Jans Gelegenheit Teil 1-3

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Jans Gelegenheit  (Jan I)

 

Eine Geschichte zur Stärkung der Moral, fremdes Eigentum zu achten

 

 

Jan hatte die Frau die ganze Zeit beobachtet. Sie war jung, hübsch, auffallend gut gekleidet. Das alles war schon einen Hingucker wert. Als sie sich im Kaufhaus verstohlen umgeblickt hatte, war sein Interesse noch mehr erwacht. Würde sie…? Sie hatte. Und war dann mit der Bluse in ihrer Tasche an der Kasse vorbeigegangen, ohne zu bezahlen. Er hatte nicht eine Sekunde gezögert, war ihr bis in die Straßenbahn gefolgt. Obwohl beinahe das ganze Abteil leer war, hatte er sich direkt neben sie gesetzt. Sie, offensichtlich wenig davon angetan, hatte angestrengt zum Fenster hinaus gesehen.

„Machst du das öfters?“

Seine Frage klang beiläufig. Es war immerhin ein Spiel.

„Bitte? Meinen Sie mich?“

„Sonst ist hier doch niemand! Also antworte mir: machst du das häufiger?“

„Was soll das? Wenn Sie jemanden anmachen

wollen, suchen Sie sich eine andere. Ich habe kein Interesse und verbitte mir dieses plumpe Duzen!“

„Ich will aber mit dir reden“ beharrte er, blieb dabei ganz gelassen. Es freute ihn, dass er so ruhig bleiben konnte. In Wahrheit schlug sein Herz nämlich ziemlich heftig.

„Und ich habe zwei Gründe dafür: du siehst gut aus, und du hast in deiner Tasche etwas, das dir nicht gehört.“

Jetzt starrte sie ihn an, senkte aber sogleich den Kopf. Damit konnte sie aber nicht verbergen, dass sie puterrot geworden war.

„Wie… wie kommen Sie darauf?“

Er lachte auf und fühlte sich immer sicherer. Ihre Verlegenheit war genau das, was er sich erhofft hatte. Eine Ladendiebin, die ihm eine runter haute und sich in die Nähe des Fahrers begab, wäre nicht nach seinem Geschmack gewesen.

„Weil ich dich beobachtet habe. Was glaubst du denn? Und laß dieses komische Sie – wir dürften gleichaltrig sein, da ist das Du passender.“

Sie lehnte sich plötzlich in den Sitz zurück, als ob sie sich gefangen hätte. Wie zum Beweis sah sie ihm direkt in die Augen.

„Wenn du meinst… – na schön. Duzen wir uns also, das geht in Ordnung. Ich heiße Sheila!“

„Und ich Jan“ erwiderte er postwendend. „Sheila paßt zu dir. Der Name gefällt mir.“

Sie konnte ein Lächeln nicht vermeiden. Mit einer energischen Kopfbewegung schüttelte sie ihr langes Haar auf. Eine kokette Geste, wie er wußte, die aber Selbstbewußtsein ausdrücken sollte.

„Und damit versuchst du tatsächlich, mich anzumachen! Nicht sehr originell, aber du scheinst nett zu sein. Nun sag´ schon: was wirst du unternehmen?“

Ihre flüchtige Geste zur Tasche war überflüssig. Natürlich wusste er, dass sie von der gestohlenen Bluse sprach.

„Das möchte ich nicht hier besprechen.“

Da die Bahn gehalten und neue Passagiere hinein gelassen hatte, war sein Versuch, mit ihr einen Treffpunkt zu vereinbaren, naheliegend. Sie blickte nachdenklich die Leute an und nickte.

„Gut. Was schlägst du vor?“

„Wir fahren zu dir“ sagte er kurz, und seine Stimme klang jetzt sehr sicher, beinahe befehlend.

Sie schluckte, denn seine Zudringlichkeit ließ ihr nur die Wahl, eine peinliche Diskussion anzuzetteln oder einfach zuzustimmen. Also entschied sie sich für das letztere. Zuhause, das war kein zwielichtiges, verdächtiges Gefilde. Außerdem war er seltsam, aber wirklich ganz nett. Wenigstens wirkte er nicht gefährlich. Und ein kleines Risiko einzugehen, war ihr durchaus vertraut.

„Einverstanden“ sagte sie fest.

Sie wollte wenigstens den Anschein erwecken, dass sie die Situation in der Hand hielt. Ein Plan war schnell zurecht gelegt: Sie würde ihm Kaffee anbieten, dann eine gewisse Geldsumme, um sein Schweigen zu erkaufen. Außerdem würde sie deutlich sagen, dass sie sich von ihm nicht erpressen lasse – falls er daran dächte, später neue Forderungen zu stellen. Wenn er verschwunden wäre, würde sie die Bluse einfach vernichten. Ohne Beweise hätte er keine Chance, ihr danach mit Drohungen zu kommen.

Sheila wohnte nicht weit von der City, und daher war die Bahnfahrt für die beiden schnell zu Ende. Jan registrierte mit Vergnügen, dass sie in einem kleinen, aber feinen Haus wohnte, mit nur einem Klingelschild. Der Garten war für die Stadtlage enorm groß, dabei gut gepflegt.

Er merkte sich den Namen auf der Türklingel, Wertmann. Dann schloß sie auf, ging voraus und bat ihn zu folgen. Sein Mut sackte, als Sheila jemanden begrüßte – ihre Mutter, wie sich herausstellte, denn die junge Frau machte die beiden miteinander bekannt. Die Ältere musterte ihn neugierig, aber freundlich, und gottseidank stellte sie keine Fragen. Dafür gab sie bekannt, dass sie nun den Wagen nehmen und losfahren würde. Das munterte ihn sofort wieder auf. Ebenso angenehm war es, dass Sheila ihn in Anwesenheit ihrer Mutter auf ihr Zimmer bat. Er war gastlich aufgenommen, und das sollte noch eine Weile so bleiben.

In ihrem Zimmer bekam er nach ein paar Minuten frischen Kaffee, den er am Fenster trank. Sheilas Mutter wurde im Garten sichtbar; sie hatte das Haus also wirklich verlassen.

„Lebst du mit ihr allein?“ fragte er und schlürfte.

„Ja, warum? Hast du eine Großfamilie erwartet? Mein Vater ist neu verheiratet und kümmert sich um meine jüngeren Halbgeschwister. Mama und ich schlagen uns allein durchs Leben.“

„Nur keine Übertreibung! Den Möbeln und dem Haus nach zu urteilen, braucht ihr euch nicht besonders heftig zu schlagen! Warum hast du eigentlich gestohlen, wenn du dir das Ding auch hättest kaufen können?“

Er wollte nicht allzuviel Zeit verlieren, deshalb brachte er die Bluse ins Spiel.

„Es gefällt mir so“ antwortete sie kurz. Dann schaute sie ihm wieder intensiv in die Augen.

„Also, Jan, hier können wir offen sprechen. Du hast mich beim Klauen erwischt und bist mir gefolgt. Was gedenkst du nun zu tun? Willst du Geld von mir?“

„Nein“ sagte er lächelnd, was ihre Verwirrung steigerte. Ihr Plan löste sich gerade in Luft auf.

„Was denn?“

„Ich finde, dass du eine Strafe verdient hast“ sagte er achselzuckend und mit aufreizender Ruhe.

„Eine Strafe?“ Ihre Augenbrauen gingen nach oben.

„Noch nie davon gehört? – Ein Diebstahl ist ein strafbares Vergehen. Steht so im StGB, im Strafgesetzbuch. Und du, Sheila, hast nun einmal gestohlen!“

„Aber… ich dachte… Wenn du mich anzeigen willst, warum hast du es nicht sofort getan? Warum kommst du erst jetzt damit?“

Ihre Verwirrung war unübersehbar. Ebenso ihre Angst vor den Folgen ihres Tuns. Das war es, worauf er gehofft hatte.

„Ich will dich, vorerst wenigstens, gar nicht anzeigen! Warum sollte ich ein so hübsches Mädchen dieser öffentlichen Schande ausliefern?“

„Aber – was dann?“ Sie war rot geworden, aber diese ihm schon bekannte Gesichtsfarbe verstärkte sich mit einem Male noch.

„Es ist besser, und wirkungsvoller, wenn ich dich selbst bestrafe! Deshalb bin ich hier.“ Er stellte die Tasse ab und kam zu ihr, setzte sich neben sie auf das Sofa.

„Du?! Was soll das heißen? Ich meine, wie stellst du dir das vor?“

Seine körperliche Nähe ließ eine Ahnung in ihr aufkommen, die ihre eben erst gehegte Befürchtung erleichterte. Ihr war natürlich schon der Gedanke gekommen, dass er Sex mit ihr haben wollte. Das schien er aber nicht im Sinn zu haben. Eher etwas noch Abstruseres…

„Ganz einfach! Ich werde dich übers Knie legen und dir den Hintern ordentlich versohlen! Danach sind wir quitt. Alles Weitere überlasse ich dir.“

Ihre Ahnung hatte ziemlich richtig gelegen. Der Typ wollte ihr wirklich Schläge zukommen lassen. Er schien überhaupt keine Nerven zu haben.

„Du… du spinnst wohl! Ich lasse mich doch nicht einfach verhauen! Das hat noch niemand getan, und du bist dazu noch fremd!“

„Das sollte dir die Entscheidung erleichtern“ meinte er lächelnd. „Ich bin ein Fremder und werde es bleiben, wenn du willst. Wenn du deine Strafe erhalten hast, werde ich aus eigenem Antrieb nämlich gehen und nie mehr zurückkommen. Es bleibt also unter uns. Unser kleines Geheimnis. Ein paar Klapse, und alles ist vorbei. Aber du musst dich freiwillig dafür entscheiden. Wenn du ablehnst, werde ich allerdings die Polizei verständigen. Und zwar gleich jetzt, um dich nicht auf die Folter zu spannen.“

Damit holte er sein Handy aus der Tasche und legte es demonstrativ vor sich auf den Tisch. Sheila starrte das Gerät an und überlegte krampfhaft. Nur ein paar Klapse? Und niemand erführe davon? Sie würde keine Anzeige bekommen und nichts ihrer Mutter beichten müssen, die sehr enttäuscht von ihr wäre. Aber konnte sie Jan trauen? Hatte er Spaß daran, Mädchen zu verhauen? Natürlich hatte er das, sonst säße er nicht hier in ihrem Zimmer. Aber wie weit würde er gehen? Und würde er sie danach wirklich vollkommen in Ruhe lassen? Dann könnte sie die Bluse vielleicht sogar behalten…

„Bist du pervers? Und an wieviel – `Klapse´ – dachtest du?“

Das waren zwei Fragen auf einmal, wobei die zweite unbewusst die erste relativierte. Und dass sie die Anzahl wissen wollte, gab zu besten Hoffnungen Anlass.

„Das kommt darauf an. Auf den Preis der Bluse zum Beispiel. Und darauf, wie tapfer du die Schläge hinnimmst. Wenn du dich wehrst, werden es automatisch mehr.“

Damit konnte sie wenig anfangen, aber sie dachte offensichtlich darüber nach.

Dann kramte sie in ihrer Tasche und holte die Bluse hervor. Das Preisschild war noch zu sehen.

„Einhundertzwanzig Mark“ sagte sie zögernd. „Wieviel… Klapse macht das nach deiner Meinung?“

„Mmmh…“ Er dachte provozierend lange nach.

„Ich mach´ dir einen guten Kurs: ein Schlag mit der flachen Hand könnte drei Mark wert sein. Das ist ziemlich teuer, aber das kann ich vertreten. Dafür wirst du mir die Mühe abnehmen, sie zu zählen, und du wirst dich nicht wehren, weder durch Bewegungen noch durch Worte. Sag´ ja, und ich packe mein Handy wieder weg!“

Ihre Blicke wanderten in einem imaginierten Dreieck zwischen ihm, der Bluse und dem Handy hin und her. Er wollte ihr also vierzig Schläge verpassen, alle mit der flachen Hand. Jan war kein Muskelmann, eher ein schlanker, schmächtiger Typ, wenn auch einen halben Kopf größer als sie. Das Pensum müsste eigentlich auszuhalten sein. Sollte sie wirklich…? Daran, dass er es ernst meinte, hatte sie keinen Zweifel. Aber…

„Und danach ist alles vorbei? Ich meine, du wirst mich nicht anzeigen und überhaupt keinem Menschen was erzählen?“

„Vertrau´ mir“ lächelte Jan. „Ich gebe dir mein Wort darauf: wenn du nach dem letzten Schlag aufgestanden bist, ist alles vorbei. Du hast deine Bluse, zu einem annehmbaren Preis, und ich Gefühl, dir eine Strafe verpasst zu haben, die dir hoffentlich eine Lehre ist.”

Er hatte ein wirklich nettes Lächeln. Seine Selbstsicherheit wirkte auf einmal nicht mehr so überzogen wie vorhin. Sie hatte keine Garantie, dass wirklich alles ausgestanden wäre; er kannte jetzt immerhin ihre Wohnung. Aber herumlungernde Typen konnte sie schließlich selbst anzeigen, und sie war im Allgemeinen nicht ängstlich. Und die Vorstellung, auf seinen Schenkeln zu liegen, war nicht nur lächerlich. Da war noch etwas anderes…

„Einverstanden!“ sagte sie laut. Es war heraus, und sie erschrak ein wenig über ihre Stimme, und ihren Mut. Jetzt gab es kein Zurück mehr.

„Freut mich“ sagte er leichthin und nahm das Handy wieder an sich.

„Fangen wir gleich an! – Leg´ dich über meine Beine, und mit den Händen stützt du dich auf dem Teppich ab!“

Er setzte sich erwartungsvoll zurück. Das Eisen sollte geschmiedet werden, solange es heiß war.

Sheila zögerte nur kurz, als er sich bewegte, starrte angestrengt auf seine Oberschenkel. Dann gab sie sich einen Ruck – sie stand auf, ging einen Trippelschritt auf ihn zu und beugte sich dann herab. Der junge Mann hielt sie aber zurück, und sie musste zuerst um ihn herum gehen und sich von seiner rechten Seite her bücken. Im nächsten Moment, nach einem korrigierenden Rutscher auf seinen Beinen, lag das Mädchen tatsächlich über seinen Schenkeln! Ihre Hände drückten gegen den Boden, und das lange Haar wurde einmal mit einer energischen Kopfbewegung aufgewirbelt. Das kannte er schon von der Straßenbahn her, sie hatte wirklich schönes Haar…

Sheilas Po war jetzt, wie gewünscht, der höchste Punkt und direkt in seiner Reichweite. Die Jeans spannten sich über formvollendeten Backen, die ihn in Entzückung versetzten.

„Ein prachtvoller Anblick!“ sagte er enthusiastisch, ehe die Linke um ihre Taille griff, damit sie sich nicht entziehen konnte.

Sheila hatte das Gefühl, dass sein Lob aufrichtig gemeint war, und unwillkürlich streckte sie ihm ihr Gesäß noch ein wenig höher entgegen. Sie hatten Körperkontakt, Bein an Bein sozusagen. Seine Wärme war ihr durchaus angenehm.

„Du wirst jeden Hieb mitzählen, laut und deutlich, wie es unserer Vereinbarung entspricht. Nach Nummer zehn werde ich eine Pause machen und dir eine Frage stellen, die du ehrlich zu beantworten hast. Bist du bereit?“

Sie wunderte sich, welche Frage er ihr stellen wollte, aber sie war aufgeregt genug, um rasch „Ja!“ zu sagen. Es sollte endlich losgehen!

Klatsch! Der erste Schlag war ein ordentlicher Debütant, gezielt auf die Mitte des Hinterns – nicht zu weich, um sie nicht zu enttäuschen, nicht zu hart, um sie nicht zu verschrecken.

„Eins!“ antwortete sie folgsam, nach einem kurzen Zucken.

Klatsch! „Au! Zwei!“

Der war eine Spur kräftiger ausgefallen, und entsprechend zuckte Sheila ein wenig stärker zusammen. Sie spürte jetzt ihren Arsch, aber es war erträglich. Mindestens ebenso deutlich empfand sie, wie das Blut ihr in den Kopf stieg. Sie hatte einen Schmerzensschrei nicht verhindern können, und ihre scherenförmige Lage über seinen Beinen tat ihr übriges.

Die nächsten Hiebe trafen abwechselnd die beiden Pobacken, so dass die jeweils andere sich etwas erholen konnte. Dafür ließ Jan jetzt seine ausgestreckte, aber leicht gekrümmte Hand – passend zur Form der von ihm gemaßregelten Hügel – noch wenig auf der Schlagfläche verweilen.

„Drei!… Vier!… Fünf!… Sechs!… Au! Sieben!… Acht!… Neun!…. Zehn!!“

Der letzte Treffer war besonders kräftig ausgeführt worden, und deshalb hatte sie lauter geantwortet. Aber sie hatte es geschafft, wenigstens nicht schon wieder einen Schmerzenslaut auszustoßen. Das war ein gutes, stolzes Gefühl! Und die Hand, die länger auf ihren Hinterbacken ruhte, den zuckenden Impuls ihres Fleisches nachfolgend, war beinahe wie ein Streicheln.

Jan legte wirklich eine Pause ein. Dabei hatte er sich keineswegs beeilt, sondern ihr immer wieder Zeit gegeben, sich wieder zu strecken und das Hinterteil aufzurichten.

„Das hast du bisher gut gemacht“ sagte er, um sie durch das Lob abzulenken und ihren Eifer anzustacheln.

„Ich hätte nicht gedacht, dass du das so leicht wegsteckst. Nun zu meiner Frage: Jetzt, da das erste Viertel vorbei ist – wie fühlst du dich? Und glaubst du, den Rest auch noch so vorbildlich hinnehmen zu können?“

Sheila zögerte nur so kurz wie sie brauchte, um die Doppelfrage sinngemäß aufzufassen.

„Es ist in Ordnung. Mein Popo brennt etwas, aber das ist nicht weiter schlimm. Wenn es so weitergeht, werde ich die Strafe selbstverständlich bis zum Ende durchhalten können!“

„Tapferes Mädchen!“ erwiderte Jan anerkennend, was ihren Stolz tatsächlich weiter anfachte. „Allerdings wird die nächste Portion ein wenig härter ausfallen, denke ich. Ich bin gespannt, wie du dich jetzt machst. Die nächsten Zehn werde ich dir nicht mehr auf die schützende Jeans, sondern auf den Schlüpfer verpassen. Du darfst also kurz aufstehen, um die Hose herunterzuziehen!“

Sheila schluckte angesichts dieser Zumutung, die sie insgeheim von Beginn an gehegt hatte. Nur auf die Jeans, das wäre wahrscheinlich aber auch zu leicht. Bestimmt war sie in der Lage, mehr auszuhalten. Dafür würde er aber ihren Schlüpfer sehen. Nun ja, in einem Schwimmbad sah sie schließlich nicht viel anders aus…

Also stand sie rasch auf, um den Knopf am Hosenbund und ihren Reißverschluss zu lösen. Sie streifte die Jeans bis zu den Knöcheln hinunter. Dieses Ausziehen war merkwürdig intim, fast wie bei einem Freund. Sheila vermied Jans Blick, beeilte sich nur, ihren Auftrag zu erledigen. Danach beugte sie sich wieder gehorsam hinab und legte sich erneut über seine Knie.

„Hübsches Höschen hast du da“ murmelte Jan mit leicht provozierendem Unterton. „Ich mag es, wenn die Arschbacken einer Frau nur halb verhüllt sind! Aber machen wir uns an die Arbeit!“

Stiche, dann Ablenkung – seine Taktik gefiel ihm nicht schlecht, und sie schlug offensichtlich an. Sheila unterließ jeden Kommentar. Ihre einzige Reaktion war, sich auf ihm ein wenig gerade zu rücken und den Po erneut ein bißchen höher zu strecken.

Klatsch!- machte es erneut, aber das Gefühl war deutlich schmerzhafter, und direkter.

„Elf!“ fiel ihr ein, nachdem ihr zitterndes Fleisch wieder zur Ruhe kam.

„Zwölf! .. Autsch! Dreizehn!… Vierzehn!…. Aua! Fünfzehn!“

Oh Gott, das zog jetzt ganz schön heftig! Seine Hand klatschte wieder auf beide Hälften, langsam aber nachdrücklich, und ihr Hintern war nun deutlich der Körperteil, den sie am intensivsten spürte. Ihr Gast entfachte da ein Feuer, das nicht von schlechten Eltern war! Und sie waren noch nicht einmal bei der Hälfte der verabredeten Schläge angekommen!

„Sechzehn!… Ohh… Siebzehn! …. Autsch! Achtzehn!…. Fffssss…. Neunzehn!… Aua!! Zwanzig!!“

Endlich war die nächste Pause erreicht. Sheila zappelte auf seinen Knien fortgesetzt herum, denn die Schlagfläche brannte jetzt mächtig. Wie sollte sie noch mehr aushalten? Das tat ja schon richtig weh, kaum zum Aushalten! Vielleicht war es doch keine so gute Idee, sich von diesem Jan versohlen zu lassen…

Der allerdings hatte seinen Spaß und betrachtete mit Vergnügen die geröteten Backen, die unter dem Slip hervor lugten. Es lief hervorragend: er hatte noch nicht einmal mit voller Wucht zugeschlagen, und es war erst Halbzeit. Diese Sheila spielte dennoch mit, versuchte sich zusammen zu reißen, zählte brav und wehrte sich nicht im Geringsten. Eine Pause hatte sie also verdient. Sollte sie sich doch ruhig ein wenig erholen, die Hitze abkühlen lassen – um dann, hoffentlich, der angenehmen Wärme nachzuspüren, die sich dann einstellen mußte. Er redete beruhigend und lobend auf sie ein, streichelte dabei wie beiläufig die malträtierten Hügel.

„Das war ein wenig schwerer, nicht wahr? Trotzdem hast du bewundernswert durchgehalten. Bis jetzt! Du bist keine Mimose. Das ist deine erste Tracht Prügel, habe ich recht?“

„Ja“ sagte sie leise. Aus ihrer Tonlage hörte er bereits heraus, dass seine Taktik anzuschlagen schien. Sheila spürte tatsächlich, dass seine Hand ihr jetzt wohltat – und ihr erhitztes Hinterteil verströmte, im abklingenden Schmerz, eine Wärme, die neue, gänzlich unerwartete Empfindungen hervor rief.

„Dann überlass dich ganz dieser Erfahrung“ sagte er freundlich. „Jetzt ist es Zeit für meine zweite Frage. Sie lautet: Horch in dich hinein. Glaubst du immer noch, die ganze Strafe klaglos hinnehmen zu können, oder soll ich dir die Chance einräumen mich zu bitten, das Handy jetzt heraus zu holen und es zu benutzen?“

Sheila erschrak ein wenig. Die Art, wie er seine Fragen stellte, war verwirrend. Sein Wissensdurst forderte sie indirekt heraus, in seinem Sinne zu antworten, das erkannte sie nebelhaft. Seine unterschwellige Drohung war nicht zu überhören gewesen, aber der jetzige Zeitpunkt war zudem geschickt gewählt: wenn sie `bat´, auf das Handy zurück zu greifen, konnte sie sich nur schaden – und hatte dabei bereits zwanzig Klapse eingesteckt! Das konnte unmöglich umsonst gewesen sein!

„Nein, nicht!“ sagte sie hastig. „Ich meine, ich werde den Rest auch noch ertragen können. Kein Handy, bitte!“

War es nicht so, dass sie gerade indirekt um Schläge gebettelt hatte? Die Worte waren heraus, sie konnte sie nicht zurücknehmen. In Sheilas Hirn tauchte aber auch die Frage auf, ob sie einen Abbruch wirklich wollte. Ob sie es nicht bedauert hätte, wenn plötzlich alles zu Ende gewesen wäre…

„Dann kommen wir zur dritten Portion!“ stellte Jan energisch fest. „Weitere zehn Hiebe, natürlich versehen mit einer weiteren Steigerung: du wirst nun den Slip ausziehen, der deinen hübschen Arsch ohnehin nur wenig geschützt hat. Diese Portion kriegst du auf den Nackten, wie es sich beim Übers-Knie-legen eigentlich auch gehört! Aber du wirst mich darum bitten, dir die Strafe so zu verabreichen. Verstanden?“

Oh, war dieser Kerl geschickt! Jetzt sollte sie sich also da unten ganz entblößen, vor seinen Augen. Ihm ihr nacktes Hinterteil anbieten. Das er hübsch genannt hatte, was ihr durchaus aufgefallen war. Sie hatte keine Wahl, das war ihr klar. Dieses blöde Handy, die Polizei, das waren keine Alternativen. Also, was soll´s…

Sie rappelte sich auf, bis sie wieder auf den Füßen stand, ein wenig behindert von der blöden Jeans um ihre Knöchel. Die zog sie zuerst aus, warf sie zur Seite. Dann, mit winzigem Zögern, folgte der Slip. Sie streifte ihn ganz ab, denn ihre Beine sollten nicht noch einmal von einem albern herunter baumelten Stück Stoff behindert werden. Nackt, unten ´rum, war sie so oder so.

„Wirst du mir, netterweise, … die nächsten zehn Schläge auf den nackten Po geben?“

Ihr Gesicht glühte, als sie so vor ihm stand, das spürte sie. Sie schämte sich, aber unter anderen Umständen hätte sie vielleicht… Da war noch etwas anderes, was ihre Scham relativierte. Etwas sehr Intimes.

„Es heißt: Bitte Jan, verabreiche mir die nächsten zehn Schläge auf meinen nackten Arsch!“ sagte er gelassen, lächelnd.

Seine Augen wanderten natürlich über das buschige Dreieck. Das sie nicht mit den Händen verdeckte, das wäre lächerlich gewesen. Und seine Aufforderung verlängerte die Musterung nur. Die, natürlich, beschämend und erregend zugleich war.

„Bitte Jan, verabreiche mir die nächsten zehn Schläge auf meinen nackten Arsch!“ wiederholte sie schnell.

Sollte er doch seinen Willen haben. Ihn zu bitten, war okay, und wenn er eine derbere Wortwahl bevorzugte, war das kein Hindernis. Sie hatte ihn jetzt zweimal gebeten, sie zu verhauen. Und sie fragte sich, ob sie noch normal war.

„In Ordnung, Sheila. Du darfst dich überlegen, aber diesmal wirst du dich nicht mit den Händen abstützen, sondern die Arme auf dem Rücken verschränken!“

Er setzte sich auffordernd zurecht, und sie gehorchte sofort. Mit seiner Hilfe gelang es ihr, die Ellenbogen auf dem Rücken anzuwinkeln. Jan konnte nun mit seiner linken Hand ihre beiden Handgelenke umfassen und sie so ein wenig fesseln.

Klatsch! Der erste Hieb jedes Durchgangs schien immer wieder der Mitte ihres Hinterns zu gebühren, wie eine gewohnte Begrüßung. Dieser war kräftig ausgefallen, und ihre Gesäßmuskeln wackelten deutlich.

„Nun?“ fragte er auffordernd, mit ungeduldigem Unterton. „Habe ich dir erlaubt, das Zählen einzustellen?“

„Einundzwanzig!“ kam die Antwort jetzt sofort. Sheila hatte in sich hineingefühlt, den Hieb ganz und gar – empfangen. Außerdem hatte sie über die richtige Zahl kurz nachdenken müssen.

„Das macht drei Extraklapse, meine Liebe! Deine Zahlen haben ohne Zögern zu erfolgen“ herrschte er sie an. „Streng dich etwas an, wenn ich bitten darf! Im Übrigen: wenn du dich verzählst, verfallen alle bisher verabreichten Hiebe, und ich fange von vorne an. Ist das klar?“

„Ja- ja! Ich habe verstanden!“ sagte sie zitternd. Sein Ärger ängstigte sie. Hoffentlich unterlief ihr nicht noch so ein Fehler!

Klatsch! „Zweiundzwanzig!“

Diesmal war sie sehr schnell gewesen, obwohl er die gleiche Stelle nochmal getroffen hatte, mit größerer Wucht.

„Du lernst schnell“ kommentierte er mit leichter Häme.

Klatsch! Jetzt zitterte nur die linke, nackte Backe.

„Dreiundzwanzig! …. Vierundzwanzig!“

Der Zwillingshügel wackelte ebenfalls. Jan ergötzte sich an dem Bild dieses herrlichen Mädchenhinterns. Feine Linien, ungleichmäßig gerötete Haut (wie marmoriert), pralle Kurven – es fehlte nur, dass Sheilas Lage stärker gebeugt sein sollte, damit auch das geheimnisvolle Poloch mitunter zu erblicken war! Also ließ er wieder die Hand auf den Backen ruhen, wie um sie zu besänftigen, sacht zu massieren. Wie nebenbei konnte er sie beiseite ziehen und einen raschen Anblick erhaschen…

„Au! Fünfundzwanzig!… Sechsundzwanzig!“

Diese und die nächsten Hiebe wechselten weiter die köstlichen Hügel ab, ließen sie nacheinander erschauern. Er hatte ja überhaupt keine Eile.

Der dreißigste Schlag bedachte wieder die ganze Fläche und wurde mit einem Schmerzensschrei quittiert. Sheila fühlte, wie Tränen sich in den Augen sammelten, denn Jan schonte sie nicht im Geringsten. Aber dass ihre Hände festgehalten wurden, war eine Erleichterung. Nicht das wirklich beabsichtigt hätte, sie schützend über das Gesäß zu halten; das war ihr ja ausdrücklich verboten worden. So aber durfte sie sich gegen seinen Griff stemmen, nur um die Schläge zusätzlich austarieren zu können. Aus eigenem Antrieb eine Gegenwehr zu vermeiden, hätte sie nur zusätzliche Kraft gekostet.

„Jetzt fehlt nur noch das letzte Viertel, plus die drei Extraschläge natürlich! Ich bin immer noch, besser: immer mehr, erstaunt, wie hervorragend du dich verhältst. Als dein Richter bin ich sehr mit dir zufrieden, und ich brauche dir wohl nicht noch weitere Zugaben zu verabreichen! Eigentlich schade – ich würde gerne meinen Gürtel auf dir tanzen lassen, davon hätten wir beide etwas, glaub´ mir! Aber vergessen wir die letzte Frage nicht: Wirst du auch noch die letzten dreizehn Schläge mit der gebotenen Hingebung empfangen? Oder sollen wir zugunsten der anderen Lösung deines Problems die Sache hier abbrechen?“

Der Gürtel? Würde er das tatsächlich tun? Er würde, da gab sich Sheila keinen Illusionen hin. Und er hätte sein Vergnügen dabei. Aber sie? Was sollte sie davon haben? Schon die flache Hand, nach dreißig kräftigen `Klapsen´, rührte sie ja zu Tränen. Und tat ihr gleichzeitig gut…

Daran hatte sie keine Zweifel mehr, jetzt, da der akute Schmerz wieder nachließ und ihre Pobacken sanft gestreichelt wurden! Das war wirklich schön – schön heiß.

„Nein“ flüsterte sie mit leichtem Schluchzen. „Kein Abbruch, bitte! Jetzt will ich auch den Rest von dir haben!“

Ihre Stimme wurde fester, aber nicht lauter.

„Welche Verschärfung gibt es diesmal? Soll ich mich ganz ausziehen? Der Gürtel war nicht vereinbart! Das wäre unfair von dir, Jan. Aber vielleicht… noch zehn mit der flachen Hand, und die drei Extraschläge mit dem Gürtel… Das könnte ich aushalten. Denke ich mal.“

Was in aller Welt sie da auch stammelte, etwas in ihr trieb sie dazu. Das Ende noch ein wenig hinaus zu zögern, eine Verschärfung als Herausforderung. Und die Demütigung auf die Spitze treiben… Wenn er es wollte.

„Deine Anregungen sind mir willkommen“ antwortete Jan natürlich begeistert. Seine Kur schlug besser an, als er sich je erträumt hatte!

„Zieh dich aus, aber Beeilung, wenn ich bitten darf! Ich habe keine Lust zu warten, klar? Und dann wirst du stehen bleiben und dich mit gestreckten Knien so tief bücken, wie du nur kannst! Deine Hände dürfen deine Waden festhalten, das gibt dir einen festeren Stand. Hoch mit dir!“

Er ließ sie los, und sie beeilte sich tatsächlich, die Anordnungen zu befolgen. T-Shirt und BH fielen in schneller Folge auf den Kleiderhaufen. Sheila präsentierte sich ihrem Gast nun vollkommen nackt. Ein paar Sekunden gönnte sie ihm ihre Vorderseite, und Jan stellte beeindruckt fest, dass auch ihr Busen eine gelungene Form hatte. Sheila wiederum entging nicht, dass seine Hose ausgebeult war – sie hatte diese Veränderung ja schon gefühlt, als sie noch auf seinen Beinen gelegen hatte.

Dann drehte sie sich um hundertachtzig Grad, ließ ihn kurz ihren Rücken sehen, ehe sie sich bückte. Die sportliche Übung gelang ihr ausgezeichnet. Die Brüste berührten die Oberschenkel. Sie hatte unwillkürlich die Beine gespreizt, um bei dieser tiefen Beugung nicht umzufallen. Die Hände umspannten die Waden. Ihr Hintern spannte sich, was die gereizte Haut dort betonte, aber es war auszuhalten. Das ihr Unterleib war auf diese Weise seinen Blicken vollkommen ausgeliefert war, wurde ihr umgehend klar. Aber sie fühlte sich schamlos, befreit. Denn ihre Zurschaustellung störte sie kaum, oder gar nicht, wenn sie ehrlich war.

Sie wollte ihm was bieten, das hatte sie vorhin schon bemerkt.

„Das sieht wunderschön aus!“ schwärmte Jan und erhob sich. Mit drei Schritten war er bei ihr, sie spürte unmittelbar seine Nähe. Würde er sie anfassen?

Er tat es, streichelte ihren Rücken, den Hintern.

„Was für einen tollen Körper du hast! Stört es dich, wenn ich ihn bewundere? Das gehört schließlich nicht zu deiner Strafe, und du darfst es dir verbitten!“

Heuchler, dachte sie, lieber Heuchler! Er hatte sie doch schon die ganze Zeit angefaßt. Sehr zu ihrem Vergnügen, das konnte sie sich nicht verhehlen.

„Nein, es stört mich nicht! Mach bitte weiter… es macht mich geil!“

Wieder so eine Bemerkung, die sie selbst überraschte. Aber sie war alles andere als eine Lüge!

„Mir geht es, wie du gesehen hast, nicht anders“ räumte Jan freimütig ein. Er sprach leise, wie um keinen Zweifel an seiner Aufrichtigkeit aufkommen zu lassen.

„Wenn du mich nachher wegschickst, werde ich das bedauern. Wie ich jetzt schon bedauere, dich nicht öfters bestrafen zu dürfen. Aber ich verspreche, mich an mein Wort zu halten und zu gehen, wenn du es wünschst. Es liegt mir fern, dich zu bedrängen.“

Dabei glitten seine Hände weiter über ihre Haut, die berührt werden wollte, sogar über ihre Scham! Natürlich war er Heuchler, aber ein sehr geschickter, einfühlsamer. Dieses Spiel gefiel ihr mit jeder Sekunde besser.

„Ich… ich werde dich nicht wegschicken! Dazu hast du mich viel zu scharf gemacht! Ich will… ein bisschen Sex mir dir, wenn dich das nicht zu sehr bedrängt!“

Er lachte auf.

„Ich schätze dein offenes Wort! Da ich Wert auf gewisse Formalien lege, wirst du mich aber bitten müssen, wenn du meinen Schwanz in dir haben willst!“

Sie kicherte. Seine vulgäre Art hatte ihren Reiz.

„Ich bitte dich schon jetzt, mit mir zu schlafen! Ich will deinen Schwanz in mir haben! Aber jetzt fang an, mich zu hauen! Ich kann so nicht so lange stehen, und ich will es hinter mir haben.“

Da auch ihre Stimme ein wenig gepreßt klang, aufgrund ihrer körperlichen Anspannung, war die letzte Bemerkung umso glaubwürdiger. Er grinste und trat ein wenig zur Seite, ehe er – diesmal mit der linken, denn die rechte Hand brannte unangenehm – weit ausholte und kräftig austeilte.

„Autsch! Einunddreißig!… Mmmh… Zweiunddreißig!“

Er schlug jetzt schnell, denn der Endspurt sollte ihr noch einmal nachdrücklichen Respekt lehren. Ein wenig stützte sich seine rechte Hand auf ihrem Rücken ab; die linke leistete ihre klatschende Arbeit, bis sie – fehlerfrei – die Zahl vierzig quittierte.

„Bleib so gebückt stehen!“, sagte er rasch, um anderweitigen Bestrebungen zuvor zu kommen. „Du bist großartig, sehr tapfer. Aber mach dich auf den Gürtel gefaßt. Seine Handschrift ist deutlich härter als meine! Dafür sind seine Spuren sicher besser auf deinem Hintern zu sehen, und der Anblick wird besonders reizend werden. Du wirst aber deinen ganzen Mut zusammen nehmen müssen, um nicht wegzulaufen. Wirst du das für mich tun?“

Diese neue Variante überraschte sie wieder. Nun brachte er sich selbst ins Spiel, stellte die Tortur als eine Gefälligkeit für ihn dar. Dabei war sie so stolz, tatsächlich vierzig Schläge von ihm eingesteckt zu haben.

Der Arsch brannte ihr lichterloh, die Beine schmerzten vor Anstrengung in ihrer gedehnten Stellung. Zugleich war sie richtiggehend heiß auf ihn, hätte sich am liebsten auf Jan gestürzt, um ihn in ihr Bett zu zerren. Aber natürlich würde sie versuchen, auch die letzte Zumutung auf sich zu nehmen. Es waren ja nur drei Schläge.

„Ich werde nicht weglaufen. Aber mach bitte schnell, ja? Hol deinen Gürtel raus, das werde ich schon schaffen!“

Er zog den Gürtel aus den Schleifen seiner Hose, aber er ließ sich Zeit. Schließlich war der Anblick, den die nackte, teilweise gerötete Sheila bot, zu verlockend. Es verging eine Ewigkeit, bis er einen Schritt zurücktrat und endlich ausholte.

Klatsch!

„Auuu! Das zieht! Einundvierzig!“

Sicherheitshalber zählte sie einfach weiter. Ihr ganzer Körper war durchgeschüttelt worden, und der Biß des Leders auf ihrer Haut war unglaublich, wollte gar nicht nachlassen.

Klatsch!!

„Autsch! Zweiundvierzig!!“

Herr im Himmel, das waren Schmerzen!

Wie hatte sie das nur vorschlagen können. Welch ein Glück, dass nur noch einer ausstand. Nur noch einer…

Klatsch!

„Auuu! Dreiundvierzig!“

Damit richtete sie sich blitzschnell auf und sprang herum. Sie musste sich jetzt bewegen, das hatte sie sich verdient. Ihre Hände umfassten die gestriemten Hinterbacken, um den höllischen Schmerz zu beruhigen.

Jan legte den Gürtel zur Seite und schaute ihr vergnügt zu. Dann öffnete er sein Hemd, ging auf sie zu, um die Tanzende einzufangen.

„Gilt dein Angebot noch? Auch nach dem Gürtel?“

Sie drehte sich ihm frontal zu, schaute ihm zum ersten Mal seit langer Zeit tief in die Augen. Umarmte ihn, lächelte.

„Natürlich! Du hast mich ziemlich heiß gemacht, du – Arsch! Du Mistkerl. Du… Lieber! Ich bitte dich, das Feuer zu löschen, ja? Das bist du mir schuldig, Herr Richter!“

„I´ll do my very best“ lachte er, ehe er den besten Zungenkuss seines Lebens mit ihr teilte.

 

THE   END     (von Teil 1)

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Seiten: 1 2 3
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Reserva71
Erfahren
1 Monat vor

Sehr geil angefangen und gut zu lesen, freue mich auf Teil 2, die Hose ist schon angespannt.

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