen Titten fest. Auf keinen Fall wollte ich zu einem Arzt oder ins Krankenhaus, denn dann würden meine Eltern ja von meinen heimlichen Abenteuern erfahren und das wollte ich auf keinen Fall riskieren.
“Du musst dir keine Sorgen machen, dass dich hier jemand angafft, . Hier kommen nur Frauen rein. Abgesehen von Tarek. Er ist mein Lehrling und das einzige dreibeinige Wesen, das mein Studio betreten darf…” erzählte die Tätowiererin, während sie immer noch suchend in dem großen Studio herum ging. Sie wurde immer ungeduldiger und klang schon verärgert, als sie rief.
“Wo steckt der Bengel wieder? Manchmal frage ich mich, warum ich bei dem Jungen eine Ausnahme gemacht und einem Kerl erlaubt habe, mein Atelier zu betreten…”
“Ich glaube, er ist mit meiner Schwester nach hinten gegangen. Sie wollte sich doch ein neues Piercing von ihm stechen lassen.” Schaltete sich jetzt die fast nackte Kundin ein, die sich inzwischen auf der Liege aufgesetzt hatte und auf der jetzt mein Blick, sowie auch der, der Tätowiererin ruhten.
Ich hatte die nackte Frau schon beinahe vergessen. Betrachtete sie jetzt aber neugierig und konnte nun auch das Motiv ihrer neuen Tätowierung erkennen. Wunderschöne Rosenranken zogen sich um ihren flachen Bauch und die straffen Oberschenkel. Sie verschwanden immer wieder hinter ihrem Rücken oder unter ihrem Po. Es sah so schön aus. Als würden die Ranken ihre Mitte umarmen. Sehr feminin und wirklich sexy.
Wie wunderschön sie ist.
Wie sich jedes Blütenblatt, mit einem 3D-Effekt, an ihre Haut schmiegte, verzauberte mich und ich wurde direkt ein bisschen neidisch, weil ich sie so wunderschön fand.
Die Frau bemerkte meine bewundernden Blicke natürlich. Lächelte mich aber nur an und ich lächelte schüchtern zurück.
Dabei versuchte sie auch nicht mal, im Ansatz ihre Blöße zu bedecken. Im Gegenteil, sie fing an, sich leicht zu bewegen, als wollte sie sich mir präsentieren. Und ich sah genau hin. Ihre Brüste waren ungefähr so groß wie meine eigenen, also 75 B, aber schön rund geformt, während meine eher spitz nach vorn gerichtet waren. Und allgemein hatte sie einfach einen tollen Körper.
Dass das Tätowieren ihr Lust bereitete, konnte ich deutlich an ihren harten und voll erigierten Brustwarzen erkennen.
Und als sie dann auch noch ihre Schenkel etwas öffnete, konnte ich erkennen, dass da ein großer durchscheinender Fleck auf ihrem Tanga zu sehen war.
Sie war so erregt, dass sie ihr Höschen durchgeweicht hatte und man ihre Spalte, unter dem nassen Stoff, erkennen konnte. Mein Blick war fedt auf ihren Schoß gerichtet und als auch noch ihre Fibger gabz langsam über den feuchten Stoff glitten, leckte ich mir die Lippen.
Meine Augen verfolgten ganz genau jede streichelnde Bewegung ihrer Finger und wieder stöhnte sie leise.
Als ich ihren Fingern dann bis zu ihrem Mund folgte und sie die Fingerspitzen genüsslich ableckte, spürte ich plötzlich auch zwischen meinen Beinen ein wohliges Prickeln.
Die Tattoo-Künstlerin riss mich dann aber jäh von diesem erotischen Anblick los. Sie wandte sich mit einem Schnauben zu mir und bedeutete mir, zu ihr rüber zu kommen.
“Na komm schon, . Wir suchen Tarek. Der soll dich nach oben in meine Wohnung bringen. Ich kann hier jetzt noch nicht weg und mich um dich kümmern.”
Mit einem schweren Seufzen, riss ich meinen Blick von der Frau mit den Rosen los, schlich auf die rothaarige Frau, in den schwarzen Klamotten zu und folgte ihr nach hinten zu einer Tür.
Dann in einen Gang hinein und weiter in den hinteren Teil des Gebäudes.
Aber solange es irgendwie ging, bestaunte ich die Frau mit den Rosen auf ihrem Körper. Verrenkte mir den Hals richtig nach ihr. Meine Empfindungen schienen in diesem merkwürdigen Szenario völlig verrückt zu spielen und ließen mich meine Notlage beinahe vergessen.
“Tarek!?” Schrie sie jetzt und riss eine Tür mit der Aufschrift ‘Lager’ auf.
Sofort drangen uns schweres Atmen und lustvolles Stöhnen entgegen.
Ich folgte der Tätowiererin, deren Namen ich noch nicht mal kannte, und staunte schon wieder.
Denn als ich hinter ihr den Lagerraum betrat, klappte mein Kiefer herunter.
Denn plötzlich sah ich eine weitere nackte Frau vor mir. Sie lag bäuchlings auf einem Tisch.
Sie lag aber nicht einfach nur auf dem Tisch. Sie war regelrecht auf der Tischplatte fest geschnürt.
Dicke Seile wandten sich immer wieder um ihren nackten Leib, schnürten sich in die Haut auf ihrem Rücken ein und pressten die Brüste so auf die Tischplatte, dass ihre Knospen hin und her gerieben wurden.
Dabei war ihr Torso so fixiert, dass der genauso Nackte junge Mann, der hinter ihr stand, immer wieder schwungvoll in sie stoßen konnte.
Erst auf den zweiten Blick erkannte ich, dass das noch nicht alles war. Ihre beiden Arme und beide Beine waren mit kunstvollen Leder-Schlingen an den vier Tischbeinen festgezurrt und verhinderten so, dass sie in den Seilschlingen verrutschen konnte, während sie gefickt wurde.
In ihrem verzückten Gesicht erkannte ich jetzt auch eine gewisse Ähnlichkeit zu der nackten Frau, die im vorderen Teil des Tattoo-Studios auf der Liege gelegen und mich mit ihrem neuen Tattoo schon so verzaubert hatte.
Das ist dann wohl die Schwester…
Ging es mir durch den Kopf, wurde dann aber von der Rothaarigen in meinen Gedanken wieder unterbrochen.
“Verdammt, Tarek! Du dummer Junge!”
“Du Nichtsnutz solltest ihr ein neues Loch für ein Piercing in ihren Nabel stechen und nicht mit deinem Pimmel in ihre nasse Pflaume!” Schimpfte die Tattoo-Künstlerin jetzt neben mir.
Sie schien sich aber nicht weiter daran zu stören, das Tarek grade Sex mit seiner Kundin hatte. Vielmehr schien sie zu ärgern, dass ihr Lehrling ihren Anweisungen nicht gefolgt war, während mein Blick wie gebannt an den beiden nackten Körpern hing.
Wo bin ich hier?
Tarek grinste uns nur aus seinem verschwitzten Gesicht an und rammelte die Gefesselte immer weiter. Er wurde dabei so wild, das der Tisch immer wieder gegen die Wand stieß und klatschte auf den schon roten Arsch seiner Gefangenen, die dabei jedes Mal laut juchzte.
“Boaah… Sorry, Meisterin… Ich konnte einfach nicht anders. Sie wurde richtig geil, als ich ihr die Nadeln gezeigt habe und wollte dann eine extra Session.”
Scheinbar schien diese Situation für niemanden, außer mir, skurril zu sein. Denn alle Beteiligten verhielten so normal, als wäre das hier etwas ganz Alltägliches.
Und je länger ich zusah und die gefesselte Frau vor Lust und Vergnügen laut stöhnen hörte, desto wärmer wurde mir. Ja, ich wurde sogar ein wenig feucht zwischen meinen Beinen, presste schnell meine Schenkel aneinander. Denn ich spürte ganz deutlich, wie es mich anmachte, den Frauenkörper dort so ausgeliefert vor mir zu sehen.
Warum turnt mich das so an?
Fragte ich mich, denn solche Gefühle waren mir, im Bezug auf Frauen und solche Fesselpraktiken, völlig neu.
Wie ihr runder Arsch über der Tischkante hing, es immer wieder klatschte und schmatzte, wenn Tarek sein hartes Ding in ihr Loch stieß. Sich wieder zurückzog und sofort wieder hart zu stieß und sich ihre Schamlippen, dabei immer wieder um den harten Schwanz aufrollten. Wie sie dabei stöhnte und schrie und die Augen vor Vergnügen verdrehte… das alles machte mich plötzlich wahnsinnig an. Und kurz wünschte ich mir, dass ich an ihrer Stelle wäre.
“Oh Gott! Oooh Goooott! Ja, gib’s mir. Mach mich richtig fertig, mein Hengst!”
Das war einfach heiß. Es machte mich heiß. Und es erschreckte mich auch.
Was ist los mit dir? Vor ein paar Minuten gings dir noch total dreckig, weil du keine Ahnung hast, was letzte Nacht mit dir passiert ist und jetzt wirst du bei sowas scharf? Wo bin ich hier nur hingeraten? Das ist doch kein normales Tattoo-Studio!
Schoss es mir durch den Kopf und für einen Moment blendete ich sogar das Schimpfen der Tätowiererin aus, bis sie mich am Arm griff und grob aus dem Lagerraum zog.
Noch während wir den Raum verließen, hörte ich hinter uns Tarek schreien.
“Ich komme! Fuck, ich komme.”
Sie führte mich durch eine andere Tür und deutete auf eine Treppe, die ins Obergeschoss führte.
“Dann geh eben allein nach oben in meine Wohnung. Verlaufen kannst du dich hier nicht. Ich komme bald zu dir.”
Erklärte sie mir und sah mir dabei tief in die Augen. Als unsere Blicke sich trafen, hatte ich kurz das Gefühl, in einen Spiegel zu blicken. Ich hätte auf der Stelle in diesen tiefgrünen Augen versinken können. Und die Lust, die ich in meinem Schoß spürte, brodelte noch stärker in mir.
Doch dann wandte sie sich auch schon ab, ließ mich einfach stehen und ging zurück in ihr Studio.
Ich musste auf ihrer Couch eingeschlafen sein und wachte erst auf, als mich das Gefühl beschlich, beobachtet zu werden.
Vorsichtig öffnete ich die Augen und blinzelte.
Und da saß sie.
Die Tätowiererin, die sicher zehn oder fünfzehn Jahre älter war als ich und mich mit denselben Smaragdaugen anschaute, die ich auch hatte. Sie saß mit übergeschlagenen Beinen auf der Kante des Couchtisches und beobachtete mich.
Ihr Gesicht wurde vom blauen Dunst einer Zigarette umnebelt und außer ihren Fingern, die den Glimmstängel hielten, bewegte sie sich nicht im Geringsten.
Langsam setzte ich mich auf und rieb mir die Augen.
“Entschuldigung. Ich muss eingeschlafen sein, während ich auf dich gewartet habe.”
Sie ließ sich Zeit mit einer Antwort. Ihr Blick wanderte völlig ungeniert zu meinem zerrissenen Top und meinen gut sichtbaren Brüsten und dann stellte sie nur eine knappe Frage.
“Wie fühlst du dich?”
Ich wurde sofort rot, als ich ihren Blick bemerkte und senkte beschämt den Kopf. Versuchte mich mit einem Kissen zu bedecken, das auf dem Sofa lag und das ich jetzt vor mich zog.
Dabei senkte ich den Blick und versuchte, mich klein zu machen.
Ich war es eben nicht gewohnt, so direkt angeschaut zu werden. Und dann noch von einer älteren Frau.
Sie reagierte unzufrieden auf mein verschämtes Verhalten und ließ ihre Zunge schnalzen. Drückte ihre Zigarette im Aschenbecher aus.
Dann spürte ich plötzlich ihre Finger an meinem Kinn. Sie drückte es sanft, aber entschieden, so weit hoch, dass ich sie anschauen musste.
Unsere Blicke trafen sich wieder und ich konnte wieder diese Autorität in ihrem Blick sehen, die mir ein wenig Angst machte, mich gleichzeitig aber auch so magisch anzog. Gänsehaut breitete sich auf meinem Körper aus.
“Sieh mich an, wenn ich mit dir rede.”
Ich schluckte nervös und versuchte zu nicken, während sie immer noch mein Kinn festhielt.
Als Belohnung bekam ich ein sanftes Lächeln von ihr.
“Gut so. Dann also nochmal… wie fühlst du dich jetzt?”
Ich lächelte ein wenig zurück, beruhigte mich etwas und beeilte mich mit einer artigen Antwort.
“Danke. Etwas besser, aber immer noch gerädert und ein bisschen verwirrt.”
Wobei auch das, was ich hier gesehen habe, zu meiner Verwirrung beiträgt.
Ging es mir furch den Kopf.
Diesmal nickte sie und sah mir immer noch in die Augen.
“Ist mir klar. Ich vermute, die Typen, die dich so zugerichtet haben, haben dir eine Gina verpasst, um dich gefügig zu machen.”
“Eine Gina? Was ist das denn?”
Das hatte ich noch nie zuvor gehört und wollte natürlich wissen, was eine ‘Gina’ sein sollte.
“Gina ist ein Szene-Begriff für GHB oder GBL. Sie haben dir doch bestimmt reichlich Alkohol verabreicht, oder?”
Sie sprach jetzt ganz ruhig und sachlich, als ginge es nur um etwas Belangloses. Ich nickte langsam zu ihrer Frage. Auch sie nickte.
“Und ich denke, in diesen Getränken waren K.O.-Tropfen drin.”
Ich erschrak fürchterlich und sofort malte ich mir die finstersten und schlimmsten Dinge aus, die diese Punks vielleicht mit mir angestellt hatten. Plötzlich kam alles wieder hoch und ich erinnerte mich daran, wie furchtbar schief die letzte Nacht gelaufen war.
Meine Unterlippe fing an zu zittern und ich kämpfte mit den Tränen.
Die Tätowiererin setzte sich jetzt mit einem breiten Schritt hin und beugte sich zu mir. Stützte sich mit den Ellbogen auf ihren Knien ab.
“Tja, sowas kann leider passieren, wenn man so gefährliche Spiele spielt wie du und sich als etwas ausgibt, das man nicht ist.”
Meine Ohren rauschten und ich konnte nur noch gedämpft hören, was sie sagte.
War kurz vor einer Panikattacke und mir liefen die ersten Tränen über die Wangen.
“Was? Woher weisst du…?”
Ich war kurz vor einem Zusammenbruch, bei dem Gedanken, was diese Jungs wohl mit mir gemacht haben könnten. Und dann klang die Frau vor mir auch noch so, als wäre das alles meine Schuld. Woher wusste sie das alles überhaupt?
“Manche Menschen schauen eben genauer hin. Und wenn man dich genauer ansieht, erkennt man schnell, dass du keine Punkerin bist. Eher kommst du aus einer guten Familie, die sicher ziemlich reich ist. Das erkennt man schnell an deinen gepflegten Nägeln und deinem Schmuck.”
Erklärte sie völlig gelassen.
Ich konnte nicht mehr und heulte einfach los.
Sie ließ mich eine Weile heulen, setzte sich dann neben mich auf die Couch und legte tröstend ihren tätowierten Arm um mich. Zog mich sanft an ihre Seite.
“Na komm, meine . Weine nicht. Bald geht es dir besser und du wirst lernen, dass nichts Gutes dabei herauskommen kann, wenn du so tust als wärst du jemand anderer.”
Flüsterte sie und fing an mir beruhigend den Rücken zu streicheln.
Ich kuschelte mich ganz dicht an sie und schlang meine Arme um ihre Taille, als würden wir uns schon ewig kennen. Weinte mich aus und suchte verzweifelt Schutz bei ihr.
“Ich war so dumm… Und du bist so gut zu mir. Du hilfst mir obwohl du es nicht müsstest. Und dabei kenne ich noch nicht mal deinen Namen.”
Das ich so in ihren Armen jammerte, schien sie zu amüsieren, denn sie lachte leise. Schob mich ein wenig zurück, und wieder sahen wir uns gegenseitig, in unsere smaragdgrünen Augen.
“Ich kenne deinen Namen auch nicht, meine . Aber wenn du es wissen willst… Für die meisten bin ich einfach Melinda.”
Immer noch schniefend beruhigte ich mich langsam. Brachte sogar ein kleines Lächeln zustande.
“Ich heiße Lucy.”
Auch Melinda lächelte jetzt und trocknete sanft meine Tränen.
“Hallo, Lucy.”
Wir saßen lange auf Melindas Couch und ich kuschelte mich immer noch an die ältere Frau, als wäre es normal, so engen Kontakt mit einer Fremden zu haben. Aber ich fühlte mich geborgen bei ihr und erzählte ihr alles, was passiert war. Wie mein bisheriges Leben mich quälte, was ich alles getan hatte, um das zu ändern. Dabei ließ ich kaum ein Detail aus und öffnete mich ihr völlig.
Ehrlich gesagt wusste ich nicht, warum ich mich dieser Frau so öffnete, aber irgendwie fühlte es sich richtig an und ich entwickelte langsam Vertrauen zu ihr.
Melinda unterbrach mich nur selten, in meiner Erzählung, und stellte auch kaum Zwischenfragen. Meist nickte sie nur, um zu signalisieren, dass sie verstand, was ich ihr erzählte.
Erst als ich mich ausgesprochen hatte, sagte sie wieder etwas. Strich mir zärtlich eine Haarsträhne hinter mein Ohr.
“Ich kann gut verstehen, dass du aus dieser zwanghaften Welt ausbrechen willst. Du bist viel zu schön, um wie ein wertvoller Singvogel in einem goldenen Käfig zu verkümmern.”
Ich staunte bei ihren Worten. Ein s.o schönes Kompliment hatte ich noch nie bekommen. Wurde aber auch unsicher dadurch und biss mir auf die Lippe. Sah sie mit großen Augen an.
“Du… du findest mich schön?”
Melinda lächelte und wischte ganz sanft einen Schmutzfleck von meinem Hals. Ich erschauerte bei dieser liebevollen Berührung und bekam eine angenehme Gänsehaut.
“Natürlich. Ich denke, dass unter all dem Dreck und den zerrissenen Klamotten eine wunderhübsche, junge Frau versteckt ist, die durchaus sogar eine Muse sein könnte.”
Ich sah Melinda immer noch staunend an und atmete tief durch. Ihre warmen und lieben Worte ließen mich vergessen, was in der vergangenen Nacht mit mir passiert war. Sie verzauberte mich schon wieder total.nes war ein echtes Wechselbad der Gefühle für mich.
“Eine Muse? Wie bei einem der alten Künstler? Dankeschön.”
Mit ihr zu reden tat mir einfach nur gut und ich strahlte sie an.
Melinda lächelte zurück und stand dann auf. Hielt mir auffordernd ihre Hand entgegen.
“Na komm. Lass uns das Singvögelchen mal sauber machen.”
Ich nickte nur und ergriff, wie ferngesteuert, ihre Hand. Spürte, dass ich ihr nicht widersprechen sollte und auch nicht widersprechen wollte. Also stand ich auf und folgte ihr bereitwillig.
Ich begriff immer noch nicht richtig, an was für einem Ort ich hier gelandet war und was ich in den letzten Stunden alles erlebt und gesehen hatte, verwirrte und erregte mich immer noch. Auch dass ich mich plötzlich so unglaublich zu Melinda hingezogen fühlte, machte es nicht einfacher. So hatte ich mich einer Frau gegenüber noch nie gefühlt…
Im Moment wollte ich aber auch nicht weiter darüber nachdenken und lief ihr einfach nach.
Melinda, war einen guten Kopf größer als ich und hatte eine derartige Wirkung auf mich, dass ich ihr immer mehr vertraute.
Als gäbe es plötzlich ein Band zwischen uns. Seit sie mir zum ersten Mal in die Augen gesehen hat, fühle ich mich irgendwie so verbunden mit ihr.
Ging es mir durch den Kopf, während ich immer noch ihre Hand hielt und der Tätowiererin in ihr Badezimmer folgte.
“Du hast ja inzwischen wahrscheinlich gemerkt, dass hier alles recht ungezwungen ist. Nackheit, ist in meinem Haus, nichts schlimmes. Und man muss sich schon gar nicht dafür schämen. Jeder Körper ist anders geschaffen und in seiner Natur einfach schön. Du musst dich also nicht schämen, dich vor mir zu zeigen.”
Sprach meine Retterin ruhig zu mir und blickte mir wieder fest in die Augen.
Ich begegnete ihrem Blick mit weit geöffneten Augen und nickte langsam. Bewegte mich aber keinen Millimeter und spürte, wie nervös ich trotz ihrer beruhigenden Worte wieder wurde. Ich vertraute ihr zwar, aber mich so offen zu zeigen…
“Was ist? Zieh dich aus, und dusch dich. Du wirst sehen, danach geht es dir viel besser.”
Schob Melinda nach und unterbrach mich wieder mal in meinen Gedanken, als würde sie spüren, was gerade in mir vorging.
Aber ich rührte mich immer noch nicht. Biss mir nur auf die Lippe.
“Aber…”
Sie hob die Hand und unterbrach mich sofort. Sah mich jetzt wieder fest und entschieden an. Da war sie wieder. Diese Autorität, die ich schon ein paar mal gespürt hatte.
Immer wieder schien Melindas Gemüt sich zu ändern. Mal war sie sanft und fast liebevoll. Dann kam wieder ihre dominante, autoritäre Seite zum vorschein.
“Kein, aber, meine . Zieh dich aus und wasch dich. Hier passiert dir nichts, was du nicht willst. Und du musst dich für nichts schämen. Also, los jetzt.”
Dabei deutete sie auf die geräumige Duschkabine und in ihrer Stimme schwang wieder dieser bestimmende Ton mit, der deutlich machte, dass sie keinen Widerspruch duldete. Es klang eindeutig wie eine Anweisung. Fast schon wie ein Befehl.
Also atmete ich ein paar Mal tief durch und fing an, meine kaputten und verdreckten Klamotten auszuziehen.
Melinda lehnte sich dabei an das Waschbecken und sah zu, wie ich mich auszog und bald schon nackt vor ihr stand.
Ihr Blick wanderte voller Neugier über meinen Körper und blieb schließlich an meinem Schoß hängen.
“Du bist wunderschön, meine Lucy.”
Flüsterte sie nur und in ihren Augen konnte ich ihr Verlangen schimmern sehen, während sie wie gebannt auf mein blondes Schamhaar starrte.
Ich war immer noch nervös, aber ich merkte auch schnell, dass sie nichts würde was ich vielleicht nicht wollte.
Aber was würde ich denn eigentlich wollen? Ich hatte noch nie etwas mit einer Frau.
Ich entspannte mich. Genoss sogar ihre Blicke, die voller Lust aber nicht obszön auf mich wirkten. Vielmehr waren es begehrende und bewundernde Blicke.
“Danke.”
Erwiderte ich und wurde immer gelassener.
Stieg dann sogar mit einem Lächeln in die Duschkabine.
Melinda räusperte sich und sammelte meine kaputten Kleider vom Fußboden auf.
“Hm.. Ja. Ich… werde dann mal diese kaputten Sachen entsorgen und suche dir was Frisches raus.”
Ich stand bereits unter einem warmen Wasserstrahl, blickte dankbar lächelnd zu Melinda. Sah zu, wie sie aus dem Badezimmer verschwand.
Ich bediente mich an ihrem Duschgel, das himmlisch nach Rosen und Vanille duftete. Seifte meinen ganzen Körper damit ein und wusch den ganzen Schmutz von mir ab.
Dabei schweiften meine Gedanken zurück zu den Dingen, die ich gestern in Melindas Tattoo-Studio gesehen hatte. Und meine Finger strichen ganz langsam über meinen Körper. Massierten diesen cremigen Schaum auf meine Brüste.
Plötzlich sah ich wieder Tarek vor mir, der die gefesselte Frau auf dem Tisch heftig befriedigte. Nur diesmal war, in meiner Fantasie, ich die Frau auf dem Tisch.
Hm… wie sich sowas wohl anfühlt? Er war nicht sehr zärtlich. Eher stürmisch und schon fast grob.
Ging es mir durch den Kopf und ich schloss verträumt die Augen, während meine Hände über meinen seifigen Bauch und meine Hüften fuhren.
Langsam stieg wieder meine Lust in mir auf, während ich mich weiter mit dem Schaum verwöhnte und meine Finger immer tiefer wanderten.
Schon sah ich wieder die wunderschöne Frau mit den Rosentattoos vor mir.
Wie gerne hätte ich auch solche Bilder auf meiner Haut. Ich wäre auch gerne so umwerfend schön.
Ich bin richtig neidisch auf sie. Sie sah so sexy aus. Ob Melinda mir auch so ein Tattoo stechen würde?
Immer weiter verwöhnte ich mich selbst mit den schaumigen Fingern, erinnerte mich daran wie erregt sie war, als sie mir ihr nasses Höschen zeigte und stellte mir vor, wie ich wohl aussehen würde, wenn auch mein Körper von diesen wunderschönen Rosenranken umarmt werden würde. Dabei entkam mir ein leises lustvolles Seufzen.
“Wenn du fertig bist, dann liegt hier was Frisches zum Anziehen für dich. Ich mache uns inzwischen was zu Essen.”
Ich erschrak furchtbar und riss die Augen auf. Bedeckte mich automatisch mit meinen Händen. Sah gerade noch wie Melinda aus dem Badezimmer verschwand.
Oh Gott! Hat sie mir etwa zugesehen wie ich mich selbst angefasst habe? Wie lange hat sie mich heimlich beobachtet? Was hat sie alles gesehen? Und warum habe ich sie nicht bemerkt?
Mein Kopf wurde heiß und ich wusste, dass ich knallrot wurde. Ich hatte zwar noch ihre Worte im Ohr, das man sich in ihrem Haus nicht schämen musste nackt gesehen zu werden. Aber das hier war mir trotzdem unendlich peinlich.
Warum habe ich das überhaupt gemacht? Warum macht mich alles hier so sehr an?
Meine Gedanken rasten und ich beeilte mich, mich nochmal abzuduschen, stieg dann aus der Duschewanne, trocknete mich ab und zog mir die bereit gelegten Kleider an.
Als ich mich einigermaßen beruhigt hatte, schlich ich zurück ins Wohnzimmer.
Melinda stand in der offenen Küche und werkelte mit ein paar Töpfen am Herd herum. Es duftete bereits nach Pastasoße. Ubd unter anderen Unständen, hätte ich bei diesem Duft Appetit bekommen. Aber so…
“Komm ruhig rein und setz dich, .”
Ich zucke zusammen, als ich plötzlich Melindas Stimme hörte.
Denn obwohl sie mit dem Rücken zu mir stand und es vor ihr köchelte und brutzelte, musste sie mich schon bemerkt haben.
Kurz darauf saßen wir uns an der Kücheninsel gegenüber und aßen die dampfenden Spaghetti die, die Tätowiererin zubereitet hatte.
Keiner sprach ein Wort.
Ich hatte meinen Blick auf meinen Teller gesenkt und schämte mich immer noch ein bisschen. Spürte aber deutlich, dass Melinda mich beobachtete.
Irgendwann brach sie das Schweigen.
“Und? Hat dir die heiße Dusche gut getan?”
Dabei lächelte sie mich schelmisch an.
Mein Blick ruckte sofort zu ihr hin und ich wurde wieder rot.
“Ähm… Ja… Danke.”
Stotterte ich und diesmal lachte sie mich warm an.
Sie griff nach meiner Hand und legte ihre darüber.
“Du bist richtig süß, wenn du rot wirst.”
Ich errötete noch mehr und zog meine Hand zurück.
Brachte keinen Ton heraus und senkte wieder meinen Blick.
Melindas Lachen verstummte sofort und sie klang entschuldigend, als sie wieder sprach.
“Hey… Ich wollte dich nicht ärgern, meine .”
Schüchtern sah ich auf die ältere Frau und sagte immer noch nichts.
Sie sah mich eindringlich an und ihre smaragdgrünen Augen schimmerten dunkel.
“Was ist los? Du wirkst als hättest du etwas auf dem Herzen. Oder ist es weil ich dich ubter der Dusche gedehen habe?”
Ich zupfte an dem Shirt herum, das Melinda mir gegeben hatte, wuede wieder etwas rot. Wollte aber nicht weiter auf das Duschen eingehen und ganz leise stellte ich dann die Frage, die mich schon die ganze Zeit beschäftigte.
“Das hier ist kein normales Tattoo-Studio, oder?”
Wagte ich mich vor und wartete darauf, wie meine Gastgeberin reagieren würde.
Aber sie lächelte nur und ihre Augen leuchteten auf. Sofort spürte ich wieder diese merkwürdige Verbundenheit zwischen uns.
“Du meinst wegen den Dingen, die du gestern Abend hier gesehen hast?”
Ich nickte nur und biss mir auf die Lippe. Sah wieder das Rosen-Tattoo der fast nackten Frau vor mir. Und wie erregt sie war.
Melindas Lächeln wurde breiter.
“Naja, du musst wissen, dass die Kunst des Tätowierens schon tausende Jahre ist. Das älteste bekannte Tattoo ist über 5000 Jahre und wurde in Chile entdeckt…”
Meine Augen wurden groß und ich hörte aufmerksam zu.
“Das wusste ich gar nicht. Ich dachte, das ist alles eher so ein moderner Trend.”
Wieder lachte die Frau mir gegenüber.
“Klar. Diese ganzen Arschgeweihe und die chinesischen Schriftzeichen… Das ist alles neumodischer Unsinn. Aber sowas mache ich auch nicht. Was ich mache, ist reine Kunst und verlangt Hingabe. Deshalb bin ich auch ein Fan der alten Mythologie. In diesen Zeiten wurde alles viel freier zelebriert.
Das hat nichts damit zu tun, sinnlos Tinte unter die Haut anderer Menschen zu stechen. Deswegen tätowiere ich auch keine Männer. Die haben einfach keinen Sinn für wirklich Kunst und Hingabe.”
Erklärte Melinda weiter und wurde ernst dabei, während ich zustimmend nickte und sie anlächelte, um zu zeigen, dass ich toll fand, was sie macht.
“Du kannst wunderschöne Rosen tätowieren. Solche hätte ich auch sehr gerne.”
Eine Pause entstand. Melinda sagte nichts mehr. Sah mich nur musternd an und ich fürchtete schon, sie findet meinen Wunsch unverschämt.
Doch dann sprach sie leise und schien jedes Wort mit Bedacht zu wählen.
“Ich glaube nicht, dass solche Rosen etwas für dich sind, Lucy.”
Natürlich war ich enttäuscht und senkte den Kopf. Stocherte Lustlos in meinen Spaghetti herum.
“Verstehe. Wahrscheinlich ist so ein Tattoo auch furchtbar teuer und ich kann meine Eltern schlecht um Geld dafür bitten.”
“Um Geld geht es dabei überhaupt nicht.”
Widersprach die Tattoo-Künstlerin sofort. Ich sah sie wieder an und neue Hoffnung keimte in mir auf.
“Diese Rosen haben einen ganz anderen Preis, musst du wissen. Und ich bin mir nicht sicher, ob du bereit wärst, den zu erfüllen.”
Jetzt wurde ich richtig neugierig und sah Melinda mit großen, bittenden Smaragd-Augen an. Spürte wieder diese merkwürdige Verbindung zwischen uns und flüsterte.
“Nenn mir deinen Preis. Ich würde alles tun, um auch so schön zu sein wie die Frau mit den Rosen gestern.”
Wieder lächelte mich Melinda an, stand sie von ihrem Hocker auf und kam zu mir.
Ich verfolgte sie mit meinem Blick, bis sie vor mir stand und wir uns in die Augen sahen.
Mir wurde zugleich heiß und kalt und ich bebte vor Spannung.
Dann strich mir die ältere Frau zärtlich über die Wangen.
“Sei vorsichtig mit dem, was du mir anbietest, meine Lucy. Vielleicht wäre mein Preis doch zu hoch für dich. Außerdem tut so ein Tattoo auf deiner Haut ganz schön weh.”
Erwiderte sie geheimnisvoll. Erreichte damit aber nur, dass meine Spannung nur noch weiter wuchs. Ich war total vernarrt in die Idee, auch solche Blumen auf meiner Haut zu tragen und wusste das ich wirklich alles zun würde, was die ältere Frau von mir verlangen würde. Der Schmerz, den das Tätowieren mit sich brachte, wae mir dabei völlig egal.
Ich konnte nicht anders als sie anzulächeln und legte meine Hände auf ihre. Sah ihr fest in die Augen.
“Sag mir was ich tun muss. Bitte, Melinda. Das es weh tun wird halte ich bestimmt aus. Ich kann das.”
Für eine Weile herrschte wieder Schweigen. Und ich sah ihr fest in die Augen.
Mit ihren Daumen zeichnete sie meine Gesichtszüge nach und sah mich liebevoll an.
“Ich muss zugeben, dass ich noch nie einem Mädchen wie dir begegnet bin. Allein deine smaragdgrünen Augen machen mich ganz kribbelig.”
Ich atmete tief ein und hielt ihre Hände fest.
“Ich hab sowas auch noch nie gespürt. Schon gar nicht bei einer Frau.”
Sie wirkte plötzlich nachdenklich. Ihre Augen schimmerten und sie schien eine Idee zu haben.
“Weisst du, ich habe immer davon geträumt, einmal ein richtiges lebendes Kunstwerk zu erschaffen.
Etwas ganz besonderes, das mich immer wieder aufs Neue inspiriert, woran ich mich aufgeilen kann und das ich ganz nach meinen Vorstellungen gestalten darf…”
Verriet sie mir ihre Gedanken und sah mich mit einem verträumten Blick an.
Ich biss mir auf die Lippe und meine Augen wurden immer größer. Spürte wieder diese eigenartige Faszination für diese Frau und war plötzlich freudig erregt.
“Und… du denkst… das… könnte ich sein?”
Meine Stimme zitterte leicht vor Aufregung und Melinda nickte langsam. Nahm meine Hände fest in ihre Hände und zog mich vom Hocker zu sich. Als wir uns ganz nah gegenüber standen, schlang ihre Arme um mich und meine Hände fanden ihren Weg, wie selbstverständlich, auf ihre breiten Hüften.
Ganz zärtlich fingen wir an, uns gegenseitig zu streicheln, während ich zu ihr aufsah. Unsere Lippen waren sich ganz nah und ich konnte ihren warmen Atem auf meiner Haut spüren.
“Ich denke, du bist was ganz Besonderes, Lucy.”
Flüsterte sie und ich lächelte sie strahlend an. Wurde langsam mutiger und funkelte die ältere Frau mit einem frechen Blick an.
“Also… dann sag mir endlich, was du für so ein Rosen-Tattoo haben willst?”
Melindas Blick wurde noch intensiver und strich ganz zart über meinen Rücken. Ließ ihre Finger an meiner Wirbelsäule entlang gleiten, sodass mir ein Schauer über die Haut lief.
“So ein Tattoo könnte ein Teil unseres Kunstwerkes sein. Aber es hat trotzdem seinen Preis…”
Umging sie immer noch meine Frage und ich wartete gespannt darauf, dass sie weiter sprach.
“Damit dein Tattoo wirklich schön wird, musst du dich ganz hingeben, Lucy.”
Flüsterte sie und zog mich noch näher an sich.
Ich keuchte leise, als unsere Brüste sich berührten und ich spürte, wie sich die Knospen der Tattoo-Künstlerin hart gegen meine Brüste drückten.
Wir hielten immer noch Blickkontakt und ich konnte spüren das sie mich wollte.
“Du willst… mit mir schlafen?”
Melinda lächelte und in ihren smaragdgrünen Augen funkelte es hungrig.
“Ich will viel mehr, meine Lucy. Ich will dich. Ganz! Du sollst dich mir ganz hingeben und mich als deine Herrin annehmen.”
Ich konnte nur schlucken und meine Augen wurden groß.
Als ich antwortete, war meine Stimme kaum mehr als ein heiseres Flüstern.
“Was meinst du damit… ich soll dich als meine Herrin annehmen?”
Melinda lächelte mich noch breiter an und ihre Hände legten sich auf meinen Po. Massierten mich sanft und hielten mich fest. Was ich mit einem leisen Stöhnen quittierte.
“bevor ich es dir zeige, musst du noch etwas wissen: Ich glaube nicht an die modernen Religionen. Ich verehre die alten Göttinnen. Ischtar und Artemis.”
Erklärte die ältere Frau und ich hing wie gebannt an ihren Lippen. Die Aufregung in mir wuchs noch weiter.
“Das heißt, ich folge ihren alten Lehren der Liebe zwischen Frauen und lebe das mit all meiner Hingabe aus.”
Melindas Stimme wurde immer dunkler und ich spürte, dass sie ernst meinte, was sie sagte.
“Und… was soll ich dabei tun?”
Wollte ich wissen und die Augen der Tattoo-künstlerin funkelten noch intensiver.
Sie führte einen Finger an meine Lippen und strich zärtlich darüber.
“Ich liebe deinen Erbeermund. Soll ich dir wirklich zeigen, was ich mir von dir wünsche? Bist du dir sicher?”
Wieder überging sie meine Frage und gab mir ihr Tempo vor, indem sie mir alles, Stüvk für Stück enthüllen wollte. Ich konnte nur nicken und küsste ihren Finger.
Echte Freude erdchien in ihren Gesichtszügen und sie strich über meine Wange, bis in meinen Nacken. Zog mich zu sich und zum ersten Mal in meinem Leben küsste ich eine Frau.
Es war ein so schönes Gefühl, wie sich ihre Lippen zärtlich auf meinen bewegten. Es war unbeschreiblich.
Wie von selbst legten sich meine Arme um Melindas Hals und ich erwiderte ihren Kuss. Das war der schönste und lustvollste Kuss, den ich je erlebt hatte und ich drückte mich an sie.
Wir küssten uns lange, und unsere Zungen führten einen zärtlichen Tanz auf.
Als wir den Kuss schließlich beendeten, atmeten wir beide schwer.
“Wow. Das war so schön. So wurde ich noch nie geküsst.”
Schwärmte ich und kraulte meiner neuen Freundin den Nacken.
Melinda brummte wohlig bei meiner Berührung und schloss die Augen.
“Ich kann dir noch viel mehr zeigen, meine .”
Ich lächelte und küsste sie gleich nochmal.
“Zeig mir alles.”
Ich hielt mich mit beiden Händen an Melindas Arm fest, während sie mich in ihr Schlafzimmer führte.
Die Rollos an den Fenstern waren heruntergelassen, sodass, das Zimmer lag im Dämmerlicht.
Die ältere Frau schob mich weiter in den Raum und ich sah mich langsam um. Staunte nicht schlecht.
In der Mitte stand ein riesiges, antik wirkendes Himmelbett, mit dicken Pfosten und einem blutroten Baldachin.
Von den Pfosten, bis auf die Matratze führten silberne Ketten, an deren Enden Lederfesseln angebracht waren.
Gegenüber dem Fußende des Bettes entdeckte ich ein schwarz lackiertes Andreaskreuz, das genauso mit ledernen Handschellen ausgestattet war, wie das Bett.
Ich ging neugierig auf das rieisge Holzkreuz zu und strich mit den Fingern über den kühlen Lack. Dieses Zimmer war befremdlich und doch spürte ich eien angenehme Aufregung in mir.
Mit großen Augen und immer noch staunend lächelte ich Melinda an, die meinen Blick gespannt erwiderte.
Sie kam langsam auf mich zu, trat hinter mich und schlang ihre Arme um meinen Bauch. Fing an mich zu streicheln.
“Jetzt weisst du welche Art von Hingabe ich mir von dir wünsche….”
Flüsterte sie in mein Ohr und küsste meinen jungen Hals.
Ich schnurrte leise und schmiegte mich an sie.
“Mhm… aber ich habe keine Erfahrung mit solchen Dingen.”
Meine neue Freundin gab einen amüsierten Ton von sich und schob mich in Richtung Bett.
“Das macht nichts, meine . Als deine Herrin, werde ich dir alles beibringen. Ich werde dich führen und dir zeigen, was wahre Lust bedeutet.”
Flüsterte sie hinter mir und strich über meinen Busen, was mich zum Stöhnen brachte.
Dann drehte sie mich zu sich um und wir küssten uns wieder. Diesmal war der Kuss leidenschaftlicher, als zuvor in der Küche und Melindas Zunge drang tief in meinen Mund. Ich ließ sie gewähren und ganz automatisch wölbte ich mich ihr entgegen. Spürte, wie mein Körper auf die andere Frau reagierte.
Immer weiter schob sie mich zum Bett hin. Zog langsam mein Shirt hoch und ich half ihr, indem ich die Arme weit nach oben streckte.
Sie zog mir das Shirt aus, warf es bei Seite und schon spürte ich ihre Lippen an meinen Brüsten. Wie sie mich zärtlich küsste und an meinen Brustwarzen leckte.
Ich stöhnte auf und hielt mich an ihren Schultern fest.
“Oh Gott!”
Melinda küsste mich immer wieder. Wanderte dabei mit ihren Lippen zwischen meinen Brüsten und meinen Lippen hin und her.
Ich genoss ihre Liebkosungen und spürte immer mehr Lust in mir aufkommen. Stteichelte sie, während sie mich so verwöhnte.
Als ihre Finger sich an meinem Hosenbund zu schaffen machten, hielt ich die Luft an, stoppte sie aber nicht. Und schon wenige Sekubden später viel meine Hose, mitsamt meinem Slip zu Boden.
Als ich nackt vor ihr stand, spürte Melindas Hände überall auf meiner Haut. So zärtlich und gleichzeitig verlangend wurde ich noch nie berührt und ließ mich immer mehr gehen. Streichelte sie auch, während sie mich küsste.
Irgendwann zog sie sich ein wenig zurück und sah mich an.
“Leg dich auf das Bett. Genau in die Mitte.”
Sie sprach zwar ganz leise mit mir und doch hörte ich genau, dass es keine Bitte war. Es war ein Befehl, den eine Meisterin ihrer Sub gab und ich wusste, dass ich zu gehorchen hatte.
Gerade wollte ich es tun, da hielt Melinda mich am Handgelenk fest. Zog mich wieder zu sich und griff mit der freien Hand fest mein Gesicht. Brachte mich dazu, ihr direkt in die Augen zu schauen.
“Du hast etwas vergessen, Lucy.”
Ich sah sie fragend an und machte bei der ungewohnten Behandlung große Augen.
“Wenn ich dir eine Anweisung gebe, dann antwortest du mit ‘Ja, meine Herrin.’ Verstanden?”
Ich schluckte hart, beeilte mich aber zu nicken.
So wie Melinda sich gerade verhielt, verunsicherte sie mich zwar, aber ich spürte auch eine unbändige Lust in mir aufkommen und hauchte ihr entgegen.
“Ja, meine Herrin.”
Die Augen meiner Freundin funkelten hell auf und sie lächelte zufrieden. Schon für dieses Lächeln hätte ich inzwischen alles getan und langsam löste ich mich aus ihrem Griff.
Sie ließ mich gewähren und ich krabbelte langsam auf ihr Bett. Legt mich genau in die Mitte und streckte instinktiv die Arme und Beine aus. Sah sie dann erwartungsvoll an.
“Ich bin bereit, Herrin.”
Auch Melinda sah mich an. In ihren Smaragdaugen konnte ich sehen, wie sehr sie mein Anblick anmachte.
Sie kam zur linken Ecke, am Kopfende des Bettes. Griff mit einer Hand mein Handgelenk, die andere griff nach der ledernen Handfessel. Beides führte sie zusammen und ich stöhnte leise, als ich das weiche Leder auf meiner Haut spürte. Beobachtete ganz genau, was sie mit mir tat. Und wurde noch heißer.
Schnell war meine linke Hand gefesselt.
Sie lächelte mich zufrieden an, ging weiter zu meinem linken Fuß und wiederholte das ganze.
Ich bekam Gänsehaut, als sie meinen Fußknöchel berührte.
Zufrieden mit ihrem Werk, ging meine Herrin nun auf die andere Seite des Bettes und wiederholte das Ganze, an meiner Hand und meinem Fuß. Meine Atmzng wurde immer schwerer und ich konnte es kaum etwarten, ihr ganz ausgeliefert zu sein.
So offen und ausgeliefert vor Melinda zu liegen, machte mich unsagbar heiß.
Ich verfolgte mit meinen Blicken, wie die Frau, mit der ich zum ersten Mal in meinem Leben solche Dinge erlebte, sich um das Bett herum bewegte.
Sie blieb am Fußende des Bettes stehen und sah mir in die Augen.
“Ich will, dass du jetzt nur mich ansiehst, Lucy.”
Sprach sie leise, aber bestimmt.
Ich nickte schnell. Und sah ihr fest in die Augen.
“Ja. Meine Herrin.”
Wieder lächelte sie. Dann fing sie an, sich selbst auszuziehen.
Teil um Teil fielen ihre Kleider zu Boden und ich besah mir ihren Körper ganz genau.
Sie war wunderschön, ihre tunden Kurven kamen jetzt noch besser zur Gelzung und all die Tattoos auf ihrem Körper, die mit grauen und schwarzen Schlieren verbunden waren, schienen ihren Körper wie Nebel zu umgeben.
“Du siehst so schön aus.”
Seufzte ich leise und sah sie immer noch verliebt an. Melinda lächelte. Stieg langsam zu mir aufs Bett.
Plötzlich kitzelte sie mich an der Fußsohle und sah mich frech an.
Ich kreischte sofort und wandt mich in meinen Fesseln.
“Ah… nicht kitzeln!”
Lachend krabbelte über mich, bis ihr Gesicht direkt über meinem schwebte.
Ich hob gleich den Kopf an und wollte sie küssen. Doch sie zuckte zurück und leckte nur kurz über meine Lippen.
“Nein… du hast dir keinen Kuss verdient.”
Ich schmollte ein wenig und sah sie fragend an.
“Warum? Was hab ich falsch gemacht?”
Wieder leckte sie mein Gesicht und wich meinen Küssen aus.
“Du sollst mich doch immer mit ‘meine Herrin’ ansprechen. Aber du hast dich nicht daran gehalten.”
Jetzt begriff ich, was sie meinte und beeilte mich, es wieder gut zu machen. Ich wollte nur, dass sie mich wieder küsste.
“Bitte verzeih mir, meine Herrin. Ich werde mich bessern. Du siehst absolut sexy aus, meine Herrin. Bitte küss mich wieder.”
Ich wusste selbst nicht warum genau, aber ich inzwischen unterwarf ich mich dieser Frau voll und ganz. Gab mich wie eine devote Sklavin und bettelte förmlich schon um ihre Gunst.
Sie lächelte zufrieden und strich mir wieder über die Wange.
“So ist es brav, meine Sub. Du bist auch wunderschön. Und wie willig du dich mir fügst. Das macht mich so an ”
Dann küsste sie mich stürmisch und drückte mich sanft in die Matratze.
Ich gab mich meiner Herrin immer mehr hin. Stöhnte in ihren Mund und wölbte mich ihren Lippen und ihren Händen, soweit es meine Fesseln zuließen, willig entgegen.
“Bitte nimm mich, meine Herrin.”
Murmelte ich in ihren Mund, wölbte mich ihr noch weiter entgegen, sodass sich die Ketten an den Bettpfosten schon spannten.
Melinda löste den Kuss auf. Sah mich voller Verlangen an und strich an meinem Körper entlang.
“Das werde ich, meine Sub. Aber zuerst will ich endlich deinen süßen Erdbeer-Mund, der mich so wild macht.”
Flüsterte sie und brachte dann ihren herrlich duftenden Schoß über meinem Gesicht in Position. Senkte sich ganz langsam auf meinen Mund.
Und in diesem Moment wusste ich ganz genau, dass ich alles für sie tun würde. Denn sie war jetzt meine Herrin und ich ihre willige Sub, die sie über alles liebte.
“Ja, bitte, meine Herrin.”
Ende
Hallo, nochmal. Ich weiß diese Story ist ziemlich lang geworden, aber es hat Spaß gemacht, sie zu schreiben.
Wenn ihr auch Spaß am Lesen hattet und vielleicht sogar gerne mehr von Melinda und Lucy lesen würdet, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.
Danke für’s Lesen und LG Dante.