Dogging hinterm Rollfeld

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Montag Morgen. Francesca erwartete heute ein voller Terminkalender. Nach einem kurzen Frühstück in Lucas Bar mit Cappuccino und Cornetto mit Aprikosenmarmelade hatte sie, wie stets in viel zu hohem Tempo, mit ihrem Alfa Romeo Spider Fossombrone verlassen und war nach der Brücke über den Metauro auf die Strada Statale 73 in Richtung Fano gefahren. Das Wetter hatte sich zum Vortag deutlich gebessert. Der Himmel leuchtete in herrlichem Azurblau und es waren kaum noch Wolken am Himmel. Die Luft war angenehm frisch, weil es am gestrigen Abend noch geregnet hatte.

Der Morgen war viel zu schön, um geschlossen zu fahren, deshalb steuerte Francesca die nächste Pannenbucht zum Halten an, um das Verdeck ihres Cabriolets zu öffnen. Während das Verdeck nach hinten aufklappte und all das Licht und die frische Luft ins Wageninnere strömten, wollte Francesca in ihrer Aktentasche nachsehen, ob sie auch ihr Mobiltelefon eingesteckt hatte. Sie hatte Lust, etwas Musik im Auto

abzuspielen. Da fiel ihr Blick beim Wühlen in der Tasche auf einen gräulichen, schorfigen Fleck auf dem Leder des Beifahrersitzes.

  • Ma che schifo – wie ekelig, schimpfte Francesca und versuchte sich zu erinnern, wie denn wohl solch ein großer Fleck getrocknetes Sperma auf dem Beifahrersitz ihres schönen Wagens gelandet sein konnte.

Die Antwort war schnell gefunden. Da kam nur eine der Aktionen infrage, die Francesca vor der Orgie vom Donnerstag unternommen hatte – auf der ständigen Suche nach Linderung des schmerzhaften Kribbelns.

* * *

Etwa drei Wochen vor dem ergebnislosen Gangbang von letzter Woche hatte Francesca, mit ihrem Notebook bewaffnet, in ihrer Küche nach einem neuen Kick recherchiert, einer sexuellen Spielart, die sie noch nicht unzählige Male praktiziert hatte. Irgendwann nutzten sich sexuelle Aktionen einfach ab und zeitigten keine Wirkung mehr bei ihr. Und wenn die Abstumpfung eintrat, war Francesca jeweils gezwungen, entweder etwas Neues, Aufregendes zu finden oder aber frustriert die „Dosis“ zu steigern. Ganz wie ein Junkie.

Während ihrer Suche im Internet war sie auf die Website annunci69.it gestoßen, eine große Sex-Community mit weit über einer halben Million Nutzern. Das Besondere an der Website war, dass sich hier Fremde verabreden konnten, um auf verschiedensten Wegen Sex miteinander zu haben. Als registrierter Nutzer konnte man sich ganz klassisch direkt zum Sex verabreden. Es gab einen Bereich für Exhibitionisten, die allzu gerne in Fotos und Videos präsentieren wollten, was sie zu bieten hatten. In einem Terminkalender wurde man als Sexhungriger mit Veranstaltungen in Privat- und Swingerclubs versorgt. Was Francesca nach dem Entdecken der Community aber sofort am brennendsten interessierte, war der Menüpunkt „CarSex“.

Mmmhhh, Dogging? Das hatte ich auch noch nicht!

Sofort war Francesca Feuer und Flamme bei dem Gedanken, einmal wieder eine neue Erfahrung machen zu können. Und beim Parkplatzsex konnte sie durchaus davon ausgehen, dass sie genügend Männer und hoffentlich auch ein paar Frauen antreffen würde, denen sie sich sexuell würde anbieten können. Wären die dann in ausreichender Zahl vorhanden und Francesca intensiv beschäftigt, wäre auch die Chance groß, wieder einmal ein wenig Ruhe vom Juckreiz zu erreichen.

Und tatsächlich gab es für Fano ein paar Suchtreffer, darunter ein sehr vielversprechender mit einer Bewertung von vier von fünf Sternen in der Nähe des campo d’aviazione, des kleinen Flughafens von Fano, irgendwo auf einem abgelegenen Feld. Anhand der beigefügten Karte auf der Webseite wusste Francesca sofort, wo der Treffpunkt zu finden sein müsste.

Ohne weiteres Vertun registrierte sie sich auf der Datingseite und verpasste sich den unmissverständlichen Usernamen TroiaPerTutti – Schlampe für alle. Daneben waren einige Angaben zu machen und Hashtags zu vergeben, damit das eigene Profil besser gefunden werden konnte. Und vor allem musste sie zur Aktivierung ihres Accounts vier Fotos von sich hochladen, auf denen aber das Gesicht laut Community-Richtlinien bedeckt oder nicht erkennbar sein sollte. Das war Francesca natürlich ganz recht. Die Wahrscheinlichkeit, in dieser Online-Community als Anwältin Valentini erkannt zu werden, war zwar sicherlich gering. Doch bei so vielen Mitgliedern konnte man nicht wirklich gewiss sein. Neben dem Hinweis mit dem nicht erkennbaren Gesicht und der überflüssig zu erwähnenden Selbstverständlichkeit, keine Fotos von Landschaften oder Tieren zu posten, amüsierte sie aber vor allem der Hinweis der Betreiber, die Fotos sollten nicht zu „gynäkologisch“ sein und keine Körperteile in zu extremer Nahaufnahme zeigen.

Ach? Ihr wollt also nicht, dass ich direkt in meine Muschi fotografiere? Dabei habe ich sie gerade frisch rasiert!

Francesca sprang aufgeregt ins Schlafzimmer, zog sich rasch nackt aus und posierte mit iPhone in der Hand vor der großen, verspiegelten Türe ihres Kleiderschranks. So waren die Reize ihres sportlichen Körpers bestens sichtbar, aber durch die Hand, die das iPhone hielt, war ihr Gesicht verdeckt und ihre Anonymität gemäß den Community-Regeln von Annunci69 war gewahrt. Sie posierte ein wenig, als sei sie ein Topmodel und würde von einem viel zu eifrigen, längst ergrauten Fotografen angestachelt, der sich mit der Zunge über die Unterlippe leckend an dem appetitlichen, nackten Körper ergötzte, und ständig Kommandos krakelte, um sexy Posen vom Model zu erhalten. Mal streckte sie den Po keck zur Seite heraus, dann wieder zeigte sie ihre Rückansicht, bog sich etwas nach vorn, vom Schrankspiegel weg, und erzielte damit ein Foto von ihrem entblößten Hintern, zwischen dessen Backen auffordernd ihre Vulvalippen hervorlugten. Dann noch Nahaufnahmen ihrer kleinen, frechen Brüste in verschiedensten Körperhaltungen, und am Ende hatte sie einige akzeptable Fotos geschossen und sendete die vier besten an ihr MacBook. Schnell noch auf der Website hochladen und fertig war ihr Profil.

In kürzester Zeit wurde sie auf dem Portal mit Nachrichten von anderen Usern überschwemmt. Männer, deren kreatives Profilbild lediglich aus einem erigierten Penis bestand, fragten nach einem Treffen zum Casual Sex oder wollten wissen, ob Francesca ein paar Dick Pics geschickt bekommen wollte. Swinger-Paare fragten an, ob Userin TroiaPerTutti Lust auf MFF habe, und Francesca musste erst einmal googeln, um darauf zu kommen, dass das male-female-female bedeutete, also Sex zwischen einem Mann und zwei Frauen. Überraschend viele Frauen über vierzig schrieben ihr, die ganz klassisch verheiratet waren, aber einmal Sex mit einer anderen Frau probieren wollten. Irgendwann musste Francesca die Nachrichten einfach ignorieren, weil es schlicht zu viel wurde.

Ohnehin suchte sie nicht irgendwelche One-Night-Stands oder Affären, sondern brauchte etwas Drastischeres, um sich ein wenig Ruhe zu verschaffen nach dem nächsten Ansturm ihres Drangs, der sicher bald kommen würde. Deshalb konzentrierte sie sich auf die „CarSex“ betitelte Seite der Community, steuerte die Unterseite des Sex-Spots am Flughafen von Fano noch einmal an und hinterließ kurz entschlossen einen Kommentar unter den bereits zahlreichen anderen, in denen sich in der Vergangenheit immer fleißig verabredet worden war:

»Ciao, ragazzi, bin eine Hobby-Hure und habe Lust, hier bei einem Treffen ein paar Schwänze zu lutschen und Muschis zu lecken. Hat jemand Bock am nächsten Samstag ab 20 Uhr?«

Francesca klappte ihr Notebook erst einmal zu und beschäftigte sich in den kommenden Stunden mit anderen Dingen, surfte aber gegen Nachmittag ganz neugierig die Seite wieder an.

Und siehe da, es gab einige sehr begeisterte Antworten auf ihre hinterlassene Nachricht von Usern, die sich fabio69, EnjoyOnly, mrrossi55, pisello73 – Pimmel 73 – oder auch amantetette – Tittenliebhaber – nannten. Damit war für Francesca klar, dass sie eine Verabredung mit sexhungrigen Fremden für kommenden Samstag Abend haben würde, die ihr im besten Falle helfen würden, den Druck in ihrem Inneren abzubauen.

Nachdem sie sich am verabredeten Tag hübsch gemacht und ein sexy Kleidchen angezogen hatte, fuhr sie zum angekündigten Zeitpunkt nach Fano zum Treffpunkt. Sie war überraschenderweise sehr aufgeregt und nervös, denn Dogging, also exhibitionistischer Sex zwischen fremden Menschen an öffentlichen Plätzen, hatte sie bisher noch nie praktiziert, stellte sich das aber sehr schmutzig und damit aufregend vor. Das Wort „Dogging“ stammte aus Großbritannien, kam dort ab den 1970er Jahren auf, und bezeichnete ursprünglich Voyeure, die mit ihren Hunden in öffentlichen Parks spazieren gingen, um heimlich Paare beim Sex zu beobachten. Später wurde dieses öffentliche Stelldichein von Swingern übernommen, und mittlerweile tummelten sich weltweit Exhibitionisten, Voyeure und Swinger auf Parkplätzen, in Wäldern, Parks, an Seen oder anderen naturnahen, öffentlichen Orten, um gemeinsam Sex zu haben oder anderen ganz offen beim Sex zuzusehen.

Und heute würde Francesca aus einer Notwendigkeit heraus Teil dieser ganz speziellen Gemeinschaft werden.

Wie im Vorab auf Google ausgekundschaftet und auch auf annunci69.it beschrieben, nahm Francesca im großen Kreisverkehr nach Ende der Strada Statale die erste Ausfahrt Richtung Ancona und fuhr dann an der nächsten, unbeschilderten Abfahrt nach links in das Brachland hinter dem kleinen Flughafen von Fano. Das Gebiet war recht gespenstisch, zumal es zu dieser Uhrzeit nicht mehr ganz hell war und der Abend anbrach. Es gab keine Bebauung, lediglich am Reißbrett geplante, ganz gerade Straßen ohne Sinn. Dazwischen immer wieder aus Betonplatten bestehende Parkbuchten, auf denen aber keine Fahrzeuge parkten. Das hier war ein Ort ohne Sinn und ohne Zweck. Ein Niemandsland, ein vergessener Ort. Wie treffend, dass sich ausgerechnet hier regelmäßig Leute trafen, um miteinander zwanglos zu ficken. Kurz bevor die Straße zur Einbahnstraße wurde, musste Francesca rechts abbiegen und fuhr nun ganz langsam auf einer zerschlissenen, sehr schmalen Straße, die schon bessere Zeiten gesehen hatte und einmal eine neue Asphaltierung vertragen könnte. Nur wofür? Fuhren hier doch nur Sexhungrige gelegentlich entlang. Es ging noch einmal nach links und schon gelangte sie an eine verlassene Halle, die wohl einst zum Flughafen gehört haben musste. Hinter der Halle, verborgen vor den Blicken aus Richtung der Straße, war eine große Freifläche. Als Francesca langsam, die Halle umrundend, darauf zurollte, konnte sie schon einige andere Pkws ausmachen, die hier parkten. Darin die Freunde des öffentlichen Sex, die aber wohl mit dem Aussteigen warteten, bis irgendjemand anderes als sie selbst mit der Action begann. Auf Francesca machten all die in ihren Autos schlecht zu erkennenden Insassen eher einen verdrucksten Eindruck, und der wollte so gar nicht zu dem Bild passen, das sich Francesca immer vom ungezwungenen Dogging gemacht hatte.

Mache ich eben den Anfang, dachte Francesca trotzig, hielt direkt vor den anderen Autos an, stellte den Motor ihres Alfa ab und öffnete auf Knopfdruck das Verdeck des Cabrios. Zum Glück war heute ein angenehm warmer Abend und sie konnte ihre Open-Air-Show, die sie nun sogleich starten wollte, bei den Temperaturen gut aushalten. Sie stellte ihren Sitz ein wenig nach hinten, um in eine halb liegende Position zu gelangen, schlüpfte aus ihren Schuhen und stellte ihre Füße links und rechts vom Lenkrad aufs Armaturenbrett. Schon wurden die ersten Köpfe in den anderen Autos gereckt, es kam langsam Leben in die Spanner. Die Show begann. Francesca hatte ganz bewusst ihr schwarzes Baumwollkleid gewählt, weil das zwar sexy und schick aussah, aber auch nicht allzu umständlich zur Seite geschafft werden konnte, wenn es darauf ankam. Und jetzt war eben genau dieser Zeitpunkt. Sie schob sich die Träger von den Schultern und zog sich das Kleid unter ihren Busen. Die ersten Zaungäste stiegen langsam aus ihren Fahrzeugen. Unten schoppte sich Francesca das Kleid bis über den Po, sodass es jetzt nur noch um den Bauch gewickelt war. Brüste und Schoß waren entblößt und Francesca konnte mit ihrer Darbietung beginnen.

Während sie einige der langsam näher kommenden Spanner abwechselnd fixierte, knete Francesca sich mit der einen Hand ihre Brüste und zog an ihren Nippeln, bis sie hart wurden, während sie die andere Hand bereits zwischen ihren Beinen hatte und sich durch ihre Schamlippen rieb. Wow, diese Situation erregte sie extrem! So erniedrigend und entblößend das auch war – es war überdies irre sexy und aufregend, verrucht und schmutzig. Francesca spürte sofort, wie sich all ihre Gedanken und ihr ganzes Fühlen nur noch auf das eine fokussierten, weshalb sie hier an einem Samstagabend hergekommen war: Sex. Schon standen zwei, drei ganz forsche Männer an den Autotüren zur Linken und zur Rechten und beobachteten ganz ungeniert gierig, wie Francesca in ihrem Auto mit sich selbst Liebe machte. Kurz war sie abgelenkt, weil sie überlegte, wer von denen jetzt pisello73 war oder EnjoyOnly, doch dann konzentrierte sie sich wieder auf ihr inniges Liebesspiel mit ihrem entblößten Körper.

Der Mann direkt neben ihr massierte bereits seine Beule in der Hose, während er lüstern auf Francescas Hand stierte, die fest und gleichförmig ihren Kitzler massierte. Das Starren heizte die bereits schwer atmende Frau im Alfa Romeo nur noch weiter an, und um die Darbietung noch ein wenig schmutziger zu gestalten, griff sie mit der Hand, die bis dahin ihre Brüste massiert hatte, nach den Hebeln für die Fensterheber und ließ die Scheiben zu beiden Seiten ihres Autos herunter, um damit augenblicklich den geilen Gaffern noch weit ausgelieferter zu sein. Der Mann direkt neben ihr, dessen Hüfte nicht einmal einen halben Meter von Francesca entfernt war, holte nun seinen Schwanz heraus und begann sich genüsslich zu masturbieren, während er Francesca keinen Moment aus den Augen ließ. Der Mann auf der anderen Seite des Autos tat es ihm nach und holte ebenfalls sein schon halb steifes Glied heraus. Er war deutlich älter als der Kerl neben ihr. Mit seinem silbernen Haar und den deutlichen Falten im Gesicht mochte er gut und gerne im Alter ihres Vaters sein. Vielleicht war das ja mrrossi55, geboren 1955? Weitere Spanner verließen nach und nach ihre Autos und gingen auf Francescas Auto zu, um die Show von nahem bewundern zu können. Darunter auch eine Frau, die bestimmt schon jenseits der 50 war, und ein Paar, die vermutlich auch um die 50 waren. Von dem Pärchen stelle sie sich vor ihren Partner und er begann, während beide voll Geilheit im Blick Francescas Masturbieren beobachteten, von hinten die Brüste seiner Partnerin zu befummeln und fasste ihr immer wieder einmal in den Schritt und versuchte, unter ihren Rock zu gelangen.

Je voller es um Francesca herum wurde, je mehr Männer ihre hart aufgereckten Glieder eifrig vor ihr wichsten, umso wuschiger wurde Francesca auf ihrem Fahrersitz. Und dass es sich bei den Herrschaften nicht eben um gepflegte, attraktive Männer handelte, verschärfte für Francesca nur noch den Reiz, weil sie sich deshalb noch weit schmutziger fühlte und sich ganz darauf einlassen konnte, den Anwesenden eine willige Schlampe zu sein. Mit der einen Hand rieb sie sich noch immer ihre prall geschwollene Erbse, von der anderen Hand hatte sie sich zwei Finger in die nasse Vagina getrieben und fingerte sich damit laut hörbar.

Der Mann an ihrer Seite, der bei allem bisher der Erste gewesen war, war nun auch der erste, der die Grenze des Autos überwand und, mutig geworden, mit seiner Hand nach Francescas Brüsten griff. Kaum hatte er sich eine Brust geschnappt, stöhnte Francesca auf und bog den Rücken durch.

»Sìììì – ja!«, stöhnte sie auf, »fass mich an!«

Das war weit geiler als sie sich erhofft hatte. Von so vielen Menschen begafft zu werden und ihnen ein so heißes, sexuelles Erlebnis verschaffen zu können, befriedigte sie auf unglaubliche Weise. Von ihrem sonst ständig wie ein Anfall lauernden Defekt ging für Francesca heute Abend keine Gefahr aus. In ihr war im Moment nur große Geilheit. Wogen von elektrisierenden Impulsen durchliefen ihren Körper, brachten ihn zum Zucken und sorgten dafür, dass sie immer schwerer atmete und nun laut stöhnte. Sie blickte die Gaffer reihum an und sah deren pure, schamlose Gier in den Augen, wie sie da wie apathisch sich die Erektionen massierten; beobachtete, wie die Single-Frau, nicht minder geil geworden, die Hand in ihrem Schritt hatte und sich wie Francesca ihre Vagina rieb, während sie Francesca mit offenem Mund anstarrte und beim Masturbieren keuchte; sah das Pärchen, das sich inzwischen schon fast ganz ausgezogen hatte und sich wild gegenseitig befummelte … Das alles zu sehen und zu wissen, dass sie der Auslöser dieses erregenden Spektakels war, machte Francesca so rasend vor Lust, dass sie am liebsten zerspringen wollte.

Der Mutige – in Francescas Fantasie musste das fabio69, der Liebhaber der Stellung 69 sein – war mit seiner Hand in Francescas Schoß gewandert und massierte jetzt an ihrer statt ihre Vagina. Nun hatte Francesca kurzzeitig nicht viel zu tun und das konnte ihr nicht recht sein. Sie war gerade so ratting, dass sie kaum wusste, wohin mit ihren brodelnden Gefühlen. Deshalb schob sie den Arm des Fummlers kurz beiseite, stellte die Beine zurück in den Fußraum und öffnete kurz entschlossen die Autotüre. fabio69, der deshalb kurz ausweichen musste, damit Francesca die Türe ganz aufschwingen konnte, wurde von ihr sofort zurückgewunken, kaum stand die Türe ganz offen. Sie setzte sich quer zum Sitz hin und stellte ihre nackten Füße draußen auf dem staubigen Boden auf, schnappte sich dann den Mutigen bei den Hüften, zog ihn sich heran und begann, seinen Schwanz blasen, was der mit einem freudigen Seufzer quittierte und anfing, ihr die Haare zu wuscheln, während sie genüsslich und in ruhigen, festen Auf- und Abbewegungen sein hartes Glied lutschte.

Die anderen Männer – allesamt hatten sie nun auch die Hosen heruntergelassen – kamen näher, während sie weiter ihre Glieder rieben und wahrscheinlich kaum glauben konnten, was sich heute Abend herrliches an diesem trostlosen Ort ereignete. Reihum standen sie nun im Halbkreis um die halb im Auto hockende Francesca herum und wichsten sich in der Hoffnung, auch bald an der Rede zu sein und einen geblasen zu bekommen. Mit ihren Händen griff sich Francesca die Schwänze der Männer links und rechts von fabio69 und rieb sie kreisend, während sie den Schwanz des stöhnenden Kerls in der Mitte hart und mit glucksenden Lauten mit ihrem Mund fickte. Der brauchte nicht mehr lange, zog seinen Schwanz aus ihrem Mund und kam spritzend mit einem lustvollen Schrei auf Francescas nackte Brüste. Kaum hatte er alles Sperma aus seinem schon wieder erschlafften und jetzt nicht mehr sehr ansehnlichen Penis gepresst, trat er zurück, und an seiner statt streckte der nächste rallige Typ, dem eben noch von ihr einer heruntergeholt worden war, Francesca sein hart aufgestelltes Glied vor die Nase. Die schnappte sofort, kaum zu Atem gekommen, mit ihrem willigen Mund danach und saugte sogleich in hohem Tempo feste daran, während ein bisher in zweiter Reihe ausharrender Mann die frei gewordene Stelle an Francescas linker Hand einnahm und sich einen rubbeln ließ. Francesca, hier eingespannt in ein Rondell schmieriger, geiler Typen, war einfach glückselig, weil das Gefühl, auf ihre reine sexuelle Körperlichkeit reduziert zu werden, ihr jeglichen Druck nahm und sie scheinbar befreite.

Hinter ihrem Rücken hörte sie, wie die Beifahrertüre aufgemacht wurde. Jemand war zu ihr ins Auto geklettert, hatte sich hinter sie auf den Beifahrersitz gesetzt und begann, Francesca am Rücken zu streicheln.

»Madonna, ragazza«, hauchte die Frau, die allein zum Treffpunkt gekommen war und nun hinter Francesca hockte, »so ein wildes Ding wie dich habe ich ja noch nie erlebt.« Die Hände der Frau wanderten an Francescas Flanken vorbei zu ihren Brüsten und zwirbelten frech ihre Brustwarzen, was Francesca ein kehliges Ächzen entlockte. »Hey, monella – du Frechdachs, heb doch mal deinen geilen Hintern ins Auto, dann kann ich dich auch ein bisschen verwöhnen«, grunzte die Frau und atmete dabei Francesca sichtlich aufgeregt in den Nacken. Francesca war es gewohnt, bei Sex immer devot zu sein und zu gehorchen. Selbst wenn sie zur Befriedung ihres Sexpartners die Rolle der Dominanten übernehmen musste, wie oft bei Paola, tat sie das nur aus einer Notwendigkeit des Dienens heraus, weil sie stets bemüht war, den Bettgenossen das zu geben, was diese sich wünschten. Deshalb unterbrach sie an der Stelle kurz den Blowjob und das Masturbieren bei den drei Männern, kletterte aufgeregt zurück in das Cockpit ihres Autos und kniete sich seitlich auf den Fahrersitz, reckte damit der rolligen Frau ihr Gesäß und ihre klitschnasse Spalte entgegen und blickte weiter nach außen. Weil sie aber jetzt gezwungen war, sich so in Doggy-Haltung mit den Armen am Rand des Sitzes abzustützen, um nicht gleich ins Freie zu purzeln, konnte sie nur noch ihren Mund benutzen. Also keuchte sie in Richtung des Typen vor ihr, den sie bis eben noch gelutscht hatte, »dammi il tuo cazzo ancora – gib mir wieder deinen Schwanz!«, sperrte ihren Mund ganz artig weit auf und sofort rammte der gierige Typ seine harte Latte in Francescas warmen, feuchten Mund, stieß dabei vor lauter Aufregung viel zu weit in Richtung Rachen und verursachte damit ein Würgen bei Francesca, die sich aber sofort wieder fing und eifrig den Schwanz des Mannes weiter blies. Währenddessen machte sich die geile Swingerin hinter ihr sofort über Francescas Muschi her und strich ihr ungestüm mit den Fingern durch die feuchte Ritze, brachte die vor ihr kniende Francesca zum Zittern und steckte ihr, von ihrem Powackeln animiert, umgehend zwei Finger in die Vulva. Francesca musste, um ihren kurzen geilen Schrei auszustoßen, kurz von der Erektion ablassen, stülpte aber sofort wieder artig ihre Lippen über den Schaft des Penis und blies weiter, als sei der Leibhaftige hinter ihr her. Mit einem unterdrückten Seufzer entlud sich der Kerl auch schon in Francescas Mund, die kurz Mühe hatte, das zähflüssige, muffige Ejakulat herunterzuschlucken, weil die Frau hinter ihr mit solch einem Tempo ihre Möse fingerte, dass Francesca zunehmend kurzatmig war. Während sie schluckte, sog sie gierig die Luft durch ihre Nasenlöcher ein, die sich bei jedem Atemzug weiteten, bis endlich alles geschluckt war und Francesca wieder kurz Luft durch den Mund einatmen konnte.

Doch das Flittchen hinter ihr hatte wohl nicht im Sinn, Francesca auch nur einen Moment zu Atem kommen zu lassen, hatte sich in einer für ihre Molligkeit erstaunlichen Geschwindigkeit auf dem Sitz gedreht, lag jetzt auf dem Rücken und zog sich mit überraschender Kraft Francescas Schoß auf ihr Gesicht, indem sie an ihrer Hüfte zerrte. Als der aufgerissene Mund der Frau auf Francescas kribbelige Vagina traf und sofort die Zunge hervorschnellte, um sie wild zu lecken, kreischte Francesca kehlig auf, bäumte sich fluchtartig nach oben und schwebte für einen Bruchteil einer Sekunde in der Luft, nur um sofort mit einem schwindelerregenden Orgasmus wieder nach vorn auf den Sitz zusammenzubrechen. Während Francesca noch zitternd versuchte, sich irgendwie am Rahmen ihres Autos festzuhalten, um nicht hinauszufallen, schleckte und nuckelte die wilde Frau unter ihr weiter an Francescas zuckender und pochender Vagina.

Jetzt kam der Mann von rechts mit seinem Schwanz näher an Francesca heran, nachdem sein Vorgänger Platz gemacht hatte, rieb sich dabei seine Vorhaut in wildem Tempo über seine Eichel vor und zurück und schaffte es gerade noch so, Francesca nahe genug zu kommen, um ihr seine Ladung auf den Mund und die Wangen zu spritzen. Die schleckte mechanisch nach dem Cum im Gesicht, um nur Sekunden später noch einmal wimmernd auf dem Gesicht der übermütig leckenden Swinger-Frau zu explodieren.

Endlich ließ sie von Francesca ab, der Kopf verschwand zwischen ihren Beinen und Francesca drehte sich kurz nach hinten um, um nach ihrer Gespielin zu sehen, die sie gerade in wenigen Sekunden zweimal fulminant zum Höhepunkt gebracht hatte. Der Grund für den Rückzug der Frau war gleich offensichtlich: Sie wurde nun ebenfalls geleckt, nämlich von der Frau des Dogging-Pärchens, die außerhalb von Francescas Auto auf einer mitgebrachten Decke kniete und leidenschaftlich schmatzend durch die Schamlippen der Swingerin leckte. Währenddessen nahm sie ihr Partner von hinten in Hundestellung und riss sie sich, fest an den Hüften gepackt, mit lautem Klatschen ihrer Arschbacken auf seinen Lenden immer wieder auf den Schwanz, nur um sie beim nächsten Vorstoßen – zusammen mit der Frau, die sie gerade leckte – wieder halb in den Alfa hineinzurammen. Für einen Moment musste Francesca staunen. Nicht nur darüber, wie organisiert die erfahrenen Dogger waren, sondern wie schnell das hier auch eskaliert und zu einer Orgie geworden war, für die auf Pornoseiten viel Geld bezahlt werden würde, wäre ein Filmteam anwesend, um alles filmend festzuhalten.

Vor Francescas Fahrertüre warteten noch zwei weitere Männer, begierig ihre Schwänze reibend, um nun auch ein Stück vom süßen Kuchen abzubekommen. Francesca stieg mit zitternden Knien aus ihrem Wagen aus, schloss die Türe und lehnte sich dann daran an. Sie bog sich durch und bot sich dem ersten der beiden Männer an.

»Dai, zozzone – los, du Dreckspatz, jetzt fick mich mal richtig schön durch und pump mir die Möse voll!«

Wer Francesca kannte, hätte sich über die Derbheit gewundert, mit der die sonst kultivierte und gebildete Frau hier zugange war. Aber wer von ihrem Defekt wusste und auch diese Seite an ihr kannte – wie etwa ihre Paola –, verstand auch, dass dieser für Francesca spielend zu vollziehende Persönlichkeitswandel Teil ihres Drangs war, sich sexuell dienstbar zu machen. Francesca stand Samstag Abend auf einem verlassenen Grundstück hinter dem Flughafen von Fano und befriedigte – besser als jede Professionelle – wildfremde Männer. Da gehörte es auch dazu, sich wie eine „dreckige Hure“ zu gebärden.

Der so derb angeranzte Typ ließ sich nicht zweimal bitten, tat einen Schritt nach vorn und hatte seinen knallharten Prügel, der, wie Francesca mit einem Blick über ihre Schulter jetzt feststellen konnte, von beachtlicher Größe war, vor Francescas Vagina ausgerichtet. Ohne weiteres Vertun brachte er seine Eichel in Kontakt mit dem glitschigen Fleisch zwischen Francescas Labien, rieb ein paarmal rauf und runter, um dann wie automatisch in ihre Vulva zu gleiten, nachdem er am Eingang zu ihrer Grotte angedockt hatte. Francesca kommentierte das Gefühl, von so einem prächtigen Exemplar männlicher Kraft herrlich ausgefüllt zu werden, mit einem genussvollen Seufzer. Langsam begann sich der Mann in Francesca zu bewegen, gab dabei keinen Laut von sich und trieb seinen beachtlichen Penis vor und zog ihn wieder zurück, bewegte sich ganz mechanisch rein und raus. Etwas stimmte da nicht. Auf die Größe kommt es eben doch nicht an, dachte Francesca etwas frustriert, während sie darauf wartete, dass der Kerl endlich richtig loslegte.

»Ma che cazzo stai facendo? – Was zum Teufel machst du denn da? Willst du mich nicht endlich so behandeln, wie ich es verdient habe, hä?«, blaffte Francesca den verhaltenen Rammler an. »Mit so einem schönen Stück Fleisch sollte es dir doch möglich sein, mich zoccoletta, mich Luder ganz hart heranzunehmen. Worauf wartest du?«

So, als hätte sie damit in ihm einen Trotz ausgelöst, traute der Typ endlich, sich ganz von der Leine zu lassen. Er packte wütend mit seiner Rechten Francesca an ihrem zum Pferdeschwanz gebundenen Haarschopf, mit der anderen Hand griff er nach vorn und schnappte sich Francescas Brust. So eingespannt wurde die vorlaute Frau nun nach Strich und Faden durchgevögelt, dass jeglicher weiterer frecher Kommentar sich verbot. Der Gescholtene rammelte die stammelnd nur noch Wortfetzen von sich gebende Francesca dermaßen rüde durch, dass sie für einen kurzen Moment bereute, den Mann so angestachelt zu haben. »oddio … ah, ah … così intenso – so intensiv … kann nicht mehr … machst … machst mich kaputt!« Ihre Kopfhaut brannte, weil er so hart an den Haaren zog, ihr Busen tat bereits weh, weil er ihn wie auch den Pferdeschwanz wie ein Instrument nutzte, um sich Francesca immer wieder hart auf seinen Ständer zu ziehen, aber gleichzeitig empfand sie in sich eine solch freudige Befriedigung, wie sie es schon ganz lange nicht mehr erlebt hatte. Da rammte sie einer, als wäre sie nur ein Stück Fleisch, das man sich zu Willen gemacht hat und von dem man ansonsten nichts wissen will, das einfach nur zu funktionieren und sexuelle Erfüllung zu bereiten hat. Francesca war am Ziel ihres Defekts angelangt. Sie war herabgewürdigt zu einer perfekten Sexpuppe, die hier gerade von einem wild gewordenen Eber wund gestoßen wurde. Im Moment großen Glücks kam Francesca gellend zu einem alles erschütternden Orgasmus, der sie eine gefühlte Ewigkeit fest umklammert hielt und ihr alle Sinne raubte. Vor ihrem inneren Auge tanzten Sterne und in ihrem Unterleib loderte ein kaltes Feuer, das drohte, sie von innen heraus ganz zu verzehren. Hätte der Mann sie nicht weiter an ihren Haaren festgehalten, wäre sie sicherlich vorne übergekippt oder zu Boden gesunken. Für einen Moment schwanden ihr kurz die Sinne. Noch drei, vier harte Stöße tat der Bulle hinter ihr, den ihre frechen Worte hatten Rot sehen lassen, dann spuckte sein pulsierendes Glied Ladung um Ladung Sperma in Francescas Vulva, das, kaum hatte sich der Kerl schwer atmend aus ihr zurückgezogen, aus ihr heraus und ihre Innenschenkel hinab lief.

»Ecco, puttana – da hast dus, du Nutte«, keuchte der Mann und stapfte zu seinem Auto.

Als Francesca wieder einigermaßen bei Sinnen war, drehte sie sich zittrig zum letzten Kandidaten um. Für den war diese epische Lustorgie aber zu viel gewesen und er hatte sich schon längst jämmerlich auf den Boden des Geländes ergossen.

_____

Anmerkung der Autorin: Die Geschichte entstammt einem ihrer Romane und wurde für das Portal leicht umgeschrieben. Zur Vorgeschichte: Francesca Valentini (Mitte 30) ist eine erfolgreiche Anwältin, leidet aber seit ihrer Jugend an einem „Defekt“, der mit einem psychischen Schmerz verbunden ist, den sie nur lindern kann, indem sie sich anderen Menschen gegenüber sexuell erniedrigt und sich willig zu einem Objekt reduzieren lässt.

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