Blind-Date in Berlin als Reihe – Teil 3

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„Komm mit, Süße“, sagte die blinde Maya zu der nackten Bella, die sie am vorangegangenen Abend nach einem unerwarteten Abenteuer in einer Berliner Nobeldisco abgeschleppt hatte. Die verwöhnte Bella, die zuvor mit ihrer Yuppie-Clique unterwegs war, folgte ihr willig. Befriedigt und glücklich ließ sich die verwöhnte Partymaus, Bella, von der taffen Frau ohne Augen, so als sei sie auch blind an der Hand, unter der Dusche hervor durch das Badezimmer zum Waschbecken führen. Die beiden jungen Frauen waren etwa gleich , aber im Hinblick auf Charisma und Selbstbewusstsein konnte Bella der taffen Maya bei weitem nicht das Wasser reichen.
„Wie findest du die?“, fragte Maya, die auch splitternackt war und von deren Ellenbogen Wasser abtropfte. Es rieselte aus ihren nassen Haaren und benetzte zunächst ihre Schultern und danach die Haut ihres schon wieder nach neuem Sex schreienden Körpers. Eine Vielzahl kleiner Wassertropfen ließ Mayas nackten Busen so bezaubernd funkeln, dass es für Bella so aussah, als stünde ihre Retterin, überschüttet mit Diamanten, wie eine aus kreativen Träumen generierte Fee vor ihr. Auf dem Handteller ihrer rechten Hand streckte sie Bella zwei Glasaugen entgegen, die sie aus ihrem Schminkkoffer hervorgezaubert hatte. Das Augenpaar, das Bella aus Mayas Hand heraus anstrahlte, schimmerte in der späten Morgensonne verführerisch und sah wieder ganz anders aus als die Prothesen, die Bella am Vorabend getragen und anlassbezogen gewechselt hatte. Im Verlauf der abenteuerlichen Nacht hatte Bella gelernt, dass die taffe Blinde die Kunstwerke, die ihrem Gesicht eine mehrdeutige Würde verliehen, mit Stolz und nicht begleitet von Schmerz oder dem Hadern mit ihrer Blindheit trug. Wie Schmuckstücke sehen die bei ihr aus, dachte Bella und erinnerte sich mit einem Prickeln an die vergangenen Stunden und an den schönen Sex, den sie mit Maya spät in der Nacht noch hatte. Die Erinnerung an den mystischen Blick, den sie bei Maya bestaunt hatte, und die Faszination, mit welchem Stolz Maya die gläsernen Kreationen in ihren leeren Augenhöhlen trug, ließen ihr Herz vor Erregung sschon wieder schneller schlagen.
„Die sehen voll cool aus“, sagte Bella. Nach ein paar Stunden Schlaf, der mehrfach von Streicheleinheiten und gegenseitigen Liebkosungen unterbrochen war, hatten die beiden es vor dem Frühstück gerade schon wieder miteinander unter der Dusche getrieben und sich dabei einander frisch blitzeblank rasiert. Es war später Vormittag und die Sonne stand schon fast im Zenit. Bellas Blick verlor sich verliebt im zauberhaften Schimmern der gläsernen Augenprothesen, die Maya sich für das anstehende Frühstück ausgesucht und mit ästhetischer Routine eingesetzt hatte. Auf den Oberflächen der beiden Fake-Eyes bestaunte Bella Reflexionen des im mundgeblasenen Glas gebrochenen Tageslichts, das in Mayas feurigen Augen in allen Regenbogenfarben wie Flämmchen züngelte.
Der Duft von starkem Kaffee und frischen Croissants zog aus der modernen Küche von Mayas Berliner Villa ins Badezimmer, in dem die zwei Frauen sich neckten. Nach der Befreiung aus den Fängen der Russenmafia hatte Maya ihre Bella bei sich Zuhause in ihrem Berliner Domizil wie in einem Safehouse in Sicherheit gebracht und verstand Bella als ihre Beute, was sie bis jetzt allerdings für sich behalten hatte.
„Es scheint so, als wolltest du mehr als nur zärtliche Leckereien, Süße“, sagte Maya mit einem schrägen Grinsen und öffnete eine der Schubladen, die in das Schränkchen eingelassen waren, das den ausladenden Waschtisch aus schwarzem Granit trug. Bellas Blick glitt über den polierten Stein, in dem schuppenartig eingeschlossene Kristalle hellblau wie Polareis glitzerten. Obwohl es ein sonniger Morgen war, bekam Bella schlagartig Gänsehaut und kämpfte nach einem flüchtigen Blick in die Schublade einen Schüttelfrostanfall nieder.
„Du willst mich jetzt doch nicht etwa wie ein Typ befriedigen …“, sagte Bella, als sie sah, dass Maya in dem erschreckenden Inhalt der Ausziehschublade zielsicher nach einem Strap-on griff. Erstaunt und von der plötzlichen Dominanz der Lesbe völlig verwirrt, spürte Bella, wie sie eine neue Erregung ähnlich wie die Woge einer Brandung überflutete. Auf den ersten Blick hatten ihr die anderen Sachen, die außer dem Sexspielzeug noch in der Schublade lagen, eine Gänsehaut bereitet. Die silbernen Klammern, die Handschellen aus Chromstahl und auch die Peitsche mit den ledrigen Fransen waren nicht die Ursache für ihren Grusel und auch die vielen unterschiedlichen Glasaugenpaare, die sie aus dem Foltergerätedepot anstarrten, waren es nicht.
„Hast Du jetzt etwa voll die Panik, oder was …?“, stichelte Maya, die sich von Bellas Angstanfall krass stimuliert fühlte, grinste vergnügt und kaute vielversprechend auf der gewaltigen Silikoneichel des Straps wie auf einem Kaugummi herum. Die stattliche Attrappe des männlichen Glieds mit dem sie Bella gleich verwöhnen wollte, beabsichtigte sie so in ihrer Mundhöhle auf Betriebstemperatur zu bringen. Sie selbst erregte das zwar sexuell kein bisschen, aber die Vorstellung, dass diese Einlage Bella nocheinmal schön aufgeilen könnte war ihr die Anstrengung wert.
„Nein, keine Panik …“, presste Bella, die von dem, was sie in der Schublade gesehen hatte, total reizüberflutet und mega getriggert war, so in Wortsalben heraus, dass das, was ihr über die Lippen kam, sowohl als Angst oder aber auch als eine beginnende sexuelle Extase gedeutet werden konnte.
„Hey Süße, hast du echt gedacht, ich würde dir hier einfach so deine Augen ausstechen wollen?“, säuselte die Blinde, umgriff dabei beherzt Bellas Becken und zog sie mit Schwung so dicht an sich heran, dass sich die blanke Möse der frisch rasierten Bella mit lustvollem Druck gegen ihre eigene Nacktschnecke presste. Mayas Fingernägel gruben sich seitlich von Bellas Steiß in ihr Fleisch, während Maya sich mit kreisenden Bewegungen ihrer Lust hingab und Bella leidenschaftlich tribbte. Bellas Schrei ließ Schreck und Entsetzen vermuten, aber sowohl Maya als auch Bella spürten sofort, dass es ein Lustschrei war.
„Na ja, woher soll ich denn wissen, wie dieses Ritual funktioniert, das du gestern im Zusammenhang mit deiner Blindheit angedeutet hast?“, jabste Bella und studierte über Mayas Schulter nach unten blickend scheu, aber auch neugierig die silbrig glitzernden medizinischen Instrumente, die zwischen dem Sexspielzeug und Mayas Augensammlung säuberlich in Fächer der Schublade einsortiert waren.
„Du magst sowas doch, oder täusche ich mich?“, fragte Maya, die natürlich nicht sehen konnte, wofür Bella sich gerade interessierte, und befeuchtete den mächtigen Dildo mit ihrer Zunge, während die ledernen Riemen zum Umschnallen immer wieder wie die Tentakel einer Peitsche über Bellas Nacken strichen.
„Bei dir langsam immer mehr, aber bei mir noch nicht und vielleicht auch nie“, antwortete Bella gepresst, weil sie einerseits gegen den sich bei ihr ankündigenden Orgasmus ankämpfte und andererseits meinte, Maya würde mit ihr über eine Blendung bei ihr reden.
„In keine meiner Körperöffnungen kommt jemals wieder so ein Ding rein“, keuchte Maya, die, weil sie blind war, Bellas Blicke nicht sehen konnte und sie deshalb falsch verstanden hatte. Maya hatte Bella so verstanden, dass ihre Gespielin ihr sagen wollte, dass sie noch Jungfrau sei und noch nie einen Schwanz in ihrem Bauch gehabt hatte. Oje, dachte Maya, das hätte ins Auge gehen können. Gut, dass meine Prinzessin gerade noch rechtzeitig damit herausgerückt ist, sonst wäre die Penetration, mit der ich ihr eigentlich Wonnen bereiten wollte, kräftig in die Hose gegangen. Wenn sie noch so unerfahren ist, hätte ich ihr mit dem harten Sex, den ich ihr fälschlicherweise mit Männern aus ihrer Yuppie-Clique unterstellt hatte, möglicherweise sogar eine Vergewaltigung angetan.
„Tat das sehr weh?“, fragte Bella, die dachte, dass Maya aus ihrer Erinnerung heraus von dem Ritual sprach, in dessen weiterem Verlauf Maya mit solchen Instrumenten, wie Bella sie in der Schublade gesehen hatte, ihre beiden Augäpfel aus den Schädelhöhlen herausgelöst bekommen hatte. Schleichend verlor sich Bella in einer Vision, die sie von Minute zu Minute immer geiler werden ließ. Vielleicht hätte ich Maya schon im Verlauf der Nacht beichten sollen, dachte Bella, während sie Mayas Finger zwischen ihren nassen Schamlippen spürte, die ihr dort mit sanftem Druck ihre Clity zwirbelten, dass ich in mir gestern sowohl masochistische als auch sadistische Züge entdeckt habe, von denen ich vorher nicht den Hauch einer Ahnung hatte. All der harte Sex, den ich mit aufgeblasenen Schnellspritzern wie Marc bisher erlebt habe, ist nichts gegen das, was diese Blinde in mir findet und welche unbändige Lust sie mir damit bereiten kann.
„Nicht wirklich“, flüsterte Maya in der letzten Ruhe vor dem Sturm, der sich in ihrem Körper zusammenbraute. Während ihr Unterleib sich schon lustvoll zusammenkrampfte, presste sie noch heraus: „Das passiert während des Rituals so voller Lust, dass die Wonnen den Schmerz bei weitem überwiegen“, und schrie sich danach ohne Punkt und Komma gleich den Auftakt zu einem mega schönen Orgie mit voller Kehle aus dem Hals heraus.
„Gib das Ding jetzt endlich her“, schrie Bella auf, der es zeitgleich mit Maya kam, riss ihr mit einer fahrigen Bewegung den Silikonpimmel aus der Hand und rammte sich das falsche Gemächt bis zum Anschlag in ihre klitschnasse Lusthöhle. Sobald sich die erste Gelegenheit findet, Maya auf die Insel zu begleiten, auf der diese Rituale gepflegt werden, dachte Bella, muss ich da unbedingt mit hin und ging ab wie ein Zäpfchen.
„Wow, wie geil“, keuchte Maya und zog Bella hinter sich her zurück unter die Dusche, wo die Geblendete erst während des gegenseitigen Einseifens die Umschnallriemen ertastete, die zwischen Bellas Schenkeln herumbaumelten, und dachte: Doch keine Prinzessin, aber eine richtig scharfe Beute, die mir da ins Netz gegangen ist.

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Alexandra22
Mythos
2 Std. vor

Eine sehr schöne und interessante Fortsetzung. Deine Art zu schreiben ist wiederholt absolut grandios. Ich liebe deine Geschichten. Gerne mehr davon. 🥰 LG ☺️

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