Blind-Date in Berlin als Reihe – Teil 6

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„Hey, Maya“, sagte Bella, die vom letzten Sex mit ihrer blinden Freundin noch voll aufgekratzt war. Die Blonde ohne Augen stand noch genauso nackt wie Bella im noblen Badezimmer ihrer feudalen Luxuswohnung. Mit ihrer rechten Hand tastete sie nach dem Griff der ominösen Schublade, auf deren Inhalt Bella immer neugieriger geworden war. Vor dem fantastischen Sex, den Maya und Bella gerade zusammen hatten, konnte sie nur einen ersten flüchtigen Blick in den Schieber werfen. Der Inhalt hatte ihr schon während des Vorspiels eine Gänsehaut bereitet. „Echt krass, Maya … Deine Glasaugenpaare, die mich aus den mit schwarzem Samt ausgekleideten Fächern dieser ungewöhnlichen Schmuckschatulle so frech anschauen, machen mich schon wieder wuschig.“ 
class="ace-line" aria-live="assertive">„Nimm mal …“, sagte Maya mit einem schrägen Grinsen, nachdem sie mit beiden Händen in zwei unterschiedliche Fächer gegriffen und danach zwei Augenpaare auf ihren Handflächen hatte, die sie Bella entgegenstreckte. Aus Mayas rechter Handfläche strahlten Bella zwei Pupillen an, die erotisierend geweitet und von einer rehbraunen Iris umgeben waren. Auf Mayas linker Hand lagen zwei gläserne Kalotten aus ganz dünn verarbeitetem Glas, die wie riesige Pupillen aussahen und durch und durch wie Ruß geschwärzt waren. „Die sind für dich, Süße”, sagte Maya und ließ die beiden schwarzen Scleralinsen aus ihrer Linken in Bellas rechte Handfläche kullern.
„Voll krass …“, hauchte Bella, während sie Maya dabei zusah, wie sie sich die beiden Rehaugen einsetzte. Mayas Augen waren auf der Vorderseite kugelförmig und kunstvoll coloriert. Die Rückseiten sahen wie von Wind und Sonne geglättete Eiswüsten aus milchig weißem Glas aus. Mayas Ocularistin hatte sie passgenau modelliert und exakt an die Vernarbungen von Mayas ausgeschnittenen Augenhöhlen angepasst. „Hilfst du mir …?“, fragte Bella, die sofort verstanden hatte, dass sie mit den beiden Scleralinsen die nächste Nummer mit Maya genauso stockblind wie eine Geblendete ausprobieren konnte.
***
„Verdammt noch mal, Igor, beweg deinen fetten Arsch!“, schrie Anja und verpasste ihrem masochistischen Partner, der immer noch wimmernd und nackt auf dem Holzbock lag, einen brutalen Tritt mit ihrem Lederstiefel gegen die Rippen. „Die Blinde hat Heitzfeldt tatsächlich hingerichtet! Aber die User flippen völlig aus – die Bitcoins auf unserem Wallet explodieren im Sekundentakt! Die Show ist auch nach Heitzfelds Tod noch lange nicht vorbei. Du fährst uns jetzt sofort zu unserem alten Folterkeller und dann heizen wir der Gefesselten nochmal richtig ein.“
„Gut, dass du auch endlich raffst, wo die Musik spielt“, grunzte Igor und rappelte sich stöhnend auf. Er hielt sich die schmerzende Seite und zog sich hastig seine Hose an, während sein Schwanz immer noch halb erigiert war. „Sie ist eine Goldgrube, Anja … Eine verfickte Goldgrube ist diese blinde Schlampe! Ich hole den Elektroschocker und die schweren Ketten aus dem Lager und wenn sie sich wehrt, schalten wir sie sofort aus!“
„Steck zur Sicherheit auch deinen Revolver ein, du Idiot“, zischte Anja, während sie ihre neunschwänzige Peitsche vom Boden aufhob und sich die schweren Overknee-Stiefel enger schnürte. „Diese Münchner Goth-Schlampe wird lernen, wer ihre neuen Besitzer sind. Bewegung!“
***
„Warte, Bella, ich setze sie dir ein. Halte einfach kurz ganz still, mach deine Augen auf und schaue zur Decke hoch“, flüsterte Maya und trat einen Schritt näher an die Nackte heran. Ihre beringten Finger glitten mit traumwandlerischer Präzision an Bellas Wangenknochen entlang, während sie mit dem Daumen der anderen Hand sanft Bellas rechtes Augenlid nach oben schob. Bella hielt unwillkürlich den Atem an. Das hauchdünne, rußgeschwärzte Glas der Scleralinse fühlte sich für einen kurzen Moment eiskalt auf ihrer Hornhaut an, bevor eine absolute, undurchdringliche Dunkelheit ihr rechtes Auge flutete.
„Krass … das ist wie ein Lichtschalter, den man einfach ausknipst“, brachte Bella mit rauer Stimme heraus, während Maya bereits nach der zweiten Linse tastete. Sekunden später war das Experiment perfekt umgesetzt. Bella stand nackt im luxuriösen Badezimmer und war von einem Moment auf den anderen genauso stockblind wie ihre Freundin. Ihr Herz hämmerte wie verrückt gegen ihre Rippen. Ohne ihr Sehvermögen fühlte sich die feuchtwarme Luft des Badezimmers plötzlich viel intensiver an. Mayas Atem, der zärtlich über Bellas Brüste fächelte, jagte ihr eine heftige Welle der Erregung durch den Körper.
„Willkommen in meiner Welt, Süße“, hauchte Maya, schob Bella Haut an Haut in die riesige Dusche zurück, ertastete die Armatur und drehte auf. „Spürst du schon, wie sich dein Kortex nach visueller Stimulation sehnt und nach Alternativen sucht? 
„Oh Maya“, sagte Bella und ihre Stimme klang eher ängstlich als erregt. „Ob das wirklich was für mich ist …“
„Hey, Süße, hör auf, dem Licht hinterherzuweinen, und gib deiner dunklen Seite doch wenigstens eine Chance, sich in meiner Welt zu entfalten“, sagte Maya, ergriff zärtlich Bellas Hände und half ihr dabei, die Erregung ihres Körpers mit ihren Fingerkuppen zu sehen.
„Ahh …“, stöhnte Bella auf. „Wasser fühlt sich ganz anders an … Du bist ja schon wieder voll nass! Also das andere Nass, nicht das von oben …“, und zwirbelte mit ihrer einen Hand Mayas Brustpiercing. Die drei mittleren Finger ihrer anderen Hand glitten zwischen Mayas Schenkeln neugierig in sie hinein und entlockten ihr einen spitzen Schrei.
„Ich komme gleich …“, presste Maya fast keuchend vor Lust heraus, knetete Bella mit beiden Händen ekstasisch ihre Titten und tribbte ihr mit dem Oberschenkel wild ihre Pussy.
„Wahnsinn, Maya, ich auch …“, schrie Bella heraus und sah plötzlich Mayas hübsches Gesicht aus der Dunkelheit herausstrahlen. Ihre Wangen waren vom Orgasmus gerötet. Den Kopf im Nacken ließ sich Maya das heiße Wasser in ihren weit geöffneten Mund sprudeln, aus dem sie ihre Zunge wie eine Felsnase nach oben herausstreckte. Einen Moment später sah Bella sich mit Mara unter der Dusche, die sie mit ihren blauen Glasaugen irritiert anschielte. „Was machst du da?“, hörte sie Mara fragen. „Meinen ersten Blind-Date …!“, schrie Bella, während ein nicht so wilder, aber dafür ganz schön langer Orgasmus das Kommando über ihr lichtloses Hirn übernahm.
„Wow, das ging dann aber doch schneller, als ich zunächst dachte: … und plötzlich voll ab bei dir“, sagte Maya, während sie einander einseiften und sich streichelten. „Was wolltest du mir denn vorhin über dein erstes Blinddate erzählen?“, fragte Maya. Bella hörte, umgeben von Schwärze, ein von Neugier begleitetes schelmisches Grinsen aus Mayas Worten heraus.
Oje, dachte Bella. Wenn ich Maya jetzt beichte, dass mir meine dunkle Seite während unseres schönen Sexes den Kick zu meinem Orgie mit Trugbildern meiner Komilitonin Mara generiert hat, käme das einem verletzenden Seitensprung gleich. Wie dumm von mir, dass ich da in meiner Rage gerade einen peinlichen Anknüpfungspunkt herausgeschrien habe.
„Meinen ersten Blind-Date mit dir, Maya, hätte ich mir vorher ganz anders vorgestellt“, antwortete Bella unverfänglich mit einem megaschlechten Gewissen. 
„Eigentlich heißt es richtig ja: … erstes Blinddate“, stichelte Maya. „Aber egal, ich bin nämlich auch neugierig auf deine ersten Wahrnehmungen in meiner Welt, schließlich bist du auf einmal abgegangen wie ein Zäpfchen, Süße.“
„Mit den zwei schwarzen Glasaugen für mich hast du mich im ersten Moment krass geschockt“, versuchte Bella während des Abtrocknens vom Thema abzulenken. Tollpatschig tastete sie sich an den Wandfliesen entlang und versuchte, den Heizkörper für das Aufhängen nasser Handtücher ohne Mayas Hilfe zu finden. Mit meinem Versprecher, dachte Bella weiter, hätte ich mich fast in Teufels Küche gebracht und Maya möglicherweise mein gegenüber Mara bisher sorgsam gehütetes Geheimnis offenbaren müssen.
„Komm, Bella, ich helf dir beim Anziehen und dann ziehen wir los zu deiner Uni. Deine blinde Komilitonin wird nicht schlecht staunen, wenn du blind mit zwei Glasaugen drin, von deiner neuen Freundin am Arm geführt, dort auftauchst“, sagte Maya, griff nach Bellas Handgelenk und zog sie hinter sich her zu dem Stuhl, auf dem Bellas Anziehsachen lagen.
„Wie soll das denn gehen?“, brach die Antwort erschrocken aus Bella heraus. „Wir beide blind durch Berlin bis zu meiner Uni …“ Oh Gott, was für ein Schlamassel, in den ich mich hier hineinmanövriert habe. Wenn wir blind im Doppelpack dort auftauchen, haben wir nicht nur mein Semester mit tausend Fragen an der Backe. Vielleicht sollte ich diese Sache mit Maya an der Stelle beenden und aussteigen, bevor sie richtig angefangen hat … – solange es noch geht? 
„Wo siehst du denn da ein Problem, Süße?“, sagte Maya und reichte Bella ihren Slip. „Meine Jungs, die du ja gestern schon im Umfeld der Disco kennenlernen durftest, werden uns mit dem Van hinbringen und sich dann auf mein Kommando zurückziehen. „Hier, deine Jeans …“
„Ich weiß nicht recht“, stotterte Bella kleinlaut, knöpfte ihren Hosenbund zu und zippte den Reißverschluss hoch, der ihren kahlrasierten Schamhügel unter der engen Jeans wie unter einer zweiten Haut verschwinden ließ. Mayas Bodyguards … Die sind ja auch noch da … An ihre Entourage hatte ich gar nicht mehr gedacht, grübelte Bella und fühlte sich aus ihren Fetischträumen in eine virtuelle Realität transformiert.
„Ihr könnt uns in fünf Minuten abholen …“, sprach Maya ihren Bodyguards auf die Mailbox des Handys, über das die Begleiter, die sie und Bella in der vergangenen Nacht aus einer prekären Situation herausgeboxt hatten, immer für sie abrufbar waren.
„Hoffentlich geht das gut“, sagte Bella mit einem mulmigen Gefühl und betastete mit ihren Fingerkuppen die gläsernen Fremdkörper, die ihre Augen nutz- und gefühlos machten. „Für dich haben wir ja eine Legende, Maya … Aber wie wollen wir denen das denn bei mir erklären, ohne aufzufliegen?“ Wenn Mara das alles richtig kombiniert, stehe ich in aller Öffentlichkeit auf der Bühne einer durchgeknallten Lesbe da, die auf Frauen ohne richtige Augen im Kopf, wie Mara und Maya, steht.
„Eine passende Legende für dich …?“, antwortete Maya und drückte Bella ihren Reserveblindenstock in ihre eine Hand. Für Bella fühlte sich der Fremdkörper, der ihr das Augenlicht ersetzen sollte, wie ein Bündel Campingzeltstangen an, das zu einem kompakten Bund mit einem Klettband zusammengeschnürt war. „Wir erklären denen einfach, dass ich dich als Mobilitätstrainerin ausbilde, weil wir zukünftig viel zusammen unternehmen wollen und ich mich dann auf dich verlassen können muss. Als eine Art vertrauensbildende Maßnahme, oder so …“
„Ist das wirklich glaubwürdig?“, fragte Bella skeptisch. „Mara kennt sich mit solchen Dingen als Betroffene schließlich gut aus …“ Ob Maya schon ahnt, dass ich so einen Fetisch habe …? … und was ist mit Mara und mir, wenn Maya mich vor dem versammelten Semester als das, wie ich bin, outet?  … ob sie so auch damit umgehen und mich so, wie ich bin, wirklich akzeptieren kann? 
„Ring … riiing …“, schellte es und Maya schnappte sich Bella, um mit ihr zu dem schwarzen Van mit den geschwärzten Scheiben zu eilen, mit dem ihre Guards ihr in Berlin zur Verfügung standen.
Vielleicht sollte ich Maya auf der Fahrt auf einen Plan B einstimmen … Sie vielleicht für einen Dreier mit Mara und mir als erotische Ausstiegsoption gewinnen …? …, dachte Bella auf dem Weg durch die Nacht, während Maya sie zum Van führte. Schließlich sind wir alle lesbische junge Frauen, dachte Bella dann, … Und wenn Mara akzeptiert, dass ich wie sie und Maya auch nicht mehr sehen kann, müsste es doch eigentlich für uns drei voll passen.
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Willi_60
Erfahren
2 Std. vor

Einfach geil. Maya und Bella sind phantastisch

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