Hinter den Dünen
Veröffentlicht amAn der Küste und hinter den Dünen
Es ist nur ein Wortgeplänkel, weil sie für eine Holländerin erstaunlich anschmiegsam ist, wie er sagt, und sie ihn daran erinnert, dass sie eine deutsche Mutter hat. Als könnte ihr Wesen daher rühren – er kann überhaupt keine Logik in dem ganzen Dialog entdecken. Vielleicht spielt der Sekt eine Rolle, den sie im Ferienhaus bereits getrunken haben. Eisbrecher sollte das trockene Zeug sein, nun ist die Flasche so gut wie leer, und die Soße der Beliebigkeit schwappt durch die Zweisamkeit. Da ist ein leichter Anflug von Ärger bei ihm, vor allem, weil alles so unentschieden ist zwischen ihnen. Das mag er nicht. Und so liegt das Meisje im nächsten Moment – eigentlich: ein paar sinnliche Andeutungen und tiefe Blicke später – über seinen Schenkeln. Nun droht er ihr Schläge an, will ihr konkret „den Hintern versohlen“, und zwar den nackten, wie er sagt.
Ob sie ihn versteht? Vielleicht sagt ihr der
Ausdruck nichts, und sie fragt sich, was der Popo mit einer Sohle zu tun hat. Beeke bleibt aber nicht nur regungslos liegen, sondern fragt auch nichts. Ihr Körper verströmt Wärme. Sie scheint einfach abzuwarten, was er tut. Er ist verblüfft, das Ausbleiben jeglicher Empörung bringt ihn ein wenig aus der Fassung. Soll er also…? Da ist ihr Po, verborgen noch von dem Sommerkleid, aber das ist kurz, was ihm die ganze Zeit schon einen erfreulichen Anblick bietet. Die Dame zeigt viel Bein, während das Kleid oben herum Einblicke gewährt von vorn und von den Seiten her, an den Armen vorbei. Kein BH, so viel steht fest. Und das Kleid ist unten eben kurz, aber dabei weit genug, dass er den Stoff ohne Mühe raffen kann. Thomas zieht an dem dünnen Kleid, er weiß sich gar nicht anders zu helfen, als ihren Slip freizulegen. Er hat ihr ja angedroht, sie zu verhauen! Die Karten sind gelegt, Schwips hin oder her. Sie ist am Zug, müsste jetzt aufbegehren, ihn auslachen, beschimpfen, für verrückt erklären – irgendetwas in der Art eben. Aber alles, was Beeke antwortet, ist ein Seufzen, so etwas wie ein angehaltener Atem, der doch nicht in den Lungen bleiben kann. Ist diese Holländerin nun sehr schüchtern oder weiß sie einfach nur ganz genau, was sie will? Außerdem wackelt sie mit dem Hintern, nicht betont und nicht affektiert, aber das Zappeln ist doch zu bemerken, und es ist mehr ein Schütteln der Körpermitte. Ein weiteres Zeichen der Ungeduld, so deutet er es. Thomas kann nicht zurück, das ist nun klar, und er muss Fakten schaffen.Also zieht er ihr den Schlüpfer herunter. Das muss er tun, weil sie keinen Tanga trägt, womit er eigentlich gerechnet hatte. Einen Tanga hätte er nicht runterziehen müssen, einen Slip, der mehr als die Hälfte der Hinterbacken bedeckt, schon.
Sie ist ihm nur halbwegs vertraut, diese attraktive Frau, und verliebt ist er nicht. Aber er darf ihr offenbar das Höschen abstreifen! Und ja, sie kommt ihm dabei entgegen. Die Holländerin windet sich so, dass er ihr die blütenweiße Unterbuxe noch ein wenig weiter runterziehen kann. Bis das Gesäß sich ihm völlig frei präsentiert. Frei, und ungeschützt. Er streichelt die Fleischhügel, die Zartheit mit Derbheit verbinden, was er bei Frauenhintern schon immer so empfand. Sie sind hübsch, diese jungen Ärsche, unglaublich hübsch. Aber eben auch derb, halten wie bei Männern als Sitzfläche her, was enttäuschend praktisch ist.
Beeke stöhnt leise.
Sie ermuntert ihn damit, dass kann er kaum leugnen. Ihre indirekte, passive Art und Weise gefällt ihm. Eine wie Beeke hat es nicht eilig, und das Vulgäre liegt ihr nicht. Aber auch sie möchte Spaß haben. Also greift er fester zu, massiert ihr das Hinterteil, knetet die Pobacken mit beiden Händen, zwei Hände für zwei Bäckchen. Und er hält nun auch das Lachen nicht mehr zurück.
„Zwanzig Schläge!“, sagt er laut, „Zwanzig Stück kriegst du jetzt, damit das klar ist, und du wirst mitzählen, meine Liebe! Verstanden?“
Sie will es ja so, sagt er sich, und seine Begeisterung muss durch die Jeans für sie fühlbar sein. Oder geht er zu weit? Sein Schwanz macht sich jedenfalls bemerkbar, ein wenig schmerzhaft ist das, weil er ungünstig ´gebettet´ ist auf dem rechten Bein. Aber es ist auszuhalten, und es ist ihm recht, wenn sie die Veränderung da unten spürt. Es ist eine natürliche Reaktion, aber seinem Stolz darauf tut das keinen Abbruch. Natürlich ist er ein Mann! Und sie macht nicht auf Emanze.
Ob ein Steifer sie anmacht? Bestimmt ist es so, sie stöhnt ja leise. Passt schon.
„Verstanden?“
„Ja, verstanden“, gibt sie artig Antwort. „Aber wofür denn?“
„Einfach so“, knurrt er nur. „Es gefällt mir, und dir wird es auch gefallen!“
Ihr Abwarten gibt den Ausschlag. Sie akzeptiert. Wehrt nicht ab. Damit ist er am Ziel seiner Träume.
Thomas holt aus, verpasst ihr die erste Hälfte der angedachten, willkürlichen Tracht Prügel, und die Schläge sind nicht ohne. Es soll wehtun, und es tut bestimmt weh! Er tut ihr weh, zu seinem Vergnügen, das ist erschreckend. Er hat sowas noch nie gemacht, nur zu den Bildern in seinem Kopf einsam masturbiert.
Beeke pustet durch, zählt dann aber laut und deutlich mit, jedesmal. Das macht sie vorbildlich, genauso, wie er es haben will, weil jede Zahl nicht nur seinen Hieb quittiert, sondern zugleich auch absegnet. Das Mitzählen treibt Beeke tiefer in den Gehorsam. Sie gehorcht ihm nämlich, obwohl oder weil sich ihr süßer Arsch rosa einfärbt. Ob sie schon mal den Arsch voll bekam, von wem auch immer?
So oder so, das wird der beste Urlaub in Holland, den er je gemacht hat.
Nach Klatscher Nummer Zehn gewährt er ihr eine Pause, auch wenn sie nicht darum gebeten hat. Wieviel hält sie wohl aus? Sein Zeigefinger, auch der Mittelfinger erforschen eine holländische Möse. Es ist Sumpfgebiet da unten, sehr feuchtes Binnenklima, und es wird ihm nun verständlich, wie umstandslos und frei die junge Frau auch diese Zudringlichkeit duldet.
Clever von dir, denkt er, du weißt was du willst…
Ein wenig öffnet sie die Schenkel, das passt. Sie kommt ihm diskret und auch nicht zu weit entgegen. Das Mädel ist nicht obszön. Eher wie zufällig macht Beeke es ihm leichter, seinen Fingern, seiner virilen Neugier. Die junge Frau seufzt lauter, aber immer noch seriös, nicht vulgär. Sie kann nur nicht alles zurückhalten. Die Holländerin duldet aber gern, da ist er sich jetzt sicher. Sie liefert sich ihm aus, als könne sie nicht anders. Und natürlich muss sie kapitulieren, weil ihr die Behandlung gefällt. Seine Finger dürfen sie weiter aufgeilen.
Er darf aber nun auch aufs Neue ihren Allerwertesten streicheln, kann die Bäckchen sogar kräftiger anfassen, die doch empfindlich von den grausamen Klatschern sein müssten. Aber es ist alles in Ordnung. Beeke ist nicht aus Zucker. Thomas spielt mit ihr, gibt den dreisten Macho. Er erlaubt sich, ihr Schmerzen zuzufügen. Zum Glück schreckt sie eine etwas härtere Vorgehensweise keinesfalls ab. Sie duldet, atmet schwer, lässt ihn immer weiter gewähren.
Ob er sein Opfer ein Lineal holen lässt, oder einen Gürtel? Irgendwas muss es hier geben. In der Küche des Ferienhauses vielleicht, er hat da einen Kochlöffel gesehen, der auffallend rot ist. Oder geht er dann zu weit? Bis jetzt ist alles nur Spiel zwischen ihnen. Sie sind gleich jung oder gleich , Mann und Frau, und sie vergnügen sich miteinander. Viele machen das doch so. Die Dame ist gern passiv und will fühlen, möchte sich fallen lassen. Da ist kein echter Schmerz, jedenfalls kann er sich das nicht vorstellen, er hat sie ja nur mit der flachen Hand versohlt. Geht er nun ins Risiko, verdirbt er alles? Leider kann er sich nicht mit strengem Gebaren auf die Rolle des Strafenden zurückziehen, des berechtigt Strafenden, denn sie hat nichts `ausgefressen´. Beide haben sie herumgealbert, mehr war da nicht, und wegen der Albernheit könnte er sich genauso gut über sich selbst ärgern. Trotzdem, noch ist da unentdecktes Terrain in ihrer Beziehung, wenn man überhaupt von einer Beziehung sprechen kann. Sie ist die Freundin einer Freundin, mehr nicht. Bis jetzt. Bis er ihren Popo sehen und abklatschen durfte. Aus purem Zufall sind sie heute Abend hier allein, in dem Haus der Ferienanlage, und das sogar bis morgen früh. Die Anderen kommen nach, es hat sich so ergeben. Also hätten die beiden plaudern können, um sich auf ganz normale Weise kennenzulernen. Oder zum Strand hinunter gehen. Jeder für sich hätte ein mitgebrachtes Buch auspacken können. Stattdessen liegt sie so gut wie nackt auf ihm, und er hat diese ihm fremde Holländerin feucht gekriegt, immerhin.
Er stoppt die Streicheleinheiten, weil das Risiko überschaubar ist.
„Steh jetzt auf, für die andere Hälfte deiner Strafe will ich es dir nicht zu leicht machen“, sagt er.
Sie schaut irritiert zu ihm auf, ein weiteres Zeichen, dass sie einander noch nicht lange kennen.
„Geh in die Küche und hole mir für deinen süßen Arsch einen Kochlöffel her! Der soll richtig ziehen… Oder traust du dich nicht?“
Das ist raffiniert, denkt er, denn nun kann sie eine Entscheidung treffen, und es geht nicht mehr um einen Anlass, um Rechtfertigung.
„Kannst du nicht weitermachen… wie gerade?“ fragt sie, und Beeke sieht dabei fast traurig aus.
„Nein, kann ich nicht!“ entgegnet er heftig.
Es klingt wie Protest, wie ein Schmollen. Und das ist albern, er merkt es sofort.
„Ich will ein bisschen mehr von dir“ versucht er eine Erklärung. „Will deine Grenzen kennen… Nur mit der Hand, das ist Arschversohlen pur, fast schon Starndard heutzutage. So etwas langt mir nicht. Ist das klar?“
Sie seufzt und nickt. Sie steht immerhin entschlossen auf, stützt sich dabei ohne Scheu von seinen Beinen und Schultern ab. Er hat gewonnen; denn Beeke geht in Richtung Küche. Sie zieht den Slip dafür nicht wieder hoch, aber das Kleid fällt natürlich herab, verdeckt ihren Popo. Das ist schade, er hätte daran denken müssen. Hätte ihr einen anderen Befehl geben sollen. Als Herr und Meister einer Lady, die das tut was er ihr sagt, ist er eben reichlich ungeübt.
„Halt!“ ruft Thomas rechtzeitig, sie ist noch nicht im Türrahmen. „Zieh dich erst aus, alles! Ich will dich nackt sehen, das kannst du dir doch eigentlich denken, Dummerchen! Das kostet dich Extra-Schläge. Gib dir mehr Mühe, mir zu gefallen, verstanden?“
Sie hält inne, schaut sich kurz zu ihm um. Und lächelt endlich, ganz kurz. Sie nickt und bittet um Entschuldigung. Ist wieder in ihrer Rolle: gehorchen, ganz demütig, du mit einem rosafarbenen Hintern. Gerade das hätte er sich vorhin nicht erträumt, und eben war die ganze geile Episode kurz in Gefahr geraten. Aber diese Beeke entkleidet sich jetzt vor ihm, praktisch auf Befehl. Kleid und Schlüpfer fallen auf den Boden, und mehr kann sie gar nicht ausziehen. Sie ist splitternackt, eine Nudisten-Holländerin, und sie dreht sich unaufgefordert für ihn um die eigene Achse.
„Gefalle ich dir jetzt, Thomas?“
„Sehr“, grinst er, und die Distanzlosigkeit, mit der sie ihre Rolle verlässt und ihn anspricht, gestattet er ihr gern.
„Und juckt dir dein Arsch nach mehr?“
Sie knickst vor ihm, stumm und gekonnt, weil sie eine Antwort umgehen will. Er sieht ihr nach. Wieso kann die Holländerin so elegant knicksen? Vielleicht ist sie in einer Laienschauspielgruppe? Andererseits ist das nicht wichtig. Beekes entblößtes Hinterteil sieht geil aus, wenn sie geht, das wird er sich merken.
Sie kommt mit einem roten Kochlöffel aus der Küche, und mit einem weiteren Knicks übergibt sie ihm das Ding. Wenigstens ist ihr Gesicht gerötet, die Szene ist ihr peinlich, das freut ihn.
„In Ordnung“, sagt er, weil ihm nichts Besseres einfällt. “Leg dich wieder über, damit wir weitermachen können!“
Er will so viel von ihr, da sie ja ihm in allem entgegenkommt. Er könnte sich rasch ausziehen, oder sich von ihr ausziehen lassen. Sie erst noch schnell ficken, oder… Natürlich möchte er, dass Beeke ihm einen bläst. Er hat viele Ideen, um die Holländerin ein wenig zu schikanieren, ihre Grenzen auszutesten. Aber erst einmal bescheidet er sich, so kommt es ihm vor.
Sie liegt jetzt einfach nur auf seinen Oberschenkeln. Na ja, diesmal liegt sie da gänzlich nackt, und er kann die Konturen ihres Rückens verfolgen, die der Schultern, der Schulterblätter. Beeke ist schlank, die Rippen sind zu ahnen – und waren eben noch, als sie aufrecht vor ihm stand, gut sichtbar. Ihre Figur lässt keine Wünsche offen. Er kann dieser Frau an den Busen greifen, warum nicht, und die Titte, die er zu packen bekommt, ist zart und fest zugleich. Ob sie Sport macht?
Erst einmal muss er die Sache mit der Tracht Prügel zu Ende bringen, sonst verfliegt vielleicht der Zauber. Also greift er mit der Linken um ihre Taille, fest und zart ist auch die, klar, die Lady hat keine Schwächen. Seine Rechte fasst den Kochlöffel fester, holt aus, und der Schlag knallt ordentlich.
Beeke zuckt heftig, liegt danach aber weiter auf ihm, einfach so. Er sieht nur ihren Hinterkopf, und natürlich kann er hören, dass sie gerade „Au!“ gerufen hat, das erste Mal.
„Na, was ist mit dem Zählen?“ fragt er spöttisch.
„Elf!“ antwortet sie sofort, hellwach und geistesgegenwärtig.
„Ist es zu fest für dich, oder kann ich weitermachen?“
Wieder die Chance für sie, das Schlimmste abzuwenden, und wieder muss sie Farbe bekennen, ob sie eine Mimose sein will oder eben nicht.
Sie zögert, aber vielleicht ist es ihr nur peinlich, nun antworten zu müssen. Nicht nur jede Zahl, auch eine solche Antwort zwingt sie ja mehr in den Gehorsam! Macht ihre Unterwürfigkeit deutlich.
„Du kannst weiter machen“, sagt sie und flüstert beinahe.
„Noch neun Stück also“, sagt er nur und grinst. „Und fünf extra.“
Für mangelndes Entgegenkommen und Eingehen auf den Pascha, denkt er, sagt es aber nicht. Dann schlägt er sie wieder, ein paar Mal gleich, und immer dann, wenn Beeke mitgezählt hat. Sie ruft jedesmal „au“, oder das holländische „ach“ und „ha“, und weil er nicht nachlässt kann er zusehen, wie sich auf ihrem Hinterteil rote Striemen abzeichnen. Es sieht wunderbar aus, was so ein Kochlöffel auf wehrlosem Fleisch ausrichtet.
„Siebzehn!“ hört er, als er sich wieder auf seine Aufgabe konzentriert.
Er nimmt sich vor noch härter zu hauen. Und kann so wunderbar sadistisch sein.
„Die letzten Acht werden auch die schlimmsten für dich, in Ordnung?“
Er wartet keine Antwort ab, schlägt zu, und Beeke beginnt zu jammern, hat wahrscheinlich Tränen in den Augen.
„Achtzehn! – Neunzehn! – Zwanzig!“
Sie brüllt, der niederländische Akzent verstärkt sich, und sie weint ein bisschen. Thomas lobt ihre Tapferkeit.
„Die fünf Extrahiebe schaffst du jetzt auch noch“, feuert er sie an.
Die fünf Schläge werden laut, das Knallen und das Gebrüll zusammen genommen. Während er den Kochlöffel endlich weglegt wundert er sich, dass sie nur gezappelt, ihn aber nicht abgewehrt oder sich ihm entzogen hat. Er muss Beeke aufrichtig bewundern.
Thomas streichelt ihren Hintern. Er belohnt die Holländerin damit, hofft er, zumindest nach der ersten Empfindlichkeit, als er ihr Gesäß berührt.
„Das hast du gut gemacht, Mädchen“, sagt er. „Dein Arsch ist total rot, weißt du das? Sehr, sehr schön ist er… Na ja, ein paar Hiebe würde der noch vertragen, zwanzig sind ja gar nicht viel, oder? Aber für den Anfang, ganz ehrlich, hast du das gut gemacht. Ich bin stolz auf dich!“
Er streichelt auch ihre Möse, klar, und es beruhigt ihn, dass Beeke immer noch geil ist, geil sein muss! Sie läuft beinahe aus. Ob sie schmerzgeil ist?
Er reibt die Frau heftig, denn sie soll etwas davon haben, dass sie sich von ihm bestrafen lässt. Noch besser: dass er sie züchtigen kann, weil ihm das Spaß macht. Wie lange hat er sich gewünscht, auf eine solche Frau zu treffen? Mit der Holländerin ist es einfach, sie schluchzt schon nicht mehr, sondern stöhnt vor Lust. Fast übergangslos kommt das, offenbar mischen sich Schmerz und Lust tatsächlich. Beeke hat diesen passiven Zug, der ihm entgegenkommt.
„Hast du Kondome hier, irgendwo?“ fragt er, während zwei seiner Finger fast in ihr verschwinden.
Sie hat Gummis und beeilt sich das zu sagen. Er schickt sie natürlich los, um die Dinger zu holen. Beeke gehorcht, auch jetzt, und als sie mit den Parisern zurückkehrt, sieht man ihrem Gesicht an, dass sie geheult hat. Aber vor allem lächelt sie, und auch das Erwartungsvolle sieht man ihr an.
„Soll ich sie dir überstreifen?“ fragt sie, mit holländischem Diensteifer. „Ich mach das so gerne.“
„Klar“, sagt er und steht auf.
Er zieht sich aus, sie hilft ihm dabei. Dann greift sie nach seinem Penis. Beeke reibt ihn. Sie macht das nicht das erste Mal, das Wichsen, das freut ihn. Was sollte er jetzt mit einer Jungfrau anfangen? Beeke kann Sex, sie ist erfahren, und als Thomas es ihr befiehlt, bläst sie ihm auch einen. Nur keine Umstände! Sie geht dafür sogar auf die Knie, direkt vor ihm, es sieht aus wie in einem Porno. Aber das hier ist kein Film.
Dass Frauen so etwas tun, denkt er, dass mit Lutschen des Genitals. So ein Ding ist doch eher hässlich, und vielleicht sogar schmutzig: vorhin erst hat er gepinkelt…
Ihr Mund ist warm, feucht, herrlich anschmiegsam. Beeke leckt über seine Eichel, über das Loch vorne, wie es alle seine Freundinnen taten. Keine kann dem Reiz widerstehen, denkt er und grinst. Keine ekelt sich, zum Glück!
Die junge Frau beherrscht die Kunst der Fellatio. Sie hat auch kein Problem, den Ständer mit einem Kondom zu verpacken.
„Ja, mach ihn schön für dich, für deine Möse!“
Sie lächelt.
„Was heißt Möse auf Holländisch?“
„Kut oder Kutje“, sagt sie. „Oder Poesje.“
Thomas will, dass sie sich auf das Sofa kniet, gegenüber dem Sessel, auf dem er sie heute versohlt hat. Hier, in der guten holländischen Stube, die aufgrund der Hecke um das Grundstück nicht einsehbar ist, macht es nichts, dass es keine Vorhänge oder Gardinen gibt. Thomas kann die junge Frau vögeln, von hinten und mit großer Bewegungsfreiheit für beide, nach Herzenslust und so ausgiebig, wie es das erregende Vorspiel des Spankings eben noch zulässt. Weil er das Schinkenklopfen geil findet, in der Realität noch mehr als in den feuchten Träumen, dauert es freilich nicht lange, dann spritzt er ab.
Und damit sie ebenfalls kommt, reibt und leckt er sie, was sie in mit all ihrer Passivität und Duldsamkeit zulässt. Nein, Pinkel-Muschi zu lecken ist nicht eklig, überhaupt nicht!
Er macht weiter, bis sie am Ziel ist. Sie kann ziemlich laut stöhnen, das registriert er zufrieden und wischt sich den Mund ab. Diese Beeke schmeckt lekker, wie der Flachländer hier sagt.
Sie gehen zum Strand, das steht noch auf dem Programm an diesem ersten Urlaubstag. Händchenhaltend gehen sie nebeneinander, wie auch sonst. Die Frau ist ihm noch immer nicht besonders vertraut, aber er hat sie gefickt, also nimmt er ihre Hand, und alle können es sehen. Sie sind ein Paar, zumindest für eine gewisse Zeit, und auf jeden Fall für die Dauer eines Strandgangs.
Der Anblick der Nordsee, als die Dünenhügel hinter ihnen liegen, entschädigt mühelos für die Peinlichkeit, die zwischen dem Mann und der Frau herrscht. Sie geben sich jetzt wie , eilen auf das Wasser zu, lassen es über die bloßen Füße laufen und spritzen sich sogar gegenseitig nass. Niemand stört sie hier, der breite Strand ist fast menschenleer. Weiter oben liegt der Pavillon, in dem noch Licht ist, wo man vermutlich kein Essen mehr, aber noch Getränke bekommt.
„Gibt es hier eigentlich einen FKK-Strand?“ fragt Thomas.
„Nacktbaden? Doch, doch, das gibt es da hinten, bevor man den nächsten Strandpavillon erreicht.“
Sie kennt sich aus, klar. Nicht weil sie Holländerin ist, sondern weil sie hier schon mit den Eltern war, viele Jahre lang.
Sie spazieren in die angegebene Richtung und tragen ihre Schuhe in den Händen mit. Der Wind weht mild, man kann sehr gut mit kurzen Hosen und T-Shirt hier über den Sand laufen, der fest genug ist. Das Paar hinterlässt Fußspuren, die rasch von kleinen Wellen wieder weggespült werden. Beeke bemerkt, dass seine Füße kaum länger, aber viel breiter sind als ihre.
„Ist das bei Männern nicht immer so?“ brummt er.
Sie stellt sich vorsichtig auf seine breiten Füße und küsst ihn.
„Es ist schön mit dir“, sagt sie.
Jetzt ist da der verliebte Blick, den er bisher noch nicht bei ihr feststellen konnte. Man ist körperlich vertraut, aber ist man auch verliebt? Thomas fragt sich das. Ihr Mund schmeckt gut, und ihre Zunge in seinem Mund ist angenehm. Warum ist er dann nicht verliebt? Er kann diese Frau riechen, schmecken, hauen, streicheln, und vögeln, das geht auch. Er mag Holland, das Land und die Leute, zumindest dann, wenn er nicht auf Vorbehalte gegen Deutsche trifft. Und er geht davon aus, nach vielen Ferienzeiten hier an der Küste, dass Holländerinnen im Allgemeinen sehr hübsch sind. Blond, hübsch, selbstbewusst. Gegenüber den Einheimischen hat er nur positive Vorurteile. Eigentlich ist gegen ein Meisje, eine niederländische Freundin überhaupt nichts einzuwenden.
Oder irritiert es ihn, dass er zum ersten Mal im Leben auf eine Frau getroffen ist, die seinen sexuellen Vorlieben so sehr entspricht? Ist es zuviel, zu perfekt?
Er kann Beeke übers Knie legen, wahrscheinlich wird er das wieder tun dürfen, denn sie ist anschmiegsam. Aber kann er sie nun auch achten, so wie seine früheren Freundinnen? Die waren auch nicht gerade verklemmt, aber keine sich von ihm hauen lassen. Er hat mal geäußert, dass er das Buch „Geschichte der O“ kenne, und auch die eine oder andere Maid kannte die Geschichte, zumindest den Film, oder auch nur die Handlung. „Shades of Grey“ ist auch nicht unbekannt, ganz im Gegenteil. Keine seiner Verflossenen lehnte SM grundsätzlich ab oder gab vor, die so gestrickten Leute für krank zu halten. Aber keine wollte sich selbst darauf einlassen, no chance. Bei Beeke ist er gewissermaßen auf eine Goldgrube gestoßen, und genau das macht ihm Probleme.
Wie kann sie nur?
Dort, wo Thomas den FKK-Strand vermutet, begegnen ihnen ein paar Menschen. Und da hinten gibt es tatsächlich ein nacktes Paar auf einer Decke. Weiter rechts, am Beginn der Dünen, liegen zwei barbusige Frauen. Also sind sie wohl angekommen, und er fordert Beeke auf sich freizumachen.
„Aber es ist kühl hier, und dunkel“, wendet sie ein.
Trotzdem nestelt sie an ihrer knielangen Hose herum, und am Ende ist sie nackt und legt sich auf ihre Kleidung. Er zieht sich ebenfalls aus, setzt sich aufrecht neben sie, damit er die Strandgänger besser beobachten kann. Keiner nimmt Notiz von ihm, von seiner Begleiterin. Also legt er die Hand auf ihren Bauch, und dann wandert die Hand zwischen ihre Beine. Er ergreift Besitz von ihr, und zwar in der Öffentlichkeit. Sie hat sicher den gleichen Eindruck – und bleibt passiv
Beeke, die schöne Holländerin, wird in Besitz genommen, hier am Strand, wenn auch „nur“ im Schutz der Dunkelheit. Aber da ist der Sternenhimmel, und es ist fast Vollmond, und draußen auf dem Wasser sind die Lichter von Booten, vermutlich Fischerbooten. Wer will, kann sehen, wo seine Hand ist: zwischen ihren Schenkeln, die sie ja nicht zuklemmt. Sie ist mutig und kein bisschen prüde. Bleibt einfach weit geöffnet, für ihn, für ein Publikum auch, wenn jemand hersieht.
Thomas wendet sich der Geliebten zu, seinem Betthäschen, auch wenn sie immer noch keine Freundin für ihn ist. Sie ist diejenige, die er jederzeit küssen darf. Und der er in der Öffentlichkeit die kut und den blanken Busen massieren darf.
Beeke lächelt ihn an, lieb, vielleicht auch liebesbedürftig. So ganz kennt er sich nicht mit ihr aus.
„Hast du es schon mal am Strand getrieben?“ fragt er sie.
„Ja.“
Ja? Er ist überrascht, aber er küsst sie heftiger und mit Zunge, damit man ihm nichts anmerkt.
„Und hat dir früher schon mal jemand den Arsch versohlt?“
„Nein. – Nicht so, wie du.“
„Wie denn?“
Sie küsst ihn lange zurück. Dann ist sie zu einer Antwort bereit.
„Arjen hat mich mal in den Arm genommen“, sagt sie langsam. „Und mir im Stehen auf den Po… gehauen. Ein paar Mal. Es war schön, fand ich jedenfalls, und er fragte mich, ob ich nichts dagegen habe. Hatte ich nun mal nicht… Aber ich hätte mich gern hingelegt, es ihm leichter gemacht. Dazu kam es dann nicht.“
Thomas hört gebannt zu, möchte sie am liebsten weiter ausfragen. Andererseits ist er geil, und im Gegensatz zu ihr hat er noch nie an einem Strand Sex gehabt.
„Darf ich?“ fragt er, ehe er sich zwischen ihre Beine legt.
Das hier muss jetzt. Er ist entschlossen die Gunst der Stunde zu nutzen. Beide sehen an ihren Leibern entlang, dorthin, wo der dicke, geschwollene Schwanz an der Spalte reibt. Beide sind fasziniert, von sich selbst und vom anderen. Sie lächeln, er sieht das Funkeln in ihren Augen.
Thomas dringt in sie ein. Ganz langsam geht er vor, es ist ja sowieso alles egal, denn man kann sie sehen. Wer sich daran stößt, kann jederzeit losbrüllen, oder irgendwas in der Art tun. Egal! Dafür will Thomas es nicht versauen, will nicht husch-husch machen, sondern den Moment auskosten. Und ja, auch Beeke soll natürlich etwas davon haben, dass er sie am Strand nimmt.
Er vögelt eine Frau am Strand und findet das superheldenmäßig.
Als es vorbei ist, bleibt er noch eine Weile in ihr. Ihm ist eingefallen, dass er kein Gummi benutzt hat, und dass jetzt sein Sperma in ihr drin ist. Aber als ihm das auffiel, war es schon zu spät. Er musste weitermachen, musste es einfach. Jetzt sieht er sie an, wie sie mit geschlossenen Augen genießt. Hat sie einen Orgasmus gehabt? Er kennt Beeke nicht… Weiß nicht, ob sie nicht auch daran denkt, dass die beiden es ungeschützt getrieben haben. Ist es ihr egal? Oder ist in Holland die `Pille danach´ besser als in Deutschland? Vielleich geht sie einfach davon aus, dass er sauber ist. Dass er kein AIDS hat und sie auch sonst nicht ansteckt.
Und ich mich nicht bei ihr, denkt er und seufzt. Er hat wirklich einfach weitergepumpt, bis es soweit war und er den Moment einfach nur genießen musste.
Er war ein Volltrottel, aber ein geiler Volltrottel.
Als sie nach Hause gehen, zurück zum Ferienhaus und wieder ordentlich angezogen, sind sie ein wenig albern. Sie haben es gemacht, vor den Augen anderer, und keiner hast sich beschwert. Einige Leute gingen vorüber, einfach so, als sei es normal, auf dem Sand der Lust zu frönen, gerade bei Nacht. Holländer sind offenbar tolerant. Eine der Frauen hat Beeke zugezwinkert, glaubt Thomas jedenfalls. Sie hätte sich das jedenfalls verdient, die Anerkennung von Frau zu Frau, und er fühlt sich sowieso wie ein König. Am Strand, er, mit einem gutaussehenden Mädel: er ist ein König! Öfter drückt er Beeke nun an sich, küsst sie, will ihren Mund nicht loslassen. Sie schmeckt gut, oben wie unten. Eigentlich wäre er gern länger liegengeblieben, aber sie hat angefangen zu frieren, also geht es jetzt zurück ins Warme. Er ist nicht ja wirklich ihr Herr und Meister, das darf er nicht vergessen. Beeke redet mit, und ein bisschen Gleichberechtigung kann nicht schaden.
Am nächsten Morgen erwacht er nach ihr, dafür nimmt er den tollen Kaffeegeruch aus der Küche wahr.
Eigentlich, das fällt ihm sofort ein, wollte er Beeke heute Morgen noch einmal begatten, und er hat es ihr mit lachend mit diesen Worten angekündigt. Am Morgen, wenn sie beide ausgeruht und für neue Schandtaten bereit sind: was gibt es Besseres in Sachen Sex? Aber nun ist sie schon auf, also schlüpft er in seine Hose, die eigentlich eine Unterhose ist, und macht sich auf den Weg. In der Küche wird er begrüßt, von einer Holländerin, die gutgelaunt und mit einer Art langen Bluse bekleidet ist. Beine und Füße sind nackt, das macht Thomas neugierig: er geht zu ihr, küsst sie kurz, dann hebt er die Bluse an. Und tatsächlich hat sie auf einen Schlüpfer verzichtet.
„So blank?“ fragt er angetan, mit einer Hand, die wieder einmal auf Wanderschaft über ihren Körper ist.
„Erst frühstücken!“, kommt es allerdings von ihr, und die Abwehr wird mit einem Lachen versüßt.
Sie entwindet sich ihm, und Thomas ist nicht darauf aus, gegen Widerstände anzugehen. Er will keine Gewalt anwenden, niemals, die kleinen Abenteuer im Bett und auf im Wohnzimmer müssen auf freiwilliger Basis geschehen. Außerdem schmeckt der Kaffee sehr gut und weckt auf seine Weise die Lebensgeister.
„Sie sind unterwegs“, klärt Beeke ihn auf. „Marlon hat mir eine SMS geschickt. Wahrscheinlich treffen sie um zehn Uhr hier ein.“
„So früh? Dann müssen sie auch ziemlich früh losgefahren sein“, kommentiert er die Nachricht. „Marlon kommt mit Daniel? Oder hat sie schon einen neuen Lover?“
Beeke grinst.
„Du bist böse! – Nein, natürlich kommt sie mit Daniel. Es ist ja nicht so, dass sie ihre Freunde jedes Jahr wechselt. Nur ab und zu eben…“
„Ab und zu ist gut. Ich kenne Marlon seit unserer Schulzeit, und da hörte sie noch auf ihren richtigen Namen Marion. Fünfte Klasse, glaube ich, da sind wir uns begegnet. In der Achten hatte sie einen Freund, aus der Schule, als eines der ersten Mädels. In der Neunten ging sie glaube ich mit zwei Kerlen. In der Zehn hatte ich dann eine heiße Nacht mit ihr, das war schon toll. Bester Sex des Jahrzehnts damals. Und dem folgte eine Woche gegenseitiger Vorwürfe, weil wir zwar miteinander gepennt hatten, aber nicht recht in die Gänge kamen. Dann war die Affäre vorbei. Und von da an hatte Marlon jede Menge Beziehungskisten, soweit ich weiß. Meistens kurze. Sie macht doch auch gar keinen Hehl daraus, dass sie nicht treu sein kann!“
„Aber sie wird ruhiger“, verteidigte Beeke ihre beste Freundin aus Deutschland. „Mit Daniel geht sie schon fast zwei Jahre, und sie liefert ihm keinen Grund zur Eifersucht. Das ist eher umgekehrt…– Findest du sie denn schlimm? Oder überhaupt ein Mädchen, in meinem und ihrem Alter, das ein bisschen… wie sagt ihr? Das ein bisschen flatterhaft ist?“
„Old-School-Wort, aber okay“, grinst Thomas. “Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht so recht. Ich meine, ihr habt die gleichen Rechte wie wir, klar, aber wenn ich so in mich gehe, dann ist mir ein Mädel lieber, das… ein bisschen beständiger ist. Erfahrung ist gut, zuviel Erfahrung ist aber nicht besser, eher im Gegenteil.“
„Und warum? Wir gehen doch nicht kaputt, auch da unten nicht, wenn wir unsere Geschlechtsteile nicht wie einen Schatz hüten, sondern sie auch benutzen!“
„Wenn das so ist…“ Er lächelt. „Also, ich bin satt. Wie ist es bei dir? Kann ich jetzt deine Möse benutzen, oder du sie mit mir, mit meinem Schwanz? Was meinst du?“
Beeke verdreht die Augen, aber sie lacht dabei, und seine Anfrage wird positiv beschieden. Sie gehen ins Schlafzimmer, das noch das gemeinsame ist, auch wenn sich das bald ändern könnte.
Marlon hat ihre eigenen Ansichten, wie ein Urlaubsbeginn gebührend angegangen werden sollte. Nach der Grenze bittet sie Conny, einen Rastplatz anzusteuern. Daniel grinst sofort, er ist ihr Freund und kennt seine Pappenheimerin. Conny und Karin dagegen, das andere Paar für das Sechs-Personen-Ferienhaus an der Küste, die sehen sich nur achselzuckend an. Drei Stunden Fahrt insgesamt, das kann man auch ohne Pause schaffen, aber bitte…
Karin hat immerhin eine Ahnung, was im Busch ist; sie ist die Kollegin Marlons in einer Werbeagentur. Die Blonde mit dem Pferdeschwanz – das ist jedenfalls die aktuelle Frisur – ist ein sehr leidenschaftlicher Mensch. Und unruhig, in jeder Beziehung. Conny ist wie immer vollkommen ahnungslos. Er fährt den Wagen direkt vor das Rasthaus mit dem WC, und seine Frau sieht zu, wie Marlon die Tür des Autos aufreißt – um sich dann noch einmal zu Daniel umzudrehen.
„Kommst du? Ich brauch das jetzt!“
Daniel lacht. Während Conny noch über das Gehörte nachdenkt – was braucht die Frau jetzt, und warum muss Daniel mitkommen, und wohin denn? -, steigt Karin aus und folgt dem Paar. Sie hält aber Abstand, will ja nicht stören. Langsam biegt sie in einen Durchgang ein, und das Paar ist verschwunden. Was jetzt? Einem vagen Verdacht folgend geht Karin leise in die Damentoilette, sie ist eine Spannerin und steht dazu. Und sie ist verwundert, denn Daniel müsste ja auch hier hinein, verbotenerweise. Aber dann hört sie Geräusche aus dem Wickelraum. Entdeckt!
Der Raum ist nicht verschließbar, also drückt Karin sanft die Tür auf. Sanft, sehr sanft: denn die Geräusche sind eindeutig. Und das Bild, das sich ihr bietet, ist eine , geile Überraschung. Marlon sitzt oder liegt auf der Wickelfläche, mit weit gespreizten Beinen, sie könnte ihr direkt in die Vulva sehen. Allerdings wird sie nicht gefickt. Daniel ist vor hier in die Hocke gegangen. Seine Glatze scheint zwischen den Schenkeln seiner Freundin auf und versperrt Karin die Sicht aufs Allerheiligste. Der Daniel-Kopf bewegt sich ruckartig hin und her.
Der junge Mann leckt sie, ganz gentlemanlike!
Hier, im Wickelraum eines Rasthauses in Holland.
Karin hört Schritte hinter sich, und da Marlons Stöhnen nach wie vor recht laut ist, schlüpft sie rasch in den Raum, hält von innen die Tür zu, falls jemand hier hinein will. Es passt gerade nicht…
„Ja, danke, halt sie zu!“ ruft Marlon, die ihre Kollegin bemerkt hat. „Ich bin gleich soweit!“
Sie zwinkert ihr zu, dann ist sie wieder ganz bei Daniel, der sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lässt und weiter seine Zungenarbeit verrichtet. Er ist ein Hüne, muskelbepackt, das hilft wahrscheinlich, denkt Karin. Sie sieht ihm zu, hingerissen, neidisch. Und sie beobachtet Marlon, die Kollegin mit der großen Klappe, betrachtet das vor Lust verzerrte Gesicht. Ein attraktives Weibchen, auch jetzt noch, und Karins Neid wächst noch ein bisschen mehr. Sie selbst kennt eine solche Hingabe nicht, nicht an die Wollust, an einen Mann, an den Augenblick.
Ich könnte das auch gebrauchen, findet Karin immerhin.
Diese Marlon hat noch was vom Leben. Sie selbst an der Stelle der Kollegin, der Gedanke amüsiert sie. Oder ihr Conny wäre da, würde sie, die Durchschnittsfrau, da unten lecken mit Hingabe lecken! Das gibt es nicht, das hat er noch nie getan. Er schläft mir ihr, nicht oft, aber regelmäßig, nämlich einmal im Monat, an jedem Ersten. Er schaut auf den Kalender, was sie anfangs albern fand und längst hinnimmt, damit sie das Gefühl für Sex nicht verliert. Er steigt immer in der Missionarsstellung über sie, klar, so hat er das irgendwann gelernt. Bei wem nur?
Karin dachte manchmal schon daran, ihn zu betrügen, aber er hat einen guten Job, ist fürsorglich zu den , die jetzt in einem Feriencamp sind. Es geht harmonisch zu in der Familie, das ist viel wert. Sie haben ein gemeinsames Haus… Karin ist ein paar Jahre älter als Marlon, die natürlich nicht verheiratet ist. Und Conny ist älter als Daniel. Der kann dafür besser lecken, beherrscht den freien Cunnilingus in jeder Lage, denkt Karin voller Neid, und gerade leckt er seine Freundin zum Orgasmus.
Sie gehen dann zu dritt aus dem Wickelraum, als wäre nichts geschehen. Draußen ist ein holländisches Paar, das sie seltsam ansieht. Ganz ohne Zeugen ist die Sache vielleicht doch nicht über die Bühne gegangen, zu Karins Beruhigung ist aber keine Polizei aufgekreuzt, um sie alle wegen Unzucht in der Öffentlichkeit anzugehen. Das ist schon was.
Sie geht auf Conny zu, der draußen im Restaurantbereich sitzt, eine Cola getrunken und eine Portion Pommes gegessen hat. Was seiner Vorstellung von Lust im Urlaub entspricht.
„Was habt ihr gemacht, so lange auch noch?“ nuschelt er mit vollem Mund.
„Ich bin frisch gewickelt“, antwortet ihm Marlon und lacht.
Karin muss grinsen, während Daniel völlig unbeteiligt dreinschaut, das kann er gut.
„Wäre ich mal auch gewickelt worden“, sagt Karin plötzlich laut.
Sie will die Worte sofort herunterschlucken, aber Daniel lacht schon, und Marlon natürlich auch.
„Stehe zu Diensten“, bietet Daniel ihr an.
Karin hat rote Ohren, und es kommt gut, dass ihr Mann gerade seinen Müll wegbringt. Wie hätte sie ihm die Sätze und das Gelächter erklären sollen? Sie muss außerdem mit Marlon sprechen, von Frau zu Frau, gerade nachdem sie bei einer so intimen Geschichte dabei war. Muss sie sich bei ihr entschuldigen, weil sie ihr nachspioniert hat? Das hat sie getan, keine Frage, auch wenn ihr Wacheschieben an der Tür immerhin nützlich war.
„Pass auf, was du versprichst“, sagt sie noch und freut sich, endlich einmal geistesgegenwärtig zu antworten.
Eine gute Stunde später sind sie am Ziel, und Thomas und Beeke kommen sofort vor die Tür. Es gibt Umarmungen, Küsse, und Karin staunt, wie frei Beeke, die holländische Freundin von Marlon, mit deren Freund umgeht. Sie küsst den Hünen – nicht auf die Wangen, sondern direkt auf den Mund!
Und was ist mit Thomas los? Er ist ihr Nachbar, solo, soweit Karin das weiß, und der Kreis hier für den gemeinsamen Urlaub schließt sich, weil Thomas wiederum auch ein guter Freund von Marlon ist. Sie kennen sich von früher. Jetzt schaut der junge Mann ziemlich eifersüchtig zu, wie Daniel und Beeke sich einen heftigen Zungenkuss geben. Warum ist er so missmutig? Man könnte meinen, zwischen der Holländerin und Thomas würde etwas laufen.
Karin wird innig von Beeke gedrückt, das lenkt ab. Dann sind alle Begrüßungen durch, und alle gehen ins Haus. Die Neuankömmlinge tragen ihre Koffer hinein, nebst der Kiste Wein für die nächsten Tage. Karin und Conny bekommen ihr Zimmer, das war klar, aber auch Marlon und Daniel wählen eines für sich. Abgesprochen war etwas anderes: Marlon wollte für die Urlaubswoche mit Beeke ein Zimmer teilen, ihrer guten Freundin. Schon die Mütter der beiden kannten sich gut. Das dritte Schlafzimmer wäre dann für Daniel und Thomas übrig geblieben, als Notlösung.
Karin geht mit ihrem Conny ins Schlafzimmer und schließt die Tür ab. Ihr Mann wundert sich kurz, aber als sie ihn in die Arme nimmt und ihre Zunge in seinen Mund steckt, ist er richtig erstaunt. So stürmisch, die eigene Frau? Sie zieht ihn aus, dann sich, und all das vollbringt sie in weniger als einer Minute. Sie klettert aufs Bett und bietet ihm auf allen Vieren ihren Hintern an. Jedenfalls wackelt sie mit dem Podex, und Conny kann erst recht nicht mehr übersehen, dass Karin spitz ist. Hier im Ferienhaus Sex, gleich zu Beginn? Zuletzt hatten sie noch keine , als das passierte.
Warum nicht, denkt er, es ist eine neue Chance, endlich wieder mit seiner Frau intim zu sein. Er krabbelt hinter sie, richtet den Oberkörper auf und wichst seinen Penis. Oh ja, die Luft hier am Meer ist gut, denn er bekommt tatsächlich eine Latte. Und so beginnt er Karin zu vögeln, das erste Mal in diesem Jahr, und viele vergessene Gefühle steigen in ihm auf. Als sein Samen in ihrem Körper landet, findet er sich unglaublich maskulin.
Nebenan liest Schleckermaul Daniel sein erstes Buch im Urlaub, während Marlon in bester Hausfrauenmanier die beiden Koffer auspackt und Ordnung in das gemeinsame Schlafzimmer bringt. Diese `Arbeitsteilung´ ist nicht selbstverständlich, aber sie bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn er mal unbehelligt in seinem Buch schmökern darf. Immerhin war er ihr vorhin zu Diensten…
Außerdem steht er auch jetzt zur Verfügung. Als sie fertig ist, zieht sie Daniel aufs Bett, und der hat im Grunde darauf gewartet. Die beiden verwöhnen sich gegenseitig mit Mündern, Zungen, Händen und Fingern. Marlon leckt auch über Daniels Anus, das mag sie neuerdings, und er natürlich auch. Sie bohrt den feuchten Schließmuskel dann mit dem Zeigefinger an. Der Hüne genießt diese Behandlung, und er hält sich nicht zurück: sein lautes Stöhnen amüsiert Marlon, die daran denkt, dass der Mann gerade im ganzen Ferienhaus zu hören ist. Ob es Bemerkungen geben wird? Hoffentlich…
Ihr Mann ist ein Genießer, auf jedem Gebiet: jetzt frönt er der Wollust, und bald wird er, zusammen mit Conny, lesen und entspannte und ausdauernde Strandgänge unternehmen. Marlon ist dafür zu ungeduldig. Alle zusammen aber werden sie den einen oder anderen Strandpavillon aufsuchen, um einfache Speisen und Getränke zu sich zu nehmen: Bier, Pommes, Frikandel spezial und hier und da ein Eis. So was in der Art, Daniel gönnt sich alle Kalorien dieser Welt, weil er sie regelmäßig wieder abtrainiert.
Marlon will als Erste ans Meer, was die Neuankömmlinge angeht, und sie muss Beeke nicht lange überreden sie zu begleiten. Die Frauen tauschen sich aus, sie unterhalten jedesmal gern, wenn sie sich sehen. Beeke erfährt von der Sache im Wickelraum und will wissen, ob Karin alles gut verdaut hat. Marlons Kollegin ist die Älteste der Urlaubsrunde, auch ihr Mann ist jünger, wenn auch nur zwei Jahre. Aber Marlon versichert ihr, dass Karin keine Spießerin ist, und offenbar auch eine voyeuristische Neigung hat. Sie hat es auch schon selbst im Ferienhaus mit ihrem Conny getrieben, da ist sie sich sicher. Nicht so laut wie sie und Daniel, aber immerhin. Es würde sie nicht wundern, sagt sie, wenn das stille Wasser Karin ein paar ganz schöne Untiefen verbergen würde.
Dann ist Beeke an der Reihe, und sie berichtet von ihren Abenteuern mit Thomas. Marlon lacht darüber, wie zu erwarten war.
„Ich bin begeistert! Mit ihm war ich ja mal kurz zusammen. Er sagt, wir hätten nur ein einziges Mal gevögelt, das wirft er mir immer noch vor. Dabei habe ich keine Ahnung, wie es gewesen ist, also wie er war und so. Ist lange her. Jedenfalls ist er ein netter Kerl, sehr hilfsbereit; Thomas hat mir bei den Prüfungen und später auch im Studium ein paar Mal den Arsch gerettet!“
Sie denkt nach.
„Ich hätte ihm das nicht zugetraut, das mit dem Kochlöffel und so. Alle Achtung! Mir könnte das auch gefallen, glaube ich. Oder doch nicht? Ach, ich habe keine Ahnung, bin dafür auf alles neugierig, was es beim Schmuddelkram so gibt. Muss es unbedingt mal ausprobieren, ein bisschen Haue einzustecken. Dir bringt es was, sagst du?“
„Ja, klar“, lautet die Antwort. „Sonst hätte ich ihm das erlaubt, du kennst mich doch!“
Marlon nickt.
„Wir haben zwei schöne Wochen vor uns, glaube ich. Und ich bin gespannt, was sich alles so ergibt mit uns sechs versauten Ludern! Auf jeden Fall freue ich mich darauf!“
„Ich auch, ich auch“, kichert Beeke und denkt an Daniel.
Marlon hat ihn ihr schon mal überlassen, sogar schon häufiger. Und Conny macht vielleiht nur auf den ersten Blick einen langweiligen Eindruck. Eigentlich ist er nicht unattraktiv.
Sie muss Karin fragen, ob es okay wäre, wenn… Die Lady kann sich ja an Thomas und an Daniel schadlos halten, Marlon hat bestimmt nichts dagegen. Hinter den Dünen, wo das Ferienhaus steht, wird es hoch hergehen, da hat Marlon recht. Beeke wird sehr viel Energie tanken und einem ihrer Lieblingshobbys frönen: Spermageschmack vergleichen. Immerhin stehen drei Hähne zur Auswahl…
ENDE