Sarina Teil 5 Marika

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Wie von der Tarantel gestochen schreckte sie hoch – sie hatte verschlafen!
Schnell ins Bad! Für Kaffee hatte sie heute keine Zeit mehr.
Sie wollte ihren schwarzen Minirock tragen, zu dem sie immer schwarze Stoffleggings trug, mit einem klitzekleinen Unterschied: Sie trug weder Slip noch Leggings, sondern nur ihre Latexstrümpfe, die sie von Sabine geschenkt bekommen hatte.
„Geil siehst du aus“, dachte sie. Schwarzer Minirock, schwarzes Bustier, selbstverständlich ohne BH, und ihre Stockings aus Latex nicht zu vergessen.

Im Geschäft wurde sie herzlich begrüßt und alle wollten wissen, warum sie diesen drastischen Schritt gegangen ist. Sie begründete dies mit Veränderungen in ihrem Leben.
Natürlich wollten ihre Arbeitskollegen mehr erfahren, und Sarina erzählte von ihrer Möglichkeit, in einer Boutique anzufangen. Dass es sich um eine Sex-Boutique handelte, verschwieg

sie jedoch, denn sie wollte nicht zu viel preisgeben.
Eine dunkelhaarige, junge Frau stellte sich als ihre Nachfolgerin vor: „Ich bin Marika.“ – „Du kannst mich Sarina nennen.“ Marika war höchstens 20 Jahre , bildhübsch, wirkte aber viel jünger.
Mit ihrer schwarzen Hose und weißen Bluse stach sie jetzt nicht wirklich aus der Menge heraus, und mit ihrer Größe von 155 cm auch nicht.
Die beiden verstanden sich auf Anhieb und die Zeit verging wie im Fluge. „Du, Sarina, darf ich dich mal was fragen?“, „Sind deine Leggings aus Latex?“ – „Latex ja, Leggings nein“, lächelte Sarina und zog den Rocksaum über den wulstigen Bund der Latexstrümpfe.
„Oh, die sind aber schön. Die Label von Simon O. sind sehr gut.“ Sarina staunte nicht schlecht: „Du kennst dich aber aus.“ Marika wechselte schnell das Thema und Sarina ließ es dabei bewenden, da es ihr wohl peinlich war. Marika erklärte Sarina alles genau, angefangen vom Bestellvorgang über die Logistik bis hin zur Wareneinräumung. Und der Tag neigte sich dem Ende zu.
Sie wollten den Tag noch in einem Biergarten ausklingen lassen. Bei einem Gläschen Prosecco kam Marika aus sich heraus und erzählte: „Ich bin erst vor einem halben Jahr hierhergezogen, in der Hoffnung, mit meinem alten Leben abschließen zu können.“ „War dein anderes Leben denn so schlimm?“, fragte Sarina. Ein bedrücktes Schweigen war die Antwort. Da wollte Sarina dann auch nicht nachbohren. Nach dem vierten oder fünften Glas Sekt wurde die Stimmung immer ausgelassener. „Ich rufe mir jetzt ein Taxi, ich kann nicht mehr fahren.“ „Ach komm, ein Gläschen können wir doch noch trinken. Ich habe hier sonst niemanden, mit dem ich so nett plaudern kann. Du kannst doch bei mir schlafen.“ „Okay, dann bezahle ich aber auch.“ Sarina lächelte. Als sie Marikas Stadtnahe Einzimmerwohnung erreichten, staunte Sarina nicht schlecht über den Einrichtungsstil.

Als Sarina den ersten Blick ins Schlafzimmer warf stutze sie kurz – sie sah ausschließlich Schuhe mit sehr hohen Absätzen und Stiefel von der Art, wie sie in erster Linie von den Damen des ältesten Gewerbes getragen wurden.
Überall hingen Bilder von Frauen in devoten Haltungen. Ein Bett mit schwarzer Ledereinfassung passte perfekt in diese Singlewohnung. „Wo soll ich schlafen?“ „Hier bei mir im Bett.“ „Ich schlafe aber nackt.“ – „Ich auch“, konterte Marika und zog sich ungeniert vor Sarina aus.

Jeweils ein Piercing baumelte an ihren Brustwarzen und auch an ihrem Lustbereich blinkte etwas Glitzerndes. „Das sieht ja geil aus! So etwas habe ich noch nie in natura gesehen“, gab Sarina begeistert von sich. „Du kannst dir das ruhig näher ansehen.“ Sarina inspizierte die geschmückten Brustwarzen sehr genau. Je ein goldener Ring, der quer durch die Brustwarzen ging, schmückte ihre Brüste. Zögerlich berührte Sarina den Ring. Als Marika plötzlich Luft durch den Mund einatmete, erschrak Sarina. „Hat das wehgetan?“
„Nein, ganz im Gegenteil“, lächelte Marika und setzte sich mit gespreizten Schenkeln auf das Bett, damit Sarina die Piercings in ihrem unteren

Stockwerk besser betrachten konnte. Fasziniert schaute Sarina sich alles genau an und hockte sich ebenfalls auf das Bett, um einen besseren Blickwinkel zu haben.
Marika zog an den Ringen, mit denen ihre inneren Schamlippen durchstochen waren, und spreizte ihre Muschi so weit, dass Sarina ihren gepiercten Kitzler sehen konnte.
„Das ist ein wahnsinnig geiles Gefühl“, erklärte Marika und spürte schon den heißen Atem von Sarina, die immer näherkam. Marika packte Sarinas Kopf und presste ihn auf ihre Muschi. Sie genoss das Zungenspiel von Sarina. Ihre Zunge umspielte den Kitzler und tauchte dann wieder in ihre Lusthöhle ein, um den Liebesnektar, den Marika absonderte, aufzulecken. Marika genoss dies in höchster Ekstase. In der 69-Stellung ging dieses Spiel noch eine ganze Weile, bis beide in einem wunderbaren Höhepunkt zum Abschluss kamen.
Beide waren nun viel zu aufgedreht, um an Schlaf zu denken.
„Das war nun schon das zweite lesbische Spiel diese Woche“, dachte sich Sarina. „Bin ich lesbisch?“ Wohl kaum, wenn sie an Bernds Schwanz dachte.
Sarina trug immer noch ihre Latexstrümpfe, das war aber auch das einzige Kleidungsstück, das sie noch anhatte. „Ich habe ein Korsett aus Latex von Simon. Oh, fing Marika an zu erzählen. „Korsett aus Latex, Intimpiercing, deine extravagante Wohnung“, stellte Sarina mit einem fragenden Blick fest. „Und wann ziehst du die vielen erotischen Sachen an, die hier so rumhängen? Einen Freund hast du ja nicht, wie du mir erzählt hast.“
„Das bleibt aber unser Geheimnis. Manchmal wollen das meine Kunden und die zahlen richtig gut.“ „Du meinst, du machst es für Geld wie eine Prostituierte.“ „Ja, wie eine Hure, und es macht mir Spaß.“ „Erzähl mir mehr, ich finde das wirklich spannend.“ Und beide Frauen waren eifrig dabei, ihre Memoiren auszutauschen. „Manchmal habe ich auch Kunden, die es mit zwei Frauen gleichzeitig machen wollen. Es wäre doch geil mit dir.“ „Ich weiß nicht“, gab Sarina bedenklich zurück und wollte das Thema nicht weiter vertiefen.
Doch Marika ließ nicht locker und erzählte ungezwungen davon, wie sie mit ihrem Nebengewerbe Geld verdiente.
„Falls du mal knapp bei Kasse bist, melde dich bei mir“, sagte sie und hoffte, dass Sarina sich das noch einmal durch den Kopf gehen lassen würde.

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