Dexter, der Kleinganove! Kapitel 01 und 02
Veröffentlicht amEine Geistergeschichte von einem Ganoven, Geistern und Vampiren
Wer sich wundert, ja die Story habe ich schon veröffentlicht aber habe ihr einen neuen Anstrich verpasst und einen Richtungswechsel bewirkt! Aber lasst euch überraschen und viel Spaß beim lesen. Bewertet die Arbeit und hinterlasst mir auf alle Fälle einen Kommentar. Euer Baer!!!
Kapitel 01
Wie ein gehetztes Tier, schaute sich der schwarz gekleidete Hühne um. Als Handtaschendieb dealte er mit allem, was ihm in die Hände fiel. Es bedarf sehr viel Geschick den Bullen immer einen Schritt voraus zu sein!
Nur mit dem letztem heißem Dreh, weckte Dexter den Zorn einer Großfamilie und nun wäre er nicht einmal im Knast sicher.
Das anhaltende Unwetter machte seine Flucht vor der rachsüchtigen Meute nicht einfacher. Sie trieben ihn auf eine Insel, die zur Nobelgegend gehörte. Wenige Straßen, eine Hand voll alter Villen und nur eine Steinbrücke machten dieses Fleckchen Erde zur tödlichen Falle! Er würde
Es dürfte nur noch Minuten dauern, bis er Björn oder einen seiner Mannen in die Hände fiel und dann blieb es nicht nur bei Schlägen.
Hinter dem Gauner heulte ein Motor auf und der Mann suchte Schutz hinter einem Baum. Die vorherrschende Dunkelheit der Nacht ließ seine Gestalt mit den Schatten verschmelzen.
Zügig raste ein silberner BMW an dem notdürftigen Versteck vorbei. Noch angespannt atmete Dexter durch. ‘Das ist nicht der Wagen des Familienoberhaupts!’ Der alte Herr gab mit seinem gut gepflegtem Mercedes an, der zu den Klassikern zählte.
Aus der Richtung, in dem die Rücklichter verschwanden, hörte man ein unsichtbares Raubtier, das auf der Pirsch nach einer bestimmten Beute über das Kopfsteinpflaster kroch.
Hastig griff Dexter nach der schwarzen Baumwollmütze. Diese zog er nicht nur über die regennasse Glatze, sondern auch über das leicht gebräunte Gesicht.
Wieder suchten seine Augen einen Ausweg und der Mann sprang schließlich mit einem Satz über einen hölzernen Gartenzaun, um hinter einer Hecke sein Heil zu suchen.
Hinter ihm ragte ein altes gespenstisches Gemäuer in den Nachthimmel. Die Lichter der vereinzelten Straßenlaternen und die Schatten der Bäume hoben den schaurigen Charakter. Die verschlossene Eingangspforte, mit den zwei reich verzierten Türhälften schienen wie der Zugang zur Hölle.
Bewegungslos rollte der Wagen an Dexters Versteck vorbei und deutlich hörte er durch das halb geöffnete Seitenfenster, den Vollstrecker Fabian. „Dieser Idiot… Wenn wir ihn haben, sollen wir nur ganz langsam all seine Knochen brechen. Aber es soll noch so viel Leben in dem Kerl stecken, dass Björn auch noch seine Freude hat! War doch eine gute Idee, dass der Alte ein saftiges Kopfgeld in Aussicht stellte. Da kommen immer die richtigen Ratten ans Tageslicht. Wer konnte ahnen, dass gerade Dexters Ex verriet, wo seine üblichen Verstecke sind! Sie muss von ihm gut angefressen sein. Nur für eine Menschenjagd ist das Wetter scheiße!“
Der Verurteilte atmete erst wieder, als der Wagen in der Ferne verschwand. Nur zwei rotglühende Kohlen in der Finsternis kündigten an, dass der dunkelblaue Toyota bremste. Die vier Türen wurden geöffnet und die gestandenen Kerle stiegen aus. Taschenlampen flackerten auf und zerschnitten die Dunkelheit.
Rasch folgte Dexter der verwilderten Auffahrt hinter das Haus. Mit aufgerissenen Augen stockte ihm der Atem!
Im fahlem Licht eines Blitzes zeigte sich ein alter Leichenwagen und ein Meer von Grabsteinen. In der Mitte stand ein unheilbringender Engel. Ein Donnergrollen rollte über das Land und ließ dem Mann bei dem warmen Regen das Blut gefrieren.
Ein mittelgroßer Grabstein lehnte gegen das marode Mauerwerk und darüber zeigte sich ein offenstehendes Fenster.
Dieser Einladung wäre Dexter nie gefolgt, wenn man ihn nicht in eine ausweglose Situation brächte. Seine Hand griff nach der schlanken verchromten Stabtaschenlampe an seinem Gürtelbund.
Eingeschaltet, steckte der Mann sie zwischen die Zähne und hievte seinen Körper in das Trockene.
Im Lichtkegel erspähte er einen Lehnsessel. Dieser stand zwischen ihm und einem länglichem Holztisch, der einer Tafel glich. Auf der Mitte der Tischplatte ruhte ein dreiarmiger Kerzenständer. Zu beiden Seiten erkannte er mit Stoff bezogene Stühle. Von der hohen Decke her hing ein Kristallleuchter herab.
Ihm gegenüber führte eine Doppeltür mit einer Buntglasverzierung weiter in das dunkle Haus. Links und rechts an den Wänden hingen vereinzelte Bilder und ein Gemälde eines grauhaarigen Herren. Seine kalten Augen richteten sich nach dem Eindringling.
‘Bestimmt werden die Schläger in einer halben Stunde von der Insel ablassen und ich setze meinen Weg fort. Hoffentlich wird die Brücke nicht bewacht aber hier kann ich unmöglich bleiben!’, beschloss Dexter. Er wusste dennoch, dass er früher oder später die Rechnung für seine Untreue begleichen müsse, wenn nicht vorher der Hausbesitzer nach der Polizei schrie!
Ungefragt, denn wen hätte der Vogelfreie schon um Erlaubnis bitten können, nahm er im Lehnsessel platz und zog die Mütze vom Kopf.
Mit einem Tuch aus der Tasche, trocknete er seinen Kopf. Die Taschenlampe erlosch und urplötzlich flammten die drei benutzten Kerzenstumpen auf, was für eine Gänsehaut sorgte.
Nicht nur das! Vom Flur her waren knarrende Dielen zu hören und ein flaches leuchten schien durch die Buntglasscheibe.
‘Nun bin ich am Arsch! Im Knast bin ich erst recht dem Tode geweiht.’, murmelte Dexter still mit dem Ende seines Lebens vor den Augen. Regungslos hoffte er doch, dass seine Anwesenheit unentdeckt bliebe. Vergebens versuchte sein Atem das flackernde Kerzenlicht zu löschen.
Knarrend öffnete sich eine Türhälfte und im Rahmen stand eine dunkelhaarige Hexe in einem weißem Nachthemd. Der Kerzenhalter in ihrer Hand, machte ihren gespenstischen Anblick perfekt. Die fratzenartigen Schatten in ihrem Gesicht wurden ihr bestimmt nicht gerecht.
Mit einer unerwarteten sanften Stimme sagte die Frau, „Wir warteten schon auf dich und du bist herzlich willkommen, solange du uns und das Haus respektierst!“
Sie nahm ihm gegenüber platz. Die unheimlichen Schatten wichen einem zierlichem Gesicht, das von den Harren umschmeichelt wurde.
Unsicher und erst sprachlos, konnte Dexter das Knurren seines Magens nicht verheimlichen. Das Grollen ähnelte einem verärgertem Bären. „Entschuldigung!… Hatte heute noch nicht die Chance etwas zu essen! Warum habt ihr auf mich gewartet? Ich…“
Ihm wurde das Wort abgeschnitten. „Die Karten! Sie verrieten, dass uns ein gejagter Tunichtgut beehrt und zum bleiben bereit sei… Du sitzt ja schon auf dem Platz meines Mannes und Hausherren, der genau gestern vor zwei Jahren verschwand. Seit dem lebe ich mit meiner Brut allein. Wie mein Mann und die Ahnen vor ihm, fertigen wir Grabsteine an. Wir kaufen und verkaufen aber auch Gebrauchte. Mein Gatte zimmerte auch Särge. Du musst wissen, dass unser Heim ein altes Pfarrhaus und hinter dem Haus ein altem Friedhof liegt. Mein Schwiegervater ist immer noch als Totengräber im Geschäft. Diese Unterkunft überließ er seinem , nachdem ich zum ersten Mal schwanger wurde.“
Gähnend hörte er interessiert zu, „Entschuldige!… Wie du schon sagtest, nehme ich es mit dem Gesetz nicht so ernst und seit zwei Tagen bin ich auf der Flucht! Meine Hand griff in die verkehrte Tasche… Bei den Grabsteinen sachte ich eher an ein makaberes Hobby, wenn der Friedhof auch logischer ist.“ Sein Blick fällt auf das Gemälde. Der porträtierte Herr starrte ihn immer noch an. „Früh brachte mir mein alter Herr das Handwerk eines Taschendiebes bei und daher lernte ich nie einen ehrenwerten Job. Ein Tabu war aber immer, dass ich irgendwo einsteige! Die Gefahr erwischt zu werden ist zu hoch! Man trachtet mir jetzt nach dem Leben und musste meinen Arsch in Sicherheit bringen. Das offene Fenster kam mir gelegen! Du solltest drauf achten, dass nicht gerade ein Grabstein zum Einstieg einlädt.“
Seine Augen starrten auf die wohlgeformten Brüste unter dem gestraften Stoff und gierten nach den verlockenden Gipfeln. „Ich bin übrigens Dexter!“
„Freut mich dich kennenzulernen! Mein Name ist Susanne. Du solltest dir dann etwas Ruhe gönnen. Ich versorge dich mit einen Handtuch und etwas zu essen!“ Die Dame stand auf und deutete auf das Gemälde mit dem ergrauten Herren. „Das ist mein Gatte!… Folge mir!“
Dexter erhob seinen Hintern und drehte sich dem vermeidlich offenem Fluchtweg zu. Ein erneuter Blitz zeigte, dass das Fenster nicht nur verriegelt war, sondern auch von der anderen Seite mit Gittern geschützt wurde! Der Engel mit den verschränkten Armen, hielt diese nun offen nach beiden Seiten ausgestreckt und die Flügel waren aufgefächert!
Er traute seinen Sinnen nicht und folgte der Gastgeberin. In der Tür stehend, bemerkte der Mann, wie die Kerzen erloschen. „Was für ein cooler Effekt!“
„Welcher Effekt?“, fragte die wunderschöne Frau. – „Das mit den Kerzen! Wie von Geisterhand entzündeten sich die Stumpen, als ich die Taschenlampe ausschaltete. Als du dich dem Zimmer nähertest, versuchte ich vergebens die Lichter auszublasen. Nun aber gehen sie von allein aus. Das meinte ich!“, erklärte der Gauner. Seine Aussage blieb unbeantwortet.
Susanne öffnete das schwere Schloss unter der Treppe und knipste in der Kammer eine Lampe ein.
An der weißgetünchten Wand über dem Bett hing ein umgedrehtes Kreuz. Neben der Schlafstätte stand ein Nachttisch mit einem Radio.
„Ja! Tatsächlich, wir haben Strom, Gas, Computer, Handys und andere Annehmlichkeiten! Wir mögen aber auch den alten Scharm.“, schmunzelte die Frau, als las sie seine Gedanken.
Ihre Hand wies in die Kammer. „Erst wird das dein Schlafplatz sein! Einer der wichtigsten Regel ist, meine Tö chter sind tabu aber ihren Wünschen musst du nachkommen.“
Dankend fiel der Hühne rücklings auf das knarrende Bett, das erstaunlicher Weise die passende Größe aufwies. Raunend schwor er, „Ich werde ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen!“
Unbemerkt stellte Susanne ein Tablett auf den Nachttisch und holte den Schlafenden aus den Träumen. „Etwas Weißbrot, Butter, Trauben und ein Krug Rotwein! Ich hoffe, dir ist das recht? Morgen gibt es ein richtiges Frühstück! Am Fußende liegt das Handtuch.“
Der Mann rollte aus dem Bett und saß auf der Kante. „Aber sicher, danke!… Setze dich doch noch einen Moment zu mir!“
Lächelnd schlug Susanne das Angebot aus und wünschte eine gute Nacht. Derweil goss Dexter Wein in den prunkvoll verzierten Pokal und wünschte auch schöne Träume. Zu seinem Unverständnis hörte er, dass die Tür von außen verriegelt wurde.
Auf den Füßen prüfte der schlaftrunkene Mann, ob er wirklich eingeschlossen wurde. Lächelnd schwang die Geisel den Hintern wieder auf die Bettkante.
Er schnitt eine Scheibe Weißbrot ab und tunkte es in den blutroten Wein. „Wenn ich einen wildfremden Mann aufnehmen würde und unter dem Dach nur Frauen leben, würde ich auch auf Nummer sicher gehen!“ So erklärte er sich die Vorsicht der Gastgeberin. ‘Aber vielleicht kennt Susanne auch die Familie und ich rannte direkt in ihre Fänge!’
Obwohl der Mann so einiges vertrug, kippte er bei der dritten Scheibe Wein getränktem Brot zur Seite auf das Bett.
Im Wahn sah er vier Frauen, die nackt im Regen um den steinernen Engel standen. An den Händen haltend stimmten sie einen Gesang an. Wunderschöne aber fremde Klänge. Wenn die drei Mädels wirklich ihre Lütten waren, waren die schwarzhaarigen Dinger ebenso hübsch wie ihre Mutter.
Mit immer lauter werdenden Gesang, als ob die Frauen in einem Rauschzustand übergingen, wanden sich ihre Leiber immer heftiger. Zeigten dabei ihre wippenden Brüste und die rasierten Schamhügel. Die Schönheiten fielen am Ende des Gesangs zu Boden und im fahlem Mondlicht zeigten sich die messerscharfen Eckzähne, wie man sie aus Vampirfilmen kannte.
Das erotisierende Schauspiel verschwamm und der Mann fand sich in einem großem von Fackeln schwach beleuchtetem Raum wieder.
Dutzende Särge standen nebeneinander auf dem Boden und auf ihnen lagen mit vergilbten Laken abgedeckte Gebeine. An den Wänden standen Regale, in den Fächern lagen abgenagte und verstaubte Schädel.
Ein schaurig schöner Anblick, den Dexter in sich aufsog. Er konnte aber nicht erkennen wo der Raum endete.
Ein entferntes Keuchen zog ihn in seine Kammer zurück und mit einem Druck auf seinem Schoß, öffnete er die Augen.
„Ahhh… Ja, ist das schön!“, hörte er die nackte Reiterin, die er beim Tanz um den Engel erspähte! Sein steifer Liebesdolch verschwand immerzu in ihrem kaltem Unterleib. Ihre Hände stemmten sich auf seine Schultern.
Erregt sah der Mann die langen Eckzähne und lenkte seinen Blick von der Maid mit den jugendlichen Brüsten, zu Susanne.
Ihre Finger spielten über die eigenen ausgebleichten Bollwerke. Die prallen Kirschen luden zum naschen ein. Ermahnend kam über ihre Lippen, „Wir sollten ihn das Nachthemd anziehen!“ – „AHHH!… Ich weiß!“, raunte die stöhnende Maid und beugte sich über das Opfer. Ihre Lippen suchten seinen Hals auf und ließ ihn die grauenerregenden Zähne spüren. Leise kam über ihre Lippen, „Ohhh, mein Gott,… ist sein Prügel gut! Er soll noch einmal in mir abspritzen und dann… Ahhh!… dann ziehen wir ihn an!“
Immer hektischer hob sie ihr Becken und ertränkte den gewünschten Eindringling mit Mösensaft. Die Wände des kalten Stollens schmiegten sich nahezu fest um dem Knochen.
Dexter versuchte seine kraftlosen Arme zu heben aber ihn weckte das Geräusch eines Schlosses.
„Ich hoffe, du hast gut geschlafen? In der Nacht entkleideten wir dich und die Wäsche hängt derweil zum trocknen im Garten. Ich werde dir erst aus den Karten lesen, bevor wir frühstücken. Meine Mädels sind schon zur Schule!“ Die Tür fiel zwar wieder ins Schloss aber wurde nun nicht verriegelt.
Nun erst bemerkte Dexter, dass er unter dem Nachthemd wirklich nichts trug und das Tablett wurde schon abgeräumt. Seine Körpermitte tat weh und in seinem Kopf tobte sich ein Specht aus. Vergeblich suchten seine Finger den Hals nach Bissspuren. ‘Da habe ich noch mal Glück gehabt!’
Nur langsam kam er auf die Beine und folgte dem Kaffeeduft in die Küche. Die Hausfrau zeigte auf den Platz ihr gegenüber. „Setzt dich und misch die Karten. Ich möchte wissen, ob du der Richtige bist!“ – „Dürfte ich mir vorher einen Kaffee nehmen?“, möchte Dexter wissen und sah die Frau nicken.
Auf der Arbeitsplatte stand schon ein sauberer Becher, der nur noch mit einem gutem Schluck Bohnensuppe gefüllt werden wollte.
Mit dem Tarotkarten in der Hand, könnte er schwören, dass der Stapel ein Eigenleben entwickelte. „Meine Nacht war der Horror!… Nicht, weil ihr mich ausgezogen habt, sondern ich durchlebte euren erotischen Tanz um den Engel und einen Blick in einen Saal, der mit Särgen angehäuft war. In Regalen lagen pure Schädel… Mein Kopf fühlt sich schrecklich an! Hast du mich unter Drogen gesetzt?“ Der Mann ließ die Vampirzähne und den mutmaßlichen Sex mit der jungen Schönheit aus.
Lächelnd nahm sie die gemischten Karten. „Das war ein bewusstseinserweiternder Pilz, der dich außer Gefecht setzte. Wäre da nicht das Weißbrot gewesen, hätte die Droge dich in die Lage versetzt in dein Inneres zu blicken!“
Sie legte fünf Karten nebeneinander und bald lagen fünf mal fünf Karten vor der Frau auf dem Tisch. „Die Bilder, die du wie ein Film vor den Augen sahst… Diesen Tanz führen wir jeden Abend auf. Nur, dass wir keine Pilze benötigen! Haben wir dir gefallen?“ Sie überlegte kurz. „Aber woher das Bild mit den Särgen stammte, weiß ich nicht. Mein Gatte weihte mich nicht in alle Familiengeheimnisse ein! Vielleicht will er, dass du in seine Fußstapfen trittst. Ich weiß es nicht.“ – „Ich müsste lügen, wenn ich bestreiten würde, dass mich eurer Tanz nicht erregte!“, raunte Dexter und starrte erneut auf Susannes Nachthemd. Seine Gedanken hingen an der kräftigen Maid. Ihre Brüste konnten sich mit denen ihrer Mutter messen. Unter dem Tisch regte sich sein Liebesmuskel.
Nacheinander deckte sie Karten auf. „Deine Probleme sind wirklich schwerwiegend! Du hast finanziellen Ärger und stehst auf einer Abschussliste!… Meine Älteste half dich auszuziehen.“
Sie musterte den Mann. „Habe die Karten recht?“ – „Leider dachte ich, dass mir das Glück hold sei und kam nicht um das Wetten herum… Einhundert Riesen, die ich als Kurier bei der Familie abliefern sollte, gingen so in Rauch auf.“, beichtete Dexter und fragte, „Sagen mir die Karten auch, ob ich das überleben werde?“
Weitere fünf Karten wurden aufgedeckt. „Nicht nur das! Du bist potent und wirst mit viel Fleiß und Geschick einen neuen Weg einschlagen. Das Haus akzeptiert dich und verspricht dir eine erfolgreichere Zukunft!… Ich werde nun Frühstück machen. Wie sieht es aus mit Bratkartoffeln?“
Staunend fragte Dexter, „Steht etwa in den Karten, dass ich die mag?“ – „Das war nur gut geraten!“, erklärte Susanne grinsend und räumte die Karten weg.
Wieder bemerkte sie seinen Blick, der nun am weitem Ausschnitt ihres Nachthemdes hing. Um ihn den Gefallen zu tun, lehnte die Frau ihren Oberkörper weiter vor und mochte sogar seine großen Augen, die den Spalt zwischen den eingepferchten Bollwerken bewunderten. „Genug gesehen?“ – „Nein!“, antwortete Dexter. Sein Kopf nahm Farbe an, da er nicht wusste, wo diese Ehrlichkeit herkam.
Ohne ein weiteres Wort erhob sich die Dame des Hauses und wand ihm den Rücken zu. Die schwarzen langen Haare verwehrten einen Blick auf ihren Hals. Der durchgeschwitzte weiße Stoff konnte die dunklen Brustwarzen und die Linie der Pofalte nicht verbergen. In dem Mann stieg die Lust sich der Schönheit gefällig zu zeigen. Selbst der geschwächte Krieger erwachte.
Sie griff nach ein paar Zwiebeln. Nach und nach kamen erst die Kartoffeln und die Zwiebeln in die Gusseiserde Pfanne. Dann folgten frische Pilze, Kräuter, frisch gepresster Knoblauch und Schinkenwürfel. „Ich wünsche mir, dass du nach dem Essen, die Wege zwischen den Gräbern vom Unkraut befreist. Meine Lütten übernehmen die Grabpflege. Nach dem Essen, werde ich dir eine Hose meines Mannes überlassen. Sie dürfte dir passen! Mein Gatte ist ungefähr genauso groß wie du.“
Die Bratkartoffeln dufteten nicht nur lecker, sondern schmeckten Dexter auch sehr gut. „Solch schmackhaftes Frühstück aß ich selten.“, lobte er und nahm die letzte Gabel voll. Nun platzte ihm leise doch raus, „Vampire könnt ihr also nicht sein.“ – „Warum? Was weißt du schon über Vampire?“, möchte Susanne wissen und leerte ihren Teller. Dexter brauchte nicht lange zu überlegen. „Sie schlafen am Tage in Särgen, da Sonnenlicht sie zu Asche werden lässt. Mögen keinen Knoblauch und sind nur mit einem Pflock im Herz zu stoppen.“ – „Uralte Mythen und wen tötet ein Pflock im Herz nicht? Wie kommst du auf das Thema?“, wollte sie nun doch wissen und fixiert den Gast mit ihren grünen Augen. – „Ich sagte, dass ich euch beim tanzen beobachtete und sah die messerscharfen Zähne.“ Kurz pausierte er für die letzten Kartoffeln und sah ihr wieder ins Gesicht. „Ich träumte, dass mich eine, deiner Mädel ritt und spürte die eiskalten Beißer an meinem Hals. Mir schmerzen die Eier, als wären sie ausgepumpt worden.“
Sprunghafte wechselte Susanne das Thema. „Möchtest du noch eine Portion?“ – „Ich sollte mich erst der Pflege der Wege zuwenden, bevor es draußen zu warm wird!“, raunt der Mann.
Die Frau spülte die Teller ab und räumte diese in den Geschirrspüler. „Wenn dich doch noch der Hunger überfällt, kannst du dich ruhig an der Pfanne bedienen. Ich werde die eine Hose meines Mannes überlassen. Folge mir!“
Dexter folgte Susanne aus der Küche zu der prächtigen Treppe, deren Stufen von einem rotem Teppich geschützt wurden.
Über diese gelangten beide in den ersten Stock und Dexter bewunderte, dass der gemütliche altertümliche Flair auch hier zur Geltung kam.
Er blieb hinter Susanne und sie öffnete eine Tür zu einem der vielen Zimmer. Ein lichtdurchfluteter Raum kam zum Vorschein. An der linken Wand stand ein Himmelbett und dem gegenüber ein alter Schrank. Der Stilbruch war der Schreibtisch am Fenster mit den Aktenordnern und dem Computer.
Die Frau drehte sich zu Dexter. „Ich hoffe, dir gefällt, was du von dem Haus bis jetzt gesehen hast?“ Ihre Lippen trafen seinen Mund und schmiegte ihre kalten feingliedrigen Finger auf seine Hüften. Ein wiederholter Kuss folgte und ihre Zunge öffnete seine Lippen und um Einlass in seinen Mund.
Erst überfragt, öffnete der Mann doch sein Kiefer und sekundenlang tänzelten die Zungenspitzen umeinander. Seine Hände nahmen ihren Rücken gefangen und zogen ihren Körper noch weiter an seinen.
Die Gastgeberin löste den Kuss und raunte, „So wurde ich schon lange nicht mehr geküsst. Mein Gatte verstand es nicht in mir das Verlangen nach mehr zu entzünden!!!… Aber du solltest das Nachthemd ausziehen und ich suche nach einer Hose… Wenn…“
Sie wollte Abstand gewinnen aber wurde erneut geküsst. Ohne Widerstand überwand dieser leidenschaftliche Kuss Minuten, bis Beide die Liebeleien trennten. Seine Hände gaben ihren Po frei aber seine Finger strichen über die versteckten Brüste. Dafür glitten neugierige Forscher über seinen erregten Freudenspender.
Einen Moment später drehte sie dem Mann den Rücken zu und suchte im Eichenschrank nach dem passendem Beinkleid. „Gefunden!“
Ihre Hüften spürten kräftige Hände und die Frau lehnte den Rücken gegen den Mann. Ohne, dass sie es wollte, kam über ihre Lippen, „Befreie mich schon aus dem störendem Nachthemd und erkunde meinen Körper! Heute früh hätte ich dich gerne bestiegen aber ließ Mel den Vortritt! Ihr Ausritt zog sich in die Länge. Damit verzichtete ich.“
Der feinfühlige Gauner weckte in ihr Begierden, wenn sie auch gedanklich ihrem Gatten treu blieb! Es war das Gemäuer, dass ihre die Erregung erlaubte. Ihre aufblühenden Gefühle dem Neuankömmling gegenüber konnte sie nicht verheimlichen.
Seine Finger kreisten um ihre Brüste und wanderten tiefer. „Ich dachte, das hätte zu einem Traum gehört. Du saßt neben uns und hast das Treiben zugelassen. Das verstehe ich nicht. Du sagtest, sie seien für mich tabu!“ Seine Finger rafften den Saum hoch und untersuchten den glatten Venushügel. Ein Medizinmann glitt über die Spalte, deren Ende bis zur Pofalte führte und kreiste um den Kitzler. Er hörte ihr erregtes schnurren, „Ohhh, Ja! Sie sind für dich tabu aber du nicht für sie!“
Seine Hände zogen sich zurück und befreiten die Dame aus dem klammen Stoff, das zu Boden glitt. Selbst wartete er, bis Susanne ihn aufforderte sein Hemd auszuziehen! Unbeeindruckt drückte sein Krieger gegen ihre Pofalte. Die Finger wanderten zu den Brustwarzen und zerrten leicht an ihnen. Dem Mann lag eine Frage auf der Seele, dessen gruseliges Geheimnis er aber nicht wissen wollte!
Seine Bemühungen wurden von einem Keuchen begleitet. Seine Lippen küssten ihre Schulter und rückte nochmals mit seiner Hand zu ihrem Venushügel. Leise hörte er sie raunen, „Nach dem… Mel bon dir abließ, gierte meine Zunge nach deinem Schwanz und säuberte ihn bis zu den Hoden!“
Wie ausgehungerte Geier kreisten seine Finger über den Kitzler und spürten, wie Susannes Herz immer schneller Blut durch die kalten Adern pumpte. Leise vernahm sie die Frage, „Was ist, wenn deine beiden anderen Lütten mich dazu auffordern?“
Stark keuchend reagierte die Frau, „Ohhh… Mein Gott… Du bist… an unsere Wünsche gebunden!… Mhhh… Das war eine Bedingung!“ Sie jappste erst nach Luft und fuhr Dexter scharf an, „Zieh endlich dein Nachthemd aus und besorg es mir!“
Kurz schreckte der Mann wegen dem Stimmungswandel zusammen aber tat, wie ihm befohlen wurde.
Ihre Hände stemmten sich gegen ein Regalbrett im Schrank und streckte ihm den Po entgegen.
Gesteuert spazierte die pralle Eichel durch ihre Pofalte und öffnete die pulsierenden Wächter. Sanft dehnte der Liebesknochen das Heiligtum. Ihm quoll der weibliche Freudensaft entgegen.
Susanne stöhnte verhalten in die Wäsche. „Ja, gibs mir! Fülle mich aus!… Mhh…“ Sie spürte immer mehr von dem Muskel in ihrem ausgehungertem Mösenloch. Mit sanften Stößen wurde ihr Unterleib erobert und ihr gleichmäßiges keuchen beschwor den Sklaven der Lust, dass auch er ihr sein lebensspendendes Elixier nicht verweigerte! „Ohhh, mein Gott!… Bist du stattlich gebaut!… Mhhh! Das ist gut! Nimm mich… ARRR!“
Ihre Gruft wehrte sich gegen den willkommenen Eindringling, der immer fester zustieß. Er glitt fast auf dem Heiligtum und rammte endgültig seine ganze Länge in die zuckende Fotzenröhre.
Erregt schrie Susanne auf, „Ohhh… JA!… Mein Halunke, vögel mich richtig durch!… Mhhh… JA!“ Diese Eroberung, der Schwanz, der ihren Körper komplett zum zittern brachte und bis zur letzten Kammer vordrang, war der Hammer. „Ohhh… Fester! Bums mich fester!“, kreischte die Frau in die Wäsche.
Ihr Wunsch war Decter Befehl und wie mit einem Rammbock wurde der Fotzentunnel gefickt. Hände suchten ihre Brüste und Finger kneteten sie wie wild gewordene Raubtiere.
So besorgte Dexter es noch nie einer Frau und Susanne war nicht seine Erste! Immer heftiger rammte sein Becken den Freudenspender in ihren Körper. „Ohhh… Ihr seit meine Herrin… Verfügt über mich, wann und wo ihr wollt!“ Seine Finger zerrten erneut an den Kirschen und vor Erregung schrie die Besitzerin auf, „Ahhh… Du bist unser Sexsklave!… Wir werden dich benutzen… bis dir die Eier abfallen!… Ohhh, mein Gott!… Mhhh… Gleich wird es lauuuut!“
Durch sein hünenhaften Gestalt musste er die ganze Zeit etwas in die Knie gehen. Seine Hände griffen nach ihren Hüften. Fest umgriffen die Finger fest die Knochen und der Mann streckte seine Knie durch. Die Frau schwebte nun aber seine Stöße ließen nicht nach.
Der Kanal zuckte, quetschte den Lümmel wie eine leere Senftube zusammen und ertränkte ihn mit Mösensaft!
Kurz, beinah regungslos konnte der Freudenspender erneut seiner Arbeit nachgehen. Wie ein ungebetener Gast, öffnete dieser die letzte Hürde. Das stark pulsierendem Bergwerk überrollte hektisch den harten Liebesmuskel.
Die Krönung, auf die Susanne sehnlichst wartete, kam mit jedem Stoß näher. In dieser Stellung wurde sie noch nie verwöhnt! Ihr Orgasmus hallte durch das Haus, wieder wurde der Schwanz hart umringt und in mehreren Schüben überschwemmte die heiße Lava den Tunnel und schien sogar in die letzte Kammer vorzudringen. Das Feuer in ihren Unterleib breitete sich aus. Die sonst blasse Haut nahm eine leichte rosa Färbung an.
Schwunghaft richtete Susanne den Oberkörper auf, stieß gegen den Sexsklaven und schrie einen weitere Ekstase in den Raum! „Ohhh… ist das geil, mein Hengst… Ich will mehr erleben!“ Hände griffen nach ihren Brüsten und der Krieger füllte ihren ganzen Unterleib aus. Ihre Hände griffen um seinen Hals.
Sanft hob Dexter die Frau an und sein steifer Krieger glitt aus der Festung. Vorsichtig setzte der Mann sie auf dem Boden ab und wirbelte die Frau herum. Kurz bevor sie auf das Himmelbett stürzte, griff seine Hand nach ihrem Arm. Leidenschaftliche Küsse wurden getauscht, bis der Mann Susanne auf die Matratze drückte.
Selbst kniete er sich zwischen ihre Beine und seine Lippen fingen eine Brustwarze ein. Schnell standen ihre prallen Kirschen erneut. Seine Zähne knabberten an einer Frucht.
„Ohhh… JA!… Ich will dich spüren!… Mhhh…!“ Sie wurde von ihm beäugt und sanft küsse trafen ihren Hals, was der Frau weniger recht war. Aber schon spürte sie sein Schwert an ihrem Kitzler. „Ohhh… Du kannst wohl nicht genug bekommen?… Ahhh… Ich halte dich nicht auf!“
Ihr Hals spürte seine Zungenspitze an den vier Narben. Mit dem Wissen, dass Dexter ihr Geheimnis nun kannte, gab sie sich den Zärtlichkeiten absolut hin.
Eine Bewegung und der Freudenspender jagte tief in ihren Körper. Dexter hob seinen Oberkörper und hievte zugleich ihren Po auf seinen Schoß. Seine Hände umfassten ihren Rücken und zog die Frau an sich.
Ihre Arme nahmen seinen Hals gefangen und ohne nachzudenken, hob Dexter ihren Hintern immerzu an. Die üppigen Bollwerke glitten über seine Haut.
Seine Gedanken an die vier Bissspuren auf ihrem Hals verblassten beim erneutem klingeln eines Telefons.
Erregt raunte Susanne, „Ohhh… Ich muss eh gleich noch runter ins Büro… Dann ist immer noch Zeit… Ahhh… den Anrufbe… antworter abzuhören! Ahhh… Überschwemme mich!… Öhhh… Ich liebe diese Wärme, die… mich überrennt!“
Diese Position war nach Minuten unangenehm für den Mann. Er spürte die Unterschenkel kaum mehr und legte seine Herrin zurück auf den Rücken. Seine Hände drückten ihre Schenkel auseinander und nun konnte ihn nichts mehr aufhalten. Schmatzend glitt sein Schwanz in das geweitete Fotzenloch.
Die Frau stöhnte in sein Ohr, „Ohhh, mein Gott… Ich will dich!… Pumpe deine Sahne in mich… Nicht nur in mich!“ Scharf keuchend reagierte Dexter, „Ja!… Ich glaube nicht, dass alle deine Mädels die Pille nehmen, also… Ohhh… Sollte ich mich zurückhalten!“ Er dachte an das zierlichste Ding, dass er beim Tanz beobachtete!
Ganz tief in ihrer krampfenden Grotte, hielt sein Körper inne. Seine Flut brachte Susanne um den Verstand! „AHHH!… OH MEIN GOTT… IST DAS GUT!!!“
Erst überrollten ihren Körper Wellen der Ekstase und dann schrie sie dem Mann ihren erneuten Orgasmus entgegen. „Ohhh… JA… Betanke mich!… Keine von uns verhütet… Mhhh… Wenn es passieren soll,… soll es passieren!… Mein Gatte forderte von mir einen Stammhalter… Den konnte ich ihm nicht schenken!“
Nun hält Dexter nichts mehr auf. Seine Hände spreizen ihre Schenkel weiter und er rammt erneut zu. Wie besessen jagte sein Krieger in die Frau und kam nicht nur einmal in seiner Herrin.
Erschöpft ließ Dexter ihre Beine frei und sackte über ihren warmen Körper zusammen. Sie flüsterte, „Sollte es passieren, dann werden wir halt von dir schwanger!… Vielleicht schenkst du mir einen männlichen Stammhalter… Gibt noch einiges, was du wissen musst aber das kann warten!… Wir sollten duschen.“
Mühsam stemmte Dexter seinen Körper hoch. „Ich werde nach getaner Arbeit duschen! Gibst du mir die Hose raus?“
Susannes Arme zogen ihn an ihren Körper. Flüsternd raunte sie, „Mach das!… Den Eimer mit dem Unkraut bringst du später rein. Nicht alles was nach Unkraut aussieht, ist auch Unkraut, mein Schatz.“
Sein müder Krieger glitt aus der feuchtwarmen Gruft und die gemeinsamen Säfte flossen auf das Oberbett. Jetzt erst bemerkte er, dass ihre fahle Haut Farbe annahm.
Interessiert sah Dexter zu, wie das Oberbett das Gemisch aufsaugte und stellte fest, dass er ihre Festung mit einer fast unmenschlichen Menge Sperma versorgte. Der Mann hörte leise seine Herrin flüstern, „Du bist mehr als nur ein Halunke!“ – „Du wirst schon recht haben! Wenn ich dir auch nicht recht folgen kann. Wo habt ihr das Klo versteckt?“, raunte der Mann.
Susanne raffte sich hoch und holt erst die knielange dunkelblaue Leinenhose aus dem Schrank, bevor sie ihn ins Badezimmer begleitete. Der altertümliche Flair ging auch hier nicht verloren.
Dexter leerte seine Blase und küsste Susanne, die schon unter der Dusche stand. Seine Finger strichen über ihre nassen Euter. „Ich bin dann auf dem Friedhof!“ – „Die Gerätschaften findest du neben dem Gabelstapler im Schuppen!“, erklärt die Hausherrin und küsste ihn..
Der Mann zog im Schlafzimmer das Beinkleid über und machte sich mit freiem Oberkörper an die Arbeit.
Der recht gut gepflegte Friedhof machte trotzdem Arbeit. Unkraut wuchs schneller, als man es beseitigen konnte. Der Mann versuchte es vorsichtig mit der Wurzel zu entfernen.
Bald stand er vor dem steinernen Engel mit den verschränkten Armen und den angelegten Flügeln. Die Inschrift auf dem Sockel konnte er zwar nicht lesen aber erkannte, dass etwas mit den Daten nicht stimmen konnte. Nach der Zeitspanne lebte die arme Seele über zweihundert Jahre!
„Väterchen!“, hörte der Hüne eine bekannte Stimme rufen. Eine Gänsehaut breitete sich auf seiner Haut aus. Sollte er sich taub stellen? Erneut hörte er die Stimme, „Väterchen, komm mal her!“ Dexter drehte sich zögernd um.
Am Rande des kleinen Friedhofs standen der Schläger Florian und Ivan. „Ja, dich meine ich!“ Seine Hand winkte ihn heran. „Ich beiße schon nicht… Habe nur eine Frage!“
Unsicher kam der vogelfreie Mann näher. „Ja, wie kann ich helfen?“ Schon spürte er Florians Hand auf der Schulter. Irgendetwas passte nicht aber Dexter war ratlos.
Der Vollstrecker hielt ihm ein Handy mit einem Foto hin. „Hast du den schon einmal gesehen?“ Der Gefragte hätte fast laut gelacht aber sagte mit ernster Mine, „Nein!… Was ist mit dem Mann?“
Florian steckte das Handy wieder in die Hosentasche und holte eine Karte hervor. „Wir suchen ihn nur!… Wenn du ihn siehst!… Rufe unter dieser Nummer an.“ Er schaute über seine Schultern und nahm seine Geldbörse. „Du wirst hier nicht die Welt verdienen!… Väterchen, irgendwie erinnerst du mich an meinen Erzeuger… Hier, ein fünfziger Tipp!“ Er drückte Dexters Hand mit dem Geldschein zusammen. „Braucht ja keiner zu wissen!“
Die beiden Kerle verließen plaudernd das Privatgrundstück und Dexter verstand nicht, dass ihn keiner erkannte! Sein Blick fiel auf eine spiegelnde Oberfläche des Leichenwagens. Ihm starrte ein alter grauhaariger Mann entgegen, der mit dem Hausherrn vieles gemein hatte, den er auf dem Gemälde sah.
Recht verstand der Gärtner nicht, was mit ihm geschah und schaute nach seiner kräftigen Hand. Die Hand seines Spiegelbildes war dürr und abgemagert. War das etwa der Bann des Hauses?
Kapitel 02
Dank der gebückten Haltung schmerzte Dexter nach guten drei Stunden Unkraut pflücken der Rücken, als hätte man ihm heiße Nadeln in die Wirbelsäule gestochen. Dafür waren zum Lohn alle Steinwege zwischen den Grabstellen wieder ansehnlich.
Der Mann bewegte seinen Rücken in jede denkbare Richtung um den Wirbeln leben einzuhauchen. ‘War es wirklich das Haus, dass mich die beiden Vollstrecker nicht erkannten?’
Sein Blick viel auf den Engel, der mit verschränkten Armen und angelegten Flügeln, stummer Zeuge der vollrichteten Arbeit war.
„Zufrieden?“, witzelte der Mann ohne eine Antwort zu erwarten. Doch hätte er in der letzten Nacht beschwören können, dass die Steinfigur in einer anderen Pose auf dem Sockel stand! Diese und andere Fragen könnte bestimmt Susanne beantworten.
Bimmelnd hörte er Fahrräder, die auf die verwilderte Zufahrt abbogen. Neugierig suchten seine Augen die Quelle des Lärms.
Drei schwarzhaarige Mädels stellten ihre Räder ab. Eine davon war Melanie. Sie hob zum Gruß die Hand. „Hallöchen, Dexter!… Schön am schwitzen?“ – ‘Was für ein Biest!’, ging dem Hünen durch den Kopf. Der Anblick ließ seinen Liebesmuskel zucken. Dieser beehrte unfreiwillig am frühen Morgen ihr enges Inneres. Die Hübsche ritt ihn und zapfte nicht nur einmal seinen Saft ab.
Er mochte ihre fahlen jugendlichen Brüste, die im Takt wippten. Wenn ihm Susanne das Treiben ihrer To chter nicht bestätigte, würde er glauben, dass das nur zu einem Teil der Drogen bedingten Wahnvorstellungen gehörte. Besonders, weil ihre Mutter zugegen war.
Ohne Scheu kam Mel über einen der Wege auf ihn zu. Ihre Finger griffen nach seinen Schultern, dafür musste sie allerdings den sportlichen Körper strecken.
Ihre Taille fingen seine kräftigen Hände ein und lagen unverhofft unter der weinroten Bluse auf der nackten Haut. Der Stoff versteckte die wohlgeformten Brüste der Reiterin.
Unhörbar raunte Melanie, „Für einen Kuss musst du mir entgegen kommen!“ Zu seinem Deal gehörte, dass er den Frauen gefällig sein musste!
Zögernd lehnte er sich zu ihr und seine Hände rutschten auf den weiten schwarzen Rock. Ihre verschwitzte Haut roch angenehm und im Gegensatz zu ihren Schwestern, hatte diese eine gesunde Färbung angenommen.
Nach einem zaghaften Kuss, dem ein intensiv sinnliches Zungenspiel folgte, ließ sie von dem Mann ab. Ihre Hand fuhr über seine Hose. „Danke! Den ganzen Tag wartete ich nicht nur auf den Kuss.“ Sie zwinkerte ihm zu. „Dein Schwanz tat mir gut und kann das nächst Mal schon gar nicht mehr abwarten!“ Schmunzelnd bereute der Mann, dass sie ihn nicht in seiner Kammer begrüßte! Sein Blick ging zum vergitterten Küchenfenster.
Ihm fielen die Narben auf Susannes Hals ein und strich Mel erst über den Kopf, bevor seine Fingern ihren Hals abtasteten. Dort warteten regungslos die erwarteten Spuren.
Ihn interessierte, wie sie wäre. Fast boshaft wurde er angefunkelt „Mann fragt eine Frau nicht, wie sie ist! Ich verrate nur so viel, die Zwillinge sind jünger.“ – „Ich dachte, dass deine Geschwister einige Jahre trennt.“, hauchte der Mann erstaunt. Seine Finger zeichneten ihre Brustränder nach. Mit den Daumen fuhr er über ihre steifen Gipfel. „Wenn du mich das nächste mal besteigst! Dann bitte nicht, wenn ich unter Drogen stehe.“ Noch einmal trafen sich ihre Lippen.
„Ich kann nichts versprechen!“, witzelte das Biest und wand ihm zügig den Rücken zu um zum schmalem Hintereingang zu eilen der in das Haus führte. Ihre gepflegten hüftlangen Haare wehten durch die heiße windstille Luft.
Der Mann bemerkte erst jetzt eine Bank, die ihm in der Nacht nicht auffiel. Sie ruhte an der Stelle, wo gestern nur ein Grabstein an der Wand lehnte und ihm den Einstieg durch das nun vergitterte Fenster ermöglichte.
Dexter sah ihr gierig nach. ‘Ich freue mich schon auf unser nächstes mal, meine Süße!’ Seine Gedanken führten zu dem heißblütigen Sex mit der kaltblütigen Mutter, der drei Girls. Die vollbusige Hausherrin und er kosteten jeden Moment des unerwarteten aber hemmungslosen Miteinanders aus!
Er brachte erst die Gartenwerkzeuge in den Schuppen und holte danach dem Eimer mit dem vermeintlichem Unkraut. Seine Hand griff auch nach der Schachtel mit den Pilzen, die ihm unter kamen. Die Unkräuter wollte Susanne ja in der Küche aussortieren und würde auch wissen, welche Pilze genießbar wären. Wie sie sagte, dass für den Kenner nicht alles im Müll lande.
In der Küche stellte der Mann beide Behältnisse auf den Tisch. „Die Wege sind gereinigt! Soll ich mich morgen um die Zufahrt kümmern?“
Susanne goss ihm ein Glas Tee ein. „Nein! Der äußere Scharm geht sonst verloren!“ Ihre langen schwarzen Haare waren zum ersten Mal zu einem Pferdeschwanz gebunden und so präsentierten sich die Narben auf der leicht rosa Haut. Dexter sah die Veränderung aber fragte nur, „Deine Arbeit schon erledigt?“
Nickend bestätigte die Frau, „Waren nur ein paar Telefonate und etwas Buchhaltung! Den Rest erledigt der Steuerberater… Morgen erscheint eine Kundin und will einen Grabstein in Auftrag geben… Mel lobte schon deine Arbeit!“
Lächelnd warf Dexter ein, „Hoffentlich ist der Stein nicht für ihre eigene Beerdigung!“ Kurz hielt er inne und fügte zögernd an, „Vielleicht lobte deine Große mich nur, weil sie erfolgreich einen Kuss einforderte! Wären wir nicht gerade draußen gewesen, hätte ich sie vernascht.“
Ihre Hand griff nach seiner. „Das freut mich, dass ihr euch so gut versteht! Ich wünsche mir, dass du morgen den Wagen von innen und außen reinigst. Am Mittag solltest du bei dem Kundengespräch dabei sein. Bin mir sicher, dass dir auch die Anzüge meines Mannes passen… Warum hast du sie nicht vernascht?“
Sie küsst den Mann und fingert über seine verschwitzte nackte Brust. „Die Dame wäre nicht der erste Kunde, der einen Stein vorbestellt aber nein! Vor kurzen verstarb ihr Gatte… Ich habe dich und Mel durch das Fenster beobachtet! Sie war doch willig…“ – „Aber nicht am Tage auf einem Friedhof! Nicht, wo jederzeit jemand erscheinen kann und an so einem Platz wäre es mir unangenehm! Wenn ich auch kurz davor stand, ihr die Slip vom Körper zu reißen…“, raunte Dexter in einen Kuss. Sein Liebesmuskel kämpft gegen den Stoff an.
Seine Hand hob ihre an und küsste den Handrücken. „Werde ich machen. Nun aber ruft die Dusche meinen Namen! Fühle mich in der Haut unwohl. Zudem muss ich den Druck abbauen, den Mel hinterließ!“ – „Du weißt, wo die Dusche ist! Soll sie dir den Rücken waschen?“, witzelt Susanne und sieht ihn leicht mit dem Kopf schütteln. „Dann komme ich nicht zum duschen und sie würde breitbeinig zum Essen erscheinen!“ – „Das Risiko würde sie gerne eingehen!“, schmunzelt die Frau des Hauses.
Derweil, einige Kilometer entfernt in einem Altbau eines Mehrfamilienhauses klopfte jemand an die Bürotür von Björn.
Bevor der alte Herr auf das Zeichen reagierte, bewunderte er noch die junge Elena. Sie zog ihren Rock hoch und damit verschwanden die gepflegten schwarzen Schamhaare unter dem blaugrauem Jeansstoff. Ihre Finger verschlossen noch die weiße Bluse und verhüllten die zierlichen Tittchen.
Lächelnd raunte der Mann, „Danke für die willkommene Abwechselung, die meinen alten Knochen gut tat. Wir sehen uns später!“
Wortlos lehnte die schwarzhaarige Spanierin ihren schlanken Oberkörper über den monströsen Schreibtisch und küsste das Familienoberhaupt zum Abschied. Mit zarter Stimme erwidert die Jungschlampe, „Jeder Zeit wieder!“ Sie griff nach den bereit gelegten Scheinen und verließ den Raum.
Kurz danach trat Florian ein. „Ihr wolltet mich sprechen?“ Mit Zufriedenheit bemerkte er die entspannte Körperhaltung des alten Mannes. Dieser befahl mit einem Handzeichen seinem persönlichen Sekretär, dass dieser das Zimmer verlassen sollte.
Nickend kam der stämmige Nicolai auf die Füße. Sein vernarbtest Gesicht mit dem finsteren dunklen Augen, ließ nichts gutes von dem Russen erahnen.
Die Tür wurde geschlossen und wie ein Pfau schritt Björn langsam um den Tisch herum und drehte seinem Handlanger den Rücken zu. „Mir kam zu Ohren, dass du mit Ivan heute die Suche nach Dexter wieder aufnahmst. Ich begrüße so viel Einsatz!“
Er stellte die Whiskyflasche wieder auf den Tisch. Der einundzwanzigjährige mit dem dunklem Pony war über diese anerkennenden Worte erfreut. Der alte Mann aber wirbelte herum und mit einem brennendem Schmerz in der Magengrube ging Florian zu Boden.
Mit einem Schlagring bewaffnet strafte der Mann den Möchtegern Gangster ab. Keuchend blickte Florian hoch und sah, dass Björn das Stahl zurück in die Schublade legte.
Unter Tränen hörte er die donnernde Stimme des Mannes, „Eine meiner Regel lautet, dass wir unsere Streitigkeiten nie auf geheiligtem Boden austragen!… Und jetzt steh auf und setze dich, sonst soll dir Nicolai auf die Beine helfen!“
Wieder am Schreibtisch sitzend, nahm Björn ein Schluck aus einem der bereitgestellten Gläser und zählte von zehn abwärts.
Bei drei kam der keuchende Handlanger auf die Füße und rieb mit dem Handrücken die Tränen aus den Augen. Genau wusste er, was passieren würde, wenn der Russe half! Dann würde er es erst recht nicht auf die Beine schaffen.
Noch einmal wurde die Heulsuse aufgefordert endlich ein Schluck zu trinken!
Das Familienoberhaupt entzündete seine schmucklose Meerschaumpfeife. „Du machst dich vorerst unsichtbar!… Solltest du recht haben, sei Gott Dexters Seele gnädig! Deiner aber auch. Du Idiot hast dem Gärtner auch noch meine Visitenkarte überlassen. Was hast du dir dabei gedacht?“ – „Nichts! Ich dachte, dass das Väterchen auf der Insel jeden kennt und ihm ein unbekanntes Gesicht auffällt! Ich sagte ihm nicht, warum wir Dexter suchen. Ich verriet ihm auch keine Namen!… Auf dem Gelände steht ein schmucker Oldtimer! Ein alter Leichenwagen, der euch gut ge…“ – „Sollte dieser von dem Gelände gestohlen werden, ob du deine Finger im Spiel hast oder nicht, dann solltest du dir ein tiefes Loch graben!… Deine gut gemeinte Idee, kann uns in Teufelsküche bringen. Jetzt verschwinde und lasse dich erst wieder Blicken, wenn ich nach dir rufe. Seine Schulden sind jetzt deine Schulden. Somit schuldest du mir hundertfünfzig Riesen… Ich bin ja nicht so! Du kannst sie zinsfrei abarbeiten. Dein Arsch gehört jetzt mir! Nun schick Nicolai rein! Ein gut gemeinter Rat!… Lasse dich vorerst nicht mehr auf der Straße blicken, wenn das nicht schon zu spät ist.“
Florian sah zu, dass er Land gewann und unaufgefordert nahm der Russe auf der anderen Seite des Tisches platz. Gleich vernahm er, „Wir benötigen die Hilfe der alten Hexe! Kümmere dich darum?“ – „So schlimm?“, erkundigte sich der Sekretär ungläubig und trank stirnrunzelnd den letzten Schluck Whisky aus Florians Glas. – „Dieser Idiot hat Boden betreten, um denen sich Mythen ringen. Diese konnte keiner bestätigen oder widerlegen! Wenn sich Dexter wirklich auf diesem Gelände aufgehalten hat, dürften wir ihn nie wiedersehen!“, raunt sein Gegenüber-
Der Russe murmelte noch, als er seinen Hintern erhob, „Ich verstehe!… Gerne hätte mein Schwanz dem Flittchen auch den Teufel ausgetrieben!“ – „Du hast ihre Nummer und morgen ist Wochenende. Nachdem du der Hexe Bescheid gegeben hast, spendiere ich dir eine ganze Nacht mit Elena.“, erklärte Björn gönnerisch.
Im Pfarrhaus kehrte Dexter in die Küche zurück und bemerkte, dass die Tö chter des Hauses nur mit leichten weißen Nachthemden gekleidet unterwegs waren.
Auf dem Tisch lagen einige Kräuter, die der Mann irrtümlich als störenden Unrat ansah. Susanne erklärte gleich, „Das sind nur einige Wildkräuter, die sehr schmackhaft sind oder auch als Heilkräuter in Salben Verwendung finden!… Präge sie dir gut ein! Danke, dass du die Pilze separat gelegt hast. Die kann ich gut in der Küche verwenden.“
Sie griff nach seinen Hüften und Beide tauschten ein leidenschaftliches Zungenspiel. Leise flüsterte sie, „Ich werde das Abendbrot vorbereiten!… Danke dir für die gründliche Arbeit. Hat dir doch ein Mädel beim duschen geholfen?“ – „Nein, sonst wäre ich wohl noch nicht fertig!… Warum hängen über einigen Gräbern Glocken?“, erkundigte sich der Mann und vernahm die schaurig schöne Erklärung. „Die Gräber wurden zu einer Zeit ausgehoben, wo Glocken noch mit einem Draht bis in den Sarg beigesetzt wurden. Falls ein Mensch irrtümlich verbuddelt wurde, konnte sich der Untote bemerkbar machen. Es gab auch Rituale, da sollen Toten vor der Beisetzung die Kehlen durchgeschnitten worden sein, um so etwas zu vermeiden!“ – „Man könnte glauben, dass das eine Horrorgeschichte ist! Ich werde mir meine Zigaretten schnappen und hinter dem Haus eine rauchen! Schließt ihr mich zur Nacht wieder ein? – „Das solltest du selbst machen, wenn du Angst vor uns hast.“, flüsterte die Hausherrin.
Der Mann holte aus der Kammer die Utensilien und nahm draußen auf der weiß lackierten Bank platz. Er entzündete eine Kippe und atmete den Qualm tief ein.
Neben ihn nahm das zierlichste Mädel platz. Bei ihr dachte Dexter ja, dass sie die Jüngste sei aber sie war die Zwillingsschwester, der Göre, die einige Kilos mehr zu bieten hatte. „Paps rauchte auch! Weißt du das?… Aber er hat eine schöne Pfeife!“
„Das wusste ich nicht!“, gab der Mann zu und fragte, nachdem die Zigarette nochmals aufglimmte, „Wie heißt du?“ – „Anabell!“, sagte die Schönheit mit feiner Stimme und knuffte ihm in die Seite. „Zeige dir gleich die Pfeife… Paps wird nie wieder kommen und wird nichts dagegen haben. Ma wartete ja auf dich und er zeigte dir bestimmt den Weg!“
Trotz, dass seine Härchen bei ihren Worten aufrecht standen, legte er seinen Arm um das Mädel und zog sie etwas weiter an seinen Körper. Schon gab der untere Saum des Nachthemds den Blick auf ihren blanken Venushügel preis.
Seine Hand schob sich über ihren Oberschenkel in das Dreieck. Leicht berührte sein Zeigefinger ihre Schamspalte.
Er küsste Anabell auf den Kopf. Ihre frisch gewaschenen Haare dufteten nach Apfel. Der Puls machte sich zwischen seinen Beinen bemerkbar.
Während sie kicherte und den Leib noch mehr an ihn schmiegte, rief Susanne aus dem Küchenfenster, „Das Abendbrot ist soweit!“
Verlegen löste Dexter den Blick von Anabells freizügigem Halsausschnitt und blickte in die Richtung. „Wir sind sofort bei euch!“ Seine Stimme klang hohl, als hätte die Frau sie bei etwas unmoralischem ertappt.
Er löste die Umarmung. Die Zigarette glimmte noch einmal auf und Dexter drückte sie mit der Schuhsohle aus und nahm den Stummel mit ins Haus.
Bevor er aber Anabell in die Küche folgte, wässerte er die erloschene Kippe im Gästebad und warf sie in den dortigen Mülleimer. Kurz dachte er daran, wie schön es gewesen sei dem zierlichem Wesen seine Finger in die Möse zu schieben und sie so zu ficken. Für seinen Prügel dürfte in ihm Pfläumchen kein platz sein, ohne die Maid zu sprengen!
Auf dem Weg, brachte der Mann noch die Zigarettenschachtel und das Feuerzeug in die Kammer und erschien dann in der Küche.
Susanne saß am Kopfende des gedeckten Tischs. Zu ihrer linken saß Melanie und zu der anderen Seite die Zwillinge. Das noch unbekannte Mädel, war trotz ihrer paar Pfunde mehr ein hübsches Girl. Sie musterte auch ihn. „Ich bin Konstantina!“, stellte sie sich namentlich vor.
Während Dexter gegenüber der Dame des Hauses platz nahm, sagte er, „Ein ungewöhnlich hübscher Name! Er passt zu dir.“ – „Kannst mich aber auch Conny nennen!“, zickte sie und wurde von Susanne mit einen Blick abgestraft. „Junge Dame, das war ein Kompliment!“
„Ist schon okay!“, beschwichtigte Dexter schnell. „Ich würde vielleicht auch so reagieren… Was hat es mit dem Engel auf dem Friedhof auf sich und warum erkannten mich die Schläger nicht?“
Eine unnatürliche Stille wehte durch den Raum, bis Susanne mit einer Erklärung aufwartete, „Das hier ist geweihter Boden und du ein willkommener Gast. Das Gemäuer schützte deine Identität und dein Leben.“
Übergangslos erklärte sie weiter, „Unter dem Engel liegt der Pfarrer, der zu seinem Lebzeiten dieses Haus bauen ließ und den kleinen Friedhof für fünfundzwanzig Gräber schaffte. Der Geschichte nach sollen hier noch mehrere Gebeine vergraben sein!… Aber das ist nur Gerede von leichtgläubigen Geistern! Im Wald hinter dem Hochbeet befindet sich noch ein verwildertes Mausoleum. Wenn man aber von deiner Vision ausgeht!… Könnte an dem heimlichen Friedhof etwas wahres dran sein. Ich wüsste nur nicht wo der Zugang sein sollte.“
Ungestört der Story aßen ihre Tö chter schon, doch dem Mann krampfte der Magen. Vor seinen Augen erschien wieder der Moment, als er sich in das Haus rettete und die Kerzen wie durch Geisterhand aufflammten.
Ein Stuhl knarrte über den Boden und wortlos verschwand Anabell aus der Küche. Keiner fragte nach, wo sie hin wollte!
Dexters Magen gab Frieden und er bereitete ein Schinkenbrot vor. Immer wieder bemerkte der Mann den verführerischen Blick von Melanie. Er konnte nicht vermeiden, dass immer mehr Blut durch sein Glied strömte und die Hose eine Beule schlug.
Ihn beschäftigte eine andere Frage! „Könnte ich zum Ende des Tages, wieder ein Pokal voll Wein haben?“
Schmunzelt reagierte die Frau nickend. „Bereite ich zu!“ Sie bemerkte Anabell, die die Küche betrat und die Pfeife ihres Mannes in der Hand hielt. „Schau mal!“
Der Angesprochene nahm ihr die Holzpfeife ab und musterte das Stück. Der bernsteinfarbene Pfeifenkopf in Form eines Schädels wurde von Krallen gehalten. Wieder wurde sein Körper von einem Schaudern erfasst. Dennoch wanderte seine Hand auf Anabells Seite, zwischen ihre schlanken Schenkeln unter das Nachthemd. Ohne Einspruch von dem Mädel, strichen die Finger über die glatten Schamlippen.
Jetzt erst musste die Maid kichern. Sein Mittelfinger bohrte sich zwischen die straffen Wächter und rammte vorsichtig ins Mösenloch.
Der Mann wusste nicht, was geschah, wenn ihre Mutter das mitbekam aber das war ihm nun auch egal. Der saftig kalte Tunnel sog den ganzen Finger in sich auf. Unauffällig rotierte der Forscher in ihr.
Der Eindringling zog erst den Rückzug an, als Anabell tief durchatmete. Unverhohlen glitt der lecker duftenden Forscher kurz in seinen Mund.
„Die Pfeife ist schick!“, überspielte der Mann das Treiben. Seine Hand hielt den Pfeifenkopf fest umschlungen, der ein brennendes Gefühl in der Handfläche auslöste. Dexter fragte sich lautlos, ob sein handeln gegenüber der Frauen so abgestraft wurde?
Seine Finger ließ nur langsam die Pfeife los und das Stück glitt auf dem Tisch. Er hörte Susanne, „Wenn du magst, besorge ich morgen Tabak! Derzeit solltest du dich noch nicht auf der Straße blicken lassen.“ Weiter fragte sie, „Hat es geschmeckt?“
Seine Augen hingen erst an seiner roten Handfläche. „Gerne!… Was bedeutet die Inschrift auf dem Sockel des Engels? Nach dem Daten her wurde euer Urahne über zweihundert Jahre !“
Sein Blick geht nach Anabell. „Klar, schmeckst du lecker!“ Das Mädel küsste ihn zärtlich mit Zunge. Ihre Finger strichen kurz über seine Hose und sie hauchte, „Schade, dass es so schnell vorbei war!“
Seufzend reagierte die Frau, „Die Inschrift ist eine vergessene Sprache und bedeutet, hier liegt der Diener zweier Herren!“ Weiter ging sie nicht auf die Geschichte ein.
Bevor sich Anabell setzte, zog sie ihr Nachthemd aus und drehte ihren Körper dem hechelndem Wolf zu. Wie gern würde er nun ihren makellosen Körper mit den leichten Erhöhungen verwöhnen!
Ohne, dass ein weiteres Wort fiel endete das Essen nach einer halben Stunde. Nur Conny streckte ihren Kopf neben das Ohr ihrer Mutter. Susanne nickte. „Warum nicht?“
Nach dem Essen räumten die Mädels den Tisch ab und Susanne bat Dexter, „Nimmst du dir einen großen Müllsack und leerst in allen Zimmern die Eimer aus. Morgen früh kommt die Müllabfuhr.“ Der Mann stand auf und Melanie reichte ihm einen schwarzen Beutel. „Ich vergesse auch das Trennen nicht!“, versprach er und überlegte, was Conny wohl von ihrer Mutter wollte?
Erst als das rot glühende Firmament den Abend einläutete, schloss Dexter die letzte Mülltonne. Sein Weg führte zurück ins Haus und er müsse sich schämen. In jeder Stube der Frauen stand ein Wäschekorb und er steckte seine Nase in die getragenen Leibwäsche und nahm die Duftnoten der Damen in sich auf.
Sein Krieger erwachte aber erst, bei der im Schritt feuchten Slip von Anabell. Der verklebte rosa Stoff gab einen bittersüßen Geruch von Mösesaft ab und seine Zunge kostete von der weißlichen Kruste.
Auf die vier Damen traf der Mann erst im Herrenzimmer, in dem er einstieg um der blutrünstigen Meute zu entgehen. Der Hausherr starrte ihn wieder vom Gemälde her an!
„Der Müll ist erledigt und der leere Beutel liegt in der Küche…“ Kurz musste Dexter gähnen. „Meine Lieben, mir schmerzen alle Glieder so sehr, dass ich mich für heute verabschiede!“
Susanne stand auf und wand sich ihm zu. „Kann gut verstehen, dass du erledigt bist. Schnell werde ich dir noch den Trank zur Nacht zubereiten.“ Sinnlich küsste sie ihn und eilte in die Küche.
Der Mann liebkoste ihre Tö chter und wünschte jeder eine gute Nacht. Anabell verschwendete keinen Gedanken daran, ihren Körper wieder zu verhüllen und das nutzten seine Finger aus. Diese strichen über eine zierliche Brustwarze, während Beide die Zungen kreuzten. Er löste erst den zärtlichen Kuss, als ihr Gipfel aushärtete und Mel ihm leicht in den Mund keuchte.
Müde schleppte der Mann seinen Kadaver in die Kammer. Durch die verschlossene Tür waren schwere dennoch leichte Schritte zu hören.
Lächelnd könnte Dexter alles Geld der Welt darauf setzen, dass diese Schritte Conny gehörten! Seine Hand schaltete das Radio ein und kam noch einmal auf die Füße. Rasch befreite er seine Hüften von der Leinenhose.
Kurz überlegte Dexter, wie sein Schwert doch die zierliche Anabell verwöhnte und in ihr schmales Becken stieß! Der Gedanke ließ seinen Lümmel vor Freude zucken.
Kraftlos ließ er sein Hintern auf die Bettkante fallen und wartete auf den versprochenen Pokal. Ins geheim hoffte er, dass ihm Susanne bis zum mitternächtlichen Tanz Gesellschaft leistete. Bis dorthin flossen noch einige Stunden ins Land. Dank der Droge würde er wieder hautnah bei ihnen sein. Seine Finger nahmen den erschlafften Liebesmuskel gefangen.
Müde gaben seine Augen nach aber knarrend öffnete jemand die Tür und der Mann erspähte leider nur die kräftige Gestalt von Conny.
Sie trat ein und stellte den Pokal auf den Nachttisch. Ihre Augen hafteten kurz an seiner Hand, die das Glied massierte. Durch den gestrafften Stoff erkannte jeder die einladenden dunklen Brustwarzen.
Die Maid legte die Arme auf seine Schultern und küsste den gezeichneten Gast. „Enttäuscht, dass ich dir den Wein brachte?“ Sie spürte seine Finger auf ihren kräftigen Hüften. „Warum sollte ich enttäuscht sei?“
Lächelnd richtete Conny ihren Oberkörper auf und befreite sich von dem Nachthemd und zeigte damit auch den glatten Kelch. „Bin ich in deinen Augen immer noch ein hübsches Ding?“ Sie tänzelte im Takt der Musik und präsentierte ihren vollschlanken Körper von alle Seiten.
Trotz der etwas hängenden Bollwerke und der Röllchen, wies die fahle Haut keine Falten oder Druckstellen auf. Der süßliche Geruch weckte seinen Liebesmuskel und Dexter griff nach ihrem Becken. „Du bist ein hübsches Mädel und es passt einfach alles zu dir!“ Seine Lippen liebkosten ihre Busen. Seine Zunge kreiste abwechselnd um die prachtvollen Gipfel, bis die Kirschen reif abstanden. Seine Ohren trafen ihr leisen Lustgeräuschen. „Uhhh… Das tut so gut!“
Sie entzog sich dennoch der Liebeleien und der Hände, die ihre Pobacken gefangen hielten. Ihre Blicke richteten sich auf den Liebesmuskel und ungefragt ging sie in die Hocke. Damit nahmen ihre Schenkel seine Beine gefangen und ihre Finger beider Hände spielten über den schwächelnden Krieger. „Mel und Ma haben bei deinem Schwanz nicht übertrieben! Er ist wirklich schön anzusehen!“ Ihre Zunge fuhr über den Muskel.
Langsam floss immer mehr Blut durch die Äderchen und Conny richtete die schlaffe Wurst auf. Ihre Finger befreiten den Pilz von der Vorhaut und ihre berührten die Eichel. Ihre Ohren vernahmen, „Mhhh Du Leckermaul! Ich wollte nur den Pokal leeren und mich zurück lehnen!“ Sie spürte seine Hände an ihrem Hinterkopf.
Ihr Mund öffnete sich und stülpte die Lippen um die Spitze des Musikinstruments. Nun erst kreiste ihre Zungenspitze um das Mundstück. Bis sie ihn tiefer in den feuchten Rachen einlud.
Zögernd stimmte das Mädel ein Blaskonzert an. Immer tiefer glitt die Wurst in ihren Mund und der Liebesknochen härtete aus.
Grinsend gab sie ihn frei und stand auf. Ohne Rücksicht das Dexter schlafen wollte, schob Conny ihre Unterschenkel auf die Matratze. Die Arme schlangen sich um seinen Hals und sie zog ihn in ein sinnliches Zungenspiel. Dabei steckte der Knüppel zwischen beiden Leibern.
Sie spürte Hände auf ihren Rücken und leise hauchte sie die Frage in seinen Mund, „Würdest du meinem Körper leben einhauchen?“ – „Aber immer doch!“, vernahm sie glücklich.
Doch wurde Conny fragend gemustert. „Was meinst du mit Leben einhauchen?“
Vor einer Antwort, drückte sie die Schenkel auf die Matratze und hob ihren Hintern. Hektisch zirkelten ihre Finger die pochende Eichel an die richtige Stelle. Ihr Unterleib drückte gegen den standhaften Liebesknochen und schmerzhaft spreizte der Krieger die Festung. „Ahhh… Lasse nur nicht nach!“, keuchte die Maid und drückte erneut ihren Unterleib gegen den Mast.
Die pralle Spitze versank in der feuchten Höhle. „Ohhh,… mein Gott!… Ist dir nicht aufgefallen,… JAAA!… dass Susi und Mel nach der… Besamung wieder Farbe annahmen?“
Schnaufend wusste Dexter, dass sie das richtig beobachtete! Konnte dennoch nicht glauben, dass es wirklich daran lag. Er bemerkte das Siegel, welches den Fotzentunnel verschloss. „Mhhh… bist du noch Jungfrau?“
Ihr Becken hob sich erneut und ließ die Eichel nur den Vorhof bis zum Jungfernhäutchen weiten. Sie küsste ihren Liebhaber und raunte erregt, „Ahhh… Wer würde schon freiwillig ein Nilpferd vögeln… Ohhh… Ist das ein Gefühl“ Noch einmal hob sie ihren Körper und presste die Lippen zusammen.
Schmerzhaft riss das Siegel und Conny atmete schwer durch. Wippend, dass der Prügel auch sanft den Rest der rollenden Gruft öffnen konnte, sank ihr Gesäß auf seinen Schoß.
Wieder küsste sie ihren müden Stecher. Ihr angespannter Körper bebte und spürte seine Hände auf den Pobacken.
Erregt trennte das Mädel den Kuss und griff nach dem Pokal. Sie nippte nur an dem Wein und reichte das Gefäß weiter. Ihr Hintern hob sich und begann leicht zu wippen. Sie sah, dass Dexter zwei große Schlucke nahm. Das Mädel stellte den fast leeren Pokal zurück.
Dexter raunte, „Lasse dir nichts einreden… Du bist kein Nilpferd! Wer das sagt, kennt dich nicht…“
Er rollt zurück und zieht Conny hinter sich her. Sein Freudenspender genoss den sanften Ritt und die enge Grotte. Seine Finger kneteten ihre Brüste. An die innere Kälte gewöhnte der Mann sich schon bei den anderen beiden Frauen. Der Kanal rollte immer stärker über seinen Mast und der innen liegende Kern erregte ihn noch mehr. „Ohhh,… ja! Melke mich…!“ – „Mhhh… ich will jeden Tropfen und, dass… Ahhh! Nicht nur heute…“ Der Trab nahm an Geschwindigkeit zu und das anfängliche Keuchen wurde rasch zu einem schweren Stöhnen. „Ohhh…. JA! Ich glaube, ich kann nicht mehr lange!!!“ Unbarmherzig wehrte sich ihr Fotzentunnel vergebens gegen den Liebesknochen. Ihre Festung ließ ihn der vollen Länge immer wieder eindringen.
Conny lauscht dem Stöhnen von Dexter. „Ohhh, mein Gott!!! Ich kann auch nicht mehr lange… Meine Sinne verlassen mich!“ Immer wieder fand er sich im Büro von Björn wieder!
Der alte Herr saß einer ergrauten Frau gegenüber. Das Zimmer wurde nur von einer Schreibtischlampe erleuchtet. Auf dem Tisch standen eine Cognacflasche und zwei Schwenker.
Conny riss ihn keuchend aus der Vision, „Ohhh… Dann lasse dich fallen!“ Sie presste ihre Scham auf den Sattel und mit seinem Ausbruch, donnerte ihr Orgasmus in seine Richtung.
Erschöpft küsste sie den Mann und spürte seine Hand in ihrem Haar. Sie vernahm ihn schwach hauchen, „Das hat mir gefallen!… Ihr macht mich fertig… aber das ist okay! Nichts passiert ohne Grund.“
Sie küsste ihn und hob leicht ihr Becken für einen erneuten ausritt.
Lächelnd bemerkte Dexter ihr verlangen aber verfiel wieder in die Vision, die er eben schon vor Augen hatte.
Wieder sah er das Familienoberhaupt und die Dame. „… Du solltest dich von Florian und Ivan trennen. Am besten schnell und lautlos. Wenn Dexter wirklich in die Fänge des alten Friedhofs geriet, wüssten nur die dortigen Dämonen, was ihm blüht.“ Der Mann nickte zustimmend. „Das Geld kann ich dann wohl in den Wind schreiben aber ich gebe dir recht. Die Burschen müssen weg. Wie kann ich meinen Hals aus der Schlinge ziehen?“
Die Hexe goss noch etwas Cognac nach. „Was das Geld angeht, bin ich mir sicher, dass du Quellen hast, die sich melken lassen! Vielleicht sollten wir ihnen meine Enkeltochter opfern und zum Geschenk machen. Sie ist von meiner Magie noch unbeeinflusst… Wenn sie bereit ist, könnte sie dir Informationen beschaffen!“ – „Du meinst Elena?“, fragte Björn erstaunt. Sie nickte nur.
Die Hexe griff in ihre Tasche. „Ich weiß zwar nicht, ob dir das Schmuckstück wirklich hilft aber du solltest es tragen!“
Sie legte eine goldene Kette mit einem blauen Anhänger auf den Tisch. „Du bist kein Mensch der auf Kettchen steht aber dieser blaue Stein beinhaltet einen Schutzzauber!“
Der Mann griff nach der Kette. „Ich halte nichts von den Hokuspokus aber in diesem Fall muss ich mich auf dich verlassen!“
Dexter bewegte seinen Körper unbemerkt durch den Raum und beäugte selbst der Stück, bis er bemerkte, dass die Alte ihn anstarrte. Konnte sie seine Anwesenheit spüren?
Ihre eingefallenen Augen zwinkerten ihm zu und ein leichtes Lächeln schmückte ihre Lippen. Sie wand den Kopf Björn zu. „Mir ist doch bekannt, dass ihr Elena als Nagelkissen benutzt und sie zur Hure machtet! Recht bald ist sie in einem gebärfähigem Alter und wer weiß,… sollten die schwarzen Mächte des Hauses von Dexter Besitz ergreifen, könnte uns das zum Vorteil nutzen, wenn sie seine Brut austrägt.“ Der heimliche Gast sah Björns verdutzten Gesichtsausdruck.
„Jetzt weißt du, warum du unbedingt diesem Gespräch lauschen solltest!“, donnerte eine gesetzte Stimme aus einer der dunklem Ecken und suchend wand Dexter seinen Blick in die Richtung.
Aus dem Finsterem trat eine hagere Gestalt mit einem rotem Schlapphut und einem ebenfalls rotem Mantel ins Licht. „Die Nacht ist kurz und wir haben noch einiges vor!“ – „Haben wir?“, fragte Dexter kleinlaut.
Der Mann nahm den Hut vom Kopf und es zeigte sich das Haupt des Herren, den Dexter nur von dem Gemälde kannte. „Ich bin Dexter!“ – „Ich weiß und auch, dass du ein Ganove bist. Dem Treiben solltest du absagen! Neue interessantere Aufgaben warten auf dich, wenn das Haus dich gezeichnet hat.“, donnerte es dem Mann erneut entgegen. Er raunte nur, „Nur eure Pfeife markierte mich!“ Er streckt ihm seine Handfläche entgegen. Das Brandzeichen zeigte eine Fratze mit scharfen Zähnen und ein auf dem Kopf stehendes Kreuz im Hintergrund. Ganz wie aus der Kammer, in der Dexter seinen Schlafplatz hatte.
Lächeln setzte sein Gegenüber den Hut wieder auf. „Du wurdest gezeichnet! Nun folge mir.“ – „Wo geht es hin, wollte Dexter wissen und blieb knapp hinter dem eleganten Mann. Irgendwie erinnerte er ihn an die blutrünstige Figur, van Helsing aus einem Anime!
Keinen Moment später standen sie auf dem Friedhof. Die vier nackten Frauen tanzten um den steinernen Engel. Der Fremde sagte, „Vielleicht gelingt es dir einen männlichen Stammhalter zum Vorschein zu bringen. Mir war es zuwider, es bei meiner Brut zu versuchen! Du hast aber zwischen ihnen freie Wahl. Leben hauchtest du ihn ja ein. Zumindest schon Dreien.“ Weiter erklärt er ohne Dexter zu Wort kommen zu lassen, „Vor mehreren Generationen wurde dieser Friedhof von meinem Urahnen angelegt! Der Pfarrer wurde nicht unter dem Engel beigesetzt! Er ist der Engel. Man trimmte ihm einen Pflock durchs Herz, als ihm schwarze Flügel wuchsen und ließen ihn ausbluten. Der Geschichte nach versteinerte er über Nacht.“
Dexter überkam wieder eine Gänsehaut. Ihm behagte die Vorstellung nicht, dass die Frauen um einen zu Stein gewordenen Mann tanzten. Deutlich sah er die scharfen Zähne und die hübschen Rundungen der Schönheiten, bevor es weiter ging.
Die nächste Station kannte er auch. Das war der schaurige Raum mit den Särgen. Sein Begleiter erklärte, „Dieser Saal ist über mindestens zwei Treppen erreichbar! Eine führt in das Mausoleum. Das Grabmal ist gut gesichert und mit einem Bann belegt. Der zweite Zugang führt vom Keller des Pfarrerdhauses hierher. Mehr Gänge habe ich im laufe der Zeit nicht gefunden. Du musst wissen, ich gehöre nicht mehr zu den Lebenden aber bin auch nicht wirklich Tod. Meine Zeit reiße ich in einer Zwischenwelt ab.“
Dexter folgt dem Mann ein gutes Stück durch den Saal. In der Ferne konnte man Marmorstufen erahnen. Der Mann hätte noch viele Frage aber die Umgebung verschwamm und der Mann spürte Lippen auf seinem Mund.
Die Änderungen an der Geschichte gefallen mir und hoffe nicht, dass dem Schreiberling der Stoff ausgeht! Bin schon gespannt die nächsten beiden Teile zu lesen!
Wie ich gestern las, sollte ich wirklich die neuen Kapitel einzeln veröffentlichen. Dann müssen die Leute nicht zu lange lesen.
Immer wieder schön zu lesen, wenn ich mir auch die Storys vorlesen lasse! Da machen ich es mir bequem. Aber, bei einem neuen Anstrich, dachte ich eher, dass du die Geschichte komplett umgeschrieben hättest!
Bei eineinhalb Stunden Lesedauer, nichts für Menschen, die auf einen Quickie stehen aber ich liebe die Überarbeitung. Mit einem Gläschen Whisky in der einen Hand und dem Schwanz in der Anderen, ist die Story doch lesenswert.
Freue mich auf die Fortsetzung. Danke fürs schreiben.
Eine heiße Geistergeschichte, die durch und durch geht! Bin auch gespannt, ob und wann Elena mitmischt und was ihr geschieht!
Danke für den Hinweis. Ich werde daran denken, wenn ich die nächsten zwei Kapitel überarbeite!
Ich liebe ja die Geschichten von John Sinclair! Sies schön geschriebene Story kann sich sehen/hören lassen. Die ersten beide Kapitel könnte zusammengefasst eine Vorgeschichte sein.
Ich würde mir ein wenig mehr tiefe wünschen! Freue mich auf die Fortsetzung der Neuauflage!
Die überarbeitete Fassung hat noch mehr Biss und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Spielt Elena auch eine Rolle?