Ulrike- der Weg zur AOPainSlut Teil 1-5
Veröffentlicht amKAPITEL 1
Fleisch und Schatten
Andreas und Ulrike, ein Ehepaar aus Ulm,
wagen einen Schritt ins Unbekannte, als sie
in Hamburg den exklusiven SM-Club
‚Touch‘ besuchen. Dort treffen sie auf
Torsten, einen dominanten Mann, der
Ulrikes verborgene Sehnsucht nach
Unterwerfung erkennt. Andreas, gefangen
zwischen Scham und Erregung, m…
Der Regen trommelt eine gleichmäßige, monotonrhythmische Kadenz gegen die Scheiben unserer Praxis in Ulm.
Es ist ein typischer schwäbischer Novembertag, grau in grau, und der Geruch von desinfizierten Wänden und
altem Kaffee hängt in der Luft. Ich sitze an meinem Schreibtisch, die Brille rutscht mir leicht auf der Nase
hinunter, und ich starre auf den Bildschirm, doch die Buchstaben der Patientenakten verschwimmen vor meinen
inneren Augen. Mein Geist ist woanders. Er ist schon wieder dort, in diesem dunklen, versuchten düsteren
Keller unserer Villa, wo wir
unsere Sammlung lagern. Wo Ulrike, meine Frau, nicht die Empfangsdame ist, die alsMFA = Arzthelferin, Termine bestätigt und Krankenkassenkarten einscannt, sondern etwas ganz anderes. Etwas,
für das ich mich schäme, wenn ich morgens im Spiegel blicke, aber das mich nachts wach hält und mein Herz
gegen die Rippen hämmern lässt, bis es fast schmerzt. Ulrike die masodevote Bitch und Sklavin.
Ich rutsche auf meinem Ledersessel hin und her. Der Stuhl quietscht leise, ein Geräusch, das in der
ausnahmsweise ruhigen Praxis unheimlich laut wirkt. Mein Bauch drückt gegen den Gürtel meines Anzugs.
Einundneunzig Kilo, nicht gerade das Bild eines Athleten, aber auch nicht fett. Nur… weich. Unsportlich. Genau
wie meine Mutter es immer gesagt hat. „Andreas, du bist kein Material für Führung, du bist zu weich.“ Die
Stimme meiner toten Mutter ist ein ständiger Begleiter in meinem Kopf, ein Richtstab, an dem ich mich messe
und immer zu kurz komme. Aber dort unten, in meinen Gedanken, bin ich nicht der Arzt, der Rezepte ausstellt.
Ich bin der Beobachter. Derjenige, der zusieht.
Die Tür zu meinem Sprechzimmer öffnet sich ohne Anklopfen. Ulrike tritt ein. Sie trägt ihre gewohnte
Arbeitskleidung – eine Bluse, die ihre vollen Kurven betont, und einen Rock, der knapp über ihren Knien endet.
Ihre schwarzen Locken fallen ihr leicht in das Gesicht, und sie schiebt sie mit einer schnellen Handbewegung
zurück, während sie mir einen Stapel Einlegeblätter hinhält.
„Hier sind die Überweisungen für morgen, Andy“, sagt sie. Ihre Stimme ist hell, professionell, die Stimme der
Frau, die seit über zwanzig Jahren an meiner Seite arbeitet. Aber ich sehe etwas anderes. Ich sehe ihre Haut, die
unter der Kleidung atmet. Ich weiß, dass sie glatt rasiert ist dort unten. Ich weiß, dass sie sich, wenn ich früh im
Seite 1 von 10Krankenhaus war, mit Dildos und Plugs im Bett selbst befriedigt hat. Und dabei Pornos und SMMagazine sich
anschaute.Ich weiß es, weil ich es gefunden habe. Weil ich es gesehen habe. Und weil es mich heißer macht als
alles andere auf dieser Welt.
„Danke, Ulrike“, sage ich und nehme die Papiere. Meine Hand berührt ihre für eine Sekunde länger als nötig.
Ihre Haut ist warm, weich. „Hast du… hast du Zeit?“
Sie lehnt sich gegen den Türrahmen, verschränkt die Arme vor ihrer Brust. Die Bewegung presst ihren
85C-Busen zusammen, ein Anblick, der meinen Atem kurz stocken lässt. „Die Praxis ist leer. Die letzte Patientin
ist vor einer Stunde gegangen. Was ist los? Du siehst aus, als würdest du wieder mal grübeln.“
Ich atme tief aus, schiebe die Brille zurecht. „Es geht um uns. Um… diesen Wunsch. Wir haben doch letzte
Woche darüber gesprochen.“
Ulrike senkt den Blick. Ein kleines Lächeln umspielt ihre Lippen, nicht das Lächeln der Empfangsdame, sondern
etwas Geheimnisvolles. Schuldig? Nein, eher… erwartungsvoll. „Du meinst, weil wir wieder im Keller waren?
Weil du wolltest, dass ich den Kragen trage, während wir…?“
„Ja“, sage ich, und meine Stimme ist heiser. „Es reicht nicht mehr, Ulrike. Das Spielchen zu Hause. Es ist… es ist
so intensiv, aber es ist nur ein Schatten von dem, was wirklich sein könnte. Ich habe mich wieder im Internet
umgesehen. Foren. Kontaktanzeigen.“
Sie richtet sich auf, das Lächeln verschwindet nicht, wird aber ernster. „Und?“
„Es gibt Leute, die suchen genau das. Dominante Partner. Paare, die… die abtauchen wollen.“ Ich drehe meinen
Bildschirm zu ihr herum. Auf dem Monitor ist eine Webseite geöffnet, das Forum einer SM-Community in
Hamburg. „Schau dir das an. Der Club ‚Touch‘. Er hat einen sehr guten Ruf. Diskret. Sauber. Aber extrem.“
Ulrike tritt näher an den Schreibtisch, ihre Hände gleiten über die Holzplatte, während sie liest. Ich beobachte
ihr Gesicht. Die schwarzen Augen, hinter ihren eigenen Brillengläsern, weiten sich leicht. Sie liest von
„Abrichtung“, von „Totaler Übergabe“, von „Gebrauch“. Ich sehe, wie sie schluckt. Ein feines Schaudern läuft
über ihren Körper, oder ist es nur die Luft im Raum, die sich abgekühlt hat?
„Touch in Hamburg“, murmelt sie. „Das ist weit weg.“
„Wir können ein verlängertes Wochenende machen“, schlage ich vor, mein Herz pocht jetzt so laut, dass ich
sicher bin, sie kann es hören. „Ein Hotel. Wir gehen dort hin. Nur um zu schauen. Um zu spüren, ob die Luft dort
stimmt. Wenn es dir nichts passt, gehen wir sofort wieder. Aber wir müssen etwas tun, ulrike. Diese Fantasien…
sie fressen mich auf und ich glaube Dir geht es auch so.”
Ich sehe ihre Gedanken an. Sie denkt an ihre , Michael und Nicole, die jetzt auf der Universität in Toronto
mit ihren Partnern sind, sicher und gut versorgt. Sie denkt an ihr Leben als Mutter, als Ehefrau eines Arztes.
Aber ich sehe auch das andere. Ich sehe das Mädchen, das schon früher Kontaktanzeigen in Zeitungen gewälzt
hat. Ich sehe die Frau, die sich heimlich wünscht, benutzt zu werden. Nicht von mir – ich bin ihr Andy, ihr Gatte,
der Mann, der ihre großgezogen hat. Sie braucht jemanden, der kein Mitleid mit ihr hat. Jemanden, der
sie nicht liebt, sondern… besitzt.
Seite 2 von 10„Okay“, sagt sie leise. Sie schaut nicht auf den Bildschirm, sondern direkt an mir vorbei. „Lass uns das machen.
Such nach jemandem. Nach einem… Dominanten, …. Sadisten”
Eine Welle aus Erleichterung und purer Lust durchflutet mich. Ich fühle mich leicht, fast schwindelig, als hätte
ich zu viel Medizin getrunken. „Ich werde Anzeigen aufgeben. Wir werden präzise sein. Wir suchen keinen
Liebhaber. Wir suchen einen… Zuchtmeister, Bull, Master, Hobbyzuhälter,…einen Besitzer. Für dich.“
Ulrike dreht sich um und geht zur Tür. An der Schwäche hält sie kurz inne, ohne sich umzudrehen. „Aber nur
zum Schauen, Andy. Versprich mir das.“
„Ich verspreche es“, sage ich, doch in meinem Kopf sehe ich schon Bilder, die dieses Versprechen Lügen strafen.
Ich sehe sie auf den Knien, sehe sie, wie sie bettelt, wie sie benutzt wird wie ein Stück der Ware, das ich immer
in ihr gesehen habe, aber nie zu benutzen wagte.
Die nächsten Tage verlaufen wie im Traum. Ich führe mich durch die Praxis, schreibe Rezepte, höre zu, wenn
Patienten von ihren Rückenschmerzen erzählen, aber mein Inneres ist ein brodelnder Kessel. Abends sitze ich
stundenlang am Laptop im Arbeitszimmer. Ich tippe Texte, korrigiere sie, lösche sie wieder. Ich muss die
richtigen Worte finden. Worte, die nicht nach einem verzweifelten Ehemann klingen, der seine Frau loswerden
will, sondern nach einem Paar, das bereit ist, die nächste Stufe zu betreten. Eine Anzeige in einem ‚Gentlemen’s
Magazine‘, ein Profil auf einem exklusiven SM-Portal.
„Ehepaar (59/48), verheiratet, er Arzt, sie Arzthelferin, sucht erfahrenen, dominanten Herrn für
Hobbypimpen-Rollenspiele. Sie (49, kurvig, sehr devot) wünscht sich, geführt, kontrolliert und verwendet zu
werden. Er (59, beobachtend, voyeuristisch) sucht die Erfüllung der Fantasie von ihr als Hure/Sklavin. Diskretion
ist Pflicht. Safer Sex am Anfang selbstverständlich. Erste Treffen nur in öffentlichem, geschütztem Rahmen
(Club).“
Ich drücke auf „Senden“. Es ist ein Schuss ins Dunkle, aber das Zielfechtern hat begonnen.
Zwei Wochen später steht die Kofferpackung im Schlafzimmer an. Hamburg. Der Regen hat aufgehört, und ein
kalter, klarer Wintersonntag liegt über Ulm. Ich sehe Ulrike zu, wie sie Kleidung in den Koffer legt. Sie zögert.
Sie hält ein schwarzes Kleid in der Hand, schlicht, eng, mit einem tiefen Ausschnitt. Dann legt sie es hinein.
Daneben legt sie Strümpfe. Feine, schwarze Nylons mit Naht. Und dann, unter ihren Unterwäsche, sieht sie
mich an. Ihre Wangen sind leicht gerötet. Die Hälfte ihres Flugkoffers ist nur mit erotischen Outfits gepachtet,
auch Microröcke, Overkneestiefel, Minikleider etc.
„Andy“, flüstert sie. „Ist das… ist das richtig? Ich meine, für die ? Wenn das rauskommt…“
Ich gehe zu ihr, lege meine Hände auf ihre breiten Schultern. Ich spüre die Wärme ihres Körpers durch ihren
Bademantel. „Niemand erfährt etwas, Ulrike. Wir sind ein normales Ehepaar, das ein Wochenende in Hamburg
verbringt. Wir gehen ins Theater, wir essen gut. Und wir besuchen vielleicht einen Club. Das ist alles. Und wenn
wir dort reingehen und es ist uns nicht recht, dann drehen wir am Zeigefinger um und gehen essen. Das ist
alles.“
Sie nickt, aber ihre Hände zittern leicht, als sie einen kleinen schwarzen Satinbeutel in den Kupper legt. Ich
weiß, was darin ist. Ein Plug. Ein Halsband. Kleinigkeiten, die wir schon besitzen. Aber sie fühlen sich plötzlich
Seite 3 von 10schwerer an, bedeutungsvoller, als wären es Waffen.
Die Fahrt nach Hamburg ist lang. Der Autopilot des BMW gleitet über die Autobahn, während wir uns über
Musik und die unterhalten, eine sorgfältig aufgebaute Fassade der Normalität. Doch je näher wir der
Stadt kommen, desto schweigsamer wird Ulrike. Sie starrt aus dem Fenster, sieht die Vororte von Hamburg an,
die grauen Häuserreihen, und ich frage mich, was in ihrem Kopf vorgeht. Denkt sie an die Männer, die sie
vielleicht treffen wird? Denkt sie daran, wie es sich anfühlt, einem Fremden zu gehören? Oder hat sie Angst,
dass ihre Fantasie zu real wird, dass sie nicht mehr stoppen kann, wenn sie erst einmal angefangen hat?
Wir checken im Hotel „EpireRiverside auf St.Pauli” ein. Ein nobles, modernes Haus. Der Portier trägt unsere
Koffer, und wir geben uns als Herr und Frau Beyer aus, die das Wochenende genießen wollen. In unserem
Zimmer, mit Blick auf Hamburg schließe ich die Tür und drehe den Riegel um. Die Stille des Hotels ist anders als
die zu Hause. Sie ist anonym. Niemand kennt uns hier.
Ulrike steht am Fenster, den Rücken zu mir gekehrt. „Ich bin nervös“, sagt sie, ohne sich umzudrehen. „Mein
Magen zieht sich zusammen.“
Ich gehe hinter sie, lege meine Arme um ihre Taille, meinen Kopf an ihre Schulter. Ich rieche ihren Duft, Vanille
und ein Hauch von Angstschweiß. „Ich auch, Schatz. Aber wir wollen das. Wollen wir nicht?“
Sie dreht sich in meinen Armen um. Ihre Augen sind groß, dunkel. „Ich weiß nicht, was ich will. Ich meine… ich
stelle mir vor, wie ein Mann mich anschaut. Nicht wie ein Arzt, nicht wie ein Ehemann. Sondern wie… wie ein
Stück Fleisch. Das macht mich… nass, Andy. Und wenn es mehrere Typen sind, dann laufe ich aus. Ich bin schon
den ganzen Tag nass.“
Ich küsse sie, hart und wild, meine Hand wandert unter ihren Rock, gleitet über ihre Schenkel, bis ich die
Feuchte spüre. Sie stöhnt leise in meinen Mund. „Dann lass uns das finden“, flüstere ich, als wir uns lösen. „Zieh
dich an. Zieh dir das schwarze Kleid an. Und die Strümpfe. Kein Slip. Kein BH. Lass dich schön sehen. Als Schuhe
deine extremhohen Lackstiefeletten. Für tonight.“
Der Club „Touch“ liegt in der Erichstrasse etwas abseits der Reeperbahn, ca 7 min zu Fuß vom Hotel, in einer
Gegend, die den Übergang zwischen Gewerbe und Vergnügen markiert. Als wir aus dem Hotel herausgehen
trifft uns die kalte Hafenluft. Der Geruch von Wasser, Diesel und abgestandenem Alkohol liegt schwer in der
Nase. Über uns flackert ein Neonzeichen, ein einfaches, rotes „T“. Ulrika fröstelt in ihrem Mantel und rückt ihn
enger um sich. Sie sieht aus wie jede andere Frau in den Vierzigern, die hier vielleicht ein Theater besucht, aber
unter dem Mantel trägt sie das Kleid einer Frau, die nicht geliebt werden will, sondern benutzt.
„Bist du bereit?“ frage ich.
Sie atmet tief ein, nickt. „Ja. Lass uns reingehen.“
Der Eingang ist unauffällig, eine schwere Stahltür, hinter der ein Bouncer steht. Er ist groß, kahlköpfig, trägt ein
schwarzes T-Shirt, das seine Muskeln betont. Er mustert uns, nicht unfreundlich, aber mit dem prüfenden Blick
eines Türstehers, der weiß, was in seinem Club passiert. „Mitgliedschaft?“ grunzt er.
Seite 4 von 10Ich zeige ihm die temporäre Gästekarte, die ich online reserviert habe. Er nickt, öffnet die Tür, und wir treten
ein.
Die Musik ist nicht laut, sondern ein tiefes, vibrierendes Bassdröhnen, das man im Brustkorb spürt. Das Licht ist
gedämpft, rot und violett, und wir stehen in einem Vorraum, in dem wir unsere Mäntel abgeben. Eine Frau hinter
der Garderobe, korrekt gekleidet in Latex, nickt uns höflich zu. Ihre Augen ruhen einen Moment zu lange auf
Ulrika, scannen sie ab, wie eine Expertin, die das Material einschätzt.
„Viel Spaß“, sagt sie.
Wir gehen durch eine zweite Tür, und der Club offenbart sich. Es ist nicht der billige Sado-Maso-Keller, den ich
aus meiner Jugend in Erinnerung hatte, wo Leder und Ketten an der Decke hingen und alles nach Schweiß und
billigem Bier roch. „Touch“ ist elegant. Dunkle Holzwände, weiche Teppiche, abgetrennte Nischen und
Sitzgruppen mit Ledersofas. An den Wänden hängen abstrakte Gemälde, die Fesseln und Knoten darstellen. Die
Menschen hier sind gut gekleidet. Männer in Anzügen oder teure Jeans, Frauen in Kleidern wie Ulrikas oder in
Latex, Leder, Seide.
Es ist die Atmosphäre, die mich trifft. Eine Mischung aus teurem Restaurant und einem sehr exklusiven, sehr
gefährlichen Spielparadies. Ulrike klammert sich an meinen Arm. Ihre Finger graben sich in meinen Stoff. „Oh
Gott“, flüstert sie. „Andy… schau dir das an.“
Ich folge ihrem Blick. In einer Nische sitzt eine Frau auf Hockern, ein Mann vor ihr. Er hält sie nicht fest, aber sie
hält die Hände gefaltet auf dem Schoß, den Kopf gesenkt, während er mit ihr spricht. Er berührt sie nicht, aber
seine bloße Anwesenheit, die Art, wie er sie ansieht, wie ein Tier, das er dressieren will, lässt sie erbeben. Ich
sehe, wie Ulrikes Atem schneller geht.
„Komm“, sage ich und führe sie zu einer Bar am Rand des Raumes. „Wir brauchen einen Drink.“
Der Barkeeper ist ein junger Mann mit einem Zopf und einem freundlichen Lächeln. Ich bestelle zwei Whisky,
Cola dazu. Wir setzen uns auf hohe Barhocker, Ulrike rückt ihren Rock zurecht, überkreuzt die Beine. Die
Strümpfe sind sichtbar, ein schwarzes X an ihrem Oberschenkel. Ich sehe, wie einige Blicke auf ihr ruhen.
Männer, die ihre Drinks halten und diskutieren, aber ihre Augen immer wieder zu ihr schweifen. Sie werten sie
aus. Sie schätzen ihren Wert als Spielzeug ein.
„Trink“, sage ich und schiebe ihr das Glas hin.
Sie nimmt einen Schluck, hustet leicht, dann trinkt sie wieder. Die Farbe kehrt in ihre Wangen zurück. „Es ist
hier… intensiv“, sagt sie. „Ich fühle mich… bloßgestellt. Und ich habe noch gar nichts getan.“
„Das ist der Punkt“, sage ich. „Hier geht es nicht um das, was du tust, sondern um das, was du bist. Oder sein
könntest.“
Wir sitzen dort eine Weile, beobachten die Szenerie. Wir sehen Paare, die tanzen, eng verbunden, die Hände
auf den Körpern des anderen, aber nicht zärtlich, sondern besitzergreifend. Wir sehen eine Frau, die an einem
Andreaskreuz gefesselt wird, von einer anderen Frau mit einem Federboa gegeißelt wird, während sie lacht und
stöhrt. Und wir sehen die Dominanten. Die Männer, die den Raum beherrschen, ohne ein Wort zu sagen. Sie
Seite 5 von 10stehen mit ihren Getränken da, die Beine leicht gespreizt, die Arme verschränkt, und sie blicken. Und wenn sie
blicken, gehorchen die Frauen.
Dann sehe ich ihn.
Er steht an der anderen Seite des Raumes, lehnt mit dem Rücken gegen eine Säule. Er ist vielleicht Mitte vierzig,
groß, dunkles Haar, kurz geschnitten, ein Kinn, das wie aus Fels gehauen wirkt. Er trägt einen schwarzen Anzug,
kein Hemd, sondern ein schwarzes T-Shirt darunter, das den Hals frei lässt. Er hat ein Glas Wein in der Hand,
aber er trinkt nicht. Er beobachtet. Und sein Blick ist nicht wie der der anderen Männer. Er sucht nicht nach
einer Affäre. Er sucht nach einem Projekt.
Er dreht den Kopf, und seine Augen treffen meinen. Es ist nur ein kurzer Moment, aber ich fühle mich wie ein
Insekt unter einem Mikroskop. Er sieht mich durch, sieht den nervösen Ehemann, den Voyeur. Dann wandert
sein Blick weiter. Zu Ulrike.
Und er bleibt stehen.
Ich sehe, wie sich seine Augen leicht verengen. Er mustert sie von oben bis unten, nimmt ihre Figur auf, ihre
Haltung, ihre Unsicherheit. Er sieht eine Frau, die nicht weiß, was sie will, die aber bereit ist, geführt zu werden.
Er sieht Potenzial. Er sieht Rohmaterial.
Er trinkt einen Schluck von seinem Wein, stellt das Glas auf ein Tablett, das ein Kellner vorbeibringt, und kommt
langsam auf uns zu. Er bewegt sich mit einer ruhigen, bedrohlichen Sicherheit, wie ein Raubtier, das sicher ist,
dass seine Beute nicht weglaufen wird.
Ulrike spürt es noch nicht, sie starrt in ihren Whisky. „Andy“, flüstert sie, „mein Herz rast.“
„Ruhig“, sage ich, aber mein eigenes Herz hämmert. „Jemand kommt auf uns zu.“
Sie blickt auf. Der Mann ist jetzt direkt vor uns. Er ist größer als ich, breiter in den Schultern. Er riecht nach
teurem Tabak und etwas Metallischem.
„Guten Abend“, sagt er. Seine Stimme ist tief, ruhig, mit einem leisen Akzent, den ich nicht zuordnen kann. „Ich
hoffe, ich störe nicht.“
„Nein“, sage ich und stehe langsam auf, um ihm nicht unterlegen zu wirken, was lächerlich ist, denn ich fühle
mich bereits klein neben ihm. „Nicht überhaupt.“
Er nickt mir kurz zu, ignoriert mich dann fast und wendet sich Ulrike zu. „Sie sind neu hier.“ Es ist keine Frage.
Ulrike rutscht auf ihrem Hocker unruhig hin und her. „Ja… äh, ja. Wir sind… zum ersten Mal.“
Er lächelt, aber es erreicht seine Augen nicht. Es ist das Lächeln eines Chirurgen, der das Skalpell schärft. „Ich
dachte mir das. Sie haben die Haltung einer… Anfängerin. Aber mit einer gewissen… Neugier.“ Er lehnt sich
leicht vor, kommt ihr bedrohlich nah, dringt in ihren persönlichen Bereich ein. „Oder sehe ich das falsch?“
Ulrike weicht zurück, ihr Rücken stößt gegen die Bar. Sie schluckt. „Ich… ich bin nur…“
Seite 6 von 10„Sie suchen etwas“, unterbricht er sie sanft, aber bestimmt. „Jemand, der Ihnen zeigt, wo Ihr Platz ist. Jemand,
der Ihnen die Last der Entscheidung abnimmt.“ Er streckt eine Hand aus und berührt sanft ihre Locke, fährt mit
dem Finger ihre Wange hinunter. Ulrika erstarrt. Sie weicht nicht zurück. Sie… erträgt es. Genau wie in meiner
Fantasie.
„Ich bin Andreas“, sage ich und strecke meine Hand aus. „Das ist Ulrike.“
Er nimmt meine Hand nicht. Er sieht mich nur an, als wäre ich ein unliebsames Insekt, das man ignorieren sollte,
solange es nicht stört. „Ich weiß, wer Sie sind, Herr Beyer. Ich habe Ihre Anzeige gelesen. Die Worte…
‚Hobbypimpen‘… ‚Hure‘… das sind starke Worte für einen Arzt.“
Ich erstarre. Wie…? „Sie haben…“
„Ich habe gute Quellen“, sagt er und wendet sich wieder Ulrike zu. „Und ich denke, Ihre Frau hat ein Talent, das
noch nicht entdeckt wurde. Ein Talent, zu gehorchen. Ein Talent, zu… gefallen.“ Er greift nach ihrem
Handgelenk, das auf der Theke ruht, und hebt es an. Er betrachtet ihre Hand, wie er ein Schmuckstück
betrachten würde. „Schöne Hände. Stark. Sie könnten viel tragen.“
Ulrike starrt auf seine Hand, die ihre Hand umschließt. Sie ist blass, aber sie zuckt nicht zurück. Ich sehe, wie
sich ihre Pupillen weiten. Angst? Erregung? Wahrscheinlich beides.
„Wer sind Sie?“ frage ich, und meine Stimme klingt dünner als beabsichtigt.
Er lässt Ulrikes Hand los, dreht sich mir zu. „Nennen Sie mich… Torsten. Das reicht für den Anfang.“ Er mustert
mich wieder. „Sie wollen zusehen, Herr Beyer? Sie wollen sehen, wie Ihre Frau zur Nutte gemacht wird? Wie sie
sich verbiegt und brechen lässt, nur um einem Fremden zu gefallen?“
Die Worte treffen mich wie Schläge. Sie sind so vulgär, so direkt, dass mir der Atem stockt. Ich nicke stumm. Ich
kann nicht sprechen. Die Scham und die Erregung kämpfen in mir, und die Erregung gewinnt.
„Dann lassen Sie uns sprechen“, sagt Torsten. Er deutet auf eine freie Ecke in der Nähe der Bar, etwas abseits
vom Getümmel. „Alleine. Ich möchte mit Ihnen über die… Konditionen sprechen. Ihre Frau kann sich hier
umsehen. Oder…“ Er blickt sie an. „Oder sie kann warten. Wie eine gute Frau.“
Ulrike sieht mich an, mit einem Blick, der halb Panik, halb Flehen ist. Sie weiß nicht, was sie tun soll. Sie braucht
die Entscheidung.
„Geh ein bisschen umsehen, Ulrike, sage ich mit einer Stimme, die ich kaum wiedererkenne. „Ich spreche mit…
Torsten.“
Sie zögert, dann gleitet sie vom Hocker. Sie steht unsicher da, richtet ihren Rock. „Ja… okay.“ Sie dreht sich um
und geht langst in den Raum hinein, ohne sich umzusehen. Ich sehe, wie Torsten ihr hinterherblickt, wie ein
Jäger, der das Wild in die Falle laufen lässt.
Wir setzen uns in die Ecke. Die Polster sind weich, fressen mich fast auf. Torsten setzt sich mir gegenüber, die
Beine übereinandergeschlagen, entspannt, der Herr der Lage.
Seite 7 von 10„Sagen Sie mir, was Sie wirklich wollen, Herr Beyer“, beginnt er. „Vergessen Sie die Anzeige. Vergessen Sie die
netten Worte. Was ist Ihr dunkelster Wunsch?“
Ich lehne mich vor, die Hände gefaltet. „Ich will, dass sie… aufhört, meine Frau zu sein. Für eine Weile. Ich will,
dass sie ein Objekt ist. Dass sie benutzt wird. Dass sie Dinge tut, die sie sich nie getraut hätte. Ich will… ich will
sehen, wie sie eine tabulose Nutte und SexSklavin eines sadistischen Zuhälters wird.“
Torsten nickt langsam. „Und sie? Was will sie?“
„Sie… sie träumt davon. Von mehreren Männern. Davon, eine Hure zu sein. Eine hörige Nutte und rechtlose
Sklavin. Aber sie hat Angst. Sie braucht jemanden, der sie über die Angst hinweg… zwingt.“
„Zwingt“, wiederholt Torsten und ein kaltes Lächeln umspielt seine Lippen. „Ein interessantes Wort. Ich bin kein
Zwingling, Herr Beyer. Ich bin ein… Überzeuger. Ich zeige den Frauen ihren wahren Platz. Ich nehme ihnen die
Kontrolle, damit sie frei sein können. Frei von Verantwortung. Frei von Moral. Frei zu sein… das, was sie sind.“ Er
lehnt sich vor. „Huren, Nutten Fotzen Sklavinnen.”
Die Worte hängen in der Luft zwischen uns. Es ist abstoßend und faszinierend zugleich.
„Was stellen Sie sich vor?“ frage ich. „Wie würde das… ablaufen?“
„Langsam“, sagt er. „Zuerst muss sie lernen, mir zu vertrauen. Nicht als Mensch, sondern als Instanz. Als ihren…
Besitzer. Ich werde sie testen. Ihre Grenzen austesten. Ich werde sie demütigen, nicht um ihr zu schaden,
sondern um sie zu brechen. Damit ich sie neu aufbauen kann. Als das, was Sie beide sehen wollen.“
Er nimmt eine Visitenkartei aus seiner Tasche. Schwarz, mit goldenem Schriftzug. Nur eine Telefonnummer. Kein
Name.
„Wenn Sie bereit sind, rufen Sie mich an. Aber seien Sie gewarnt, Herr Beyer. Wenn Sie diesen Weg betreten,
gibt es kein Zurück. Ihre Frau wird nicht mehr dieselbe sein. Sie wird… verändert werden. Für immer.. Aber
genau das wollen ja beide.“
Ich nehme die Karte. Sie fühlt sich schwer an, wie ein Vertrag mit dem Teufel. „Und die Kosten?“
Er lacht leise, ein trockenes, humorloses Geräusch. „Geld spielt keine Rolle. Die Belohnung ist die… Umformung.
Aber natürlich gibt es Aufwendungen. Kleidung. Spielzeug. Orte. Das werde ich regeln. Sie zahlen für das
Material. Und für die Zeit.“
Er steht auf. „Denken Sie nach. Suchen Sie Ihre Frau. Ich bin sicher, sie hat inzwischen einiges gesehen.“ Er
dreht sich um und geht, ohne sich weiter umzukümmern, als wäre die Entscheidung bereits gefallen.
Ich sitze da, allein in der Ecke, die Karte in der Hand. Mein Herz pocht. Ich schaue in den Raum. Ich sehe Ulrike.
Sie steht an einer der Nischen, wo die Frau am Andreaskreuz gefesselt ist. Sie schaut zu. Sie ist ganz nah
herangetreten, ihr Gesicht ist nah an der gefesselten Frau. Sie sieht zu, wie die Peitsche niedergeht, und sie reibt
sich unbewusst über den Oberschenkel. Ihre Augen sind glänzend, ihr Mund leicht geöffnet. Sie sieht nicht aus
wie meine Frau. Sie sieht aus wie jemand, der eine Tür geöffnet hat und in einen Raum blickt, der so hell und so
verführerisch ist, dass sie blenden muss.
Seite 8 von 10Ich stehe auf und gehe zu ihr. Als ich neben ihr stehe, zuckt sie zusammen, als würde sie aus einer Trance
erwachen.
„Andy“, flüstert sie. „Das ist… das ist heftig.“
„Was hast du gefühlt?“ frage ich.
Sie schaut mich an, und in ihrem Gesicht sehe ich eine Mischung aus Scham und purer, unfilterter Lust. „Ich
habe… ich habe mich gewünscht, dass ich sie bin. Die da drin. Dass ich… dass ich es bin, der die Schläge aushält.
Dass ich… dass ich nicht entscheiden darf.“ Sie greift nach meinem Arm, ihre Finger drücken sich ein. „Andy, ich
glaube, ich bin krank. Ich will das. Ich will wirklich, dass mich jemand so behandelt. Wie eine… wie eine Sache.“
Ich küsse sie auf die Stirn. „Dann sind wir an der richtigen Stelle, Schatz. Dann haben wir den richtigen Mann
gefunden.“
„Torsten?“ fragt sie.
„Ja. Er hat mir eine Karte gegeben. Er sagt, er kann uns helfen. Er kann, wenn Du willst…. dich formen.“
„Formen?“
„Ja. Er sagt, er kann dich zu dem machen, was du sein willst. Zu einer Hure. Zu einer Sklavin. Zu einer perversen
Nutte und Extremstpornodarstellerin. Aber es wird… es wird nicht nur ein Spiel sein, Ulrike Er sagt, es wird dich
verändern. Für immer. Er wird alle legalen und illegalen Mittel einsetzen um das Endziel zu erreichen.”
Ulrike schweigt einen Moment. Sie schaut zurück zu der gefesselten Frau, die jetzt stöhnt, während der Mann
sie mit einem Vibrator stimuliert. Dann schaut sie mich an, entschlossen.
„Ich will verändert werden, Andy. Ich will nicht mehr diese Langeweile. Ich will nicht mehr nur die
Empfangsdame sein. Ich will… ich will leben. Auch wenn es wehtut und meine Psyche konditioniert wird. Auch
wenn es schmutzig ist und mich auf Dauer verändert.”
Ich nehme ihre Hand. „Dann rufen wir ihn an. Morgen.“
Wir verlassen den Club. Die kalte Luft draußen ist wie ein Schock, klärt unsere Köpfe ein wenig, aber das Feuer
in uns ist entfacht. Wir laufen zum Hotel zurück, Ulrike lehnt sich an mich, ihre Hand ruht auf meinem
Oberschenkel, und ich spüre, dass sie zittert. Vor Angst? Vor Erregung? Vor dem Wissen, dass wir gerade einen
Punkt ohne Wiederkehr überschritten haben?
Im Hotelzimmer, während wir uns entkleiden, sehe ich die Spuren des Abends auf ihr. Ihre Augen sind noch
immer weit, ihre Brustwarzen stehen unter dem Stoff ihres Negligés hervor, hart und empfindlich. Sie legt sich
auf das Bett, breitet die Beine. Sie ist triefend nass.
„Fick mich, Andy“, sagt sie. Ihre Stimme ist rau. „Fick mich wie ein Hure. Und sag mir, was er mit mir machen
wird. Sagen mir alles.“
Seite 9 von 10Ich krieche über sie, dringe in sie ein. Sie ist heiß, eng, bereit. Während ich in sie stoße, flüstere ihr ins Ohr, was
Torsten gesagt hat. Von der Abrichtung. Vom Besitz. Vom Verlust der Kontrolle. Und sie kommt, schreit sich die
Seele aus dem Leib, während ich sie hart durchficke, und ich weiß, dass dies das letzte Mal ist, dass wir Sex
haben wie ein Ehepaar. Ab morgen werden wir etwas anderes sein. Herr und Hure. Besitzer und Besitz.
Und während ich in ihr abspritze, sehe ich vor meinem inneren Auge Torsten, wie er steht, die Arme
verschränkt, und wie er uns anlächelt. Ein kaltes, berechnendes Lächeln. Und ich weiß, er wird nicht nur ihre
Fantasie erfüllen. Er wird sie zerstören, um sie neu zu erschaffen. Und ich werde zusehen. Und ich werde lieben,
jede Sekunde davon.
Die Nacht ist kurz, unruhig. Am Morgen sitze ich mit dem Kaffee am Fenster, während Ulrike noch schläft. Die
Telefonnummer liegt auf dem Nachttisch. Ich nehme das Hörer. Meine Hand zittert, als ich die Nummern wähle.
Es klingelt dreimal. Dann nimmt er ab.
„Ja?“ Seine Stimme ist morgens hell, wach.
„Hier Andreas Beyer“, sage ich. „Wir habe… nachgedacht.“
„Und?“ Er klingt nicht überrascht.
„Wir sind bereit.“
Am anderen Ende der Leitung höre ich ein leises Geräusch, das wie ein Zufriedenston klingt. „Gut. Seien Sie
heute Abend um 20 Uhr in der Erichstrasse. Nicht im Club. In der Straße. Gegenüber der Einfahrt. Kommen Sie
beide dort hin. Ich werde sie abholen.“
„Abholen?“
„Ja. Wir haben ein anderes Ziel für heute Abend. Einen Ort, der mehr… Inspiration bietet. Bringt sie nicht zu
schick. Eher ordinär, vulgär. Sie wird es nicht brauchen. Sie soll sich als ordinäre Strichnutte stylen, kein Slip,
kein BH, unnützes Zeug.”
Die Leitung wird tot. Ich starre aus dem Fenster auf die Dächer von Hamburg. Es ist vorbei. Das normale Leben.
Das Spiel ist ernst geworden. Ich drehe mich um und sehe Ulrike an, die im Bett aufwacht, sich streckt. Sie
lächelt mich müde an. Sie weiß es noch nicht. Aber sie wird es lernen. Sie wird alles lernen. Sie wird ihre
Sehnsüchte erfüllt bekommen. Ich bin Torsten so dankbar.
Teil 2
Der Pakt im
Schatten
Andreas begleitet seine Frau Ulrike zu
einer geheimen Begegnung mit Torsten,
wo sie einen Vertrag unterschreibt, der sie
als sein „Eigentum“ bezeichnet. Als sie in
einen Bunker voller fremder Männer
geführt wird, realisiert Andreas, dass er sie
an eine Welt ausgeliefert hat, aus der es
kein Entkomm…
Der schwarze Siebener BMW gleitet lautlos an den Bordstein vor dem Hotel heran, ein glänzender Sarg aus
Stahl und Chrom in der schummerigen Dämmerung der Hamburger Innenstadt. Ich stehe an der Ecke, die Hände tief in den Taschen meines Mantels vergraben, und spüre, wie mein Herz gegen meine Rippen hämmert. Es ist
nicht mehr nur die Aufregung des Unbekannten; es ist die nackte Angst vor dem Punkt ohne Wiederkehr. Die Fensterscheiben sind getönt, undurchdringlich wie die Augen eines Raubtiers, aber ich weiß, dass er drinnen sitzt. Torsten.
Wir öffnen die Türe auf der Beifahrerseite. Ulrike sieht nicht mehr aus wie meine Frau, die Mutter meiner
, die sorgfältige Arzthelferin. Sie sieht aus wie Fleisch, zubereitet für den Konsum. Ihre Beine sind in schwarze Stretchlack-Overkneestiefel gezwängt, das Material glänzt feucht unter den Straßenlaternen, als hätte sie schon in fremden Gossen gestanden. Der rote Wetlook-Minirock ist so kurz, dass er kaum ihren Schritt bedeckt; bei jeder Bewegung blitzt blankes Hautgewebe auf. Darüber trägt sie dieses gotteslästerliche Netzshirt, das ihre Brüste wie Ware in einem Schaufenster präsentiert, der Ausschnitt tief genug. Alles ist zu sehen.
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Um ihren Hals klappert ein Lederband, und in dicken, roten Buchstaben prangt das Wort „FuckToy“. Ihr Gesicht ist schwer geschminkt, die Augen dunkel umrandet, die Lippen ein leuchtendes, billiges Rot, das zum Blasen schreit. In den Ohren hängen riesige Reifen, und wenn sie den Kopf dreht, lese ich das Wort „Slut“ im metallischen Glanz. Sie ist eine Karikatur einer Frau, ein Zerrbild meiner Ehe, und mein Schwanz wird steif in der Hose, eine schmerzhafte, hämische Erinnerung daran, wer ich wirklich bin.
Sie geht auf den Wagen zu, die Hüfte wippend in einem unnatürlichen Rhythmus, den sie in unzähligen Stunden
vor dem Spiegel geübt haben muss. Torsten sitzt am Steuer, das Gesicht im Schatten, nur der Glanz einer Zigarette beleuchtet kurz sein Profil. Er sagt nichts. Er nickt nur, eine kaum wahrnehmbare Geste, die mehr
befiehlt als tausend Worte. Ulrike klettert auf die Rückbank, ihr kurzer Rock rutscht hoch, und ich sehe, dass sie darunter nichts ausser einen Stringtanga. Nur die glattrasierte Spalte, die jetzt ihm gehört.
Ich öffne die Beifahrertür und setze mich. Der Innenraum riecht nach teurem Leder und Torstens spezifischem
Geruch – eine Mischung aus kaltem Tabak und etwas Metallischem, das an Blut erinnert. Er dreht den Kopf nicht zu mir, sondern starrt geradeaus auf die Straße.
„Leg die Maske auf“, sagt er. Seine Stimme ist ruhig, aber es ist der Friedhofsfrieden.
Auf dem Sitz liegt eine schwarze Stoffmaske, die nur Augen und Mund freilässt. Ich ziehe sie über. Die Welt schrumpft auf das, was ich durch die schmalen Öffnungen sehen kann. Ulrike auf der Rückbank zieht sich eine
Seite 2 von 10ähnliche Maske über, die ihr ordinäres Make-up noch abstrakter macht. Sie ist jetzt nur noch ein Mund, ein Paar Augen und ein Körper, verpackt in Lack und Netz.
Torsten tritt das Gaspedal durch. Der BMW schießt sich in den Abendverkehr, eine schwarze Kugel, die alles auf
ihrem Weg verschlingt. Wir schweigen. Das Einzige, was ich höre, ist das leise Surren des Motors und mein eigenes, hektisches Atmen hinter der Maske.
„Wir reden jetzt über die Ware“, bricht Torsten die Stille nach wenigen Minuten, als wir die beleuchteten
Straßenzüge der Innenstadt verlassen und in dunklere, industrialere Gegenden fahren. Er fährt schnell, präzise, ohne Rücksicht auf Ampeln oder Vorfahrt, als gehöre ihm die Straße. Und vielleicht tut sie das.
Ich schlucke. Mein Hals ist trocken. „Ja. Äh… Ulrike ist… medizinisch versorgt.“
„Details“, sagt er kurz. Sein rechter Handrücken liegt locker am Lenkrad, die Knöcheln weiß hervortretend.
„Tetanus ist aktuell“, beginne ich, meine Stimme klingt dünn und fremd in meinen Ohren. „Hepatitis A und B sind aufgefrischt. Hepatitis C hatte sie schon mal, sie ist immun.“ Ich starre auf die vorbeiziehenden Hauswände,
Grau in Grau, verschwommen durch die Maske. „Gegen HPV ist sie geimpft. Sie nimmt die Pille regelmäßig.“
Torsten nickt kaum merklich. „Und den Rest?“
„PrEP“, sage ich, und das Wort fällt schwer wie ein Stein. „Zur HIV-Prophylaxe. Und sie hat Azithromycin dabei.
Für Gonorrhö und Chlamydien.“ Ich höre mich an, als würde ich ein technisches Datenblatt für eine Maschine vorlesen, nicht über meine Frau sprechen.
Torsten lacht leise. Es ist kein fröhliches Lachen. Es ist das Geräusch von Eis, das auf einem zugefrorenen See bricht. „Gut“, sagt er. „Sehr gut. Eine vorsorgebereite Schlampe. Das spart Zeit.“ Er blickt kurz in den Rückspiegel, auf Ulrike, die regungslos da sitzt, die Hände im Schoß gefaltet. „Aber wissen Sie, Herr Doktor, Medizin ist nur ein netter Sicherheitsgurt. Manchmal ist es aufregender, ihn nicht anzulegen.“
Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Ich sage nichts. Was soll ich auch sagen? Ich habe sie ihm ausgeliefert.
Ich habe sie verpackt wie ein Päckchen und an einen fremde Mann übergeben, der sie „brechen“ will. Die Vorstellung lässt mich keuchen, und gleichzeitig spüre ich dieses perverse Pochen in meiner Leiste, die Erkenntnis, dass ich genau das will. Dass ich sehen will, wie die Sicherheit zerstört wird.
Die Fahrt dauert ewig und doch keine Minute. Wir verlassen die Stadt, fahren durch einsame Gewerbegebiete, vorbei an verlassenen Restaurants und Lagerhallen, deren Fenster dunkel sind wie Augenhöhlen. Der Asphalt wird rauer, der Wagen federt stärker. Ich verliere jede Orientierung. Die Maske und die Dunkelheit rauben mir die Richtung. Ich weiß nicht, ob wir Norden, Süden oder direkt in die Hölle fahren.
Endlich bremst Torsten ab. Der BMW rutscht über Kies, und vor uns taucht eine massive Struktur aus dem
Nichts auf. Ein Bunker. Dickes Beton, vergitterte Fenster, umgeben von Stacheldrahtzäunen, die im Wind leise klappern. Es gibt keine anderen Häuser, keine Lichter. Nur Wald und Beton. Ein Ort, an dem Schreie nicht gehört werden.
Torsten parkt den Wagen und schaltet den Motor ab. Die Stille, die darauf folgt, ist ohrenbetäubend.
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“Wir sind da“, sagt er. Er steigt aus, öffnet mir und Ulrike die Tür. Die Luft hier draußen ist frisch, feucht, riecht nach Erde und Fäulnis. Ich zittere, als ich auf den Boden trete. Meine Knie fühlen sich wie Gelatine an.
Ulrike steht neben mir, ein hochhackiges Phantom im Scheinwerferlicht des BMWs. Sie zittert auch, ob vor
Kälte oder Angst, kann ich nicht sagen. Torsten geht auf eine schwere Stahltür zu, tippt einen Code in ein Tastenfeld an. Ein summendes Geräusch, ein mechanisches Klicken, und die Tür schwingt auf.
Wir folgen ihm in einen Flur, der in kühles, neonblaues Licht getaucht ist. Es riecht hier nach Desinfektionsmittel und etwas Scharfem, nach Reinigungsmitteln, die Staub und Gerüche aggressiv vertilgen sollen. Es ist der
Geruch von klinischer Sauberkeit, der hier auf grausamste Weise fehl am Platz wirkt.
Torsten führt uns in einen Raum, der wie ein Büro aussieht, aber ohne jede Wärme. Ein massiver Schreibtisch aus Eichenholz dominiert den Raum, davor zwei Stühle. Auf dem Tisch liegt ein Stapel Papier. Weiß, dick, bedrohlich.
„Setzen Sie sich“, befiehlt Torsten. Er lehnt sich gegen den Schreibtisch, die Arme vor der Brust verschränkt, und blickt auf uns herab.
Wir setzen uns. Ulrike rutscht auf dem Stuhl hin und her, der kurze Rock rutscht hoch, und sie versucht vergeblich, ihre bloßen Oberschenkel zu bedecken. Torsten beobachtet das mit einem amüsierten Lächeln.
„Das ist der Vertrag“, sagt er und schiebt das Papier über den Tisch zu mir. „Alles, was wir tun werden, braucht eine rechtliche Grundlage. Für mich. Und für Sie.“
Ich nehme das Blatt. Die Worte schwimmen vor meinen Augen, aber ich fasse den Sinn sofort. Es ist ein
Dokument der totalen Übergabe. Ulrike wird hier als „Eigentum“ bezeichnet. Es geht um Grenzen, um Schmerz, um Verfügbarkeit. Ich blättere um. Da ist eine Klausel, die mich wie ein Schlag trifft.
*„Die Unterschrift bestätigt, dass die Eigentümerin (Ulrike) bereit ist, auf Anweisung des Dom (Torsten) auch ohne chemische Verhütung (PrEP) und striktem Condomverbot ungeschützten vaginalen und analen Verkehr zu praktizieren.”
Ich sehe zu Ulrike auf. Sie blickt das Papier an, ihr Gesicht unter der Maske bleich. Sie weiß, was das bedeutet.
Die Pille ist eine Sache, aber HIV… das ist Todesangst. Aber sie zögert nicht lange. Sie nimmt den Stift, den
Torsten hinschiebt, und ihre Hand zittert kaum, als sie ihren Namen setzt: *Ulrike Beyer*.
Dann blättert sie weiter. Es gibt Seiten über Drogen. Zustimmung zur Verabreichung von Substanzen, die den
Willen brechen, die Schmerzen betäuben oder steigern. Sedativa, Amphetamine, vielleicht mehr. Sie liest, und ich sehe, wie sie schluckt. Doch sie unterschreibt auch hier. Ihr Drang, die Sklavin zu sein, die devote Hure, ist stärker als die Vernunft. Sie will alles. Sie will in den Abgrund springen.
Torsten beobachtet sie wie ein Wissenschaftler eine Ratte in einem Labyrinth. Er schiebt ihr weitere Blätter zu.
Schuldscheine. Darlehen, die sie nie zurückzahlen kann. Verpflichtungen, sie finanziell abhängig zu machen.
Ulrike liest nicht mehr. Sie unterschreibt nur, blind vor Gier nach Erniedrigung.
Und dann kommt das letzte Blatt. Ich lese es mit, und mir wird übel. Eine Erklärung über die Veröffentlichung von Materialien. *„Bei Ungehorsam oder Vertragsbruch behält sich der Dom das Recht vor, Beweismaterial
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(Fotos, Videos) an Dritte zu versenden. Dies schließt Familienmitglieder () und den Arbeitsplatz (Praxis)
ein.“*
Es ist Erpressung. Schwarz auf Weiß. Wenn sie hier reingeht und versucht zu fliehen, wenn sie nicht das
perfekte Spielzeug ist, dann wissen Nicole und Alexander Bescheid. Dann wissen seine Patienten, dass Dr. Beyers Frau eine billige Nutte ist, die in Bunkern gefesselt wird.
Ulrike hält inne. Ihr Atem geht schwer. Sie sieht zu mir auf, und durch die Öffnungen der Maske sehe ich die
Panik in ihren Augen. Sie sucht nach Hilfe, nach einem Retter. Aber ich bin kein Retter. Ich bin der Mann, der sie
hierher gebracht hat. Ich nicke ihr zu. Ein kaum merkliches Kopfschütteln, das sagt: *Mach es. Unterschreib.*
Sie schließt die Augen kurz. Dann setzt sie ihren Namen unter das Dokument, das ihr Leben zerstören kann, wenn sie einen Fehler macht. Es ist der endgültige Punkt ohne Wiederkehr.
„Gut“, sagt Torsten und zieht die Papiere an sich. Er sortiert sie schnell, steckt sie in einen Aktendeckel. „Damit
ist alles geregelt. Sie gehören jetzt mir, Ulrike. Und du, Andreas… du bist der Komparsse. Der Zuschauer.“
Er dreht sich um und geht auf eine zweite Tür im Raum zu, die in den eigentlichen Bunker führt. „Kommmt.“
Wir stehen auf. Ich fühle mich schwer, als hätte ich Blei in den Venen. Ulrike geht voran, ihre Stöckel klackern laut auf dem Betonboden. Wir treten durch die Tür, und die Atmosphäre verändert sich schlagartig.
Es ist ein großer Raum, in kühles, neonblaues Licht getaucht, aber die Luft ist stick und warm. Es riecht hier nicht mehr klinisch. Es riecht nach Schweiß, nach Leder, nach Sex und Angst. Die Wände sind mit schwarzem Leder bezogen, und an der Decke hängen schwere Eisenketten, die langsam hin und her schaukeln, als würden sie von unsichtbaren Händen bewegt.
In der Mitte des Raumes steht ein St. Andrews-Kreuz aus dunklem Holz, gepolstert, mit festen Riemen
versehen. Daneben ein Pranger, und ein gynäkologischer Stuhl, der aussieht, wie er aus einem Folterkeller stammt, mit Beinhalterungen aus Metall.
Aber es sind nicht die Geräte, die mir die Luft nehmen. Es sind die Männer.
Sie warten schon. Fünf, sechs Gestalten, die im Halbschatten der Wände lehnen oder auf Barhocken sitzen. Ich erkenne Bastardo sofort. Der riesige Serbe mit den tätowierten Augen und der Albino-Haut steht mit dem
Rücken zur Wand, die Arme verschränkt, und mustert uns wie Vieh auf dem Markt. Neben ihm ein Mann mit Dreadlocks, jünger, aber mit einer gleichen, wilden Energie in den Augen. Ein Glatzköpfiger mit einem dicken Goldzahn, der im blauen Licht blitzt, lacht leise, ein tiefes, grollendes Geräusch. Und ein weiterer Mann, eine
Totenkopf-Tätowierung zieht sich über seinen Hals, ein bleibendes Grinsen auf der Haut.
In der Ecke steht ein Mann mit einer Videokamera auf der Schulter, das Objektiv auf uns gerichtet. Ein rotes Aufnahmelicht leuchtet. Alles wird gefilmt. Für die Archive. Für die Erpressung. Für meine spätere Scham.
Torsten klatscht in die Hände. Das Geräusch hallt metallisch wider.
„Meine Herren“, sagt er laut. „Hier ist sie. Die neue Ware. Ulrike.“ Er tritt hinter sie und greift nach ihren Haaren, zieht ihren Kopf brutal nach hinten. Ulrike stöhnt auf, aber sie wehrt sich nicht. „Sie ist bereit. Sie ist
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Sie ist dreckig.“
Die Männer lösen sich von den Wänden. Sie kommen näher, ein Kreis aus Wollust und Aggression, der sich um uns schließt. Bastardo tritt als erster heran. Er ist riesig, breit wie eine Tür, und sein Gesicht ist eine Maske aus Eis. Er geht um Ulrike herum, betrachtet sie von allen Seiten, wie er es vielleicht bei einer Waffe tun würde.
„Sieht aus wie billiger Müll“, spuckt er aus. Seine Stimme ist rau, mit starkem Akzent. „Aber ich mag billigen Müll.“ Er greift nach ihrem Netzshirt und zerrt es mit einem Riss zur Seite. Der Stoff gibt nach, und ihre Brüste springen hervor, schwer, die Brustwarzen bereits hart vor Kälte und Erregung.
„Nicht so schnell“, sagt Torsten, aber er klingt nicht schützend. Er klingt wie ein Besitzer, der sein Spielzeug nicht sofort zerbrechen will. „Wir machen eine Einweihungsparty. Sanft anfangen, hart aufhören.“
Er schiebt Ulrique in die Mitte des Raumes. Sie steht da, das zerrissene Shirt hängt an ihr, der Rock hochgerutscht, die Stiefel weit gespreizt. Sie sieht aus wie das Zentrum eines Orgie-Fantasie, und sie weiß es.
Ich sehe, wie sich ihre Brust hebt, wie sie die Blicke der Männer auf ihrer Haut spürt. Sie ist nass. Ich kann es riechen, den süßlichen Geruch ihrer Erregung, der sich mit dem Gestank von Männern mischt.
„Und du, Doktor“, sagt Torsten und deutet auf einen dunklen Winkel in der Nähe der Kamera. „Du bleibst da.
Du schaust zu. Du sagst nichts. Du hilfst nicht. Verstanden?“
Ich nicke. Ich gehe in den Schatten, lehne mich mit dem Rücken an die kalte Wand. Der Kameramann dreht den
Kopf kurz zu mir, filmt mein Gesicht, meine Maske, meine Angst. Ich bin nur noch das Objektiv, durch das diese Szene in mein Gedächtnnis gebrannt wird.
Die Männer schließen sich um Ulrike. Der Mann mit den Dreadlocks tritt vor sie und greift zwischen ihre Beine.
Er sagt nichts, er stößt einfach zwei Finger in sie. Ulrike ächzt auf, ihre Knie geben kurz nach, aber sie fängt sich.
Er dreht die Hand, erweitert sie, und ich höre das nasse, schlüpfrige Geräusch ihrer Muschel, die sich sofort öffnet, bereit, gefüllt zu werden.
„Nasse Fotze“, murmelt der Mann mit dem Goldzahn. Er tritt an ihre andere Seite und packt ihren Oberschenkel, seine Finger graben sich so tief in ihr Fleisch, dass weiße Flecken entstehen. „Sie will es. Die Hure will es hart.“
Bastardo steht vor ihr. Er öffnet seinen Gürtel, das metallische Klirren ist laut in dem Raum. Er holt seinen Schwanz heraus. Er ist riesig, dick, unnatürlich, halb steif, schwer wie eine Knüppel. Er hält ihn vor Ulrikes
Gesicht.
„Saug ihn“, befiehlt er. Kein Bitte. Kein „Bitte schön“. Nur ein Befehl.
Ulrike kniet nieder. Die Lackstiefel knirschen auf dem Beton. Sie nimmt den Glied in beide Hände, streichelt ihn, küsst die Eichel mit ihren geschminkten Lippen. Dann öffnet sie den Mund und nimmt ihn hinein. Sie gafft, er ist zu groß, aber sie kämpft. Sie will ihn verschlingen. Sie will die Sklavin sein.
Ich sehe zu, wie ihre Wangen sich aufblähen, wie Speichel an ihren Mundwinkeln hinunterläuft und auf ihr Netzshirt tropft. Der Mann mit den Dreadlocks kniet sich hinter sie und zieht ihren Rock komplett hoch. Er
Seite 6 von 10zerrt ihre Pobacken auseinander, und ich sehe ihr kleines, braunes Loch, das sich zusammenzieht. Er spuckt
darauf, ein dicker Klecks Speichel, und massiert ihn mit dem Daumen hinein.
„Los, Fotze“, knurrt er und rammt ihr zwei Finger in den Arsch. Ulrike schreit auf, aber der Schrei wird von
Bastardos Schwanz erstickt. Ihr Körper zuckt, aber sie weicht nicht zurück. Sie drückt sich gegen die Finger im Arsch, sucht nach mehr Füllung, nach mehr Schmerz.
Der Mann mit der Totenkopf-Tätowierung steht neben mir und beobachtet das Treiben. Er hat eine Flasche Whisky in der Hand und trinkt direkt daraus. Er bietet sie mir an. Ich schüttle den Kopf. Ich will nichts, das mich betäubt. Ich will alles fühlen, jede Sekunde dieser Qual.
„Deine Frau ist ein gutes Stück Fleisch“, sagt er zu mir, sein Atem riecht nach Alkohol. „Sie hat Talent. Sie weiß, wie man einen Schwanz behandelt.“ Er lacht. „Vielleicht mache ich sie später fertig.“
Ich starre auf die Szene vor mir. Ulrike würgt, Tränen laufen über ihre Wangen, vermischen sich mit dem Mascara, aber sie lässt nicht ab. Sie fickt ihren eigenen Mund mit Bastardos Prügel.
Der Mann mit den Dreadlocks hat jetzt drei Finger in ihrem Arsch, und er dehnt sie brutal, ohne Gnade. Ihr Körper ist ein Spielzeug aus Fleisch, hin- und hergerissen zwischen den Männern.
Torsten steht etwas abseits und beobachtet das Gemälde aus Lust und Gewalt. Er raucht eine Zigarette, die Asche fällt langsam auf den Boden. Er wirkt zufrieden, wie ein Künstler, der sein Meisterwerk betrachtet.
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“Nicht nur Finger“, sagt Torsten plötzlich. „Nehmt sie. Alle.“
Der Mann mit dem Goldzahn tritt vor und zieht den Mann mit den Dreadlocks beiseite. Er holt sein eigenes Messer hervor, ein klirrendes Geräusch, und schneidet Ulrikes String-Tanga durch, der noch an ihr hing. Er zerrt das Stück Stoff weg und wirft es in die Ecke zu mir. Er kniet sich zwischen ihre Beine, seine Hose schon unten, und führt seinen erigierten Schwanz an ihre nasse Spalte.
„Sieh zu, Doktor“, sagt er zu mir, ohne sich umzudrehen. „Sieh zu, wie deine Frau gefickt wird.“
Er stößt zu. Ein harter, tiefer Ruck. Ulrike schreit wieder, dieses Mal laut und deutlich, ein Klagen, das von den
Wänden widerhallt. Er rammt sich in sie, ohne Vorwarnung, ohne Erwärmung. Er nimmt sie, wie er es in dem Vertrag steht. Roh. Besitzergreifend.
Bastardo hält ihren Kopf fest, während er ihren Mund weiter fickt. Ihr Körper wird durchgestoßen von beiden
Seiten, ein Pendel zwischen den Männern. Ihre Hände krallen sich in Bastardos Oberschenkel, sie sucht Halt, aber es gibt keinen.
Der Kameramann kreist um sie, filmt die Nässe, die an ihren Schenkeln hinunterläuft, filmt den Schmerz in ihren Augen, filmt die Männer, die sie wie ein Tier benutzen. Das Zoomobjektiv rauscht leise, während es auf ihr Gesicht, auf ihren Mund, der um den Schwanz gespannt ist, auf ihre Fotze, die den anderen verschlingt, einfährt.
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Ich drücke mich hart gegen die Wand. Mein Herz pocht so laut, dass ich fürchte, die Männer können es hören.
Mein Schwanz ist steif wie ein Brett in meiner Hose, ein schmerzhafter Klumpen Fleisch, der gegen den Reißverschluss drückt. Ich bin ekelhaft. Ich bin der größte Perversling von allen. Ich genieße es. Ich genieße, meine Frau so erniedrigt zu sehen, benutzt von Fremden, reduziert auf Löcher, die gefüllt werden müssen.
Der Mann mit dem Goldzahn beschleunigt. Er hämmert in sie, seine Hoden klatschen laut gegen ihre Pobacken.
„Nimm es! Nimm es, du Schlamme!“, brüllt er. Er schlägt ihr auf den Arsch, eine flache Hand, die einen roten Abdruck hinterlässt. Ulrike zuckt zusammen, aber sie nimmt ihn auf. Sie ist weit, sie ist nass, sie ist bereit für alles.
„Ich komme“, grunzt Bastardo. Er zieht seinen Schwanz aus ihrem Mund. Ulrike keucht nach Luft, Speichel
hängt in langen Fäden von ihrem Kinn. Bastardo streicht sich schnell ein paar Mal, und dann spritzt er ab. Dicke, weiße Ladungen landen auf ihrem Gesicht, in ihre offenen Augen, in ihr Haar, auf die Maske. Sie ist verschmiert, ein Dreckstück, das mit Samen bedeckt ist.
„Schluck, was du im Mund hast“, befiehlt er. Ulrike schluckt. Ich sehe, wie sie sich zusammenreißt, wie sie die salzige Flüssigkeit hinunterschlingt.
Der Mann mit dem Goldzahn stöhnt laut, beugt sich über sie und rammt sich ein letztes Mal tief in sie hinein. Ich sehe, wie sich sein Hintern verkrampft, weiß ich, dass er sie füllt. Er kommt in ihr. Ohne Kondom. Ich weiß, dass sie die Pille nimmt, aber der Gedanke, dass ein Fremder in ihr abspritzt, dass sein Same sich mit ihr vermischt, treibt mich fast in den Wahnsinn. Er zieht sich zurück, und sein Samen tropft aus ihrer geöffneten Fotze auf den Boden.
Ulrike sinkt zusammen. Sie liegt auf dem kalten Beton, die Beine weit gespreizt, den Körper zitternd. Ihr Gesicht ist eine Maske aus Samen und Tränen, ihr Make-up zerstört. Sie atmet schwer, keuchend, wie ein Fisch an Land.
Die Männer treten einen Schritt zurück. Sie lachen, sie ziehen ihre Hosen wieder hoch, sie zünden sich Zigaretten an. Sie haben das Tier gestreichelt, jetzt lassen sie es liegen.
Torsten tritt an sie heran. Er betrachtet sie von oben herab. „Nicht schlecht für den Anfang“, sagt er.
Er tritt sanft gegen ihren Stiefel. „Aber wir haben gerade erst angefangen, Ulrike. Die Nacht ist jung.“
Er dreht sich zu mir um. „Und du, Doktor? War es das, was du wolltest?“
Ich kann nicht sprechen. Ich nicke nur. Meine Knie sind schwach. Ich bin erschöpft, obwohl ich nichts getan
habe. Ich bin nur der Zeuge. Der Komplize. Der Ehemann, der seine Frau verkauft hat.
Ulrike hebt den Kopf. Sie sieht zu mir auf, durch den Schleier von Samen und Tränen. Und sie lächelt.
Ein schwaches, gequältes Lächeln, aber es ist ein Lächeln. Sie hat es getan. Sie hat überlebt. Und sie will mehr.
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Party ist gerade erst angefangen.
Andreas wird leiden und Ulrike wird einen way of no return beschreiten.

Mein Ziel was mein Traumendzustand sein soll🙈❤️❤️❤️
Zwi neue Bilder Truckerstrich Hamburg .
AOPainSlut
Wenn es nicht nur Deine literarische Phantasie bleiben soll, sondern Du wirklich ernsthaft Interesse an der von Dir beschriebenen Verwandlung hast, dann liegt es jetzt an Dir, mit mir Kontakt aufzunehmen
Wenn Dein Wunsch nicht nur Deiner bildhaften Phantasie entspringt, sondern real ist, dann nimm Kontakt auf
Schöne Geschichte, wie wäre eine paralelle Geschichte in der er sich als Dom ausbilden lässt und sie dann nach den vier Wochen abholt und selber über sie herrscht.
So will ich gehalten werden bitte.
Wem würde es Spaß machen mich so zu halten? Als SexSklavin
Kann mir jemand dabei helfen?
Für mich war der Einstieg in die Geschichte zu schnell und natürlich komplett unrealistisch. Beispielsweise hätte es zu Anfang auch ein Edding getan. Die Tätowierungen muss sie sich ja erst noch verdienen. Aber ich verstehe natürlich, dass es dir um das Extrem geht und nicht um eine realistische Geschichte.
Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.
Sehr geile Geschichte. Meld dich via PN
Das bin ichbin real keine KI
Ja und ich will möglichst so nah wie moeglich es real leben
Du hast klare Vorstellungen von der Geschichte, vielleicht sogar eigene Erfahrungen. Die Fortsetzung garantiert sicher aufregende Lesemomente.
Ulrikes Lieblingsstyle als Nutte
Beeindruckend, geil, kenntnisreich, nachvollziehbar für den Kenner…hoffentlich kommt die Fortsetzung schon bald.