Claudia steht drauf
Veröffentlicht amClaudia legt das Heidegger-Buch beiseite. Grundlegend für den Menschen ist die Sorge, steht da. Dem kann sie beipflichten. Aber sie kann einer Sorge abhelfen und sich um den juckenden After kümmern, ist ihr gerade aufgefallen. Das sollte sie jetzt wirklich angehen.
Wer kommt in Frage? Christian? Chris geht sehr ruppig vor, geradezu rücksichtslos. Manchmal mag sie das, will es hart und schnell, aber das ist natürlich nur selten der Fall. Im Moment kommt der Kerl, dem es in erster Linie um sein eigenes Vergnügen geht, nicht in Betracht. Claudia ist nach einem Glas guten Rotweins, nach entspannter Atmosphäre. Ein bisschen Reden drumherum schadet auch nicht.
Außerdem soll es nicht wehtun, nicht heute.
Sie muss noch ein bisschen weiter überlegen.
Thomas?
An ihn denkt sie in letzter Zeit öfter, fällt ihr auf. Sie mag seine Augen, und der Junge hat Humor. Aber macht er das überhaupt…? Von hinten und mit Gefühl? Sie selbst hat es mit ihm noch nie gemacht,
auf diese spezielle Weise. Und soweit sie weiß, kennt sie seine Einstellung zu ihrem Lieblingssex nicht. Dazu waren sie noch nicht oft genug intim.Okay, die meisten Männer schätzen es, wenn die Frau es anal will. Kaum einer ziert sich da.
Jedenfalls hört sie immer nur, dass es die Frauen sind, die ihren Hintern nicht hinhalten wollen. Warum auch immer. Viele haben wohl Angst, es könnte wehtun, das sind die warmduschenden, kaltfüßigen Weicheier. Und vielleicht noch mehr finden es eklig. Oder würden die Popostecherei eklig finden, wenn sie sich mal zu einem solchen Schweinkram herabließen.
Die Idee davon ist ja wohl eklig, unangebracht, oder?
Claudia muss grinsen. Wenn die Damen vom Schoko-Kanal sprechen, klingt das zwar lustig, aber sie wollen auf keinen Fall dabei ertappt werden, dass ein Hygiene-Mangel zutage treten könnte.
Wer will schon die eigene Scheiße am Schwanz des Lovers sehen, hat Doro mal gesagt.
Sie selbst könnte sogar daran lutschen, hat sie geantwortet und war von der Freundin als psychiatrischer Fall eingeordnet worden. Wie auch immer, Schmerz oder Schmutz, da bleiben die Frauen, die wie sie selbst empfinden, wohl in der Minderheit.
Sie ruft Thomas an.
Dass sie häufig an ihn denkt, muss ja wohl was heißen. Er ist nett, und sie war immerhin schon mal mit ihm im Bett. Musste ihn auffordern, sie nicht dauernd zu schonen, er durfte ruhig etwas egoistischer zu Werke gehen. So hat sie das genannt.
„Ich bin doch nicht aus Zucker”, hat sie gesagt, weil sie härter gestoßen werden wollte.
Tom hat gelacht und sich dann mehr getraut, bei ihr. Prompt ist sie dann gekommen, noch vor ihm.
Er kann seinen Orgasmus lange hinauszögern, das findet sie gut. Eine nützliche Art der Rücksichtnahme ist das.
Wenig später ist sie auf dem Weg zu ihm.
Er ist nicht nur zuhause, er weiß jetzt auch, dass sie Sex will. Uiuiui, würde Doro sagen, wenn sie jetzt bei ihr wäre. Du gehst zum Ficken, Frollein!
Der Junge hat wieder nur gelacht. Er findet sie lustig, und natürlich unkompliziert. Er würde es ihr gerne besorgen, klar, auch das hat er gesagt. Dafür wäre er sich nicht zu fein.
Frauen, die Sex wollen, gelten immer als unkompliziert, Claudia kennt das. Aber was sie genau von ihm will, weiß er noch nicht.
Übers Arschficken redet man nicht am Telefon. Also nicht beim ersten Mal.
Wenn sie Lukas anruft, der gerade in Finnland ist, dann flötet sie aber ein „Na, wie wär´s mit einer Runde Arschsex?” ins Handy. Sie kennt ihn ja gut. Und weiß, dass Lukas dann immer darauf besteht, dass sie ihm zuvor den Po leckt. Also ehe er sein Schwanz in ihren dunklen Kanal steckt. Er schweinigelt halt gern.
Der Nachteil beim Neuling Thomas ist, dass sie immer noch nicht weiß, ob sie ihn rumkriegt. Ob sie das Schwänzlein wirklich zwischen die Backen kriegt, schön tief hinein.
Vielleicht muss sie ihn lange überreden, ein bisschen betteln sogar? Das hat sie alles schon erlebt. Motto: wenn du so nett bist und es mir anal besorgst, koche ich uns auch was Schönes…
Einige Jungs zweifelten tatsächlich an ihren Worten und nahmen es nicht für bare Münze, dass die liebe Claudia auf Analverkehr steht. Als würde sie damit nur Spaß machen, oder die Jungs testen.
Aber was soll das denn für ein Test sein?
Wenn ich den Typen bitte und er es mir tatsächlich von hinten besorgen willst, sage ich dann „April! April!”? Oder ein lässiges „Du sexistisches Schwein hast den Test nicht bestanden, schäm dich!”?
Was brächte das denn?
Nein, sie testet die Jungs nicht. Wenn der gute Thomas, der mit den schönen Augen, ihr sein Ding nicht in die Rosette stecken will, dann soll er das gerade heraus sagen. Auch ein Mann hat das Recht, auf so etwas nicht zu stehen. Und dann hat sie eben Pech gehabt.
Außerdem kann sie ihm dann immer noch einen blasen. Oder es sich von ihm ganz normal besorgen lassen, das ist auch nicht zu verachten. Guter Muschi-Sex hilft vielleicht auch gegen Afterjucken, jedenfalls eine Zeitlang.
Und danach, wird sie halt bei nächster Gelegenheit zu einem ihrer erprobten Arschficker gehen. Gehen müssen, um sich die volle Ladung abzuholen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, sagt Claudia gerne.
Der gute Thomas, der sich so gerne über sie amüsiert, hat sich nicht geziert.
Sie hat seinen Steifen, vorher schön nass geleckt von ihr, zur Gänze im Arsch!
Und er besorgt es ihr gut. Energisch, aber nicht brutal. Es macht den Anschein, als hätte er das schon immer gemacht, Marke: routinierter Arschficker. Oder Frauenglück. Claudia liebt es, wenn einer sein Handwerk versteht. Oder sein Schwanzwerk.
Sie lobt ihn mit diesem selbst erfundenen Terminus, und er lacht wieder.
Ohne das Rammeln zu unterbrechen.
Claudia liebt dieses Gestopftwerden, wieder einmal, und erinnert sich doch, dass sie früher das Gefühl hatte aufs Klo zu müssen. Das hat sie hinter sich. Sie kann ganz entspannt bleiben, wenn sie anal genommen wird.
Erst recht jetzt, da sie auf dem Rücken liegt und die Beine auseinander genommen hat. Die er festhält. Guter Ficker, guter Service.
Sie wird wie ein Schwuler genagelt, was vielleicht Schwachsinn ist. Jedenfalls hat sie das mal in einem Schwulenfilm gesehen: nämlich dass der passive Teil unten liegt, so wie eine Frau. Wie es sonst für die Damen beim Muschifick ist.
Astreine Missionarsstellung also.
Dagegen war sie früher immer auf allen Vieren und hielt den Arsch hin, für den Typen, der hinter ihr kniete.
Aber Anal geht ja auch missionarisch, der dienstleistende Schwanz fuhrwerkt nur eine Etage tiefer.
Thomas küsst sie dabei, das geht in dieser Stellung. Saugt an ihren Zitzen, und Claudia presst die Titten zusammen, ihm entgegen. Guten Service kann sie auch. So ganz versteht sie nicht, was Männer am weiblichen Busen finden, aber bitte: soll sich der liebe Thomas doch an ihrem Körper bedienen. Im Moment ist er ja dafür da, soll Lust bereiten.
Und es sieht immerhin süß aus, wie der schöne Lover an ihren Brustwarzen nuckelt.
Der hübsche Rammler besorgt es ihr großartig. Erst recht mit der Zunge in ihrem Mund. Zunge im Mäulchen und dabei Schwanz im Popo, das hat was. Hat sehr viel!
Hoffentlich hört er nicht auf, sie könnte ewig so daliegen und durchgezogen werden.
Doro versteht sowas nicht, das mit der Hinterpforte.
Und die beste Freundin findet auch, dass Claudia beim Sex wie ein Mann empfindet. Dass sie rangenommen werden will, den Arsch hinhält, dass sie mal zärtlich ist, es sich aber auch immer wieder auf die harte Tour besorgen lässt. Schnell, hektisch, hart, das sei sonst nur was für die Kerle, und kaum eine Frau habe was davon.
Claudia ist die Ausnahme.
Sie könnte es auch mit einer Geschlechtsgenossin treiben, aber aus männlicher Sicht. Denn sie würde sich dann aber auf jeden Fall einen Strap-On umschnallen. So ein Ding muss sie sich sowieso mal ins Haus holen, weil sie ja auch einen Kerl damit beglücken kann! Ob Thomas dazu bereit wäre, vor ihr zu knien und seinen kleinen, festen Arsch hinzuhalten?
Im Moment ist er der Stecher, und es kommt ihm gerade.
Lustiges Gesicht!
Dazu eine Art Brummen und Schnurren, rasches Unterleib-Zucken. Das sind unverkennbare Anzeichen. Claudia liegt ruhig da, lässt ihm Zeit.
Ihr geht es gut, aber sie ist selbst nicht auf dem Gipfel. Macht nichts, denkt sie, es ist auch schön, wenn es ihm gefallen hat. Ihr gefiel es ja auch, und offensichtlich kommt sie auch mal ohne Orgasmus aus.
Bloß keinen Stress.
Okay, darben muss sie nicht. Thomas´ Kopf ist jetzt zwischen ihren Beinen. Die Überraschung des Tages: der Mann kann auch lecken!
Claudia windet sich, genießt die Zunge an und in ihrer Fut. Guter, braver Hengst!
Dein Schleim fließt mir aus dem Popöchen, und du leckst mein Fötzchen. Jetzt noch das Kneten der Titten, fester bitte, du kannst ruhig grob sein. Bin nicht aus Zucker. Ich bin Claudia, ich will es zärtlich und hart, gerne im Wechsel.
Ich will jetzt doch unbedingt kommen, ja.
Jaaaa! Jawohl, du verdammter Ficker, das war saugeil!
An der Tür verabschiedet Thomas seinen Besuch. Und sieht besser aus als jemals zuvor.
„Du kannst dich jederzeit bei mir melden”, sagt Claudia. „Wirklich. Ich werde gerne zusehen, was ich für dich tun kann…”
Beide kichern.
„Danke, ich komme darauf zurück. Der Gedanke gefällt mir… sehr gut!”
Er sieht an sich herab, und die junge Frau fasst sofort an sein Gemächt, rubbelt daran.
„Ein Lügner bist du nicht”, grinst sie zufrieden.
Dann küsst sie ihn auf den Mund und geht ihrer Wege. Claudia hat den Kopf voller neuer Erinnerungen, die ihr gute Laune machen.
ENDE
Gute Story mit sehr viel Witz 👍🏻