Die Neue in der Halle – Teil 4
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Andy starrte auf den Monitor, die Fäuste immer noch geballt. Sein Herz hämmerte wie verrückt.
Fuck… was hab ich da gerade gemacht? Ich hab sie angeschrien. Die Frau, die ich… die ich…
Er konnte den Gedanken nicht mal zu Ende denken.
In der Kantine setzte sich Sophia allein an einen Tisch in der Ecke. Sie starrte auf ihr Tablett, nur ein Salat und ein Wasser, weil sie eigentlich keinen Hunger hatte. Sie stocherte mit der Gabel lustlos rum, ohne wirklich zu essen. Eine Träne tropfte auf den Salat, dann noch eine.
Markus und Timo kamen rein, setzten sich zwei Tische weiter, warfen ihr einen Blick zu.
„Sophia? Alles klar?“, rief Markus rüber.
Sie nickte nur, lächelte schwach. „Ja… alles gut.“
Aber nichts war gut. Sie fühlte sich, als hätte Andy ihr gerade ins Gesicht geschlagen, ohne Grund. Und sie verstand nicht warum.
Keine 5 Minuten später ging die Kantinentür wieder auf. Andy kam
rein, mit einem Tablett in der Hand, nur ein belegtes Brötchen und ein Wasser. Er blieb einen Moment stehen, schaute sich um, sah Sophia allein in der Ecke sitzen, stochernd in ihrem Salat, die Augen noch ein bisschen rot vom Weinen.Er atmete tief durch, ging langsam zu ihr rüber und setzte sich ihr gegenüber, ohne zu fragen.
Sophia hob den Kopf, überrascht. Ihre Augen weiteten sich, dann wurde ihr Blick weich.
Andy starrte auf sein Brötchen, rieb nervös die Hände aneinander, als wüsste er nicht, wo er anfangen sollte.
„Tut mir leid…“, murmelte er leise. „Ich… ich war gerade…….. ungerecht.“
Sophia legte langsam ihre Gabel weg, streckte die Hand aus und legte sie sanft auf seine beiden nervösen Hände. Ihre Finger waren warm, beruhigend.
„Hey…“, sagte sie leise. „Was ist los? Es ist doch was, oder? Du kannst doch mit mir reden, Andy. Egal was.“
Andy hob den Blick, schaute ihr tief in die Augen. Diese Augen, dieselben, die Freitag noch knallrot und tränend gewesen waren, verschmiert von Pisse… und Samstag voll mit Tränen der Lust. Und jetzt schauten sie ihn nur besorgt und liebevoll an.
Sein Herz hämmerte so laut, dass er dachte, sie müsste es hören. Er fasste allen Mut zusammen. Die Geheimnisse fraßen ihn auf. Er konnte nicht mehr so tun.
„Ich… ich hab’s gesehen, Sophia“, sagte er heiser.
Sophia runzelte die Stirn, leicht verwundert. „Okay…? Was hast du gesehen?“
Andy schluckte hart. Sein Mund war trocken. Er spürte, wie ihm heiß wurde, wie sein Puls in den Ohren pochte.
„Es… deine Videos“, brachte er raus. Die Worte hingen schwer zwischen ihnen.
Sophia blinzelte. Einmal. Zweimal. Dann wurde ihr Gesicht ganz still. Kein Schock, kein Entsetzen, nur ein ganz kurzes, fast unmerkliches Zucken um ihre Mundwinkel.
Sie zog ihre Hand langsam zurück, legte sie in ihren Schoß und schaute ihn an. Lange. Ohne ein Wort. Sophia atmete tief ein, dann aus.
„Okay…“, sagte sie leise. „Dann weißt du’s also jetzt.“
Andy nickte nur, konnte nichts sagen.
Sie schaute auf ihren Salat, stocherte kurz mit der Gabel drin rum, dann wieder zu ihm.
„Und… wie fühlst du dich jetzt damit?“ Ihre Stimme war ruhig. Keine Panik. Kein Vorwurf.
Andy starrte sie an, die Worte steckten ihm im Hals fest.
Sophia wartete geduldig. Sie wartete einfach, bis er sprechen konnte.
Die Kantine um sie herum summte weiter, Kollegen lachten, Besteck klapperte, Kaffeemaschine zischte. Aber für Andy und Sophia war die Welt gerade nur auf diesen kleinen Tisch geschrumpft.
Andy schaute sie wieder an, unsicher. Sein Blick ging hin und her, von ihren Augen zu ihrem Mund, zurück zu den Augen, als wüsste er nicht, wo er hinschauen sollte. Er öffnete den Mund, schloss ihn wieder, schluckte hart.
„Sagst du es mir?“, brachte er schließlich raus, die Stimme leise. „Also… wieso du… wieso machst du… das alles?“
Sophia schüttelte langsam den Kopf. Ihr Blick war ruhig, fast zärtlich, aber bestimmt.
„Nicht jetzt“, sagte sie leise. „Nicht hier.“
Sie legte ihre Hand nochmal kurz auf seine, drückte sie leicht.
„Lass uns nach der Arbeit treffen. Soll ich zu dir kommen?“
Andy schluckte wieder, spürte, wie sein Herz bis zum Hals pochte. Er nickte nur, weil er kein Wort rausbrachte.
„Okay“, sagte Sophia sanft. „17 Uhr?“
Andy nickte nochmal, stumm.
Dann stand Sophia auf, nahm ihr Tablett, lächelte ihm noch einmal ganz kurz zu , ein kleines, trauriges, aber warmes Lächeln und verließ wortlos den Tisch.
Andy blieb sitzen, starrte auf sein unangerührtes Brötchen.
Es war, als wollte der Tag gar nicht rumgehen. Jede Minute zog sich wie Kaugummi, jede Stunde fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Andy starrte abwechselnd auf die Uhr an der Hallenwand und auf Sophia, die ganz normal arbeitete, Paletten scannte, lachte mit Markus und Timo, summte vor sich hin, als wäre nichts passiert. Er brachte kaum ein Wort raus, nickte nur, wenn sie ihn was fragte, und verschwand immer wieder mal kurz im Büro, um Luft zu holen.
Aber irgendwann war dann doch endlich Feierabend. Die Kollegen verabschiedeten sich, die Lichter in der Halle gingen aus, und Andy fuhr nach Hause, mit einem Knoten im Magen, der sich anfühlte wie ein Stein.
Zu Hause wartete er nervös. Er tigerte durch die Wohnung, räumte sinnlos auf, wischte den Küchentisch ab, obwohl er sauber war. Dann zog er sich sogar um, ein weißes Hemd, das er sonst nur zu Hochzeiten trug, eine schicke Hose, die er ewig nicht angehabt hatte. Er schaute in den Spiegel, strich sich die grauen Haare glatt, fühlte sich wie ein Idiot. Fast wie zu einem Date… fuck, was mach ich hier eigentlich? Dachte er.
Punkt 17 Uhr klingelte es.
Andy ging zur Tür, das Herz schlug ihm bis zum Hals. Er öffnete.
Sophia stand da, Haare verzaust vom Wind, Wangen leicht gerötet von der Kälte. In der Hand eine braune Tüte vom Bäcker. Sie lächelte, ganz normal, wie immer.
„Darf ich rein, oder muss ich hier erfrieren?“, sagte sie lachend und zog die Schultern hoch.
Andy stand wie angewurzelt in der Tür, starrte sie an. „Natürlich… entschuldige“, murmelte er und trat schnell zur Seite.
„Hey“, begrüßte sie ihn sanft, drückte ihn kurz, eine leichte, freundschaftliche Umarmung, wie Kollegen das machen. Dann wedelte sie mit der Tüte. „Hab Streuselkuchen für uns mitgebracht. Dachte, wir brauchen was Süßes, wenn wir schon quatschen.“
Sie ging einfach rein, zog die Schuhe aus, hängte ihre Jacke an die Garderobe und ging durch den Flur ins Wohnzimmer, ganz normal, als wäre sie schon hundertmal hier gewesen. Andy folgte ihr wie in Trance, schloss die Tür hinter sich.
Sophia stellte die Tüte auf den Couchtisch, drehte sich zu ihm um und lächelte. „Setz dich doch. Ich mach uns Kaffee, oder? Hast du welchen da?“
Andy nickte stumm, setzte sich auf die Couch. Seine Hände lagen auf den Knien, rieben nervös aneinander.
Sophia ging in die Küche, als wäre es ihr Zuhause. Man hörte, wie sie Schränke öffnete, die Kaffeemaschine anstellte. Sie kam mit zwei Tassen zurück, stellte sie auf den Tisch und setzte sich ihm gegenüber in den Sessel.
„So…“, sagte sie leise und schaute ihn an. „Jetzt sind wir allein. Keine Halle, keine Kollegen. Nur wir zwei.“
Andy schluckte. Sein Mund war trocken.
Sophia nahm einen Schluck Kaffee, stellte die Tasse ab und faltete die Hände in den Schoß.
„Dann erzähl mir mal… was genau hast du gesehen?“
Andy schluckte wieder, schwer.
„Die Seite…also…… Kinky-Sofi… die… die Videos, wo du…“, er stockte, die Worte kamen nur stockend raus. „Ich konnte es nicht glauben. Da waren Sachen dabei…Scheiße“ Er schluckte nochmal, schaute kurz weg, dann wieder in ihre Augen. „Das… das Neue von gestern, wo du… du weißt schon… das war so… so…. unwirklich. Ich hätte das nie gedacht.“
Seine Stimme brach fast am Ende. Er rieb sich nervös die Hände an der Hose, als wüsste er nicht, wohin mit ihnen.
Sophia nickte langsam. Sie schaute ihn an, ruhig, ohne Scham.
„Ja… versteh ich, Andy. Ich kann dich voll verstehen“, sagte sie leise. „Aber es ist meine Privatsache, weißt du? Meine Freizeit, wo ich machen kann, was ich will.“
Sie lehnte sich ein bisschen vor, stützte die Ellbogen auf die Knie.
„Ich bin in der Halle die Sophia, die lernt, die lacht, die Kaffee trinkt und mit Markus und Timo rumalbert. Und abends… bin ich eben Sofi. Die, die ausprobiert, die Grenzen testet, die Sachen macht, die mich anmachen. Die mich kicken. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Zumindest nicht für mich.“
Andy starrte sie an. Seine Augen wanderten über ihr Gesicht, das Gesicht, das gestern noch knallrot und nass von Pisse gewesen war, das gewürgt und gelacht hatte. Und jetzt saß sie hier, in seinem Wohnzimmer, mit Streuselkuchen auf dem Tisch, und sprach so ruhig darüber, als würde sie über ein besonders schönes Hobby reden.
„Aber…“, brachte er raus, „wie kannst du… so normal sein? Den ganzen Tag? Als wär nichts?“
Sophia lächelte. „Weil, es für mich nichts ist, was ich verstecken muss. Ich schäme mich nicht dafür. Es ist einfach ein Teil von mir. Ein anderer Teil. Und ich mag beide Teile, Andy.“
Sie nahm einen Schluck Kaffee, stellte die Tasse ab und schaute ihn direkt an.
„Und du? Wie fühlst du dich jetzt, wo du’s weißt? Schockiert? Ekelst du dich vor mir? Oder… macht es dich an?“
„Was? Nein ich ekel mich natürlich nicht vor dir, aber ich versteh es auch nicht wirklich.“
Sophia schaute Andy lange an, ohne ein Wort. Ihre Augen waren ruhig, aber tief, als würde sie überlegen, wie sie ihm das alles erklären konnte, ohne dass er weglief.
„Weißt du, Andy…“, sagte sie schließlich leise, die Stimme weich und ehrlich. „Wenn ich z.B. am Wochenende Bungee springe, oder durch enge Höhlengänge krieche, würde dich das wundern? Kaum oder? Und das da, das was ich mache, das ist eben mein Kick…“
Sie lehnte sich ein bisschen vor und schaute ihm direkt in die Augen. „Stell dir vor, du stehst da oben auf der Brücke, das Seil um die Füße, der Wind heult, und dein Herz rast wie verrückt. Du denkst: ‚Fuck, das mach ich nie, das ist zu krass, ich fall in den Abgrund und das war’s.‘ Aber dann springst du. Der Fall… der freie Fall, wo alles um dich rum verschwimmt, dein Magen dreht sich um, du schreist aus voller Lunge, weil die Angst dich zerreißt und dann schnappt das Seil zu, du baumelst da, und plötzlich… diese Welle von Adrenalin, von Stolz, von ich hab’s geschafft! Ich bin gesprungen, ich bin am Leben, und es war geil!‘ Das ist der Kick. Der Moment, wo du dachtest, es zerreißt dich, und stattdessen fühlst du dich lebendiger den je.“
Sophia machte eine Pause, biss nochmal in ihren Kuchen, kaute ihn langsam.
„Oder das mit den Höhlen… durch enge Gänge kriechen, wo’s dunkel ist, eng, feucht, du krabbelst auf dem Bauch, die Wände pressen dich ein, du denkst: ‚Scheiße, ich komm hier nie raus, ich ersticke, es ist zu eng, zu nass, zu hart.‘ Dein Atem geht schnell, du schwitzt, du schreist vielleicht innerlich, weil’s weh tut und du Angst hast und dann siehst du das Licht am Ende, kriechst raus, stehst da draußen, dreckig, nass, aber frei. Und du denkst: ‚Ich hab’s geschafft. Auch wenn’s nicht leicht war, ich bin durch meinen Höhlentunnel gekrochen.‘ Das Gefühl… das ist der Wahnsinn. Der Kick, der dich süchtig macht.“
Sie schaute ihn an, lächelte leicht. „Und das… das ist genau wie meine Videos. Mein Kick. Wenn mich die Typen ficken, ich schreie, weil sie in beiden Löchern stecken, es dehnt, es brennt, es ist zu viel, zu hart, zu versaut, ich denk: ‚Fuck, das schaff ich nie, das zerreißt mich.‘ Aber ich mach’s. Und dann, wenn’s vorbei ist, wenn ich da lieg, vollgepumpt, nass, kaputt, aber high von dem Adrenalin… dann weiß ich ‚ich bin durch meinen Höhlentunnel gekrochen. Ich hab’s geschafft, auch wenn’s nicht leicht war. Das ist mein Kick, Andy. Es macht mich lebendig. Es gibt mir das Gefühl, dass ich alles kann, was ich will. Keine Grenzen.“
Andy nickte, knetete weiter nervös seine Hände. Er spürte, wie ihre Worte in ihm rumwirbelten – der Vergleich traf ihn, machte Sinn, auch wenn’s ihm den Kopf zerfetzte.
„Ich weiß, es ist schwer, aber versuch doch, es ein bisschen zu verstehen…“, sagte sie leise, fast bittend. „Es ist für mich nicht anders als Bungee, oder Höhlen. Nur… eben intimer. Persönlicher.“
Sie wartete, schaute ihn an, gab ihm Zeit.
Andy schluckte. „Ich… versuch’s. Wirklich. Aber es ist… viel.“
Sophia nickte, lächelte sanft. „Das ist okay. Nimm dir Zeit. Ich kann es verstehen.“
Dann nahm sie noch einen Bissen Kuchen, als wäre alles ganz normal.
Andy nickte langsam, knetete wieder nervös seine Hände, die Finger ineinander verschlungen. Sein Blick huschte kurz weg, dann zurück zu ihr.
„Sophia… ich… da ist noch was…“, druckste er rum, die Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
Sophia legte den Kopf leicht schief, wartete geduldig.
Andy atmete tief ein, als müsste er sich für einen Sprung sammeln. Dann kam es raus, stockend.
„Ich…..ich, war auch bei deinem Gangbang… schnaufte er tief… und ich… ich hab dich gefickt…“
Die Worte hingen einen Moment im Raum, schwer und nackt.
Sophia blinzelte einmal. Zweimal. Ihre Augen weiteten sich ein kleines bisschen, aber nicht vor Schock, eher vor Überraschung, als würde sie ein Puzzle-Teil plötzlich an der richtigen Stelle sehen.
„Ohhhh…“, brachte sie raus, leise, fast nur ein Atemzug. Nur ein Ohhhh.
Andy starrte auf den Kuchen vor sich, stocherte mit der Gabel drin rum, ohne wirklich was zu essen. Sein Herz hämmerte immer noch wie verrückt, seit er ihr das Geständnis gemacht hatte.
„Ich hab dich… in den Arsch gefickt. Hart. Tief. Und deine Schreie… die sind immer noch in meinem Kopf. ‚Jaaa… fick meinen Arsch… härter…‘ Ich hör sie jede Nacht. Ich seh dich vor mir, auf allen Vieren, die Masken um uns rum, und ich war drin in dir. Und du wusstest nicht, dass ich’s war.“
Seine Stimme brach fast am Ende. Er schaute sie nicht an, starrte nur auf den Tisch.
Sophia legte die Gabel langsam ab. Sie schwieg einen Moment, ließ die Worte sacken. Dann fragte sie, fast flüsternd:
„Und… wie geht’s dir damit? War es gut? Hat es dich angemacht… mich so zu nehmen?“
Andy hob den Blick, schaute ihr direkt in die Augen. Seine Hände lagen flach auf dem Tisch, zitterten leicht.
„Nein…“, sagte er langsam. „Das war nicht gut. Nicht so, wie das hier gut ist. Dass wir jetzt hier sitzen, reden, ehrlich sind… das ist gut. Aber im Kino… das war einfach nur geil. Animalisch. Brutal. Ich hab dich benutzt wie ein Stück Fleisch, ohne dass du wusstest, wer ich bin. Und genau das hat mich so wahnsinnig gemacht. Zu wissen, dass du die Sophia bist, die mir jeden Morgen guten Morgen sagt, die mit mir lacht… und gleichzeitig hast du gestöhnt und gebettelt, dass ich dich härter ficke. Das war…. Und ich hab mich noch nie so lebendig gefühlt. Aber danach… danach kam die Scheiße. Die Schuld. Das Gefühl, ein Arschloch zu sein.“
Er atmete schwer aus, als würde eine Last von ihm abfallen.
Sophia nickte langsam. Ihre Augen wurden ein bisschen feucht, aber sie lächelte trotzdem.
„Danke, dass du das sagst. Ehrlich. Das bedeutet mir mehr, als du denkst.“
Sie streckte die Hand aus, legte sie wieder auf seine.
Sophia schaute ihn lange an, während sie den letzten Bissen Kuchen kaute. Dann legte sie die Gabel ab, wischte sich die Finger an einer Serviette ab und atmete tief ein.
„Andy…“, sagte sie leise, aber bestimmt. „Das, was du mir gerade erzählt hast… das ändert nichts. Gar nichts. Ich bin für alle weiter die ganz normale Sophia. Die, die in der Halle lacht, Paletten scannt und dir guten Morgen sagt. Das bleibt so. Für mich. Und für alle anderen auch.“
„Und… wird auf der Arbeit jetzt wieder alles wie früher? Oder guckst du mich ab morgen an, als wäre ich ein Alien?“
Andy schaute sie an. Lange. Dann nickte er langsam.
„Ja…“, sagte er heiser. „Ja. Alles wie früher. Versprochen.“
Sophia drückte seine Hand nochmal, lächelte warm.
„Gut. Dann ist das geklärt.“
Sie stand auf, räumte die Teller zusammen, brachte sie in die Küche und kam zurück, um ihre Jacke zu holen.
„Danke für heute Abend, Andy. Das hat mir echt gutgetan.“
Sie umarmte ihn kurz, ganz normal, ganz leicht und ging zur Tür.
„Bis morgen in der Halle. Schlaf schön.“
Andy stand da, starrte ihr nach, bis die Tür leise ins Schloss fiel.
Am nächsten Tag war alles wieder okay.
Der Stapler brummte, Paletten wurden umgeräumt, Neonröhren summten.
Sophia kam rein, wilde blonde Haare zerzaust vom Wind, Kaffee in der Hand, strahlend wie eh und je.
„Guten Morgen, Andy! 😊 Hab dich vermisst!“, rief sie und umarmte ihn kurz, ganz normal, ganz unbefangen.
Andy erwiderte die Umarmung, lächelte sogar ein bisschen. „Morgen, Sophia.“
Markus und Timo kamen mit ihren Sprüchen.
Alle lachten, alberten rum, warfen sich Sprüche zu. Andy stand daneben, nickte, murmelte Witze mit, lachte sogar mal leise mit. Alles war vergessen. Oder zumindest so, als wäre es vergessen.
Der Tag verging normal. Locker. Wie immer.
Abends, als Andy zu Hause war, zog er sich aus, ließ sich auf die Couch fallen und klappte den Laptop auf.
Seine Finger zitterten leicht, als er die Adresse eintippte.
Die Seite lud sich sofort: Kinky-Sofi.
Ihr Profil ging auf. Rechts oben leuchtete der grüne Punkt.
Kinky-Sofi ist online. Und jetzt war es nach der Arbeit.
Ende………..
Danke dir 👍🏻
Dankeschön
Schließe ich mich an, eine wirklich tolle Geschichte 👍🏻 So ein emotionaler Schluss…. Hammer 🙂
Sehr emotional geschrieben. Da steckt echt viel Gefühl drin.
Hallo Laura, Dankeschön, schön das dir die Geschichte, doch dann im ganzen gefallen hat 😘
Danke dir 😊
Sehr gern, habe sie auch gern geschrieben 👍🏻
Dankeschön für die wirklich sehr geile Geschichte.
Hallo Laura, mir ging es so wie dir. Ich fand es auch sehr schön, dass sich beide ausgesprochen haben und Andy erzählt hat, dass er sie anonym in den Arsch gefickt hat.
Vielen lieben Dank für diese Geschichte.
Gleich zu Beginn in der Kantine hatte selbst ich ein bisschen Pipi in den Augen.
So schön das es aufgeklärt wurde und Sophia Bescheid weiß, dass Andy mit ihr „Sex“, hatte!
Ganz liebe Grüße
Laura 😘😘😘
Sehr gut erzählt und die Psychologie kommt nicht zu kurz.
Nach der Arbeit ist vor der geilen Gangbang Party oder 😉