Lisa – Der Sutenmarkt Teil 1-2
Veröffentlicht amMittwochabend. Unsicher stand Lisa vor dem Eingang zum Club. Es war ein warmer Sommerabend. Sie trug ein blaues Sommerkleid und Sandalen. Lisa ging die Straße nun zum vierten Mal auf und ab. Sie fühlte sich an diesem Ort unwohl und war dennoch da. Haderte mit sich selbst. Was wenn sie nicht hineinging? Er hatte schon eine Bewerbung für sie geschrieben, weil sie sich geweigert hat. Was wenn er das Video tatsächlich veröffentlicht? Sie hatte gerade ihren Traumjob angetreten. Sie war die Leitung der Personalabteilung geworden und das in ihrem jungen Alter. Ja ein wenig Glück war dabei. Aber sie hatte es sich auch verdient. Ich als Personalerin, sollte doch wissen wie man ein Gespräch in den Wind setzt, dachte Lisa bei sich. Hoffnung stieg in ihr auf. Was, wenn sie sich als komplett ungeeignet erwies und die sie gar nicht haben wollten? Lisa gefiel der Gedanke und von diesem beflügelt ging sie auf den Club zu. Sie hatte ihren Mut und ihr Selbstvertrauen wiedergefunden. Sie gab ihren Namen
an und wurde in ein Büro geführt. Dort begrüßte sie ein Mann, Mitte 50. Sie hatte irgendwie mit einem schmierigen, unsympathischen Mann gerechnet. Aber Frank, wie er sich vorstellte, war ganz das Gegenteil. Er bat Lisa sich zu setzen und setzte sich ihr gegenüber hinter seinen Schreibtisch. Das ihr angebotene Getränk lehnte Lisa höflich ab. Er schaute auf einen Ausdruck vor sich und las vor. „Lisa, geboren am 18.5.2001, also 24 Jahre jung, 164cm groß, 52kg, ein A-Cup, rasiert. Die Angaben stimmen?“ fragte er sie. Lisa war irritiert. Woher kannte er ihr Geburtsdatum, Größe und Gewicht? Sie nickte ein wenig geistesabwesend und er las weiter vor. „Dann hast du angegeben, dass neben oral und vaginal auch anal bei dir möglich ist. Das ist für dieses Event auch Pflicht. Weiter gibst du an auch schon mal Sex mit mehr als einem Mann gehabt zu haben.“ Er sah Lisa auffordernd an. Was weiß der Kerl noch alles, fragte sie sich? „Auch das stimmt“, gab sie kleinlaut zu. Von ihrem Plan, sich durch ihre Antworten und ihr Verhalten zu disqualifizieren war nichts mehr übriggeblieben. „Ich würde dir gerne den Club zeigen und dir dabei die Abläufe erklären. An den Eventtagen ist es hier immer sehr voll. Lass uns die Chance nutzen.“ Er stand auf und öffnete eine Tür. Lisa folgte ihm. Sie fühlte sich fremdgesteuert. Mit seiner wohlklingenden Stimme hatte er sie in seinen Bann gezogen. Oder war es nun doch ihre Neugier, die sie Antrieb? Er führte sie einmal durch den ganzen Club. Der erschien ihr riesig. Es gab zwei Räume, die vollständig mit Matten auf dem Boden ausgestattet waren. Dazu viele Separes in die man sich zurückziehen konnte. In manchen konnte man sich beobachten lassen, in anderen war man für sich. Dazu gab es in einem Raum einen Gyn-Stuhl und noch ein dunkles SM-Zimmer mit Möbeln, die Lisa unbekannt waren. Die letzte Spielwiese bot eine Hängeschaukel oder wie Frank sagte, einen Sling. Der faszinierte Lisa ein wenig und sie fragte ob sie sich mal hineinsetzen dürfe. Durfte sie. Es war überraschend bequem. Ihre Beine lagen in Schlaufen, ihre Hände konnte sie ebenfalls in Schlaufen ablegen und sich so bequem zurücklegen. Dass sie Frank so einen Einblick unter ihr Kleid gab, wurde ihr erst bewusst als sie ihren Oberkörper hob und sah wohin sein Blick gerichtet war. Etwas pikiert erhob Lisa sich. Frank grinste nur. Ihm war die Situation nicht unangenehm. Zum Schluss zeigte er ihr noch die Umkleiden, Duschen und Sanitären Anlagen. Alles war sauber und gepflegt. Es ging zurück ins Büro. „An den Eventtagen kommst du ganz normal mit allen anderen Gästen. Frauen haben freien Eintritt. Die anderen sollen schließlich nicht erfahren, dass du für deine Anwesenheit bezahlt wirst. Sie sollen denken, du bist ein ganz normaler Gast. Die Frauen, die an dem Event als Stuten teilnehmen, sind in der Umkleide, in der wir zuletzt waren. Bei dem Event werden die Umkleiden nach Geschlechtern getrennt. In der Umkleide findet jede Frau eine Maske. Du ziehst dich nach deinem Eintreffen komplett aus, ziehst wenn du startklar bist die Maske über und wirst dann abgeholt von deinem Stallburschen. Der führt dich in deine Box. In der Box wirst du angebunden und wartest auf Hengste. Glaub mir, deine Wartezeiten werden sich in Grenzen halten. Es können auch mehrere kommen die dich teilen wollen. Nach jeder Besteigung wirst du zur Box geführt. Dort kannst du den Stallburschen um Pausen, was zu Essen und zu Trinken bitten. Auf Toilette gehen und so weiter. Er nimmt dich dann für diese Zeit aus dem Spiel. Die Masken tragen alle Stuten. So schützen wir deine Identität. Du kannst nur Schemen durch die Maske sehen, bist also nicht ganz blind. Das Event beginnt um 21 Uhr, der Einlass ist ab 19:30 Uhr, ab 20:30 Uhr stehen die Stuten in den Boxen zur Besichtigung bereit. Sei also bitte spätestens um 20 Uhr da. Ende ist um 1 Uhr. Da werden die Stuten in die Umkleiden gebracht. Danach steht es dir frei noch am geschehen teilzuhaben. Für einen Abend bekommst du 500€ bar auf die Hand. Hast du Fragen?“ Lisa war von der Fülle der Informationen erschlagen. „Wie viele Männer hat eine Stute an einem Abend?“ „Das ist schwer zu sagen. Kommt drauf an wie viel los ist, wie viele Stuten es insgesamt sind, welche Stute am begehrtesten ist. Ach ja, die Stute des Abends wird am Ende prämiert. Ich kann dir versprechen, du wirst auf deine Kosten kommen.“ Davon war Lisa nicht so wirklich überzeugt. Schließlich war sie nicht ganz freiwillig da. Lisa überlegte ob sie irgendwie aus der Nummer rauskam. Ihr fiel nichts ein. „Wann ist das nächste Event?“ „Gute Frage. Am kommenden Samstag ist der nächste Stutenmarkt. Wäre schön dich da zu sehen.“ Er gab Lisa zum Abschluss die Hand und sie verabschiedete sich mit einem gemischten Gefühl. Das Event an sich fand sie spannend, sie wollte aber selbst entscheiden wofür sie steht. Und sie sah sich wahrlich nicht als Stute. Zuhause bestellte sich Lisa eine Pizza und sah sich den Club, die Räumlichkeiten und die Bewertungen in aller Ruhe an. In der Nacht träumte sie von einem Besuch beim Stutenmarkt. Am nächsten Morgen wachte Lisa gut erholt auf. Zwischen ihren Schenkeln klebte der Lustsaft der vergangenen Nacht. Donnerstag und Freitag verliefen ganz normal. Am Samstag war Lisa mit einer Freundin zum Brunch verabredet. Sie war froh, dass diese nicht nach ihren Plänen für den Abend fragte. Je näher der Abend kam, desto unsicherer wurde Lisa.Es war 18 Uhr. Lisa kam gerade aus der Dusche. Sie hatte sich frisch rasiert und ihren Po gereinigt. Sie betrachtete sich im Spiegel und ihre Gedanken kreisten um den Stutenmarkt. Sollte sie das wirklich machen? Ihre Zweifel wuchsen. Das Handtuch um den Körper gewickelt ging sie aus dem Bad und öffnete ihren Kleiderschrank. Was sollte sie anziehen? Eigentlich war es egal dachte sie, schließlich wäre sie dort nackt und um 1 Uhr war es dunkel und nicht mehr so warm. Sie entschied sich für eine Jeans, ein T-Shirt und Sneaker. Dazu eher langweilige Unterwäsche. Auf Schmuck in jeglicher Form verzichtete sie. Sie war nervös. Zweifelte. Was für ein Alptraum. Gerade als ihre Zweifel größer wurden und sie überlegte ob er überhaupt mitbekäme, wenn sie nicht hinging. Oder ob er den Eingang beobachten würde? Wie wäre es, wenn sie reinging und dann über den Notausgang entschwinden würde. Ihr gefiel die Idee. Ihr Smartphone signalisierte eine eingehende Nachricht. Er war es. „Ich werde dich heute Abend besteigen. Bis später!“ Lisa las die Nachricht erneut. Er wäre da. Sie hatte keine Wahl. Ihr Fehlen würde definitiv auffallen. Sie saß in der Falle. Sie würde gleich in den Club gehen. Ihre Rolle spielen. Lisa ging zu ihrer Hausbar, nahm ihren Lieblingslikör und nahm einen kräftigen Schluck. So fühlte sie sich besser. Sie legte noch einen süßen Duft auf, packte für den Fall der Fälle noch ein Paar High-Heels und ein kurzes Partykleid ein. Dann machte sie sich langsam los. Es waren 4km bis zum Club, die sie zumindest auf dem Hinweg zu Fuss zurücklegen wollte. Je näher sie kam, desto größer wurde die Aufregung. Als der Club in Sichtweite kam atmete Lisa kräftig durch. Ihr Schritt wurde langsamer. Dann stand sie vor der Tür. Es war 19:20 Uhr. Außer ihr stand niemand vor dem Club und sie konnte auch niemanden sehen, der sich näherte. Ein Auto fuhr an ihr vorbei und bog in die nächste Straße ab.
Lisa nahm ihren Mut zusammen. Am Einlass war nur der Kassierer, der sie durchwinkte. Drinnen war schon etwas mehr los. Sie hört diverse Stimmen aber die waren hinter dem Vorhang. Ihr Weg führte sie direkt in die Umkleide. Ein Hinweisschild „Stuten“ verriet die Richtung. In der Umkleide waren bereits 2 Frauen. Beide schätzte Lisa auf Ende 40. Sie waren tief in ein Gespräch verstrickt. Lisa begrüßte die beiden mit einem „Hallo“ und es kam ein „Hallo“ zurück. Lisa suchte sich eine freie Ecke und legte ihre Sachen ab. Sah sich um. Kurz darauf kamen weitere Frauen und alle suchten sich ihren Platz, begannen sich auszuziehen und die ersten wurden von den Stallburschen abgeholt. Lisa atmete noch einmal tief durch. Zog sich aus und wurde von einem Stallburschen in Empfang genommen. Sie war von allen Frauen in der Umkleide die jüngste. Die mit Abstand jüngste. Der Stallbursche führte sie in eine freie Box. Wobei Box schon sehr übertrieben war. Es war ein großer Raum den sie betraten. Lisa sah sich um. Links und rechts an den Wänden waren ebenso wie gegenüber an der Wand Trennwände aufgestellt. So ergaben sich Boxen für die Stuten. Über die gesamten Wände verlief eine Stange, die wie ein Handlauf wirkte. Einzelne Boxen waren schon belegt. Die Damen trugen ein Halsband und waren mit einem Strick an den Handlauf gebunden. An der Wand über einer der Stuten hing eine Art Steckbrief, mit Alter und Namen der Stute, sowie drei grünen Punkten. Ihr Stallmeister brachte Lisa zu der Box auf der Gegenüberliegenden Seite. Dort hing bereits ihr Steckbrief. Auch mit drei grünen Punkten. Lisa fragte was die Punkte bedeuteten. Der Stallmeister erklärte, „der erste oral, dann vaginal und anal. Grün bedeutet freigegeben. Rot hieße tabu. Aber du bist hier als Dreilochstute angemeldet.“ Damit endete sein Vortrag und er zog Lisa erst die Maske über den Kopf, legte ihr dann ein Halsband an und band sie fest. Dann ging er. Lisa lauschte. Es wurden weitere Frauen in den Raum geführt. Es wurde wenig gesprochen. Dann war es ruhig. „Die Besichtigung kann beginnen“ kam es über einen Lautsprecher. Lisa schluckte. Das Spiel begann. Ihre innere Unruhe wuchs. Schritte. Stimmen. Männerstimmen. Sie spürte die Anwesenheit vieler Personen. Hörte wie die Männer über die Frauen sprachen. Abwertend. Demütigend. Immer wieder das Wort Stute. Ja es war ein Stutenmarkt. Aber trotzdem. Auch hinter ihr waren Stimmen zu hören. Sie schnappte einzelne Wortfetzen auf. Jungstute. Einreiten. Geiler Arsch. Und noch vieles mehr war zu hören. Irgendwie gefiel ihr die Aufmerksamkeit. Dann hörte sie einen Kommentar, der sie erschaudern ließ. Welch ein geiler enger Arsch“ Da war er. Er war wirklich da. Jetzt wurde Lisa nervös. Die Begutachtung dauerte noch eine Weile an, dann wurde es still bis die Tür wieder aufging. Schritte. Stimmen. Immer mehr Männer kamen. Es wurde lauter und eine gewisse Unruhe kam auf. Dann wurde ihr Strick gelöst. Eine klare Männerstimme forderte sie auf, ihr zu folgen. Er zog sie an dem Strick wie ein Stück Vieh hinter sich her….
Lisas Leben gerät aus den Fugen
Seit ihrem Erlebnis in der Sporthalle waren mehrere Wochen vergangen. In der App hatte sie mehrfach das Profil, mit dem sie das Rollenspiel verabredet hatte angeschrieben. Keine Reaktion. Ihre Nahrichten standen in dem Chat als ungelesen. Heute wollte sie einen letzten Versuch starten. Ihr war es mittlerweile egal, wer das damals war. Sie blickte gerne auf ihre Erfahrung zurück. Ihr war es schon fast egal ob es echt war oder doch das Rollenspiel. Wobei sie davon überzeigt war, dass es einfach nur gut inszeniert war. Alles andere wäre ein krasser Zufall gewesen. Eigentlich wollte sie um eine Fortsetzung bitten, aber sie bekam einfach keine Antwort. Lisa saß daheim auf dem Sofa und startete die App bei einem Glas Wein. Sie hatte eine neue Nachricht. Gespannt öffnete sie ihr Postfach. Der Absender war ihr unbekannt. Enttäuscht, dass es nicht die Gruppe war, öffnete sie die Nachricht. Sie enthielt lediglich einen Link. Lisa überlegte ob sie diesen aufrufen sollte oder nicht. Sie entschied sich dazu die Nachricht zu schließen und noch einmal das Profil der Gruppe aufzurufen. „Gelöscht“ ploppte als Hinweis auf als sie es anklickte. Sie öffnete ihr Postfach und ging auf die alten Nachrichten. Auch hier der Hinweis, dass das Profil gelöscht worden sei. Lisa`s Hoffnung auf eine Fortsetzung war nun endgültig dahin. Missmutig öffnete sie den Link aus der letzten Nachricht und starrte entsetzt auf den Bildschirm als sie ihre Stimme aus dem Lautsprecher ihres Smartphones hörte. Das Display war schwarz. Aber es war ihre Stimme die da sagte „Bitte fick mich in den Arsch“. Dann hörte sie sich Stöhnen und die Erinnerung an diesen Abend kam hoch. Das musste die Tonspur aus dieser Nacht sein. Lisa war hellwach. Still hörte sie weiter zu. Hörte zu wie sie benutzt und gefickt wurde. Wie sie stöhnte und von den Männern zum Fickstück degradiert wurde. Dann war es still. Das Display war noch immer schwarz. Dann endete das Hörspiel und sie war wieder in der App. Sie klickte erneut auf den Link. Wollte noch einmal ganz genau hinhören. Es öffnete sich wieder ein externes Fenster. Der Bildschirm war wieder schwarz. Es baute sich aus weißen Buchstaben ein Text auf. „Wenn du Lisa bist, wische nach rechts“ Wie hypnotisiert folgte Lisa der Anweisung. Ein Chatraum ging auf. In der linken unteren Ecke sah Lisa sich. Die Kamera ihres Smartphones zeichnete sie auf. Lisa schaute gebannt auf das Display. „Hat dir dein Rapegame gefallen?“ fragte eine verzerrte Stimme sie. Niemand war zu sehen. Aber sie konnte sich beobachten wie sie kurz und knapp „ja“ sagte. „Mir auch“ kam es ebenso direkt zurück. Lisa wusste jetzt zumindest, dass die Stimme auch dabei war. „Vor allem dein enger Arsch hat mich begeistert“ Nun war sie sich sicher, dass die Stimme dabei war. „Ich habe das für dich organisiert und ich habe die Aufnahme, die zeigt was für eine Schlampe du bist.“ Lisa zuckte bei den Worten zusammen. Was hatte der Unbekannte nur vor? „Willst du, dass ich das Video veröffentliche?“ „Nein!“ schrie Lisa voller Entsetzen. Das grinsen am anderen Ende konnte sie spüren. „Dann haben wir beide einen Deal nehme ich an“. „Was wollen Sie“ fragte Lisa verzweifelt. „Dein Film bleibt unser Geheimnis. Sprichst du mit irgendwem darüber, geht er viral. Bist du ein braves Mädchen, wird niemand je davon erfahren.“ Der Videochat endete abrupt.
Lisa starrte auf ihr Smartphone. Das konnte doch nicht wahr sein, oder? In welche Situation hatte sie sich hineinmanövriert? Lisa schlief in dieser Nacht schlecht. Ihre Gedanken kreisten um ihr Rollenspiel und um den Videochat vom Abend. Was wollte der Typ? Was würde er von ihr verlangen? Am nächsten Tag war Lisa gerädert und schleppte sich durch den Tag. Auf der Arbeit war sie fahrig und ihr unterliefen ungewohnte Fehler. Nach Feierabend wartete sie gespannt und unsicher darauf, dass sich der Unbekannte wieder meldete. Es passierte nichts. Eine Woche verging, ohne dass sie von ihm hörte. Nach zwei Wochen war Lisa wieder sie selbst. In der dritten Woche hatte sie den unerfreulichen Chat bereits vergessen. In Woche vier geschah es dann. Eine kurze Nachricht ploppte auf. Sie enthielt einen Link und die Aufforderung sich dort zu bewerben. Lisa öffnete den Link und stierte mit großen Augen auf das Display. Das konnte doch nicht sein ernst sein, oder?
Lisa sah sich die Homepage, auf der sie gelandet war genau an. Ein Swingerclub suchte für ein Herrenüberschussevent noch nach Frauen. Lisa las den Eintrag noch einmal „Du bist jung, schlank und nymphoman? Dann suchen wir genau dich. Für unser monatlich stattfindendes Event „Stutenmarkt“ suchen wir Frauen unter 30 Jahren, mit Lust an Sex und Erotik. Das Event erfreut sich großer Beliebtheit, es sind regelmäßig über 100 Männer dabei und die Zahl ist steigend. Unter den Gästen sind auch Paare. Die Frauen mischen sich unter die Stuten und die Männer genießen den Markt. Die Paare sind meist lebenserfahrener. Es werden daher „Jungstuten“ gesucht, die als attraktive Magneten agieren. Es findet nur Safersex statt. Kondome und Handtücher werden gestellt. Natürlich gibt es auch etwas zu verdienen „€“. Dein Interesse ist geweckt, dann freuen wir uns auf deine Bewerbung!“ Es folgte der Link zu einem Fragebogen. Lisa war schockiert. Das konnte doch nicht sein ernst sein. Sie sah sich auf der Homepage weiter um und fand im Kalender das Event „Stutenmarkt“. Aufmerksam las sie sich die Beschreibung durch. Schüttelte den Kopf. Schloss das Laptop und entschied sich, sich nicht zu bewerben.
Lisa war sich nicht sicher ob das eine gute Entscheidung gewesen ist. Sie hörte einige Tage nichts mehr von dem Unbekannten. Als sie 4 tage später am Abend ihre Emails durchging, fand sie eine Email von dem Swingerclub bei dem sie sich bewerben sollte. Etwas irritiert öffnete sie diese und las
„Hallo Lisa, danke für deine Bewerbung. Du hast leider deine Telefonnummer vergessen anzugeben. Wir würden dich gerne näher kennenlernen. Komm doch gerne diese Woche zwischen 18 und 20 Uhr an einem Abend vorbei. Sag an der Kasse deinen Namen, dann weiß der Kollege schon bescheid. Wir freuen uns auf dich.“ Lisa verstand nicht woher die Email kam und warum. Sie hatte sich doch nicht beworben. Als wenn der Unbekannte geahnt hätte worüber sie sich gerade den Kopf zerbrach, zeigte ihr Handy eine eingehende Nachricht an. Er war es. Unruhig öffnete Lisa diese. „Die Bewerbung war keine Bitte, es war ein Befehl. Da du es versäumt hast, habe ich das übernommen. Geh morgen Abend zum Club!“ Zack, das saß. Sie hätte sich so etwas denken können aber so niederträchtige Gedanken hatte sie einfach nicht. Bei aller Lust und Geilheit, die sie bei dem Rollenspiel empfunden hat, war sie eine Grund auf solide junge Frau. Aber was blieb ihr nun übrig?
Teil 2
Mittwochabend. Unsicher stand Lisa vor dem Eingang zum Club. Es war ein warmer Sommerabend. Sie trug ein blaues Sommerkleid und Sandalen. Lisa ging die Straße nun zum vierten Mal auf und ab. Sie fühlte sich an diesem Ort unwohl und war dennoch da. Haderte mit sich selbst. Was wenn sie nicht hineinging? Er hatte schon eine Bewerbung für sie geschrieben, weil sie sich geweigert hat. Was wenn er das Video tatsächlich veröffentlicht? Sie hatte gerade ihren Traumjob angetreten. Sie war die Leitung der Personalabteilung geworden und das in ihrem jungen Alter. Ja ein wenig Glück war dabei. Aber sie hatte es sich auch verdient. Ich als Personalerin, sollte doch wissen wie man ein Gespräch in den Wind setzt, dachte Lisa bei sich. Hoffnung stieg in ihr auf. Was, wenn sie sich als komplett ungeeignet erwies und die sie gar nicht haben wollten? Lisa gefiel der Gedanke und von diesem beflügelt ging sie auf den Club zu. Sie hatte ihren Mut und ihr Selbstvertrauen wiedergefunden. Sie gab ihren Namen an und wurde in ein Büro geführt. Dort begrüßte sie ein Mann, Mitte 50. Sie hatte irgendwie mit einem schmierigen, unsympathischen Mann gerechnet. Aber Frank, wie er sich vorstellte, war ganz das Gegenteil. Er bat Lisa sich zu setzen und setzte sich ihr gegenüber hinter seinen Schreibtisch. Das ihr angebotene Getränk lehnte Lisa höflich ab. Er schaute auf einen Ausdruck vor sich und las vor. „Lisa, geboren am 18.5.2001, also 24 Jahre jung, 164cm groß, 52kg, ein A-Cup, rasiert. Die Angaben stimmen?“ fragte er sie. Lisa war irritiert. Woher kannte er ihr Geburtsdatum, Größe und Gewicht? Sie nickte ein wenig geistesabwesend und er las weiter vor. „Dann hast du angegeben, dass neben oral und vaginal auch anal bei dir möglich ist. Das ist für dieses Event auch Pflicht. Weiter gibst du an auch schon mal Sex mit mehr als einem Mann gehabt zu haben.“ Er sah Lisa auffordernd an. Was weiß der Kerl noch alles, fragte sie sich? „Auch das stimmt“, gab sie kleinlaut zu. Von ihrem Plan, sich durch ihre Antworten und ihr Verhalten zu disqualifizieren war nichts mehr übriggeblieben. „Ich würde dir gerne den Club zeigen und dir dabei die Abläufe erklären. An den Eventtagen ist es hier immer sehr voll. Lass uns die Chance nutzen.“ Er stand auf und öffnete eine Tür. Lisa folgte ihm. Sie fühlte sich fremdgesteuert. Mit seiner wohlklingenden Stimme hatte er sie in seinen Bann gezogen. Oder war es nun doch ihre Neugier, die sie Antrieb? Er führte sie einmal durch den ganzen Club. Der erschien ihr riesig. Es gab zwei Räume, die vollständig mit Matten auf dem Boden ausgestattet waren. Dazu viele Separes in die man sich zurückziehen konnte. In manchen konnte man sich beobachten lassen, in anderen war man für sich. Dazu gab es in einem Raum einen Gyn-Stuhl und noch ein dunkles SM-Zimmer mit Möbeln, die Lisa unbekannt waren. Die letzte Spielwiese bot eine Hängeschaukel oder wie Frank sagte, einen Sling. Der faszinierte Lisa ein wenig und sie fragte ob sie sich mal hineinsetzen dürfe. Durfte sie. Es war überraschend bequem. Ihre Beine lagen in Schlaufen, ihre Hände konnte sie ebenfalls in Schlaufen ablegen und sich so bequem zurücklegen. Dass sie Frank so einen Einblick unter ihr Kleid gab, wurde ihr erst bewusst als sie ihren Oberkörper hob und sah wohin sein Blick gerichtet war. Etwas pikiert erhob Lisa sich. Frank grinste nur. Ihm war die Situation nicht unangenehm. Zum Schluss zeigte er ihr noch die Umkleiden, Duschen und Sanitären Anlagen. Alles war sauber und gepflegt. Es ging zurück ins Büro. „An den Eventtagen kommst du ganz normal mit allen anderen Gästen. Frauen haben freien Eintritt. Die anderen sollen schließlich nicht erfahren, dass du für deine Anwesenheit bezahlt wirst. Sie sollen denken, du bist ein ganz normaler Gast. Die Frauen, die an dem Event als Stuten teilnehmen, sind in der Umkleide, in der wir zuletzt waren. Bei dem Event werden die Umkleiden nach Geschlechtern getrennt. In der Umkleide findet jede Frau eine Maske. Du ziehst dich nach deinem Eintreffen komplett aus, ziehst wenn du startklar bist die Maske über und wirst dann abgeholt von deinem Stallburschen. Der führt dich in deine Box. In der Box wirst du angebunden und wartest auf Hengste. Glaub mir, deine Wartezeiten werden sich in Grenzen halten. Es können auch mehrere kommen die dich teilen wollen. Nach jeder Besteigung wirst du zur Box geführt. Dort kannst du den Stallburschen um Pausen, was zu Essen und zu Trinken bitten. Auf Toilette gehen und so weiter. Er nimmt dich dann für diese Zeit aus dem Spiel. Die Masken tragen alle Stuten. So schützen wir deine Identität. Du kannst nur Schemen durch die Maske sehen, bist also nicht ganz blind. Das Event beginnt um 21 Uhr, der Einlass ist ab 19:30 Uhr, ab 20:30 Uhr stehen die Stuten in den Boxen zur Besichtigung bereit. Sei also bitte spätestens um 20 Uhr da. Ende ist um 1 Uhr. Da werden die Stuten in die Umkleiden gebracht. Danach steht es dir frei noch am geschehen teilzuhaben. Für einen Abend bekommst du 500€ bar auf die Hand. Hast du Fragen?“ Lisa war von der Fülle der Informationen erschlagen. „Wie viele Männer hat eine Stute an einem Abend?“ „Das ist schwer zu sagen. Kommt drauf an wie viel los ist, wie viele Stuten es insgesamt sind, welche Stute am begehrtesten ist. Ach ja, die Stute des Abends wird am Ende prämiert. Ich kann dir versprechen, du wirst auf deine Kosten kommen.“ Davon war Lisa nicht so wirklich überzeugt. Schließlich war sie nicht ganz freiwillig da. Lisa überlegte ob sie irgendwie aus der Nummer rauskam. Ihr fiel nichts ein. „Wann ist das nächste Event?“ „Gute Frage. Am kommenden Samstag ist der nächste Stutenmarkt. Wäre schön dich da zu sehen.“ Er gab Lisa zum Abschluss die Hand und sie verabschiedete sich mit einem gemischten Gefühl. Das Event an sich fand sie spannend, sie wollte aber selbst entscheiden wofür sie steht. Und sie sah sich wahrlich nicht als Stute. Zuhause bestellte sich Lisa eine Pizza und sah sich den Club, die Räumlichkeiten und die Bewertungen in aller Ruhe an. In der Nacht träumte sie von einem Besuch beim Stutenmarkt. Am nächsten Morgen wachte Lisa gut erholt auf. Zwischen ihren Schenkeln klebte der Lustsaft der vergangenen Nacht. Donnerstag und Freitag verliefen ganz normal. Am Samstag war Lisa mit einer Freundin zum Brunch verabredet. Sie war froh, dass diese nicht nach ihren Plänen für den Abend fragte. Je näher der Abend kam, desto unsicherer wurde Lisa.
Es war 18 Uhr. Lisa kam gerade aus der Dusche. Sie hatte sich frisch rasiert und ihren Po gereinigt. Sie betrachtete sich im Spiegel und ihre Gedanken kreisten um den Stutenmarkt. Sollte sie das wirklich machen? Ihre Zweifel wuchsen. Das Handtuch um den Körper gewickelt ging sie aus dem Bad und öffnete ihren Kleiderschrank. Was sollte sie anziehen? Eigentlich war es egal dachte sie, schließlich wäre sie dort nackt und um 1 Uhr war es dunkel und nicht mehr so warm. Sie entschied sich für eine Jeans, ein T-Shirt und Sneaker. Dazu eher langweilige Unterwäsche. Auf Schmuck in jeglicher Form verzichtete sie. Sie war nervös. Zweifelte. Was für ein Alptraum. Gerade als ihre Zweifel größer wurden und sie überlegte ob er überhaupt mitbekäme, wenn sie nicht hinging. Oder ob er den Eingang beobachten würde? Wie wäre es, wenn sie reinging und dann über den Notausgang entschwinden würde. Ihr gefiel die Idee. Ihr Smartphone signalisierte eine eingehende Nachricht. Er war es. „Ich werde dich heute Abend besteigen. Bis später!“ Lisa las die Nachricht erneut. Er wäre da. Sie hatte keine Wahl. Ihr Fehlen würde definitiv auffallen. Sie saß in der Falle. Sie würde gleich in den Club gehen. Ihre Rolle spielen. Lisa ging zu ihrer Hausbar, nahm ihren Lieblingslikör und nahm einen kräftigen Schluck. So fühlte sie sich besser. Sie legte noch einen süßen Duft auf, packte für den Fall der Fälle noch ein Paar High-Heels und ein kurzes Partykleid ein. Dann machte sie sich langsam los. Es waren 4km bis zum Club, die sie zumindest auf dem Hinweg zu Fuss zurücklegen wollte. Je näher sie kam, desto größer wurde die Aufregung. Als der Club in Sichtweite kam atmete Lisa kräftig durch. Ihr Schritt wurde langsamer. Dann stand sie vor der Tür. Es war 19:20 Uhr. Außer ihr stand niemand vor dem Club und sie konnte auch niemanden sehen, der sich näherte. Ein Auto fuhr an ihr vorbei und bog in die nächste Straße ab.
Lisa nahm ihren Mut zusammen. Am Einlass war nur der Kassierer, der sie durchwinkte. Drinnen war schon etwas mehr los. Sie hört diverse Stimmen aber die waren hinter dem Vorhang. Ihr Weg führte sie direkt in die Umkleide. Ein Hinweisschild „Stuten“ verriet die Richtung. In der Umkleide waren bereits 2 Frauen. Beide schätzte Lisa auf Ende 40. Sie waren tief in ein Gespräch verstrickt. Lisa begrüßte die beiden mit einem „Hallo“ und es kam ein „Hallo“ zurück. Lisa suchte sich eine freie Ecke und legte ihre Sachen ab. Sah sich um. Kurz darauf kamen weitere Frauen und alle suchten sich ihren Platz, begannen sich auszuziehen und die ersten wurden von den Stallburschen abgeholt. Lisa atmete noch einmal tief durch. Zog sich aus und wurde von einem Stallburschen in Empfang genommen. Sie war von allen Frauen in der Umkleide die jüngste. Die mit Abstand jüngste. Der Stallbursche führte sie in eine freie Box. Wobei Box schon sehr übertrieben war. Es war ein großer Raum den sie betraten. Lisa sah sich um. Links und rechts an den Wänden waren ebenso wie gegenüber an der Wand Trennwände aufgestellt. So ergaben sich Boxen für die Stuten. Über die gesamten Wände verlief eine Stange, die wie ein Handlauf wirkte. Einzelne Boxen waren schon belegt. Die Damen trugen ein Halsband und waren mit einem Strick an den Handlauf gebunden. An der Wand über einer der Stuten hing eine Art Steckbrief, mit Alter und Namen der Stute, sowie drei grünen Punkten. Ihr Stallmeister brachte Lisa zu der Box auf der Gegenüberliegenden Seite. Dort hing bereits ihr Steckbrief. Auch mit drei grünen Punkten. Lisa fragte was die Punkte bedeuteten. Der Stallmeister erklärte, „der erste oral, dann vaginal und anal. Grün bedeutet freigegeben. Rot hieße tabu. Aber du bist hier als Dreilochstute angemeldet.“ Damit endete sein Vortrag und er zog Lisa erst die Maske über den Kopf, legte ihr dann ein Halsband an und band sie fest. Dann ging er. Lisa lauschte. Es wurden weitere Frauen in den Raum geführt. Es wurde wenig gesprochen. Dann war es ruhig. „Die Besichtigung kann beginnen“ kam es über einen Lautsprecher. Lisa schluckte. Das Spiel begann. Ihre innere Unruhe wuchs. Schritte. Stimmen. Männerstimmen. Sie spürte die Anwesenheit vieler Personen. Hörte wie die Männer über die Frauen sprachen. Abwertend. Demütigend. Immer wieder das Wort Stute. Ja es war ein Stutenmarkt. Aber trotzdem. Auch hinter ihr waren Stimmen zu hören. Sie schnappte einzelne Wortfetzen auf. Jungstute. Einreiten. Geiler Arsch. Und noch vieles mehr war zu hören. Irgendwie gefiel ihr die Aufmerksamkeit. Dann hörte sie einen Kommentar, der sie erschaudern ließ. Welch ein geiler enger Arsch“ Da war er. Er war wirklich da. Jetzt wurde Lisa nervös. Die Begutachtung dauerte noch eine Weile an, dann wurde es still bis die Tür wieder aufging. Schritte. Stimmen. Immer mehr Männer kamen. Es wurde lauter und eine gewisse Unruhe kam auf. Dann wurde ihr Strick gelöst. Eine klare Männerstimme forderte sie auf, ihr zu folgen. Er zog sie an dem Strick wie ein Stück Vieh hinter sich her….

Die Story hätte mich bei einer detaillierteren Beschreibung vielleicht auf Touren gebracht. Aber so war sie nur etwas flach.