nackt im Wald
Veröffentlicht amLiebe Leserin, lieber Leser,
ein Vorwort: in dieser Geschichte ist der Weg das Ziel. Heißt, damit es spannend bleibt werden wir erst im Laufe der Geschichte Sachverhalte erfahren die der Protagonist der Logik halber schon eher gewußt haben muß. Jetzt also die Geschichte:
Philip war verheiratet und hatte ein Faible für BDSM, das seine Frau leider nicht teilte. Die beiden sprachen jedoch darüber und seine Frau akzeptierte, dass Philip hin und wieder für eine Session ein Dominastudio aufsuchte. Aber in letzter Zeit suchte er einen weiteren Kick, der über Sessionen im Studio hinausging und forstete das I-net immer wieder nach Möglichkeiten durch. Eines Tages stach ihm dann die Schlagzeile “nackt im Wald” ins Auge und er schrieb eine mail zu dem Anbieter.
Es dauerte in paar Tage bis die Antwort kam: “wir sind ein BDSM-Club und haben ein eingezäuntes Waldstück
als Spielgelände gepachtet. Zur Tarnung haben wir uns als Verein zur Förderung der Freikörperkultur eintragen lassen und das Gelände ist auch an den Eingängen und an einigen Stellen am Zaun als FKK-Gelände ausgewiesen. Da das alles Geld kostet haben wir uns entschlossen, interessierten BDSM-lern Aufenthalte im Gelände gegen Bezahlung anzubieten. Wenn du interessiert bist, dann schreibe uns eine mail, was du dir vorstellst.”Philip schrieb die mail und nach einigem hin und her war auch ein Termin vereinbart. Der Tag im Wald ging immer von 18:00 Uhr bis 18:00 Uhr am nächsten Tag. Philip buchte gleich fünf Tage von Mittwoch abend vor Fronleichnam bis Sonntag abend.
Vom BDSM-Club erhielt er dann noch weitere Informationen: “Die Zeit bei uns im Wald wirst du vollkommen nackt verbringen. Es kann sein, dass wir ausser dir weitere Gäste haben, dann wirst du diesen im Wald höchstwahrscheinlich begegnen. Vielleicht haben wir aber auch nur dich als Gast, dann wird sich eine Betreuerin oder ein Betreuer mehrmals am Tag um dich kümmern. In den fünf Tagen, die du gebucht hast bekommst du von uns drei Mahlzeiten am Tag, wirst aber ansonsten keinen Kontakt zur Aussenwelt haben.”
Am Mittwochabend war Philip pünktlich kurz vor 18:00 Uhr an der angegebenen Adresse in einem Gewerbegebiet. Er parkte auf einem der ausgewiesenen Plätze vor der kleinen Baracke mit der angegebenen Hausnummer und ging hinein. In der Baracke stand ein Schreibtisch, an der einen Seitenwand eine Reihe Kleiderspinden und an der gegenüberliegenden Seitenwand eine Regalanlage mit Schließfächern. Die Frau hinter dem Schreibtisch begrüßte ihn: “ich bin Beate, sind Sie der Herr Philip XYZ?” Philip bejahte und Beate stellte sich vor: “ich bin ihre Betreuerin während ihres Aufenthaltes hier.”
Jetzt stellte Beate einen Plstikkorb auf den Schreibtisch. “So, jetzt alle Taschen leer machen! Smartphone, Geldbörse, Autoschlüssel, Personalausweis, kurz, alles was sie in den Taschen haben in den Korb. Und das Smartphone ausschalten!” Philip leerte seine Taschen aus und legte alles in den Korb. “Sind ihre Taschen jetzt leer?” “Ja.” “stellen Sie sich einmal gerade hin!” Beate kam um den Schreibtisch herum und klopfte Philip von oben bis unten ab, “scheint o.k. zu sein. So, und jetzt ziehen sie sich nackt aus, schließen ihre Kleider in einen der Spinde”, wobei sie auf die Reihe Spinde zeigte, “schließen den Spind ab und geben mir den Spindschlüssel.”
Philip zog sich aus – was ihm nichts ausmachte, vor der Domina im Studio war er ja auch immer nackt – hängte seine Kleider in den Spind und gab Beate den Schlüssel. Die legte ihn in den Korb und: “so, jetzt schließen sie den Korb in einem der Schließfächer ein. Auf der Innenseite der Türe (des Schließfaches) können sie die Kombination einstellen, mit der das Fach wieder geöffnet werden kann. Ich schaue ihnen dabei nicht zu, der Inhalt ihres Korbes ist also sicher.”
Philip tat
wie ihm geheissen und Beate kam wieder auf ihn zu. Sie hatte ein kleines Kästchen in der Hand, das sie mit einer kleinen Kette an Philips Hals befestigte, so dass er es nicht abnehmen konnte. “an dem Kästchen befindet sich ein Knopf. Mit dem können sie mich alarmieren, wenn sie Hilfe brauchen sollten. Ich rate ihnen aber, mich nur dann zu alarmieren, wenn sie wirklich Hilfe brauchen, und nicht, wenn ihnen nur langweilig ist. Das könnte sonst schmerzhafte Konsequenzen für sie haben! ” Das sie mit dem Kästchen Philip auch abhören konnte verschwieg Beate ihm aber.“Und jetzt kommen sie, ich fahre sie jetzt in unseren Wald.” Beate ging aus der Baracke voraus zu einem Kombi mit abgedunkelten Scheiben und Philip folgte ihr nackt. Beate ließ Philip einsteigen und fuhr los.
Fortsetzung folgt.
nikolaus