Blutrote Versuchung im 3. Stock

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Paola zog mich gackernd hinter sich her und steuerte direkt das beliebte Bekleidungsgeschäft nahe der Piazza XX Settembre an. Kaum stand sie vor der Hauptkasse, an der Hand ich als ihre überforderte Freundin, fragte Paola die Angestellte hinter der Kasse nach der Abteilung mit Wäsche und Dessous.

»Unterwäsche befindet sich im dritten Stockwerk, Signora.«

»Grazie!« Paola machte eine Bewegung, die beinahe aussah wie ein klassischer Knicks, und steuerte sofort die Treppe zu den oberen Etagen an.

»Langsam, langsam, tesoro«, lachte ich, da ich meiner aufgeregten Freundin kaum folgen konnte. »Schatz, die Wäsche läuft uns nicht weg, wenn wir die Treppen normal hinaufsteigen.«

»Tut mir leid, tut mir leid.« Paola hatte kein Einsehen und verlangsamte auch ihre Schritte nicht, während sie eine Stufe nach der anderen nahm und mich weiterhin bei der Hand führte. »Aber die Dessous sind sooo sexy!

Ich muss dir das unbedingt zeigen. Bin schon ganz aufgeregt!«

»Das merke ich. Bin gespannt, das muss ja ganz besondere Wäsche sein, so aufgedreht, wie du bist!«

»Du wirst Augen machen, Schatz! Und wirst mich auf der Stelle vernaschen wollen! Habe sie auf der Website des Kaufhauses gesehen und hoffe jetzt nur, dass sie an mir genauso sexy aussieht, wie an dem Model im Internet.«

»Jetzt bin ich wirklich neugierig«, kicherte ich und hetzte ihr weiterhin hinterher.

Wir waren im dritten Stock des Kaufhauses angekommen und rangen beide nach Luft.

»Und das Kaufhaus hatte keinen Aufzug?«

»Boh, das weiß ich gar nicht, ich habe nicht gefragt!«

»Paola!«

»Was denn? Du bist doch superfit, meine Fitness-Queen. Die paar Stufen werden dir schon nichts ausmachen. Frag einmal, wie es mir geht!«

Aber Paola gönnte weder sich noch mir eine Verschnaufpause, sondern stolzierte zielstrebig in den hinteren Teil der Etage, in dem sie vom Zugang aus bereits zahlreiche mit Reizwäsche behangene Schaufensterpuppen entdeckt hatte. Nachdem sie ein paar der Puppen prüfend umrundet hatte, blieb sie triumphierend grinsend vor einem Exemplar mit Dessous in roter Spitze stehen.

»Schau dir das doch an!«, jauchzte Paola. »Das sieht schon an der doofen Puppe fantastisch aus, denkst du nicht auch?«

»Es ist wirklich ein Wahnsinn, Schatz. Da hast du dir etwas Feines ausgesucht«, bestätigte ich freudig.

Das ausgestellte Arrangement bestand aus mehreren Teilen, alle in einem tiefen Rot, das wie von Blut durchtränkt wirkte. Der Büstenhalter allein war schon ungemein raffiniert. Die Cups waren zum Dekolleté hin schräg angeschnitten und nur die untere Hälfte war mit rotem Stoff wattiert. Die obere Hälfte bestand lediglich aus Spitze, sodass bei Paolas Oberweite zu erwarten war, dass ihre Brustwarzen unter dem Muster sichtbar sein würden, wie ich mir versonnen vorstellte. Das eigentlich Raffinierte war aber eine Kordel, die durch Ringe an den Schulterbügeln und unterhalb der Mitte der beiden Cups zu befestigen war. Die dünne rote Zierschnur konnte dann wahlweise auf Höhe des Bauchs zu einer Schlaufe gebunden werden oder war, oberhalb des BHs befestigt, wie ein Halsband anzulegen. Auch in den String-Tanga mit seitlichen Bändern waren Ringe eingearbeitet, sodass man die sinnliche Kordel oberhalb des Slips befestigen und wiederum als Schlaufe verknotet um den Bauch tragen konnte. Während vorn, im Schritt, ausreichend Spitze verarbeitet worden war, hatte der Hersteller auf der Rückfront nur ein winzig kleines Dreieck vorgesehen, das oberhalb der beiden Kunststoff-Pobacken der Ausstellungspuppe zu sehen war. Mir dieses Dreieckchen zwischen Paolas prallen Hinterbacken vorzustellen, verschaffte mir sogleich ein aufregendes Kribbeln im Unterleib. Das Highlight in Hinblick auf Erotik war aber ohne Frage ein Strumpfhalter, verbunden mit einem kurzen Korsett bis in Höhe des Bauchnabels. Auch das Korsett beinhaltete eine bereits in den anderen Dessous-Teilen verwendete Kordel, die im Zickzack durch die Vorderseite lief und hierbei zum Zuziehen diente. Die eingearbeiteten Strumpfhalter reichten lange hinab bis auf Höhe der Oberschenkel.

»Madonna, da hast du dir aber wirklich ein sehr sexy Teilchen ausgesucht! Das sieht ja schon an der Puppe hot aus!«

»Nicht wahr?« Paola strahlte und hielt Ausschau nach einer Verkäuferin. Kaum hatte sie eine entdeckt, steuerte sie zielstrebig auf die Dame zu und gab ihr mit vielen ausladenden Handbewegungen zu verstehen, was sie begehrte.

Es dauerte nur einige Minuten und die Verkäuferin brachte Paola die verlangten Stücke: den Büstenhalter, den String und das kurze Korsett mit Strumpfhaltern.

»Ecco, Signora! Das sind die Stücke in der Größe, nach der sie gefragt hatten. Sie finden unsere Umkleidekabinen im hinteren Bereich der Etage.« Mit einer Geste wies sie den Weg zu den Umkleiden.

Paola schnappte sich erneut meine Hand, während sie die Dessous an ihr Herz presste, und strebte eilig auf den hinteren Teil des Verkaufsraumes zu, ich immer hinter ihr her.

»Dai, Paola, muss ich etwa mit?«

»Ma certo, natürlich musst du mit! Du musst doch sagen, ob es mir steht.«

»Okay, okay, aber zieh doch nicht so.«

Schon stand Paola in einer der Umkleiden und zog mich zu sich hinein. Kaum standen wir beide dicht an dicht in der Kabine, zog sie den Vorhang zu, drückte mir die gewählten Teile in die Hand und begann, sich auszuziehen. Auf die Espadrilles folgten die Shorts, dann das T-Shirt, und als auch das auf dem Boden gelandet war, zog sich Paola auch noch BH und Slip aus.

»Musst du denn ganz nackt sein für die Anprobe?«, flüstere ich gepresst. »Zumindest deinen Slip hättest du doch anbehalten können!«

»Ach was. Ich muss doch wissen, wie sich die Wäsche anfühlt. Was redest du denn?«

Paola nahm mir zuerst den Slip wieder ab, stieg mit den Beinen hinein, zog ihn hoch in den Schritt und richtete die elastischen Bänder über ihren Hüftknochen aus. Dabei wendete sie nicht einmal für eine Sekunde den Blick von dem schmalen Spiegel ab, der in der Kabine hing und in dem sich die Schöne während der Anprobe spiegelte. Sie drehte prüfend ihre Rückseite dem Spiegel zu und betrachtete, wie das Dreieckchen zwischen ihren runden Pobacken hervorlugte. Ich glotzte ebenfalls darauf, das sah so unglaublich sexy aus! Die hinteren Bänder des Strings verliefen genau über ihren verführerischen Venusgrübchen. Und noch etwas konnte Paola im Spiegel beobachten: wie ich mit lüsternem Blick all ihre Bewegungen verfolgte und ihren nackten Körper abscannte. Sie musste grinsen und fühlte sich sichtlich wohl, die begehrlichen Blicke ihrer langjährigen Busenfreundin auf der Haut zu spüren.

Als Nächstes folgte der Büstenhalter. Paola legte ihn an und drehte sich mir zu. »Würdest du ihn mir bitte schließen, Liebes?« Dabei warf sie ihr volles, rabenschwarzes Haar mit einer seitlichen Kopfbewegung schwungvoll zur Seite. Dabei traf mich der exquisite Duft der Haarpflege, die meine schöne Freundin verwendete. Paola raffte ihr Haar mit der Hand zusammen und zog es sich über die Schulter nach vorn, um mir ihren Rücken zu entblößen und es mir so zu erleichtern, den Verschluss des BHs zu schließen. Ich trat nahe an sie heran. So nah konnte ich nun auch den süßlichen Duft ihrer Haut riechen. Ich realisierte, wie verführerisch diese Situation doch war, so eng an eng mit meiner halbnackten Göttin in der Umkleide zu stehen und ihr bei der Anprobe von Reizwäsche zu assistieren. Während ich die Häkchen des BH-Verschlusses ineinandersteckte, kam ich mit Mund und Nase ganz nahe an die elegant geschwungene Partie zwischen Paolas Hals und ihrer Schulter heran und sog noch mehr vom Duft meiner Freundin auf. Sie war nicht nur optisch der schönste Mensch, den ich kannte. Ich hatte auch nie jemanden getroffen, der so gut roch und aus jeder Pore einen vorzüglichen und betörenden Duft verströmte, wie die Frau, der ich gerade den BH verschloss und dabei nicht anders konnte, als die duftende Haut vor meinen Lippen mit Küssen zu bedecken.

»Mmmhhh, amore, das fühlt sich aber schön an, was du da machst«, gurrte Paola und lehnte ihren Kopf genießerisch nach hinten, um ihn auf meiner Schulter abzulegen und meine Liebkosungen so entspannter auskosten zu können. Ich streichelte mit meinen Fingerspitzen über ihre Rippenbögen nach vorn, und sie zuckte zusammen und reagierte auf die sanften Berührungen mit einer deutlich wahrnehmbaren Gänsehaut. Ich lächelte wissend und entließ Paola wieder aus der Umarmung, damit sie sich weiter anziehen konnte, und hielt ihr das letzte Stück entgegen.

Paola öffnete die einzelnen Häkchen auf der Rückseite des Korsetts, um es dann um den Bauch zu legen.

»Soll ich es dir schließen?«, fragte ich in einem Ton, der weniger hilfsbereit, dafür umso herausfordernder klang. Ich grinste kokett und warf ihr einen eindeutigen Blick zu.

»Ui, will meine freche Mieze etwa wieder mit ihrer Maus spielen?«, gluckste Paola und drückte ihren Mund unvermittelt auf die rosa Lippen ihrer Spielgefährtin.

Ich antwortete nicht und grinste nur weiter wissend. Nachdem der Kuss geendet hatte, bei dem sich auch unser beider Zungen für einige Augenblicke verführerisch umrundet hatten, ging ich hinter Paola auf die Knie, bis sich mein Kopf in Höhe von ihrem Hintern befand. Mit einem Lächeln griff ich die beiden Seiten des Korsetts und steckte einen Haken nach dem anderen in die gegenüberliegende Öse, bis das Kleidungsstück verschlossen war. Vor dem Aufstehen umfasste ich noch das Becken meiner Freundin und verteilte einige leidenschaftliche Küsse auf der makellosen Haut ihres Pos. So weich und perfekt, ich konnte gar nicht anders. Schließlich kam ich wieder in den Stand und trat einen Schritt zurück. »Lass dich ansehen, Schatz!«

Paola, nun mit komplett angelegter, blutroter Montur, posierte aufreizend vor mir und präsentierte ihren erotischen und perfekt proportionierten Körper von allen Seiten. Ich musste wieder schmunzeln.

»Was meinst du? Sollte ich mir das gönnen? Schaue ich gut darin aus?«

»Meine süße Maus. Du siehst fantastisch darin aus! Sexy und verführerisch, und am liebsten würde ich dir sogleich wieder die Wäsche vom Körper reißen.«

»Ach«, frotzelte Paola und nestelte bereits mit den Händen auf dem Rücken am Bügel des Büstenhalters herum, »die Mieze will wirklich mit mir spielen?«

Und schon segelte das elegante Stück Spitze zu Boden und ich starrte auf Paolas perfekte Brüste. Einige Sekunden darauf folgte auch der String-Tanga. Paola zog ihn sich bis zu den Unterschenkeln hinab und stieg dann heraus. Jetzt stand sie fast nackt in all ihrer aufreizenden Schönheit vor mir. Nur das kurze Korsett hatte sie noch an und die Strumpfhalter baumelten vorn und hinten auf Höhe ihrer Schenkel.

»Oddio, du bist so unfassbar sexy«, seufzte ich und nahm meine Süße in den Arm, schloss die Augen und küsste sie voll Leidenschaft.

»Signora, ist denn alles in Ordnung bei Ihnen?« Die Verkäuferin ging nervös vor der Kabine auf und ab.

»Un attimo – einen Augenblick«, keuchte Paola gepresst hervor. »Ich … Oh, mein Gott! … Ich bin gleich so weit.« Und dabei drückte sie sich meinen Kopf wieder bestimmt zwischen ihre Beine und ließ sich weiter von meiner frechen Zunge verwöhnen. Artig schleckte ich fest ihre klatschnasse Spalte auf und ab, nuckelte im Wechsel an ihren verdickten Schamlippen und brachte meine Süße immer wieder aus dem Gleichgewicht, wenn ich mit meiner Zungenspitze fest über ihre bis zum Bersten pralle Liebesperle leckte. Wunderbar dienend, auf den Knien ruhend, konnte ich mit meinen freien Händen die aphrodisierende Haut der Schönen streicheln. Ich streichelte ihren Po, strich auch immer wieder einmal wie zufällig mit meinen Fingerspitzen ganz durch ihre vom Schwitzen leicht feuchte Poritze, und berührte ihr faltiges Sternchen. Nur, um gleich wieder zu ihren perfekt gerundeten Brüsten tastend nach oben weiterzuwandern, diese liebevoll zu massieren und zu walken und ihre delikaten Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger zu zwirbeln, um Paola dazu zu bringen, scharf die Luft durch die Zähne einzuziehen. So sehr ich auch ihren Körper streichelnd und massierend verwöhnte, so wenig ließ ich im Schlecken nach. Im Gegenteil: Da ich längst wahrgenommen hatte, wie mein Schatz ganz langsam zu zittern und vibrieren angefangen hatte und mit dem Wackeln nicht mehr stoppen konnte, wollte ich es ihr noch eine Stufe schwerer machen, nahm ihre Klit ganz in den Mund und nuckelte mit geschlossenem Mund daran, als wollte ich den Kern aus einer Kirsche herauslutschen.

Nur wenige Augenblicke später bog sie zitternd den Rücken durch, krallte sich in meinen welligen Haaren fest und versuchte erfolglos, den genüsslichen und viel zu lauten Seufzer zu unterdrücken, als sie ein wunderschöner Höhepunkt erfasste.

Paola glühte noch immer von meinen Zungenkünsten, als wir beide kichernd die Umkleidekabine verließen und der peinlich berührten Verkäuferin die Teile der Dessous in die Hand drückten.

»Wir kaufen alle drei Teile. Machen Sie uns das bitte fertig?«

Im Erdgeschoss an der Kasse stand Paola an mich angelehnt und träumte ein wenig vor sich hin. Die Verkäuferin hatte die Stücke von oben heruntergebracht und ihrer Kollegin an der Kasse übergeben.

»Wie möchten Sie zahlen, Signora?«

»Ich zahle mit Karte«, sagte ich umgehend, kramte meinen Geldbeutel aus der Tasche hervor und holte meine EC-Karte heraus.

»Wie? Du zahlst?«, tat Paola verblüfft. »Kommt gar nicht in Frage!«

»Oh, bitte, Schatz, lass mich zahlen. Das wäre mir wirklich eine Freude, wenn du mich dir die tolle Wäsche schenken lässt.«

Und um sie erst gar nicht zu Wort kommen zu lassen, küsste ich die verdutzte Paola ganz schnell auf den Mund. Die beiden Angestellten des Kaufhauses tauschten irritierte Blicke.

_____

Anmerkung der Autorin: Die Geschichte entstammt einem ihrer Romane und wurde für das Portal leicht umgeschrieben. Zur Vorgeschichte: Francesca Valentini (Mitte 30) ist eine erfolgreiche Anwältin, leidet aber seit ihrer Jugend an einem „Defekt“, der mit einem psychischen Schmerz verbunden ist, den sie nur lindern kann, indem sie sich anderen Menschen gegenüber sexuell erniedrigt und sich willig zu einem Objekt reduzieren lässt.

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Gast
1 Monat vor

Eine wunderschön geschriebene Geschichte. Eine Geschichte, welche im Kopf nicht enden will. Bin begeistert! 🥰

Klawi1951
Erfahren
5 Monate vor

Eine absolut geile Geschichte. Mein Kopfkino ist auf 100. Dankeschön

erguejue
Erfahren
5 Monate vor

Danke. Das hat mein Kopfkino sehr ducheinander gewürfelt.

21 Jul 1982
Mitglied
7 Monate vor

Super Geschichte. 👍😘

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