Der geheimnisvolle Lord

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Erst der Stau auf der Autobahn, danach die Irrfahrt durch die Dörfer trotz Navi und jetzt kann Laura vor Regen kaum noch die unbeleuchtete Straße sehen.
„Schöne Scheiße aber auch! Zum Glück funktioniert das Handy und ich konnte wenigstens Bescheid geben, dass ich nicht pünktlich sein kann aber, dass es so spät wird, damit rechnete ich nicht!“, schimpft die Frau vor sich hin. „Warum schaute der Gastwirt so blöd, als ich ihn nach den Weg fragte?“
Nun zeigt auch noch Zeus seine böse Fratze mit Blitz und Donner. In dem fahlem Licht erahnt die Frau, dass ihr Ziel nicht mehr weit entfernt liegt.
Die majestätischen Konturen des Hauses mit der mannshohen Mauer lassen nichts gutes erahnen aber die Blondine ist als Journalistin kein Hasenfuß. Wenn auch kaum zu glauben ist, dass es über den so genannten Lord und seiner Familie keine Berichte im Internet gibt. Die einzigen Anhaltspunkte

fanden sich in einigen älteren Notizen auf vergilbtem Papier.
Der Wagen bremst ein Stück weit vom Tor und die Frau zieht die rote Windjacke über. Ihre Hand greift nach dem Rucksack mit dem Laptop. Natürlich vergisst sie den blauen Regenschirm nicht. „Das Herbstwetter und das Gewitter machen die Villa noch unheimlicher, wie gedacht!“
Kaum, dass sie nach der Klinke des Tors greifen will, wird ihr wie von Geisterhand der Weg freigegeben. Mit einem klirrenden fällt hinter ihr das Eisen wieder ins Schloss. „Was für ein Service!“
Im fahlem Licht der vereinzelten Blitze sieht Laura einige abgenagte Bäume, die wie Krallen nach dem Gast greifen wollen. In dem zweistöckigem Haus sind nur wenige Fenster erleuchtet und aus dem Schornstein dringt Qualm. Ihr fällt auf, dass nicht nur die unteren Fenster vergittert sind.
„Ein perfekter Drehort für ein Psycho!“, raunt sie und drückt die Klingel.
Von der anderen Seite sind Schritte zu hören und die verzierte Tür wird entriegelt.
„Seien sie willkommen, Frau Schindler! Mein Herr wartet schon.“, tönt es Laura entgegen. Rasch mustert sie den grauhaarigen Pinguin. „Entschuldigung, ich bin etwas sehr spät dran. In der Umgebung ein Zimmer zu bekommen ist ein Glücksspiel, was ich verloren habe, sonst hätte ich mein Erscheinen auf morgen verschoben! Ist nicht das erste Mal, dass ich im Auto schlafe.“
„Ich wurde angewiesen für sie das Gästezimmer herzurichten!“, erwidert der Butler. „Darf ich ihnen den Regenschirm und die Jacke abnehmen?“
Laura ist nicht ganz bei der Sache, so fasziniert ist sie von der Eingangshalle mit dem altem Scham.
Geradezu thront ein schwarzer raumhoher Kamin, in dem ein Feuer für eine angenehme Temperatur sorgt. Links und rechts sind naturbelassene braune Türen.
In der Mitte des geschmackvollen Parkettbodens ist ein Mosaik eingelassen und für das Licht sorgt ein schwerer Kronchter.
Laura bemerkt auch die Marmortreppe auf der rechten Seite, die zur Galerie im erstem Stock führt.
Ein Räuspern holt die Frau zurück. „Ja, gerne!“ Sie stellt die Tasche auf den Boden und ihr wird aus der Jacke geholfen. „Wenn sie mögen, können sie im bequeme Hausschuh schlüpfen!“ Seine Hand deutet auf Schuhe an der Garderobe. – „Danke, nein! Ich möchte zu dieser späten Stunde auch nicht zu lange stören!“ Trotz der Worte ist das Angebot des Butlers verlockend aber erst will sie die Lage checken.
„Wie sie wünschen! Bitte folgen sie mir!“, raunt der hagere Mann und geht zur Tür, die auf der linken Seite des Kamins liegt.
Der Butler klopft einmal an und drückt die Klinke herunter. „Frau Schindler ist eingetroffen!“ – „Ich lasse bitten!“, hört Laura.
Sie geht an den Angestellten vorbei und die Tür wird hinter ihr geschlossen. Ihrer Nase fällt auf, dass in der Luft nur ein feiner Duft von Staub liegt. Selbst der Butler scheint keine Gerüche abzusondern. Was bei einem arbeitsreichem Tag schier unmöglich ist!
Am großem rustikalem Schreibtisch sitzt ein elegant gekleideter schwarzhaariger Mann. Dieser steht auch gleich auf und deutet nach einen dunkelgrauen Sessel. „Habt ihr den Weg doch noch gefunden!“ – „Wenn man sich zu sehr auf die Technik verlässt, ist man verlassen! Bei diesem Wetter gab das Navi seinen Geist auf!“, grinst Laura und sieht sich um.
Auch von hier führen Türen nach links und rechts in weitere Räume. An den Wänden stehen Regale mit hunderten von Büchern und zwischen den beiden vergitternden Fenstern hinter dem Mann hängt ein großes Gemälde von ihm. Vom Still her ist es den alten Meistern nachempfunden. ‘Ganz schön eitel oder ist das sein Ahne?’
Das Herrenzimmer wird auch hier durch ein Kristallleuchter in Szene gesetzt.
Dass die Zeit in diesen Wänden nicht stehen geblieben ist beweist der Laptop auf dem poliertem Tisch. Auf der anderen Seite stehen auf einem silbernem Tablett zwei Weingläser und eine Karaffe.
Kaum sitzt die Frau, hört sie das Lob, „Ich freue mich, dass sie nicht unter falscher Flagge herkamen! Es gab schon einige eifrige Schreiberlinge, die mich ausfragen wollten. Diese nannten im Vorweg skurrile Gründe, warum ein Gespräch mit mir wichtig sei. Jeden Einzelnen warf ich den Wölfen zum fraß vor.“
Ohne zu fragen gießt er Wein ein und stellt Laura das Glas mit dem blutrotem Rebensaft hin. „Ihr werdet heute kein Zimmer mehr finden und Konrad bereitete eine Unterkunft vor.“
Kaum, dass die Frau antworten kann, erleuchtet ein Blitz das Zimmer und das Licht flackert. Der Lord wirkt in diesem Moment mysteriös.
Die Frau hört ihn witzeln, bevor sie sich Gedanken machen kann, „Daran gewöhnt man sich schnell. Es kommt auch bei so einem Wolkenbruch zu längeren Stromausfällen aber dafür haben wir hinter dem Haus einen Generator!“
Er nimmt einen Schluck. „Wir sollten uns gegenseitig vorstellen und das Interview auf morgen verschieben. Ihr werdet mit der Zeit Antworten zu all eurer Fragen erhalten!“
Laura greift nach dem Glas. „Während des Studiums bin ich in einem Archiv über einige Notizen und Fotos gestolpert! Es wurde berichtet, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Jetzt habe ich das Studium seit einiger Zeit hinter mir. Da las ich vor kurzem einen Bericht und sah ihr Foto. Das erinnerte mich an die schwarzweißen Aufnahmen aus dem Archiv! Die die Fotografien gleichen sich wie ein Ei dem Anderem. Nicht nur deswegen bin ich neugierig geworden. Meine Recherche ergab auch, dass es von ihrer Familie kein Geburtenregister gibt. Auch das Familienwappen wirft Rätsel auf! Es tauchte vor zirka drei Jahrhunderten wie aus dem Nichts auf und ist nicht zurückverfolgbar.“
Hinter ihr öffnet sich die Tür und der Butler stellt einen Teller mit kleinen belegten Brothäppchen hin. „Ich dachte, dass sie nach der Anreise Hunger verspüren.“ – „Danke! Ich bin froh, dass ich immer eine Garnitur zum wechseln dabei habe!“, gähnt Laura leise und hört Konrad, „Überlassen sie mir ruhig den Autoschlüssel! Ich stelle ihr Gepäck ins Gästezimmer.“
Unentschlossen zerrt die Frau das Bund aus der Hosentasche und sieht, dass der Hausherr aufsteht. Er nimmt aus dem Regal ein verstaubtes Buch.
Konrad verlässt mit der Info, dass er nur an den Kofferraum muss das Zimmer.
„Lasst es euch schmecken!“, fordert der Hausherr Laura auf und greift selbst zu einem Häppchen mit Schinken. „Ihr müsst wissen, meine Vorfahren erbauten die Villa vor gut zweihundertfünfzig Jahren! Der Geschichte nach, steht die Villa auf einem Friedhof. Mein Urahne prellte die Kirche und ebnete das Land ein. Die Mitglieder unserer Familie fand stets ihre letzte Ruhe in den Katakomben unter diesem Gemäuer. Deswegen wurden die Toten nie registriert. Genauso wenig, wie die Geburten, die auch unter diesem Dach stattfanden. Es wurde aber immer der Stammbaum erweitert. Dessen Zweige führen rund um die Welt.“
Laura greift nach einem Häppchen mit Käse. „Jetzt müsste ich eine Gänsehaut bekommen aber das erklärt nicht, warum sie ihrem Großvater so ähneln!“ – „Das ist ein Fluch der Natur!“, wird erwidert. „Wenn sie möchten, kann ich ihnen morgen das Gewölbe zeigen! Von der Halle führt eine versteckte Tür in die Tiefe.“
Was Laura verheimlicht, die ganze Zeit läuft ein Diktiergerät mit. „Die Häppchen schmecken gut! Ich freue mich auf die Führung! Vielleicht könnten sie mir dann auch den Rest des Hauses zeigen?“ Ihre Hand greift in die Brusttasche und legt ihre Visitenkarte auf den Tisch.
Sie nippt an dem Glas. „Der Wein ist super!“ – „Das freut mich. Mein Name ist übrigens Christoph.“ – „Ich bin Laura!“ Sie kann sich nicht erklären, was der Mann mit dem Dreitagebart in ihr auslöst aber ihr Inneres brodelt!
Der Frau stockt das Blut! Unbemerkt war Konrad wieder ins Zimmer gelangt. „Ich stellte euren Koffer ins Gästezimmer!“
Sie nimmt die Schlüssel entgegen und hört, „Wenn ihr soweit seit, führe ich euch hoch!“ – „Danke. Mir fallen auch langsam die Augen zu.“, muss Laura zugeben und schaut nach dem Gastgeber. „Was ist das für ein Buch?“ – „Die Familie hat von eh her alle Geschehnisse aufgeschrieben.“, erklärt Christoph und schlägt den mit Leder bezogenen Deckel zu. „Wenn du Latein kannst, überlasse ich dir gerne das erste aller Tagebücher und führe dich morgen durch das Gemäuer!“ – „Mein Latein ist etwas eingerostet aber es wird schon klappen. Ich danke dir.“, erwidert sie und verstaut die handgeschriebene Lektüre in der Tasche. „Wenn ich es durch habe, gebe ich es natürlich wieder zurück! Bist du verheiratet und hast ?“ – „Unsere Knaben sind in Österreich in einem Lehrinstitut untergebracht und meine Gattin verstarb vor Jahren. Inzwischen wacht sie über uns!“ Er nimmt sich noch ein Snack vom Teller.
„Ich verstehe aber werde mich nun doch zurückziehen. Dir eine gute Nacht!“ – „Dir auch und schlafe dich aus! Du wirst noch deine Rolle in diesem Stück und die Geheimnisse unseres Landsitzes erkennen!“
Laura versteht nicht recht aber ist auch zu matt um über diese Worte nachzudenken und folgt dem Butler.
Dieser bleibt erst im ersten Stock vor einer weißlackierten Tür stehen. „Ihr solltet zur Nacht die Tür verriegeln. Nicht wegen dem Herren, sondern wegen anderen Kreaturen, die nicht nur durch das Haus geistern. Nicht umsonst sind alle Fenster vergittert!“
Müde schleppt sich die Frau in den Raum. Dort wartet eine eingeschaltete Lampe auf dem Nachttisch.
Das gemütlich eingerichtete Zimmer mit dem Himmelbett und den lodernden Feuer im Ofen lässt keine Wünsche offen. „Ich wünsche ihnen auch eine gute Nacht!“
Die Frau wendet sich dem Butler zu aber sieht nur die verschlossene Tür. „Okay! Dann mache ich mich auf ins Bett und lasse mich überraschen, welche Geheimnisse Christoph morgen lüftet!“
Während sie die weiße Bluse öffnet und die blaugraue Röhrenjeans herunter zieht, sind ihre Gedanken von den Gefühlen belagert, die der charmante Hausherr in ihr auslöste!
Erst, als Laura nackt vor dem Bett steht, nimmt sie aus dem Koffer das gelbe Nachthemd und streift es über. Ihre Finger ertasten dabei die erregten kirschgroßen Brustwarzen und ihr Körper erfasst eine Welle. „Mist, der Rucksack mit dem Laptop und dem Handy steht noch im Herrenzimmer! Ich vertraue einfach, dass da keiner ran geht.“
Sie schleppt ihren Körper zur Tür, um diese zu verriegel. Den schweren Schlüssel dreht sie quer, dass keiner ihn einfach aus dem Schloss drücken kann.
Danach geht es zurück zum Bett und in sitzender Haltung bedauert sie, dass auch das Tagebuch unten ist.
Die Müdigkeit siegt über die Neugier und ihr Rücken fällt nach hinten auf die Matratze.
Im Augenwinkel zeigt sich ein Schatten, der an den Gittern des Fensters vorbeihuscht. ‘Die Spukgeschichte lässt mich nun Geister sehen!’
Mit diesem Gedanken wird die Welt um sie herum schwarz und nicht lange bis sie einen Gang sieht. Rechts und links an den Wänden stehen verstaubte Särge und vereinzelte Fackeln spenden Licht. Zwei Männer flicken einen Durchbruch mit Steinen und Mörtel.
Die Frau tritt näher und erkennt auf der anderen Seite zwei gefesselte Kreaturen. Durch die herrschende Dunkelheit ist nicht zu erahnen wer das kalte Gefängnis nicht wieder verlassen soll!
Laura hört sich nur sagen, „Ihr könnt keinem mehr schaden!“
Sie schreckt zusammen, als Lippen ihren Mund berühren und eine Hand über ihr Nachthemd streicht. Finger erreichen ihren Busen und beginnen ihn sanft zu massieren.
Ein himmlisches Gefühl aber Laura flüstert, „Ich weiß zwar nicht, wie du durch die Tür gelangt bist aber ich dachte mir schon, dass du mich mit Hintergedanken eingeladen hast!“ – „Ich wollte nur sehen, ob es dir gut geht oder du noch etwas brauchst. Dein Duft erinnert mich an meine Gemahlin und da konnte ich mich nicht mehr halten!“
Sie spürt wieder seine Lippen und öffnet den Mund.
Ein kurzes Zungenspiel und Christoph flüstert, „Du solltest dich richtig auf das Bett legen, sonst schmerzen dir später die Glieder.“
Ohne weitere Worte steht der Mann auf und Laura starrt auf sein weißes Nachthemd. An der passenden Stelle weckt eine mächtige Delle ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.
Sie steht auf und robbt auf die Matratze. Da sind nun zwei Hände, die über die Hüften streichen. Ungewollt raunt die Frau, „Auf was wartest Du?“
Vielleicht kommt auch ihr ungezügelte verlangen daher, da sie lange nur auf ihre Karriere bedacht war und keine feste Beziehung unterhielt. Was sollte schon in einem Traum geschehen?
Finger ziehen den Saum bis zu ihrer Taille und Lippen küssen die Pobacken.
Die Frau geht auf die Unterarme und drückt den Hintern noch weiter dem Traumprinzen entgegen.
Finger erobern die sauber rasierte Raute und besuchen das feuchte Innere. „Ja!… Ahhh!… Komm, ich will dich! Lass diesen Traum nicht enden!“
Ein paar Mal erobern die kräftigen Erforscher die pulsierende Gruft, bevor diese freigegeben wird.
Seufzend bemerkt Laura, wie Christoph hinter ihr in Stellung geht und der Prügel langsam ihre ausgehungerte Fotze erkundet. „Ahhh!… Das… das ist perfekt!“
Das Nachthemd wird bis zu den Busen geschoben und Finger greifen hart nach den Eutern. „Ich werde dir jeden Wunsch erfüllen!“, hört die Frau und in einem gleichmäßigem Takt gleitet der Prügel in ihren Körper. Die Bewegungen werden unerbittlicher, genau, wie die Hände, die ihre Brüste kneten. „Ohhh, du meinst, dass das nur ein Traum sei! Dann kann in ihm alles geschehen!“
Stöhnend hört Laura nicht mehr recht zu. „Oh, mein Gott!… Fick mich!… Mhhh… Das tut so gut.“
Geräuschvoll dringt der Kolben schneller in die Gruft und Laura weiß, dass sie noch nie so ein Erlebnis hatte!
Sie hört den Lord schwer aufstöhnen. Noch einmal wird der Unterleib kraftvoll gestürmt und schon entlädt sich in ihr die erste kochende Flut. „Entschuldige, aber ich habe schon lange nicht mehr!“ Seine Lippen liebkosen ihre Schulter.
Keuchend erwidert Laura, „Das ist doch kein Problem, wenn es noch nicht alles war!“ – „Ganz sicher nicht, Mylady!“
Schon zieht sich sein Becken zurück und Laura atmet durch. Erneut spürt ihre triefende Grotte harte Stöße. „Jaaa… Ich will von dir gefickt werden!“, stöhnt Laura auf und bemerkt Wellen der Erregung, die ihren Körper beben lassen! „Mach… mach weiter so und ich explodiere!“ – „Ich freue mich drauf!“, keucht Christoph und erhöht die Geschwindigkeit.
Stöhnend glaubt Laura, dass der Schwanz immer weiter wächst und ihre geheime Kammer erobert. „Ohhh,… mein Gott, ist dein Prügel riesig!“
Ihre Hüfte gibt einem hartem Druck nach und die Frau liegt auf der Seite. Ihr Bein wird über seine Schulter gehoben und schon geht es weiter. „Du… du bist so gut!“ – „Ahhh… Wenn es nach mir ginge,… schwängere mich!… Ich habe viel zu lange gewartet!… AHHH… Erst die Schule, dann das Studium!… Mhhh… Der Beruf stand bei mir auch an erster Stelle!“, keucht Laura und erlebt einen zärtlichen Kuss.
Ein Blitz erhellt den Raum und wieder scheint Konrads Haupt mit den tiefen Schatten einem blankem unmenschlichem Schädel zu gleichen.
Die Lustgefühle und die nahende Ekstase geben der Frau keine Zeit um darüber nachzudenken. „Ohhh, JAAA… KRÄFTIG… WAS IMMER DU AUCH BIN… ICH WILL DICH!“ – „Wie du wünschst!… Meine Familie stahl sich den Titel… ARRR…“ Sein Knurren ist das eines wilden Tieres.
Ihr Schenkel wird freigegeben und nun liegt Laura unter ihm auf dem Rücken. Ihre Arme nehmen seinen Hals gefangen und Beide verfallen in ein sinnliches Zungenspiel.
Mit dem letztem Stoß, der ihren Unterleib wie ein Rammbock trifft, muss Laura aufschreien. Die Wellen der Gefühle, die nie erlebte Ekstase und das Wissen, dass sie so etwas nie wieder erleben darf, reißen die Frau in die Tiefe. Sie hört sich noch flüstern, „Ich liebe dich!“
Ihr Körper zuckt unter weiteren unerbittlichen Stößen. Diese spürt die Frau aber nur aus der Ferne.
Erst als ein eiskalter Hauch ihren halbnackten Körper liebkost, erwacht Laura „Scheiße ist es kalt. Der Ofen muss ausgegangen sein!“
Fröstelnd öffnet sie die Augen und die Erinnerungen kehren zurück. „Was für ein Erlebnis!“
Langsam rafft sie ihren Körper auf und traut ihren Sinnen nicht.
Alle Möbelstücke und auch die Bilder an der Wänden sind mit ergrauten Laken abgedeckt und auf dem Boden liegt eine feine Staubschicht. Nur ihre Fußabdrücke zeichnen sich ab.
„Was ist hier los?“, raunt Laura und zieht das Nachthemd aus. Ohne frische Wäsche aus dem Koffer zu nehmen, zieht sie die vom Vortag an. „Ich hole rasch den Rucksack und sehe zu, dass ich Land gewinne!“
Sie umgibt der Geruch nach frischem Sex und sie muss an den schwarzhaarige Mann denken. „So gut war der Sex auch wieder nicht.“, lügt sich die Frau an.
Sie öffnet die verriegelte Tür und betritt den dunklen Flur.
Der Weg führ Laura Richtung der lichtdurchfluteten Galerie. Auch hier sind die Möbel und Bilder abgedeckt. Nur die Garderobe mit ihrer Jacke nicht.
Schwer atmet Laura durch und zieht die Jacke über, bevor sie in das Herrenzimmer huscht.
Unter dem abgedecktem Schreibtisch steht der ersehnte Rucksack. Kurz schaut sich die Fraue entscheidet sich anders und verlässt mit dem Koffer das Haus.
Der Koffer wird im Wagen verstaut und Laura nimmt sich vor ohne zurückzusehen die Geschehnisse zu vergessen! Dennoch führt ihr Blick zum Haus und glaubt im erstem Stock jemanden am Fenster zu sehen!
Zügig steigt sie in den Wagen und schaut in ihren Rucksack. Da ist das gebundene Tagebuch und ihr Diktiergerät.
Lächelnd startet Laura den BMW und wendet erst einmal, bevor sie das Diktiergerät einschaltet. „Gleich werde ich wissen ob alles nur Einbildung war!“

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Kinky Sin
Mitglied
26 Minuten vor

Was für ein fesselnder Einstieg, aber leider viel zu kurz! Schade, dass die Geschichte so schnell endet, denn ich hätte hier gerne noch viel, viel länger weitergelesen. Die Story hat sowas von Potenzial für eine Fortsetzung oder eine längere Erzählung – man will einfach wissen, wie es weitergeht!

Suendermann
Author
1 Stunde vor

Ein netter Start aber soll die Story so enden, wo doch so viele Fragen offen bleiben?
Wer ist Christoph wirklich, warum ist die Journalistin plötzlich in einem verwaistem Haus aufgewacht und was steht in dem Tagebuch?

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