Bauer sucht Frau … Teil 1-5

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Als der Miche am Sonntag früh erwachte schien schon die Sonne ins Zimmer – Der Balkon, die Balkontüre und die Fenster lagen ja nach Süden – und das Bett neben ihm war leer. Er schaute sich kurz um, stand auf und überlegte, wo die Resi schon sein könnte, als die Türe aufging und die Resi wieder ins Zimmer kam. Sie hatte sich zum morgendlichen Frischmachen im Bad nur kurz ihr Nachthemd übergeworfen, das sie jetzt gleich wieder auszog. Der Miche schaute sie an und sah sie jetzt zum ersten Mal völlig nackt im Tageslicht.

Sah ihre vollen Brüste, die schon ihre Dirndl gut ausgefüllt hatten, ihre runden Hüften und ihre Britsche unter dem schwarzen bzw. dunkelbraunen Busch. Offenbar hielt die Resi nichts vom Rasieren, denn auch unter ihren Achseln sah der Miche Haare.

“Gfoi i da?” wollte die Resi endlich wissen. “Ja, schoo … guat.” “Dann konnst ja dein Mund wieda zua macha. Muast du need an Stoi (Stall) fuadan oda mejcha? (füttern oder melken)”  “Naa, mia ham seid zwoa Joohr an Mejkroboter, des geht automatisch, und de Küha san ja auf da Woad.” “Na konnst de ja jetzt fertimacha zum Frühstück, dei Muatta is schoo unten in da Küch.”

Der Miche griff nach der Schlafanzughose, die noch vom Abend her auf dem Boden lag, aber die Resi meinte: “de brauchst jetz’ need, dei Mutta is schoo unten und ausser mir is neamand doo.” Also ging der Miche so wie Gott ihn schuf ins Bad, duschte und rasierte sich. Als er zurückkam hatte sich die Resi schon angezogen. (Aus dem Teil 3, der nicht veröffentlicht wurde wissen wir, dass die Resi nicht im Dirndl, sondern ganz ‘normal’, mit Jeans und T-Shirt kam, sie rechnete ja damit, eventuell im Stall mithelfen zu müssen.) Der Miche schlüpfte auch in seine Klamotten von gestern. Kurz überlegte er, ob er … aber ließ es dann und zog seine Kurze wieder ohne Unterhose an. Dann ging man nach unten in die Küche und nahm am großen Tisch Platz.

Miches Mutter hatte ein deftiges Frühstück bereitet, mit Rührei und Speck und hatte ein Schmunzeln im Gesicht, als sie dem Miche den Teller hinstellte. “Do, damitst wieda zu Kräften kimmst!” Vermutlich hatte sie die beiden gestern abend gehört …

Als Miches Mutter dann auch am Tisch saß eröffnet sie das Gespräch: “heirats na jetz’ ihr zwoa?” “Ja,” entgegnete die Resi, “wenn mi da Miche no moog, dann heirate’n.” Und zum Miche: “und wia is’, moogst mi noo?” Was sollte der Miche daraufhin anderes sagen als “nadierlich moog i di noo, oiso heirat’ ma.”

Aber so einfach sollte es dsann doch noch nicht gehen. Die Resi wollte ja einen Ehevertrag, und der müßte natürlich VOR der Hochzeit geschlossen werden. Und zwar vor einem Notar, damit er im Falle eines Falles auch Bestand haben würde. Die Resi würde ja ihren gut bezahlten Bürojob aufgeben und wollte Sicherheit, dass sie nicht plötzlich ohne Job und ohne Geld dasteht, wenn irgendetwas passierte. Man weiß ja nie.

Die Unterhaltung bzw. Beratung wurde dann immer diffizieler, bekanntlich steckt ja der Teufel im Detail und als es Miches Mutter zu ungemütlich wurde beschloss sie, jetzt in die Sonntagsmesse zu gehen und die beiden alleine zu lassen.

Die Resi und der Miche aber berieten sich weiter. Man könnte auch sagen, die Resi diktierte dem Miche ihre Bedingungen. Sie verlangte ein lebenslanges Wohnrecht auf dem Staller-Hof, egal was auch immer passieren sollte. Weiter verlangte sie einen fiktiven Lohn für ihre Arbeit auf dem Hof. Den Lohn müsse ihr der Miche nicht auszahlen, solange alles normal verläuft, nur wenn es zu einer Trennung kommen solte, sollte ihr der Miche den Lohn auszahlen müssen. Aber sie – die Resi – würde auch ihr bisher Erspartes dem Miche bzw. dem Staller-Hof zur Verfügung stellen, aber es sollte weiter ihr Vermögen bleiben. Als die Resi dem Miche sagte, wieviel das ist gefiel ihm das schon, die Summe würde einige momentanen kleineren Probleme lösen.

Das alles war ja noch fast normal und verständlich, doch dann kam die Resi zum Teil 2 des Ehevertrages: “I woas ned, ob du des woasr, aba i hob ja scho oiwei aa mid andere Männer g’vögelt, wenn ma oana gfoim hood. Und des mächt i aa weida a soo macha. I laaf da need davoo, do brauchst koa Angst hom, aba da oane und aa da anderne Seitensprung muaß scho  erlaubt sei!”

“Jaa …,” zu mehr kam der Miche nicht. “Natierle deafst du aa mid  ara andern vögln, wennst wuist.” ‘Und wenn du eine findest, die mit dir vögeln möchte’, aber das behielt die Resi natürlich für sich. Es ging dann noch ein bisschen hin und her, aber im Prinzip war man sich einig und dem Miche blieb ja sowieso ichts anderes übrig, als ja und amen zu sagen.

Fortsetzung folgt wieder

nikolaus

 

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Mb50
Erfahren
5 Tage vor

Geile Story, sehr amüsant und doch erregend. Mit deinem Profilangaben freue ich mich wie und wohin es weitergeht. Die Resi weiß ja wie es geht.

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